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Allgemeine Informationen zum Schloß Thürnthal:Adresse: Schlossstraße A-3481 Fels am Wagram
E-Mail: gerhard.zehethofer@aon.at Webseite: http://www.schlossthuernthal.at/
Tel.: 02738-7077 Fax: 02738-70775 Handy: 0699-143 012 07
Das Schloss Thürnthal liegt im Ort Thürnthal (Donauraum), ca. 60 km westlich von Wien und ca. 25 km östlich von Krems - nördlich der Donau. 


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|  Bilder vom Barockschloß - Außenansicht; © ZVG
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Aus der Geschichte des Schlosses Thürnthal: |  | 
|  Schloß Thürnthal als Stich; © ZVG
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Schon im 13. Jahrhundert wird am Fuße des Wagrams eine Festung erwähnt.
Der Hofkammerpräsident Reichart Streun von Schwarzenau (1538-1600) erwirbt die Herrschaft und lässt um 1570 ein Wasserschloss errichten. Dieses Bauwerk fällt 1696 den Flammen zum Opfer.
Adrian Wenzel Graf Enkevoirt (1660-1738), kaiserlicher Kämmerer und geheimer Rat, kauft 1698 das ausgebrannte Renaissanceschloss. Nach ersten Umbauarbeiten um 1700 betraut Graf Enkevoirt die Baumeister Domenico Martinelli (1650-1718) und dann Josef Emanuel Fischer von Erlach (1693-1742) mit der Planung. Der spätbarocke, klassi-zistische Entwurf gelangt ab 1725 zur Ausführung, bleibt aber (angeblich?) unvollendet.
Der prachtvoll angelegte, viergeschoßige Bau ist von einem trockengefallenen Wassergraben umgeben. Durch das dreischiffige Foyer betritt man den Hof, dessen Ecken halbrund vorgebaut sind. Gegenüber liegt die Schlosskapelle mit dem Bildnis Mariae Verkündigung von Franz Anton Maulpertsch (1724-1796) (Kopie, Original in der Österreichischen Galerie).
Über der ehemaligen herrschaftlichen Wohnung im Mezzanin befinden sich die Prunkräume der Bel Etage, deren reichhaltige Stukkatur von Santino Bussi stammt. Der Festsaal ist als original barocke Baustelle erhalten, die Mauerauskragungen lassen noch die Üppigkeit der geplanten Marmorausstattung erahnen.
Das oberste Stockwerk war Gästen vorbehalten. Im Souterrain befinden sich noch Reste des abgebrannten Wasserschlosses aus der Renaissancezeit. Vor der nach Osten gerichteten Hauptfront des Schlosses, zu der eine vierfache bestandene Lindenallee führt, liegt ein großes steinernes Bassin, ehemals mit 8 Meter hoher Fontäne.
Die ausgedehnten Gartenanlagen sind nur noch in Resten vorhanden. Der große südliche Teil des Parks, der im englischen Stil angelegte “Wildpark”, wurde teilweise als Gehege genutzt, westlich lagen ausgedehnte Obst- und Gemüsegärten. Zum Wagram hin umrahmen Wirtschaftsgebäude die Anlage.
Nach dem Revolutionsjahr 1848 und der Auflösung der Grundherrschaft 1849 beginnt der allmähliche Verfall des Schlosses: es wird zweckentfremdet. "Baron" Eisler nutzt es als Stärkefabrik, später produziert man Seife. 1920 kauft es der Industrielle Dr. Guido Bunzl “auf Abbruch“, verwirft diese Absicht aber. Während des 2. Weltkrieges ist das Schloss Kunstdepot, danach wieder in den landwirtschaftlichen Betrieb integriert und schließlich funktionslos. Viele der wertvollen Ausstattungsdetails wurden an öffentliche oder private Interessenten verkauft. Die barocken Figuren des Schlossparks wurden in andere Schlösser und Parks verbracht (z.B. einige Figuren nach Schloss Klesheim in Salzburg, viele Vasen und Sockeln nach Schloss Leopoldskron, Diana ins Barockmuseum Salzburg, zwei Sphingen nach Schloss Baumgarten bei Mautern, die Ceres nach Schloss Litzlberg, 2 weitere Figuren in Wiener Palais).
Herrn Gerhard Zehethofer gelang der Erwerb des dem Verfall preisgegebenen Schlosses und er beabsichtigt, dieses im Zuge einer langfristigen und sanften Restaurierung für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen zu öffnen, um so eines der wertvollsten Landschlösser Österreichs zu erhalten. Schloß Thürnthal bittet um Ihre Unterstützung. Künstler auf Schloß Thürnthal:Die verschiedensten bildenden Künstler und Tonkünstler haben Schloß Thürnthal zu Ihrer Wirkungsstätte gemacht:
Rita Nikodim, RIK, Johanna Beisteiner, seit 2 Jahren laufend Josef Trattner, u.a.
Adventmarkt auf Schloß Thürnthal:Der Adventkunstmarkt fand heuer am Samstag, dem 24. November 2007 ab 13.00 Uhr und am Sonntag, dem 25. November 2007 ab 10.00 Uhr statt. 
 | |  Fotos vom Adventmarkt auf Schloß Thürnthal; © ZVG
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Besichtigungsmöglichkeiten / Führungen / Eintritt:Besichtigungen und Führungen von März bis Oktober Samstag, Sonn- und Feiertag 10.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00 Uhr und jederzeit gegen telefonische Voranmeldung möglich.
Achtung: Vorerst sind Führungen an Wochenenden aus terminlichen Gründen nicht immer in vollem Umfang möglich!
Tel: +43/(0)2738/7077, A-3481 Fels am Wagram, Schloss Thürnthal
Eintritt: Unkostenbeitrag bei Besichtigung: pro Erwachsenem € 5,- Kinder freier Eintritt.
Anschließend können Sie im Schlossgraben Bogensport betreiben oder sich im schattigen Parkgarten entspannen.
Anreise zum Schloß:Anreise per Auto: => Schnellstraße Wien-Krems (A22 und S 5), => Ausfahrt "Fels/Wagram", => Kreisverkehr Richtung Fels/Langenlois/Feuersbrunn (B 34), => nach ca. 4 km rechts Abzweigung nach Fels, => Hinweisschilder "Thürnthal" bzw. "Schloss Thürnthal" folgen
Anreise per Zug: => Franz-Josefs-Bahn zwischen Wien und Krems, Abfahrt stündlich, morgens und abends alle 30 Minuten.
Bahnhöfe: - Fels am Wagram (nicht für alle Züge), ca. 2 km westlich vom Schloss - Kirchberg am Wagram (alle Züge halten), ca. 3,5 km östlich vom Schloss, Tel.: 02279/2339
* Fahrzeit mit der Bahn ca. 40 Minuten von Wien und 20 Minuten von Krems * Taxiunternehmen vom Bahnhof Kirchberg (€ 6,-/Fahrt = mehrere Personen): Tel.: +43 (2279) 2572 


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