Wien

Lobau: Nationalpark & Nationalparkhaus in Wien

Das Nationalparkaus in Wien Lobau im Okt 2009



Fotos: Das Nationalparkaus in Wien Lobau im Okt 2009; © Wien-konkret

MA 49 - Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien
Nationalparkhaus wien-lobAU, 1220 Wien, Dechantweg 8

Nationalparkhaus bietet Informationen rund um die Donau-Auen
Seit knapp zwei Jahren informiert das Nationalparkhaus über den Lebensraum "Wasserwald". Zum Nationalparkhaus gehört neben einem Shop auch die zweite Wiener Waldschule, in der Schulkinder die Besonderheiten des Lebensraums auf spielerische Weise entdecken können. Das Nationalparkhaus hat von 4. März bis 1. November 2015, jeweils Mi-So von 10-18 Uhr geöffnet.

Öffis: U1 Kaisermühlen-VIC, 91A bis zur Haltestelle „Roter Hiasl“ oder U1 Kagran, 93 A bis zur Haltestelle Naufahrtbrücke und ca. 10 Min. Fußweg

Zufahrt mit dem Auto:
=> Raffineriestraße bis Steinspornbrücke / Safari Lodge / Roter Hiasl
=> links abbiegen am Biberhaufenweg
=> rechts abbiegen auf den Dechantweg
=> zahlreiche kostenlose Parkplätze vor dem Nationalparkhaus

Telefon: 01 4000-49496 

Unterkünfte => Hotels Wien 22. Bezirk

 
Nationalpark seit dem Jahr 1996:
Die Donau-Auen, und damit auch die Lobau, wurden erst 1996 zum Nationalpark erhoben. Dieses einzigartige Naherholungsgebiet der Wiener soll teilweise dem Autoverkehr geopfert werden. Eine Autobahn - die S1 Verlängerung - durch den Nationalpark ist bereits in Planung. 2006 hatten Umweltaktivisten die Au besetzt, haben aber aufgegeben. Dafür gibt es aber einen Bürgerinitiative!
Infos zur => Bürgerinitiative "Rettet die Lobau"
 



Fotos aus der Lobau

Bilder aus dem Nationalpark Lobau in Wien









Bilder aus dem Nationalpark Lobau in Wien; © Wien-konkret


Das Werk der Biber in der Lobau:

Fotos: abgenagte Bäume, die von Biber in Richtung Dechantlacke zu Fall gebracht wurden



Fotos: abgenagte Bäume, die von Biber in Richtung Dechantlacke zu Fall gebracht wurden; © Wien-konkret

Biber wurden wegen des Bibergeils, der Biberfetts, der Hoden und des Blutes für Heilzwecke, sowie wegen seines Fells und als Fastenspeise der Mönche stark gejagt.  1863 wurde der letzte niederösterreichische Biber bei Fischamend erlegt. Von den vielen Bibern blieben meist nur die Ortsnamen übrig.
   Ab den 1970er Jahren wurden Biber wieder an Salzach und Inn, sowie in den Donau-Auen östlich von Wien angesiedelt. Voraussetzung für ihre Erhaltung ist der Schutz der Auwälder. Derzeit gibt es in Ostösterreich 800-1000 Individuen in den Donau-Auen, an den Donauzubringern im Wiener Becken bis ins Tullnerfeld und an March und Thaya.
   Der Biber ernährt sich ausschließlich von Pflanzen und nicht von Fischen! Im Sommer frisst er hauptsächlich Wasser- und Uferpflanzen, im Herbst und Winter fällt er vor allem Weiden und Pappeln, um an Knospen und dünne Rinde zu gelangen. Dadurch bereichert er die Uferstrukturen und schafft Ansitzwarten und Verstecke für verschiedenste Tierarten, von Fischen über Sumpfschildkröten bis zu Vögeln. Im Winter ist er auch unter dem Eis aktiv, wo die Zweige der gefällten Bäume den ganzen Winter über frisch bleiben. 
  
Mehr Infos & Quelle: => hier

 

FKK-Baden im Nationalpark Lobau, Wien

Bilder vom FKK-Baden in der Lobau Wien;



Bilder vom FKK-Baden in der Lobau Wien; Bild rechts: Seeüberquerung mittels Floss; © Wien-konkret

Die Dechantlacke ist ein kleiner See und das heimliche Paradies für FKK-Fans in Wien. Nacktbaden im Nationalpark paßt irgendwie zur Unberührtheit der Natur hier. Die Dechantlacke wird bei Badewetter von den FKK-Badenden regelrecht gestürmt. Wer nicht zeitig aufsteht und ein Plätzchen am Ufer belegt muss sich mit den hinteren Plätzen in der Wiese begnügen. Die Badesaison ist Ende April bis Anfang Oktober, je nach Witterung. Heuer - 2009 - ist zB ein solcher goldener Herbst, wo man die Nacktbader auch im Oktober noch am und im Wasser sieht.

* Der Eintritt ist gratis.
* Kinder sind nicht ausgeschlossen und haben auch Ihren Spaß am FKK-Baden.
* Hunde sind einige zu sehen, dürften also nicht verboten sein.
* Viele Naturbadegäste reisen standesgemäß mit dem Rad oder auch zu Fuss an.
 

Führungen: Wanderung vom Nationalparkhaus in die Lobau

Nach Erkundung der Ausstellung tonAU im Nationalparkhaus erleben Sie bei einer Wanderung den Nationalpark Donau-Auen hautnah.

Information und Anmeldung: Telefon 01/4000-49495, 
E-Mail: nh@ma49.wien.gv.at
Termine nach Vereinbarung;    
Dauer ca. 3,5 Stunden
Treffpunkt: nationalparkhaus wien-lobAU, Wien 22, Dechantweg 8
Teilnehmer: mind. 6 Personen
Kosten: auf Anfrage (ca 10 Euro; Kinder die Hälfte)
 

Video: Führung durch den Nationalpark Lobau

Video:

Eisvogelwanderung durch den Nationalpark Lobau in Wien rund um die Dechantlacke


Video 18 MB;
Dauer 5 min;

© Wien-konkret





Führung im Nationalpark Lobau: Eisvogelwanderung

Eisvogel Lobau,

Eisvogel in der Lobau; Foto: MA 49

Das Forstamt der Stadt Wien veranstaltet immer wieder gemeinsam mit einem Vogelexperten von eine Führung in der Lobau, die den Lebensraum des Eisvogels zum Thema hatte.

Ornitologe Martin Weixelbraun erklärte zunächst im Nationalparkhaus die wichtigsten Informationen rund um den Nationalpark und den Eisvogel bzw. "fliegender Edelstein",  (in Englisch "Kingfisher").
* Der Eisvogel braucht Wassergegenden mit klarem Wasser und Fischen.
* In Europa gibt es ca 50.000 - 60.000 Eisvogelpaare, allerdings in Südschweden wegen der Übersäuerung der Flüssen nicht mehr vorhanden.
* In guten Jahren gibt es ca 50 Eisvogelpaare an der Donau
* Ein Eisvogel wird ca 4-5 Jahre alt.
* Paradoxer Weise ist das größte Problem des Eisvogels das Eis, also die zugefrorenen Flüsse in strengen Wintern. Bei harten, strengen Wintern bricht die Population des Eisvogels ein. Da der Eisvogel aber mehrmals im Jahr brütet und dabei 4-5 Junge aufzieht, gleicht sich die Population im Laufe der Jahre immer wieder aus.
* In Österreich beherbergen die Donau-Auen das wichtigste Brutvorkommen des Eisvogels. Er wurde aber auch schon an der Pielach und beim Mauerbauch gesichtet.
* Man hört den Eisvogel (pfeifen) bevor man ihn sieht ! Beim Pfeifen fliegt er meist.
* Mit etwas Glück lässt sich das Wappentier des Nationalparks Donau-Auen bei einer Führung beobachten.

Bilder: Eisvogelwanderung im Nationalpark Lobau Wien am 4. Okt 2009;



Bilder: Eisvogelwanderung im Nationalpark Lobau Wien am 4. Okt 2009; © Wien-konkret

Nach dem theoretischen Einführungsteil ging es in den Nationalpark, im Wesentlichen ein Mal um die Dechantlacke. Zu sehen gab es Fische, Enten, Hunde, FKK-Badende WienerInnen, alle möglichen Vögel. Weiters gab es das Werk der Biber - also abgenagte Bäume - zu bewundern. Nur wo bleibt der Eisvogel ("Kingfisher") ?  
Nach ca 2,5 Stunden des Wanderns und geduldigen Wartens - knapp vor Ende der Führung - flog ein Eisvogel geradlinig und sehr schnell wie ein Pfeil über das Wasser der Dechantlacke. Das Naturschauspiel dauert ca 2-3 Sekunden. Für alle anwesenden Fotografen und Kamaeraleute war das viel zu schnell. Keiner schaffte eine Foto von "unserem" Eisvogel. In der nächsten Bucht konnten wir den Eisvogel noch 2x sehen, diesmal aber nur für 1 Sekunde. Somit war der Eisvogel wiederum schneller als die Fotografen...
 
Resümee: Sehr empfehlenswertes Ausflugsziel, insbesondere auch für Familien mit Kleinkindern. Ob Sie den Eisvogel tatsächlich sehen werden, ist reine Glücksache.
 



Verein “Rettet die Lobau – Natur statt Beton”

Bürgerinitiative Rettet die Lobau


Bürgerinitiative und Verein: “Rettet die Lobau – Natur statt Beton”
Die Bürgerinitiative versucht den Autobahnbau quer durch den Nationalpark Lobau zu verhindern.

Obfrau: Jutta Matysek
Email: jutta.matysek@gmx.at
Telefon: 0676 9539779

Mehr Infos => BI Rettet die Lobau





=> Kommentare & Postings eintragen

 

Hunde freie Zone Lobau.

Das was manche Hunde Besitzer machen geht mir immer mehr auf die Nerven aber noch mehr die Untätigkeit der Ordunungshüter welche den Besitzern keine Standpauke halten. Immer mehr Hunde scheißen und pinkeln auf die Wiese wo sich anschließend Leute aufenthalten und  diese fekalien ertragen müssen. Frische Luft und Sauberkeit gibt es dort nicht.
Im FKK ist  eine Hunde freie Zone, doch trotzdem machen sich manche nichts daraus.  Streitigkeiten gibt es genug in der Stadt, wenn ich mich ausruhen möchte brauche ich meine ruhe und keine Auseinandersetzungen und jetzt meine frage - Gibt es keine Ordnungsstelle welche sich um  die Einhaltung der Vorschriften sorgt?
Wenn nicht, heißt das, dass diese Stadt  machtlos ist gegen Menschen die auf ihre Vorschriften scheißen! Und von solchen Menschen wird es immer mehr geben.
Bogdan           24. August 2013



@ Peter L.

Von wo haben Sie die Information: "... dass in der Lobau (beim Ende der Neuen Donau) in Zukunft auch das Nacktbaden verboten werden soll weil sich angeblich Radfahrer durch die Nackten gestört fühlen." ?

Danke    Peter S.           27. Oktober 2012



In der Lobau soll Nacktbaden in Zukunft verboten werden

Sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte,
Ich komme aus NÖ und fahre den ganzen Sommer in die Lobau zum FKK und bisher in den Wintermonaten ins Jörgerbad. Das ist nun aber leider nicht mehr möglich - da kann ich ja dann gleich in NÖ in ein Bad fahren.
   Unabhängig davon habe ich erfahren, dass in der Lobau (beim Ende der Neuen Donau) in Zukunft auch das Nacktbaden verboten werden soll weil sich angeblich Radfahrer durch die Nackten gestört fühlen.
Was soll der Unsinn?
Steckt da ein System dahinter? Warum müssen die Radfahrer gerade dort fahren, wo seit Jahrzehnten FKK betrieben wird? Ich dachte mit dem Mitregieren der Grünen wird Wien noch liberaler oder bleibt es, aber es scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein.
Ich bin jedenfalls schwer enttäuscht von der aktuellen Politik in Wien und werde immer weniger nach Wien fahren.

Mit gar nicht freundlichen Grüssen
Peter L.           20. Oktober 2012



Autos im Nationalpark Lobau

Als die Lobau noch kein Nationalpark war, sah man hin und wieder ein Auto. "Nationalpark" und Autos der Verwaltung fahren auf A L L E N Wegen, da die Autos Allradantrieb haben, wird überall (unabhängig vom Wegzustand) gefahren und als Radfahrer hat man das Vergnügen auf stark beschädigten Radwegen sich zu bewegen. Meiner Meinung muß das nicht sein. Auch ehemals markierte Wege werden systematisch abgesperrt. Hindernisse werden aufgetürmt und so die Jahrzentelang begangenen Wege unpassierbar gemacht.
Wasserdotation+Altarmsanierung ist ok.

Kunz H.        17. Juli 2010



Stellungnahmen zur Wiener Lobau-Autobahn,

6.6.2011 FPÖ-Schütz: Biodieselwerk im Ölhafen Lobau verliert Biodiesel


Die Gemeinderätin der FPÖ-Wien, LAbg. Angela Schütz kritisiert die Umweltpolitik der Stadt Wien im Bezug auf die Donaustadt. Der 22. Bezirk hat ein schützenswertes Ökoparadies vor
der Haustüre, welches nicht nur den Donaustädtern als Naherholungsgebiet dient. Die Erhaltung der Lobau als funktionierendes Ökosystem muss der Stadt Wien daher in jeder Hinsicht ein großes Anliegen sein.
   Die Lobau scheint nun zu einem Sammellager der ÖBB zu verkommen. Funktionstüchtige, teure Geräte, welche auf Grund eines Fehlkaufs keine Verwendung finden, entsorgen sie nämlich einfach hier. Scheinbar interessiert sich aber niemand für die Verschwendung von Volksvermögen auf der einen Seite und die daraus resultierende Umweltbelastung auf der anderen Seite.
   Die Umweltstadträtin selbst schaut einem weiteren Umweltverschmutzer schon seit Wochen zu, nämlich dem Biodieselwerk im Ölhafen Lobau, welches seit geraumer Zeit Biodiesel verliert. Statt aufzuklären, was zur Verschmutzung der Pflanzenwelt sowie der Gewässer führt und sofort etwas dagegen zu unternehmen wird aus dem Stadtratsbüro nur beschwichtigt, wettert Schütz abschließend.
Rückfragehinweis:  FPÖ-Wien, Pressestelle
OTS0150    2011-06-06/12:57



* 5.10.2010 DEM fordert verbindliche Abstimmung über Lobau-Autobahn

Plattform Direkte Demokratie

Nachdem Bürgermeister Häupl direkt-demokratische Beteiligung in Form von Grätzel-Befragungen angedacht hat, so findet Georg Hartl, Verkehrssprecher und Spitzendkandidat in Donaustadt der Plattform Direkte Demokratie (DEM), dass der Bürgermeister gleich den Beweis für seine direkt-demokratische Gesinnung erbringen kann.
   Der Lobau-Tunnel ist eines der teuersten Verkehrsbau-Projekte in der Geschichte Wiens und auch eines der umstrittensten. 2 Milliarden Euro sind für deren Bau veranschlagt, in der Praxis eher noch mehr. Zu den horrenden Kosten kommen die Zerstörung der einzigartigen Naturlandschaft in der Lobau und die massive Verkehrsbelastung vor allem der Donaustädter Bevölkerung.
   Immer mehr Bürger haben es satt, dass hoch bezahlte Politiker parteipolitischen Hickhack betreiben – während ihre eigenen, berechtigen Interessen auf der Strecke bleiben. Genau diese Lücke im politischen Spektrum Österreichs will die Plattform Direkte Demokratie füllen. "Wir sind dabei, die politischen Voraussetzungen zu schaffen, dass es nicht nur bei den eifrig gesammelten Unterschriften von Bürger- und anderen Initiativen bleibt, sondern dass aus den Begehren der Bürger Gesetze werden, an die auch die Regierung gebunden ist", erklärt dazu Hartl.
   Dass die zunehmende Forderung nach mehr direkten Mitbestimmungsmöglichkeiten ein internationaler Trend ist, zeigen auch die bedauerlicher Weise gewalterfüllten Vorfälle in Stuttgart in den letzten Tagen. Nicht irgendwelche "Berufsdemonstrierer" gehen dort auf die Straße gegen das megateure Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21“, während Sozialleistungen gekürzt werden. Vielmehr ist es die bürgerliche Mitte, die einen solchen Umgang mit ihrem Steuergeld nicht länger hinnehmen will. Dort wie in Österreich sind Maßnahmen notwendig, die es den Bürgern ermöglichen, ihren Willen auszudrücken und ihm Gehör zu verschaffen.
   „Die Bürger in Wien haben daher das Recht, über den Bau einer Autobahn über oder unter der Lobau selbst abzustimmen“ verlangt der Verkehrssprecher der "Plattform Direkte Demokratie".

Rückfragehinweis:  Mag. Georg Hartl  0676 / 3596578
office@wienerforum.at   http://www.wienerforum.at



* 1.10.2010 Bürgerinitiative "Rettet die Lobau": U2 Eröffnung: Jetzt die richtigen Schlüsse ziehen

Bürgerinitiative "Rettet die Lobau"

Die Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ begrüßt die morgige Eröffnung der U2 Verlängerung. Sie sieht dies als weiteren Grund die geplante Lobauautobahn S1, eine A23 Verlängerung und eine Marchfeldautobahn S8 zu streichen.
Gefordert wird ein weiterer Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere der Schnellbahnlinien S80 und S7, des Radwegnetzes sowie neue Buslinien um Pendler noch vor der Stadtgrenze aufzunehmen.  
   „Die U2 Verlängerung bietet neben den bestehenden Schnellbahnlinien S80 und S7 eine weitere Möglichkeit  autofrei und schnell über die Donau zu kommen. Das ist ein Grund mehr keine Transitschneise S1 durch den Nationalpark Donauauen zu bauen.“ Freut sich Jutta Matysek, Sprecherin von „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“.
   „Die U2 hat viel Geld gekostet. Die Lenkungswirkung dieser Investition auf die Transportmittelwahl hin zu den „Öffis“ wäre wieder aufgehoben wenn das BMVIT zusätzlich eine S1 Lobauautobahn, eine A23 Verlängerung zur Seestadt und hin zu einer Marchfeldschnellstraße S8 baut. Damit würden Wiener und Pendler mit exorbitanten Summen erst wieder zum Autofahren eingeladen.“
   Investiert werden sollte jetzt in ein dichtes Netz von Bus- und Straßenbahnlinien. Linien die die Menschen möglichst nahe am Wohnort (Pendler schon vor der Stadtgrenze) abholen, und zu U- und Schnellbahn bringen. Die S7 oder S80 einzustellen oder Stationen (wie Lobau und Hausfeldstrasse) zu schließen wäre total kontraproduktiv. Stattdessen sollten sie ausgebaut, intervallverdichtet und verlängert werden. (Die U2 kann die S 80 nicht ersetzen. Die eine fährt zum Stadion die andere nach Simmering). Die Buslinie 84 A die mit der Eröffnung der U2 Verlängerung am 2.Oktober eingestellt wird sollte (mit modifizierter Linienführung) ebenfalls bleiben.
Weiters fordert die Bürgerinitiative Investitionen in die unzureichende Fahrradinfrastruktur: Ausbau des Radwegnetzes, mehr Radabstellplätze und Citybike Standorte.    

Rückfragehinweis: Jutta Matysek
Telefon: 0676 953 9779   Email: jutta.matysek@gmx.at
Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“
Weitere Info unter:  www.lobau.org



* 1.10.2010: FPÖ-Mahdalik fordert Einhaltung des S 1-Zeitplanes

FPÖ will S1 (Lobauautobahn bzw. Lobauschnellstrasse) bauen lassen

SPÖ-Planungsstadtrat Schicker soll nicht protestieren, sondern gemeinsam mit dem Donaustädter SPÖ-Bezirksvorsteher Scheed in Gesprächen mit SPÖ-Infrastrukturministerin Bures und der SPÖ-geführten ASFINAG sicher stellen, dass die für Wien und das Umland unverzichtbare Umfahrungsstraße rasch gebaut wird. Die SPÖ wird es wohl intern regeln können, dass die S 1 wie geplant realisiert wird und für die dringend notwendige Entlastung der A-23 und insbesondere auch des 22. Bezirks mit 160.000 Einwohnern sorgt, sagt FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik.
Rückfragehinweis: FPÖ-Wien Tel: 01-4000-81747
OTS0298    2010-10-01/15:53

Anmerkung Wien-konkret: Zur Entlastung der A23 wurde die U-Bahn Linie U2 in die Donaustadt verlängert und wird am 2.10.2010 (also morgen) eröffnet. Es bedarf also keiner Autobahn oder Schnellstrasse durch das Naturschutzgebiet, allenfalls müßte man die Straße außen herum bauen.



* 1.10.2010: Lobautunnel - SPÖ-Hora: Donaubrücke wäre schwerer Schaden für den Nationalpark - deswegen kommt nur der Lobautunnel infrage

SPÖ zum Lobautunnel

Die heutige Unterstellung von Grünen-Gemeinderat Rüdiger Maresch, wonach die SPÖ Wien einer Brückenvariante für die Schließung des Regionenrings zustimmen würde, wird vom Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, dezidiert zurückgewiesen: "Anstatt sich als Märchenonkel zu versuchen, sollte Kollege Maresch lieber einmal seine Kenntnis der Fakten auffrischen. Durch die Fertigstellung der Umfahrung Süßenbrunn ging das Verkehrsaufkommen in Süßenbrunn selbst um mehr als 50 Prozent zurück. Diese Zahlen sollten Maresch eigentlich zum Jubeln bringen, denn genau deswegen braucht Wien auch die Fertigstellung des Umfahrungsrings. Eine Schließung des Regionenrings durch das noch fehlende Teilstück der S1 zwischen Schwechat und Süßenbrunn bedeutet eine weitere Verkehrsentlastung für Wien und insbesondere für die Menschen, die entlang der Südost-Tangente wohnen". ... "Die Donaubrücke wäre eine Gefahr für den gesamten Nationalpark Donau-Auen, der Wien sicher nicht zustimmen wird. Der Lobau-Tunnel ist die umweltfreundlichste Variante und muss realisiert werden.", so Hora abschließend.
Rückfragehinweis: SPÖ Rathausklub, Presse; Mag. Louis Kraft, Tel.: (01) 4000-81 943
OTS0272    2010-10-01/14:14



* 1.10.2010: ÖVP-Walter: Lobauautobahn dringend notwendig, Bezirke über der Donau ersticken im Verkehr

ÖVP zur Lobauautobahn,

"Der Grüne Maresch ist wieder einmal als politischer Geisterfahrer unterwegs. In ihrem Hass auf alles, was mit Autos zusammenhängt, erweisen sich die Grünen aber leider auch beim Thema Lobauautobahn. Wie so oft sind die Grünen völlig ahnungslos, wenn es um verkehrspolitische Themen geht. Während die Bezirke über der Donau im Verkehr ersticken, machen sich die Grünen über die dortigen Anrainerinnen und Anrainer lustig, sprechen sich gegen deren Entlastung aus und schwadronieren über ein Begraben der Pläne zur Lobauautobahn. Das einzige, was die Grünen damit begraben, ist ihr letzter Rest an verkehrspolitischer Glaubwürdigkeit", so der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Norbert Walter, in einer kurzen Reaktion auf die heutigen Aussagen aus den Ecken der Autofahrer-Hasserpartei.
Rückfragehinweis:  ÖVP Wien - Pressestelle  Tel.: (01) 515 43 - 940,
OTS0270    2010-10-01/14:01



* 1.10.2010: Grüne Wien zu Lobauautobahn-Tunnel: Stopp der Steuergeldverschwendung beim Autobahnbau

Grüne zur Lobau-Autobahn

"Jetzt ist die Katze aus dem Sack", kommentiert der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch den Stopp des Lobautunnels durch die Asfinag. Die Asfinag kann es sich einfach nicht mehr leisten, völlig unsinnige Autobahnprojekte zu horrenden Preisen zu finanzieren. "Es ist ja auch völlig absurd: In ganz Europa schnüren die Regierungen Sparpakete und gerade in Österreich soll die Steuergeldverschwendung beim Autobahnbau weitergehen, als wäre nichts geschehen", wundert sich Maresch. Die - auch verkehrspolitisch kontraproduktiven - großen Autobahnprojekte in der Ostregion (Lobauautobahn, Nordautobahn, A23-Spange Flugfeld Aspern und Marchfeldautobahn) kosten laut Asfinag 3,1 Mrd. Euro. "Stellt man die übliche Kostenexplosion bei Großprojekten in Rechnung, so werden die tatsächlichen Kosten wohl bei 4-5 Mrd. Euro liegen", vermutet Maresch. ...
   Um der Asfinag 500 Mio. Euro zu sparen, wird auch die SPÖ Wien einer Brücke über die Donau zustimmen. Diese Variante wurde bereits 2006 - aus guten
Gründen - ad acta gelegt. Diese Autobahnbrücke direkt neben dem Nationalpark Donauauen würde der Natur schweren Schaden zufügen. "Ich fordere daher Bürgermeister Häupl auf, die Konsequenzen zu ziehen und die Lobauautobahn endgültig zu begraben", so Maresch abschließend.
Rückfragehinweis:  Pressereferat Grüne,  Tel.: 0664 831 74 49
OTS0213    2010-10-01/12:52



* 31.8.2010 Lobau in Gefahr - sowohl durch Tunnel als auch durch Autobahn


"Warum baut die Stadt nicht einfach eine Brücke, wenn der Lobautunnel zu teuer ist?", fragt Matthias Tschirf, ÖVP-Clubobmann und Spitzenkandidat in der Donaustadt für die Gemeinderatswahl, in einem Statement in der "Donaustädter Bezirkszeitung" (Nr. 8/2010). Wer geglaubt hat, eine offene Autobahn durch den Nationalpark sei kein Diskussionsthema mehr, ist nun eines anderen belehrt. "Die Gefahr, die einzigartige Vegetation der Lobau mittels Autobahn zu durchschneiden ist nach wir vor aufrecht", erklärte dazu Georg Hartl, Verkehrsspezialist der Plattform Direkte Demokratie. Angesichts der Wirtschaftskrise sei nämlich nicht nur der ökologische Supergau, den auch ein 8,5 Kilometer langer Tunnel im Feinstaub-Sanierungsgebiet bedeuten würde, bewusst geworden, sondern auch dessen wirtschaftspolitischer Unsinn. Diese Autobahn rechnet sich niemals.

   Während die ursprüngliche Planung der Autobahn bereits im Frühjahr 2010 die Umweltverträglichkeitsprüfung für den Lobautunnel vorgesehen hat, erfährt man zur Zeit nicht, wann und wie es mit dem Projekt weitergeht. So wie in manchen anderen Politikbereichen will die SPÖ sich in ihrer Ruhe nicht stören lassen vor der Wahl. Offenbar meinen manche Politiker, von den zu erwartenden drei Milliarden Baukosten einen Teil einfach zu Lasten unserer natürlichen Lebensgrundlagen einsparen zu können. Dazu kommt, dass Stadtumfahrungen dieser Art Teil einer vor 40 Jahren aktuellen Verkehrspolitik sind. Man weiß inzwischen genau, dass damit die Verkehrsprobleme einer Großstadt wie Wien nicht gelöst werden. Die entscheidende Komponente zur Bewältigung der städtischen Mobilität ist der großzügige Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, wie ihn gerade die Plattform Direkte Demokratie mit Nachdruck fordert.

Rückfragehinweis:   Mag. Georg Hartl,
OTS0025    2010-08-31/08:19