Wien




Besucherzentrum Carnuntum in Petronell (NÖ)

Infos zum Archäologischer Park Carnuntum

Öffnungszeiten: 19. März bis 20. November 2016
täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr

Führungen am Wochenende:
Römisches Stadtviertel: 10.00 | 12.00 | 14.00 | 15.30 Uhr
Museum Carnuntinum: 10.00 | 12.00 | 14.00 | 15.30 Uhr
weitere Führungen laut Aushang, Führungsdauer ca. 1h
Führung € 3,- p.P.
 
Anreise von Wien:
A4 (Richtung Budapest/Flughafen) - Abfahrt Fischamend/Bratislava
B9 (Pressburger Bundesstraße, Richtung Hainburg a.d. Donau) bis Petronell-Carnuntum oder Bad Deutsch Altenburg.
Fahrzeit: ca. 35 Minuten

Anreise von Bratislava:
B9 (Pressburger Bundesstraße) in Richtung Wien bis Bad Deutsch Altenburg oder Petronell-Carnuntum.
Fahrzeit ca. 30 Minuten
 





Ausgrabungen im Archologiepark Carnuntum

Carnuntum – Die Vergangenheit beginnt hier.

   Geschichte emotional lebendig machen: die Römerstadt Carnuntum holt Österreichs römisch-antike Vergangenheit ins Hier und Jetzt. Wo vor 1700 Jahren die römischen Kaiser Weltgeschichte schrieben, wandeln heute Besucher auf den Spuren der Cäsaren. Weltweit einmalig wurden hier die wesentlichen Architekturtypen eines römischen Stadtviertels im historischen Kontext rekonstruiert: ein Bürgerhaus, eine prächtige Stadtvilla und eine öffentliche Thermenanlage. Die teilrekonstruierte domus quarta schützt das bislang einzige entdeckte Fußbodenmosaik der Römerstadt. Die Rekonstruktionen sind keine fiktiven Kulissen oder museale Objekte, sondern bewohnbare Häuser mit durchgänig betriebenen römischen Fußbodenheizungen, Küchen mit funktionstüchtigen Herden sowie voll möblierte Räume. Alle Grundrisse und Ausstattungsdetails sowie die Straßenniveaus des Stadtviertels sind einer einzigen Zeitepoche zuzuordnen. Dadurch wird ein einmaliges Zeitfenster in die ersten 5 Jahrzehnte des 4. Jh. n. Chr. eröffnet.
   Antike Arenakämpfer erwachen in der Gladiatorenschule sowie den Amphitheatern der Militär- und Zivilstadt neu zum Leben, das Museum Carnuntinum zeigt noch bis Saisonende 2016 die Ausstellung „A.D. 313 – Von Carnuntum zum Christentum“.
   Die südländische Atmosphäre in Carnuntum verzaubert das ganze Jahr und bei jedem Wetter. Die Blütenpracht der römischen Gärten im Frühling, der Schatten alter Bäume in der Hitze des Sommers oder die mystische Nebelstimmung im Herbst sind nur einige Eindrücke, die Sie aus Carnuntum mitnehmen. Die Europäische Kommission würdigte die Bedeutung und die einzigartige Präsentation mit der Verleihung des Europäischen Kulturerbe-Siegels.
 








nachgebaute Häuser und Thermenanlage (Bad) im Archäologiepark Carnuntum,


Eintrittspreise & Führungen:

Eintrittspreise 2016
Erwachsene € 11,- ;
Ermäßigt, Gruppen ab 20 Personen: € 9,- ; Kinder 11-14 Jh.  € 6,- ; Schüler € 4,-
Gültig für den einmaligen Eintritt in jeden der Ausstellungsstandorte (Freilichtmuseum Petronell, Museum Carnuntinum Bad Deutsch-Altenburg, Amphitheater Bad Deutsch-Altenburg, Kulturfabrik Hainburg).
Familienangebot: Kinder bis 11 Jahre in Begleitung der Erziehungsberechtigten freier Eintritt
Ermäßigungen: Jugendliche 15-18 Jahre, Gruppen, Senioren, Studenten, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Präsenzdiener nach Vorlage des entsprechenden Ausweises.
 
Führungen 2016
Führungskarte pro Person und Ausstellungsort: € 3
Kinder bis 6 Jh. frei 
 

Amphitheater Bad Deutsch-Altenburg & Haidentor





Amphitheater Bad Deutsch-Altenburg & Haidentor

Sowohl das Amphitheater, also auch das Haidentor können von Besucherzentrum in einem Spaziergang von ca 15 Minuten zu Fuß erreicht werden. 

Das Heidentor war ursprünglich ein Triumphalmonument, das im Auftrag von Kaiser Constantius II in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts n.Chr. außerhalb der Stadt errichtet wurde.
 
Das Amphitheater Bad Deutsch-Altenburg lag in der Antike im Bereich der ehemaligen Militärstadt und liegt direkt an der Straße L2026 zwischen Petroell-Carnuntum und Bad Deutsch-Altenburg.
 



Besonderheiten

größte archäologische Landschaft Österreichs
wissenschaftliche Ausgrabungen, spezielle Führungsprogramme zu Sonderthemen, Großveranstaltungen, Freizeitprogramm für Familien, Senioren und Individualbesucher
Veranstaltungen: Frühlingsfest, Römerfestival Carnuntum, Kinderfest, Römische Gaumenfreuden in der Villa Urbana, Langer Tag der Museen…
 

Weiterführende Informationen:

Kontakt:
Archäologischer Park Carnuntum
A-2404 Petronell-Carnuntum, Hauptstr. 1a
Telefon 02163-3377-0

  



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barrierefreies Gelände?

Sehr geehrte Redaktion!
Ich unternahm mit 14 weiteren Personen  am 06.07.2016  einen  Ausflug nach Carnuntum. Ich bin mit 67 Jahren eine der jüngsten gewesen. Da wir laut Broschüre damit rechnen konnten, ein Barriere -freies Gelände vor zu finden, ist auch meine Freundin mit Ihrem Gatten, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, mitgekommen.
    Leider entsprach das nicht den Tatsachen.
Einige Personen konnten, da auch zwischendurch kaum Bänke aufgestellt waren nicht an der Führung teilnehmen. Vielleicht könnten sie intervenieren dass diese wunderschöne und interessante Anlage mit einigen Rollstuhl-Rampen und einigen Bänken zwischendurch etwas Senioren freundlicher gestaltet wird.
Mit freundlichen Grüßen
Gertraud St.          9.7.2016

Sehr geehrte Frau St.,
vielen Dank für Ihr Feedback. Es tut uns sehr leid, dass die Qualität Ihres Besuchs durch unvollständige Informationen etwas gelitten hat! Grundsätzlich ist es so, dass mobile Rampen auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Dazu muss man beim Kassapersonal nachfragen. Dies ist auf unserer Homepage unter ... angeführt, ebenso ob und mit welchen Behelfsmitteln die einzelnen Standorte für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich sind.
Gerne stehe ich für weitere Fragen zur Verfügung.
Herzliche Grüße,
Helene Lacom
Mag. Helene Lacom, Presse & Marketing, Antwortschreiben vom 15.7.2016

Danke für Ihre Antwort.
Leider muss ich sagen, dass uns niemand über diese Möglichkeit informiert hat, obwohl wir eine Führung hatten und wir auch dieser Dame unsere Bedürfnisse übermittelt haben. Es wäre ein leichtes gewesen uns über die Möglichkeiten "Barriere freie Besichtigung" zu informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Gertraud St    17.7.2016

Sehr geehrte Frau St.,
das zu hören tut mir sehr leid!
Ich werde dies auf jeden Fall bei unserem Kassapersonal hinterfragen.
Da das Römische Stadtviertel auf einem Ausgrabungsgelände erbaut wurde gibt es naturgemäß nicht die Möglichkeit durchgehend Barrierefreiheit zu gewährleisten (römische Straßen, rekonstruierte römische Gebäude auf der Basis wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und Originalfunden – hier galt es sich minuziös an die ursprünglichen Gegebenheiten zu halten, die in der Antike nicht barrierefrei waren). Dennoch sind wir bemüht, auch Besuchern mit körperlichen Beeinträchtigungen das Erleben des Stadtviertels im Rahmen der Machbarkeiten zu ermöglichen, u.a. eben mit Behelfsmitteln wie Tragesesseln und mobilen Rampen. Dass es in diesem Fall nicht ganz geglückt ist, bedauere ich sehr.
Wir werden Ihr Feedback konstruktiv nutzen, damit solche Situationen künftig nicht mehr passieren.
Herzliche Grüße,
Helene Lacom
Mag. Helene Lacom, Presse & Marketing    18.7.2016