Wien

Burgruine Aggstein, Wachau (NÖ)





Foto: Burgruine Aggstein; © Wien-konkret



Burg Aggstein im Sonnenaufgang

3642 Aggsbach Dorf (zwischen Melk und Mautern, Donau - Südseite)

Geöffnet : 
März – Mai : täglich 9 - 18 Uhr
Juni – August : täglich 9 - 19 Uhr
September-Oktober : täglich 9 - 18 Uhr
November: Samstag und Sonntag 9 - 17 Uhr
 

Tickets / Preise

Die Eintrittspreise für die Burg betragen:
Erwachsene: € 6,70
Kinder (6-16 Jahre): € 4,60
Kinder unter 6 Jahre: € 0,-
Familienkarte (2 Erwachsene, 1 Kind): € 16,50, alle weiteren Kinder: € 2,-
Gruppen (ab 20 Personen): € 5,70

Saisonkarte (Erwachsene): € 20,-  - inklusiver Eintritt zu allen Veranstaltungen
Saisonkarte (Kind 6-16 Jahre): € 15,-

Führungen: € 4,50 pro Person – ab 20 Personen nur gegen Vorreservierung
 

Video vom Ritteressen auf Burg Aggstein



Video: Ritteressen auf Burg Aggstein April 2010
Videogröße 8 MB; Dauer: 2 min

Kontakt:

Foto: Anfahrtsplan zur Burgruine Aggstein; ZVG

Foto: Anfahrtsplan zur Burgruine Aggstein; ZVG



Burgruine Aggstein
3642 Aggsbach Dorf
(zwischen Melk und Mautern; Donau-südseite)

Anreise:
Westaustobahn A1 Ausfahrt Melk, dann auf die B33 Richtung Wien

Telefon: 
 

 



Aus der Geschichte der Burg



Foto: Burgruine Aggstein - Luftaufnahme, © OSAKA

Die Burgruine Aggstein thront seit mehr als 900 Jahren über dem Donautal. Grausame Geschichten und geheimnisvolle Sagen ranken sich um die Burg, die auf einen Felsvorsprung gebaut wurde, der schon davor Anlass zu verschiedenen Mythen gab.

Die Burg, deren heutiges Erscheinungsbild vor allem auf das 15. Jahrhundert zurückgeht, wurde sicher nicht nur aus Verteidigungsgründen auf eine nur von einer Seite zugängliche Felsnadel gebaut. Auch die dominante Lage hoch über der Donau – von weitem sichtbar – war sicher ein Grund für die Inkaufnahme mühsamer Bauarbeiten in einer schwer zugänglichen Lage.
   Angeblich konnte die Burg nur zweimal erobert werden. Und es fällt einem nicht schwer, dies zu glauben, wenn man die Vorburg und die drei hintereinanderliegenden Burgtore passiert. Nach dem zentralen Burghof gelangt man noch zur eigentlichen Hochburg, die auch für sich alleine verteidigt werden konnte. Vom Wurferker wurden – in letzter Verzweiflung - Steine und Hausrat auf die Angreifer geworfen.
   Diejenigen, die mit der Burg Aggstein belehnt wurden, kamen fast alle mit den Landesherren in Konflikt und wurden als Raubritter bekämpft und schimpflich vertrieben. So geschehen bei den Kuenringern, den stolzen Herren vieler Burgen in Niederösterreich, oder bei Jörg Scheck vom Walde, der sogar „Schreckenwald“ genannt wurde, weil er seine Gefangenen am „Rosengärtlein“ aussetzte.
   Lediglich Anna von Pölheim-Parz – eine Adelige der Renaissancezeit – hat die Burg nicht nur friedlich geführt, sondern auch soziale Ungerechtigkeiten ausgeglichen und die Burg Anfang des 17. Jahrhunderts wieder instand gesetzt.
   Seit dem 19. Jahrhundert war „die Aggstein“ ein beliebtes Ausflugsziel für Romantiker – und blieb dies eigentlich bis heute.
 

Revitalisierung - Besichtigung - Burgfeiern

Im Jahr 2001 trat die Burgruine Aggstein den Topausflugszielen bei und hat seitdem eine umfassende Revitalisierung erfahren, die im Jahr 2004 abgeschlossen wurde.



Foto: Burgruine Aggstein - Rittersaal;
Größe: 27x9 Meter und ca. 10 Meter hoch
Heizung: offenes Kaminfeuer und Fußbodenheizung; © OSAKA

Nicht nur die Begehung der Burg wurde durch neue Stiegen und eine neue Besucherführung erleichtert, sondern es wurde auch ein Rittersaal für Veranstaltungen eingerichtet und die Kapelle saniert und wiedereingeweiht. Zahlreiche Hochzeiten und Firmen- sowie Geburtstagsfeiern sind seither auf der Burg gefeiert worden.
   Dem Besucher steht auch eine Hörführung zur Verfügung. Gruppen ab 20 Personen können auch eine klassische Führung buchen.
   Im Burgkeller erwartet unsere Gäste eine Ausstellung der Märchenschlossstraße – in 16 Stationen wird mit zauberhaften Holzfiguren die Nibelungensage erzählt.
   Nach der anregenden Besichtigung der Burg, bietet unsere Burgtaverne köstliche kulinarische Genüsse der bodenständigen Küche. Die Küche befindet sich noch heute innerhalb der Mauern der alten Burgküche.
 



Rückblick Mittelalterfest auf Aggstein 2007:

Foto: Ritter & Fräulein; © Wien-konkret

Foto: Ritter & Fräulein; © Wien-konkret

Rückblick auf das großes Mittelalter-Fest auf der Burgruine Aggstein von 21. - 22. April 2007, Sa. + So.: 9 - 18 Uhr

Sie wurden an diesem Wochenende in die Zeit der Kreuzritter versetzt und in ein geheimnisvolles Spektakel rund um das mysteriöses Ableben der schönen Eufemia verwickelt. Staunend wurden Sie in ein Schauspiel von Kreuzrittern, Harlekin, Hexe, Burgkaplan, Gesinde und Feuertänzerin eingebunden. An das leibliche Wohl der Burggäste wurde ebenso gedacht, wie an Kinderunterhaltung und mittelalterliche Händler und Handwerker.

Das Fest findet teilweise im Freien, im Zeltlager und auch in den Burgräumlichkeiten statt.

Burgherr und Burgfrau luden zu einem Feste...


Fotos: Burgherr und Burgfrau von und zu Aggstein bei der Begrüßung, beim Mittagsmahle und bei m Tratsch mit dem gemeinen Volk; © Wien-konkret



Fotos: Burgherr und Burgfrau von und zu Aggstein bei der Begrüßung, beim Mittagsmahle und bei m Tratsch mit dem gemeinen Volk; © Wien-konkret

Edelleute & Ritter kamen aus fernen Ländern...


Fotos von geladenen Edelleuten (Passau?, Würzburg?) und einer Abordnung Kreuzritter aus Wien; © Wien-konkret



Fotos von geladenen Edelleuten (Passau?, Würzburg?) und einer Abordnung Kreuzritter aus Wien;
© Wien-konkret

Edle und das fahrend Volk:


Bilder: Ab und wann mischten sich auch Edle unter´s fahrende Volk; © Wien-konkret





Bilder: Ab und wann mischten sich auch Edle unter´s fahrende Volk; © Wien-konkret

Die Handwerker:

Das Handwerk, die Gilden und Händler waren besonders wichtig am Mittelalterfest der Edelleute, der Reichen & Ritter und des fahrend´Volk. Es kamen an den zwei Festtagen ca 5000 Gäste, um mit dem Burgherrn und der Burgherrin mitzufeiern. Viel zu tun hatte der Bäcker, die Käseverkäufer, die Waffenverkäufer (Spere, Schwerter, Kettenhemden, Schilder), die Weberinnen, die Schmuckhersteller und der Zinnbecher-Dreher.


Bilder: Bäcker - Dreher - Weberin - Schmuckhersteller versorgten die Gäste zum Feste auf Aggstein; © Wien-konkret




Bilder: Bäcker - Dreher - Weberin - Schmuckhersteller versorgten die Gäste zum Feste auf Aggstein;
© Wien-konkret

Gäste aus einer anderen Zeit

Gäste aus der heutigen Zeit trafen auf Wissende vergangener Tage. Was damals selbstverständlich war, ist heute Magnet für Neugierige, die sich am Hexenwerk vom Fahrend Volk über die alten Traditionen, die Jahresfeste und den alten Götterglauben informieren konnten. So wurde bei vielen das Interesse geweckt, mehr über die eigenen Ursprünge zu erfahren und die Sinne zu schärfen, um mehr Vertrauen in die eigenen Wahrnehmung zu bekommen.


Fotos: Hexenkunde - Essen im Burghof - Lektion 1 beim Pfeil und Bogenschießen; © Wien-konkret



Fotos: Hexenkunde - Essen im Burghof - Lektion 1 beim Pfeil und Bogenschießen; © Wien-konkret

Dank "Karl dem Kahlen" konnten die Besucher zwar kein Wild erlegen, jedoch ihr Geschick im Bogenschießen vertiefen. Sie lernten ihre Konzentration zu zentrieren und mit dem eigenen Ziel eins zu werden. Altes Wissen in der heutigen Zeit zu nutzen und andere daran teilhaben zu lassen ist der Antrieb des Vereins Mythos, dem gemeinsam mit anderen das Fahrend Volk und "Karl der Kahle" angehören.
 

Burgenausstellung:

Auf Burg Aggstein wurden auch Modell von anderen Burgen ausgestellt. Sei es, dass man diese Burgen in guter Absicht besuchen will oder aber auch ein bisserl überfallen möchte !

PS: In Passau (Bild Mitte) da streiten gerade zwei Königinnen. Wahrscheinlich ging es um Prinz Williams aus dem fernen England...


Bilder von der Burgenausstellung auf Aggstein; © Wien-konkret



Bilder von der Burgenausstellung auf Aggstein; © Wien-konkret



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