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"Liste Wien" kandidiert zur Wien-Wahl 2010 NAME: "Liste Wien" WEBSITE: http://www.liste-wien.at/ Unterstützungserklärung => Formulare liegen beim jeweiligen Magistratischen Bezirksamt auf. Dort kann man auch gleich unterschreiben.
SPITZENKANDIDAT: Günter Rehak TELEFONNUMMER:


Programm der "Liste WIen"Wir haben uns zum Wahlantritt entschlossen, weil wir der deutlich sichtbaren Demokratieverdrossenheit entgegen wirken wollen. Die Nichtwähler sind mittlerweile zur zahlenstärksten Wählergruppe geworden, weil sie erkannt haben, daß ihre Stimmabgabe nichts ändert. Die wichtigen Entscheidungen werden ganz wo anders getroffen. Auch wer sich einer bestimmten politischen Richtung zugehörig fühlt, muß erkennen, daß sich die Parteiführungen nicht für die Meinungen ihrer Mitglieder interessieren. Das gilt für Sozialisten und Nationale, für Christen und Umweltschützer. Wir wollen den enttäuschten Demokraten wieder Mut machen.
Nach dem Volksaufstand vom Juni 1953 in der DDR ließ der Sekretär des Schriftstellerverbandes Zettel verteilen, worin zu lesen war, daß das Volk das Vertrauen der Regierung verloren habe und in der nächsten Zukunft hart arbeiten müsse, um dieses Vertrauen wiederzugewinnen. Bertolt Brecht antwortete damals: "Wäre es da nicht einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein neues?"
Damals wurde dieser Vorschlag als absurde Ironie gesehen. Heute ist diese Absurdität Wirklichkeit geworden.
Am 8.Juli 2010 wurde vom Wiener Landtag eine Novelle zum Antidiskriminierungsgesetz beschlossen, wonach Zuwanderer (das neugewählte willfährige Volk) gegenüber den Alteingesessenen zu bevorzugen seien.
Die etablierten Parteien wollen keine Konkurrenz. Wir erinnern uns noch an die im Warschauer Pakt zusammengeschlossenen Staaten. Dort wurden auch Wahlen abgehalten, in den Parlamenten gab es vier oder fünf Parteien. Diese Parteien mußten sich allerdings innerhalb eines Verfassungsbogens bewegen, der von den Machthabern vorgezeichnet war. In unserem scheindemokratischen Staatswesen sind die Verhältnisse ähnlich. Am 30. Juni 2010 wurde vom Wiener Landtag eine Novelle zur Wahlordnung beschlossen, durch die der Wahlantritt neuer Listen erschwert, wenn nicht verunmöglicht wurde.
Eine bekannte Redensart lautet: Du hast keine Chance, nütze sie! Wir wollen es versuchen.
Ein Problem der Wiener Bevölkerung ist die abnehmende Sicherheit. Vor dem zunehmenden Migrationshintergrund steigt die Gefährdung durch Attacken verschiedenster Art. Wir sehen aber auch die hausgemachte Unsicherheit durch unkorrekte Behörden. Es wird zwar viel von Korruptionsbekämpfung geredet, aber da geht es meist nur um die ganz großen Fälle. Kleine Leute werden im Alltag vor allem von der Kleinkorruption bedroht. Es ist leichter, einer kriminellen Jugendbande auszuweichen, als einer korrupten Behörde.
Wer ehrlich arbeitet, sei es als Selbständiger oder als Unselbständiger, muß um sein Einkommen und seine Ersparnisse zittern. Die großen Geschäfte werden von Spekulanten und Parasiten gemacht. Da sollte sich Widerstand formieren. Demokratie zeigt sich nicht nur darin, wie Entscheidungen zustande kommen. Sie zeigt sich auch an dem Ausmaß, in dem diese Entscheidungen in das Privatleben der einzelnen Menschen eingreifen. Durch eine Unzahl überflüssiger Vorschriften versuchen die Behörden immer stärker das Privatleben der Bürger zu beobachten und zu reglementieren. Wir befinden uns auf dem Weg zu einer totalitären Geselllschaft.
Die LISTE WIEN versucht, sich dem Siegeszug des Totalitarismus entgegen zu stellen. Die kommende Wien-Wahl ist erst der Anfang.
Text: Günter Rehak, Spitzenkandidat Kandidaten der "Liste Wien":SPITZENKANDIDAT: Günter Rehak
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