Video: Wahlkampfauftakt der Wiener Grünen am 7.9.2010 im mq
Videogröße 137 MB; Dauer: 37 min
Alexander van der Bellen:
* Wien ist nicht Privateigentum der SPÖ. Wer das profil letzte Woche gelesen hat … das ist wirklich erschreckend, diese Vermischung aus Wirtschaftsbetrieben und Partei.
* Deshalb wünsche ich mir, dass die SPÖ die Absolute verliert.
* … rot-grün als die energischste Ansage gegen die Freiheitlichen und den Rechtsextremismus mit Herrn Gudenus in Wien.
* Rot-grün nach der Wahl, das versteht ein jeder.
* Ja, wir sind eine Ausländerpartei. Na und? Ich selbst habe einen Migrationshintergrund. Meine Eltern waren Flüchtlinge, na und? Bin ich kein guter Österreicher? Haben 70% der Wiener vielleicht keinen Migrationshintergrund? … Wo ist das Problem?
* Wenn sich die Landeshauptleute auch noch die Schulen unter dem Nagel reißen, na Danke vielmals. (Anm.: van der Bellen ironisch: ) Man muß ja froh sein, dass wir wenigstens die Industriellenvereinigung auf unserer Seite haben.
* Ich möchte ins Rathaus und ich möchte Maria Vassilakou als Vize-Bürgermeisterin und 7 Stadträte.
Maria Vassilakou:
* Ich bin nach Wien gekommen an einem 4. Oktober … vor 24 Jahren. In jenem Jahr hätte ich mir niemals vorstellen können, dass ich heute 24 Jahre später hier stehen werde und bereits meinen zweiten Wiener Wahlkampf eröffnen werde – einen entscheidenden Wahlkampf – zugegebener Weise einen schwierigen Wahlkampf, schwieriger als es der Fall war vor 5 Jahren. …
* Warum scheint diese Stadt immer bezweifeln zu müssen, das Fortschritt auch in riesen Schritten möglich ist und nicht immer in kleinen winzigen. …
* Es geht um die Chance die ersten rot-grünen Regierung in dieser zweiten Republik zu erreichen…
* Es geht um eine weltweite Wende, die immer mehr Städte ergrünen läßt. …
* und dann liebe Grüne, dann gibt es auch noch das Wien, für das wir uns schämen. Das ist das Wien der Korruption, das ist das Wien der Lobbies, das ist das Wien der Sesselkleber und der Karrieristen, für die eine Parteimitgliedschaft die Eintrittskarte in ein privilegiertes Leben ist, auf Kosten anderer.
* Ja, es geht! (Anm. erinnert an Obamas „Yes we can“)
* Hier Ausländer, hier Inländer. Aufhören, spätestens dann, wenn sie in dieser Stadt bereits in der zweiten Generation geboren und aufgewachsen sind.
* Die Wienerinnen und Wiener von morgen sind in den grünen Schulen mehrsprachig. Sie werden mehrsprachig sein und sehr viel profitieren ..
* Woher sollen wir das bezahlen? Indem wir Privilegien abschaffen und mit der Verschwendung Schluß machen.
* Die SPÖ – so Vassilakou – habe die FPÖ selbst verursacht und verursacht und züchtet sie weiter täglich.
* War es oder war es nicht die SPÖ, die gemeinsam mit der ÖVP befunden hat, dass es das Bleiberecht nicht braucht. Die SPÖ hat es mitgetragen, dass die Zogajs das Land verlassen mußten.
* Vassilakou kritisiert das kapitalistische Unternehmen SPÖ. Reden wir über den Ausverkauf der Stadt und des Stadtvermögens. Reden wir über eine Partei, die selbst regiert, in die eigene Parteikassa wirtschaftet.
* Laut Vassilakou soll statt in das Skylink-Dabakel am Flughafen lieber in Hebamen und Pflege investiert werden.
* 170.000 Menschen haben es schon getan und einmal in Wien grün gewählt. Die alle müssen wieder überzeugt werden, es wieder zu tun.
* Man stelle sich vor, welche Gesichter es bei der FPÖ gibt oder genau genommen: Was kann eigentlich Grausigeres dem Strache passieren, als eine Vize-Bürgermeisterin in Wien zu erleben, die zugewandert ist?
* Ja, es geht um unser Wien. Wir kämpfen, wir gewinnen.
Anmerkung Wien-konkret: Überraschender Weise wurde das Thema Frauen & Frauenpolitik bei den Wahlkampfreden von Bellen & Vassilakou komplett ausgespart. Kein einziger Satz zur Frauenpolitik und das bei den Grünen !!! Wahrscheinlich weil die Grünen bereits zuviele männliche Wähler an die FPÖ & (Männerpartei?) & Nichtwähler verloren hat.
* 19.8.2010: Grüne - David Ellensohn: Die Offenlegung der Partei-Finanzen muss gesetzlich schärfer geregelt werden
"Wenn eine Partei ihre Finanzgebarung verschleiert, liegt der Verdacht nahe, dass nicht alles sauber abläuft", so Stadtrat David Ellensohn von den Grünen Wien anlässlich der NEWS-Recherche zur Offenlegung von Parteienfinanzen. "Die einzige Parteil die alles offenlegt, sind die Grünen", so Ellensohn. "Die Lobbyisten der Großkonzerne gehen bei den anderen Parteien ein und aus. Kein Wunder, dass die Wiener SPÖ daher Fragen nach ihren Einkünften gar nicht gerne hört. Bis heute warte ich zum Beispiel vergeblich auf eine Offenlegung der Geldflüsse zwischen Novomatic und SPÖ." Aber auch FPÖ und ÖVP sind säumig beim Offenlegen ihrer Finanzen: Die FPÖ tut das wie die SPÖ gar nicht, die ÖVP macht keine Angaben über den Schuldenstand der Partei und über die Gesamtsumme der Parteispenden.
In Wien haben nicht nur alle Grünen Landtagsabgeordneten und die zwei StadträtInnen ihre Einkünfte offen gelegt (wie alle Grünen Landtagsabgeorndeten in ganz Österreich), sondern auch die Wiener Grünen ihre Finanzgebarung. "Was wir freiwillig machen, muss endlich per Gesetz geregelt werden. Es ist für die WählerInnen wichtig zu wissen, welche Parteien von welchen Konzernen wieviel Geld erhalten und bei welchen Firmen Abgeordnete Geld verdienen", so Ellensohn.
Transparency International listet Österreich in der Korruptions-Liste schlechter als Deutschland. Bei unseren Nachbarn wurden Politiker von CDU, SPD und FDP von der Pharma- und Bau-Industrie bestochen. "Gibt es Geldflüsse dieser Art in Österreich? Wieviel Geld erhält die Wiener SPÖ von der Novomatic? Wieviel Geld verdient die SPÖ und ihre Anhängsel-Vereine via Gewista-Beteiligung mit den Blut-Plakaten der FPÖ? Wieso sind Bauprojekte in Wien am Ende des Tages immer viel teurer als am Anfang und wer verdient da mit?", fragt Ellensohn. Die Grünen fordern, dass die Offenelgung der Partei-Finanzen gesetzlich schärfer geregelt wird. "Schon um all jenen zu helfen, die ihre Arbeit redlich ausüben, ist eine Offenlegung ein wichtiger Schritt", schließt Ellensohn.
Rückfragehinweis: Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814,
OTS0158 2010-08-19/13:15

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ad Grüner Wahlkampfauftakt
Van der Bellen wirkt müde und ausgelaugt auf mich (ist ja auch nicht toll am letzten Platz zu stehen und andererseits die Stütze zu sein in dem Frauenverein).
Vassilakous Rede anstrengend. Die Grünen-Werte, die es einmal gab, sind für mich nicht mehr hörbar.
E.A. 7.9.2010
Anmerkung Wien-konkret: Ja, leider sind die Grünen-Werte nicht nur inhaltlich nicht hörbar. Teilweise sprach Vassilakou auch akkustisch sehr leise, im Gegensatz zum Strache, der selten zu leise spricht.

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S.g. Hr. Mag. Marschall !
Zeitweise sehe ich im google unter meinem Namen nach. Diese Woche sah ich zu meinem Erstaunen:
Unterstützerinnen- Die Grünen Wien..... E.... A....
.nicht möglich,dachte ich. Nach enter-Eingabe erscheint dann, dass es sich um eine online Unterschriftenaktion "Rettet die Feldhamster" handelt
Grundsätzlich stand ich dieser Partei ziemlich positiv gegenüber, die letzten Jahre ohne van der Bellen freundlich ausgedrückt: leider sehr chaotisch.
Jetzt frage ich mich, nachdem diese Unterschriftenaktion im Oktober 2009 (über ORF.Werbung) startete, heuer im Mai wieder aufschien, ich aber bis vor einer Woche damit nicht im google war--Zufall, gerade jetzt ???
Auf meine gemailte Entgegnung zur Unterstützung der Grünen , sagte man mir zu, dies herauszunehmen...
Wird sicher geschehen, aber was sind das für Methoden? Ich mach sicher keine "Wahlwerbung" für die Grünen mit. Diese sind natürlich unschuldig am Google-Text.......
mit frdl. Grüßen
Elfriede A. E-mail 20.8.2010
Anmerkung Wien-konkret: Die Grünen sind natürlich nicht unschuldig daran. Die haben die Seite so programmiert. Der Seitentitel für die Leser heißt "Rettet den Feldhamster". Der Seitentitel im HTML-Code lautet "Unterstützerinnen der Grünen". So wurden die Suchmaschinen (zB auch google) irregeführt.
Liebe Frau A.,
sie haben vollkommen recht, nur kann leider ich die Google-Ergebnisse nicht beeinflussen. Ich habe sie also aus der UnterstützerInnen Datenbank entfernt und bei Google die Löschung des Eintrages beantragt. Das dauert erfahrungsgemäß 2-3 Tage.
Ich bitte Sie die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen,
Mit freundlichen Grüßen
Willi Dolleschall E-mail 20.8.2010
Anmerkung Wien-konkret: Der Seitentitel der angesprochenen Seite wurde am 23. August 2010 korrigiert. => http://archiv.wien.gruene.at/feldhamster/unterstuetzerinnen/?tx_greencommittee_pi2[pointer]=32&cHash=4b1578649d (siehe Seitentitel ganz oben am Bildschirm). Allerdings ist auf der Seite immer noch das Logo der Grünen drauf. Unserer Information nach war das gar keine Aktion der Grünen, sondern einer Bürgerinitiative.

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* 9.10.2010: Zach (KPÖ): Wofür wollen die Grünen eintreten? Was sind eigentlich die Koalitionsbedingungen?
Die Grünen wollen "einzig und allein in die Stadtregierung", so der Spitzenkandidat der KPÖ, Didi Zach, der kritisiert, dass "Vassilakou und ihr Team im ganzen Wahlkampf keine einzige Koalitionsbedingung formuliert haben".
Zach: "Wer grün wählt, wird vielleicht Maria Vassilakou als Vizebürgermeisterin bekommen. Aber wofür wollen die Grünen eigentlich eintreten? Weder die Anhebung der Mindestsicherung auf 950,- Euro und deren 14x-ige Auszahlung, noch die Frage der Staatsbürgerschaft für in Österreich geborene Menschen wurden bisher als
Koalitionsbedingungen formuliert. Und auch die Anhebung der Frauenlöhne im Magistratsbereich der Stadt Wien als conditio sine qua non konnte ich nirgends rauslesen. Wer jedoch aus wahltaktischen Überlegungen nicht Position bezieht, der/die ist - so meine Meinung - nicht wählbar."
Rückfragehinweis: KPÖ: Zach - 0676 6969002
OTS0009 2010-10-09/09:37


* 1.9.2010 SPÖ-Deutsch: Ich heiße Stefan Schennach in der großen sozialdemokratischen Familie willkommen!
Grüner Bundesrat Stefan Schennach wechselt zur SPÖ
"Ich freue mich mitteilen zu können, dass ein kompetenter, erfahrener und lösungsorientierter Politiker der Grünen seine neue politische Heimat in der Sozialdemokratie gefunden hat. Stefan Schennach wird Bürgermeister Dr. Michael Häupl im Wahlkampf unterstützen. Ich heiße ihn in der großen Familie der Sozialdemokratie herzlich willkommen", betonte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am Mittwoch.
Stefan Schennach, seit 23 Jahren Spitzenpolitiker bei den Grünen, begründete seine Entscheidung damit, dass er eine neue Perspektive für sein politisches Leben, seine politische Arbeit gefunden habe: "Ich scheide nicht im Zorn, ich zerschlage kein Porzellan und hänge auch keine Enttäuschung aus dem Fenster." Schennach erklärte, dass man ihn seitens der Grünen in seinem Heimatbezirk Döbling nicht zur Wahl zugelassen habe, was für ihn eine schmerzliche Erfahrung darstellte: "Mir war die Verankerung im Bezirk sehr wichtig, ganz nach dem Motto 'global denken, lokal handeln'." Nun werde er seine Erfahrung und sein Know How in Sachen Außen-, Entwicklungs- und internationaler Politik in die Arbeit der SPÖ im Bundesrat einbringen. Schennach unterstrich in diesem Zusammenhang die Prioritäten, Wien international zu positionieren, den Dialog der Kulturen zu fördern und für das Miteinander in der Stadt einzutreten. Er habe nun ein "neues Kapitel" in seiner politischen Karriere aufgeschlagen.
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ Wien
OTS0248 2010-09-01/13:14

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* 1.9.2010 ÖVP-Walter: Schennach nächstes Opfer der Grünen Chaot/innentruppe
"Grünes Sprengkommando, nächste Explosion", so kommentiert der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Norbert Walter, den Abgang Stefan Schennachs. "Schennach ist das nächste Opfer der Grünen Chaotentruppe. Die Grünen haben einmal mehr ein abschreckendes Beispiel geliefert, welches Verständnis von Demokratie sie haben." ... "Unter der neuen Führung haben bei den Grünen nun endgültig jene Fundamentalisten und -innen das Kommando übernommen, die von Multikulti träumen, von Steuerbelastungen des Mittelstands fantasieren und das Besetzen von Häusern legalisieren wollen", so Walter abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Wien - Pressestelle
OTS0239 2010-09-01/13:08


* 1.9.2010 BZÖ-Tscharnutter: Schennach-Wechsel bestätigt: Rot und Grün sind austauschbar
"Der Wechsel des grünen Urgesteins Stefan Schennach zur SPÖ zeigt deutlich die Austauschbarkeit der beiden Wiener Linksparteien. Nach dem Koalitions-Kotau der ÖVP sind jetzt auch die Grünen endgültig "sozialistisiert". Es zeigt sich, dass in Wien nur mehr das BZÖ mit Walter Sonnleitner als bürgerliche Alternative und Herausforderer der roten Stadtregierung übrig bleibt", so der Wiener BZÖ-Obmann Michael Tscharnutter zum Absprung des grünen Wiener Bundesrates zur SPÖ.
Bei den Wiener Grünen gebe es jetzt außer dem im Wahlkampf nicht existenten Listenfeigenblatt Van der Bellen keinen einzigen bürgerlichen Kandidaten mehr, sondern Jungfundis mit Enteignungsphantasien hätten die Partei übernommen. "Wer Grün wählt, wählt Häupl -wer ÖVP wählt, wählt Häupl -wer BZÖ wählt, wählt mit Walter Sonnleitner den einzigen bürgerlichen Herausforderer des roten Wiens", so Tscharnutter. Rückfragehinweis: BZÖ Wien -Pressestelle
OTS0198 2010-09-01/12:13

