Wien

MUT-Partei Mensch Umwelt Tierschutz tritt zur Wien-Wahl an

MUT-Partei zur Wien-Wahl 2010


NAME:
 MUT-Partei Mensch Umwelt Tierschutz 
WEBSITE: http://www.mut-partei.at/
Unterstützungserklärung => Formulare liegen beim jeweiligen Magistratischen Bezirksamt auf. Dort kann man auch gleich unterschreiben.
Formulare und eine Nutzungsanleitung dazu können aber auch auf der Mut-Partei Website heruntergeladen werden.

OBMANN: Ralph Chaloupek
TELEFONNUMMER: 0680 2016 727



Progamm der MUT-Partei:

Die MUT-Partei Mensch Umwelt Tierschutz (bisher bekannt unter dem Namen Tierrechtspartei) ist eine Partei neuen Typs, die sich für Ökologie und Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Klimaschutz, gesunde Umwelt, Tierschutz und Tierrechte und soziale Gerechtigkeit einsetzt.

Unsere Partei will beitragen zu einem tiefgreifenden Wandel unserer Gesellschaft. Ihr zentrales Anliegen ist eine breite politische Bewegung, die wichtige soziale, ökologische und gesellschaftspolitische Reformen anstrebt, insbesondere auch ein grundlegendes Umdenken im Umgang mit (Nutz)Tieren.

Unverantwortlich riskante Verfahren wie Gentechnik in der Landwirtschaft und Atomenergie in der EU werden von uns kritisch hinterfragt, tierverachtende Praktiken wie Massentierhaltung und Tiertransporte lehnen wir ab.

Die MUT-Partei versteht sich auch als eine Partei der Zivilgesellschaft, die sich all jenen verbunden fühlt, die sich für sozialen Ausgleich, ein solidarisches Miteinander, Schutz und Hilfe für die Bedürftigen und Schwächeren und gesellschaftliche Fairness engagieren.

Die MUT-Partei wird ideel unterstützt von Karikaturist Manfred Deix und einigen anderen bekannten Künstlern.
 

Kandidaten der MUT-Partei zur Wien-Wahl 2010:



Ralph Chaloupek

Ana Maria Strieder

Kurt Ecker

und viele andere



Pressekonferenz der MUT-Partei am 12.10.2010

Pressekonferenz der MUT Partei mit Ralph Chaloupek, Manfed Deix, Krista Stadler, Heinz Holecek und Renate Holm.



Pressekonferenz der MUT Partei am 12.10.2010 in Wien. Blider vlnr: Bild von Manfred Deix - Podium mit Spitzenkandidat und Unterstützern - Obmann und Spitzenkandidat Ralph Chaloupek

Ralph Chaloupek: „Wie sich langsam in der Stadt herumspricht, sind am 10. Oktober die Wien-Wahlen, also die Bezirksvertretungs- und Gemeinderatswahlen und aus diesem Anlaß wir – die MUT-Partei – die Partei für Mensch, Umwelt, Tierschutz – bis zum 2. September Unterstützungserklärungen. Wir haben bereits 2008 – damals noch unter dem Namen Tierrechtspartei bei den Landtagswahlen in Niederösterreich schon sehr erfolgreich kandidiert, in 20 Gemeinden des Wahlkreises Mödling. Da waren wir die mit Abstand stimmenstärkste Kleinpartei. Wir hatten sogar rund 50 Stimmen mehr als das BZÖ. Bei der Nationalratswahl 2008 haben wir auch schon kandidiert. …
Unser Generalmotto lautet - getreu unserem Namen: Mensch, Umwelt, Tierschutz zum Thema der Wienwahl machen -  eine für Menschen aller Alterstufen und auch für die Tiere lebenswerte Stadt gestalten, mit Grün- und Naherholungsflächen und sauberer Luft und nicht eine Stadt als einziger Autorennparcour, wo man auf Radfahrer und Fußgänger, auf Kinder und Jugendliche vergißt. Ich möchte in diesem Zusammenhang erinnern an die fürchterlichen sich häufenden Unfälle der letzten Zeit. Etwa vor einigen Wochen ist im 19. Bezirk ein kleiner Junge am Zebrastreifen zusammengeführt worden und gestorben …
Es braucht Mut und Courage in allen Bereichen der Gesellschaft, im sozialen zwischenmenschlichen Bereich angefangen bei den Kindern, wo Mobbing und Gewalt in den Klassen schon an der Tagesordnung steht, über Arbeits- und Alltagsbereich der Erwachsenen bis zu den Senioren. Aber auch im Umgang mit Tieren und der Umwelt bedarf es größter Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme. In Wien werden mittlerweile sogar Menschen lebend von Maden aufgefressen … Vor en paar Tagen gab es in der Brigittenau den Fall eines 61-jährigen Mannes, der dann gefunden wurde, wie er schon am Sterben war. Der war buchstäblich von Maden aufgefressen und hat zusammengewohnt mit einer Lebensgefährtin. Das ist so ein klassischer Fall, wo die Zivilcourage und der Bürgerzusammenhalt und die Aufmerksamkeit scheinbar versagt haben."

Manfred Deix & Krista Stadler



Manfred Deix:
„Aber auch Maden haben ein Recht zu leben.“

Krista Stadler: „Ja, wenn man sich zur Verfügung stellt.“

 

Ralph Chaloupek

Ralph Chaloupek: “… Es gibt also genug Anlässe einzuschreiten und Zivilcourage zu beweisen, Mut zu beweisen („MUT-Partei“), wenn Kinder mißhandelt werden, alte Menschen in der Nachbarschaft verhungern, die Umwelt fahrlässig zerstört wird oder Hunde in der Öffentlichkeit geschlagen werden … oder dass Fiakerpferde in der Gluthitze zusammenbrechen … 
Wer die Gesellschaft aufmerksam beobachtet wird beunruhigt ein Zeitsymtom wie ich es nenne feststellen. Es kommt zu einer zunehmenden Entfremdung von der Politik. Die Zahl der von der Politik enttäuschten Menschen ist das Heer der Nichtwähler, wächst von Tag zu Tag und obskure Rechtspopulisten - wie der HC Strache – schöpfen dieses Protestwählerpotenzial ab und instrumentalisieren diesen politischen Frust für ihre Zwecke. Leider gehen viel zu viele Menschen diesen Rechtsextremisten auf den Leim, in Ermangelung an Alternativen und vermutlich aus schierer Verzweiflung. Zu den Grünen muss man sagen, die ergehen sich leider in konsequenter Selbstzerfleischung, gerade in alternativen Hoffnungsbezirken, wie den
6. oder 8. Bezirk lösen sich die Grünen Bezirksgruppen zunehmend auf. Und ich persönlich bin der Auffassung – und ich glaub da bin ich nicht der einzige – dass die dringend benötigten Veränderungen in so vielen Bereichen und die großen Lösungen und Konzepte, von Seiten der etablierten Politik nicht zu erwarten sind.
Die neue Bewegung, die mutig – also MUT-Partei – die mutig die Probleme beim Namen nennt und Ideen zur Lösung  generiert, muss aus der Bevölkerung kommen, die muss von den Bürgern und Bürgerinnen kommen und muss von uns selbst kommen letztlich. ..
Wir die MUT-Partei – die Menschen, Umwelt, Tierschutz- Partei – versteht sich insbesondere auch als eine Partei und eine Stimme der Zivilgesellschaft, deren Anliegen wir transportieren wollen …"
 

Video: Pressekonferenz der MUT-Partei zur Wien-Wahl 2010

Video:
Pressekonferenz der "MUT-Partei" am 10.8.2010 zur Wienwahl

Video 201 MB;
Dauer: 55 min
© Wien-konkret


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Herr Ralph Chaloupek geht dann ausführlich auf das Thema „Fiakerpferde und deren Quälerei“ ein. Dazu gab es auch Stellungnahmen von Manfred Deix und Heinz Holecek. Deix kündigt einen Poster zum Thema „Schinderei der Fiakerpferde“ an, der zu Gemüte geht. Diesen Poster wird es innerhalb eines Monats geben.
 
Ralph Chaloupek schildert dann den Fall von fussballspielenden Kindern, wo die Polizei gerufen wurde und die Kinder als Randalierer hingestellt wurden.

Stadler & Chaloupek zum Thema Radfahren


Beim Thema „Radfahren in Wien“ gab es keine einheitliche Meinung im Podium.
Frau Krista Stadler: „Die Radfahrer sind nicht a priori die Guten … Die Radfahrer führen einem nieder am Fußweg.“
Ralph Chaloupek: „ Es gibt auch viele Rowdys unter den Radfahrern, aber an könnte vieles entschärfen, wenn man mehr Radwege zur Verfügung stellt, weil dann Leute nicht mehr am Gehsteg herumfahren. …“

Ralph Chaloupek fordert weiters stärker subventionierte Jahreskarten auf den Wiener Linien.

Krista Stadler


Frau Krista Stadler: „Ja unbedingt. Ich glaube es gibt ja Studien, wo die Verwaltung und der Aufwand für den Verkauf dieser Fahrscheine fast so viel ausmacht – Gratisfahren würde nicht viel mehr kosten. Da würde ein ganzer Apparat wegfallen, der sehr viel kostet … Ich finde Jugendliche, Kinder und Pensionisten sollten sowieso gratis Fahren, nicht Erwerbstätige sagen wir so.“

Ralph Chaloupek fordert für die Menschen in dieser Stadt und der Gesundheit biologische, gentechnikfreie Lebensmittel in Einrichtungen der Gemeinde Wien – in Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen, Spitälern usw. – genutzt werden. Das würde dem Prinzip der Prävention statt Symptombekämpfung dienen.

Zum Thema "Seniorenheim" gab es eine lebhafte Diskussion zwischen den Vortragenden und auch mit den Unterstützern im Publikum. Frau Holicek meinte dazu, dass man den Leuten die Hunderl wegnimmt und sie dadurch kürzer leben und die Hunde gehen auch noch drauf, wenn sie weggenommen werden. Das ist eine tierunfreundliche Stadt. Unfassbar grausam.

Renate Holm


Frau Renate Holm spricht dann über die Situation in Seniorenheimen. "Es kommt hinzu, wenn ein Senior in das Heim geht muss er wirklich noch topfit sein, dass er mit seinem Hund Gassi gehen kann. Der Hund muss Gassi gehen und sein Geschäft machen. Die meisten gehen ja erst sehr viel später hinein in ein Seniorenheim, wenn sie wirklich schon Hilfe brauchen, nicht mehr richtig aufstehen können, wenn sie inkontigent sind, verschiedene Unstände, die man zu Hause nicht mehr handeln kann, dann geht man und entschlißet sich. Und dann bliebe die Last der Versorgung dieses Tieres auf dem Pflegepersonal und das ist undurchführbar."
eine Dame aus dem Publikum: "Im Geriatriezentrum Lainz geht es ja. Die haben ja die Tiere dort. Da ist so viel an Einsparung an Medikamenten."
Fr Renate Holm: "Solange die Leute ihre Tiere ausführen können ist das ok."

Ralph Chaloupek

Ralph Chaloupek geht dann auf die Wirtschaftspolitik ein. Banker & Gangster = Bangster. Diese sollen für Ihre Taten zur Verantwortung gezogen werden.

Ralph Chaloupek zum Wahlrecht: Chaloupek fordert ein System zur Unterschriftensammlung wie in Deutschland, wo man auf der Straße unterschreiben kann und nicht auf ein Amt laufen muss. In Deutschland hat man 1 Jahr Zeit, bei uns 4-5 Wochen. Es geht ferner darum, das „selbstverliebte rot-schwarz-blaue Machtkartell und diesen demokratiepolitischen Zynismus zu stoppen und mutig Mensch-, Umwelt- und Tierschutz zum Thema der Wienwahl zu machen.“

Ralph Chaloupek (Obmann der MUT-Partei) auf Journalistenfragen:
* Wir sind keine Abspaltung der Grünen. Wir sind eigenständig. Wir sind die MUT-Partei
* Die Lobau-Autobahn ist sehr unausgegoren angegangen. Da gibt es viele offene Fragen mit dem Grundwasser. In einer Ho-Ruck-Aktion da eine Autobahn zu bauen halte ich eigentlich nicht für sinnvoll. Die Frage ist, ob man jede Autobahn bauen muss, die man bauen könnte. Ich bin der Meinung, man sollte sehr viel in die Schiene investieren.
* Fluglärm ist ein Problem in allen Metropolen. Im Lainzer Tiergarten, Prater überall jetten alle 1-2 Minuten ein Großflugzeug drüber, dass störend zumindest lästig ist. Chaloupek hinterfragt die Steuerbegünstigung von Kerosin.



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Tierschutz ist für das Überleben unserer Erde notwendig

Es ist äußerst wichtig, daß Tierschutz, Bewahrung derer Natur und auch Gerechtigkeit für benachteiligte Menschen, Thema in Politik, Wirtschaft und generell ernst genommen,wird. Tierschutz ist Arbeit mit hochgradigem, traurigem und anstrengendem Anspruch, aber notwendig für das Überleben unserer Erde und der historischen Gattung "Mensch". Gottes Funke gab Leben besonderer Art hier auf diesen Planeten, und der Mensch, ob in Wien oder der ganzen Welt, muß endlich begreifen, daß Vernunft, Liebe und Recht den Tieren und Natur ebenso zustehen.
Danke!

Karin L., 16. August 2010



Stellungnahmen MUT Partei,

Stellungnahme von Manfred Deix und MUT-Partei Obmann Ralph Chaloupek zur Holecek-Distanzierung

Heinz Holecek und Renate Holm behaupten allen Ernstes in einer offiziellen Distanzierung von der MUT-Partei (Mensch, Umwelt und Tierschutz) vom 13.August, sie hätten nicht gewusst, dass es sich um die Pressekonferenz einer politischen Partei gehandelt habe. Wie vollkommen falsch diese Behauptung ist, zeigen handfeste Tatsachen und Original Bild- und Tondokumente, die die angebliche Ahnungslosigkeit vollständig ad absurdum führen. ...
   Bei der Anberaumung und Organisation der Pressekonferenz am 12.August wurde von vornherein ganz klar und unmissverständlich kommuniziert, dass es sich um eine Veranstaltung der MUT-Partei aus Anlass der bevorstehenden Wien-Wahlen und des Sammelns der Unterstützungserklärungen handelt.
   "Es bleibt die ebenso nüchterne wie frappierende Erkenntnis: Holeceks und Holms Aussagen sind schlichtweg absurd, ihre Distanzierung ist eine totale Farce, eine groteske Schmierenkomödie, wie sie kein Komödiant skurriler hätte ersinnen können!", so MUT-Partei Obmann Ralph Chaloupek erschüttert. ...
Rückfragehinweis:   MUT-Partei (Mensch - Umwelt - Tierschutz)
OTS0021    2010-08-14/10:13



* 13.8.2010 FPÖ-Matiasek: Tierschutzpartei ist ein Beweis für schwere Defizite im Wiener Tierschutz

FPÖ über die MUT-Partei

FPÖ-Tierschutzsprecherin setzt auf positive Signalwirkung

Grundsätzlich sei die Gründung der prominent besetzten Tierschutzpartei MUT zu begrüßen, so die Wiener FPÖ-Tierschutzsprecherin LAbg. Veronika Matiasek, wenngleich eine politische Partei ein weitaus größeres Spektrum aufweisen müsse. Allein, dass es aber zu dieser Initiative gekommen sei, zeige die massiven Defizite im Wiener Tierschutz deutlich auf, so Matiasek. Darüber könnten auch die hektischen Aktivitäten der SPÖ im Hinblick auf die kommende Wahl nicht hinwegtäuschen.

Trotz Stadträtin Frauenbergers 7-Punkte-Programm für die Fiaker gäbe es in diesem Bereich noch viel zu tun. Das beginne bei der Ausstattung der Standplätze, betreffe die ausufernde Konzessionsvergabe sowie den Umstand, dass "schwarze Schafe" unter den Betreibern ihre Geschäfte weiterführen dürften. Im Sinne des Tierschutzes müsse viel mehr auf das Wohlergehen der Pferde geachtet werden. Nur jene Unternehmer sollen fahren dürfen, die ihre Betriebe bestens führen. Matiasek fordert daher einmal mehr ein offizielles "Gütesiegel" für Fiakerunternehmer in Wien.

Ungelöst sei nach wie vor die Causa "Tierschutzhaus". Auch wenn nun Sanierungsmaßnahmen angelaufen sind, so fehle die Bereitschaft der Stadt, ein entsprechendes Grundstück für ein dringend notwendiges Haus nach neuesten Standards zur Verfügung zu stellen. Das notwendige Know-how sowie die Mittel für die Gebäude wären beim Wiener Tierschutzverein vorhanden, es brauche nur den Willen der Stadt Wien, mahnt Matiasek eine entsprechende Entscheidung der Verantwortlichen ein.

Dritter, ganz gravierender Punkt, wo die Wiener SPÖ-Stadtregierung in puncto Tierschutz voll versagt habe, sei der "Kampfhunde-Führschein". Dieser sei sicher kein taugliches Mittel, die zweifellos bestehenden Probleme, die es im Zusammenhang mit verantwortungsloser und unsachgemäßer Hundehaltung in Wien gäbe, zu beheben. Der "Erfolg" dieses Wahlschmähs zeige sich vor allem in der steigenden Zahl der so genannten Kampfhunde, die im Tierschutzhaus abgegeben werden, als auch in einer offen zur Schau gestellten Hundefeindlichkeit, die verstärkt Platz greife. Die FPÖ habe diese völlig missglückte Initiative der SPÖ von Anfang an abgelehnt und sich für einen positiven Zugang, um Verbesserungen in der Hundehaltung zu erwirken, stark gemacht. Darüber hinaus werde der "Kampfhunde-Führschein" von unabhängigen Expertinnen und Experten entschieden abgelehnt.

Der Tierschutz besitze, so wie der Natur- und Umweltschutz, in der Freiheitlichen Partei einen hohen Stellenwert. Am Zugang zu diesen Themen lasse sich die Haltung einer Gesellschaft messen, ist Matiasek überzeugt und bekräftigt gleichzeitig, sich in ihrer Funktion als Tierschutzsprecherin der Wiener Freiheitlichen weiterhin konsequent für unsere Mitgeschöpfe einzusetzen.

Rückfragehinweis:    Klub der Freiheitlichen, Pressestelle   Tel.: (01) 4000 / 81 798
OTS0079    2010-08-13/10:57