Wien

"Echt Grün - Die Mariahilfer Alternative" tritt bei der Bezirksvertretungswahl 2010 in Wien-Mariahilf an


NAME:
 Echt Grün - Die Mariahilfer Alternative
WEBSITE:  http://echt-gruen.at/
Unterstützungserklärung => die nötige Anzhal wurde bereits vorzeitig erreicht. Somit wird "Echt Grün - Die Mariahilfer Alternative" am Stimmzettel des 6. Bezirkes stehen.

OBMANN: Manfred Rakousky
TELEFONNUMMER: 0676 712 77 22 



Progamm der Liste "Echt GRÜN - Die Mariahilfer Alternative ":

Wir sind MariahilferInnen, die sich für eine grüne Politik im sechsten Bezirk engagieren – manche von uns schon seit über 30 Jahren. Bis jetzt waren wir die Bezirksgruppe der Wiener Grünen und haben lange erfolgreiche politische Arbeit geleistet: Von der Erkämpfung des Grünwald-Parks bis hin zur Verhinderung von Tiefgarage und Hochhaus am Naschmarkt.

Leider war man in der grünen Landespartei der Meinung, dass eine Berufspolitikerin aus dem Rathaus für die kommende Wahl wichtiger wäre als jene Menschen, die sich im Bezirk grünpolitisch engagieren. Weil wir es gewagt haben, mehrheitlich gegen die Installierung der Gemeinderätin Susanne Jerusalem als Spitzenkandidatin zu stimmen, wollte man uns mittels einer gesteuerten Wahl aus der Bezirkspolitik verdrängen.

In einer konzertierten Aktion wurde eine ganze Reihe neuer Parteimitglieder im Bezirk angemeldet. Und in aller Eile wurde eine zusammengewürfelte Truppe neuer KandidatInnen rekrutiert: Parteiangestellte, aber auch x-beliebige Personen aus dem Bekanntenkreis der DrahtzieherInnen – ohne politische Erfahrung und ohne jeden Bezug zu Mariahilf.

Durch diesen Putsch von oben wurden nicht nur grüne Grundwerte verraten, sondern auch unsere langjährige Aufbauarbeit gefährdet. Wir wollen aber nicht einfach klein beigeben, sondern unsere bewährte und erfolgreiche Arbeit im Mariahilfer Bezirksparlament fortsetzen. Daher verlassen wir die grüne Landespartei und treten bei den Bezirksvertretungswahlen am 10. Oktober in Mariahilf als eigenständige grüne Gruppe an.
 

Kandidaten der Liste "Echt GRÜN" zur Bezirksvertretungswahl 2010:

Echt Grün Wien-Mariahilf

Und das sind unsere ersten fünf KandidatInnen:

Manfred Rakousky: Kulturmanager, grüner Klubvorsitzender und langjähriger Bezirksrat, bekannter Protagonist der Wiener Alternativszene. Studium der Politikwissenschaft, Mitarbeiter u. a. in der Anti-AKW-Bewegung, der Arena und im HTU-Cinestudio. Passionierter Radler und unentwegter Kämpfer für ein besseres Radwegenetz – sowie notorischer Kino- und Galerienbesucher.

Susanne Pircher: Bibliothekarin, grüne Bezirksrätin mit Augenmerk auf Soziales, Kultur und den öffentlichen Raum. Als junge Mutter  liegt ihr die kinderfreundliche Gestaltung von Parks besonders am Herzen. Setzt sich für Verkehrsberuhigung,  bessere Kinderbetreuung und soziale Einrichtungen ein.

Richard Weihs: Künstler, 1983 erster grün-alternativer Bezirksrat Mariahilfs. Er erkämpfte mit der Bürgerinitiative Denzelgründe den Grünwald-Park und setzte viele Anliegen durch – vom Zebrastreifen bis zur Gedenktafel. War maßgeblich beteiligt an der Rettung des Naschmarktes vor Tiefgarage und Hochhaus.

Judith Zach: Studentin, langjährige grüne Bezirksrätin, setzt sich besonders für die Bevorzugung schwächerer VerkehrsteilnehmerInnen gegenüber dem alles beherrschenden Auto ein. Sie engagiert sich auch für Behinderte und sozial Benachteiligte und will mehr Mitbestimmung für die BezirksbewohnerInnen.

Andreas Part: Lehrer, grüner Bezirksrat und leitender Angestellter der grünen AusländerInnenberatungsstelle. Erfahrener Spezialist für Integrationsfragen und sämtliche schulische Belange. Er setzt sich besonders für die Erweiterung des Schul- und Betreuungsanbotes für Kinder und Jugendliche im Bezirk ein.
 





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Stellungnahmen Echt Grün Mariahilf,

Wir wünschen den Echten im Achten alles Gute!

ECHT GRÜN – Die Mariahilfer Alternative wünscht Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian und seinem Team viel Erfolg bei ihrer Kandidatur für die Josefstädter Bezirksvertretung. Unsere Listen verbinden nicht nur der gemeinsame Name, sondern auch ähnliche Erfahrungen bei der Kandidatenwahl. Durch den schamlosen Missbrauch der Basisdemokratie wurde dieser grüne Grundwert pervertiert und in sein Gegenteil verkehrt: In unserem Fall hat ein Funktionärsklüngel der Landespartei gegen jene Menschen „mobilisiert“, die im sechsten Bezirk viele Jahre lang erfolgreich politische Basisarbeit geleistet haben – und diese eiskalt abserviert. Ziel der brachialen Aktion: Die Installation einer Berufspolitikerin aus dem Rathaus als Spitzenkandidatin.
Im Achten wiederum haben die gallgrünen Mobilmacher den eigenen Bezirksvorsteher abgesägt, dem sie zu einem guten Teil ihren letzten Wahlsieg verdanken und der sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit erfreut. An seiner Stelle wurde als Spitzenkandidat ein Parteiangestellter der niederösterreichischen Grünen aufgestellt – deren Parteizentrale ist wegen Freunderlwirtschaft, Nepotismus und Betriebsräte-Mobbing berüchtigt.
Die gesteuerten Schiebereien bei den Listenwahlen waren in beiden Fällen ebenso dilettantisch wie brutal: Bar jeder Sensibilität wurden lokale Netzwerke zerfetzt und die WählerInnen vor den Kopf gestoßen. Die involvierten Parteistrategen haben dabei eindrucksvoll bewiesen, dass sich ihre Kompetenz umgekehrt proportional zu ihrer Präpotenz verhält.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Grünen nach den Wahlen wieder auf ihre Grundwerte besinnen und dafür sorgen, dass sich derartige schwindlige Aktionen wenigstens nicht wiederholen. Das Grüne Projekt ist nämlich viel zu wichtig, um es zu einem Selbstbedienungsladen für kurzsichtige Opportunisten verkommen zu lassen.

ECHT GRÜN – Die Mariahilfer Alternative
Richard Weihs, E-mail 11.8.2010