Wien

Das BZÖ tritt bei der Wien-Wahl 2010 an

BZÖ Wien-Wahl 2010

Landesbüro: 
Telefon: 0699/ 190 466 89
E-Mail: landesbuero@bzoe-wien.at
Website: http://www.bzoe-wien.at/

Spitzenkandidat: Walter Sonnleitner (ehemaliger ORF Redakteur)
 



Das Wichtigste in Kürze:

BZÖ-Wien Obmann Michael Tscharnutter -  Wiener Spitzenkandidat Walter Sonnleitner - Parteiobmann Josef Bucher;



Bilder vlnr BZÖ-Wien Obmann Michael Tscharnutter - Wiener Spitzenkandidat Walter Sonnleitner - Parteiobmann Josef Bucher; © Wien-konkret

* Walter Sonnleitner ist der Überraschungskandidat der Wien-Wahl. Er wurde erst am 29. Juni 2010 von BZÖ-Obmann Josef Bucher der Öffentlichkeit vorgestellt. Er hat nur 3 Monate Zeit, um das BZÖ in Wien über die 5% Schwelle zum Einzug in den Gemeinderat zu heben. Für Jörg Haider wäre das kein Problem gewesen und Haider hat dies auch bei der letzten Nationalratswahl 2008 bewiesen, wo er ebenfalls erst 3 Monate vor dem Wahltermin zum Spitzenkandidaten gemacht wurde. Allerdings ist Walter Sonleitner den meisten Wählern vermutlich nicht einmal bekkant, trotz seiner früheren ORF-Tätigkeit. Das BZÖ setzt offensichtlich bei der Wien-Wahl auf Seriosität und Kompetenz und nicht auf Populismus. Ob das reichen wird?

* Sonnleitners Wahlziel ist der Einzug in den Gemeinderat und der Einzug in die 23 Bezirksparlamente.

* Sonnleitner kritisiert Strache (FPÖ), der mit dem aktuellen FPÖ-Plakat "Wiener Blut" letztlich doch nur Aufmerksamkeit erlangen und das Ausländerthema künstlich hochziehen will, so Sonnleitner.

* Sonnleitner kritisert die Wiener Misswirtschaft bei Ausschreibungen: Es kommen immer die gleichen dran. Das Zauberwort heißt nicht "Simsalabin", sondern "Freundschaft" und das soll abgeschafft werden.

* der Wiener BZÖ-Landesobmann Michael Tscharnutter verlangt den Rücktritt von Stadtrat Schicker (SPÖ), wegen des Baustellenchaoses ist Wien. Tausende Autos schecken täglich im Verkehrsstau.
 
* BZÖ-Motto zur Wien-Wahl: "Saubere Politik am Puls der Zeit" mag in Wien stimmen, das Kärntner BZÖ ist derzeit allerdings mit Korruptionsvorwürden in arger medialer Bedrängnis. Das macht es für das Wiener BZÖ nicht gerade leichter.

* Das BZÖ-Wien schaffte bei der Gemeinderatswahl 2005 die nötigen Unterschriften nicht, um überhaupt kandidieren zu können. Auf Bezirksebene schaffte das BZÖ-Wien ca 1%. Obwohl sich das BZÖ in der Bekanntheit der Bevölkerung in den letzten Jahren etabliert hat, wird es vermutlich ganz schwierig werden aufgrund der heurigen Wahlwahl ins Rathaus einzuziehen. Der Lokalmatador des freiheitlichen Lagers in Wien heißt nämlich HC Strache mit der FPÖ-Wien.

* BZÖ-Obmann Josef Bucher bezeichnete die Kandidaten von FPÖ und ÖVP, Strache und Marek als Mogelpackung. "Strache geht nicht ins Rathaus, sondern bleibt im Parlament. Marek bleibt auch nach der Wahl auf ihrem warmen Plätzchen in der rot-schwarzen Bundesregierung. Laut Bucher macht die derzeitige Bundesregierung aus "Bürgern" "Bürgen" und meint damit offensichtlich die explodierende Staatsverschuldung und das österreichische Griechenland-Rettungspaket.

* Das BZÖ gibt das eigene Wahlkampfbudget für die Wien-Wahl 2010 mit 300.000 Euro. Das sei sehr sparsam gegenüber den anderen Parteien.
 

Kandidaten & Kandidatinnen:

Der BZÖ-Stadtwahlvorschlag für die ersten 13 Listenplätze lautet:

1. SONNLEITNER; Dr. Walter - Publizist
2. TSCHARNUTTER; Mag. Michael - Gemeindebediensteter
3. POLLI; Mag.a Gisela - Angestellte, Vors. im Pfarrgemeinderat
4. SASSMANN; Gerold - Finanzbeamter Wien VIII
5. FAULAND; Mag.a  Nicol - Politologin
6. SCHEER, Mag. Alexander - Rechtsanwalt
7. REINBERGER Brigitte - Rechnungshofbeamtin
8. STROBL;  Magda - Studentin
9. STAUBMANN; Dr. Gunnar - Angestellter
10. POHL; Gertrud - Ex-Bankangestellte, Pensionistin
11. KALASEK; Harald - Unternehmer
12. RICHTER; Michael - Angestellter
13. EBNER; Mag. Christian - BZÖ-Generalsekretär
 



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Stellungnahmen BZÖ,

* 23.8.2010 SPÖ-Al Rawi und SPÖ-Yilmaz verurteilen islamfeindliche Aussagen von FPÖ-Vilimsky und BZÖ-Grosz


Mit entsetzten und Fassungslosigkeit reagierten die SPÖ Gemeinderäte DI Omar Al-Rawi und Nurten Yilmaz auf Aussagen von Harald Vilimsky und Gerald Grosz, wonach Islamische Gebetshäuser als "Brutstätten des radikalen Islams" bzw. "Widerstandsnester einer demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Parallelgesellschaft" dargestellt und beschrieben werden. "Solche Islamfeindliche Aussagen verurteilen wir auf das schärfste!", sind sich die beiden SPÖ-Mandatare einig. Nach den schrecklichen Plakaten "Wiener Blut" sei nun ein neuer Tiefpunkt der Rhetorik in der FPÖ/ BZÖ Debatte erreicht worden. ...
   "Anstatt mit Hetze und Pauschalierungen zu agieren, sollten die FPÖ-Politiker von Strache abwärts endlich ihre islamfeindliche Agitation einstellen und sich für Ihre Entgleisungen entschuldigen!", fordern die beiden SPÖ-Mandatare.

Rückfragehinweis:  SPÖ-Klub Rathaus, Presse  Tel.: 01/4000 81 941
OTS0025    2010-08-23/09:16