Wien

Meinungsumfragen zur Nationalratswahl 2013 in Österreich

Warum man politische Meingunsumfragen nicht allzu ernst nehmen sollte:
* Die Stichprobe ist meist sehr klein und selten wirklich repräsenattiv für das gesamte Wahlvolk. Den Auftraggebern ist das oft so peinlich, dass sie nichteinmal die Größe der Stichprobe bekanntgeben.
* Neue Parteien werden oft gar nicht explizit abgefragt. Gerade bei der nächsten Nationalratswahl wird es aber einige neue Parteien am Stimmzettel geben, zB EU-Austrittspartei, Männerpartei, Piratenpartei, NEOS.
* Meingungsumfragen kosten viel Geld, die ein Auftraggeber bezahlen muß. Die Auftragsgeber einer Umfrage bzw die beauftragten parteinahen Meingungsforschungsinstitute haben manchmal ein bestimmtes politisches Ziel, wodurch das Ergebnis manipuliert und verfälscht wird. (Zitat Bürgermeister Michael Häupl: "Wie man mit Umfragen manipuliert weiß ich auch ...", Die Presse 18.5.2013)
* Die Meinungsumfragen liegen des öfteren schwer daneben. Ein Bespiel ist die vergangene Nationalratswahl, wo keine einzige Meinungsumfrage vorhergesagt hat, dass das BZÖ die Grünen überholen würde.
* Meinungsumfragen sind eine Art der Wahlprogrnose. Diese Art der Prognose hat aber das Problem, dass weder zukünftige vorhersahbare Ereignisse mitberücksichtigt werden (zB EU hebt Waffenembargo gegen Syrien auf. Deutschland wählt eine Woche vor Österreich.) noch nicht vorhersehbare Ereignisse (z.B. Hochwasserkatastrophen, Rücktritt von Ministern, ...).
* Absichtliche Falschauskünfte der Befragten, die offiziell lieber auf der Seite der Regierung stehen (Opportunisten, Mitläufer).
Quelle => http://www.nationalratswahl.at/umfragen.html
 



26.9.2013: Wahlbörse "Wahlfieber.at"




SPÖ 25,8%
, ÖVP 22,2%, FPÖ 20,7%, Grüne 14,0%, Stronach (Frank) 7,2%, NEOS 4,2%, BZÖ 3,5%, Piraten 0,6%, KPÖ 0,6%, Wandl 0,44%, SLP 0,39%, EUAUS 0,29%, CPÖ 0,24%, Männerpartei 0,06%
(dzt. 261 Teilnehmer)



14.9.2013 Spectra-Umfrage für die Bundesländerzeitungen

SPÖ 26%, ÖVP 23%, FPÖ 20%, Grüne 13%, Team Stronach 9%,
NEOS 3%, BZÖ 2%, andere 1%.
Demnach hätte die SPÖ-ÖVP Koalition keine Stimmenmehrheit mehr, aber aufgrund des (unfairen) Wahlrechts noch eine Mandatsmehrheit und könnte so mit absoluter Überheblichkeit weiteregieren.



8.9.2013 Wahlbörse "wahlfieber.at"

Wahlbörsen sind Wahlprognosen, die aufgrund eines Spiels zustande kommen. Die Teilnehmer können Aktien der verschiedenen Parteien kaufen und verkaufen. Derzeit sind es 133 Mitspieler die den maximalen Gewinn erzielen wollen, indem sie versuchen möglichst nahe an das spätere Endergebnis zu kommen. Durch den täglichen Aktienhandel werden auch die Prognoseergebnisse täglich aktualisiert. Dadurch eignen sich Wahlbörsen besonders gut für Prognosen. Diese ist umso besser, je mehr Spieler daran teilnehmen. Aktueller Spielstand am österreichischen "Wählermarkt":

SPÖ 25,9%
, ÖVP 22,5%, FPÖ 19,6%, Grüne 13,8%, Stronach (Frank) 9,7%, NEOS 3,7%, BZÖ 2,0%, Piraten 2,0%, KPÖ 0,6%, EUAUS 0,32%, CPÖ 0,31%, Männerpartei 0,30%, Wandl 0,30%, SLP 0,25%

Hier geht es zum politischen Börsespiel => www.wahlfieber.at



25.8.2013: OEKONSULT Umfrage:

Das hat OEKONSULT in einer aktuellen, bundesweiten Repräsentativbefragung (n=1003) erhoben. OEKONSULT hat die "Glaubwürdigkeit" der Spitzenpolitiker abgefragt: Werner Faymann führt das Ranking mit einer Schulnote von 2,5, Michael Spindelegger 2,57 und Eva Glawischnig mit 2,72 an. Danach folgen Josef Bucher mit einer Schulnote von 3,31, Frank Stronach mit 3,32 und Heinz Christian Strache mit 3,64.
   Bei der Beurteilung der "Verlässlichkeit" führt hingegen Michael Spindelegger das Spitzenfeld mit einer Bewertung von 2,65 an. Danach folgen Werner Faymann mit 2,66, Eva Glawischnig mit 2,90, Josef Bucher mit 3,25, Frank Stronach 3,36 und Heinz Christian Strache mit 3,73.
   "Grundsätzlich vertrauen 62% darauf, dass jene Parteien, die letztendlich Regierungsverantwortung erlangen, ihre Wahlversprechen auch einhalten werden - allerding nur 2% voll und ganz, das ist trotzdem eine relativ große Erwartungshaltung für eine zukünftige Regierung," erklärt OEKONSULT Chef Joshi Schillhab.
   Für 59% der ÖsterreicherInnen ist eine Wählerstimme für eine Klein-Partei keinesfalls eine verlorene Stimme. Von den so genannten "Kleinparteien", die bei der Nationalratswahl bundesweit antreten meinen 43% der ÖsterreicherInnen, dass das BZÖ den Einzug sicher schaffen wird. Nur halb so viel votieren für die NEOS ( 21 %) und Piraten ( 22% ), die fast gleichauf liegen. 13% geben an, dass die Kommunisten nach der Wahl im Parlament vertreten sein werden.
Rückfragehinweis: OEKONSULT gmbh Joshi M.A.Schillhab Mobil: 0676 7371707



11.8.2013 "Krone" ließ laut APA abfragen: IMAS (1.028 Befragte)
SPÖ 26-28%. ÖVP 24-26%. FPÖ 19-21%, Grüne 12-14%. Team Stronach 8-10%, BZÖ 2-4 %.

15.6.2013 "profil"-Umfrage (Karmasin Motivforschung):
SPÖ 27%, ÖVP 24%, FPÖ 18%, Grüne 15%, Team Stronach 8%, BZÖ 2%, andere 6%

14.6.2013 Gallup-Umfrage für die Tageszeitung "Österreich"
SPÖ 28%, ÖVP 25%, FPÖ 18%, Grüne 14%, Team Stronach 9%, BZÖ 2%, KPÖ 1%, Piraten 1%,  andere 2%





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