Wien
    

Fotos von der konstituierenden Sitzung des Nationalrats 2008

Foto links: Begrüßungs-bussi vom Bundespräsident Heinz Fischer (im Mantel) für die erste Nationalratspräsidentin Barbara Prammer; Foto Mitte: Bundespräsident Heinz Fischer auf der Besuchergalerie am Beginn der Parlamentssitzung, Foto rechts: manche Abgeordnete versuchen bei der Bundeshymne mitzusingen; © Wien-konkret



Foto links: Begrüßungs-bussi vom Bundespräsident Heinz Fischer (im Mantel) für die erste Nationalratspräsidentin Barbara Prammer; Foto Mitte: Bundespräsident Heinz Fischer auf der Besuchergalerie am Beginn der Parlamentssitzung, Foto rechts: manche Abgeordnete versuchen bei der Bundeshymne mitzusingen; © Wien-konkret

Angelobung der 183 Nationalratsabgeordneten am 28.10.2008

Der neue Sitzplan im Parlament; © Parlament

Der neue Sitzplan im Parlament; © Parlament

Die konstituierende Sitzung im Parlament in Wien zur 24. Gesetzgebungsperiode fand am 28. Oktober 2008 - genau ein Monat nach der Nationalratswahl - ab 9:00 Uhr statt. Begonnen wurde die Sitzung mit dem Abspielen der Österreichischen Bundeshymne (drei Bläser live).

Aufgrund der Nationalratswahl 2008 am 28. September 2008, wurde am 28.10.2008 in der konstituierenden Sitzung des Nationalrates die neu gewählten Abgeordneten angelobt. Die Sitzordnung je Fraktion sehen Sie in der Grafik rechts. Auffallend dabei, dass nun die Grünen Abgeordneten zwischen den FPÖ und BZÖ Abgeordneten sitzen.

 

Angelobung der Nationalratsabgeordneten der 24. Legislatur- periode

Bei der Nationalratswahl 2008 errangen die Parteien folgende Mandatszahlen:

SPÖ: 57 Abgeordnete (31% der Abgeordneten bei 29% der Stimmen)
ÖVP: 51 Abgeordnete (28% der Abgeordneten bei 26% der Stimmen)
FPÖ: 34 Abgeordnete (18,6% der Abgeordneten bei 17,5% der Stimmen)
BZÖ: 21 Abgeordnete (11,5% der Abgeordneten bei 10,7% der Stimmen)
Grüne: 20 Abgeordnete (10,9% der Abgeordneten bei 10,4% der Stimmen)
In Summe gibt es 183 Abgeordnete im österreichischen Nationalrat.

Diese wurden namentlich aufgerufen. Die Aufgerufenen standen auf und sagten einfach "Ich gelobe". Heinz-Christian Strache gelobte am lautesten von allen, Werner Faymann und einige andere Abgeordnete waren hingegen kaum zu hören.

Auffallend dabei: Zahlreiche Minister (= Exekutive Gewalt) sind nun gleichzeitig auch Nationalräte (= Legislative Gewalt), zB Werner Faymann als Infrastrukturminister, Norbert Darabos als Verteidigungsminister, Martin Bartenstein als Wirtschaftsminister, Ursula Plassnik als Außenministerin, Josef Pröll als Landwirtschaftsminister, Johannes Hahn als Wissenschaftsminister, Heidrun Silhavy als Frauenministerin.
Das widerspricht klar der Gewaltentrennung ist aber derzeit so.
 
 

Abgeordnete zum Nationalrat SPÖ: 57 (-11 Mandate)

Die SPÖ Sektoren 1 und 2 im Nationalrat


Die SPÖ Sektoren 1 und 2 im Nationalrat; © Wien-konkret

Sonja Ablinger, Mag. Josef Auer, Petra Bayr, Mag. Ruth Becher, Doris Bures, Dr. Josef Cap, Renate Csörgits, Mag. Norbert Darabos, Christian Faul, Werner Faymann, Hannes Fazekas, Ing. Kurt Gartlehner, Mag. Kurt Gaßner, Andrea Gessl-Ranftl, Mag. Elisabeth Grossmann, Wilhelm Haberzettl, Marianne Hagenhofer, Elisabeth Hakel, Johann Hechtl, Anton Heinzl, Johann Hell, Dr. Johannes Jarolim, Ing. Erwin Kaipel, Wolfgang Katzian, Dietmar Keck, Franz Kirchgatterer, Gerhard Köfer, Ulrike Königsberger-Ludwig, Kai Jan Krainer, Dr. Günther Kräuter, Hermann Krist, Mag. Andrea Kuntzl, Ing. Mag. Hubert Kuzdas, Mag. Christine Lapp, Hermann Lipitsch, Mag. Rosa Lohfeyer, Angela Lueger, Dr. Christoph Matznetter, Elmar Mayer, Josef Muchitsch, Otto Pendl, Rudolf Plessl, Stefan Prähauser, Mag. Barbara Prammer, Franz Riepl, Laura Rudas, Ewald Sacher, Mag. Andreas Schieder, Rosemarie Schönpass, Walter Schopf, Heidrun Silhavy, Erwin Spindelberger, Peter Stauber, Gerhard Steier, Hannes Weninger, Dr. Peter Wittmann, Mag. Gisela Wurm.
 
Prominente SPÖ-Abgänge bei den Nationalräten:
Josef Broukal, Dr. Caspar Einem, Dr. Günther Kräuter, Peter Marizzi, DDr. Erwin Niederwieser, Rudolf Parnigoni, SPÖ Frauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer, Alexander Zach (LIF auf SPö-Sessel) 

 

Abgeordnete zum Nationalrat ÖVP: 51 (-15 Mandate)

Die ÖVP Sektoren 1 und 2 im Nationalrat


Die ÖVP Sektoren 1 und 2 im Nationalrat; © Wien-konkret

Jakob Auer, Dr. Martin Bartenstein (NEU), Mag. Katharina Cortolezis-Schlager (NEU), Karl Donabauer, Mag. Heribert Donnerbauer, Franz Eßl, Mag. Dr. Maria Theresia Fekter, Anna Franz (NEU), Silvia Fuhrmann, Adelheid Irina Fürntrath-Moretti, Hermann Gahr, Franz Glaser, Fritz Grillitsch, Dr. Johannes Hahn (NEU), Mag. Karin Hakl, Peter Haubner, Johann Höfinger, Anna Höllerer (NEU), Franz Hörl, Erwin Hornek, Mag. Peter Michael Ikrath (NEU), Mag. Dr. Beatrix Karl, Oswald Klikovits (NEU), Karlheinz Kopf, Günter Kößl (NEU), Mag. Josef Lettenbichler (NEU), Dr. Reinhold Lopatka (NEU), Dr. Ferdinand Maier, Christine Marek (NEU), Peter Mayer (NEU), Dr. Reinhold Mitterlehner, Mag. Wilhelm Molterer (NEU), Fritz Neugebauer, Gabriel Obernosterer, Dr. Ursula Plassnik (NEU), Michael Praßl, Nikolaus Prinz, Dipl.-Ing. Josef Pröll (NEU), Johann Rädler, Barbara Riener (NEU), Dorothea Schittenhelm (NEU), Mag. Bernd Schönegger (NEU), Ing. Hermann Schultes, Dr. Wolfgang Schüssel, Johann Singer, Dr. Peter Sonnberger, Dr. Michael Spindelegger, Ridi Steibl, Konrad Steindl, Dkfm. Dr. Günter Stummvoll, August Wöginger .

Prominente ÖVP-Abgänge bei den Nationalräten:
ÖAAB Generalsekretär Werner Amon, Mag. Gertrude Aubauer, Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer, Dr. Werner Fasslabend, Mag. Helmut Kukacka, ÖVP-Generalsekretär Dipl.-Ing. Hannes Missethon, ÖVP-Frauenchefin Maria Rauch-Kallat,

 

Abgeordnete zum Nationalrat FPÖ: 34 (+13 Mandate)

Der FPÖ Sektor im Nationalrat;

Der FPÖ Sektor im Nationalrat; © Wien-konkret

Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Dipl.-Ing. Gerhard Deimek (NEU), Rupert Doppler (NEU), Dr. Peter Fichtenbauer, Carmen Gartelgruber (NEU), Alois Gradauer, Mag. Dr. Martin Graf, Mag. Roman Haider (NEU), Mag. Dr. Manfred Haimbuchner, Werner Herbert (NEU), Ing. Christian Höbart (NEU), Ing. Norbert Hofer, Dr. Johannes Hübner (NEU), Harald Jannach (NEU), Dr. Andreas Karlsböck (NEU), Herbert Kickl, Anneliese Kitzmüller (NEU), DDr. Werner Königshofer (NEU), Mario Kunasek (NEU), Dr. Gerhard Kurzmann, Christian Lausch (NEU), Leopold Mayerhofer, Edith Mühlberghuber (NEU), Werner Neubauer, Dr. Walter Rosenkranz, Mag. Harald Stefan (NEU), Heinz-Christian Strache, Bernhard Themessl, Mag. Heidemarie Unterreiner (NEU), Harald Vilimsky, Bernhard Vock (NEU), Lutz Weinzinger, Dr. Susanne Winter (NEU), Wolfgang Zanger

Prominente FPÖ-Abgänge bei den Nationalräten: 
Dr. Ewald Stadler wechselt zum BZÖ, Dipl.-Ing. Karlheinz Klement.
 

Abgeordnete zum Nationalrat BZÖ: 21 (+14 Mandate)

Rechte Hälfte vom BZÖ-Grünen Sektor im Nationalrat;

Rechte Hälfte vom BZÖ-Grünen Sektor im Nationalrat;
© Wien-konkret

Josef Bucher, Mag. Gernot Darmann, Sigisbert Dolinschek (NEU), Gerald Grosz (NEU), Christoph Hagen (NEU), Ursula Haubner, Gerhard Huber (NEU), Josef Jury (NEU), Maximilian Linder (NEU), Kurt List (NEU), Ing. Robert Lugar (NEU), Stefan Markowitz (NEU), Stefan Petzner (NEU), Herbert Scheibner, Martina Schenk (NEU), Dr. Wolfgang Spadiut (NEU), Mag. Ewald Stadler, Erich Tadler (NEU), Ing. Peter Westenthaler, Mag. Rainer Widmann (NEU), Ernest Windholz (NEU).

Prominente BZÖ-Abgänge bei den Nationalräten: 
Veit Schalle, Dipl.-Ing. Uwe Scheuch.

 

Abgeordnete zum Nationalrat Grüne: 20 ( -1 Mandat)

Linke Hälfte vom BZÖ-Grünen Sektor im Nationalrat;

Linke Hälfte vom BZÖ-Grünen Sektor im Nationalrat; © Wien-konkret

Dieter Brosz, Mag. Christiane Brunner (NEU), Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Dr. Kurt Grünewald, Mag. Werner Kogler, Mag. Alev Korun (NEU), Dr. Ruperta Lichtenecker, Mag. Ulrike Lunacek, Dr. Gabriela Moser, Mag. Daniela Musiol (NEU), Karl Öllinger, Dr. Peter Pilz, Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber, Mag. Birgit Schatz, Mag. Judith Schwentner (NEU), Mag. Albert Steinhauser (NEU), Dr. Alexander Van der Bellen, Dr. Harald Walser (NEU), Tanja Windbüchler-Souschill (NEU), Mag. Dr. Wolfgang Zinggl.

Prominente Grüne-Abgänge bei den Nationalräten: 
Behindertensprecherin Theresia Haidlmayr, Mag. Bruno Rossmann, Mag. Terezija Stoisits, Jugendsprecherin Barbara Zwerschitz

 

Wahl des neuen Nationalrats-Präsidiums der 24. Legislaturperiode





Fotos: Die Wahl des dritten Nationalratspräsidenten: linkes Bild zeigt die Auszählung; mittleres Bild Beratungen der ersten und des zweiten Nationalratspräsidenten; rechtes Bild eine Sitzungsunterbrechung mit einer Sonder-präsidiale mit allen Klubobleuten zur Klärung, ob die Wahl korrekt war; © Wien-konkret

Das Präsidium des Nationalrats wurde am 28.10.2008 in der ersten Sitzung des neu-gewählten Nationalrates gewählt. Barbara Prammer (SPÖ) erhielt als erste Präsidentin 140 von 168 gültigen Stimmen, Michael Spindelegger (ÖVP) als zweiter Präsident 142 von 170 gültigen Stimmen und Dr. Martin Graf (FPÖ) erhielt als dritter Präsident 109 von 156 Stimmen.

Es waren 182 Abgeordnete anwesend, nur Wilhelm Molterer (ÖVP) war krank und daher nicht anwesend.

Zuerst gab es aber noch ein längere Debatte über die vorgeschlagenen Kandidaten.
Der amtierende Bundespräsident von Österreich, Dr. Heinz Fischer (SPÖ), hörte sich zu Beginn der konstituierenden Nationalratssitzung die Reden der Klubobleute von der Galerie aus an. Nach seiner Körpersprache zu schließen war er nicht sehr begeistert.
 



Video: Bundespräsident Heinz Fischer hört sich die Reden von Klubobmann Josef Cap (SPÖ) und Josef Pröll (ÖVP) an. Beachten Sie seine Körpersprache. 2008-10-26 Parlament, Wien
5 Minuten; 38 MB

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© Wien-konkret


Die Wahl von Martin Graf war nicht unumstritten, da die FPÖ als drittstärkste Fraktion Ihr Nominierungsrecht für den dritten Nationalratspräsidenten dazu benutzte, mit Martin Graf ein Mitglied einer schlagenden Burschenschaft (Olympia) ins Rennen zu schicken. Dies wäre wirklich nicht notwendig gewesen. Allerdings konnten selbst die schärfsten Gegner von Martin Graf ihm keinerlei Verfehlungen vorwerfen. Die Grünen wiederum stellten als fünftstärkste Partei den Gegenkandidaten Alexander Van der Bellen auf. Dieser wollte aber die Frage nach seinen Vereinsmitgliedschaften nicht beantworten. Im Raum steht eine Mitgliedschaft bei den Freimaurern.

Das Abstimmungsergebnis bei der Wahl zum dritten Nationalratspräsidenten:
109 Abg. wählten Martin Graf (FPÖ); vermutlich 50 ÖVP, 34 FPÖ, 21 BZÖ, 5 SPÖ
  27 Abgeordnete wählten Alexander Van der Bellen (Grüne); 20 Grüne, 7 SPÖ 
  20 Abgeordnete wählten andere Abgeordnete; vermutlich 20 SPÖ
  26 Stimmen waren ungültig; vermutlich 26 SPÖ
   
1 Abgeordneter war nicht anwesend (Wilhelm Molterer war krank)
183 Nationalrats-Abgeordnete in Summe

Dr. Eva Glawischnig-Piesczek (Grüne) versuchte noch die Wahl anzufechten. 34 Namen seien links am Stimmzettel geschrieben. Darin sieht sie eine Markierung der Stimmzettel und somit keine geheime Wahl mehr. In einer Sitzungsunterbrechung wurde eine "Steh-präsidiale" des ersten und zweiten Nationalratspräsidenten mit den Klubobleuten einberufen. Resümee: Es gibt keine Regel, wo ein Abgeordneter den Namen hin schreiben muss bzw. nicht hinschreiben darf. Somit sind die angesprochenen Stimmen gültig. Nationalratspräsident Spindelegger gibt dann das Ergebnis der Wahl von Martin Graf zum 3. Nationalratspräsidenten bekannt.
 




Video: Auszählen der Stimmen zur Wahl des 3. Nationalratspräsidenten 2008-10-26 Parlament, Wien

6 Minuten; 45 MB

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© Wien-konkret




Weitere Infos:

Die erste Nationalratspräsident (Mag. Barbara Prammer, SPÖ) kassiert ein Politkergehalt von 17.136 Euro (235.797 Schilling) brutto monatlich mal 14 Gehälter vom Steuerzahler. Das ergibt ein Jahresgehalt von 239.904 Euro (= 3,3 Millionen Schilling). Frau Prammer bezieht somit das höchste Gehalt im Parlament, mehr als jeder Mann.

Mehr über => Politikergehälter
 


8.6.2012 Martin Graf als falscher Anwalt auf Nationalratswahlliste

"Krone"-Recherchen haben jetzt ergeben, dass der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf sich bereits auf dem amtlichen Wahlvorschlag zu den Nationalratswahlen im Jahr 1994 als Rechtsanwalt bezeichnen hat lassen. Graf war allerdings niemals Rechtsanwalt, wie das auch sein Büro bestätigt. Martin Graf war von den Jahren 1992 bis 2002 lediglich Rechtsanwaltsanwärter. Wie es dazu kommen konnte, dass der Jurist Graf aber schon vor rund acht Jahren mit der Bezeichnung Rechtsanwalt auf der amtlichen Wahlliste eingetragen war, ist jetzt Gegenstand weiterer Recherchen. Rückfragehinweis: Claus Pándi Tel.: 36011-3618



Neues Volksblatt: "Hohles Haus" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 29. Oktober 2008

Auf eines ist in Österreich Verlass: Wer meint, Nazi-Umtriebe geortet zu haben, darf für ein paar Tage die Gutmenschenkolonne anführen. Eva Glawischnig, auserkorene neue Parteichefin der Grünen, hat sich offenbar mangels anderer Themen mit ihrem heroischen Kampf gegen Martin Graf als 3. NR-Präsidenten prächtig in Szene gesetzt. Irgendwer muss ja die von Werner Faymanns Kuschelkurs mit der Krone verstörten Linksintellektuellen politisch bedienen. Dass sich an Herrn Graf und seiner Burschenschafterei niemand aus dem roten und grünen Lager rieb, als man ihn in trauter Eintracht zum Vorsitzenden des Banken-U-Ausschusses kürte, lässt die Empörten ein bisserl alt aussehen. Nach dieser populistischen Ouvertüre sollten die Damen und Herren Abgeordneten nun alles daran setzen, den Ruf des Hohen Hauses als Ort der sachpolitischen Auseinandersetzung zu mehren. Immerhin ist man Gesetzgeber und nicht bloß hohles Haus, durch das die Regierungspläne ungefiltert durchrutschen. Umgekehrt heißt das: Wenn schon von einer Politik neuen Stils die Rede ist, sollte das auch für das Verhältnis zwischen Regierung und Parlament gelten.


Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt
Chefredaktion,    Tel. 0732/7606 DW 782,    mailto:politik@volksblatt.at
OTS0300    2008-10-28/19:41