Wien

Nationalratswahl 2008: Vorstellung der Partei "FPÖ":

FPÖ

FPÖ-Bundesgeschäftsstelle: Friedrich Schmidt-Platz 4; 1080 Wien
Telefon: +43-1-512 35 35 DW 0;
E-Mail: bgst@fpoe.at
Mehr Infos => FPÖ

Spitzenkandidat: Heinz Christian Strache

Videos: Strache & Wahlprogramm, Strache & Familie, Strache & Europa

FPÖ Wahlresultat: 18,0%  (+7,0%)
Die FPÖ schaffte ein sentionelles Ergebnis mit +7% gegenüber der letzten Nationalratswahl. Die FPÖ ist - gemeinsam mit dem BZÖ - der große Gewinner der Wahl  => Ergebnis Wahl08



Lebenslauf des Spitzenkandidaten Heinz Christian Strache:

Foto: Heinz Christian Strache, FPÖ © Wien-konkret

Foto: Heinz Christian Strache, FPÖ © Wien-konkret

Vorab der Lebenslauf des Spitzenkandidaten der FPÖ HC Strache:

Geboren: 12. Juni 1969 in Wien
Familienstand: geschieden und wieder frisch verliebt
Berufsbildung: Volksschule Neulandschule 1975–1979, Hauptschule Strebersdorf 1979–1983, Handelsschule Weiss, Berufsschule (erlernter Beruf: Zahntechniker), Studienberechtigungsprüfung; Präsenzdienst. Selbständiger Zahntechniker 1993–2000, Gesellschafter einer Werbeagentur.

Politische Karriere:
*
Bezirksrat von Wien/Landstraße 1991–1996, 
* Bezirksparteiobmann der FPÖ Wien - Landstraße seit 1993,
* Mitglied des Wiener Gemeinderates und Abgeordneter zum Wiener Landtag 1996–2006,
* Mitglied des Landesparteivorstandes der FPÖ Wien seit 1996,
* Landesparteiobmann der FPÖ Wien seit 2004,
* Mitglied des Bundesparteivorstandes der FPÖ seit 2004,
* Bundesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ 2004–2005,
* Bundesparteiobmann der FPÖ seit 2005,
* Klubobmann des Freiheitlichen Landtagsklubs Wien 2005–2006, Obmann des Freiheitlichen Parlamentsklubs seit 2006.
 

Stellungnahmen und Wahlversprechen der FPÖ zur Nationalratswahl 2008:

Hier wollen wir Ihnen die Wahlversprechen und politischen Kernaussagen der FPÖ an seine Majestät dem Wähler anlässlich der Nationalratswahl 2008 präsentieren:
 

EU Volksabstimmmungen: JA
Die FPÖ verspricht, dass sie im Falle einer Regierungsbeteiligung eine Volksabstimmung zum EU-Vertrag abhalten wird

Abfangjäger - Eurofighter:
Laut Strache hat Österreich die falschen Abfangjäger gekauft, weil nämlich die teuersten und unnotwendigsten. Strache: "Wir brauchen keine Ferraris in der Luft". Wir brauchen auch keine zusätzlichen Abfangjäger. 

 

* 28.9.2008 Kommentar Heinz-Christian Strache (FPÖ) zum Wahlergebnis:

Foto HC Strache zum Wahlausgang

Foto HC Strache zum Wahlausgang; © Wien-konkret

Heinz-Christian Strache (FPÖ): „ … Wir haben nicht nur alle Wahlziele klar erreicht, sondern bei weitem übersprungen. Wir haben als erstes Wahlziel gehabt, die Verfassungsmehrheit von SPö und ÖVP zu brechen (Anm. diese liegt bei 2/3 der Mandate im Parlament). Ist gelungen. Wir haben unser Wahlziel bei 15% und je höher desto besser auch drittstärkste Kraft vor den Grünen auch eindeutig erreicht und übersprungen. D.h. wir sind heute der Wahlsieger des Abends und freuen uns auch darüber, über das große Vertrauen, dass uns die Österreicherinnen und Österreicher entgegengebracht haben. … Respekt für das Ergebnis, dass der Landeshauptmann Haider heute erreicht hat. Das zeigt, dass bei einem gewissen Bereich eine Haider-Nostalgie vorhanden ist. Aber er hat schon bessere Ergebnisse gehabt, der Herr Haider. …“
Strache schließt eine Wiedervereinigung mit dem BZÖ aus, weil es sich um völlig verschiedene Parteien handelt.

=> zu den Reaktionen der Spitzenkandidaten zum Wahlausgang (mit Video)
 
 

* 26.9.2008: FPÖ: "Viva HC" hat 200.000er-Marke bei Downloads erreicht

Wahlkampfsong "Viva HC"

Wahlkampfsong "Viva HC"

Über eine gigantische Menge an Download-Zugriffen auf www.hcstrache.at und www.fpoe.at darf sich HC Straches "Viva HC" freuen. Die Welle der Begeisterung für den Polit-Pop-Wahlkampfsong des FPÖ-Chefs reißt nicht ab. Mittlerweile ist die 200.000er-Marke bei den Downloads erreicht - und die Tendenz, gerade in den letzten Tagen vor der Wahl, ist weiterhin steigend!

"Viva HC"  hat in den vergangenen Wochen einen überwältigenden Erfolg erzielt, womit einmal mehr bewiesen ist, dass vor allem bei den Jungwählern das Beschreiten von anderen, neuen Kommunikationswegen in der Politik äußerst vielversprechend ist. Die Faszination und Begeisterung, die HC Strache und der gesamten FPÖ durch diese Wahlkampfhymne entgegengekommen ist, demonstriert das eindeutig.

Rückfragehinweis:
FPÖ
OTS0184    2008-09-26/11:58

 

* 11. Sept. 2008: FPÖ will 4% Hürde auf 1% senken

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache erklärt in einem STANDARD-Interview, dass er für die Abschaffung der 4% Hürde für den Einzug ins Parlament ist. Ab 1% soll es ein Mandat geben. Damit würde die Demokratie ausgebaut werden. 10 Parteien im Parlament sind für ihn kein Problem.
Quelle: Der Standard - online 11.9.2008

 

* Sept. 08: Wahlplakate FPÖ zur Nationalratswahl 2008

Fotos von den Wahlplakaten der FPö




Fotos von den Wahlplakaten der FPÖ zur NRW 2008; © Wien-konkret

Die FPÖ bringt Ihre bekannten Forderungen in kurzen Slogans zum Ausdruck

* Asylbetrug heißt Heimatflug
* Einkommen statt Auskommen
* Volksvertreter statt EU-Verräter  (Anm. gemeint sind eigentlich die Österreich-Verräter von ÖVP, SPÖ und Grüne; indirekt wurden natürlich auch die ursprünglichen Ziele der EU verraten)
* Heimatland braucht Mittelstand
 
Mehr Bilder unter => Wahlplakate Nationalratswahl 2008 

 

* 4.9.2008: FPÖ Pressekonferenz mit Vorstellung des FPÖ Wahlprogramms:

Fotos von der Pressekonferenz am 4.9.2008, bei der HC Strache das FPÖ Wahlprogramm vorstellte; © Wien-konkret



Fotos von der Pressekonferenz am 4.9.2008, bei der HC Strache das FPÖ Wahlprogramm vorstellte; © Wien-konkret

Donnerstag, 04. September 2008, 10.00 Uhr,
Pressekonferenz mit FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und FPÖ-Bundesparteiobmann-Stv. NAbg. Norbert Hofer, Pressereferent Michael Howanietz
Ort: FPÖ-Parlamentsklub, Sitzungssaal, Wien

Das Wahlprogramm der FPÖ unterscheidet sich laut Strache nicht vom Parteiprogramm und die FPö sei die einzige Partei, wo beide Programme übereinstimmen. Die wesentlichsten Eckpunkte sind:

Paket 1 - zur raschen Hilfe:
FPÖ fordert
* Halbierung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmitteln
* Wegfall der Mehrwertsteuer auf Medikamente und Heilbehelfe
* Senkung der Mineralölsteuer
* gesetzlich gesicherte Inflationsabgeltung für Pensionisten. Die Pensionisten dürfen nicht Jahr für Jahr zu Bittstellern degradiert werden.
* Pflegegeld muss um 20% angehoben werden. Das ist die Abgeltung des Wertverlusts seit Einführung

Paket 2 - zur nachhaltigen Wirkung:
* 2 Sozialversicherungsträger statt 20. Ein Sozialversicherungsträger für Staatsbürger und EU-Bürger und die zweite für Gäste
* 45 Jahre Arbeit sind genug
* Senkung der Lohnnebenkosten um 10%.




Video: Pressekonferenz der FPÖ am 4.9.2008 zum Thema Wahlprogramm mit
HC Strache im Parlament in 1010 Wien



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© Wien-konkret


FPÖ Familienpolitik
* FPÖ will eine kinderfreundliche und kinderreiche Gesellschaft fördern und zwar mit einem Familiensteuer-splitting
* FPÖ will österreichische Familien stärken
* viele sagen nach dem zweiten Kind, wir können und kein drittes oder viertes Kind leisten
* nicht die Sexualität zwischen Mann und Frau wird gefördert, sondern die Kinder.
* keine Gleichstellung der Homo-Ehe mit der normalen Ehe. Eine Homo-Ehe ist nicht förderungswürdig.
* FPÖ fordert das Recht der Kinder auf beide Elternteile und die gemeinsame Obsorge von Vater und Mutter. Derzeit gibt es große Dramen, wo Kinder jahrelang einen Elternteil nicht sehen.




Video: Pressekonferenz der FPÖ am 4.9.2008
HC Strache zum Thema "Familie" im Parlament in 1010 Wien



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FPÖ zu EU & Volksabstimmung:
* der Neuwahlanlaß war der EU-Reformvertrag
* Strache wirft der SPÖ Ungalubwürdigkeit und Falschheit vor. Zuerst stimmt die SPÖ dem EU-Verfassungsdiktat zu und dann ist sie für eine Volksabstimmung für zukünftige EU-Verträge
* wenn man wirklich eine Volksabstimmung sichern will, dann jetzt über diesen Vertrag
* FPÖ ist gegen eine zentralistische EU-Politik, sondern will ein föderales, demokratisches, sozial gerechtes Europa
* Wenn man heute in Europa Volksabstimmungen zulassen würde, wir hätten auch eine Mehrheit der Völker hinter uns. Volksabstimmungen zu verweigern ist anti-demokratisch.
* kein will ein Industrie-Europa, sondern ein bürgernahes Europa
* FPÖ wird wieder einen Antrag für eine EU-Volksabstimmung im Parlament einbringen und zwar noch vor der Wahl. Strache rechnet aber nicht mit einer Zustimmung der SPÖ. Die FPÖ wird es aber trotzdem machen damit man sieht, wie lächerlich diese Täuschungsmanöver  vom Faymann (SPÖ) sind.




Video: Pressekonferenz der FPÖ am 4.9.2008
HC Strache zum Thema "EU & Volksabstimmung" im Parlament in 1010 Wien



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* 22. August 2008: ORF TV-Duell Strache - Haider

Beim Fernsehduell wirft HC Strache (FPÖ) Jörg Haider (Ex-FPÖ und nunmehr BZÖ) vor, die FPÖ-Familie verlassen und Verrat an der FPÖ geübt zu haben. Strache verbietet sich das von Haider verwendete Du-Wort (Per Sie seit 2005). Strache legt wert darauf, die FPÖ nach Austreten vieler Spitzenfunktionäre - so auch Haider - gerettet zu haben. Weiters wirft er Haider vor, dass es in Kärnten eine hohe Jugendarbeitslosigkeit gibt und Kärnten wirtschaftlich nicht gut dastehe. Strache schließt jede Zusammenarbeit mit dem BZÖ aus.

Inhaltlich fordert Strache:
* eine kinderfreundliche Gesellschaft. Es dürfe keine Strafe sein, ein zweites Kind zu wollen.
* Bekämpfung der Teuerungen (Preisstopp)

 

* 31.7.2008 FPÖ Bundesparteiobmann Stellvertreter aus der FPÖ ausgeschlossen:

Karlheinz Klement wurde heute mit sofortiger Wirkung wegen parteischädigenden Verhaltens aus der FPÖ ausgeschlossen.

Rückfragehinweis: FPÖ
Quelle: OTS0244    2008-07-31/15:25

Anmerkung: Worin das parteischädigende Verhalten vom Abgeordneten zum Nationalrat Karlheinz Klement gelegen ist, wurde leider von der Parteiführung nicht erwähnt. Laut Karlheinz Klement wurde mit ihm nicht einmal gesprochen. Morgen wollte er in der Sitzung des Kärntner Landesparteivorstandes einen Beharrungsbeschluß der Kärntner Landes-FPÖ erwirken.
 
 

* 29. Juli 2008: Bundesliste der FPÖ Kandidaten für die Nationalratswahl 2008

1. Heinz Christian Strache, 2. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, 3. Herbert Kickl, 4. Norbert Hofer, 5. Harald Vilimsky, 6. Werner Neubauer, 7. Harald Stefan, 8. Carmen Gartelgruber, 9. Bernhard Themessl, 10. Gerhard Kurzmann, 11. Lutz Weinzinger, 12. Walter Rosenkranz, 13. Harald Jannach, 14. Ruppert Doppler, 15. Heidemarie Unterreiner, 16. Hans Tschürtz, 17. Christian Höbart, 18. Fritz Amann, 19. Robert Aspöck, 20. Reinhard Bösch, 21. Udo Landbauer, 22. Bernhard Rösch, 23. Josef Blasiska, 24. Gertraud Schimak, 25. Monika Mühlwerth
 
 

* 4.4.2008: Protestkundgebung "EU-Vertrag stoppen" der FPÖ

Plakat: EU-Reformvertrag stoppen

Plakat: EU- Reformvertrag stoppen

Wer: Veranstalter ist die FPÖ;
Demonstranten: laut FPÖ 4.000
Was: Protestkundgebung (Demonstration)
Thema: Das Recht geht vom Volk aus
Wann: 4. April 2008 ab 16:30 Uhr
Wo: Ballhausplatz, Wien 1. Bezirk

Vorredner:
* Harald Vilimsky: Generalsektrtär der FPÖ und Abg. z. Nationalrat
* Andreas Mölzer: EU-Abgeordneter der FPÖ
* Barbara Rosenkranz: Wahlsiegerin bei der NÖ-Landtagswahl

Hauptredner: Bundesparteiobmann der FPÖ HC Strache 

Mehr Infos
=> FPÖ Protestkundgebung vom 4.4.2008

 

* 5.3.2008: Strache übergibt Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) 100.000 Unterschriften

Fotos: H.C. Strache (FPÖ) mit über 100.000 Unterschriften für eine Volksabstimmung zum EU-Reformvertrag (= EU Verfassung) am Weg zur Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ); © Wien-konkret



Fotos: H.C. Strache (FPÖ) mit über 100.000 Unterschriften für eine Volksabstimmung zum EU-Reformvertrag (= EU Verfassung) am Weg zur Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ);
© Wien-konkret

H.C. Strache (FPÖ) übergab am 5.3.2008 100.000 gesammelte Unterschriften für eine EU-Volksabstimmung an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer.

Strache (FPÖ) vorausahnend: "Man kann nur hoffen, dass es nicht ein Begräbnis 1. Klasse gibt, so wie das bei vielen direktdemokratischen Initiativen erleben, sondern dass man die Interessenslagen der Österreicher ernst nimmt und ernster nimmt, als bisher. Denn ich habe in der vergangenen Zeit immer wieder erleben müssen, dass direkte demokratische Initiativen oftmals kurze Behandlung finden, man aber dann doch recht salopp darüber hinweg geht. Und das sollte nicht der Fall sein. ..."

Mehr Infos unter => Unterschriften gegen den EU-Reformvertrag
 

 



Zweite Stelle der NR-Wahlliste?

Hüstel.
Schon mal nachgesehen wer an zweiter Stelle in der NR-Wahlliste.
Damit erübrigt sich zumindest die Frage was nachkommt. Die werden jetzt päpstlicher als der Papst agieren, da geht nichts mehr.

Brigitte S                           E-mail 29.7.2008



Welche Partei ist nun Verbündeter für männliche Scheidungssopfer?

Auch wenn Klement abgesägt wurde. Welche Wahlalternative haben wir wirklich? Bei welcher Partei finden wir noch am wahrscheinlichsten Verbündete für unser Anliegen

Gruß Lorenz                                E-mail 29.7.2008



Klement noch nicht weg vom Fenster

Hi,
Klement muss noch nicht ganz Weg vom Fenster sein. Aber die politische Lage ist derzeit sehr unstabil, mal schauen was morgen so kommen wird. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!
LG Johannes                    E-mail 29.7.2008



Posting: Trennungsvater und FPÖ

Hallo,
nachdem Klement von der Partei abgesägt worden ist, hat die FPÖ ihr wahres Gesicht gezeigt.
Jetzt gibt es keinen Grund mehr für einen Trennungsvater diese Partei zu wählen, oder?  

Richard K.                    E-mail 29.7.2008



Aussendung von Herrn Karlheinz Klement - FPÖ - Bundesparteiobmann-Stv.

Lieber Freund und Mitstreiter,
in der gestrigen Bundesparteivorstandssitzung wurde ich als Spitzenkandidat der FPÖ Kärnten abgesetzt und auf den 4. Rang gereiht, auf dem ich nicht mehr in den Nationalrat gewählt werden kann. Wie dies erklärt werden wird, wollen wir mit Spannung erwarten. Ich bin und bleibe ein aufrechter Kämpfer für unsere Sache und wünsche unserer Gesinnungsgemeinschaft weiterhin alles Gute.

Anbei eine Erklärung, die so auch an die Presse ging.
Ich freue mich auf ein baldiges persönliches Treffen,
Dein KHK

Ein Pyrrhussieg für den FPÖ Parteivorstand

Ich muß gestehen, ich war überrascht über diese wahltaktisch unkluge und mir völlig unerklärliche, undemokratische Umreihung, aber ich bin einen fairer Mensch und nehme diese Entscheidung, wenn auch kopfschüttelnd, zur Kenntnis. Wie das meine Kärntner Kollegen, die mich ja als Spitzenkandidaten für den Nationalrat gewählt haben, sehen, steht auf einem anderen Blatt, für die kann ich nicht sprechen. Ich bin aber schon neugierig, wie und ob man ihnen erklären wird, warum denn der 4. Listen-Patz in Kärnten für den Bundesparteiobmannstellvertreter Klement so unbedingt notwendig war und warum man sie dann überhaupt noch
umständlich wählen ließ? Die müssen sich ja jetzt wie Trotteln vorkommen. Ob es sich die FPÖ leisten kann, mit Ihren Humanressourcen so umzugehen, wird die Zukunft zeigen.

Ich denke, ich zeige mit meiner Akzeptanz dieser Entscheidung jedenfalls mehr demokratisches Verhalten als so manche der Herrschaften in unserem Parteivorstand. Denn mit Demokratie hat eine solche gewaltsame Umreihung aber rein gar nichts mehr zu tun.

Als Verlierer fühle ich mich auf keinen Fall. Warum auch?
Ich bin in Kärnten eindeutig und nicht knapp wie fälschlich kolportiert worden ist, zum Spitzenkandidat gewählt worden.

Ich fühle mich in meiner Arbeit durch all die täglichen Briefe, Emails und Dankesscheiben nur bestätigt. Hunderte Menschen haben sich an mich und die von mir ins Leben gerufene Plattform Trennungsopfer gewandt, weil sie in mir einen glaubwürdigen und engagierten Hoffnungsträger und Mitstreiter sahen und der bleibe ich auch. Ich bin auch neugierig, was man diesen Leuten sagen wird, die ja mit meiner Arbeit sehr zufrieden waren!
Ich jedenfalls kann beruhigt in den Spiegel schauen, habe mir nichts vorzuwerfen und blicke mit Stolz auf 2 Jahre erfolgreicher, freiheitlicher und politischer Arbeit im Nationalrat für die Menschen in diesem Land zurück. Ich habe mit minimalsten Mitteln und höchstem Widerstand erstaunlich
viel in Bewegung gebracht.
Wenn ich deshalb umgereiht wurde, weil ich mich für manche zu stark für die Sache engagiert habe, so steh ich zu allem was ich getan habe und würde keinen Moment zögern, alles noch mal so zu machen, wie ich es getan habe.

Denn ich rede nicht nur von den Menschen, ich fühle mich den Menschen auch verpflichtet, die in mir eine Hoffnung sahen und will ihnen auch Konkretes liefern, und sie nicht nur mit leeren Versprechungen abspeisen.

Ich werde die nächsten Wochen nutzen, um über alles gründlich nachzudenken. Dann werden wir weiterschauen. Wie heißt es so schön, die Hoffnung stirbt zu letzt. Totgesagte leben länger! Warten wir einmal ab, was jetzt noch alles passiert. Noch ist nicht aller Tage Abend, eines ist klar, von mir wird man sicher noch hören. Als echter Mann und Rebell mit dem Herzen am rechten Fleck gebe ich nicht so schnell auf!  Das Leben ist eben auch manchmal hart, da geht es mir nicht anders, aber ein Karlheinz Klement ist es gewohnt, zu kämpfen!

NRAbg. Dipl.-Ing. mont. Karlheinz H. KLEMENT
FPÖ - Bundesparteiobmann-Stv.  www.khklement.at   
 
Feldmarschall Conrad Platz 4         Freiheitlicher Parlamentsklub
9020 Klagenfurt                          Dr. Karl Renner Ring 3
T: 0463 / 51 52 92                      1017 WIEN
F: 0463 / 51 52 92 - 22               01 / 40110 - 7151

E-mail vom 29.7.2008