Wien

Die Politikerreaktionen nach der Wahl 2006



Foto: Interview der Spitzenpolitiker im Innenministerium; © Robert Marschall

Liebe Leser!

Hier werden wir Ihnen in den Tagen nach der Wahl die wichtigsten Reaktionen der Spitzenpolitiker präsentieren und kommentieren. Die Politikerreaktionen nach der Nationalratswahl 2006 werden deshalb sehr interessant, weil viele Parteien antreten und sich nach der Wahl fast jeder als Sieger sieht. Tatsächlich werden einige Erwartungen nicht erfüllt werden. Besonders spannend ist, ob BZÖ und die Liste Martin überhaupt ins Parlament einziehen werden und welche Koalitionsvarianten möglich sein werden.

Nachfolgend erfahren Sie die Stellungnahmen der Parteispitzen.

Mag. Robert Marschall
Herausgeber Wien-konkret 

 




Fotos: Beide Großparteien (eigentlich Mittelparteien) haben sich auf einen Wahlsieg vorbereitet und große Zelte zum Feiern aufgestellt. Das "Wahlzelt" der SPÖ (links) und das "Wahlzelt" der ÖVP (rechts) am Wahltag um ca 21:45 Uhr. Zwischen den beiden "Wahlzelten" liegen lediglich 1,5% beim Wahlergebnis.


Politikerreaktionen ÖVP zur Nationalratswahl 2006:


Die Reaktionen von Spitzenpolitikern der ÖVP zur Nationalratswahl 2006 seit 1. Oktober 2006 hier auf Wien-konkret.at .
  

Reinhard Lopatka (ÖVP-Generalsekretär)

* Uns war klar, dass wir das einmalige Ergebnis von 2002 nicht mehr erreichen können
* Will das Endergebnis abwarten und noch nicht kommentieren
* Bei diesem Ergebnis sind natürlich auch Fehler passiert
Qu: 1.10.2006 um 17:05 Uhr ORF 2
 

Herbert Sausgruber (ÖVP Landeshauptmann Vorarlberg)

* minus 7% ist ein herber Verlust
* Verlust ist zurückzuführen auf die nicht-gelungene Mobilisierung. Man sieht das auch an der Wahlbeteiligung
* Ergebnis von Hans-Peter Martin in Vorarlberg von 7% gibt zu denken
* richtet Schüssel keine spezielle Grüsse vom Bodensee aus
Qu: 1.10.2006 um 17:30 Uhr ORF 2
 

Herwig van Staa (ÖVP Landeshauptmann Tirol)

* dankt allen Tirolern und Tirolerinnen insbesondere den Wahlhelfern und Wahlhelferinnen
* möchte gar nichts beschönigen; regieren wird immer schwieriger
* wünscht der zukünftigen Bundesregierung alles Gute, ganz gleich wer dies sein wird.
* war immer ein Anhänger der großen Koalition
* wünscht dem Bundeskanzler, dass die ÖVP vorne liegt
* Es war die Stunde der Populisten
Qu: 1.10.2006 um 17:35 Uhr ORF 2
 

Josef Pühringer (ÖVP Landeshauptmann Oberösterreich)

* Wir müssen das Ergebnis zur Kenntnis nehmen. Es ist für uns nicht erfreulich
* Wir haben mobilisiert, was zu mobilisieren war. Unsere Wahlhelfer trifft jedenfalls keine Schuld
* Wenn die BAWAG uns passiert wäre, dann wären wir abgestraft werden. Der SPÖ ist es offensichtlich nicht passiert
* Werden uns morgen überlegen, was zu tun ist
* wollte keine bundesweite Aussagen machen
Qu: 1.10.2006 um 17:43 Uhr ORF 2
 

Erwin Pröll (ÖVP Landeshauptmann Niederösterreich)

* Er hat sich in eine interne Sitzung zurückgezogen – von Krisensitzung will er nicht sprechen. Steht derzeit zu keinem Interview zur Verfügung
Qu: 1.10.2006 um 17:48 Uhr ORF 2
 
* er ist einigermaßen enttäuscht (Anmerkung: Die ÖVP verliert von Hochrechnung zu Hochrechnung)
* hofft noch immer, dass die ÖVP stimmenstärkste Partei wird
* er will in der jetzigen Stunde nicht über Koalitionen sprechen. Verlangen Sie von mir keine Oberflächlichkeit. Es gibt 500.000 Wahlkarten
* durch dieses Ergebnis kommt die Republik in eine schwierige Situation
* hofft, dass Schüssel Bundeskanzler und ÖVP-Chef bleiben kann
Qu: 1.10.2006 um 18:08 Uhr ORF 2
 
* ich bin ein bisschen besorgt, wenn ich an die Zukunft denke
* da es noch kein Ergebnis gibt, will ich auch nicht über Koalitionen spekulieren
* die Lage in der Republik ist schwierig
* Wenn es so leicht wäre, dann würde man mich nicht brauchen
* Die Medien sind dazu da, umzu spekulieren. Die Politik soll von den Politikern gemacht werden und nicht von den Medien
Qu: 1.10.2006 um 18:50 Uhr ORF 2
 

Wilhelm Molterer (ÖVP Klubobmann und Spitzenkandidat für OÖ)

* wenn man auf Platz 2 ist, dann ist nicht alles gut gelaufen
* die niedrige Wahlbeteiligung ist voll zu unseren Lasten gegangen
* viele haben den Ernst der Lage nicht erkannt. Viele haben sich auf die Meinungsforscher verlassen.
* er dankt den jungen Wahlhelfern
* leider hat das negative Campaining der SPÖ, die positive Wahlwerbung der ÖVP zugedeckt
Qu: 1.10.2006 um 18:12 Uhr ORF 2
 

Wolfgang Schüssel (Spitzenkandidat der ÖVP) - es ist bitter...


* eine für uns bittere Überraschung. Das gehört in der Demokratie dazu. Als Demokrat muss man das aushalten.
* Wir werden versuchen Verhandlungen ehrlich zu führen
* Wer ich in meine Partei hineinhöre, dann höre ich noch gar nichts
* kann mir auch vorstellen, nicht in eine Regierung zu gehen
* niemand denkt jetzt über Neuwahlen nach
* wir werden uns in Verhandlungen konstruktiv verhalten
* Schwarz-Blau-Orange ist keine Option
* Ich bin kein Waisenkind. Ich habe Vater und Mutter, beide leider schon verstorben. Bin mit der Niederlage nicht alleine
* Wir haben alle nicht rasend toll abgeschnitten. Der Wahlkampfstil sollte verbessert werden
* Die Meinungsforscher waren mit Prognosen ein Problem für die Motivation
* Ich bin betroffen. Wir haben keine einfache Lösung. Ich übernehme vollkommen die Verantwortung dafür. Ich putze mich an niemanden ab. Es wird auch über meine Person zu diskutieren sein.
* Wir (ÖVP-BZÖ) haben uns gemeinsam bemüht. Das soll man nicht schlecht reden. Glaube, dass die Koalition mit dem BZÖ dem Land gut getan hat
* Es war meine Pflicht, die BAWAG zu retten. Das habe ich getan.
Qu: 1.10.2006 ORF 2 ab 20:35 Uhr Diskussion mit den Spitzenkandidaten
 

Elisabeth Gehrer (ÖVP Unterrichtsministerin) - nie mehr Schule...

ÖVP Unterrichtsministerin und ÖVP Spitzenkandidatin für Vorarlberg ist 4 Tage nach der Wahl am 5.10.2006 zurückgetreten. Sie sei keine "Sesselkleberin". Damit zog sie die Konsequenzen aus der schweren Wahlniederlage der ÖVP. Sie wird ihr Mandat am 30. Oktober 2006 bei der konstituierenden Sitzung im Nationalrat nicht annehmen.

Info, was bei der Liesl Gehrer alles schief gelaufen ist => Klick
 

Hermann Schützenhöfer (ÖVP Parteiobmann Steiermark)

Kann sich eine Koalition mit FPÖ und BZÖ vorstellen. Diese sei besser, als Juniorpartener bei einer Koalition mit der SPÖ zu sein.

Anm.: Hat vor der Wahl irgendwie anders geheißen. Gleich nachlesen unter => Klick
 



.

Politikerreaktionen SPÖ zur Nationalratswahl 2006:


Die Reaktionen von Spitzenpolitikern der  SPÖ zur Nationalratswahl 2006 seit 1. Oktober 2006 hier auf Wien-konkret.at .
 
 

Norbert Darabos (Bundesgeschäftsführer der SPÖ)

* Mit der BAWAG hatte die SPÖ einen schweren Rucksack zu tragen
* Es ist ein tolles Ergebnis für uns. Dass wir die Nummer 1 werden, dass hat niemand angenommen
* Trotz der schwierigen Voraussetzungen haben wir unser Ziel erreicht, Nummer 1 zu werden
* Die Regierung wurde abgewählt
* Wir stellen jetzt natürlich den Regierungsanspruch
Qu: 1.10.2006 um 17:07 Uhr ORF 2
 

Hans Nissl (SPÖ Landeshauptmann Burgenland)

* Den Applaus, den wir gehört haben, hat Alfred Gusenbauer und Norbert Darabos gegolten. Wir gratulieren Ihnen
* Die ÖVP-BZÖ Regierung ist abgewählt worden
* Die Sozialdemokraten haben im Burgenland alle Ziele erreicht
* SPÖ hat im Burgenland den Abstand zur ÖVP vergrößert
* Wenn es die Vorkommnisse mit der BAWAG nicht gegeben hätte, dann wäre es noch viel besser gelaufen
Qu: 1.10.2006 um 17:40 Uhr ORF 2
 

Franz Voves (SPÖ Landeshauptmann Steiermark)

* Ich bin überglücklich
* Es gibt einen großen Sieger: die Wähler und Wählerinnen
* Diese Bundesregierung wurde abgewählt
* Haben erst gegen Ende dieser Woche einen positiven Schub erfahren
* Es sind theoretisch und praktisch mehrere Koalitionen möglich
Qu: 1.10.2006 um 17:51 Uhr ORF 2
 

Gabi Burgstaller (SPÖ Landeshauptfrau Salzburg)

* Ich bin überrascht und sehr erfreut. Sie freue sich wahnsinnig
* Es gibt in Salzburg traditionell ein starkes FPÖ Lager
* Derzeit ist die SPÖ vorne. Hoffentlich bleibt es auch so
* Sie will gerne bis 2009 Landeshauptfrau in Salzburg bleiben
Qu: 1.10.2006 um 17:53 Uhr ORF 2
 

Norbert Darabos: (Bundesgeschäftsführer der SPÖ)

* die Sozialdemokraten haben nach einem schwierigen Wahlkampf Platz 1 geschafft
* freut sich, dass die Sozialthemen durch gekommen sind
* ich bin überwältigt, weil vor eingen Wochen die SPÖ noch nicht so weit war in Prozent
* der Einsatz von Alfred Gusenbauer hat sich gelohnt
* SPÖ stellt den Kanzleranspruch, weil wir immer die Themen vorgeben
Qu: 1.10.2006 um 18:17 Uhr ORF 2
 

Michael Häupl (SPÖ Bürgermeister von Wien)

* mag sein, dass man einmal müde ist, wenn man nur 4 Stunden schläft
* die Wähler wählten keinen BAWAG Vorstand, sondern eine Regierung
* bevorzuge keine Koalition, sondern möchte Inhalte umsetzen
* Habe drei Koalitionsverhandlungen mitverhandeln und miterleiden müssen
* man muß ordentlich mit einander Reden
* Die Alternative wäre im schlimmsten Fall Neuwahlen
Qu: 1.10.2006 um 19:03 Uhr ORF 2
 

Alfred Gusenbauer (Spitzenkandidat der SPÖ)


* Für eine Zweiparteienkoalition gibt es nur eine Möglichkeit
* will eine Regierung mit einer stabilen Mehrheit bilden
* Es geht um einen Wettbewerb der Ideen. Auch die Opposition hat gute Ideen
* In den meisten Bundesländern gibt es eine Zusammenarbeit der zwei großen Parteien.
* Was ich im Wahlkampf an Auf und Ab erlebt habe, war eine Hochschaubahn
* Ich war in der letzten Woche sehr zuversichtlich, dass wir eine Überraschung schaffen könnten
* die BAWAG war eine ganz schwere Hypothek
* Es geht am 1. Oktober nicht um den Kriminalfall, der wirklich eine Katastrophe ist. Am Ende haben die Leute gesagt, wir geben den Alfred Gusenbauer und der SPÖ eine Chance
* Ich habe bewiesen, dass ich die Arbeit nicht scheue. Ich versuche im täglichen Kontakt mit den Leuten zu verstehen, worum es den Leuten geht.
* Sie haben einen echten Informationsvorsprung Herr Mück. Ich kenne die Landesergebnisse noch nicht im Detail. Wir schauen uns das morgen an.
* 100% des SPÖ- Programms gibt es nur bei 51% der Stimmen. Die haben wir nicht, also müssen wir verhandeln
* will eine Regierung bis Leopoldi (Anm: 15.11.2006) beisammen haben
* nach dem heutigen Ergebnis ist der erste Ansprechpartner die ÖVP
Qu: 1.10.2006 ORF 2 ab 20:35 Uhr Diskussion mit den Spitzenkandidaten
 

.



Politikerreaktionen FPÖ zur Nationalratswahl 2006:


Die Reaktionen von Spitzenpolitikern der  FPÖ zur Nationalratswahl 2006 seit 1. Oktober 2006 hier auf Wien-konkret.at .
 

Herbert Kickl (Generalsekretär der FPÖ)

* Wir warten, was der Abend noch bringt
* Abstand zu Platz 3 vergrößert sich
Qu: 1.10.2006 um 17:17 Uhr ORF 2
 

Hans-Christian Strache (FPÖ Spitzenkandidat)


* Es freut uns, dass wir 1,2% dazu gewonnen haben. Das sind plus 19 Mandate im Parlament
* Wir haben alle Wahlziele erreicht. Wir haben auch die Grünen auf Platz 4 verweisen können
* wollen eine starke Oppositions – und Kontrollkraft sein
* wir haben niemals die SPÖ oder die ÖVP ausgeschlossen. Wir wurden ausgegrenzt
* wir werden die Interessen der Österreicher vertreten
Qu: 1.10.2006 ORF 2 ab 20:35 Uhr Diskussion mit den Spitzenkandidaten

Anmerkung: HC Strache bekam vom Prof. Werner Mück (Chefredakteur der ORF Fernsehinformation) wesentlich weniger Redezeit, als zB der Grünen Chef van der Bellen, obwohl er bei der Wahl mehr Stimmen erzielte. Werner Mück dürfte die FPÖ nicht mögen. Auch wirkte Diskussion mühsam, im Vergleich zur TV-Konfrontation, die von Ingrid Thurnher geleitet wurde.
 

.



Politikerreaktionen Grüne zur Nationalratswahl 2006:


Die Reaktionen von Spitzenpolitikern der  Grüne zur Nationalratswahl 2006 seit 1. Oktober 2006 hier auf Wien-konkret.at .
 

Michaela Sburny (Bundesgeschäftsführerin der Grünen)

* Wir wissen, dass wir die 10% Marke leicht übertreffen werden
* Wir haben bei den Wahlkarten immer noch gewonnen
* Das beste Ergebnis, dass die Grünen je gehabt haben
* Dankt allen herzlich, die das für die Grünen bewirkt haben
Qu: 1.10.2006 um 17:19 Uhr ORF 2
 

Eva Glawischnig (Grüne stv. Bundessprecherin und stv Klubobfrau)

* sind extrem glücklich über das Ergebnis. Es ist auch international in Europa das beste Ergebnis für die Grünen
* sie glaubt zu diesem Zeitpunkt noch, dass die Grünen die FPÖ überholen wird
Qu: 1.10.2006 um 18:22 Uhr ORF 2
 

Alexander van der Bellen (Spitzenkandidat der Grünen)


* Für uns sind wichtig die Umwelt-, Bildungs-, Arbeitsplatz-, Frauen- und Energiepolitik.
* Koalition mit der SPÖ ist vorstellbar, wenn wir bei den Wahlkartenwählern noch ein Mandat dazgewinnen. Wenn nicht, machen wir das Geschäft weiter, das wir sehr gut beherrschen: Das ist die Opposition im Parlament.
* Gratuliere Gusenbauer zum 1. Platz. Das war eine tolle Leistung. Aber man muss auch sehen, die SPÖ hat weniger verloren, als die ÖVP
Qu: 1.10.2006 ORF 2 ab 20:35 Uhr Diskussion mit den Spitzenkandidaten
 

.



Politikerreaktionen BZÖ zur Nationalratswahl 2006:


Die Reaktionen von Spitzenpolitikern der  BZÖ zur Nationalratswahl 2006 seit 1. Oktober 2006 hier auf Wien-konkret.at .
 

Herbert Scheibner (Klubobmann des BZÖ)

* Wir freuen uns riesig über das Ergebnis
* Die größten Verlierer sind die Meinungsforscher
* Rot-Grün wird sich nicht ausgehen. Das ist ein wichtiges Ziel, das wir erreicht haben
* Wir werden sehr, sehr konstruktiv im Nationalrat mitarbeiten
Qu: 1.10.2006 um 17:12 Uhr ORF 2
 

Stefan Petzner (BZÖ Kärnten; Pressesprecher von LH Jörg Haider)

* BZÖ ist der klare Wahlsieger
* er ist zuversichtlich, dass das Grundmandat in Kärnten geschafft wird
* die Arbeit von Landeshauptmann Haider wird gutgeheißen. Kärnten sagt ja zum BZÖ und zu Haider
Qu: 1.10.2006 um 18:03 Uhr ORF 2
 

Peter Westenthaler (BZÖ Spitzenkandidat)


* Koalitionen: Da kann es noch Überraschungen geben. Aber wahrscheinlich geht es wesentlich leichter, wenn Sie es Herr Mück (Anm. ORF Diskussionsleiter Werner Mück, der Westenthaler dauernd drein redete) nicht moderieren.
Qu: 1.10.2006 ORF 2 ab 20:35 Uhr Diskussion mit den Spitzenkandidaten
 

.



Politikerreaktionen "Liste Martin" zur Nationalratswahl 2006:


Die Reaktionen von Spitzenpolitikern der  Liste Martin zur Nationalratswahl 2006 seit 1. Oktober 2006 hier auf Wien-konkret.at .
 

Hans-Peter Martin (Spitzenkandidat der Liste Matin)

* Wir wurden ständig skandalisiert
* Es ist sehr erfreulich, dass fast 200.000 Menschen uns gewählt haben. Danke schön
* Lassen sie sich nicht vom ORF verarschen
* Österreich ist in einem schlechteren Zustand, als die USA
Qu: 1.10.2006 um 17:2 Uhr ORF 2
 

.