Wien

Präsidentschaftskandidat Dr. Heinz Fischer

Fotos von Präsidentschaftskandidat Dr. Heinz Fischer (Ex-SPÖ) am 1.3.2010 bei seiner Pressekonferenz;



Fotos von Präsidentschaftskandidat Dr. Heinz Fischer (Ex-SPÖ) am 1.3.2010 bei seiner Pressekonferenz; © Wien-konkret

Plus:
+ ruhig und besonnen
+ Erfahrung aus seiner bisherigen Tätigkeit als Bundespräsident



Minus:
- Fischer war gegen eine Volksabstimmung über den EU-Vertrag von Lissabon. Wie will Heinz Fischer da noch ein "Volks"vertreter sein? Aus demokratiepolitischen Gründen ist Heinz Fischer somit eigentlich nicht mehr wählbar.
- Fischer gelobte einen Wehrdienstverweigerer als Verteidigungsminister an, nämlich Norbert Darabos (SPÖ)
- Fischer gelobte einen Finanzminister ohne wirtschaftliche Ausbildung an (Josef Pröll, ÖVP)
- Fischer schwieg zwei Wochen lang zu den massiven Studentenprotesten an der Universität-Wien. Nachher kam auch nichts weltbewegendes aus seinem Munde.
- Er ist bereits 71 Jahre alt. Wahrscheinlich wird Heinz Fischer altersbedingt nicht die volle Leistung insbesondere nicht über die ganzen 6 Jahre erbringen können.
- Fischer ist Agnostiker, also kein Christ
- seine letzte Auslandsreise als Bundespräsident machte er ins kommunistische China 19.1.-23.1.2010

- Altlasten:
* Heinz Fischers Rolle rund um die EU-Sanktionen gegen Österreich wurden von Hans Pretterebner in folgendem Artikel bereits vor der Präsidentschaftswahl 2004 zusammengefaßt:
   => http://www.wno.org/newpages/com37b.html
Weiters ist dort zu finden: Fischers Intrigenspiele & die sozialistische Doppelstrategie & rote Markierungen; Fischers Vizepräsidentschaft bei der „Gesellschaft zur Förderung der Beziehungen zur Koreanischen Volksdemokratischen Republik“ (= vulgo "Freunde Nordkoreas") und vieles mehr.

Heinz Fischer rief am 15. Dezember 1989 im österreichischen Parlament "Sieg Heil"

* Am 15. Dezember 1989 rief Heinz Fischer, der damalige Klubobmann der SPÖ, im Parlament "Sieg heil".
Das ist auch im Parlamentsprotokoll belegt: (im Original Seite 15133 rechts oben; im pdf auf Seite 98).  

 
siehe auch Artikel: Die Presse 7. April 2010

 

Video: Heinz Fischer Schlußveranstaltung 23. April 2010

Video:
Wahlfinale von Dr. Heinz Fischer am 23. April 2010 in der Wiener Hofburg

Video 221 MB;
© Wien-konkret


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ab 4:05 min Rede Dr. Michael Häupl (SPÖ); Bürgermeister von Wien:
ab 16:20 min Dr. Heinrich Neisser (ÖVP, Ex 2. Nationalratspräsident)
ab 21:55 min Dr. Heide Schmidt (LIF; Ex LIF-Chefin; Spaltete sich mit 4 Kollegen 1993 aus der FPÖ ab und gründete die Liberale Partei und einen Liberalen Klub im Parlament.)
ab 24:25 Prof. Alexander van der Bellen (Grüne; Ex-Grünen Chef)

ab 31:50 min Dr. Heinz Fischer (ruhendes SPÖ-Mitglied)
* Werft Euer Wahlrecht nicht weg.
* Der Strache-Anspruch 35% für seine Kandidatin zu erreichen ist dahingeschmolzen, wie der Schnee im Frühjahr.
* Bedankt sich bei seinen Unterstützern, zB bei Herbert Krejci.
* Bedankt sich auch bei der österreichischen Sozialdemokratie.
* Und jenen meinen Damen und Herren, die in den letzten Wochen wider besseres Wissens erklärt haben, sie haben nur die Wahl zwischen Mutterkreuz und Leninorden, die sollen sich schämen. Das sage ich dazu. (Anmerkung Wien-konkret: Ist auch falsch. Zur Auswahl stand auch das „Christuskreuz“ (Rudolf Gehring) um in Fischers Bildersprache zu bleiben.
* In jedem Interview bin ich zum Thema Werte befragt worden.
* Es war mir wichtig, für soziale Gerechtigkeit einzutreten.
* Sie (Erg. die Österreicher) stimmen heftig zu wenn man sagt, der Rechtsstaat sollte noch besser und noch rascher funktionieren. (Anmerkung Wien-konkret: Das ist eine schöne Umschreibung dafür, dass die Österreicher mit dem österreichischen Rechtsstaat sehr unzufrieden sind.)
* Sie (Erg. die Österreicher) wollen nicht, dass man im Zusammenhang mit Schwangerschaftsabbruch wieder zu Strafdrohungen zurückkehrt, d.h. sie verteidigen die Fristenlösung.
* Die nächsten 6 Jahre werden veraussichtlich schwierige Jahre sein.
* … werde ich ein Bundepräsident sein, der politische Kultur und Fairness zu seinem besonderen Anliegen macht.

Resümee: Die Rede las Heinz Fischer über weite Strecken vom Zettel herunter. Es gab kaum verbindliche Aussagen oder Zusagen. Meistens versteckte sich Heinz Fischer in Aussagen wie: "Den Österreichern ist wichtig, das ..."

Mehr Infos => http://www.bundespraesidentschaftswahl.at/heinz-fischer.html



Video: Heinz Fischer Pressekonferenz 1. März 2010

Video:
Pressekonferenz Dr. Heinz Fischer (Ex-SPÖ?) im Museum Moderner Kunst in Wien zu seiner Kandidatur als Bundespräsident bei der Wahl 2010

Video 88 MB;
© Wien-konkret


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Rede Heinz Fischer

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Es ist heute das erste Pressegespräch seit der Ankündigung für eine zweite Amtsperiode als Bundespräsident zur Verfügung zu stehen bzw. mich zu bewerben in der Wahl am 25. April und Mitglieder des überparteilichen Personenkomitees begleiten mich. Heute früh hat mich Sixtus Lanner angerufen – der frühere Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei – hat auch seine Unterstützung zum Ausdruck gebracht und mich ausdrücklich ermächtigt das auch hier zu sagen, weil wir lange Zeit gut und vertrauensvoll zusammen gearbeitet haben.

Der unmittelbare Anlass für diese heutige Pressekonferenz ist die Tatsache, dass morgen am 2. März der sogenannte Stichtag für die Bundespräsidentenwahl liegt, also jener Tag, wo die Eintragungsfrist für die Sammlung von Unterstützungserklärungen beginnt. Es sind mindestens 6000 Unterschriften erforderlich und ich benutze gerne die Gelegenheit, um gemeinsam mit Mitgliedern des Personenkomitees alle Österreicherinnen und Österreicher die wahlberechtigt sind zu bitten, am 25. April von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und in der davorliegenden Frist zahlreich solche Unterstützungserklärungen zu unterschreiben. Nähere Informationen darüber auf unserer Homepage.

Es sind heute noch 55 Tage bis zur Wahl. Der Wahlauftakt ist möglichst spät angesetzt um einen kurzen, sparsamen Wahlkampf zu ermöglichen und zu garantieren. Aber natürlich bereiten wir uns auf diese dann intensive Phase der Wahlwerbung jetzt schon vor. Eines wird mir sicher helfen in den nächsten 55 Tagen, nämlich die Tatsache, dass ich auf 6 Jahre Tätigkeit und Erfahrung im Amt des Bundespräsidenten zurückblicken kann. Also in diesem Sinn kein unbeschriebenes Blatt bin, sondern die Österreicherinnen und Österreicher wissen, wen sie wählen und welche Werte und Prinzipien sie damit wählen.

Die Tatsache, dass die Österreichische Volkspartei und die Grünen sich in den letzten Tagen entschlossen haben, keinen eigenen Kandidaten aufzustellen und das wirklich auch mit fairen und anerkennenden Worten für meine bisherige Tätigkeit verbunden haben – zumindest einige führende Persönlichkeiten haben das getan – schafft ebenfalls Zuversicht, dass ich mit meinen Bemühungen als Bundespräsident richtig verstanden werde und dass mein Amtsverständnis akzeptiert wird.

Ich glaube die Österreicherinnen und Österreicher wollen einen Bundespräsident, dem sie vertrauen können, weil er sich schon bewäht hat, der glaubwürdig ist und auf den sich das ganze Land verlassen kann, der Ruhe und Besonnenheit und Sicherheit ausstrahlt und der die Fähigkeit zur Objektivität und zur Überparteilichkeit bewiesen hat. Übrigens auch einen Bundespräsidenten, der auch im Ausland herzeigbar ist und Österreich gut vertritt. Und sie wollen auch einen Bundespräsidenten, der sich am täglichen Hickhack nicht beteiligt, aber für Prinzipien eintritt und damit auch für Orientierung gibt. Diese prinzipielle Grundhaltung und dieses Amtsverständnis läßt sich in dem Motto zusammenfassen, dass wir Ihnen heute gemeinsam vorstellen wollen, weil es Leitmotiv unserer Wahlbewegung und Bemühungen sein wird. Und dieses Motto lautet: Unser Handel braucht Werte. Das ist kein populistisches Motto, kein aggressiver, reißerrischer Slogan, aber es ist eine sehr solide Basis für das Amt des Bundespräsidenten, also des Staatsoberhauptes. Ich trete auf der Basis dieses Mottos für Menschenwürde und Menschenrechte ein, für Respekt vor unserer Bundesverfassung, für soziale Gerechtigkeit, für eine Wirtschaftsordnung in der Leistung und Solidarität keine Gegensätze sind. Wir brauchen beides, für ein Österreich auf das wir alle Stolz sein können, für eine friedliche Entwicklung in Europa – ist auch keine Selbstverständlichkeit – ist ganz, ganz wichtig und für eine Politik mit Gewissen, um an die letzte Wahlwerbung anzuknüpfen.

Ich sage unser Handeln braucht Werte, weil ich überzeugt davon bin, dass das keine Solovorstellung sein kann, sondern dass wir für diese Werte gemeinsam eintreten müssen und dass ich daher für diese Werte werben möchte und um Zustimmung bemüht sein werde. Alle, die sich zu solchen Werten – von denen ich einige jetzt besonders herausgehoben habe – bekennen können, sind willkommen, betrachte ich als Verbündete, betrachte ich als Freunde und Freundinnen, egal aus welchem Bundesland, aus welcher sozialen Schicht, egal, welche Berufe sie haben, welche Vorlieben sie haben etc. Ich möchte, dass Männer und Frauen, die sich dazu bekennen, nicht nur ein Stück des Weges gemeinsam mit mir und mit uns gehen, sondern eine volle Amtsperiode von 6 Jahren.

Die kommenden 6 Jahre werden wahrscheinlich – so wie es aussieht – nicht einfach sein, aber wir werden sie meistern, wenn wir in möglichst vielen verantwortungsvollen Funktionen unseres Landes für die bestmögliche personelle Besetzung sorgen (Anmerkung Red.: Ernennung des Wehrdienst- verweigerers Norbert Darabos (SPÖ) zum Verteidigungsminister ???).

Das gilt auch für das Amt des Bundespräsidenten.

Und in diesem Sinne bedanke ich mich bei Ihnen.
Ich sehe dieser Wahlwerbung, diesem vertreten von Werten und Prinzipien, mit Interesse entgegen und werde in Respekt und Demut die Entscheidung der österreichischen Bevölkerung vom 25. April zur Kenntnis nehmen.

Danke vielmals."
 
 

Mitglieder des Personenkomitees Heinz Fischer

Herbert Krejci (ehemaliger Generalsekretär der Industriellenvereinigung)

"Meine sehr veehrten Damen und Herren!
Ich wende mich hier bewußt an jene bürgerlichen Österreicher, die sagen, es gibt keinen bürgerlichen Kandidaten und den Heinz Fischer kann ich nicht wählen. Hier kann ich eine sehr überzeugende Orientierungshilfe anbieten. Alle Damen und Herren, die dieser Meinung sind sollten nachlesen, was so prominiente bürgerliche Österreicher wie Kohl, Leitl, Neisser, gesagt haben. Besser kann man es nicht ausdrücken, warum man Heinz Fischer wählen soll und muss. Die Bürgerlichen – die in diesem Sinne handeln – können sich ruhig weiter in den Spiegel schauen.
Danke."

Anmerkung Redaktion:
1. Viele bürgerliche Wähler halten Herbert Krecji für einen Verräter. Wie kann ein Bürgerlicher für einen erzroten Atheisten eintreten?
2. Bürgerliche mit christlichen Werten werden wahrscheinlichen Dr. Rudolf Gehring von der Christenpartei wählen.
3. Natürlich kann sich auch Herbert Krecji in den Spiegel schauen. Nur was sieht er da?
 

 

Journalistenfragen:

Frage 1: Es gibt ja außer Ihnen keinen wettbewerbsfähigen Kandidaten. Haben Sie sorgen, dass die Wahlbeteiligung in Folge dessen drastisch sinken könnte?
Heinz Fischer wünscht sich bei jeder Wahl eine respektable Wahlbeteiligung, fühlt sich aber nicht verantwortlich für die Wahlbeteiligung. Für die Wahlbeteiligung sind die Österreicherinnen und Österreicher verantwortlich. …

Frage 2: Wem haben Sie gemeint – oder war es eine Anspielung – „herzeigbarer Bundespräsident im Ausland“. Haben Sie sich selbst gemeint? Glauben Sie, dass die anderen Kandidaten im Ausland nicht herzeigbar sind?
Heinz Fischer sagt, er habe auf übrige Kandidaten überhaupt nicht Bezug genommen. Außerdem wisse man noch nicht, wer die anderen Kandidaten sein werden. Das war eine Grundsatzfeststellung …
Anmerkung Redaktion: Wahrscheinlich war es eine Anspielung auf Bundespräsident Kurt Waldheim, dem SPÖ-Bundeskanzler Fred Sinowatz eine braune Vergangenheit nachsagte (=> Artikel der Kleinen zeitung vom 1.4.2008) und der dann im Ausland nur eingeschränkt empfangen wurde. SPÖ-Bundeskanzler Fred Sinowatz trat am Tag der Angelobung von Kurt Waldheim als Bundespräsident zurück.

Frage 3: Es gibt immer wieder Stimmen, die vermissen in gewissen Situationen klarere Worte des Bundespräsidenten. Wollen Sie ihre zweite Amtszeit akzentuierter anlegen?
Heinz Fischer antwortet, dass er sich im Falle einer Wiederwahl viel Zeit dafür nehmen darüber nachzudenken, was man allenfalls anders oder noch besser machen kann. … Auf den Tisch hauen betrachte er nicht als gut überlegte Anregungen, sondern als Widerspruch zum ruhenden Pol, zur Souveränität und zur absoluten Objektivität der Amtsführung …

Frage 4: Würden Sie sich einer TV-Debatte mit der Frau Rosenkranz stellen?
Heinz Fischer: „Erstens einmal habe ich schon gesagt, ich weiß gar nicht, wie die Entscheidung letztlich lauten werden und wer letztlich am Stimmzettel stehen wird. Und bevor nicht feststeht, wer aller die 6000 Unterschriften bekommen hat, gibt es da keine Notwendigkeit zu Entscheidungen. Und selbst nachher wird man das sorgfältig überlegen. Hängt ja auch ab, ob es Abgebote diesbezüglich gibt. Heute jedenfalls dazu keine Festlegung.

Frage 5: Eine der wichtigsten Aufgaben des Bundespräsidenten ist es die Mitglieder der Bundesregierung zu ernennen, die Minister zu ernennen. Könnten Sie uns sagen, was Sie dazu bewogen hat, einen Wehrdienstverweigerer zum Verteidigungsminister zu machen? Ist das der bestgeeignete Kandidat als Verteidigungsminister?
Heinz Fischer: „Das ist eine Uralt-frage, die auch schon zum Zeitpunkt der Regierungsbildung schon diskutiert wurde und wo darauf hingewiesen wurde, dass der berühmte Verteidigungsminister Lichal auch keinen Präsenzdienst geleistet hat, was sie vielleicht gar nicht wissen. Ich glaube der Minister Darabos, der vom Bundeskanzler vorgeschlagen wurde, hat keinen Anlass geliefert, dass man ihm nicht die Leitung des Verteidigungsressort zutraut und ich glaube auch, dass er sehr energisch bemüht ist, die Aufgaben, die damit verbunden sind zu erfüllen, natürlich im Rahmen begrenzter und nicht unbegrenzter budgetärer Möglichkeiten. Also ich glaube, dass bei der Ernennung der Mitglieder der Bundesregierung über Vorschlag des Bundeskanzlers einerseits und bei der Auswahl des Bundeskanzlers – wo ja der Bundespräsident an keinen Vorschlag gebunden ist - kein Fehler gemacht wurde und ich stehe zu dieser Bundesregierung.

Frage 6: War er der bestgeeignete Kandidat?
Heinz Fischer: „Ja, er war ein ausgezeichnet geeigneter Kandidat, ist vorgeschlagen worden und ist ernannt worden. …“

Frage 7: Gibt es so etwas wie ein Wahlziel für Sie, mit dem Sie persönlich zufrieden sind?
Heinz Fischer weist darauf hin, dass er das Wahlziel nicht festlegen kann, solange er das Starterfeld nicht feststehe. … Wahlziele seien meistens ein politischer Fehler. … Natürlich wünsche er sich eine klare und deutliche Entscheidung. Auf Prozentsätze will er sich nicht einlasssen und hat das auch bei der letzten Wahl nicht gemacht. …

Frage 8: Hat für Sie der Wahlkampf schon begonnen oder beginnt er erst?
Heinz Fischer gibt an in der Vorbereitung der Wahlwerbung zu sein. Wirbt derzeit dafür Unterstützungserklärungen zu bekommen. Wirbt nicht mit Plakaten, sondern nützt die Möglichkeiten der Pressekonferenz.
 

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer: Lebenslauf

Foto: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer; © Wien-konkret

Foto: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer; © Wien-konkret

* geboren am 9. Oktober 1938 in Graz
* verheiratet mit Margit Fischer, 2 Kinder (Philip, Lisa)

* 1948–1956 Humanistisches Gymnasium in Wien
* 1956–1961 Studium der Rechts- und Staatswissenschaft Universität Wien
* 1958 Präsenzdienst beim Bundesheer
* 1961 Promotion zum Dr. iur, anschließend Gerichtspraxis
* 1963–1975 Sekretär der Sozialistischen Parlamentsfraktion
* 1971–2004 Abgeordneter zum Nationalrat im Wahlkreis Wien
* 1975–1983 Geschäftsführender Obmann der Sozialistischen Parlamentsfraktion im österreichischen Nationalrat
* 1978 Habilitation als Universitätsdozent an der Universität Innsbruck
* 1983–1987 Bundesminister für Wissenschaft und Forschung
* 1987–1990 Obmann der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion im österr. Nationalrat
* 1990–2002 Präsident des österreichischen Nationalrates
* (wiedergewählt 1994, 1996 und 1999)
* 2002–2004 Zweiter Präsident des österreichischen Nationalrates
* 1992–2004 Stellvertretender Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE)
* 25.4.2004 Wahl zum Bundespräsidenten der Republik Österreich
* 8.7.2004 Angelobung als Bundespräsident
* 28.4.2008 Bundespräsident Dr. Heinz Fischer unterschreibt trotz heftiger Proteste in der Bevölkerung den umstrittenen EU-Reformvertrag von Lissabon
 




Stellungnahmen zur Kandidatur von Heinz Fischer zum Bundespräsidenten

12.5.2012: FPÖ: Vilimsky: Fischer soll als Zeichen der Transparenz seine Wahlkampfspender nennen


FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky begrüßt den klaren Appell des Bundespräsidenten für einen Reinigungsprozess, höchste Korrektheit und volle Transparenz in der Politik. "Wir gehen daher davon aus, dass Heinz Fischer als Mann der Tat ein Zeichen voller Transparenz setzen und die Spender seines letzten Bundespräsidenten-Wahlkampfs umgehend nennen wird, in dem Fischer ja kein Kandidat der SPÖ war", so Vilimsky. Was die verweigerte Ordensverleihung an FPÖ-Obmann HC Strache anlangt, so warte Strache bis heute vergeblich darauf, dass Fischer seine Entscheidung ihm gegenüber persönlich begründet. "HC Strache steht für ein Gespräch jederzeit zur Verfügung. Üblicherweise ist es so, dass der Bundespräsident zu einem solchen Gespräch bittet", erklärt Vilimsky.
Rückfragehinweis:  Freiheitlicher Parlamentsklub



31.3.2010 Bundespräsident wird sich nicht an Konfrontationen in den Medien beteiligen

Stefan Bachleitner, Koordinator der Wiederwahlkampagne von Dr. Heinz Fischer, stellte heute klar, dass sich der Bundespräsident nicht an Wahlkampfkonfrontationen in den Medien beteiligen wird. "Der Bundespräsident folgt damit dem Beispiel seiner Amtsvorgänger Dr. Kirchschläger und Dr. Klestil, die sich beide als amtierende Bundespräsidenten aus gutem Grund nicht an Konfrontationen beteiligt haben" so Bachleitner.

   "Man kann nicht amtierendes Staatsoberhaupt des ganzen Landes sein und gleichzeitig an einer TV-Konfrontationen teilnehmen", erläuterte Bachleitner, da dies "mit der Funktion des Bundespräsidenten als Brückenbauer und Integrationsfigur nicht vereinbar" wäre und fügte außerdem hinzu, dass "die Positionen von Frau Rosenkranz zum Verbotsgesetz und zu den Gaskammern in der NS-Zeit gar nicht diskutierbar sind".

   Bachleitner betonte, dass Bundespräsident Dr. Heinz Fischer in der Zeit bis zum 25. April auf zahlreichen Veranstaltungen, in einer Vielzahl von Fernseh- und Hörfunkauftritten, in Zeitungsinterviews und Telefonstunden und natürlich auch über das Internet "umfassend
über seine Amtzeit, sein Amtsverständnis und seine Positionen informieren wird".

Rückfragehinweis:
   Wahlbüro Dr. Heinz Fischer
   Stefan Bachleitner
   T: 01/ 504 82 10-10
   E: stefan.bachleitner@heinzfischer.at

OTS0226    2010-03-31/15:22

Anmerkung Wien-konkret: In den USA wäre es völlig undenkbar, dass sie ein Präsidentschaftskandidat keiner Fernsehkonfrontation stellt.
 



24.3.2010 FPÖ-Kickl: ORF tief im Politsumpf - Rett moderiert Wahl-Veranstaltung


Immer ungenierter und offener agiere der ORF im österreichischen Politsumpf, zeigte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl auf. Nachdem der "unabhängige" Politologe Filzmayer dabei ertappt wurde, neben seiner Tätigkeit als ORF-Wahlanalyst auch noch die SPÖ zu beraten, sei er völlig zu Recht vom Schirm entfernt worden, so Kickl, der nicht versteht, warum die ORF-Führung aus dieser für sie peinlichen Causa nichts gelernt habe.
   Denn gestern, so Kickl weiter, konnte man ORF-Kultur Moderatorin Barbara Rett völlig ungeniert bei der Moderation des SPÖ-Bundespräsidentschaftswahlauftaktes erleben. Offenbar sei die Einkommenssituation der ORF-Moderatoren so bescheiden, dass sie sich ein Zubrot bei SPÖ-Polit-Veranstaltungen verdienen müssten, so Kickl. Es könne natürlich auch sein, dass die SPÖ den Küniglberg als eiserne Personalreserve sehe, was das unglückliche Engagement eines Josef Broukal traurig belege, so Kickl. ...
Rückfragehinweis:  Freiheitlicher Parlamentsklub
OTS0227    2010-03-24/14:46





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* Geld für Wahlkampf !

Meine Frage wäre gewesen:
Die 2 oder mehr Mio € für den Wahlkampf werden von spenden finanziert. Diese wurden laut Heinz Fischer mit sogenannten "fundraisning dinners" erarbeitet. So stellt sich die Frage: Wie oft muss man da so essen gehen bis man diese Summe beisammen hat? oder Was erwarten die Geldgeber von ihnen, wenn sie solche Spenden an sie zahlen?
Meiner Meinung nach geht es hier wieder um Lobbying. Warum auch nicht, die Möglichkeit besteht ja mit solchen spenden ! Das läuft ja wirklich legal oder ?

Wolfgang,   E-mail 16.4.2010



* Bundespräsident & die Ermordung ungeborener Menschen

Ein Bundespräsident,
der die Ermordung ungeborener Menschen duldet,
der den Menschenhandel zum Zwecke der Prostitution duldet,
ist für zivilisierte, kulturbewußte Staatsbürger
nicht wählbar !

Martin Humer         8. April 2010
Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs)
   www.Babycaust.at / www.pornojaeger.at



* Leserbrief betreffend genveränderte Futtermittel

Sehr geehrter Herr Präsidentschaftskandidat Dr. Fischer

In Zeiten von Wahlkämpfen hört man immer wieder hochwertige Worte wie zum Beispiel „Wahrheit“ „ Anstand“,“ Perspektiven“, Zusammenhalt“,“ Gewissen“ und so weiter-  und vor allem das vielstrapazierte „Wohl der Menschen“. Worte gibt es viele, alleine die Taten zählen.

Deshalb meine Bitte um Ihre Stellungnahme:
Trotzdem GVO-freies Futtermittel  (GentechnischVeränderterOrganismus) in mehr als ausreichenden Mengen (Informationen über die Weltsituation sind jederzeit gerne bei Josef Feilmeier info@feilmeier.info abzufragen ) weltweit zur Verfügung steht, werden zurzeit im Jahr 600.000 (sechshunderttausend) Tonnen genveränderte Futtermittel nach Österreich importiert und anschließend verfüttert.  

 In diesem „Futter“ sind unter anderem Rückstände von Glyphosat (ein Totalherbizid-d. H. es tötet alles Grüne-so etwas sollte in keiner Nahrung vorkommen!!!) von 20mg/Kg erlaubt. Wobei die Bauern, die das verfüttern, über die verschiedenen Rückstände nach meinem Wissenstand nichts erfahren. Dieses Gift ist wahrscheinlich auch in der Nahrungskette (Außer es löst sich in Luft auf)-z.B. im Schnitzel und im Ei. Genaue  Informationen dahingehend sind nicht zu erhalten (AGES). Sollen die Menschen, die nicht über die Mittel für „BIO“-Lebensmittel verfügen, sich langsam an diese Zustände gewöhnen? Was würde die Öffentlichkeit dazu sagen wenn ein Drogendealer sein Gift in kleinen Dosen in die öffentliche Wasserversorgung einbringen würde um einen „Gewöhnungseffekt“ zu erzielen. Damit unterstützen die Konsumenten, die mehrheitlich diese Produkte in Ihrem Nahrungskreislauf ablehnen (Gentechnikvolksbegehren), ohne es zu Wissen, die Aufrechterhaltung dieser Frankenstein-Technologie. (Sie kennen wahrscheinlich die Geschichte des Monsters das aus Leichenteilen zum Leben erweckt wurde-so ähnlich funktioniert Gentechnik)

Nun meine Frage an Sie:
* Wissen sie über diese Vorgänge Bescheid?
* Wenn sie Österreichischer Bundespräsident werden -werden Sie sich unverzüglich  dafür einsetzen, diese heimliche Gentechnik, die die österreichische Bevölkerung mehrheitlich in ihrer Nahrung entschieden ablehnt, aus der Nahrungskette der Österreichischen Konsumenten zu verbannen oder mindestens per sofort eine wirksame Kennzeichnung von Produkten einführen, die in dieser  Form diese Hochrisikotechnologie enthalten?
* Oder sind sie für die Errichtung einer „Zwei-Klassen-Ernährung“?

Danke für Ihre kompetente, prompte und umfassende Antwort !
Falls Sie Fragen hinsichtlich meiner Fragen haben stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Freimut Gruber

Au 7, 4873 Frankenburg
0664/270 99 55                      E-mail 26.3.2010



* Unterstützung für Dr. Heinz Fischer durch Ariel Muzicant in der ORF-Sendung "In Zentrum"

Offener Brief

An die Präsidentschaftskanzlei,   1010 Wien, Hofburg

Protest gegen das Auftreten in der ORF-Sendung "In Zentrum" eines mehrfach bei der Staatsanwaltschaft Wien angezeigten, selbsternannten (?) Wahlkämpfer für den amtierenden Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer.
   Dem von einem extremen Selbstdarstellungzwang beherrschten "Wahlkämpfer" Ariel Muzicant kann anhand seiner beim BG Innere Stadt eingebrachten "Anträge" nachgewiesen werden, dass er allein in einem einzigen Verfahren das Verbrechen nach § 297 StGB nicht weniger als 53 mal verwirklichte.
   Mit dem judiziellen Ezzesgeber des "Wahlkämpfers" Ariel Muzicant, dem  angeblichen Mossad-Agenten Gabriel Lansky befasst sich die Korruptionsstaatsanwaltschaft ua. wegen Geldwäsche.
   "Wahlkämpfer" Ariel Muzicant hat öffentlich angekündigt, was sein judizieller Ezzesgeber Lansky später zu verwirklichen versuchte - Exekutionsvereitelung zum Nachteil der Republik Österreich.
   Mit Wissen und Billigung von Ariel Muzicant wurden strenggläubige jüdische Schulmädchen, deren Grosseltern in den KZs Mauthausen und Dachau waren, unter Anwendung des NS-Rechtsinstitutes "Sippenhaftung" aus jener öffentlich subventionierten Schule geworfen, die sie jahrelang mit besten Erfolg und ohne einer Beanständigung besucht hatten.
   Angesichts dieser gerichtsbekannten Fakten kann es keine Zweifel geben, dass das höchste Amt der Republik Österreich durch die "Wahlkämpfer-Ambitionen" von Ariel Muzicant nachhaltigst beschädigt wird. 

Fakten hiezu: http://wienerfotos.npage.de

Alfred Nechvatal         E-mail 7.3.2010