Wien

Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz

Barbara Rosenkranz als Kandidatin für die Bundespräsidentschaftswahl 2010

Barbara Rosenkranz, FPÖ-Kandidatin für die Bundespräsidentschaftswahl 2010; © Wien-konkret

Plus:
+ ruhig und besonnen
+ Mutter von 10 eigenen Kindern !
+ trat bei der Frage zum EU-Vertrag von Lissabon für eine Volksabstimmung ein (möchte daher für das Volk und nicht gegen das Volk regieren)
+ Politikerfahrung als ehemalige Nationalratsabgeordnete im österreichischen Parlament
+ amtierende Landesrätin in Niederösterreich

+ Sie wäre die erste Frau im Amt des Bundespräsident. Sie spricht als Frau somit auch die Feministinnen bei SPö und Grüne an, die ja immer Frauen in Spitzenpositionen fordern.


Minus:
- in linken Kreisen sehr umstritten und von diesen angefeindet (was nicht verwundert)
 



Video: Barbara Rosenkranz Schlußveranstaltung 23. April 2010

Video:
Abschluß- kundgebung von Barbara Rosenkranz (FPÖ) anläßlich der Bundespräsidenten- wahl 2010

Video 17 MB;
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Rede Barbara Rosenkranz (Schlußteil ihrer Rede):

Ad: ÖVP "...Es ist für eine Partei, die sich immer staatstragend bezeichnet, undenkbar zuerst keinen Kandidaten aufzustellen, dann eine andere Kandidatin zu diffamieren und zu guter Letzt zum Weiß-Wählen zu raten und sich dann noch übrigens auch von den Grünen ausrichten zu lassen, sie würden den Nationalsozialismus verharmlosen, weil sie keinen Unterschied machen zwischen mir und Heinz Fischer. Die ÖVP hat´s geschluckt.
Und selbst als Heinz Fischer angekündigt hat, dass er nicht sicher ist, ob er eine freiheitliche Regierungsbeteiligung durchgehen lassen würde, hat keiner den Mund aufbekommen. Das wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf die ohnedies längst bekannte mangelhafte Einstellung zur Demokratie des Heinz Fischer, sondern vor allem auch auf die rückgratlose ÖVP, die sich alles gefallen läßt. (Applaus im Publikum) …
Und daher ist es umso wichtiger, dass ich mich nicht beuge und dass auch die freiheitliche Partei sich nicht auseinanderdividieren läßt. Wer, wenn nicht wir soll Widerstand leisten, um unserer Werte willen und der Interessen der Bevölkerung Willen? Wer soll es sein, der die Menschen als Anwalt vertritt in diesem Land? Der abgehobene Heinz Fischer oder die bürgernahe Barbara Rosenkranz (Applaus im Publikum) …
Der Mann der politischen Klasse oder die Frau aus dem Volk?
Der schweigende Präsident oder die aktive Präsdentin?
Sie entscheiden das, meine Damen und Herren. ..."



* 25.3.2010 Pressekonferenz LR Barbara Rosenkranz

Barbara Rosenkranz als Präsidentschaftskandidatin zum Thema "Familie";

Barbara Rosenkranz als Präsidentschaftskandidatin zum Thema "Familie"; © Wien-konkret

Pressekonferenz mit der Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten,
LR Barbara Rosenkranz
Thema:  Die Familie als Grundwert unserer Gesellschaft
Zeit:   Donnerstag, 25. März 2010, 10.30 Uhr
Ort:    FPÖ-Medienraum, 1010 Wien, Reichsratsstraße 7, 3. Stock

Barbara Rosenkranz:

Familie als Grundwert unserer Gesellschaft
Ich bin der Meinung, dass das parteiübergreifend so gesehen werden muss. Es gibt auch Länder, wo das so ist. Ich denke nur an Frankreich. Aber in Österreich ist es vielleicht doch nicht ganz so und das läßt sich auch deutlich zeigen. Familien als wichtiger Bestandteil in Sonntagsreden, das kennt man. „Familien“ auch in bürgerlichen Parteiprogrammen, nichts Sonderbares. „Familien“ in Wahlzeiten: Manchmal fällt tatsächlich ein bisschen etwas ab: Die 13 Familienbeihilfe zum Beispiel als Ergebnis der letzten Nationalratswahl. Aber wie schaut es in der realen Politik aus? Und das konnte man sehr gut vor einer Woche sehen. Zuerst hat man erfahren, dass auch im Familienbereich gespart werden muss: 235 Millionen Euro. In Zeiten der Krise werden Familien auch als Belastung dargestellt. Man konnte dann im Weiteren lesen: „Familien sind sauteuer. Das können wir uns nicht mehr leisten“. Das waren so einige der Schlagzeilen aus den Zeitungen von vor einer Woche. Und dann kam eben auch gleich eine Expertenrunde dran. Das WIFO hat dann festgestellt: So wie jetzt können wir auf keinen Fall weiter tun. Wir müssen eine völlig neue Verteilungspolitik machen.  Da stand dann gleich einmal die dreizehnte Familienbeihilfe zur Diskussion und die Streichung von jenen Familienleistungen, die Familien direkt bekommen, z.B. der Alleinverdienerabsetzbetrag ist in die Diskussion geraten, die Anrechnung der Kindererziehungszeiten auf Pensionen sollte neu überdacht werden. Dann kam es auch zu der Aussage, die längste Variante des Kindergelds – die im Übrigen die meiste in Anspruch genommene ist – sollte man abschaffen. Bis zu Witwenpension hat man sich vorgewagt. Auch das wurde von Expertinnen als diskutabel dargestellt. Das Hauptproblem, das sich dann dargestellt hat in der Meinung der Expertinnen: Frauen bleiben zu lange zu Hause! …

Das sehe ich völlig anders. Es ist nicht die Aufgabe der Politik Bürgerinnen und Bürger, Mütter und Väter, zu einem bestimmten Verhalten anzuleiten und zu lenken. Das ist eine Bevormundung, die in einem freiheitlichen Staat, in einem liberalen Staat nicht akzeptiert werden kann. Es geht vielmehr darum Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Menschen Entscheidungen vor allem zu persönlichen und privaten Dingen – wie es ihrem Lebensentwurf betrifft – das Menschen ihre Entscheidungen ohne Druck und auch ohne wirtschaftlichen Zwang treffen können. Deshalb stelle ich hier fest: Im Zentrum aller familienpolitischen Maßnahmen muss die Wahlfreiheit stehen. Das sind die Betroffenen: Die Mütter, die Väter, die entscheiden müssen, wie sie ihre Kinder betreuen wollen, ab wann sie ihre Kinder in öffentliche Einrichtungen geben wollen, wie lange sie bei ihren Kindern bleiben wollen. Es steht dem Staat nicht an auf diese Entscheidungen einen wesentlichen Einfluss zu nehmen. …

Familien sind unverzichtbar. Deshalb fordere ich eine Stärkung der Familien in ökonomischer Hinsicht, endlich eine Valorisierung der Familienleistung, … endlich eine gerechte Beurteilung der Familie im Steuerrecht und nicht einen Rückbau, sondern eine Erweiterung des Kindergeldes und eine Erleichterung des Wiedereinstiegs. Es muss die arbeitsrechtliche Karenz an die Dauer des Kindergeldes angepasst werden und es soll die Zuverdienstgrenze fallen. …
Zum zweiten braucht es eine gerechte Anerkennung der Erziehungsleistung im Pensionsrecht, keinen Rückbau der Kinderanrechnungszeiten, vielmehr einen Ausbau.
Zum Dritten einen Ausbau der Kinderbetreuung, aber vor allem Anschluß an den Kindergarten, Horte, und auch das Modell der Tagesmütter muss weiter ausgebaut werden.

Familien ist tatsächlich die Grundlage jedes Staates, die Keimzelle jeder Gesellschaft. Und das muss auch im tatsächlichen politischen Handeln seinen Niederschlag finden: Erstens durch einen gerechten Ausgleich der Leistungen, die Familien zum Wohle aller erbringen und zum Zweiten auch dadurch, dass es die Wertschätzung derer geben muss, die sie erbringen.

 

Video: Barbara Rosenkranz Pressekonferenz 25. März 2010

Video:
Pressekonferenz Barbara Rosenkranz (FPÖ) zum Thema "Familie"

Video 59 MB;
© Wien-konkret


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Journalist: Was hat das jetzt mit dem Bundespräsidentschaftswahlkampf zu tun?
Barbara Rosenkranz: Wir diskutieren die Familien als Grundwert der Gesellschaft. Und es hat damit zu tun, dass ich gerade auf diese Frage im Zuge jeder politischen Tätigkeit – auch im Zuge der Tätigkeit als Bundespräsidentschaftskandidatin – ein Hauptaugenmerk richte.

Journalist: Wie würde sich das äußern, gegebenenfalls sie würden Bundespräsidentin werden?
Barbara Rosenkranz: Ich würde dringend darauf achten in allen meinen Wortmeldungen, dass das Familienbild etwas Positives ist. Und ich würde auch jetzt zum Beispiel – wo der Finanzminister zuerst gesagt hat er braucht neue Steuern und es wird auch Leistungskürzungen geben – darauf achten, dass dort, wo schwerpunktmäßig der Gürtel wirklich nicht mehr enger zu schnallen ist , nämlich bei Familien mit mehreren Kindern, aber auch bei alleinerziehenden Mütter manchmal auch Vätern, dass dort der Sparstift nicht anzusetzen ist.

Journalistin: Was halten sie von Menschen – Frauen oder Männer – die sich bewußt gegen Kinder entscheiden?
Barbara Rosenkranz: Das ist jedermanns ganz persönliche Entscheidung. …

Journalistin: Frau Rosenkranz. Wie schaut für sie eigentlich das liberale Bild einer österreichischen Familie aus?
Barbara Rosenkranz: So wie es die jungen Menschen sehen, doch auf Dauer angelegte Bindung, aus der auch gemeinsame Kinder hervorgehen ist ein schönes Idealbild. Ein Ideal ist in der Regel eine Vorstellung, an die man sich in der Regel nur annähern kann. Dennoch gibt es den Begriff und es ist gut, dieses Idealbild aufrechtzuerhalten und es nicht zu beschädigen. Darüber hinaus selbstverständlich jede Unterstützung in jenen Fällen, wo dieses Idealbild nicht zustande kommt.

Journalistin: Weil sie angesprochen haben Kinder. Wieviele stellen Sie sich da vor?
Barbara Rosenkranz: Das ist jedermanns, insbesondere jeder Frau ganz persönliche Entscheidung.

Wien-konkret: Vielleicht noch zum Pensionsantrittsalter. Es gibt ja viele Frauen, die keine Kinder haben. Im Beamtenbereich gibt es eine Gleichstellung beim Pensionsantrittsalter von Mann und Frau. Im ASVG-Bereich ist das nicht so. Finden Sie das gut, dass Frauen, obwohl Sie eine höhere Lebenserwartung – teilweise gar keine Kinder – trotzdem um 5 Jahre früher in Pension gehen? Ist das gerecht?
Barbara Rosenkranz: Das ist eine vieldiskutierte Angelegenheit. Solange nicht eine völlige Gleichberechtigung von Frauen stattfindet ist es nicht sinnvoll an dieser Frage zu rühren.

Journalist: Jetzt gibt es ja heute eine Protestmaßnahme gegen ihre Kandidatur. Haben Sie eigentlich mit diesen Protestmaßnahmen gerechnet, wie Sie ihre Kandidatur bekannt gegeben haben?
Barbara Rosenkranz: Jeder kann seine politische Einstellung dartun, wie er sie möchte. …?... Das nicht ganz unberechtigte Mittel in der Demokratie ist der Dialog und die Debatte. Daher wäre es sehr schön, wenn sich auch ein Bundespräsident einer Auseinandersetzung im ORF stellen würde. Aber jeder nimmt das Stilmittel, das er möchte. Das steht jedem frei.
Journalist: Das heißt mit so Protestkundgebungen –wie zB heute Lichtertanz gegen Rosenkranz – haben Sie durchaus gerechnet.
Barbara Rosenkranz: Man kennt diese Inszenierungen aus der österreichischen Innenpolitik, zB aus den Zeiten der schwarz-blauen Regierung. Das ist nichts so Überraschendes. …

Journalistin: Würden sie gleichgeschlechtliche Paare auch im Idealbild der Familie sehen? Weil die wollen ja eigentlich auch Kinder adoptieren.
Barbara Rosenkranz: Die freiheitliche Partei spricht sich aus gutem Grund gegen das Adoptionsrecht von gleichgeschlechtlichen Paaren aus.
Journalistin: Warum? Finden Sie das in Ordnung?
Barbara Rosenkranz: Es gibt eine Reihe von Expertisen, dass das Aufwachsen eines Kindes die Bipolarität der Geschlechter braucht.
Journalistin: Und was machen alle Kinder, die Scheidungswaisen sind?
Barbara Rosenkranz: Es gibt oft auch Schwierigkeiten. Keine Frage …

Wien-konkret: Vielleicht noch zum Thema Scheidungsrecht. Die Scheidungsquote ist ja über 50% in Österreich. Was könnte man aus ihrer Sicht verbessern, dass die Paar doch länger beisammen bleiben?
Barbara Rosenkranz: Die meisten Kinder wachsen übrigens in Familien mit beiden Elternteilen auf. Die Quote gegengerechnet bezieht sich auf die neu-geschlossenen Ehen in einem Jahr. Dieser Vergleich stimmt nicht ganz.
Wien-konkret: Trotzdem noch sehr hoch.
Barbara Rosenkranz: Sie ist sehr hoch. Es ist dringend notwendig, auch zu wissen – das geht halt nicht immer leicht – dass man auch bei Meinungsverschiedenheiten ein Gemeinsames bewahren kann, wenn man eine Streitkultur entwickelt und wenn man auch über den großen Wert eines Gemeinsamen weiß. …

Journalistin: Was wäre sozusagen das Zukunftsszenario, wenn dieser (Familien-) Wert nicht mehr hochgehalten wird?
Barbara Rosenkranz: Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Das Zukunftsszenario ohne Familie gibt es vermutlich gar nicht.



Pressekonferenz Strache stellt Frau Barbara Rosenkranz als Präsidentschaftskandidatin vor; 2. März 2010

Bilder von der FPÖ-Pressekonferenz am 2. März 2010: FPÖ-Chef HC Strache präsentiert Barbara Rosenkranz als Kandidatin für die Bundespräsidentschaftswahl 2010



Bilder von der FPÖ-Pressekonferenz am 2. März 2010: FPÖ-Chef HC Strache präsentiert Barbara Rosenkranz als Kandidatin für die Bundespräsidentschaftswahl 2010; © Wien-konkret

Einleitende Worte von FPÖ-Chef H.C. Strache

"Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Ich darf Sie auch recht herzlich zu unserer heutigen Pressekonferenz begrüßen. Ich freue mich sehr Ihnen nunmehr offiziell bekannt geben zu können und zu dürfen, wer als Kandidat in die kommende Präsidentschaftswahl für die freiheitliche Partei auf der einen Seite nominiert wird und als Persönlichkeit auch antreten wird, nämlich die Frau Landesrätin Barbara Rosenkranz wurde heute als Bundespräsidentschaftskandidatin einstimmig vom (Erg. FPÖ) Bundesparteivorstand auch für dieses höchste Amt im Staat nominiert.

Und wenn ich mir das letzte Cover und die letzt Titelseite des Profil hernehme – wo vom Matcholand Österreich die Rede war – so können wir mit Stolz sagen, dass wir eine starke Persönlichkeit, eine starke Frau auch frü dieses höchste Amt im Staat nunmehr nominiert haben, welche für Ihnalte steht und welche auch für ein besseres und gerechteres System in Österreich auch steht und das werden wir inhaltlich auch herausstreichen.

Es stand ja von Anfang an fest, dass die freiheitliche Partei Österreichs einen Kandidaten dann ins Rennen schicken wird, wenn alle anderen Parteien Demokratierverweigerung leben. Genau das mußten wir erleben. Wir haben erleben müssen, dass die von sich aus, sich selbst bezeichnende Österreichische Volkspartei – die sich als staatstregende Partei auch definiert – den Schritt hiezu nicht gewählt hat und Demokratieverweigerung lebt. Wir haben erlebt, dass das die Grünen ebenso getan haben und auch gestern in der Entscheidung auch das BZÖ. D.h. alle anderen Parteien verweigern hier ihre Beteiligung an dieser Wahl, an dieser demokratisch wichtigen Wahl für Österreich, wo es darum geht, eine Alternative zum jetzt vorhandenen Bundespräsidenten auch ins Rennen zu schicken. Auch wenn der Dr. Heinz Fischer als amtierender Bundespräsident – auch ehemaliger Präsident der österreihisch-nordkoreanischen Gesellschaft war – so ist es mit Sicherheit nicht im Interesse der Österreicher, dass es nur einen Kandidaten für das höchste Amt im Staat gibt. …

Ich habe lange überlegt auch selbst anzutreten, mich selbst zur Verfügung zu stellen und bin dann bach langer, langer Überlegung zur Überzeugung gekommen, dass in meiner Gesamtverantwortung als Chef der freiheitlichen Partei Österreichs das nicht möglich war. Warum? Wir wissen alle, dass wichtige Landtagswahlen vor der Türe stehen: Auf der einen Seite die Landtagswahl im Burgenland, auf der anderen Seite in der Steiermark und vor allen Dingen – die sicherlich wichtigste Wahl im Jahr 2010 – die Wiener Landtags- und Gemeinderatswahl. Es war von unterschiedlichen Seiten immer wieder die Rede, wenn ich kandidieren würde, die Problematik besteht, dass es in Wien der Herr Bürgermeister Häupl diesen Termin auch vorverlegen würde auf den 2. Mai. Und genau in dieser Verantwortung kann man auch nicht für eine Präsidentschaftswahl antreten und zur Verfügung stehen, wenn eine so wichtige Wahl wie die Wiener Wahl vor der Türe steht, wo ich von vorne herein gesagt habe ich werde Verantwortung übernehmen in Wien. Und ich werde für die Wienerinnen und Wiener das sozial gerechte und bessere Angebot für eine bessere Zukunftsentwicklung auch machen. …

Wir haben daher im heutigen Bundesparteivorstand Barbara Rosenkranz als FPÖ-Kandidatin von meiner Seite auch vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Und ich werde mit gemeinsam in diese Wahlbewegung gehen, sie mitgestalten, sie mitführen, auch mithelfen. …

Barbara Rosenkranz ist eine Persönlichkeit, die auch in ihrem persönlichen Verhalten immer wieder beweisen hat, dass sie Standfestigkeit hat und das gerade in sehr sehr wichtigen Fragen. Ich erinnere ganz bewußt auch an die Abstimmung zur europäischen Unionsverfassung, wo eigentlich in unserer Österreichischen Verfassung eine verbindliche und verpflichtende Volksabstimmung vorgesehen ist. Diese ist nicht möglich geworden, da sich alle anderen Parteien für eine EU-Verfassung ausgesprochen haben und gegen die Volksabstimmung ausgesprochen haben. Barbara Rosenkranz war die einzige, die mit Rückgrat und Charakter die Interessen der Österreicher auch vertreten hat und zwar sehr, sehr standhaft. Sie ist eine sehr, sehr gute Kandidatin und wir auch ein sehr gutes Ergebnis einfahren. Davon sind wir alle überzeugt. …

Es sind auch sehr, sehr viele bürgerliche Wähler in Österreich zu Recht enttäuscht, weil sie sagen: Es braucht doch eine starke bürgerliche Alternative zu einem sehr linken Kandidaten von Seiten der SPÖ. Und bei dieser Wahl ist für uns sehr, sehr viel möglich. …

… weil wir immer wieder erleben, dass der noch im Amt befindliche Dr. Heinz Fischer jemand ist der einen gewissen Schweigekurs oftmals lebt in manchen Fragen. Manchmal wird ja Schweigen als Dipolmatie bezeichnet. Aber es erwarten viele Österreicher, dass man in wesentlichen Fragen als Staatsoberhaupt nicht schweigt, sondern Position bezieht. …

Fischer muss sich in einem Wahlkampf auch inhaltlich stellen, auch in einer Fernsehkonfrontation. Wir sind schon sehr gespannt auf die Termine, die vom Österreichischen Rundfunk mitgeteilt werden. … Die Österreicher haben ein Recht darauf, wofür beide Kandidaten stehen. …

Unser Ziel heißt klar und deutlich: Hofburg und Rathaus

Ich freue mich daher auf eine Präsidentschaftskandidatur von Barbara Rosenkranz, wo wir sicher einen sehr großen Erfolg feiern werden. …
 
 

Video: Barbara Rosenkranz Pressekonferenz 2. März 2010

Video:
Pressekonferenz Barbara Rosenkranz (FPÖ) zu ihrer Kandidatur als Bundespräsidentin bei der Wahl 2010

Video 100 MB;
© Wien-konkret


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Rede Barbara Rosenkranz:

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Ich habe heute sehr gerne den einstimmigen Auftrag des freiheitlichen Bundesparteivorstandes angenommen für die Bundespräsidentschaft in die Wahl zu ziehen. Zum einen, weil es in einer Demokratie notwendig ist, dass der Bürger eine realistische Wahlmöglichkeit hat. Ein einziger Kandidat ist keine gute Option in einer Demokratie. Zum anderen, weil es ganz unverständlich ist, dass die ÖVP – die sich als die staatstragende zu verstehn gibt – keine Option gegeben hat. Schon deswegen ist es notwendig, dass die freiheitliche Partei  - die in diesem Land eine große Rolle spielen will und spielen wird – ein Angebot stellt und ich freue mich, dass ich dieses Angebot darlegen darf. Es wird ein Angebot eines alternativen Amtsverständnisses sein, denn was sich ganz besonders deutlich in der Politik der letzten Jahre – man könnte fast sagen der letzten zwei Jahrzehnte – zeigt, dass die Übereinstimmung zwischen der politischen Klasse einerseits und der Bevökerung, dem Volk, immer geringer wird. Das führt nun dazu, dass entscheidende Themen, gar nicht mehr hinreichend debattiert werden, dass das Moment der Volksabstimmung, der Volksbefragung so weit wie möglich an den Rand geschoben wird, dass man sich gar nicht mehr traut mit der Bevölkerung in Kontakt und in Diskussion zu treten. Und damit meine ich ist eine sehr schlechte Entwicklung eingetreten, nicht nur in unserem Land, sondern in ganz Europa und ich meine, dass man diese Kluft wieder verringern muss.

Die amtierende Präsidentschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie stets die Position der politischen Klasse eingenommen hat …“

Ihre zwei wesentlichen Themen werden die Probleme mit der Europäischen Union und die Identität unseres Landes (Einwanderungspolitik) sein, so Rosenkranz weiter.

"Ich lade alle ein, die hier diese Position mit mir teilen, uns eine Chance zu geben."
 
 

Journalistenfragen:

Frage 1: Was wollen Sie als Bundespräsidentin als nächstes ganz konkret angehen?
Barbara Rosenkranz: Der Bundespräsident muss vor allem die Verfassungskonformität der Gesetze bestätigen mit seiner Unterschrift und verweist auf das Problem mit der Unterzeichnung des  EU-Vertrages durch Heinz Fischer.

Frage 2: Frau Rosenkranz. Der Parteichef meint 35% wäre möglich. Sehen Sie das auch so?
Barbara Rosenkranz: Ich werde mit allen Mittel darum kämpfen, dass es für die FPÖ ein sehr gutes Ergebnis wird, das beste, was die freiheitliche Partei bei der Bundespräsidentenwahl erzielt hat. Die Stimmung die ich erlebe ich wunderbar und großartig und ich halte viel für möglich.
HC Strache: Wer hält es von vorn hinein es für ausgeschlossen, dass der Dr Heinz Fischer vielleicht die Wahl auch verliert? … Wir leben in einer Demokratie und da gibt es nicht, dass schon vor der Wahl ein Ergebnis feststeht. …Wer sagt den Ihnen, wie die Wahl ausgehen wird und ob am Ende der Wahlsieger Dr. Heinz Fischer heißen muss?

Frage 3: Frau Rosenkranz. Sie sagen ein gutes Ergebnis prozentuell. Wo wollen Sie sich denn einordnen? Bei 20% , 25%?
Barbara Rosenkranz: Die Umfragen geben der freiheitlichen Partei derzeit 25%. Darüber hinaus ist vieles möglich. So sehe ich das.

Frage 4: Frau Landesrätin. Es hat heute zu ihrer Person scharfe Kritik gegeben vom Präsidenten der Kultusgemeinde Ariel Muzikant. Er hat auf das Kellernazi-Urteil verwiesen und sie als zu rechts bezeichnet. Was sagen Sie dazu?
Barbara Rosenkranz: Eine bedauerliche Aufregung. Ich bin der Meinung, dass die Österreicherischen Staasbürger mit Ihrer Unterstützungsaktion bestimmen, wer zur Wahl antritt und das die Österreicher entscheiden, wer dieses Amt ausübt.

Frage 5: Volksabstimmung über Einwanderungen, Flüchtlinge, Zuwanderer?
Barbara Rosenkranz: Über die Identität des Landes zu diskutieren heißt einmal, dass man sich die grundsätzliche Frage stellt, inwieweit Einwanderung noch weiter möglich sein soll. Die Diskussion im Wahlkampf wird einiges zeigen.

Frage 6: Heißt das, dass sie für einen totalen Zuwanderungsstopp sind?
Barbara Rosenkranz: die Einwanderung, die aufgrund von besonderen Familienverhältnissen immer stattgefunden hat ist das eine, die Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnten – die zu einer forcierten Einwandungen geführt hat – ohne das es je darrüber eine politische Diskussion gegeben hat ist das andere. Diese Diskussion ist jetzt zu führen.

Frage 7: Der Bundespräsident ist ja auch der Oberbefehlshaber des Österreichischen Bundesheeres. Wie sind sie mit dem Zustand des österreichischen Bundesheeres zufrieden und halten Sie den Verteidigungsminister Darabos für den bestgeeigneten Verteidigungsminister?
Barbara Rosenkranz: Ich höre aus dem österreichischen Bundesheer, dass es großen Anlass zu viellerlei Klagen gibt und ich denke, dass man hier auch versuchen muss, das österreichische Heer gut zu behandeln, was jetzt – denke ich – nicht der Fall ist.

Frage 8: Einem neuen Bundespräsidenten werden üblicher Weise das Rücktrittsangebot der Bundesregierung vorgelegt. Falls Sie gewählt werden, würden sie es annehmen?
Barbara Rosenkranz: Ich denke, dass wenn sich bis dahin nichts fürchterliches ereignet einen ruhigen Gang bis zur nächsten Wahl vorzuziehen hat.

Frage 9: Frau Rosenkranz: Werden sie ihr Amt als Landesrätin ruhend stellen, niederlegen, wie auch immer?
Barbara Rosenkranz: Ich werde so – wie es bisher immer üblich war- und wie es der amtierende Bundespräsident es halten wird – er kommt seinen Amtspflichten nach und bereitet sich auf seine Wiederwahl vor für einen Wahlkampf – so werde auch ich es halten.

Frage 10: Also Sie bleiben Landesrätin?
Barbara Rosenkranz: Ich werde meinen Amtspflichten nachkommen und die frei bleibende Zeit dem Wahlkampf widmen.
 


Stellungnahmen zur Kandidatur Barbara Rosenkranz bei der Bundespräsidentschaftswahl 2010

* 6.4.2010: Höbelt/Haupt: Personenkomitee für Barbara Rosenkranz nimmt offiziell seine unterstützende Tätigkeit auf

Das Personenkomitee setzt ein deutliches Zeichen gegen Demokratieverweigerung und linke Monopolisierung des Präsidentschaftswahlkampfs

"Mit dem heutigen Tag werden die im Komitee vertreten Persönlichkeiten offiziell und offensiv für die Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz werben und damit einen wesentlichen Schritt für die weitere Einigung sowie Zusammenführung des Dritten Lagers setzen. Da das Komitee in personeller und finanzieller Hinsicht hinreichend gut aufgestellt ist, konnte auf aggressive Werbung von ÖVP-nahen Kreisen verzichtet werden", meinte Universitätsprofessor Lothar Höbelt, Vorsitzender des Personenkomitees, zu Beginn.

   Nicht zu unterschätzen sei die Bedeutung der Bundespräsidentenwahl als direkte Volkswahl in der Tradition von 1929, bei der das gesamte Volk zur Wahl aufgerufen sei, im Gegensatz zu indirekten Wahlgängen, bei denen österreichische Kräfte oftmals den Gegenwind aus Brüssel zu spüren bekommen, so der Historiker weiters.

   "Wie bei Waschmittelwerbungen üblich, wird das Produkt - in diesem Fall der schon heute als Sieger vorhergesagte Heinz Fischer - mit genau jenen Attributen beworben, die dem Produkt in Wahrheit fehlen, nämlich die reinigende Kraft des Amtsverständnis und die zur Schau gestellte politische Sauberkeit. Mit abgehobenen Allerweltsaussagen und der demonstrativen Weigerung, sich einem öffentlichen Vergleich zu stellen, bereitet Heinz Fischer selbst den Weg für einen sicherlich beachtlichen Erfolg von Barbara Rosenkranz", gab sich Ex-Vizekanzler Herbert Haupt, Zweiter Vorsitzender des Personenkomitees, zuversichtlich.

   Höbelt und Haupt kündigten an, dass die Mitglieder des Personenkomitees in den kommenden Wochen in ganz Österreich für Barbara Rosenkranz unermüdlich werben werden und verstärkt auch bürgerliche Wählerschichten ansprechen wollen, um deutlich gegen die aktuelle Demokratieverweigerung und Verdrossenheit der Volkspartei mobil zu machen.

Rückfragehinweis:
   Personenkomitee für Barbara Rosenkranz
   Mag. Dimitrij Grieb   Tel.: 0676/43 22 316

OTS0174    2010-04-06/15:15





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Pressestunde vom 11.04.2010

Sehr geehrte Frau Rosenkranz!

Beglückwünsche Sie zum Auftreten in der Pressestunde:
Überzeugend, authentisch, fulminant, sachlich, pointiert aber nicht verbohrt, liebenswürdig und sehr charmant in der Ausdrucksweise. Meine Frau war sehr angetan von Ihrem Auftreten.
Meine Stimme gehört Ihnen.
Ich bin Burschenschafter aus Hallwang bei Salzburg und 69 Jahre. Wähle seit 40 Jahren FPÖ.

Michael H.           E-mail 11. April 2010



* 26.3.2010 Leserbrief betreffend genveränderte Futtermittel

Sehr geehrte Frau Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz!

In Zeiten von Wahlkämpfen hört man immer wieder hochwertige Worte wie zum Beispiel „Wahrheit“ „ Anstand“,“ Perspektiven“, Zusammenhalt“,“ Gewissen“ und so weiter-  und vor allem das vielstrapazierte „Wohl der Menschen“. Worte gibt es viele, alleine die Taten zählen.

Deshalb meine Bitte um Ihre Stellungnahme:
Trotzdem GVO-freies Futtermittel  (GentechnischVeränderterOrganismus) in mehr als ausreichenden Mengen (Informationen über die Weltsituation sind jederzeit gerne bei Josef Feilmeier info@feilmeier.info abzufragen ) weltweit zur Verfügung steht, werden zurzeit im Jahr 600.000 (sechshunderttausend) Tonnen genveränderte Futtermittel nach Österreich importiert und anschließend verfüttert. In diesem „Futter“ sind unter anderem Rückstände von Glyphosat (ein Totalherbizid-d. H. es tötet alles Grüne-so etwas sollte in keiner Nahrung vorkommen!!!) von 20mg/Kg erlaubt. Wobei die Bauern, die das verfüttern, über die verschiedenen Rückstände nach meinem Wissenstand nichts erfahren. Dieses Gift ist wahrscheinlich auch in der Nahrungskette (Außer es löst sich in Luft auf)-z.B. im Schnitzel und im Ei. Genaue  Informationen dahingehend sind nicht zu erhalten(AGES).

* Sollen die Menschen, die nicht über die Mittel für „BIO“-Lebensmittel verfügen, sich langsam an diese Zustände gewöhnen?
* Was würde die Öffentlichkeit dazu sagen wenn ein Drogendealer sein Gift in kleinen Dosen in die öffentliche Wasserversorgung einbringen würde um einen „Gewöhnungseffekt“ zu erzielen. Damit unterstützen die Konsumenten, die mehrheitlich diese Produkte in Ihrem Nahrungskreislauf ablehnen (Gentechnikvolksbegehren), ohne es zu Wissen, die Aufrechterhaltung dieser Frankenstein-Technologie. (Sie kennen wahrscheinlich die Geschichte des Monsters das aus Leichenteilen zum Leben erweckt wurde-so ähnlich funktioniert Gentechnik)

Nun meine Frage an Sie:
* Wissen sie über diese Vorgänge Bescheid?
* Wenn sie Österreichische Bundespräsidentin werden -werden Sie sich unverzüglich  dafür einsetzen, diese heimliche““ Gentechnik, die die österreichische Bevölkerung mehrheitlich in ihrer Nahrung entschieden ablehnt, aus der Nahrungskette der Österreichischen Konsumenten zu verbannen oder mindestens per sofort eine wirksame Kennzeichnung von Produkten einführen, die in dieser  Form diese Hochrisikotechnologie enthalten?
* Oder sind sie für die Errichtung einer „Zwei-Klassen-Ernährung“?

Danke für Ihre kompetente, prompte und umfassende Antwort !
Falls Sie Fragen hinsichtlich meiner Fragen haben stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Freimut Gruber

Au 7, 4873 Frankenburg
0664/270 99 55                                       E-mail 26.3.2010



@ Beitrag von Verena R.

Wenn es stimmt, dass Frau Rosenkranz aus der Kirche ausgetreten ist, ist sie keine bekennende Christin mehr. Ein wirklicher Christ haltet sich an den Spruch "Jeder kehre vor seiner eigenen Tür". Demnach jammert ein echter Christ nicht über die AMTSKirche, sondern lebt die VOLKSKirche. Er stellt sich den Problemen und versucht in seinem direkten Umfeld zu handeln und zu wirken. Sollte Frau Rosenkranz das nicht so sehen, bezweifle ich, dass sie als Bundespräsidentin dem Amt gewachsen ist.

Ganz abgesehen von so mancher Äußerung, die ihre Eignung mehr als in Frage stellt...

Mirjam L.      E-mail 6. März 2010



BETRIFFT: Kandidatur von Barbara Rosenkranz

Meine Stimme hat Sie zu 100%.
Sie ist eine Mutter von 10 anständigen Kindern, ist Christin (auch wenn sie aus der Kirche ausgetreten ist - das heißt nur dass Sie mit der Kirche nicht einverstanden ist nicht dass Sie nicht nach christlichen Werten lebt! ) , hat als Einzige gegen den EU Vertrag gestimmt, ist für Volksabstimmungen um das Volk miteinzubeziehen, ist mutig, ehrlich und geradlinig.
DIESE Frau ist die RICHTIGE für dieses Amt und ich wäre stolz wenn sie Uns Österreicher vertreten würde.

Verena R.                     E-mail 5. März 2010



Bildung der Präsidentachaftskandidatin

Mir macht ein bißchen Angst daß jemand Präsident(in) Österreichs werden will, die noch immer von Ihrem in der Schule (in den 70ern) erworbenen Wissen lebt. Hoffentlich denkt die arme nicht daß es den eisernen Vorhang noch gibt.
Ansonsten sprechen Ihre Aussagen ja ohnehin für ( oder doch eher gegen) sich.
Hoffentlich lassen sich nicht zu viele von dieser "bürgerlichen" blenden.

Sebastian S.         E-mail 5. März 2010