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Allgemeine Informationen zur französichen Präsidentschaftswahl: |  | 
|  Foto von der Französischen Botschaft in Wien am Schwarzenbergplatz;
© Wien-konkret
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Was: Demokratisches Wahl des französischen Staatspräsidenten
Wer wählt: 1 Wahldurchgang: 44,5 Millionen wahlberechtigte Franzosen; 37,3 Millionen gültige Stimmen Wer will gewählt werden: Es gibt 11 Kandidaten im 1. Durchgang. Bei der Stichwahl treten Nicolas SARKOZY und Ségolène ROYAL gegeneinander an
Wann: 22. April 2007 (1. Wahldurchgang) und 6. Mai 2007 (2. Wahldurchgang) Wo: in Frankreich, französische Überseegebiete (Kolonien) und in ausländischen Botschaften oder Konsulten


Das Ergebnis:In der Stichwahl am 6. Mai 2007 ging mit 53% Nicolas Sarkaozy als Sieger und zukünftiger französicher Staatspräsident hervor. Die Wahlbeteiligung betrug 83%.
Sarkozy sprach nach der Wahl von einem unsagbaren Stolz, Franzose zu sein. Die USA könne auf seine Freundschaft rechnen. Europa muss die Signale der Völker hören. Die Immigrant soll unter seiner Präsidentschaft streng eingeschränkt werden. Arbeit und Lesitung sollen mehr zählen, als Werte (der 68-ziger Generation). Gegen meinen, Sarkozy wäre der "Berlusconi" Frankreichs.
Wählen in Wien:Franzosen können nur dort wählen, wo Sie sich bis zum 31.12.2006 registriert haben lassen. Es gibt - anders als in ÖSterreich - keine Wahlkarten. Wo können Franzosen in Wien wählen?
Konsulat: Wipplingerstraße 24, 1010 Wien 8 - 18 Uhr durchgehend geöffnet; ca 3895 Franzosen sind zur Wahl in Wien registriert. Ca die Hälfte der Registrierten ging in Wien dann zum 1. Wahldurchgang der Präsidentschaftswahl.
Auskünfte auch in der Französischen Botschaft in 1040 Wien Technikerstraße 2, +43 1/502 75 , 

Der Kandidat "Sarkocy": |  | 
|  Foto: Nicolas Sarkozy; © ZVG
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Nicolas Sarkozy ist
* ein strenger „Law and Order“ Innenminister * gegen einen Türkei-Beitritt, * für eine reduzierte EU-Verfassung, * gegen eine neue Volksabstimmung zur EU-Verfassung, * für eine Beibehaltung der Agrarsubventionen, * für politischen Einfluss auf den Euro, * für weitere Handelsschranken gegen Importe nach Frankreich, * für eine restriktive Einwanderungspolitik in der EU. * soll einen unstillbaren Machthunger haben * bezeichnet jugendliche Gewalttäter als „Abschaum“ * setzt stark auf Patriotismus und nationale Identität * ist ein Sohn eines ungarischen Aristokraten * Er ist 52 Jahre alt und 1,65 cm eher klein. Soll über 15 Stunden am Tag arbeiten, 7 Tage die Woche Die Kandidatin "Royal": |  | 
|  Foto: Ségolène Royal; © ZVG
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Ségolène Royal ist
* für einen Türkei-Beitritt, * für einen sozialpolitischen Zusatz zur EU-Verfassung, * für ein neuerliches französisches Referendum über die EU-Verfassung, * für eine Förderung der biologischen Landwirtschaft, * für eine politische Kontrolle der Europäischen Zentralbank, * für eine engere Zusammenarbeit mit Deutschland (wo ebenfalls eine Frau regiert) * für eine Pille danach, die an Schulen gratis verteilt werden soll * will erste weibliche Präsidentin Frankreichs werden * punktet mit Ihrer Schönheit * Sie ist 53 Jahre und hat 4 Kinder. Sie wurde in Dakar geboren.
Wahlberechtigte - Wahlbeteiligung: 1. DurchgangInscrits / Wahlberechtigte 44 474 519 100,00 % Abstentions / Nichtwähler 7 213 721 16,22 % Votants / Wähler 37 260 798 83,78 %
Blancs ou Nuls / ungültige Stimmen 535 953 1,44% Exprimés / gültige Stimmen 36 724 845 98,56% Die Kandidaten . Kandidaten | Stimmen / Voix | % Exprimés | Partei / Zuordnung | M. Nicolas SARKOZY | 11.450.302 | 31,18 | Konservative Partei UMP | Mme Ségolène ROYAL | 9.501.295 | 25,87 | Sozialistische Partei PS | M. François BAYROU | 6.820.914 | 18,57 | Liberale Zentrumspartei UDF | M. Jean-Marie LE PEN | 3.835.029 | 10,44 | Front National | M. Olivier BESANCENOT | 1.498.835 | 4,08 | Kommunistische Revolutionäre | M. Philippe de VILLIERS | 818.704 | 2,23 | Mouvement pour la France | Mme Marie-George BUFFET | 707.327 | 1,93 | Französische Kommunisten | Mme Dominique VOYNET | 576.758 | 1,57 | Grüne | M. José BOVÉ | 483.076 | 1,32 | Globalisierungsgegner | Mme Arlette LAGUILLER | 488.119 | 1,33 | kandidierte bereits 5 Mal | M. Frédéric NIHOUS | 420.775 | 1,15 | CNPT | M. Gérard SCHIVARDI | 123.711 | 0,34 | Parteilos | Ergebnis 1. Durchgang | 36.724.845 | 100,00 | |
Die Ergebnisse als Diagramm:
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|  Diagramm: Die französische Präsidentenwahl 1 Durchgang am 22.7.2007 - Die prozentuelle Verteilung der Wählerstimmen
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Die französische Präsidentschaftswahl:* Der französische Staatspräsident wird in einer direkten und allgemeinen Wahl für fünf Jahre gewählt. * Für einen Wahlsieg sind 50 Prozent plus eine Stimme notwendig. * Eine Mindest-Wahlbeteiligung gibt es nicht * Wahlberechtigt sind Franzosen ab dem Alter von 18 Jahren, die sich bis zum 30. Dezember 2006 auf die Wahlliste haben eintragen lassen. * Es gibt 85.000 Wahllokale. Diese schließen in der Regel um 18 Uhr, in Paris um 20 Uhr. * Das offizielle Ergebnis gibt das Innenministerium bekannt. Die Aufgaben und Befugnisse des französischen Präsidenten:Aufgrund seiner umfangreichen Ernennungs-, Entscheidungs- und Kontrollbefugnissen und der Befehlsgewalt gilt der französische Staatspräsident als der mächtigste Staatschef in Europa.
* Er kann in Krisenzeiten die Demokratie vorübergehend außer Kraft setzen und mit fast uneingeschränkten Vollmachten regieren (Notstandsartikel 16 ) * Der französische Staatspräsident kann die Nationalversammlung (= Parlament) auflösen * Der Staatspräsident selbst ist weder dem Parlament noch einer anderen Instanz verantwortlich * Der Staatspräsident ist Oberbefehlshaber der französischen Streitkräfte. Somit entscheidet er auch über den Einsatz von Atomwaffen. * Der Staatspräsident bestimmt die Außenpolitik Frankreichs. Er unterschreibt Abkommen und vertritt Frankreich auf internationalen Konferenzen * Der französische Staatspräsident ernennt den französischen Regierungschef. Es ist in seiner Auswahl an nichts gebunden. Er kann den Regierungschef auch wieder zum Rücktritt zwingen. * Der Staatspräsident leitet auch die wöchentlichen Kabinettssitzungen und hat so großen Einfluss auf die Regierungsarbeit. * Der Staatspräsident genießt strafrechtliche Immunität. Er muss sich nicht einmal gegenüber dem Parlament verantworten * Er kann das französische Volk per Volksabstimmung über zentrale Fragen Frankreichs abstimmen lassen.

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