Wien

Anti-Asylmissbrauchs-Demo am Ballhausplatz in Wien 21.11.2015



Titel "Asylmißbrauch STOPP" Demo
Samstag 21. Nov. 2015 um 14:00 Uhr
Ballhausplatz, 1010 Wien.
Gastgeber: Facebookseite Rücktritt Werner Faymann

Offzieller Einladungstext:
Wir können nicht mehr zusehen, wie unsere Politiker sich um Begrifflichkeiten streiten und tatenlos zusehen. Wir fordern Hilfe vor Ort, statt unkontrollierte Einwanderung. Wir fordern Hilfe vor Ort, damit die wirklichen Menschen in Not ihr Land wiederaufbauen können, statt Religionskriege unter Migranten in Europa.
   Das Boot ist voll. Statt alle Menschen von einem untergehenden Boot in ein funktionierendes Boot zu holen, welches dann auch untergehen wird, ist es besser das untergehende Boot zu reparieren. Am Ende haben wir dann 2 funktionierende Boote, statt dass beide Boote untergehen. Denn unser Boot ist voll.
   Wir sind Bürger aus der demokratischen Mitte und ohne Parteihintergrund. Wir machen uns große Sorgen um die Zukunft dieses Landes. Für Österreich, für unsere Kinder, für unsere Zukunft! Helft mit, damit alle Zeitungen wieder darüber berichten, wie auch bei der großartigen Demo in Spielfeld. Damit rütteln wir die Menschen wach!
   Es gilt wie immer Alkoholverbot, Vermummungsverbot, keine Hetze und kein Rassismus.
 

Plakate und Banner:








* Demokratische Mitte, gegen korrupte Politik und Medien
* Hilfe Vorort statt Asylwahnsinn hier
* Solidarität für Österreich
* Ihr wundrt Euch über diese Massen? Setzt Euch lieber eine gegen die Lieferung von Waffen.
* Unsere Mutter ist die Sprache, unser Vater ist das Land. - Für die Zukunft unserer Kinder, leisten wir nun Widerstand.
* Faymann raus
  



Redner:




Daß (der rechte ?) Tomi Kirschner gleich zu Beginn zu einer Schweigeminute für die Terroropfer in Paris aufrief, wurde von der regierungstreuen Presse und Medien bislang verschwiegen. Das paßt offensichtlich nicht ins vorherrschende Bild des links-rechts-Musters der regierungstreuen Medien. 
   Bei den Redner gabe es eine große Vielfalt: Es sprachen neben den beiden Hauptrednern eine polnische Politikwissenschafterin (auf Deutsch), ein Ex-NEOS-Mitglied, ein Rechtsanwalt und einer von den Identitären.
   An der Tonanlage gibt es noch Verbesserungsbedarf. Es gab mehrere Aussetzer. Die Tonanlage wurde daraufhin zeitweise durch ein Megafon ersetzt.










Rednerpult am Denkmal: "Betreten auf eigene Gefahr"



Große Aufregung bei den Linken und den regierungstreuen Medien gab es betreffend des Rednerpultes. Dieses stand nämlich am Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz.
Jo dürfen´s denn das überhaupt ???
Dazu ist zu sagen, daß die Betonklötze nicht wie ein Denkmal aussehen, sondern viel eher wie eine Rednertribüne. Aber egal.
 
   Noch interessanter ist die Inschrift zum Denkmal:
"Aus künstlerischen Gründen ist auf dem Denkmal keine Absturzsicherung angebracht. Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr. Kein Winterdienst! Überdies ist das Befahren mit Rollschuhen, Skateboards oder Ähnlichem verboten!"

Beschreibung auf => wien.gv.at
Beschreibung: "...Die Skulptur erweist jenen Respekt, die eine eigene Entscheidung treffen, sich der Fremdbestimmung widersetzen und sich durch ihr eigenständiges Handeln gegen das geltende System stellen. ..."



Publikum:











Das Publikum waren ca 400 Personen, bunt gemischt aus allen Altersgruppen. Auffallend war der hohe Frauenanteil. Es waren viele Österreich-Fahnen im Publikum zu sehen und vereinzelt Steiermark-Fahnen.
Die "NAZIs-raus" Rufe der linken Gegendemonstranten wurde mit "NAZIs-raus" beantwortet, sehr zur Verwunderung der Linken und der anwesenden Journalisten. Demonstranten und Gegendemonstranten waren sich also bei diesem Thema einig und das Thema war ab dann abgehakt.



Die Polizei sorgte für Sicherheit





Gratulation an die Polizei.
Die Polizei hatte die Lage der beiden sehr kontroversiellen Demonstrationen gut eingeschätzt und war mit ausreichenden Personal anwesend. Es gab Zugangskontrollen und einen Videowagen zwecks Dokumentation. Es gab sogar einen Polizisten mit einem Sturmgewehr.
Zwischen den beiden Demonstrationen gab es drei Reihen Polizisten. Keiner der linken Gegendemonstranten versuchte auch nur, die Polizeisperre zu durchbrechen. Aber irgendwie hatte man das Gefühl, daß die Polizei tatsächlich notwendig war, um die Linken "im Zaun" zu halten.



Gegendemo der Linken:



Bei den Linken Gegendemonstranten waren zu sehen:
* Offensive gegen rechts
* Kommunistischer Studentenverband KSV
* SLP Sozialistische Linkspartei
* Linkswende
* Partei der Arbeit
* ca halb so viele Leute, wie bei der Pro-Demo. Die Gegendemonstranten zogen bereits in der Halbzeit vom Heldenplatz ab. Insgesamt eine überraschend magere Darbietung der sonst sehr gut organisierten Linken.

Wogegen demonstrierten die Gegendemonstranten?
* gegen den Asylmißbrauchsstopp;
* gegen den Eisernen Vorhang der EU;
* gegen die Reichen.







Die Medien

Was andere Medien zur rechten und linken Demo berichteten:

* ORF.at-Wien vom 21.11.2015
* Kleine Zeitung vom 21.11.2015 
* Die Presse vom 21.11.2015
* Der Standard vom 21.11.2015
* Der KURIER vom 21.11.2015

* Presseaussendung der Grünen vom 21.11.2015 bei dem die Grünen die (böse?) Polizei verbal attakierten.





=> Kommentare & Postings eintragen