Wien

1. Mai als Österreichischer Staatsfeiertag


1. Mai als Ruhetag: Am 25. April 1919 beschloß die österreichische Nationalversammlung den 1. Mai zum "allgemeinen Ruhe- und Festtag" zu machen.

Der 1. Mai als gesetzlicher Staatsfeiertag:
Eigentlich wird am Staatsfeiertag (1. Mai) die Ausrufung der österreichischen Verfassung gefeiert und nicht der "Tag der Arbeit" (wo die meisten Menschen ohnedies nichts arbeiten) und auch nicht der "Tag des Maibaum-aufstellens".  
   Leider haben das die allermeisten Volksvertreter vergessen, obwohl sie doch unseren Staat repräsentieren sollten und nicht auf Gewerkschaftsveranstaltungen auftreten sollten.
   Offizielle Veranstaltungen zum Staatsfeiertag sind nicht bekannt. Der Staatsfeiertag wird in Österreich nicht gefeiert. Es gibt keine offiziellen Feiern für den Staat, noch für Österreich, noch für die österreichische Bundesverfassung. 
   Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass der 1. Mai als österreichischer Staatsfeiertag vom österreichischen Bundeskanzler Dollfuss 1934 ausgerufen wurde. Davor ließ Dollfuss Waffenlager der Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) räumen und dies führte zwischen 12.-15 Februar 1934 zu den Februarkämpfen (3-Tages "Bürgerkrieg") zwischen der SDAP und der österreichischen Exekutive.    
   1938-1945: In den Jahren des Nationalsozialismus in Österreich war der 1. Mai der „Tag der deutschen Arbeit“ (auch: „Tag der Nationalen Arbeit“). Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer waren damals in der Deutschen Arbeitsfront zusammengefasst. Der Rathausplatz hieß damals "Adolf Hitler Platz". Nichts desto trotz feiert die SPÖ diesen Tag am später umbenannten "Rathausplatz".

Mehr Infos zum österreichischen => Staatsfeiertag



EU-Austritt Österreichs statt EU-Fremdherrschaft aus Brüssel



Mehr Selbstbestimmung in Österreich statt EU-Fremdherrschaft aus Brüssel !
Die EU-Austrittspartei tritt für den sofortigen EU-Austritt Österreichs aus der Europäischen Union ein. Dadurch kann Österreich seine Selbstbestimmung (Souveränität) zurückgewinnen. Derzeit kommen 70%-80% der "österreichischen" Gesetze bereits aus der EU. Zuletzt vesucht die EU die Steuerhoheit, Strafhoheit und Internethoheit (ACTA, Vorratsdatenspeiecherung) über die EU-Mitgliedsstaaten zu erlangen.

Mehr Infos => EU-Austrittspartei



1. Mai 2017: Maiaufmarsch am Wiener Rathausplatz





Fotos: Einzug der Genossinnen und Genossen zum Maiaufmarsch (1. Mai 2006) am Wiener Rathausplatz; © Wien-konkret

Beim traditionellen Maiaufmarsch der Wiener Sozialdemokratie am heurigen "Tag der Arbeit" werden vermutlich 10.000 Wienerinnen und Wiener für Beschäftigung, soziale Gerechtigkeit und Arbeitnehmerrechte demonstriert.
Kurz nach 9:00 Uhr beginnt der Einmarsch der Teilorganisationen des ÖGB, der SPÖ bzw. der SPÖ Personalvertreter von verschiedenen Großfirmen (ÖBB, Wiener Linien, Gaswerke, Post, Telekom, usw.).
Der "Tag der Arbeit" wird gleichzeitig mit dem Staatsfeiertag gefeiert, bei dem die österreichische Bundesverfassung gefeiert wird.

Programm => 1. Mai 2017 Wien  



1. Mai 2013: Feiern


Großkundgebung zum "Tag der Arbeit" am 1. Mai 2017.
Wiener Rathausplatz, 1. Bezirk

Programm:
9:00 Uhr Beginn mit dem Einzug
ca 11:00 Uhr Ansprachen; Es sprechen:
* ÖGB-Präsident Erich Foglar
* Vizebürgermeisterin und Stadträtin Renate Brauner
* Bürgermeister Michael Häupl, Vorsitzender der SPÖ Wien
* Bundeskanzler Werner Faymann, SPÖ Bundesparteivorsitzender
ca 11:45 Ende der Ansprachen

Es wird am Ende die "Internationale" und das "Lied der Arbeit" von den TeilnehmerInnen des Maiaufmarsches - gesungen. 
Erwartet werden ca. 15.000 Genossinnen & Genossen erwartet. 
 
Fairer Lohn für alle?
* Bundespräsidenten Heinz Fischer (SPÖ) monatlich € 22.848
* Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) monatlich € 20.400
* Präsidenten des Nationalrates Barbara Prammer (SPÖ) monatlich € 17.136
* Landeshauptmann Michael Häupl (SPÖ) monatlich € 16.320
mehr über die => Politikerbezüge 



Ursprünge des "Tags der Arbeit" in Österreich:

1. Mai 1890: Die Kundgebungen zum "Tag der Arbeit" am 1. Mai wurden erstmals im Jahre 1890 in Wien, Linz, Prag und anderen Städten der Donaumonarchie abgehalten. Damals wurde noch in der Freizeit marschiert und demonstriert.
Der 1. Mai wurde erst viel später zum Feiertag erhoben und zwar wegen ganz etwas anderem: Zur Feier der österreichischen Bundesverfassung!
 



Rückblick: 1. Mai 2010 SPÖ-Feier am Wiener Rathausplatz

1. Mai 2010 am Wiener Rathausplatz



Bilder vlnr: Tausende Genossen am Rathausplatz - Sprecher der Veranstaltung - Forderung der SPÖ: JA zur Zuwanderung - Ja zu Wien; © Wien-konkret

Anlässlich des Jubiläums "120 Jahre 1. Mai" wurde ein Film zur Geschichte des "Feiertags des Proletariats" präsentiert. Es wurde die "Internationale" und das "Lied der Arbeit" von den TeilnehmerInnen des Maiaufmarsches - gesungen.
Teilnehmer: ca. 15.000 (laut SPÖ immer 100.000)
Es gab noch genug Platz. Nicht einmal vorne bei der Absperrung gab es ein Gedränge.
Dokumentarfilm / - Video zur 1. Maifeier. Vorab, es wurde auch heuer wieder viel geschummelt, nicht nur bei den Teilnehmerzahlen. 

Dokumentationsfilm - Video: Maiaufmarsch 1. Mai 2010 in Wien

Video:
Ca. 15.000 Genossinnen & Genossen beim Wiener Maiaufmarsch 2010; Transparente; Reden

Video 268 MB; Dauer 75 min
© Wien-konkret


Video- Start/Stop durch
Klick ins Bild



Mehr Infos => 1. Maifeier 2010



Nachlese der Feier zum 1. Mai 2007 am Wiener Rathausplatz:

Fotos: Die Protestkundgebung und die Transparente zur 1. Mai Feier 2007; © Wien-konkret



Fotos: Die Protestkundgebung und die Transparente zur 1. Mai Feier 2007; © Wien-konkret

Anstatt wie gewohnt eine Huldigung der SPÖ und Gewerkschaftsbonzen durchzuführen, gab es heuer - am 1. Mai 2007 - eine massive Protestkundgebung. Nicht das die Genossen wegen der vielen SPÖ Umfaller und der ÖGB-Skandale zu Hause geblieben wären wie befürchtet. Nein es kam schlimmer. Die Genossinnen und Genossen kamen mit wenig erfreulichen Parolen aufmaschiert. Diese sind teilweise schon bei der Angelobungs-Demo aufgefallen. Hier ein Auszug (sozusagen ein best-of):

Mehr Infos: 1. Mai 2007



Nachlese 1. Mai 2006: Maiaufmarsch am Wiener Rathausplatz





Fotos: Einzug der Genossinnen und Genossen zum Maiaufmarsch (1. Mai 2006) am Wiener Rathausplatz; © R. M.

Beim traditionellen Maiaufmarsch der Wiener Sozialdemokratie am heutigen "Tag der Arbeit" haben heuer zehntausende Wienerinnen und Wiener für Beschäftigung, soziale Gerechtigkeit und Arbeitnehmerrechte demonstriert. Das waren mehr als in den vergangenen Jahren.

Kurz nach 9:00 Uhr begann der Einmarsch der Teilorganisationen des ÖGB, der SPÖ bzw. der SPÖ Personalvertreter von verschiedenen Großfirmen (ÖBB, Wiener Linien, Gaswerke, Post, Telekom, usw.)


Mehr Infos: 1. Mai 2006



Das Lied der Arbeit:

Wir schließen diese Kundgebung traditionsgemäß mit dem schönsten und wichtigsten Lied der österreichischen Arbeiterbewegung, dem Lied der Arbeit.“

Es folgte das Absingen der Hymne der Sozialdemokratie: Das Lied der Arbeit

 



Geschichtliches

Am 14. Juli 1889 wurde die "Zweite Internationale" - eine Vereinigung sozialistischer Parteien - gegründet. Die österreichische Delegation wurde von Viktor Adler angeführt. Man beschloss den 1. Mai - in Gedenken an den Gereralstreik in den USA am 1. Mai 1886 - als internationalen Kampftag für den Achtstundentag zu erklären. Seither ist der 1. Mai der Festtag des Ploritaritas.

Heute ist der 1. Mai der Tag der Arbeit - manche meinen, auch ein Gedenktag für die Arbeitslosen. Tatsächlich gedachte die Grüne Partei bereits am 30. April 2007 zum 10. Mal den Arbeitslosen. 

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1. Mai Alibifeiern

Hoch der 1.Mai,
trotz sparen wird noch immer groß gefeiert.
Man könnte statt dieser Alibifeiern mehr für Arbeiter, Pensionisten tun.

Hubert H.  1. Mai 2012



1. Mai Berichterstattung nicht objektiv

Sie schaffen es einfach nicht, in ihrer Berichterstattung objektiv zu bleiben. Nahezu kein Artikel kommt ohne Seitenhiebe auf das was man politisch auch nur halbwegs als "links" einstufen würde, aus. Und auch Fakten werden oft verdreht oder sind schlichtweg falsch. Hier einige Beispiele:

"1. Mai 1890: Die ersten 1. Maifeiern in Wien, Linz, Prag und anderen Städten der Donaumonarchie."
-> Die ersten Maifeiern wurden ab 1886 (Stichwort Haymarket Riot) in den USA begangen.
"Der Rathausplatz hieß damals "Adolf Hitler Platz". Nichts desto trotz feiert die SPÖ diesen Tag am später umbenannten "Rathausplatz"."
-> Das ist nichts anderes als eine Verunglimpfung, und eine ziemlich niveaulose noch dazu.

Auch die Anspielungen zum Einkommen diverser Politiker in einem solchen Artikel unterzubringen ist einfach unpassend. Man kann natürlich auch das kritisieren, aber das passt erstens thematisch nicht dazu und ist außerdem nichts anderes als billiger Populismus. Wie sollen Politiker denn sonst entlohnt werden? Soll man ihnen so wenig zahlen, dass sie erst recht auf Korruption angewiesen sind? usw., aber ich denke dass ist eine Diskussion für sich, deswegen möchte ich hier nicht weiter ausholen.
   Mir ist auch bewusst, dass sie sich mein Geschreibsel entweder gar nicht durchlesen werden oder mich als linkslinkes Etwas bezeichnen werden. Dazu sei angemerkt: nicht jeder denkende Mensch ist linkslinks. Ich wollte lediglich meinem Ärger über gefärbte mediale Berichterstattung Luft machen, die versucht, Menschen und Meinungen niederschwellig zu manipulieren.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas L.                30. April 2012

Antwort Wien-konkret:
Sehr geehrter Herr L.
   1. Wir leben in einem Land der Meinungsfreiheit und Pressefreiheit. D.h. es ist völlig klar, dass jeder eine andere Meinung hat. Wir stellen Ihre sogar hier online.
   2. Am 1. Mai 1890 war die erste große Maikundgebung in Österreich (der damaligen Donaumonarchie). Ja, 4 Jahre davor gab es den Beginn der Straßendemonstrationen der Arbeiter in den USA. Das ist kein Widerspruch und schon gar nicht sind das falsche Fakten.
   3. Die Umbenennung des Rathausplatzes in "Adolf Hitler Platz" und retour ist ebenfalls ein Faktum, ob man will oder nicht. Und das dort die 1. Mai Feier der SPÖ und SP-Gewerkschaft stattfindet ist ebenfalls ein Faktum.
   4. Am 1. Mai geht es um Arbeitsplätze und "fairen Lohn". Das betonen die SPÖ-Politiker besonders oft. Also erscheint es mir als angebracht zu berichten, welchen "fairen Lohn" sich die SPÖ-Politiker vom Steuerzahler auszahlen lassen.
   5. Andere Medien berichten von 100.000 Teilnehmern beim 1. Mai Aufmarsch am Rathausplatz. Das geht sich aber nicht einmal theoretisch aus. Da passen maximal 25.000 Personen drauf.




Stellungnahmen 1. Mai,

1.5.2011 ÖVP-Marek zum 1. Mai: Wien braucht eine mutige Arbeitsmarktpolitik!


Der 1. Mai 2011 ist ein chancenreicher Tag für viele Wienerinnen und Wiener. Die heute auslaufende Übergangsregelung für Bürger aus acht der neuen EU Mitgliedsstaaten ist im Besonderen für unsere Wiener Unternehmen eine große Chance, neue Absatz- und Bezugsmärkte zu besetzen. "Wir dürfen uns die Chance der Arbeitsmarktöffnung nicht entgehen lassen", ist die Klubobfrau der ÖVP Wien, Christine Marek überzeugt. Seit Jahren fordert die ÖVP Wien die Stadtverantwortlichen auf, osteuropäischen Unternehmen zeitlich beschränkt kostengünstige Schnupperbüros zur Verfügung zu stellen.
   "Die Stadtregierung muss gezielt gut qualifizierte Menschen motivieren, die Öffnung als Angebot wahrzunehmen." Anstatt bestqualifizierte Fachkräfte gezielt anzusprechen und bei Bedarf für den Wiener Wirtschafts- und Arbeitsmarkt zu gewinnen, agieren die Stadtverantwortlichen wirtschaftspolitisch rückschrittlich und sind nicht in der Lage, über ihren eigenen ideologischen Schatten zu springen.
   Während andere Bundesländer vom Wirtschaftsaufschwung profitieren, steigt  die Arbeitslosigkeit in Wien seit einem halben Jahr kontinuierlich an. Erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik braucht Mut, Engagement und Ernsthaftigkeit von Seiten der Politik. ...
Rückfragehinweis:   ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
OTS0051    2011-05-01/13:35

Anmerkung Wien-konkret: Leider fordert die ÖVP-Wien-Chefin für österreichische Firmen keine kostenlosen Schnupperbüros. Dabei wäre es wohl sinnvoller heimische Unternehmen zu fördern, anstelle ausländsicher Firmen. Noch besser wäre es, die Steuerbelastung für heimische Firmen zu senken. Das würde am meisten Arbeitsplätze schaffen. 
Für wen lobbyiert Marek eigentlich als angebliche Wiener Volksvertreterin?



1. Mai 2011 BZÖ-Dolinschek: Arbeitnehmer haben "Genug gezahlt!"


"Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich haben "Genug gezahlt!". Die zukünftige Politik in Österreich muss wieder darauf ausgerichtet sein, die Bürger zu entlasten statt zu belasten. Die rot-schwarze Bundesregierung fährt einen ausgedehnten Belastungskurs auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anstatt bei sich selbst zu sparen. Hier bedarf es einer raschen Kurskorrektur. Denn nur wenn sich die Arbeitnehmer etwas leisten können, kommt auch die Wirtschaft in Schwung", stellte heute BZÖ-Arbeitnehmersprecher Abg. Sigisbert Dolinschek zum 1. Mai fest.
   Dolinschek verwies in diesem Zusammenhang beispielsweise auf die Erhöhung der Mineralölsteuer, die Kürzungen bei der Familienbeihilfe, die Verschlechterungen beim Pflegegeld und beim Alleinverdienerabsetzbetrag. "Faymann und Spindelegger sollen endlich die zahlreichen sauteuren rot-schwarzen Privilegien etwa bei den ÖBB und der Nationalbank beseitigen, anstatt die Bürgerinnen und  Bürger zu schröpfen."
   Der BZÖ-Arbeitnehmersprecher warnte vor einem massiven Ansteigen der Inflation. "SPÖ und ÖVP wollen auf dem Rücken der Arbeitnehmer die Inflation das Budget sanieren. Die Inflation wirkt genauso wie eine Steuer - sie ist die Steuer der kleinen Einkommensbezieher und um diese Steuer kommen die Betroffenen nicht herum. Es muss daher auf den enormen Anstieg der Inflation sofort mit einer massiven Steuersenkung reagiert werden", forderte Dolinschek die Umsetzung des einfachen und sozial gerechten BZÖ-Flat-Tax-Modells.
    Weiters kritisierte Dolinschek die mit dem heutigen Tag vollzogene Öffnung des heimischen Arbeitsmarktes für alle Arbeitskräfte aus allen EU-Ländern. "Es fehlen Maßnahmen der rot-schwarzen Regierung, um die Österreicher vor Lohn- und Sozialdumping zu schützen. Mit dem Wegfall dieser Übergangsbestimmungen werden Arbeitskräfte verstärkt in Österreich ihre Dienste anbieten und dabei auf die österreichischen Mindestlohnvorschriften relativ wenig Rücksicht nehmen. Dem sind die österreichischen Arbeitnehmer dank SPÖ und ÖVP schutzlos ausgeliefert", kritisierte der BZÖ-Arbeitnehmersprecher.
  Rückfragehinweis:   Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
OTS0022    2011-05-01/10:45

 



30.4.2011 ÖVP-Gerstl: FPÖ hat die Ostöffnung selbst mitbeschlossen!


"Die Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai 2011 hat die FPÖ gemeinsam mit der ÖVP auf Bundesebene im Jahr 2004 selbst beschlossen", so ÖVP Wien Stadtrat Wolfgang Gerstl zu den Aussagen der FPÖ Wien. "Es ist verwunderlich, dass sich die FPÖ nichteinmal an die selbst mitbeschlossene Übergangsregelung erinnert. Die Entscheidung war gut und ermöglichte einen kontrollierten Zugang von Facharbeitern über die letzten Jahre, sowie eine gute Vorbereitungszeit auf die Arbeitsmarktöffnung. Reden wir uns die Chance der Ostöffnung nicht schlecht", so Gerstl abschließend. 
Rückfragehinweis:  ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien, Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
OTS0055    2011-04-30/13:32



30.4.2011 FPÖ-Kickl: Am 1. Mai feiern Hundstorfer und Genossen Anstieg der Arbeitslosigkeit, Lohndumping und Billigkonkurrenz


"Mit der morgigen Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für Ostarbeiter, den Hundstorfer und Genossen am Rathausplatz in Wien begehen, feiern er und seine Partei den bevorstehenden Anstieg der Arbeitslosigkeit, Lohndumping und Billigkonkurrenz und liefern einen Nachweis mehr, dass die SPÖ als Partei der österreichischen Arbeitnehmer abgetreten ist", kommentierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Aussagen Rudolf Hundstorfers in der Ö1-Radioreihe "Im Journal zu Gast". Bis jetzt habe sich Hundstorfer mit Schönfärbereien, Beschwichtigungen, Placebo-Maßnahmen und Zahlenspielereien über den zu erwartenden Ansturm von Billigarbeitskräften über die Zeit retten können. "Ab morgen trifft Hundstorfer auf die Realität", so Kickl.
Weder das noch rasch beschlossene so genannte Lohn- und Sozialdumpinggesetz, noch die von Hundstorfer als Allheilmittel propagierte Absicherung des Kollektivvertragssystems, würden in die ihrer Heimat arbeitslose Ostarbeiter und Personen, die ihre Einkommenssituation verbessern wollten davon abhalten, die österreichischen Grenzen zu überschreiten, um in unseren Arbeitsmarkt und damit auch in Sozialsystem einzupendeln bzw. zuzuwandern, so Kickl, der einmal mehr darauf verwies, dass die österreichischen Sozial- bzw. Familienleistungen deutlich über den Mindestlöhnen der betroffenen Ländern lägen.
   "Ab Morgen wird sich die unverantwortliche Untätigkeit der rot-schwarzen Bundesregierung rächen, die in blindem Brüssel-Gehorsam darauf verzichtet hat, eine zeitlich unbegrenzte Verlängerung der Übergangsfrist für den EU-Nettozahler Österreich bei der EU heraus zu verhandeln", so Kickl, der aufgrund der dann steigenden Arbeitslosigkeit schwere Zeiten auf die heimischen Arbeitnehmer zukommen sieht.

Rückfragehinweis:  Freiheitlicher Parlamentsklub   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
OTS0053    2011-04-30/13:28



1. Mai 2010: VP-Marek zum 1. Mai: "Nicht selbst bejubeln, sondern für Wien arbeiten"

ÖVP Wien zum 1. Mai

Häupl droht zum Arbeitslosen-Bürgermeister zu werden

"Heute jubeln am Wiener Rathausplatz wieder einmal die SPÖ-Granden. Angesichts der desaströsen Arbeitsplatz-Bilanz in Wien wäre die Häupl-SPÖ gut beraten, endlich für Wien zu arbeiten, statt sich am Rathausplatz in Selbstbejubelung und Eigenlob zu ergehen." Das sagte die Landesparteiobfrau der ÖVP Wien, Christine Marek, anlässlich der SPÖ-Kundgebung zum Tag der Arbeit.

"Eine SPÖ-Stadtregierung braucht sich gerade an einem solchen Tag nicht für eine Arbeitsplatz-Kompetenz loben, die sie nicht hat. Auf dem Arbeitsmarkt besteht dringender Handlungsbedarf. Die Menschen machen sich große Sorgen um ihre Arbeitsplätze und um ihre persönliche Absicherung. Und sie machen sich zu Recht Sorgen um ihre Kinder, denn diese finden immer schwerer Lehrstellen und
Ausbildungsplätze. Wenn Häupl hier nicht gegensteuert, wird er in die Annalen der Stadt als Arbeitslosen-Bürgermeister eingehen", prognostizierte Marek.

In den vergangenen 15 Jahren unter Häupl sind rund 5000 Arbeitsplätze in Wien vernichtet worden, während österreichweit zwischen 1994 und 2009 über 300.000 Arbeitsplätze neu geschaffen wurden, rechnete Marek vor. "Dazu trägt Wien bei vielen wirtschaftlichen Kennzahlen die Rote Laterne. Und im Vergleich etwa zu Oberösterreich muss sich Wien wirklich genieren. Angesichts dieser traurigen Bilanz wäre eigentlich demütiges Schweigen angesagt statt eine Selbstbeweihräucherung auf Kosten der Wiener Steuerzahlerinnen und Steuerzahler."

"Gerade die Arbeitsmarkt-Daten zeigen: Die SPÖ-Alleinregierung schadet Wien. Und bei Kritik an objektiven Fakten gibt es immer dieselbe Reaktion: Alles ist super und wer das Gegenteil behauptet,
ist inkompetent. So kann es in Wien nicht weitergehen", sagte Marek in Blickrichtung der Wiener Gemeinderatswahl am 10. Oktober. "Gerade in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit zählen Wirtschaftskompetenz und Hausverstand statt ideologischer Scheuklappen. Die ÖVP ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Weil wir?s wollen. Und weil wir?s können."

Armutsbekämpfung durch Schaffung von Arbeitsplätzen
"Gerade die Schaffung von Arbeitsplätzen ist die beste Armutsbekämpfung. Diesen Wert von Wirtschaft müssen wir den Menschen in Wien vermitteln", betonte die Wiener VP-Chefin. Und abschließend: "Wir wollen die Bürokratiehürden aus dem Weg räumen und einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Steuergeld der Menschen. Wir wollen eine bürgerfreundliche Verwaltung für Wien - bei Unternehmensgründungen und im täglichen Leben. Es muss Freude machen, ein Unternehmen zu gründen und Arbeitsplätze zu schaffen - Wien muss
eine Weltstadt sein, in der sich Leistung auszahlt."

Rückfragehinweis:   ÖVP Wien - Pressestelle   Tel.: (01) 515 43 - 940,
OTS0022    2010-05-01/11:27

Anmerkung Wien-konkret: Den verantwortungslosen Umgang mit Steuergeld demonstriert gerade ÖVP-Finanzminister Josef Pröll, indem er gerade 2 Milliarden Euro unseres Steuergeldes den Griechen spendet bzw. zuschießt!