Wien

Politchronik Wien (1939-1955)

1939

Der Zweite Weltkrieg bricht aus. Er sollte 200.000 Wiener das Leben kosten.

1944-1945

In 52 Luftangriffen werden mehr als 21 000 Häuser, das entspricht etwa einem Fünftel aller Häuser (!), 120 Brücken, 3.700 Gas- und Wasserleitungen sowie die größten Verkehrs- und Industrieanlagen zerstört. Im 1945 April marschiert die Rote Armee in Wien ein, weiters gründet sich die ÖVP aus den Resten des christlich-sozialen Lagers. Wien wird nach Kriegsende in vier Besatzungszonen geteilt, der 1. Bezirk ist interalliierte Zone. Theodor Körner wird Bürgermeister einer Koalitionsverwaltung.

1951

Franz Jonas wird Wiener Bürgermeister. In seiner 14-jährigen Amtszeit wird der Wiederaufbau der Stadt abgeschlossen. 

1954

Auf Grund des Randgemeindengesetzes wird "Groß-Wien" wieder verkleinert. Es hat hat nun seine heutige Größe und umfasst (wie heute) 23 Bezirke.

1955

Im Marmorsaal des Oberen Belvedere kommt es zur Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrages. Die Zeit der alliierten Truppen und Verwaltung ist vorbei, Wien und Österreich sind wieder souverän. Der ORF geht auf Sendung und das TV-Zeitalter beginnt.

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