Wien

Partei: "Team Stronach für Österreich"



Rechtspersönlichkeit:
25. September 2012
Gründer: Frank Stronach
Kontakt: Stronach Institut, Magna Straße 1, 2522 Oberwaltersdorf
Website: www.teamstronach.at 

Die Partei "Team Stronach" kandidierte erstmals bei der Nationalratswahl 2013 österreichweit und erzielte 5,7% bzw 11 Mandate. (Durch Parteiaustritte und Parteiübertritte ist der TS-Parlamentsklub auf 6 Mandatare geschrumft und das ist auch der aktuelle Stand im Jahr 2017.) 
   Nach dem Parteiwechsel von Franz und Vetter im Juni 2015 zur ÖVP waren es nur mehr 9 TS-Mandate. Im August 2015 wechselten zwei weitere Nationalratsabgeordnete, Kathrin Nachbaur und Rouven Ertlschweiger, vom Team Stronach in den ÖVP-Klub. Die Abgeordnete Jessi Lintl verließ ebenfalls im August 2015 das Team Stronach, blieb aber als fraktionslose Abgeordnete im Nationalrat, mittlerweile wurde sie in die FPÖ aufgenommen. (Qu wikipedia)

Wer beim Team mitmacht(e): Ex-FPÖ-Kurzzeit-Justizminister Michael Krüger, Ex-SPÖ-Nationalratsabgeordneter Gerhard Köfer, Ex-BZÖ-Nationalratsabgeordneter Robert Lugar, Ex-BZÖ-Nationalratsabgeordneter Erich Tadler, Ex-BZÖ-Nationalratsabgeordnete Elisabeth Kaufmann-Bruckberger, Ex-FPÖ-Politikerin Waltraud Dietrich aus der Steiermark,
 

Parteiprogramm:

* Eine geistige Revolution für Österreich
* Demokratie stärken
* keine weiteren Staatsschulden
* aufgeblasene Verwaltung abbauen, aber ohne Motorsäge
* Wirtschaftswachstum fördern
* Arbeitsplätze schaffen
* Wohlstand schaffen
* starkes Europa ohne Währungsunion (Rückkehr zum Schilling; ev Österreich-Euro)
* kleines Berufsheer
* Studiengebühren für überlaufene Studien
* Wahheit - Fairness - Transparenz
Zusammenfassung => Parteiprogramm Team Stronach  
 



31.5.2017: Außenpolitik-Sprecher des Team Stronach im KURIER Interview

Christoph Hagen: Der 48-Jährige ist unter anderem Sprecher für Außenpolitik im Team Stronach-Nationalratsklub. Er sitzt seit 2008 im Nationalrat - anfangs für das BZÖ, seit 2012 ist er beim Team Stronach. Davor war er zwischen 1999 und 2004 FPÖ-Bundesrat. ...
"KURIER: Wie stehen Sie zu einem EU-Heer?
Christoph Hagen: Ein gemeinsames EU-Militär wäre meiner Ansicht nach sinnvoll.

KURIER:
Soll Österreich sich daran beteiligen und die Neutralität aufgeben?
Christoph Hagen: Ja, ich kann nicht immer nur die Zuckerln rausholen. Wenn ich sage, ich will vom Heer einen Schutz, dann muss ich meinen Beitrag leisten. Da ist die Neutralität sehr wohl in Frage zu stellen, ob die überhaupt noch zeitgemäß ist. Man diskutiert ja, ob sie nicht mit dem EU-Beitritt eh schon aufgegeben wurde. Gewisse Verpflichtungen haben wir schon. ...

KURIER:
Darf der Brexit für die Briten ein Erfolg werden aus europäischer Sicht?
Christoph Hagen: Das darf für die Briten nur ja kein Erfolg werden, sonst können wir die EU abschreiben und sie zerfällt. Und es ist doch ein Friedensprojekt, von dem alle Staaten in Europa schon lange profitieren. Ich bin ganz klar Pro-Europäer, wenn auch nicht um jeden Preis." ...
Ganzes Interview =>  KURIER vom 31.5.2017



25.04.2017: Stronach/Hagen: Selbstauflösung des Parlaments muss abgeschafft werden!

Den Vorschlag von Rechnungshofpräsidentin Kraker, die Gesetzgebungsperiode im Nationalrat wieder auf vier Jahre zu verkürzen und dafür die vorzeitige Auflösung zu verhindern, findet Team Stronach Generalsekretär Christoph Hagen richtig. „In der Schweiz etwa ist die Selbstauflösung des Nationalrates nicht möglich, die Abgeordneten müssen für die Bürger arbeiten. Bei uns hingegen wird nur taktiert und auf Umfragewerte geschielt“, so Hagen. Wenn eine Koalition am Ende sei, solle der Bundespräsident die Regierung abberufen können und die Parteien „müssen neu zueinander finden. Vorzeitige Wahlen, die die Steuerzahler auch viel Geld kosten“, sollten nicht vorgesehen sein, erklärte Hagen am Rande einer Pressekonferenz.
Rückfragehinweis: Team Stronach Parlamentsklub, Tel. 01 401 10/8080



13.12.2016: Das Team Stronach muß 567.000 Euro Strafe zahlen

Warum?
Weil das Team Stronach das Parteiengesetz gebrochen hat.
Im Nationalratswahlkampf dürfen nur 7 Millionen Euro ausgegeben werden. Das Team Stronach hat aber 13,5 Millionen Euro ausgegeben.
Das Team Stronach sah sich in seiner Meinungsfreiheit beschränkt und ging nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in letzter Instanz zum Verfassungsgerichtshof. Dieser verurteilte das Team Stronach neuerlich. Das Team Stronach habe das Parteiengesetz "denkunmöglich angewandt".
=> VfGH Pressemitteilung zur Causa Entscheidung E 729/2016 vom 13. Dezember 2016
   PS: Als Ehrenrettung für Frank Stronach muß allerdings man dazusagen, daß Frank Stronach sein eigenes Geld ausgegeben hat, während die Parlamentsparteien SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne, BZÖ Millionen an Steuerzahlergeld im Wahlkampf ausgegeben hatten. Weiters machte das Team Stronach geltend, daß es keine Vorfeldorganisationen hätte, wo der Wahlkampf über Umwege abgewickelt werden kann, die das bei anderen Parteien der Fall ist. Ein Verstoß gegen das Parteiengesetz bleibt es trotzdem. Ob das Team Stronach die Strafe auch tatsächlich bezahlen muß, entscheidet der Verwaltungsgerichtshof.



05.07.2016:Team Stronach Parlamentsklub: Wirtschaftsgemeinschaft statt politischer Union

„Ich sehe durch den Brexit nicht zwingend ein Problem auf uns zukommen“, kommentierte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar bei einer Pressekonferenz zur kommenden Nationalratssitzung den Austritt der Briten aus der EU. „Was wir wollen, ist eine Umkehr – weg von der politischen Union und zurück zu einer Wirtschaftsgemeinschaft“, so Lugar. ... „EU-Kommissionspräsident Juncker ist zum Problem für die Europäische Union geworden!“, warnte Lugar im Zusammenhang mit dem Brexit und weiter: „er sollte Platz machen für jemanden, der diese Wirtschaftsgemeinschaft stärken will.“ Für Österreich wolle er selbstverständlich keinen Austritt aus der EU, denn „dieses Friedensprojekt wollen wir nicht gefährden.“
Rückfragehinweis: Team Stronach Parlamentsklub, ++43 1 401 10/8080



17.6.2016: Team Stronach Kärnten mit neuen Namen

Neuer Name: "Freies Team Kärnten".
Landesrat Gerhard Köfer.
Offiziell ist LR Köfer immer noch beim Team Stronach.
 



3.6.2016: Gründung der Plattform "Vision Österreich"

Heute hat Frank Stronach die Gründung der politischen Plattform "Vision Österreich" im Magna Racino, Racino Platz 1, 2483 Ebreichsdorf vorgestellt. Seine Vidion ist die Sanierung Österreichs. Diese Plattform soll für alle politischen Richtungen und Parteien offen sein.
   Gleichzeitig gab er bekannt, daß er bei der nächsten Nationalratswahl nicht mehr kandidieren wird. Der Partei "Team Stronach" will er seinen Namen "Stronach" entziehen, damit dieser nicht in Mißkredit kommt.
   Der derzeitige Team-Stronach Klubobmann Robert Lugar will mit neuen Namen und ohne weitere Zuschüsse von Frank Stronach bei der kommenden Nationalratswahl antreten.



29.04.2016: Frank Stronach gibt keine Wahlempfehlung für die BP-Wahl

Österreich ist durch die jahrzehntelange verfehlte Politik unregierbar geworden. Egal wer am 22. Mai 2016 das Rennen um die Hofburg macht – Österreich braucht keine Grabenkämpfe, sondern Lösungen für die vielen Probleme im Land.
   Leider sind die Möglichkeiten des Bundespräsidenten, sich stärker für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen zu können sehr beschränkt. Aus der Sicht des Team Stronach Bundesparteiobmannes sollte der Bundespräsident künftig mehr Rechte bekommen, um notwendige und wichtige Reformen offensiv vorantreiben und damit dem Land und den Bürgerinnen und Bürgern dienen zu können. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen ist die Rolle des Bundespräsidenten eine teure Repräsentationsaufgabe – daher gibt es seitens des Team Stronach keine Wahlempfehlung für das angeblich höchste Amt im Staat.
Rückfragehinweis:  Team Stronach für Österreich, Bundesgeschäftsstelle   059056 9100



27.04.2016: Mit DNA-Proben Einreise straffälliger Asylwerber verhindern

„Natürlich werden wir der Notstandsverordnung zustimmen, auch wenn diese zahnlos ist, weil sie in der Möglichkeitsform verfasst ist. Wir sehen darin aber einen ersten Schritt in die richtige Richtung“, stellte Team Stronach Frauensprecherin Martina Schenk in der Nationalratsdebatte zur Asylgesetznovelle fest.
   Als nächsten Schritt verlangt sie die Entnahme von DNA-Proben von allen männlichen Flüchtlingen ab 14 direkt an der Grenze und brachte dazu einen Entschließungsantrag ein. „Inzwischen müssen auch die Grünen und die NEOS erkennen, dass der Notstand in Österreich längst Einzug gehalten hat,“ verwies Schenk auf die zahlreichen Fälle von sexuellen Übergriffen durch Asylwerber.
Das Problem bei herkömmlichen Fingerabdrücken zur Identifizierung sei, dass Flüchtlinge, die des Landes verwiesen wurden, weil sie zum Beispiel straffällig wurden, „sich die Fingerkuppen verätzen oder verbrennen, um dann mit einer neuen Identität wieder einzureisen“, machte Schenk aufmerksam. Mittels DNA-Proben könnten straffällig gewordene Asylwerber „eindeutig identifiziert werden und können Vergewaltigungen im Nachhinein klar nachgewiesen werden“, so Schenk.
Rückfragehinweis:    Team Stronach Parlamentsklub



17.03.2016: Stronach/Lugar: Volk muss Regierung Einhalt gebieten

Volksbefragung über Rechtsbruch der Regierung in der Flüchtlingspolitik.
Durch den unkontrollierten Einlass von Flüchtlingen über Monate hinweg „hat die österreichische Bundesregierung permanent das Recht gebrochen“, machte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar in der heutigen Nationalratssitzung aufmerksam. Das Team Stronach verlangt deshalb die Durchführung einer Volksbefragung über die zukünftige Flüchtlingspolitik. Ein entsprechender Antrag wurde im Plenum eingebracht.
   Die oft bemühte Ausrede, „es sind einfach so viele gekommen“, lasse Lugar nicht gelten. „Die Gesetze sind einzuhalten, auch von der Regierung“, fügte er hinzu, jeder Unternehmer müsse schließlich auch eine korrekte Buchhaltung führen und seine Steuern zahlen, so Lugar. Wenn die Vertreter der Regierungsparteien behaupten, die Regierung habe ihren Fehler eingesehen und würde es nun besser machen, „warum haben wir noch nichts davon gesehen?“, fragte Lugar. „Wenn diese Bundesregierung wirklich konsequent sein will, warum hat sie die Flüchtlinge nicht innerhalb der 6-Monate-Frist nach Ungarn zurückgeschickt?“
   Tatsache ist, „die meisten haben keinen Grund zu uns zu kommen, außer dass sie gerne bei uns sein wollen, weil es viel angenehmer ist als in Griechenland“, machte Lugar aufmerksam. Schutz hätten sie auch in den Ländern vor Österreich gefunden. Deshalb sollte das Volk sagen, ob es diesem Rechtsbruch noch weiter zusehen will oder nicht, „das Volk ist der Souverän und entscheidet“, betonte der Team Stronach Klubobmann.
Rückfragehinweis:   Team Stronach Parlamentsklub

Anmerkungen Wien-konkret: Über Rechtsbruch sollten Gerichte entscheiden, aber nicht das Volk.



14.12.2015: Die Salzburger ÖVP und Grüne kündigen Koalition mit Team Stronach

Hans Mayr (Ex-Team Stronach) bleibt als parteiloser als Landesrat in der Salzburger Landesregierung. Die Mehrheit im der Salzburger Landtag sichert ihnen der ehemalige Team-Stronach Landtagsabgeordnete und Ex-Fußballer Otto Konrad.



6.12.2015 Klubobmann Robert Lugar will bis August das Team Stronach auf über 4% in den Meinungsumfragen führen

Robert Lugar (TS): "... Ich bin jetzt angetreten in etwa vor drei Monaten und habe gesagt, ich will die Partei wieder in den wählbaren Bereich zurückbringen. Das sind eben diese 4%., die man in Österreich braucht, um wieder gewählt zu werden. Ich glaube, daß das die Basis für alles sein muß. Eine Partei, die nicht wählbar ist, hat sich selbst aufgegeben.  Deshlab ist es unser Ansinnen. Wir sind gut unterwegs. Wenn ich mir den Zuspruch aus der Bevölkerung ansehe, dann sind wir gut unterwegs. Aber es braucht auch seine Zeit und ich stehe zu dem, was ich gesagt habe. Jetzt sind es noch 9 Monate. Daß wir in 9 Monaten wir wieder im wählbaren Bereich sein werden. ... "
ORF Gaby Konrad:
Und wenn Sie im August 2016 nicht bei 4% sind? Welche Konsequenzen ziehen Sie dann?
Robert Lugar (TS):  "Dann muß man sich natürlich was überlegen. Das ist gar keine Frage. Denn eine Partei, die nicht wählbar ist, hat keinen Grund weiter zu existieren. Das ist keine Frage. Aber ich gehe davon aus, daß wir das schaffen. ...

Bei der Bundespräsidentenwahl 2016 will das Team Stronach laut Klubchef Lugar nun Irmgard Griss doch nicht unterstützen, weil sie die Neutralität infrage stelt und mittlerweile eine NEOS-Kandidatin sei. Ein geeigneter Kandidat für das Team Stronach werde noch gesucht.



5.12.2015 Frank Stronach sucht Bundespräsidentschaftskandidaten

Stronachs Vorstellung über die Bundespräsidenten-Rolle. "Sollten mindestens 20.000 Bürger einen Antrag für ein Volksbegehren stellen, müsse ein "Bürger- und Weisenrat" aus 21 Mitgliedern – neun Frauen, acht Männer und vier Experten zu den jeweiligen Sachthemen – einberufen werden. Die Teilnahme erfolgt über eine offizielle Ausschreibung des Bundespräsidenten. Einen Monat hätte der Bürgerrat Zeit, um über ein Thema zu beraten und einen Vorschlag zu machen. Sollten dessen Vorschläge mit der Regierungslinie nicht übereinstimmen, darf der Bundespräsident eine Volksabstimmung initiieren." Irmgard Griss hat das Modell abgelehnt.
(Qu. KURIER vom 5.12.2015).



25.11.2015 TS-Generalsekretär fordert LR Mayr zum Rücktritt auf!

"Der Generalsekretär des Team Stronach NR Christoph Hagen fordert den gestern aus dem Team Stronach ausgetretenen Salzburger Landesrat Hans Mayr zum Rücktritt als Landesrat auf. Ihm habe sich Mayr immer als „Ehrenmann mit Handschlagqualität“ vorgestellt. Wenn er dies auch wirklich wäre, würde er nun die Konsequenzen ziehen und vom Regierungssitz, welcher dem Team Stronach zustehe mit sofortiger Wirkung zurücktreten um einem Parteimitglied des Team Stronach Platz zu machen. Einfach sich aus der Partei zu verabschieden und das Familiensilber gleich mitzunehmen sei eines „Ehrenmannes“ nicht würdig, so Hagen weiter.
   Immerhin handle es sich bei dem Regierungssitz nicht um eine durch das Volk gewählte Position, sondern um eine durch die Parteien ausgehandelte. Deshalb stehe die Position des Landesrates nicht der Person Hans Mayr, sondern dem Team Stronach Salzburg zu, zeigt sich der Generalsekretär verärgert. Darüber sollte sich auch der Landeshauptmann einmal Gedanken machen, denn er habe eine Koalition mit dem Team Stronach und nicht mit „Parteifrei“, so Hagen weiter.
   Wenn nun Ex-TS Landesrat Mayr zu den Werten stehen würde, für welche er beim Team Stronach angetreten ist und die er unterschrieben hat, dann müsse er auch so viel Rückgrat haben und die Funktionen, welche er durch das Team Stronach erreicht hat unverzüglich zur Verfügung stellen, fordert der TS Generalsekretär abschließend."
Qu: Webseite Team Stronach Salzburg



7.8.2015 Team Stronach OÖ wollte sich auflösen

Die Landespartei "Team Stronach OÖ" wollte sich am 7. August 2015 in einer Mitgliederversammlung auflösen. Es kamen aber zu wenige Parteimitglieder. 2/3 der Mitglieder hätten anwesend sein müssen, waren sie aber nicht. Somit wird die Mitgliederversammlung OÖ in zwei Wochen wiederholt und unternimmt einen neuerlichen Auflösungsbeschluß.



1.8.2015 Zwei weiter Nationalratsabgeordnete wechseln zur ÖVP

Ex-Klubobfrau Kathrin Nachbaur und Ex-Pressesprecher Rouven Ertlschweiger gaben heute ihren Wechsel vom Team Stronach zum ÖVP-Parlamentsklub bekannt. Als Grund gab Nachbaur an, daß sie die Oppositionsarbeit frustrierend empfand..
   Das Angebot der ÖVP dürfte offensichtlich gepaßt haben. Das Team Stronach verliert 330.00 Euro an Klubförderung pro Jahr, die ÖVP darf sich über 100.000 Euro mehr Klubförderung freuen.



3.6.2015 Zwei TS-Abgeordnete wechseln zur ÖVP

Heute gaben die beiden Team Stronach-Nationalratsabgeordnete Dr. Marcus Franz und Dr. Georg Vetter bekannt, daß sie zur ÖVP wechseln. Das Team Stronach verliert dadurch 2 Mandatare und hat nun nur mehr 9 Mandate und verliert weiters ca 214.000 Euro pro Jahr an Parteienförderung, die ÖVP bekommt ca 100.000 Euro pro Jahr zusätzliche Parteienförderung. Das Ganze ist somit auf jeden Fall ein gutes Geschäft für die ÖVP.

   Rückblick: Bei der Nationalratswahl 2013 erhielt der Kandidat Dr. Georg Vetter lediglich 199 Vorzugsstimmen und der Kandidat Dr. Marcus Franz 116 Vorzugsstimmen. D.h. die beiden haben so gut wie keine direkte Legitimität durch das Volk. Gewählt wurden ganz offensichtlich die Partei "Team Stronach", denen die beiden Herren ihr Mandat zu verdanken haben. Der Wechsel der Partei ist eine Mißachtung des Wählerwillens, was die beiden Herren aber nicht weiters kümmert. Eine saubere Lösung wäre gewesen, daß wenn sie nicht mehr dem Team Stronach angehören wollen, dann eben ihr Nationalratsmandat zurückzulegen.
   Interessant in diesem Zusammenhang ist noch, daß z.B. der TS-Kandidat Thomas Bachheimer 226 Vorzugsstimmen - und somit deutlich mehr als die Mandatare Marcus Franz und Georg Vetter - erhielt, aber dafür kein Mandat bekam.

   Der größte Schaden für das Team Stronach ist allerdings, daß Fränks Werte weiter an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn man sich anschaut, was die beiden Ex-TS-Abgeordneten unter "Fairness" verstehen. Fränk hatte offensichtlich keine allzu gute Personalauswahl bei seinen Kandidaten, wie man auch schon beim Fall Monika Lindner sehen konnte.
 
Dazu Klubobfrau Waltraud Dietrich in einer Presseaussendung::
"In schwierigen Zeiten zeigt sich, wer zu der Partei steht und wer nur persönliche Interessen verfolgt." Mit diesen Worten kommentiert Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich den Übertritt der beiden Mandatare Dr. Georg Vetter und Dr. Markus Franz zur ÖVP. "Wir sind angetreten, um das System zu ändern, jetzt agieren die beiden als Steigbügelhalter des bestehenden Systems, das müssen sie vor sich selbst verantworten!" so Dietrich.



1.6.2015 Team Stronach für Österreich legt eigenem Mandatar, Georg Vetter, den Rücktritt nahe

Zur heute öffentlich vorgebrachten Kritik des Nationalratsabgeordneten Dr. Georg Vetter hält Frank Stronach fest: "Wenn Herr Vetter glaubt, seine Tätigkeit als Abgeordneter des Nationalratsklubs der Partei "Team Stronach für Österreich" könnte seine Reputation gefährden, dann ist er eingeladen, sein Nationalratsmandat sofort zurückzulegen und Platz für neue, tatkräftige, fleißige und konstruktive Kräfte machen."
   Mit seinem heute veröffentlichten Brief schädigt Vetter die Reputation der Partei und den Parlamentsklub. Weder der Parlamentsklub, noch die vielen Mitstreiter und Sympathisanten des Team Stronach, die wochenlang ehrenamtlich für das Mandat von Vetter, der im Wahlkampf vorwiegend durch Abwesenheit glänzte, gekämpft haben, haben sich das nicht verdient.
   Offenbar geht es Vetter beim Mandat darum, sein eigenes im Vergleich zu gut verdienenden Rechtsanwälten eher bescheidenes Einkommen auf zu fetten, als Politik auf der Basis des Parteiprogramms des Team Stronach zu leisten. Leider habe ich mich in der Person des Herrn Vetter getäuscht. Er hat bei der Listenerstellung offenbar wider besseres Wissen einen Ehrenkodex unterschrieben, den er gleich nach der Erlangung des Mandates gebrochen hat. Ich werde Vetter keine Träne nachweinen, wenn er seine parlamentarische Tätigkeit für das Team Stronach beendet, schloss Frank Stronach.
Presseaussendung Team Stronach für Österreich, 
Dr. Ronald Bauer, Bundesgeschäftsführer, Tel: 059056 9100



31.5.2015 Landtagswahlen in der Steiermark und Burgenland

Das Team Stronach scheiterte in der Steiermark. Mit 1,7% der Stimmen ist das Team Stronach weit von von einem Mandat entfernt.
   Im Burgenland war das Team Stronach im Wahlbündnis mit der "Liste Burgenland" erfolgreich. Mit 4,8% konnten das Wahlbündnis ihre Mandate von 1 auf 2 Mandate verdoppeln.



6.5.2015 Vizechef Auer abgewählt

Der Parteivorstand des Team Stronach hat heute den bisherigen Vizechef Wolfgang Auer abgewählt. Vor kurzem war Auer noch Spitzenkandidat des Teams Stronachs für die steirische Landtagswahl Ende Mai 2015.

 



21.4.2015 Team Stronach tritt bei der Landtagswahl in der Steiermark an

Ein sorgfältig ausgewähltes Team mit dem steirischen Unternehmer Ing. Mag. (FH) Josef Kaltenegger an der Spitze, wird sich dem Wahlkampf in der Steiermark stellen und für ein Aufbrechen der verkrusteten Strukturen in der Heimat unseres Parteigründers sorgen.
   Frank Stronach: "Ich bin stolz auf Josef Kaltenegger und die Kandidaten und bedanke mich bei allen Helfern, die uns mit ihrem Einsatz ein Antreten in der Steiermark ermöglicht haben. Weit mehr als 800 eingelangte Unterstützungserklärungen sind die beste Bestätigung, dass die Steiermark reif für Veränderung ist."
Rückfragehinweis:     Team Stronach für Österreich    059056 9122
  
Anmerkung Wien-konkret: Der bisher vorgestellte Spitzenkandidat für die Steiermark - Wolfgang Auer - wurde vom Team Stronach nicht einmal mehr erwähnt. Auer ist dzt noch Stronachs Stellvertreter als Parteichef, wird vermutlich aber nach weniger als drei Monaten im Amt abgesetzt werden. Auer hatte kritisiert, das Team Stronach benötige dringend demokratische Strukturen, die Zeit monokratisch geführter Parteien sei vorbei. Naja, jedenfalls ist seine Zeit beim Team Stronach vorbei...



21.4.2015 Elisabeth Kaufmann-Bruckberger zurückgetreten

Frau Elisabeth Kaufmann-Bruckberger (Ex-BZÖ, Ex-Team Stronach, nunmehr Team NÖ) ist mit Schreiben vom 21.4.2015 und Wirksamkeit 23.4.2015 als niederösterreichische Landesrätin und Landtagsabgeordnete zurückgetreten. Mit dem Verzicht Kaufmann-Bruckbergers auf das Landtagsmandat wird für Walter Naderer das bisherige interimistische Mandat zu einem Fixmandat.
   Das gab heute NÖ-Landtagspräsident Ing. Hans Penz bekannt.



18.3.2015 Team Stronach NÖ Abgeordnete fordern Ausschluß und Abwahl Kaufmann-Bruckbergers

Die beiden Landtagsabgeordneten des NÖ Landtagsklubs Team Stronach, Dr. Gabriele Von Gimborn und Dr. Walter Laki, haben heute gegenüber Klubobmann Ernest Gabmann beantragt, 1. Landesrätin Kaufmann-Bruckberger aus dem Klub auszuschließen und 2. dem Landtag die Abwahl von Kaufmann-Bruckberger vorzuschlagen.
  
Wie die Landesobfrau des Team Stronach für NÖ, Renate Heiser-Fischer, betont, wäre angesichts des Geständnisses von Kaufmann-Bruckberger in der Korruptionsstrafsache "Kärntner Seenkauf", deren freiwilliger Rücktritt, das was der politische Anstand erfordert und logische Konsequenz. "Sollte der Rücktritt aber nicht erfolgen, müsste der Landtag von sich aus aktiv werden. Es wäre ein einmaliger Tiefpunkt in der ohnehin von Skandalen gebeutelten heimischen Innenpolitik, würde eine, in einer der größten Korruptionsskandale der zweiten Republik geständige Beschuldigte, weiter Mitglied einer Landesregierung sein."
   Heiser-Fischer hält fest, dass Kaufmann-Bruckberger im November 2013 aus dem Team Stronach für NÖ ausgeschlossen wurde. Die Landesobfrau betont, dass dieser Schritt damals wohlüberlegt war und nicht, wie vielfach kolportiert, ein spontaner Entschluss der Parteigremien war. Kaufmann-Bruckberger wurde wegen dubioser Rechtsgeschäfte zu Lasten des Team Stronach für NÖ ausgeschlossen.
Rückfragehinweis:  Team Stronach f. NÖ, Walter Rettenmoser, Kommunikation, 0664 156 52 14



6.2.2015: Kathrin Nachbaurs Nachfolger

* Dr. Wolfgang Auer als Nachfolger von Kathrin Nachbaur zum Vizeparteiobmann gewählt,
* Waltraud Dietrich wurde als Nachfolger von Kathrin Nachbaur zur Klubobfrau gewählt.
* Ulla Weigerstorfer wird als Nachfolgerin von Kathrin Nachbaur die Leitung der Team Stronach Bildungsakademie übernehmen.

"Das Team Stronach hat die Intensivstation verlassen, die Lebensgefahr ist gebannt", sagte der frisch gekürte Vizeparteiobmann Dr. Wolfgang Auer in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Parteiobmann Frank Stronach, der scheidenden Klubobfrau Kathrin Nachbaur und deren Nachfolgerin Waltraud Dietrich. Dietrich wurde in der heutigen Klubsitzung einstimmig zur neuen Klubobfrau gewählt, Auer war in der Mitgliederversammlung am Donnerstag einstimmig zum neuen Vizeparteiobmann bestimmt worden. 
   Der Arzt und Unternehmer Auer kommt wie Frank Stronach aus der Steiermark und wird Spitzenkandidat bei den kommenden steirischen Landtagswahlen. Auer. "Ich weiß, dass mich noch kaum jemand kennt- aber ein neues Gesicht tut der Politik immer gut!" Er ist überzeugt davon, dass es in Österreich nicht so weitergehen kann wie bisher und schätzt Frank Stronach als einen "sehr sozialen Menschen", der es sicherlich nicht nötig habe, Stimmen zu kaufen. "Im Gegenteil, was wäre die Steiermark ohne Stronach, der hier 15 000 Arbeitsplätze geschaffen hat?", betonte Auer. ...
Nachbaur wird zudem die Leitung der Team Stronach Bildungsakademie auf Wunsch von Frank Stronach an die derzeitige Vizepräsidentin Ulla Weigerstorfer übergeben. ...
Qu.: Team Stronach Presseausendung vom 6. Feb 2014

 



17.12.2014: Keine Kandidatur in Niederösterreich

Bei den Gemeinderatswahlen in NÖ am 25.1.2015 wird das Team Stronach in keiner einzigen Gemeinde antreten. Grund: Man habe keine geeigneten Kandidaten gefunden, sondern nur "politische Glücksritter", "Parteitouristen" oder Querulanten", so Landesobfrau Renate Heiser-Fischer.



28.11.2014: Kathrin Nachbaurs Parteimitgliedschaft im "Team Stronach Steiermark"

Sehr geehrter Herr Mag Marschall,
Das Team Stronach Steiermark ist  beim Innenministerium als eigene Partei gemeldet 
So wie alle anderen Landesorganisationen.
Frau Dr Nachbaur ist seit Januar dem TS Steiermark beigetreten. Das genaue Datum weiß ich nicht auswendig. kann ich aber wenn erwünscht am Montag nachliefern. 
Viele liebe Grüße 
Waltraud Dietrich   
           28. Nov. 2014 

PS: Damit ist nun das Verwirrspiel von Kathrin Nachbaur zu Ende. Offensichtlich war Nachbaur bis zu ihrem Rücktritt in der Bundespartei ein Doppelmitglied und ist jetzt nur mehr einfaches Mitglied.



23.11.2014 ORF Im Zentrum mit Kathrin Nachbaur, Klubobfrau vom Team Stronach



(c) ORF.at TV-Thek


Vorab Kommentar von Wien-konkret: Hiermit kann gezeigt werden, wie Kathrin Nachbaur selbst eine einfache und relevante Frage nicht beantworten möchte. Die einfache Frage lautete wiederholt: "Warum sind Sie aus der Partei ausgetreten (und wollen Klubobfrau des Team Stronach bleiben.)" Der Eiertanz bei der Antwort zeigt, daß Frau Nachbaur nicht offen und ehrlich antwortet. Vielmehr stellte sich Tage später heraus, daß Nachbaur eh noch Parteimitglied ist und zwar im Team Stronach Steiermark !!!

 
 
Ingrid Thurner, Moderation:
Kathrin Nachbaur, Klubobfrau, Team Stronach
Gerhard Köfer, Landesrat, Team Stronach
Peter Filzmaier, Politikwissenschafter
Rudi Fußi, Kommunikations- und Politikberater
Anneliese Rohrer, Kolumnistin
  
Ingrid Thurner: Frau Nachbaur, … Warum sind Sie aus der Partei ausgetreten?
Kathrin Nachbaur: Zur Einleitung möchte ich ganz kurz sagen: Selbstverständlich war Frank von meiner Schwangerschaft informiert. Er hat sich sehr gefreut. Er hat sich klarer Weise an meine Bitte gehalten das vertraulich zu behandeln, weil ich natürlich selbst den Zeitpunkt bestimmen wollte, wann ich damit in die Öffentlichkeit gehe und daraus eine Story zu fabrizieren finde ich eher fragwürdig. …
Ich erlaube mir auch, eingangs eine grundsätzliche Bemerkung zu machen und zwar:
Es gibt in Österreich eine riesige Arbeitslosigkeit und die Menschen wissen nicht, wie sie auskommen sollen mit ihrem Geld. Und mir kommt einfach vor –wenn auch die Fragen natürlich medial sehr interessant und spannend sind – daß das einfach ein großes Ablenkungsmanöver ist, weil das ist für Österreich überhaupt nicht relevant, was da diskutiert wird. Zumindest ist das mein Verständnis für Politik. Ich bin in die Politik gegangen um lösungsorientiert zu arbeiten für das Land, für die Österreicher, um mich dafür einzusetzen, daß der Wirtschaftsstandort wieder attraktiv wird, daß es Arbeitsplätze gibt. Aber ich verstehe schon, Sie haben ein Interesse natürlich jetzt  über die aktuellen Ereignisse zu sprechen.

Ingrid Thurner: Ja, Ich glaube, daß interessiert jeden. Warum? Warum haben Sie diesem Schritt gemacht aus der Partei auszutreten? Sie hätten es ja auch anders machen können. Sie können sagen: „Ich kann das Amt nicht mehr ausfüllen, aber ich fühle mich der Partei verbunden“. Jetzt sieht es so aus, Sie würden sich der Partei nicht mehr verbunden fühlen, sonst wären Sie ja nicht ausgetreten.
Kathrin Nachbaur: Ich bin froh, daß ich diesbezüglich eingeladen bin. Ich fühle mich selbstverständlich verbunden (Anm. Red: Wem?). Wenn ich ein bisserl ausholen darf. Ich habe schon mehrmals gesagt, wir haben, Frank Stronach hat diese Bewegung gestartet, gegründet, finanziert, da sind wir ihm alle sehr dankbar. Im Laufe der Entwicklung haben wir kaum einen Fehler ausgelassen. Und glauben Sie mir es war sicher nicht immer so, daß Frank Stronach und ich einer Meinung waren. Also das war nicht immer so. Un die Medien haben natürlich auch eine gewisse Rolle gespielt, wenn ich daran denke, wie man ihn nach seiner Aussage „Todestrafe“ durch den Kakao gezogen hat. Aber jedenfalls bin ich ihm sehr dankbar, daß er das gegründet hat. Ich bin sehr dankbar, daß ich 12 Jahre Mangementerfahrung und andere Erfahrung bei Magna in Kanada sammeln konnte. Ein sehr wettbewerbsorientiertes Umfeld.

Ingrid Thurner: Frau Nachbaur: Warum sind Sie aus der Partei ausgetreten? Das wollen wir doch wissen? Was war ihr Bewegugrund?
Kathrin Nachbaur: Man muß mir schon zugestehen, daß ich in dem Zeitpunkt, wo ich meine Schwangerschaft bekannt gebe – über die ich mich selbstverständlich riesig freue – daß ich mich auch zurücknehme und mich aus der Parteiarbeit zurückziehe.

Ingrid Thurnher: Aber dafür muß man doch nicht gleich die Mitgliedschaft niederlegen oder?
Kathrin Nachbaur: Na das war auch nicht so. Es ist einfach unmöglich gleichzeitig die Partei zu führen, den Klub zu führen, eine gute Mutter zu sein. Das geht nicht alles unter einen Hut, so realistisch bin ich schon auch.

Ingrid Thurner: Aber Klubobrfau wollen Sie trotzdem bleiben. Wie soll das gehen Frau Nachbaur?
Kathrin Nachbaur: Das wird eine Teamentscheidung. Was ich gemacht habe war, ich habe in einer Klubsitzung gesagt, daß ich mich zurückziehen werde, daß ich das Amt des stellvertretenden Obmannes zurücklege. Und das hat mehrere Gründe. Fank Stronach hat ja schon länger gesagt er wünscht sich einen starken Mann – ich denke man sollte sagen „Eine starke Person“ – wi sind ja im Zeitalter der Frauen – da möchte ich auf jeden Fall dieser Person und dem Vorstandgremium - das er da einberufen möchte - Platz machen und andererseits brauche ich auch die Zeit als Mutter. Das wird auch jeder verstehen.

Ingrid Thurner: Frau Nachbaur. Entschuldigung, wenn ich Sie da unterbreche. Müssen nicht befürchten, daß Ihre Kollegen Abgeordneten im Parlamentsklub dann sagen werden, naja warum soll Sie dann – wenn Sie nicht einmal mehr unserer Partei angehört – unsere Klubchefin bleiben?
Kathrin Nachbaur: Ich stehe hinter dem Inhalt. Ich stehe hinter dem Team. Ich stehe selbstverständlich hinter der Partei. Das stimmt nicht, daß ich mich da jetzt verabschiedet hätte. Ich habe ja den Inhalt mitverfaßt und der ist gut im Sinne für den Wirtschaftsstandort, im Sinne für die Bürger in Österreich. Ich stehe zu den Dingen absolut. Und ein Kollege von mir hat die Vertrauensfrage im Klub gestellt nach dem ich gesagt habe. … Erfreulicher Weise auch Frank selbst war dabei. Haben mir das Vertrauen ausgesprochen. Sonst hätte ich das ja auch gar nicht gemacht. …

Ingrid Thurner: Einer, der Ihnen die Rute schon öffentlich ins Fenster gestellt hat, daß ist Ihr Vorgänger als Klubobmann, nämlich Robert Lugar. Und ich habe ihn vor der Sendung zu einem kurzen Interview getroffen. Schauen Sie einmal.

Einblendung:
Ingrid Thurner: Herr Lugar. Vor ein paar Tagen hat der Klub Frau Nachbaur noch einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Was hat sich seither geändert?
Robert Lugar: Wir haben damals nicht gewußt, daß sie aus der Partei ausgetreten ist. Es gibt ein Protokoll über die Sitzung. Da wurde mit keinem Wort erwähnt, daß sie aus der Partei ausgetreten ist. Hätte ich das gewußt, hätten wir das gewußt, hätten wir selbstverständlich eine große, breite Diskussion angeregt, ob das überhaupt möglich ist, daß eine Klubobfrau austritt aus der Partei, sich nicht mehr identifiziert und trotzdem Klubobfrau bleibt.

Ingrid Thurner: Das stellen Sie jetzt in Frage. Wollen Sie die Frau Nachbaur entmachten?
Robert Lugar: Ganz im Gegenteil. Ich will, daß die Frau Nachbaur bleibt. Ich habe sie sehr geschätzt. Ich schätze sie immer noch. Als Klubobfrau hat sie gute Arbeit geleistet. Es geht nur darum – daß sie diese Entscheidung, die sie aus meiner Sicht komplett falsch war, eben mit ihren Fuktionen auch die Parteimitgliedschaft zurückzulegen, daß Sie das revidiert, daß sie wieder eintritt in die Partei und damit auch ein Zeichen setzt, daß sie wieder mit uns gemeinsam an der Politik Frank Stronachs arbeiten möchte.

Ingrid Thurner: Wenn Sie das nicht tut. Wie stark ist denn die Fraktion die sagt „Das können wir nicht akzeptieren. Unter diesen Umständen hat sie unser Vertrauen nicht mehr.“
Robert Lugar: Also ich repräsentiere hier nicht nur Frank Stronach, der mich beauftragt hat in seinem Namen zu sprechen. Ich spreche auch für die Mehrheit der Abgeordneten im Parlament, in der Fraktion Team Stronach, die eben nicht akzeptieren wollen, daß sich eine stellvertretende Parteiobfrau – die sie ja jetzt nicht mehr ist aber immerhin noch Klubobfrau – vom Team Stronach lossagt, indem sie ihre Parteimitgliedschaft zurücklegt. Das können wir nicht akzeptieren. Das wollen wir nicht akzeptieren und ich hoffe, daß sie zur Vernunft kommt und diese Entscheidung revidiert und wir sind da auch gesprächsbereit. Aber das muß auf jeden Fall passieren. …

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Ingrid Thurner: Herr Köfer: Geht das für Sie eine Klubobfrau im Parlament, die nicht Mitglied der Partei ist? Finden Sie das in Ordnung?
Gerhard Köfer: Ich habe dazu einen ganz klaren Standpunkt. Wir von Kärnten aus haben natürlich mit unserer eigenen Philosophie, mit unserer Unabhängigkeit in Kärnten – die wir ja auch schon seit über einen Jahr auch leben – aaah den Zugang gefunden, daß wir sagen aaah, das Minimum, daß man aufbringen muß – um auch eine politisch Funktion aaah auszuführen ist, die Mitgliedschaft. Und ich gehe davon aus, daß die Kathrin Nachbaur das auch machen wird.
Ingrid Thurner: Was? Wieder eintreten?
Gerhard Köfer: Ja natürlich. Also mir ist doch völlig egal, wo sie Mitglied wird. Sie kann Zuflucht in Kärnten finden als Mitglied oder in der Steiermark. Letzendlich geht es darum sich zugehörig zu fühlen und da gehört die Mitgliedschaft natürlich auch dazu. 


Ingrid Thurner: Also ich habe versucht zu fragen, ob Sie wieder eintreten werden. Sie haben es mir eigentlich nicht beantwortet.
Kathrin Nachbaur: Das ist nicht etwas, was ich im Fernsehen diskutieren möchte. Ich möchte das mit meinem Team besprechen und da bitte ich einfach um Verständnnis.

 
=> Im Zentrum Sendung auf youtube zum Nachsehen.

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Kurz nach der ORF-Sendung:
Marcus Franz
auf Twitter @LibKons1  ·  23. Nov. 23:50 Uhr
O-Ton Nachbaur:"
ich kann mich für mein Geschwafel selbst nicht leiden. Der Grund für den Parteiausstieg:so funktionierts einfach nicht mehr"
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21.11.2014 "profil online": Stronach-Vize Nachbaur verlässt Partei

Wie "profil online" berichtet, tritt Katrin Nachbaur von ihrer Funktion als stellvertretende Parteiobfrau zurück und kündigte in den vergangenen Tagen gar ihre Parteimitgliedschaft. Dies bestätigte eine Sprecherin des Parlamentsklubs gegenüber "profil". Nationalratsabgeordnete wird die 35-Jährige aber bleiben. Den Klubvorsitz hat sie zwar zur Verfügung gestellt, doch die Abgeordneten sprachen ihr einstimmig das Vertrauen aus. Nachbaur sagt dazu nur so viel: "Stronach ist Obmann, ich bin Klubobfrau, und wir wollen, dass die Partei gut arbeitet. Wir haben allerdings den einen oder anderen Auffassungsunterschied."
   Kurios: Dem Parlamentsklub steht demnach ab sofort eine parteilose Abgeordnete vor, das Team Stronach wird weiter vom Obmann Frank Stronach geführt. Wer ev Nachbaurs Nachfolger als Klubobfrau / Klubobmann wird, konnte in der Partei vorerst niemand beantworten. Als Leiterin der Team Stronach Akademie wird sie vermutlich auch bald abgelöst werden.



21.11.2014: Stronach streicht Nachbaur 140.000 Euro Gage

Kathrin Nachbaur vom Team Stronach kassierte bis jetzt mehr als Bundeskanzler Faymann, nämlich 22.300 Euro monatlich. 10.000 Euro monatlich von Fränk privat.
Qu KURIER vom 21.11.2014



19.11.2014 Stronach/Nachbaur: Bad Bank EZB zerstört unseren Wohlstand

Nur stabile Haushaltspolitik schafft Umfeld für Investitionen und Arbeitsplätze
"Seit Rot-Schwarz-Grün dem ESM zugestimmt haben, haben wir hierzulande nicht nur unser eigenes Schuldenproblem zu lösen, sondern auch noch das anderer, noch maroderer Länder", so Team Stronach Klubobfrau Kathrin Neubaur in ihrem Debattenbeitrag zur aktuellen Europastunde des Team Stronach. Sie forderte ein Ende der Schuldenmacherei. Denn nicht billiges Geld und immer weiter gesenkte Zinsen seien der Weg aus der EU-Schuldenkrise: "Auf Pump kann man keinen Wohlstand erwirtschaften und auf Pump kann man auch keine sinnvollen Arbeitsplätze schaffen. Nur mit einer stabilen Haushaltspolitik schafft man ein Umfeld, in dem Investitionen und Beschäftigung entstehen könnten."
   Die Lösungspläne von EZB-Chef Mario Draghi seien "skurril", so Nachbaur. Durch den Ankauf dubioser Ramschanleihen gieße man nur noch weiter Öl ins Feuer: "Niemand weiß genau, was die EZB jetzt alles kauft. Jedenfalls handelt es sich um "ABS", so genannte Asset Backed Securities. Das sind genau jene kompliziert verpackten Giftpapiere, die die Finanzkrise ausgelöst haben. Haben die Verantwortlichen nichts gelernt?"
   Mit dem Ankauf dieser Schrottpapiere werden die Banken zu Lasten der Steuerzahler von Risiken befreit. Die EZB mutiere mit solchen Maßnahmen zu einer Bad Bank, die besonders Sparer unter Druck setzt: "Die Enteignung, die durch die Niedrigzinspolitik begonnen hat, geht munter weiter. Das geht in Wirklichkeit auf Kosten der Pensionisten. Die sind es ja, die die meisten Sparbücher haben. Das Geld, das sie ihr Leben lang mühsam angespart haben, wird immer weniger wert."
   Das neu geplante 300 Mrd. Euro schwere Investitionsprogramm der EZB sei "undurchschaubar, unkontrollierbar und hoch spekulativ."
   Nachbaur forderte mehr Transparenz für den österreichischen Steuerzahler: "Unser Schicksal scheint zu sein: Hände falten, Goschn halten - und zahlen!" Viel besser, sagte Nachbaur, sei es in Österreich endlich eine Diskussion über "Too Big To Fail" zu führen: "Keine Bank darf je so groß werden, dass der Staat und damit der Steuerzahler erpressbar wird." Bürger müssten künftig leichter unterscheiden können zwischen Spekulationsbanken und normalen Geschäftsbanken, die die Realwirtschaft unterstützen. Spekulationsbanken sollten ihr Geschäft mit viel mehr Eigenkapital unterlegen müssen, und jedenfalls sollte der Steuerzahler nie für die misslungenen Spekulationen gerade stehen müssen. Kritik erntete auch die europäische Bankenunion, die die österreichische Bankenaufsicht faktisch entmachtet habe. "Wie gut diese Kontrolle ist, ist nicht mehr zu beurteilen. Sämtliche Entscheidungen der EZB unterliegen strengster Geheimhaltung. Wo bleibt die Demokratie in diesem gemeinsamen Europa?" Nachbaur unterstrich einmal mehr ihren Glauben an ein starkes Europa: "Stark ist Europa durch Frieden, fairen Wettbewerb, Vielfalt und Buntheit. Und nicht durch einen überregulierten Einheitsbrei, der uns mit den Schulden anderer Länder beglücken will, wo wir doch mit unserem eigenen Schuldenberg zu kämpfen haben."
Rückfragehinweis: Team Stronach Parlamentsklub/Presse



18.11.2014 Kathrin Nachbaur ist schwanger

Heute gab Kathrin Nachbaur öffentlich bekannt, daß sie schwanger ist.
Wer der Vater ist, wollte sie nicht bekannt geben. Laut sportnet.at ist der Vater angeblich ihr Lebensgefährte Christian Jauk (Sturm Graz-Präsident; Vater zweier Kinder mit seiner Ex-Frau). Frank Stronach ist es jedenfalls nicht, denn der erfuhr erst in einem ORF-Interview davon und hielt die Schwangerschaft von Nachbaur für ein Gerücht. Damit zeigte sich aber auch, daß Kathrin Nachbaur ihren Obmann und "Wahlonkel aus Amerika" Frank Stronach darüber nicht informiert hatte.
   Nachbaur über ihre Empfängnis: "ein zusätzlicher Steuerzahler fürs Pensionssystem".
Ob Frau Nationalratsabgeordnete Klubobfrau Nachbaur in Kanrenz geht ist auch noch offen.



5.11.2014 Kathrin Nachbaur in der Nationalratssitzung über Zuwanderungen, Islamismus & Dschihadismus, Österreichs Identität und unsere Werte





25.9.2014 Marcus Franz legt seine Funktion als Generalsekretär des Team Stronach mit Ende September zurück.

Diese Funktion gehe sich neben seinem Arztberuf und Mandatarsjob zeitlich nicht aus, sagte Franz am Donnerstag. Er übte aber auch Kritik an Parteigründer Frank Stronach. ...

 "Frank sagt, ich mache meinen Job sehr gut. Ich bin das freundliche, stilvolle Gesicht der Partei", betonte Nachbaur gegenüber dem "Kurier" (Donnerstag-Ausgabe). "Frank wünscht sich aber parallel zu meiner feinen Klinge einen Mann. Er soll unsere Hauptthemen mit mehr Stärke und angriffiger transportieren."
Qu: OÖ-Nachrichten vom 25.9.2014

Kuriosum: Marcus Franz war zwar Generalsekretär, aber nie Parteimitglied beim Team Stronach.



7.9.2014 Kathrin Naubaur sichert Doris Bures volle Unterstützung zu

... Positiv sieht die Team Stronach Klubobfrau, dass Bures bemüht ist, im staatsnahen Bereich die Frauenquote zu erfüllen. "In diesem Sinn hoffe ich, dass es der Nationalratspräsidentin gelingen wird, eine Brücke zur Überparteilichkeit zu schlagen und dem Land zu dienen", erklärt Nachbaur und sichert Bures die volle Unterstützung des Team Stonach zu.
Rückfragehinweis:    Team Stronach Parlamentsklub/Presse   Tel.: ++43 1 401 10/8080



24.8.2014 Team Stronach stellt Twitter-Konto ein

Team Stronach Kommunikationschef Hary Raithofer teilte die Einstellung mit und beklagte das zu geringe Niveau anderer Teilnehmer im sozialen Netzwerk. 
Anm. Red: Ob das die Lösung des Problems "Wählerschwund" ist oder sogar dessen Beschleunigung?
Zuletzt gab es immerhin 11.970 Follower auf Twitter beim Team Stronach .
 



26.7.2014 Team Stronach: Landesparteiobfrau des Team Stronach Wien legt Funktion zurück

Die Landesparteiobfrau des Team Stronach Wien, Dr. Jessi Lintl, legt ihre Funktion mit Ende Juli zurück. Lintl: "Meine Aufgabe war es, das Wiener Team für die Nationalratswahlen aufzustellen, es
war aber immer klar, dass ich den Wiener Wahlkampf bei den Gemeinderatswahlen 2015 nicht an der Spitze bestreiten werde. Neben der verantwortungsvollen Aufgabe im Nationalrat, wäre dies eine halbe Sache und halbe Sachen mache ich nicht!", so die Team Stronach Mandatarin.
   Diese Entscheidung wurde im besten Einvernehmen mit der Parteispitze getroffen und ist Teil eines lange feststehenden Zeitplans, bestätigt die stellvertretende Team Stronach Parteiobfrau Dr. Kathrin Nachbaur und bedankt sich bei Lintl für die hervorragende Arbeit in der Bundeshauptstadt.
Rückfragehinweis:   Team Stronach Parlamentsklub/Presse   Tel.: ++43 1 401 10/8080



6.2.2014 Almflächen - Stronach/Steinbichler: Bereits 26,1 Mio. Euro Schaden wegen untauglichem Schätzsystem

Jahrelang haben Landwirtschaftsministerium, AMA und die Landwirtschaftskammern trotz vehementer Kritik Brüssels ein völlig untaugliches Flächenerfassungssystem verteidigt. Nun liegen erstmals offizielle Schadenszahlen für ganz Österreich vor, wie aus der Beantwortung eine Anfrage des Team Stronach hervorgeht: 26,1 Millionen Euro wurden von 18.309 landwirtschaftlichen Betrieben mit Almbewirtschaftung bis Ende 2012 wegen vorgeblicher falscher Almflächenmaße zurückgefordert. "Diese Rückforderungen basieren aber auf einem falschen Schätzsystem, ruinieren unbescholtene Bauernfamilien und beschleunigen das Bauernsterben", kritisiert Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler. Seit mittlerweile fünf Jahren hagelt es für Österreichs Almbauern massive Fördergeld-Rückforderungs- und Strafbescheide durch die Agrarmarkt Austria (AMA), weil die EU festgestellt hatte, dass das von Österreich gewählte Flächenerfassungs- und Flächenkontrollsystem massive Lücken aufweist und dadurch berechnete Förderungen zu hoch seien. "Trotz der Versprechungen Österreichs gegenüber der EU-Kommission für entsprechende Adaptionen in der Verwaltung und beim Messsystem zu sorgen, geschah ganz offensichtlich viel zu wenig. Das geht jetzt auf Kosten der Rechtssicherheit der Bauern", erklärt Steinbichler. "Wenn das österreichische Flächenerfassungssystem nicht EU-konform ist, muss die Republik von der EU bestraft werden und nicht die Almbauern von der AMA", betont Steinbichler und fordert ein einfach zu administrierendes System auf Basis der tatsächlichen GVE (=Großvieheinheit)-Zahl, an die die Almbewirtschaftungsprämien gekoppelt werden sollen. Zudem verlangt Steinbichler "das sofortige Einfrieren der Rückforderungen und verhängten Strafen - bis der Landwirtschaftsminister sein Versprechen, das Almchaos zu lösen - umsetzt. Dabei müssen auch die Altfälle neu überprüft und den unschuldigen Almbauern die abgepressten Gelder zurückbezahlt werden", so der oberösterreichische Abgeordnete.
Rückfragehinweis: Team Stronach Parlamentsklub/Presse



29.1.2014 Dritte und letzte Rede von Frank Stronach im Nationalrat


... Wenn die Wirtschaft nicht funktioniert, funktioniert gar nichts.
Es ist schade, daß wir (Anm. Österreich) immer mehr weggehen von der Realwirtschaft in die Finanzwirtschaft. ... Nur die Realwirtschaft kann Wohlstand schaffen. Das bringt Arbeitsplätze. .. Man muß Produkte machen können, die man verkaufen kann. ... Produkte bestehen aus Rohmaterialien, die auf der ganzen Welt ziemlich den gleichen Preis haben. Dann braucht man Arbeiter dazu, die die Produkte anfertigen. Die Arbeiter muß man motivieren. ... Wenn die Staatsverwaltung zu groß ist, dann kann man nicht konkurrenzieren ... Ich habe sehr viel Geld (Erg. für das Team Stronach) ausgegeben, 30 Millionen. Hätte ich das besser ausgeben können für soziale Zwecke? ... Mein Gewissen hat mir gesagt, sei involviert, sei versucht das System zu verändern. ...
Ich bin sehr stolz, was ich alles machen konnte für Österreich. ...
Danke, daß ich hier sein durfte.





3.12.2013: Kaufmann-Bruckberger: "Ich fühle mich frei" (nach ihrem Rausschmiss beim Team Stronach)

Kaufmann-Bruckbeger: Wir werden unsere bisher gelebte Linie weiterführen. Wir haben uns ja auch nicht in der Vergangenheit an die Vorgaben des Teams Stronach gehalten. Wir hatten etwa die Vorgabe, Landeshauptmann Pröll nicht zum Landeshauptmann zu wählen. Da haben wir dem Willen Stronachs nicht entsprochen. Auch hätten wir dem Budget 2014 nicht zustimmen sollen. Daran haben wir uns auch nicht gehalten. ...

derStandard.at: Warum ist eigentlich fast niemand der Team-Stronach-Mandatsträger Mitglied der Partei Stronach?
Kaufmann-Bruckbeger: In den Statuten heißt es, man muss einen schriftlichen Antrag auf Parteimitgliedschaft stellen. Das habe ich gemacht. Der Betritt zur Partei muss von der Bundespartei bestätigt werden, dann sollte es eine schriftliche Annahmeerklärung geben. Bisher geschah das bei keinem von uns. Das einzige Parteimitglied des Teams Stronach in Niederösterreich ist die Bundespartei. Die Bundespartei besteht angeblich aus drei Parteimitgliedern.

Qu: Der Standard vom 3.12.2013



27.11.2013 Monika Lindner geht / Ulla Weigerstorfer folgt nach

Heute hat Monika Lindner ihr Mandat nach 29 Tagen im Parlament mit sofortiger Wirkung zurückgelegt. Ihre einzige Wortmeldung im Parlament: "Ich gelobe".
Sie war über das "Team Stronach" mit 100 Vorzugsstimmen in den Nationalrat eingezogen, obwohl sie bereits wenige Tage nach der Abgabe des Wahlvorschlages den Austritt aus dem Team Stronach bekannt gab und im gesamten Wahlkampf nicht in Erscheinung trat. Weiters betrieb Sie Wählertäushung indem Sie vor der Wahl bekannt gab, dass sie ein eventuelles Mandat nicht annehmen wolle. Das hat sie aber dann doch. Erste ihre Malversationen mit Auftragsvergaben an ihren Lebensgefährten brachten sie offenbar zum Umdenken.

Ihr folgt nun Ulla Weigerstorfer nach. Die Ex-Miss World aus dem Jahr 1987 arbeitet in Stronachs Magna Racino-Freizeitzentrum Firma als Pressesprecherin. Sie war Radio-Moderatorin und Playboy-Modell. Über Ihre Schulbildung ist derzeit - außer der Pflichtschule - nichts bekannt. Sie war Miteigentümerin der österreichischen Imbiss-Kette „Schnitzlplatz'l“, über die am 2. Mai 2008 der Konkurs verhängt wurde (c) wikipedia.

Der Team-Stronach-Parlamentsklub hat nun 11 statt 10 Mandatare. Das bringt nun 46.000 Euro mehr Klubförderung im Monat.



30.10.2013 Stronach / Krainer: "Jetzt reicht es! Siegfried Schalli aus Partei ausgeschlossen"

Schalli verheimlichte gegenüber Parteiführung schwerwiegende Angelegenheiten. Sofortiger Mandatsverzicht gefordert. 
Die Landesparteiobfrau des Team Stronach für Kärnten, Andrea Krainer, teilt heute Mittwoch, in einer Stellungnahme mit, dass Siegfried Schalli mit sofortiger Wirkung aus der Stronach-Bewegung ausgeschlossen worden ist. "Schalli hat gegenüber der Bundes- und auch gegenüber der Landespartei schwerwiegende Angelegenheiten aus der Vergangenheit konsequent verheimlicht. Es haben sich in den letzten Tagen - zum Teil auch schon länger kursierende - Gerüchte und erhebliche Vorwürfe nunmehr bestätigt. Schalli entspricht damit nicht den Grundwerten des Team Stronach. Weiters hat dieser in den letzten Wochen parteiintern massivste und systematische Intrigen gesponnen, Menschen untereinander ausgespielt, Spaltungsversuche initiiert und in unverschämter Art und Weise Unwahrheiten verbreitet." Der Ausschluss Schallis wurde von Seiten der Kärntner Landespartei auch mit der Bundespartei abgestimmt. "Seinen wahren Charakter offenbarte Schalli heute bei seiner Pressekonferenz, in der er keinerlei Unrechtsverständnis zeigte und weiter letztklassige Versuche unternimmt, sich von der Täter- in die Opferrolle zu bringen", schließt Krainer. Aussender: Thomas-Martin Fian Pressesprecher Team Stronach



15.10.2013 Stronach/Nachbaur: Lindner könnte ORF-Pension ruhend stellen

"Monika Lindner bekommt bereits für die ASVG-Rente und die ORF-Zusatzpension rund 10.000 Euro im Monat. Mit ihrem Politikergehalt vom Parlament wäre sie die teuerste "wilde" Abgeordnete im Hohen Haus - alles Geld finanziert vom Staat und staatsnahen Betrieben", kritisiert die stellvertretende Team Stronach Parteiobfrau Kathrin Nachbaur und mahnt: "etwas Bescheidenheit wäre angemessen und ein schöner Zug!" Es wäre zum Beispiel fair, wenn Lindner für die Zeit, in der sie als Abgeordnete bezahlt wird, ihre ORF-Zusatzpension ruhend stellt. Nachbaur: "das wäre rund eine halbe Million Euro Einsparung für den ORF. Geld, das ohnedies dringend gebraucht wird!" 
Rückfragehinweis: Team Stronach Parlamentsklub/Presse



2.10.2013 Personalrochaden im Team Stronach

* Kathrin Nachbaur wird Klubchefin im Parlament und stellvertretende Parteiobfrau
* Der bisherige Klubchef Robert Lugar wird nun noch Abgeordneter im Nationalrat
* Die steirische Landesobfrau Waltraud Dietrich fliegt ebenfalls aus dem Vorstand
* Landesrat Gerhard Köfer (Ex-SPÖ) wurde als Landesparteiobmann in Kärnten abgesetzt. Nachfolger ist Siegfried Schalli.
* Landesobmann Hans Mayr (Ex-ÖVP) wurde als Landesparteiobmann in Salzburg abgesetzt. Nachfolger ist Helmut Naderer.
* Landesobfrau Elisabeth Kaufmann-Bruckberger (Ex-BZÖ) wurde als Landesparteiobfrau in NÖ abgesetzt. Nachfolgerin ist Renate Heiser-Fischer.



13.9.2013 Frank Stronach schließt Koalition mit der FPÖ aus

Die Gründe sind:
* Die FPÖ ist gegen Privatisierungen (z.B. ÖBB, Stromversoreger, ORF) und für die Funktionäre.
* Die FPÖ ist zu weit rechts.
 



Frank Stronachs Privatmeinung (seine wahren "Werte"?)

kundgetan in Interviews:
* Geld - Wirtschaft - Arbeitsplätze - Geld - Geld - Geld
* Für die NATO und gegen die Neutralität Österreichs, die nix bringt (ORF Konfrontation gegen Spindelegger am 3.9.2013)
* Todesstrafe für Berufskiller, Mafiatypen (Vorarlberger Nachrichten 5.9.2013, ORF.at vom  5.9.2013)

 

Stronach-Ergebnisse bei den Landtagswahlen 2013

Kärnten: 11,8%
NÖ: 9,4%
Tirol: 3,4%
Salzburg: 8,3%

In Kärnten, Niederösterreich und Salzburg schaffte das Team Stronach den EInzug in den Landtag auf Anhieb. In Tirol verfehlte das Team Stronach mit 3,4% den Einzug. Da gibt es drei verschriedenen Stronachlisten, die sich selbst nach der Landtagswahl noch bekämpfen. Frank Stronach hat nun 8 Mitglieder in Tirol ausgeschlossen. Ein weiterer Teil hat sich schon vorher vom Team Stronach verabschiedet. Auch in NÖ gibt es einige Personalstreitereien. 



Abgeordnete der Partei "Team Stronach":

Das Team Stronach ist schon im Parlament vertrten noch bevor die PArtei überhaupt bei einer Wahl angetreten ist. Wie das geht? Stronach wirbt bei anderen Parteien einfach die Abgeordneten ab. Mit oder ohne Geld ist derzeit heftig umstritten.
von der SPÖ: Nationalratsabgeordneter Gerhard Köfer
vom BZÖ die Nationalratsabgeordneten Robert Lugar, Erich Tadler,  Christoph Hagen, Elisabeth Kaufmann-Bruckberger, Stefan Markowitz
von den Grünen, FPÖ, ÖVP: noch keine, aber das Team Stronach will sich ab nun auf die Abwerbung von Abgeordneten dieser Parteien fokussieren.

Die das "Team Stronach" noch vor der Wahl Klubstatus bekommt steht derzeit noch nicht fest. Die Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) mauert noch.
 



25.5.2013 Stronach/Lugar: Blockadepolitik der Gewerkschaften muss aufhören

Gewerkschaften und Kammern werden wie eine Heilige Kuh verehrt Wien.
   "Die Gewerkschaft ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem Blockade- und Verhinderungsverein mutiert, der wie eine Heilige Kuh verehrt, beschützt und gemästet wird. Jedes Mal, wenn die Gewerkschaften nur in kleinster Weise touchiert werden, wird sofort und reflexartig eine Immunisierung vorgenommen und damit jeglicher Reformversuch im Keim erstickt", fasst Klubobmann Robert Lugar die medialen Angriffe auf den Versuch einer vernünftigen Diskussion seitens des Team Stronach zusammen. Dass Bundeskanzler Faymann anscheinend nicht bereit sei, die Tatsache anzusprechen, dass die Gewerkschaften jeden Forstschritt verhindern, schade den Österreichern und vor allem der Jugend, so Lugar. "Und das nur, weil sich die Bonzen und Machterhalter hinter ihrem Heiligtum verschanzen, um nur ja nicht etwas von ihren Privilegien und ihrem Einfluss zu verlieren. Die Gewerkschaft hatte ursprünglich eine wichtige Aufgabe, den Schutz der Arbeitnehmer. Nun ist sie zum reinen Selbstzweck verkommen. Das Team Stronach wird sich sicherlich nicht davon abhalten lassen, diese Wahrheit weiterhin anzusprechen", betont Lugar.



15.3.2013 Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Frank Stronach

Dieser soll das Schloß Reifnitz zu billig erworben haben. Dabei ermittelt die Korruptionsstaatsanwaltschaft auch gegen die Gemeinderäte von Maria Wörth zur der das Schloß Reifnitz gehört, die den Deal beschlossen haben. Auslöser ist die Sachverhaltsdarstellung vom August 2012 eines unterlegenen Immobilienmakler, der ebenfalls das Schloß Reifnitz kaufen wollte. Frank Stronach weist jede Schuld von sich und freut sich auf die Ermittlungen (und Aufklärung) des Falles. Jahrelang wollte keiner das Schloß haben.



15.3.2013: Martina Schenk wechselt vom BZÖ zum Team Stronach .

Am 15. März 2013 wurde bekannt gegeben, dass Martina Schenk vom BZÖ zum Team Stronach wechselt. Sie ersetzt Elisabeth Kaufmann-Bruckberger, die in die niederösterreichische Landesregierung wechselt.
Qu => Die Presse vom 15.3.2013  



31.1.2013 Stronach/Hagen: Volksbefragung war von Angstkampagne geprägt

"Der Ausgang der Volksbefragung zur Wehrpflicht war leider von einer reinen Angstkampagne geprägt. Rettung und Katastrophenschutz müssen aber auch ohne eine Wehrpflicht funktionieren, da muss man schon eine klare Grenze ziehen", so Team Stronach Wehrsprecher Christoph Hagen zum Dringlichen Antrag. Er wies aber auch darauf hin, dass die Fragestellung insgesamt irreführend war und die Bevölkerung nicht ausreichend und objektiv informiert worden sei. Bei den zwölf Punkten, die von der ÖVP nach der Befragung vorgelegt wurden, findet Hagen keine neue Vorschläge und schon gar keine Reformen. Entweder sind die Maßnahmen ohnehin schon umgesetzt, oder es handle sich um reine Lippenbekenntnisse. "Wir sind gegen einen Zwangsdienst und stehen auch weiter zu einem gut ausgebildeten und professionellen Freiwilligenheer. Das wäre die beste Lösung für die militärische Landesverteidigung", bekräftigte Hagen. 
Rückfragehinweis: Team Stronach Parlamentsklub/Presse



17.11.2012 Team Stronach: Stellungnahme zur Diskussion rund um die Autorisierung von Interviews Wien

Zur Diskussion rund um die Autorisierung von Interviews von Frank Stronach, hält der Pressedienst des Team Stronach fest: Die Autorisierung von Interviews ist international üblich und wir sehen auch keinerlei Grund dies zu ändern. Oft werden aus Gründen der Verkaufbarkeit bzw. um eine gute Headline zu haben, Zitate aus dem Zusammenhang gerissen. Weiters ist - ein hart kritisierter - Teil der Erklärung, dass Titel und Vorspann zur Sichtung übermittelt werden, um sicherzustellen, dass das Gesagte nicht aus dem Zusammenhang gerissen wird und auch die Fakten inhaltlich richtig sind. Dies haben wir eher als Hilfe für Medien gesehen, damit Fehler vermieden werden - niemals als Angriff auf die Pressefreiheit. Die Vorwürfe hinsichtlich "Zensur" sind daher aus unserer Sicht haltlos und werden - da wir uneingeschränkt zur Pressefreiheit stehen - zurückgewiesen. Wir verstehen aber, dass JournalistInnen dies so auffassen können und bedauern dies außerordentlich....
Für den Fall, dass die Autorisierung eines Interviews nicht gewährt wird, ist es auch international üblich, dies zu akzeptieren. Die Formulierung "weder den Umstand noch das Gespräch wiederzugeben" ist unglücklich gewählt und wird von uns geändert. Abschließend ist es uns sehr wichtig festzuhalten, dass wir uneingeschränkt zur Pressefreiheit stehen. ...
Anbei die aktualisierte Erklärung, die wir ab heute verwenden werden.
Die neue Erklärung im Wortlaut:
Ich, VORNAME NACHNAME, MEDIUM erkläre hiermit, vor einer Veröffentlichung von Gesprächen und Interviews mit Herrn Frank Stronach den gesamten Interviewtext an Herrn/Frau XY, Funktion, Adresse, emailadresse, zur Einsicht und schriftlichen Freigabe zu senden. Kürzungen bzw. jegliche Änderung sind ohne schriftliche Zustimmung von Seiten des Team Stronach untersagt. Falls die Autorisierung des Interviews nicht erteilt wird, ist eine Veröffentlichung untersagt. 

Rückfragehinweis: Rouven Ertlschweiger, MSc Medienmanager Frank Stronach



13.11.2012 Kärntner Team Stronach trennte sich von Wahlkampfleiter

Ermittlungen der Korruptionsstaatsanwalt gegen Ex-Kärntner Tageszeitung-Prokuristen Hannes Berger waren die Ursache der Entlassung. => APA & Der Standard vom 13.11.2012
Berger weist die Vorwürfe zurück.



9.11.2012 Stronach Parlamentsklub genehmigt

Die Parlamentsdirektion unter Barbara Prammer hat nun offizielle den Parlamentsklub von Stronach rückwirkend mit 30.10.2012 genehmigt. Die 5 Mitglieder des Parlamentsklubs Team Stronach sind: Erich Tadler, Robert Lugar , Elisabeth Kaufmann-Bruckberger, Christoph Hagen und Stefan Markowitz.
   Eigentlich hätte Sie das gar nicht dürfen, sonden nur zur Kenntnis nehmen dürfen. Wie dem auch sei. Der Parlamentsklub Stronach ist nun parlamentarisch anerkannt. Damit bekommt die Partei "Team Stronach" eigene Klubräume im Parlament, Klubgelder in Millionenhöhe aus Steuergeld und für die Mitglieder mehr Redezeit. Der Stronach-Parlamentsklub wurde nur mit den fünf EX-BZÖ-Abgeordneten eingerichtet. Der Ex-SPÖ-Abgeordnete Gerhard Köfer gehört dem Parlamentsklub Stronach nicht an und ist nun formal parteiunabhängiger Abgeordneter. Dies hat den juristischen Vorteil, dass dadurch kein Beschluß im Nationalrat notwendig war.



30.10.2012 Neuer Antrag auf Klubstatus im Parlament eingebracht

Das Team Stroch hat bereits einen neuen Antrag auf Klubstatus im Parlament eingebracht. Das teilte Nationalratspräsidentin Prammer in der ORF-Sendung "Report" mit. Prammer will jetzt neue Rechtsgutachten beauftragen. Der Ex-SPÖ-ler Gerhard Köfer ist nun nicht mehr im "Team Stronach"-Klub, sehr wohl aber ein Mitglied dieser Partei. Prammer läßt nun prüfen, ob er denn das darf.
  Anm Wien-konkret: Vermutlich ja, denn es gilt das freie Mandat im Parlament. Keiner kann zu einem Klub gezwungen werden. Das sollte die Nationalratspräsidentin Prammer (SPÖ) eigentlich wissen. Man kann aber davon ausgehen, dass die SPÖ keine Freude mit einer neuen Partei im Parlament hat und einen neuen Klub so lange als möglich verhindern wird.



30.10.2012 Antrag auf Klub im Parlament abgelehnt.

Am 22. Oktober 2012 brachte das Team Stronach bei der Parlamentsdirektion in Wien einen Antrag auf Klubgründung ein. Einer der 5 Antragsteller - Stefan Markowitz - war zum Zeitpunkt der Antragstellung noch Mitglied im BZÖ-Klub. Ein Abgeordneter kann aber nicht gleichzeitig zwei verschiedenen Parlamentsklub angehören.
Ergebnis: Barbara Prammer lehnte den Antrag des Teams Stronachs am 30.10.2012 ab, nachdem dies sämtliche Klubobleute in der Parlaments-Präsidiale auch so gesehen haben.
Anmerkung: Stefam Markowitz hat seine Mitteilung des Austritts aus dem BZÖ-Klub erst am 23. Oktober - also einen Tag nach Antragstellung auf den Klub Team Stronach gestellt.



19.10.2012 Stronach über Bucher: Der hat keine Hoden

Da das BZÖ wegen der Abwerbung von Abgeordneten durch die Partei "Team Stronach" Klagen einbringen will, äußerst sich Frank Stronach in letztklassiger Weise über BZÖ-Obmann Sepp Bucher. Bucher habe - so Frank Stronach - keine Hoden.

=> Krone vom 19.10.2012
=> Wiener Zeitung vom 19.10.2012
=> FORMAT vom 19.10.2012



Antritts-Pressekonferenz 27.9.2012





Ort: Orangerie, Schloß Schönbrunn, Wien
Zeit: 27.9.2012 von 11-13 Uhr
Anwesende: ca 250 Journalisten & Parteianhänger
Antrittspressekonferenz der neuen Partei "Team Stronach für Österreich". Das "Team" wurde allerdings nur vom 80-jährigen Frank Stronach als One-Man-Show repräsentiert. Der Millardär wirkte sehr sympathisch und gelassen. Er ließ aber keinen Zweifel daran, dass seine Partei die Nummer 1 nach der nächsten Nationalratswahl in Österreich sein wird.
 

Video Teil 1: Team Stronach, die One-man-show



Video: Pressekonferenz "Team Stronach für Österreich" am 27. September 2012
Videogröße 188 MB; Dauer: 51 min

* Kathrin Nachbaur stellt das Stronach-Institut vor. Dieses will konstruktive Kritik an der Politik anzubringen und Lösungen erarbeiten. Das Institut arbeitet mit 5 Universitäten zusammen.

* Werbefilm über Frank Stronachs beeindruckenden Lebensweg

* Ansprache Frank Stronach in freier Rede:
 „Ja ich bin jetzt seit ungefähr 15 Jahren wieder zurück in Österreich. Mein übriger Plan ist, 3 Wochen hier, 3 Wochen in Canada, 2 Wochen in den Staaten. Österreich ist meine Heimat. Hier sind auch meine Wurzeln. Ich bin sehr viel herumgekommen in der Welt. … Es gab auch Zeiten, wo ich hungrig war. Hungrig nicht, weil ich Gewicht hab wollen abnehmen. Ich war hungrig, weil ich kein Geld hatte Essen zu kaufen. Das ist einer der Hauptgründe, warum ich mich hier engagiere. … Mein Wissen sagt mir, dass ich hier Zeit reingeben sollen und vernünftige Vorschläge machen soll. … Ich mache mir große Sorgen um Österreich. Das ist meine Heimat. …Heute der 27. September 2012, ich glaube ich bin mir sicher, dass das ein wichtiger Tag ist, der in die Geschichte Österreichs eingehen wird. Ich glaube auch, dass der in die Geschichte der Welt eingehen wird. … Ich bin ein Mann des Volkes. Ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Ich habe das nicht vergessen.  … Meine Sorgen ist, wenn die Wirtschaft nicht funktioniert, dann funktioniert gar nichts. … Natürlich stehe ich für Menschenrechte, aber nocheinmal: Es ist die Wirtschaft, die Wirtschaft, die Wirtschaft. Wenn Leute keine Arbeit haben, dass ist ganz schlimm. Ich weiß, ich war arbeitslos. Ich hätte gerne eine Arbeit gehabt. Ich habe keine Arbeit gefunden. Das hinterläßt sehr tiefe Eindrücke.… Ich möchte hier bestätigen: Ich bin für ein starkes Europa. … Und ich sage auch: Die beste Investition für einen Frieden ist, wenn man eine starke Verteidigung hat. Und eine starke Armee, die in keiner Art und Weise angreifen darf. Das muß tief verankert sein. Rein zur Verteidigung. … Ich setze mich auf einen Stein oder Baumstock und sage eine leises Gebet: Das Leben war ungalublich gut zu mir. Und ich frage mich auch immer: Kann ich auch gut sein zum Leben? Was kann ich zurückgeben? … Das Glück des Lebens kann nur daran gemessen werden, wie glücklich du bist. Aber ich habe gesagt zur gleichen Zeit: Ich kann Euch sagen: Es ist leichter glücklich zu sein, wenn man das Geld hat. …  Die Zeiten wo ich hungrig war habe ich mir geschworen, niemals mehr vor jemanden mehr zu kriechen oder zu bücken oder zu beugen. Ich habe mir gesagt: Ich werde arbeiten. Ich werde mich konzentrieren. … Ich bin angesehen als einer der besten Wirtschaftsmanager. … Wenn wir Österreich zum Guten verändern, weniger Politik, mehr Transparenz und Fairness, da könne wir der Welt zeigen: Wir können ein Musterland haben. Mehr Demokratie, wo die Wirtschaft funktioniert, mehr Fairness gegenüber unseren Nachbarn und gegenüber der Welt. … Jede Person hat das Recht seinen eigenen Weg zum Glück zu finden, aber auch nicht zu verhindern, dass auch andere Menschen den Weg zum Glück finden. … Es ist schade, dass nur so wenige Leute ökonomisch frei sind. Das Schönste ist, wenn man ökonomisch frei ist. … Sprechen wir einmal darüber, was heutzutage die Probleme sind in Österreich: Eines der großen Probleme die ich sehe – das hat nicht nur Österreich sondern die meisten westlichen Länder- wir machen zuviele Schulden. Schulden sind schlecht. Jede Hausfrau oder Hausherr weiß, wenn man mehr ausgibt als im Haushalt reinkommt, dann kommt man ins Armenhaus. Jeder Bauer weiß, wenn man mehr ausgibt als was reinkommt, dann verliert man seinen Hof. … Jeder gewerbetreibe weiß, dass wenn er mehr ausgibt, dann geht er in Konkurs. Das interessante ist, Regierungen – besonders die österreichische Regierung – wissen das nicht. … Warum ist das so? Für alles im Leben gibt es eine Antwort. … Die Banken haben schon immer großen Einfluß gehabt auf Regierungen. In den meisten Ländern werden die Regierungen durch die Banken bestellt. … Wie kommt die Regierung zustande in Österreich? Da setzen sich die Witschaftskammer, die Arbeiterkammer, die anderen Kammern und die Gewerkschaft und die Raiffeisenbank zusammen und sagen: Das sind unsere Leute, das ist unser Programm. Dann tun der Michael Häupl noch ein bißchen mitmischen und der Erwin Pröll und das ist die Regierung. So kann das nicht weitergehen. Diese Koalition diese beiden Regierungsparteien SPÖ-ÖVP machen schon die letzten 50 Jahre Schulden, auch wie es der Wirstchaft gut gegangen ist, haben sie auch Schulden gemacht. Immer wieder haben sie Zuckerl ausgeteilt um Wählerstimmen zu kriegen. Und denn Banken hat das gefallen. Die Banken wollen eigentlich nicht so gerne in der Wirtschaft investieren, weil das ist ein Risiko. … Eines unserer Grundsätze muß sein: Die Regierung muß ein ausbalanziertes Budget haben, einen kleinen Überschuß, dass wir die Schulden zurück bezahlen können. … Das nähste wichtige Thema ist Verwaltung. Wir sind in einem zivilisierten Land. Es soll niemand der Sündenbock sein. Es ist nicht die Schild der Staatsangestellten. …. Aber wir sind überverwaltet. (Stronach gibt den Hinweis auf die 21 Sozialversichungsanstalten in Österreich). … Wir müssen die Verwaltung zivilisieren, aber nicht mit einer Motorsäge. … (Stronach plädiert anschließend für ein faires Steuersystem). … Großfirmen und die Großbanken zahlen kaum Steuen. Wenn sie im Ausland investieren – den Profit den sie in Österreich gemacht haben - können sie das abschreiben. Das ist absurd. Das ist unverständlich. Man nimmt den Profit, den die rbeiter erwirtschaftet haben, investiert das in anderen Ländern und wie es häufig der Fall war haben besonders die Banken in den Ostländern viel investiert, das waren sehr viele Fehlinvestitionen und dann sind sie wieder zurück zur Regierung gelaufen: „Wir brauchen Geld“. Das kann doch nicht sein. Das ist eine doppelte Ohrfeige für die österreichischen Arbeiter. Dadurch fehlt das Ged hier und es gibt Arbeitslosigkeit und die Regierung hat auch noch kein Feld. … Eine Firma wird durch drei Kärfte getrieben: Durch die Manager, fleißige Arbeiter und Investoren. Das ist ein Naturprinzip. Da muß Harmonie sein. … Geld flißt zum niedrigsten Widerstand. Geld hat kein Heimatland, keine Seele, kein Herz. .. Wir müssen aus den Arbeitern Teileigentümer machen. … (Stronach erklärt das Magna-Modell, wo die Arbeiter am Profit beteiligt sind). … Wir können das machen. Wir sind die Besten. … Ich befasse mich schon seit 2 Jahren mit dem Parteiprogramm. Die Programme sind noch in der Ausarbeitung. Es sind schon gewisse Grundwerte da. … Wichtig ist: Wir brauchen einen neuen Spirit. Wir brauchen eine andere Einstellung. … Die meisten sind in der Staatsmilch aufgezogen worden. … Wir müssen verstehen, das jetzige System funktioniert nicht. … (Stronach kritisierte zum Schluß die Griechenlandhilfen der EU. Das funktioniert so nicht. Das sei so wenn Nachbarn zusammen ein Geldbörsel hätten. Das kann nicht funktionieren.) … Ich hoffe, dass sie die Stimmen für uns abgeben. …
 

Video Teil 2: Journalistenfragen



Video: Journalistenfragen bei der Pressekonferenz "Team Stronach für Österreich" am 27. September 2012, Videogröße 198 MB; Dauer: 53 min

ein Journalist: Werden Sie Klubobmann im Parlament werden?
Frank Stronach: Ich bin die Person, die die Werte vorgibt. Die Werte sind ganz wichtig. … Für mich ist es wichtig die Menschenrechte und das die Wirtschaft funktioniert und das die Bevölkerung Arbeitsplätze hat.
ein Journalist: Wie hoch soll die Flat Tax sein?
Frank Stronach: Es gibt keine Wunderheilmittel. … Ich glaube, in 5 Jahren würden wir dahin kommen, dass der Steuersatz ungefähr 25% sein würde.
ein Journalist: Sind Sie für ein Berufsheer?
Frank Stronach: Ich bin für ein kleines, effizientes, best ausgerüstetes Berufsheer.  … Und dann brauchen wir, … dass sich junge Leute freiwillig melden könnten für einen Wehr- oder Sozialdienst, sagen wir eine 2-Jahresverpflichtung, dass sie dort einigermaßen eine Ausbildung bekommen und ein bißchen ein Taschengeld. …
Ja, ein sehr effizientes Berufsheer, aber dann freiwillig. …
ein Journalist: Stichwort Sozialpartnerschaft und so.
Frank Stronach: … Wir gehen keine Kompromisse ein. Wir würden mit allen Parteien zusammenarbeiten, wenn sie unseren Werten zustimmen. Dann haben wir kein Problem.
ein Journalist: Väter haben keine Chance ihre Kinder zu sehen bei Obsorge.
Frank Stronach: … Wo es um verheiratete Väter geht, geht es auch um verheiratete Frauen. Natürlich ich bin mir bewußt, dass Frauen das größte Leid tragen, die Kindererziehung. Das ist. Wir haben, wir haben auch über Familien, haben wir auch in unserem Programm Inhalte. Das sind viele spezielle, detaillierte Fragen, die ganz wichtig sind? Aber da haben wir auch ein Sozialministerium, das hier genau definieren muß. Und wir werden im Laufe der Zeit innerhalb der nächsten paar Monate auch noch unser Familienprogramm genauer definieren.
ein Journalist: Das Problem Justiz bitte aufgreifen
Kathrin Nachbaur: (Stronach stellt sie als zukünftige Justizministerin vor) Wir treten für eine unabhängige Justiz ein. Wir möchten auf jeden Fall wieder die unabhängigen Untersuchungsrichter einführen. Im Moment sind die Untersuchung, die Anklage und die richterliche Entscheidung eigentlich in einer Hand und zwar nicht in der Hand eines Richters, sondern eines weisungsabhängigen Staatsanwaltes, weisungsabhängig vom Justizministerium. Das kann in einem Rechtsstaat nicht sein.
ein Journalist: Würden Sie Herr Grasser wieder anstellen?
Frank Stronach: … Herr Grasser hat bei mir einmal gearbeitet, hat die Arbeit gut gemacht, hat mir dann gesagt: Hat ein Angebot der Regierung beizutreten. … Ich habe ihm gesagt: „Wenn immer du die Möglichkeit hast deinem Land zu dienen, dann mache es, weil du kannst immer wieder zu uns zurückgehen.“ Wie er aus der Regierung ausgeschieden ist hat er sich klar ausgedrückt, dass er jetzt andere Wege gehen wird und er wird nicht zur Magna zurückkehren. Und ich habe das genau so gesagt. Also das ist kein Thema mehr.
ein Journalist: Beziehungen zwischen Österreich und Bayern? Frau Merkel als mächtigste Frau? Situation des EUROs
Frank Stronach: … Frau Merkel als mächtigste Frau? Ein Land, das so viele Schulden macht und ein Land, das das Geld so ausgibt, das das Geld der deutschen Bürger, Pensionisten. Für mich gibt es nur zwei Dinge: Entweder ist sie so dumm – das heißt sie versteht nicht worum es sich dreht - oder sie spielt mit den Banken mit. Keine dieser beiden Lösungen dienen dem deutschen Bürger.
… Peter Gauweiler im deutschen Parlament macht einen guten Eindruck, ist sehr vernünftig. …
Euro: So wie es jetzt ist funktioniert es nicht, 100%-ig nicht. Es gibt immer mehrere Lösungen. Das ist ein sehr kompliziertes Thema. Aber eine Lösung würde sein, dass jedes Land seinen eigenen Euro hat. Nicht auf den Münzen, wo so klein drauf steht. Das sieht man ja gar nicht. Aber sagen wir, es würde einen griechischen Euro geben, wo groß drauf steht „Griechenland“ oder italienischer Euro oder spanischer Euro oder österreichischer Euro. Und der Wertausgang würde sein, der deutsche Euro würde 100 Cent sein, als 1:1. Das wäre dann für kurze Zeit, wo die Währungen einigermaßen angeglichen wird, zum Beispiel der griechische Euro würde vielleicht 40 Cent sein, den Wert haben. Der italienische vielleicht 60 oder 70, der spanische vielleicht auch. Das eine weiß ich: Der österreichische Euro würde viel mehr Wert sein, als der Griechische. Der österreichische Euro würde auch 1:1 sein. Wenn wir in der Regierung sind, dann würde der österreichische Euro viel höher stehen, als der deutsche, solange Deutschland noch von der Merkel regiert wird. … Die Währung ist doch das Spiegelbild der Wirtschaft eines Landes. … Wir können nicht konkurrenzfähig sein, wenn wir die große österreichische Staatsverwaltung und die deutsche Verwaltung und zusätzlich die europäische Verwaltung. Das ist unmöglich. … Die Banken haben sich verspekuliert und jetzt wollen die Banken von der deutschen Regierung von der österreichischen Regierung, ihr müßt das garantieren. Und das ist unfair. … Wir müssen schauen, dass die Wirtschaft nicht zusammenbricht, dass das soziale Gefüge nicht zusammenbricht und da kann Deutschland vorausgehen und sagen: „Wir haben einen Fehler begangen. … Wir geben Euch Gelder damit Ihr Rohstoffe- wie Öl oder was, was man wirklich braucht - und Lebensmittel zur Verfügung stellen. So ähnlich wie der Marschall-Plan. … Das wäre mein Vorschlag, damit wir die nördlichen Europäer wieder sagen wir sind nicht die Ausbeuter, wir sind nicht die Machterhalter. … “
ein Journalist: Abtreibungen?
Frank Stronach: … Wir alle haben ein soziales Gewissen. Ich glaube niemand ist glücklich, wenn es Abtreibungen gibt. Ich glaube der Hauptgrund, warum es Abtreibungen gibt, ist das soziale Gewebe, wo es manchmal zweifelhaft ist, Zeifellosigkeit, wie ist die Zukunft. Man muß Sympathien haben, wenn manche junge Frau zu solchen Entscheidungen getrieben wird. …
ein Journalist: Wie sehen sie die Parteienförderung?
Frank Stronach: … Erstens einmal, ich nehme mein versteuertes Geld. Ich brauche nichts von der Regierung, ich brauche nichts von denen. Ja man hat vorgeschlagen, wir sollen als Parteimitglied einen kleinen Betrag … 5 Euro, das geht nicht in die Partei hinein. Das wird registriert sein und in eine Kasse eingehen und für Wohltätigkeitszwecke verwendet werden. … Wir müssen auch aufpassen, dass nicht ein paar Reiche daherkommen und sagen: Pass auf, ich kaufe mir jetzt alle Wählerstimmen. Das geht nicht. Ich brauche von niemanden was. … Ich gebe kein Geld rein und dann haben wir den gleichen Sauhaufen. Das ja net sein. Ich habe 80 Jahre gelebt nach einem Prinzip: Wahrheit – Transparenz und Fairness.  …

Das Frage – Antwortspiel dauert dann noch weitere 20 Minuten an.



In den Medien:

* Kurier vom 27.9.2012: Frank Stronach in der Ego-Falle
* Die Presse vom 24.9.2012: „Team Stronach“: Jedem sein eigener Euro
* Der Standard vom 14. August 2012: Mit Frank Stronach zurück zum Schilling?
* Tageszeitung Österreich vom 14.8.2012: Stronachs Fahrplan zum Schilling
* Krone vom 13. August 2012: Experten: Stronach marschiert mit "EU ist böse" in den NR





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Steuerflüchtling

Ein Steuerflüchtling, der permanent aufpassen muss, dass er nicht zu lang in Ö ist, weil er sonst womöglich hier Steuern zahlen müsste, hat in der Politik dieses Landes sowieso nichts verloren!
Andreas W.   3.6.2016



beste Wahlkampfkugelschreiber

Was man ihm lassen muss: Seine Wahlkampf-Kugelschreiber laufen perfekt und noch immer!
best quality. Thank you Frank.
O.   3.6.2016



Steuerflüchtling

Wieviele Steuern zahlt Stronach in Österreich und wieviel in Cananda. Im Sinne der Transparenz sollte Frank seine Steuerbescheide offen legen.
3.6.2016



Politik von Canada aus

Aus Kanada kann man nicht österreichische Politik machen.
Andrea   3.7.2016



Stronach und Katstropheneinsätze

Wenn die Partei Stronach ein kleines Berufheer will, dann sollten auch alle Parteimitglieder bei Katastrophen helfen, aber diese Personen haben noch nie eine Schaufel in der Hand gehabt und beim Haus rinnt auch kein Wasser hinein.
Stronach selbst weiß mit diesem Alter selbst nicht was Er will. Ich frage mich, was ein Auswanderer in Österreich zu suchen hat. 
Das ist meine Meinung dazu.
Anton         7. August 2013



Stronach und die umweltschädigender Autoindustrie

Der Stronach ist letzte Generation. Einen Haufen Geld machen ist heute nicht mehr modern, eher sogar abschreckend. Mit umweltschädigender Autoindustrie und Glücksspiele mit Pferderennen und Lohnsklaven ohne Gewerkschaft reich geworden zu sein ist kein moralisches Plus und daher vertrauensschädigend. Seine Revolution mit "Gold macht die Regeln" und soziale Gerechtigkeit, ja da vertraue ich eher dem Gerechtigkeitsversprechen des anderen Franzl im Vatikan.
Adolf K.          29.4.2013



wie sich die Partei selbst auflöst

Hallo!
Es wurden ja hauptsächlich Wendehälse und Karrieristen auf der Suche nach einem besseren Posten angelockt und angeworben. Da diese jetzt die Chancen der Partei schwinden sehen, verlassen sie die Partei wieder. Eigentlich logisch.
Ein Hype, der aus Geld und nicht auf Überzeugung beruht.
lg Isolde      20.4.2013



Stronachs Personal

Die Rettung Österreichs braucht halt bedauerlicherweise ganz andere Menschen, als jene die Stronach eingekauft hat.
Stephan             19.3.2013





23.11.2014 Neues Volksblatt: "Vor der Wahl"

 von Markus EBERT; Ausgabe vom 24. November 2014
Mit elf Abgeordneten ist das Team Stronach im Parlament vertreten. Wen freilich diese Damen und Herren dort vertreten, ist nicht ganz klar, denn zuletzt kam die Partei in Umfragen auf ein Prozent der Wählergunst. Bei der Wahl vor etwas mehr als einem Jahr waren es - wenngleich auch aus eher unerfindlichen Gründen - noch 5,7 Prozent. Offenbar hat es die überwiegende Mehrheit der 268.679 Österreicherinnen und Österreicher, die ihr Kreuzerl bei der Stronach-Partei gemacht hat, schon bereut, dieser Gruppe sozusagen Kredit gewährt zu haben. Wenn die einem "starken Mann" (was für eine Wortwahl!) weichen müssende Partei-Vizechefin Kathrin Nachbaur in der Krone sagt, das Team Stronach stehe "für Leistungsgerechtigkeit", ist das angesichts der Performance dieser Partei eine Verhöhnung der Wähler. Denn geleistet hat diese Partei recht wenig, selbst der erste Sprung ins Parlament erfolgte mit tatkräftiger Unterstützung fahnenflüchtiger Ex-BZÖler, die zuvor schon Ex-FPÖler waren.
  
Auch wenn das Team Stronach als eher kurioses Randkapitel in die österreichische Politik-Geschichte eingehen wird, kann man eines doch lernen: Ein (von gewissen Medien getragener) Hype verschafft einem zusammengewürfelten, auf kruden Ideen eines alten Selfmade-Milliardärs basierenden Konstrukt noch keine politische Daseinsberechtigung. So gesehen ist nach der Wahl vor der Wahl.
Rückfragehinweis: Neues Volksblatt, Chefredaktion



12.2.2014 NEWS: Hat das Team Stronach bei der Landtagswahl in Salzburg manipuliert?

Hinweise auf Unstimmigkeiten bei Unterstützungserklärungen. Nun könnten Neuwahlen drohen.
Ein möglicher Formfehler des Team Stronach - und vor allem der angebliche Umgang damit - könnte in Salzburg ein politisches Erdbeben auslösen. Konkret geht es dabei um jene Unterstützungserklärungen, die das Team Stronach im Vorfeld der Landtagswahl im Mai 2013 gesammelt hat. Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sollen zwar die Unterstützungserklärungen korrekt ausgefüllt worden sein. Allerdings sei - so ist zu hören - auf ein zweites Formular vergessen worden. Die jeweilige Gemeinde muss nämlich bestätigen, dass der Unterstützer in der Wählerevidenz eingetragen ist. Dazu sieht die Salzburger Landtagswahlordnung vor, dass - sollte der Unterstützer nicht selbst auf das Gemeindeamt gehen - ein schriftliches Ansuchen notwendig ist, das ebenfalls "gerichtlich oder notariell beglaubigt unterfertigt" sein muss.
  
NEWS hat mit jemandem gesprochen, der glaubhaft bestätigt, eine Unterstützungserklärung für das Team Stronach abgegeben, dabei aber nur eine einzige Unterschrift geleistet zu haben. Diese sei auf der Unterstützungserklärung gewesen. Ein Ansuchen an die Gemeinde sei nicht ausgefüllt worden. NEWS liegen Unterlagen vor, die darauf hindeuten, dass Unterstützungserklärungen mit der Aufschrift: "Gilt gleichzeitig als Ansuchen an die Gemeinde um nachstehende Bestätigung" versehen wurden. Sollte dies erst nach der notariellen Beglaubigung - etwa mit einem Stempel - angebracht worden sein, ist Feuer am Dach. Möglich wäre es: Die NEWS-Auskunftsperson erklärt, auf ihrer Unterstützungserklärung hätte es zur Zeit ihrer Unterschrift keinen solchen Vermerk gegeben. Doch selbst, wenn der Vermerk vom Notar bestätigt worden wäre, stellt sich die Frage, ob dies der Wahlordnung entspricht. Team-Stronach-Landesobmann Helmut Naderer erklärt, nichts darüber zu wissen. Er sei erst später zum Team Stronach gestoßen. Seine Stellvertreterin Gabriele Fürhapter nimmt hingegen klar Stellung: "Sollte das stimmen, gäbe es als Konsequenz eigentlich nur Neuwahlen." Sie sei nicht in die spätere Abwicklung der Unterstützungserklärungen eingebunden gewesen, habe aber bei Werbeständen mitgearbeitet. Fürhapter bestätigt: Unterstützter hätten nur eine einzige Unterschrift geleistet.
Rückfragehinweis: Sekretariat NEWS Chefredaktion



29.11.2013 GROSZ: BZÖ spricht Einladung an Wähler und Funktionäre des Team Stronach aus!


Zerfallsprozess des Team Stronach setzt sich nun in Niederösterreich fort.
"Es ist klar und deutlich festzustellen, dass die Funktionäre, Mitglieder sowie Wählerinnen und Wähler des Team Stronach von Frank Stronach selbst und seiner Umgebung getäuscht wurden und de facto eine falsche Wahl getroffen haben.
   Die Tiroler Landesgruppe wurde aufgelöst, selbiges Schicksal blüht der Vorarlberger Landesgruppe, in Kärnten versinkt das Team Stronach in einem Sex-Skandal, die wilde Team-Stronach-Mandatarin Monika Lindner hat Schande über die Demokratie gebracht, jetzt verlassen mit Elisabeth Kaufmann-Bruckberger und Ernest Gabmann die Spitzenrepräsentanten des Team Stronach Niederösterreich diese Gruppierung und im Nationalratsklub herrscht Streit und Eitelkeit zwischen den Mandataren.
   Wir laden daher alle Mitglieder, Funktionäre sowie Wählerinnen und Wähler des bisherigen Team Stronach ein, mit dem Bündnis Zukunft Österreich ein Stück des Weges zu gehen. Die österreichische Demokratie gehört von diesen skandalösen Vorgängen eines Herrn Stronach befreit", so BZÖ-Chef Gerald Grosz am Freitag. 
   Das BZÖ habe nicht zuletzt auch durch die Kandidatur des "Täuschers Stronach" den Wiedereinzug in den Nationalrat nicht geschafft. "Wir haben aber die letzten Wochen und Monate nach der Nationalratswahl gezeigt, dass wir mit viel Idealismus und Energie eine neue geschlossene politische Kraft in Österreich aufbauen wollen. Viele Menschen zollen uns in Gesprächen Respekt, dass wir nicht aufgeben sondern auf Basis unserer Überzeugung weitermachen. Daher lade ich auch alle kritischen Geister im Land ein, sich im Bündnis Zukunft Österreich kritisch einzubringen", so Grosz abschließend.
Rückfragehinweis: BZÖ - Bündnis Zukunft Österreich



15.10.2013 SPÖ-Darabos kritisiert höchst fragwürdiges Demokratieverständnis von Lindner


Ex-ORF-Generaldirektorin betreibt Wählertäuschung - Darabos fordert Mandatsverzicht von Lindner. Als "demokratiepolitisch unredlich und eine Täuschung der Wählerinnen und Wähler" bezeichnet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos die Entscheidung von Ex-ORF-Generaldirektorin Lindner, entgegen ihrer Ankündigung nun doch ein Nationalratsmandat anzunehmen. "Lindner hat eine bereits fix zugesagte Kandidatur für eine Partei wieder zurückgezogen, war dann auch nicht im Wahlkampf präsent - und will nun trotzdem durch die Hintertür ins Parlament einziehen. Dieses Verhalten ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten und zeugt von einem mehr als fragwürdigen Demokratieverständnis", kritisierte der SPÖ-Bundesgeschäftsführer.
   Besonders verwerflich ist für Darabos, dass sich Lindner damit neben ihrer ohnehin stattlichen Pension noch ein Abgeordnetensalär verschafft. "Dieses unredliche Verhalten soll ihr dem Vernehmen nach ein Gehalt von ungefähr 16.000 Euro monatlich einbringen - eine Summe, von der die Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die täglich hart arbeiten, nur träumen können." Die einzige anständige Lösung sei, dass Lindner auf ihr Mandat - wie vor der Wahl angekündigt - verzichtet, schloss Darabos.
Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien



5.9.2013 Todesstrafe: BZÖ-Bucher: Klares Nein zu abstruser Stronach-Idee


"Ein klares Nein zu der völlig abstrusen Idee Frank Stronachs nach Einführung der Todesstrafe" kommt von BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher: "Dieser Vorschlag widerspricht völlig den etablierten rechtsstaatlichen Standards in einer zivilisierten Gesellschaft wie Österreich und ist aus rechtsstaatlicher wie aus menschlich-moralischer Sicht klar abzulehnen. Mit dieser Idee, die nur als abscheulich und unmenschlich zu beurteilen ist, zeigt Stronach sein wahres Gesicht - unabhängig davon, ob es sich bei dieser Forderung um Stronachs Privatmeinung oder um einen Teil seines Programms handelt."
   
Stronach begehe hier eine gezielt geplante Flucht nach vorne, erklärt Bucher, denn wie man aus der ORF-Führung höre, habe Stronach diese Forderung im Zuge der ORF-Wahlfahrt erhoben und nachdem massivste Interventionen des Team Stronach bei der Führung des ORF erfolglos geblieben seien, habe man diese Forderung im Vorfeld der am 11. September kommenden Sendung gezielt über Medien lanciert. "Hier wird mit Menschenleben um Stimmen geworben. Das ist einfach nur erbärmlich", so Bucher. Übrigens: In Stronachs kanadischer Heimat ist die Todesstrafe seit 1976 grundsätzlich und seit 1998 absolut abgeschafft.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ



16.8.2013 BZÖ-Widmann: Robert Lugar hat Recht!


"Robert Lugar hat Recht mit seiner Analyse. Monika Lindner ist Teil des rot-schwarzen Systems und war immer Teil des Systems. Auch Frank Stronach hat sich über Jahrzehnte hervorragend mit dem System arrangiert. Es ist bezeichnend, dass sich Stronach, der ja immer als Kämpfer gegen das System auftritt, sich das System in Person von Lindner ins Boot geholt hat", so BZÖ-Bündnissprecher Rainer Widmann. Stronach habe bei Lindner nur erleben müssen, wie seine eigene goldene Regel - wer das Gold hat, macht die Regeln - umgekehrt funktioniert. "Raiffeisen hat nämlich offensichtlich mehr Gold als Stronach", so Widmann. "Jetzt ist es sogar amtlich, dass eine Stimme für Stronach durch Lindner als trojanisches ÖVP-Pferd der Großen Koalition zu einem weiteren Mandat verhilft", so Widmann.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ



15.8.2013 BZÖ-Widmann: Monika Lindner vor Rückzug - Chaostage bei Stronach gehen weiter


"Und wieder zerbricht Stronachs Söldnertruppe offenbar ein Stück mehr", so kommentiert BZÖ-Bündnissprecher Rainer Widmann das Personalchaos im Team Stronach. Wie die Presse Online berichtet, steht Stronachs prominente Quererinsteigerin Monika Lindner vor dem Rücktritt, weil sie sich von Aussagen des Noch-Klubobmannes Lugar zu ihrer Person distanziere. "Inkompetenz, Unzuverlässigkeit und Intrige zeichnen das Chaosteam Stronach aus."
   Bezeichnend sei auch die neue Werbekampagne der Milliardärs-Partei, die mangels eigener Ideen 100.000 Euro für fremde Vorschläge bietet. "Eigentlich erbärmlich, wenn man keine eigenen Ideen hat und niemanden findet, der ohne Bezahlung sich aus Idealismus sinnvoll mit vernünftigen Vorschlägen einbringt. Da ist Stronach so reich und doch irgendwie arm dran", so Widmann. Widmann warnt erneut davor, dass "jede Stimme für diese Chaostruppe eine Stimme für den Machterhalt von SPÖ und ÖVP ist. Nicht umsonst wird Stronach von den Regierungsparteien hofiert und gefördert. Einfacher lässt sich diese Große Koalition nicht auf weitere fünf Jahre einzementieren!", so Widmann.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ



7.6.2013 BZÖ-Widmann: Stronach hat "keine Hoden"


"Stronach hat keine Hoden", stellt BZÖ-Bündnissprecher Abg. Rainer Widmann zur TV-Konfrontationsabsage Stronachs bei ATV fest. "Wenn sich der Steuerflüchtling Stronach schon einmal in Österreich blicken lässt, dann traut er sich nicht einmal TV-Konfrontationen mit seinen politischen Mitbewerbern zu bestreiten. Offensichtlich ist Stronach schon selbst von den internen Streitereien und Grabenkämpfen seiner Politsöldner angewidert. Jetzt ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis er sein "Political Toy" wegschmeißt. Österreich und seine Bürger sind aber kein Spielzeug und haben es sich nicht verdient, von diesem feigen kanadischen Politclown an der Nase herumgeführt zu werden", so Widmann.
Qu: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ



24.4.2013 Stronach / Ulmer: Geheimabsprache zwischen Platter und Mayr/Jenewein?

"Wer in Tirol die Liste Stronach/Mayr wählt, wählt die ÖVP.", warnt Sonja Ulmer mit ihren Mitstreitern vor einer Koalition aus ÖVP/FPÖ und Liste Stronach/Mayr. Bei uns rufen zahlreiche Menschen an, die schwören, dass LH Platter mit HP Mayr bereits einig sei und diesem einen Landesratsposten angeboten haben soll. Wir fordern Mayr auf, eine Koalition mit der von Freunderlwirtschaft verseuchten Tiroler ÖVP auszuschließen, um diese Gerüchte zu entkräften.
   "Für uns haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Mayr und Jenewein sind allem Anschein nach wirklich Kuckuckseier der ÖVP." Auffallend ruhig verhalte sich zur Zeit der Listenzweite Joe Bellinger, der laut 3 Zeugen gesagt habe, dass er von HC Strache gesponsert werde. "Sind das schon Vorleistungen für Schwarz-Blau-Stronach in Tirol? Bellinger muss sich dazu äußern, wiewohl sein Wort ohnehin nur mehr wenig Wert hat", so ein "Insider" des Team Stronach in Tirol. 
Rückfragehinweis: Liste Ulmer Peter Prantl, Tel: 069912792268 mailto:peterprantl@aon.at



19.4.2013 Hans-Peter Mayr (Team Stronach) FÜR oder GEGEN den EU-Austritt?


Dr. Hans-Peter Mayr war bei der Nationalratswahl 2006 Spitzenkandidat des NFÖ in Tirol und damals als solcher FÜR den EU-Austritt Österreichs.
   Jetzt ist er Spitzenkandidat des Teams Stronach bei der Landtagswahl 2013 in Tirol. Ist Hans-Peter Mayr nun weiterhin FÜR den EU-Austritt Österreichs oder wie sein neuer Chef nun GEGEN den EU-Austritt?
   Vielleicht kann Hans-Peter Mayr das in der ORF-Pressestunde aufklären, ganz im Sinne von Wahrheit, Transparenz und Fairness.
Rückfragehinweis: EUAUS-Obmann Mag. Robert Marschall, Tel 0676-403 90 90



11.4.2013 TIROLER TAGESZEITUNG "Stronach entzauberte sich selbst"

"Leitartikel vom 12. April 2013 von Anita Heubacher.
Frank Stronach ist ein ausgezeichneter Wahlhelfer, allerdings nicht für seine Partei, sondern für die Konkurrenz. Die FPÖ freut sich und die "Chaostheorie" der ÖVP erhält Nahrung. Das wirkt auch außerhalb der Stronach-Klientel. Frank Stronach kam nach Tirol und entzauberte sich selbst. Statt einer Lösung präsentierte er einen faulen Kompromiss. Alle drei Listen sollen an einem Strang ziehen. Ein frommer Wunsch, wo doch die Protagonisten der drei Listen untereinander so zerstritten sind, dass sie niemals an einen Tisch zu bringen sind. Die Halbwertszeit des Kompromisses war dementsprechend lang. Am Vormittag ausgesprochen, eine Stunde später widersprochen.
  
Die Liste mit Sonja Ulmer an der Spitze wird nicht mitmachen, sich querlegen und unter Umständen eine Wahlempfehlung für eine andere Protestpartei in Tirol abgeben. Das Chaos in Tirol geht also in die Verlängerung.
   Schauplatz Wien: Dort hat Stronach seine Bundesparteileitung vor den Kopf gestoßen, mehr noch, zum Narren gemacht. Klubobmann Robert Lugar und sein Parteimanager Stefan Wehinger hatten Ulmers Liste favorisiert, Ulmers Konkurrenten mit Klagen gedroht, den Wahlkampf eingestellt. Und jetzt? Jetzt müssen dieselben Personen Stronachs Kompromiss als fabelhafte Lösung verkaufen. Damit ist ihre Glaubwürdigkeit dahin, nicht nur in Tirol, das schadet österreichweit. Wehinger hat bereits das Handtuch geworfen. So kann man eine Partei nicht führen, so keine Politik machen. Mit seinen Auftritten tut sich der erfolgreiche Magna-Gründer selbst nichts Gutes. Mit 82 Jahren beschädigt er seine Reputation und damit sein Lebenswerk.
    Dennoch scheint die Erfolgsstory bei manchen anzukommen. Unerschütterliche sechs Prozent der Wähler stimmten in der aktuellen TT-Umfrage immer noch für Stronach. Abgefragt wurde zu jenem Zeitpunkt, als das Listen-Wirrwarr voll im Gange war. Damit würde die Liste "Team Stronach für Tirol" in den Landtag einziehen. Stronach hätte aber viel mehr Potenzial gehabt. Frank Stronach ist ein ausgezeichneter Wahlhelfer, allerdings nicht für seine Partei, sondern für die Konkurrenz. Die FPÖ freut sich, ihre Wählerklientel überschneidet sich mit der Stronachs. Ganz besonders hilfreich war Stronach allerdings für die ÖVP. Ihre "Chaostheorie" erhielt Nahrung und eine plastische Umsetzung. Das wirkt auch außerhalb der Stronach-Wähler. Noch dazu, wo mit "Vorwärts Tirol" eine zweite Protestpartei ein uneinheitliches Bild nach außen bot. Mit "Wir oder Chaos" hat die ÖVP wohl auf die richtige Strategie gesetzt.
Rückfragehinweis: Tiroler Tageszeitung, Chefredaktion



15.3.2013 FPÖ: Vilimsky: Fraktionswechsel einer weiteren Mandatarin offenbart widerliche Fratze der Politik


Gesinnungslose Abgeordnete machen Hohes Haus zum politischen Laufhaus. "Der politische Winterschlussverkauf eines austro-kanadischen Milliardärs im österreichischen Nationalrat offenbart eine besonders widerliche Fratze der Politik, welche dem Parlamentarismus massiven Schaden zufügt und das Hohe Haus in Richtung eines politischen Laufhauses entwickelt", kommentiert heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky das anhaltende "Fraktions-Hopping" im Nationalrat. Es bleibe zu hoffen, dass sowohl Personen als auch Gruppierungen, welche ihre politische Gesinnung beim Betreten des Parlamentes an der Garderobe abgeben und damit ihre Käuflichkeit öffentlich darstellen, bald der Vergangenheit angehören. Der Wähler sei aufgerufen, hier eine besondere Sensibilität bei den kommenden Urnengängen zu zeigen, so Vilimsky.
Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub

Anmerkung Wien-konkret: Heute wurde verlautbart, dass die BZÖ-Abgeordnete Martina Schenk das BZÖ verläßt und samt ihem Nationalratsmandat zum Team Stronach wechselt. Die Partei "Team Stronach" kann daher seinen Klubstatus im Parlament beibehalten. Dieser war gefährdet, da Elisabeth Kaufmann-Bruckberger für die Stronach Partei ("Liste Frank") niederösterreichische Landesrätin werden soll. Martina Schenk wurde im August 2008 der FPÖ vom BZÖ abgeworben. Schenk fordert ein Kommunismusverbot in Österreich, was besonders bemerkenswert ist, da Stronachs Eltern Kommunisten waren.



13.2.2013 Team Stronach verweigert Arbeit im Rechnungshof-Ausschuss


"Stell dir vor es ist Rechnungshofausschuss und keiner geht hin", fasste der freiheitliche NAbg. Mario Kunasek die heutige Vorstellung des Team Stronach im neu konstituierten parlamentarischen Rechnungshofausschuss zusammen. Musste doch aufgrund der Klubwerdung des Team Stronach der Rechnungshofausschuss eigens von 26 auf 35 Mandatare aufgestockt werden, mute es doch mehr als eigenartig an, dass es niemand von den Stronachisten dort teilnehme, kritisierte Neo-Mitglied Kunasek. Das Vollmitglied des Teams Stronach im RH-Ausschuss sei Elisabeth Kaufmann-Bruckberger, die jedoch dem Vernehmen nach einen Frisör-Termin nicht mehr absagen habe können. Daher wäre das Ersatzmitglied Robert Lugar verpflichtet gewesen an diesem wichtigen Ausschuss teilzuhaben, so Kunasek, der allerdings auch den Stronach-Klubobmann nirgends entdecken konnte.
   Aus dem Wahlkampftross des Team Stronach war zu erfahren, dass Klubobmann Lugar auf der Suche nach "Werten" sei, diese jedoch nirgends finden könne, womit sein Erscheinen ebenfalls nicht möglich gewesen sei. Der Ehre halber müsse festgestellt werden, dass Stronach-Abgeordneter Markowitz kurz auf ein "Plauscherl" vorbei geschaut habe, sich jedoch ohne Wortmeldung noch vor der Abstimmung auf "französisch" verabschiedet habe, kritisierte Kunasek die mangelnde Arbeitsbereitschaft der Stronach-Truppe. "Das Team Stronach bringt gerade einmal den Ersatz des Ersatz-Mitgliedes zum Ausschuss und der geht früher", so Kunasek. Ein weiterer Beweis dafür, dass es den Stronach-Abgeordneten einzig und alleine um ihre Mandate und somit ihren persönlichen Vorteil gehe, so Kunasek. Damit seien diese meilenweit von den platten Schlagworten ihres Chefs entfernt, der dauernd darüber faselt, dass er dem Land dienen wolle. "Offenbar ist für Stronach der Rechnungshofausschuss kein Teil vom Land und hat auch keine Werte", so Kunasek.  Rückfragehinweis: Freiheitlicher Parlamentsklub



30.11.2012 Kurier: "Stronach ist weit weg von den Bürgern"

"KURIER"-Kommentar von Helmut Brandstätter: 
Die österreichische Politik würde ja wirklich dringend Erneuerung brauchen. Das machte anfangs den Charme des Frank Stronach aus. Finanziell unabhängig, erfrischend im Auftreten, an Werten wie Wahrhaftigkeit orientiert. Aber wie das so oft ist - auf den zweiten Blick sieht alles nicht mehr so rosig aus. ... Man wusste ja, dass Stronach nie ein Feind des Establishments war, das er jetzt angeblich bekämpft, im Gegenteil. Er hatte ja vom früheren Bundeskanzler Vranitzky abwärts alle Parteien, die irgendwo Entscheidungen (über Geld) zu treffen hatten, in sein Beraterteam geholt. Aber jetzt wird es eng: Den Spagat vom Profiteur von Eurofighter-Gegengeschäften zum Revolutionär des kleinen Mannes wird er nicht durchhalten. Und wenn er seinen ehemals engsten Mitarbeiter Sigi Wolf zum Bundeskanzler machen will, spätestens in sechs Jahren, wenn er die absolute Mehrheit hat, wie er gerne erzählt, dann wird Wolf erklären müssen, was er von Gegengeschäften und gemeinsamen Reisen mit Finanzminister Grasser zur Münchner Waffenschmiede weiß. ...
Rückfragehinweis: KURIER, Chefredaktion



30.11.2012 Wirtschaftsminister Mitterlehner widersprach Stronach

... ÖVP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner erklärte am Dienstag, es sei Faktum, dass Magna über Partner Aufträge als Gegengeschäfte eingebracht und dies die Zuständigen im Konzern auch schriftlich bestätigt hätten. Das Volumen bezifferte er mit 350 Millionen Euro. ..."
Quelle Die Presse vom 30.11.2012



30.11.2012 Wählertäuschung: Jessi Lintl (Ex-ÖVP) wechselt zum Team Stronach

30..2012  "Durch den Griff Stronachs nach Wien ist der Mechanismus der schäbigen Wählertäuschung jetzt auch im Herzen der Bundeshauptstadt angelangt" so Karl Newole, Klubvorsitzender der unabhängigen Liste "Wir im Ersten" in der Inneren Stadt. "Kein Mensch hat Jessi Lintl wegen eines eigenen Programms gewählt. Sie stand auf der Liste der ÖVP. Diese ist mit einem bestimmten Programm angetreten und deshalb sitzt sie im Bezirksparlament. Es ist letztklassig, zwar nun für Stronach zu sein, aber trotzdem auf einem ÖVP-Ticket im Bezirksparlament sitzen zu bleiben. Richtig wäre es, sofort zurückzutreten und sich 2015 dem Wähler zu stellen."
   "Dass dies im Nationalrat nicht besser und gesetzlich möglich ist", so Newole, "ist keine Entschuldigung. Das Gesetz gehört dringend der Moral angepasst. Legale Wählertäuschung muss verunmöglicht werden. Wenn ich im Geschäft einen Föhn kaufe, geht es auch nicht, dass ich in der Verpackung einen Teesieder finde."
   Auch für Ursula Stenzel sei das Überlaufen ihrer Stellvertreterin eine schallende Ohrfeige. "Wer", so Newole, "soll ihr noch etwas glauben, wenn sie nicht einmal ihre eigene Stellvertreterin von ihrer Politik überzeugen kann? Stenzel sollte sich ernsthaft den Rücktritt überlegen, zumal sie in alle wesentlichen Fragen des Bezirks, Bewohnerschwund, Citybusse und Anrainerparken bisher keine Leistung erbracht hat."
Rückfragehinweis: Wir im Ersten Dr. Karl Newole Tel.: 535 51 54



24.11.2012 "profil": Eurofighter-Deal brachte Magna-Konzern mehr als 300 Millionen Euro an Aufträgen Wien

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, war der von Frank Stronach gegründete Magna-Konzern einer der Hauptprofiteure der Eurofighter-Beschaffung. Nach "profil" vorliegenden Informationen wurden unter dem Titel Kompensationsgeschäfte Aufträge im Gegenwert von insgesamt mehr als 300 Millionen Euro geltend gemacht. Weiters veröffentlicht "profil" den Inhalt eines mit 27. Juli 2001 datierten Schreibens des früheren EADS-Aufsichtsratschefs und Vorstands der DaimlerChrysler AG, Manfred Bischoff, an den damaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Bereits Monate, bevor die Abfangjäger-Beschaffung überhaupt ausgeschrieben war, unterbreitete Bischoff Grasser das konkrete Angebot über den Ankauf von 18 Eurofighter Typhoon. Gleichzeitig verwies Bischoff auf die engen Geschäftsverbindungen zwischen EADS-Hauptaktionär DaimlerChrysler AG (heute Daimler AG) und Magna: "Außerdem darf ich Ihnen bestätigen, dass das Haus DaimlerChrysler AG das Vorhaben voll unterstützt und entsprechende Beiträge zur Erfüllung der Kompensationsforderungen bereits heute leistet: mit dem 100%igen Tochterunternehmen EUROSTAR produzieren wir erfolgreich am Standort Graz, mit der Magna Steyr Fahrzeugtechnik haben wir eine langjährige und intensive Zusammenarbeit." Das Grazer Eurostar-Werk gehörte damals zur Gänze DaimlerChrysler und sollte im Juli 2002 von Magna übernommen werden. Und weiter: "Hierbei beschäftigen wir derzeit rund 2.050 Mitarbeiter bei EUROSTAR sowie rund 3.500 Mitarbeiter bei Magna Steyr. ... Für beide Produktionsstätten besteht die Absicht, diese weiter auszubauen." 
Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion



126.10.2012 BZÖ-Fauland: Team Stronach besteht nur aus bedeutungslosen Hinterbänklern und schamlosen Abkassierern


"Wenn man sich das Personal des "Team Stronach" anschaut, dann wird einem nur übel. Neben völlig bedeutungslosen Hinterbänklern wurde mit dem Ex-SPÖ-Rüpel-Mandatar Christian Faul eine absolute Unperson in die vorderste Reihe gestellt. Faul hat nicht nur den BZÖ-Abgeordneten Grosz im Parlament wüstend beschimpft, sondern ist auch ein Abkassierer. Dieser Herr Faul hat zusätzlich zum Nationalrats-Gehalt von mehr als 8000 Euro auch noch 75 Prozent eines Schuldirektoren-Gehaltes (Steuerzahlergeld) bezogen, allerdings ohne Lehrverpflichtung und dienstfrei gestellt.
  
Laut Medienberichten behauptet auch ein ehemaliger Schüler von "Team Stronach" Mitglied Faul, dass dieser in dessen Lehrer-Zeit geschlagen wurde", macht heute BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland klar. "Wenn dieses sogenannte "Team Stronach" den Werten "Wahrheit, Transparenz und Fairness" entspricht und in Zukunft eine politische Rolle spielen soll, dann gute Nacht Österreich. Die Österreicher werden schon bald erkennen, dass es sich beim "Team Stronach" um eine willkürlich eingekaufte Mogelpackung handelt, die in Kürze in der politischen Versenkung verschwinden wird", so Fauland.



10.10.2012 Thilo Sarrazin: "Stronach sollte sich einen Berater suchen"

In der ARD-Talkshow "Menschen bei Maischberger" traf der deutsche Ex-Bundesbanker und Provokateur vom Dienst vergangene Woche erstmals auf Frank Stronach. In einem exklusiven Kommentar für NEWS brachte der umstrittene Autor ("Deutschland schafft sich ab" und "Europa braucht den Euro nicht") nun seine Eindrücke zu Papier. "Herr Stronach neigt zu einer Generalkritik an Politik überhaupt. Diese schadet seinem berechtigten Kernanliegen", sagt Sarrazin. Der Ex-SPD-Politiker meint, dass allzu große Vereinfachung "nicht zu einem falschen Modell der Wirklichkeit führen darf." Auch wenn es in "vielen Fragen berechtigt ist, Staaten mit Unternehmen zu vergleichen, wie Stronach dies tut, kann dieses Modell bei der Beurteilung von Staatsschulden in die Irre führen." Deshalb Sarrazins Rat an Stronach: "Er sollte sich einen guten volkswirtschaftlichen Berater suchen, um Argumentationsschwächen zu beseitigen, die seinem Hauptanliegen schaden." Sarrazin ist überzeugt, "dass Stronach nur Erfolg haben wird, wenn er seine bereits angedeuteten Argumentationsschwächen ausmerzt."
Rückfragehinweis: Sekretariat NEWS



27.9.2012: Sonntagsfrage: Stronach bei 11%, FPÖ verliert massiv

Auftraggeber: ATV Österreich-Trend:
Meinungsforscher Hajek: "Stronach kann nur noch über sich selbst stolpern."
Die Partei von Frank Stronach könnte fix mit einem Einzug ins Parlament rechnen, wenn am kommenden Sonntag Nationalratswahlen wären. Immerhin 11 Prozent der Österreicher würden Stronach ihre Stimme geben. Das zeigt der aktuelle "ATV Österreich Trend", eine Meinungsumfrage unter 1000 wahlberechtigten Österreichern, durchgeführt von Meinungsforscher Peter Hajek.
  Im Gegenzug würden die Mittelparteien deutlich geschwächt, am härtesten würde Stronachs Kandidatur die FPÖ treffen. Die Freiheitlichen verlieren im Vergleich zum letzten ATV Österreich Trend aus dem Juni 2012 sechs Prozentpunkte und liegen derzeit bei 19% - erstmals seit Beginn der Umfrage im März 2009 unter 20%. SPÖ und ÖVP verlieren im Vergleich zum Juni jeweils 3 Prozentpunkte und liegen bei 27% bzw. 22%. Die Grünen liegen bei 13% und das BZÖ würde knapp die 4%-Hürde schaffen.
   "Frank Stronach punktet nicht nur stark in der Gruppe der sogenannten "Politikverdrossenen" - also bei Nicht-Wählern bzw. politisch Unentschlossenen, er wildert auch massiv im in der FPÖ-Wählerschaft. Ganze 17% der FPÖ-Wähler der letzten Nationalratswahl 2008 würden heute Stronach wählen." so Hajek. Stronachs Antreten schadet grundsätzlich allen Parteien: Aus der ÖVP-Wählerschaft und der BZÖ-Wählerschaft von 2008 würden jeweils 8% zu Stronach wechseln, aus der SPÖ- Wählerschaft 5% und aus der Grün-Wählerschaft 4%. Auch in der Kanzlerfrage kann Stronach ein beachtliches Umfrageergebnis erzielen. 8% würden bei einer hypothetischen Kanzlerdirektwahl für ihn stimmen.

Rückfragehinweis:    Peter Hajek Public Opinion Strategies GmbH,   
Tel.: 01/513 22 00-30



26.9.2012 Das Recht liegt nicht per se auf der Seite des Geldes

Den offiziellen Eintritt Frank Stronachs in die österreichische Politik hat das WirtschaftsBlatt dazu genützt, sich seine unternehmerischen Tätigkeiten der vergangenen 20 Jahre in Österreich genauer anzuschauen (siehe Seiten 2 und 3). Das Ergebnis ist durchwachsen: Stronach hat in 20 Jahren zwei Milliarden Euro investiert und 145 Millionen Euro gespendet. Zählt man die rund 100 Millionen Euro, die er noch in den Fußball gesteckt hat, hinzu, ist es ein wahrer Spendenregen. 
   13.500 Menschen sind in den verschiedenen Unternehmen des Neo-Politikers beschäftigt. Das Magna Racino war ein ökonomisches Desaster, was Stronach aber kaltlässt, weil er sich das Pferdesport- und Eventzentrum auch als privates Hobby leistet. Besonders am Herzen liegen ihm die Menschen: Er hat Jobs geschaffen und will daher mehr als viele Theoretiker wissen, die das nicht gemacht haben. Da hat Stronach unrecht. Das Recht liegt nicht per se auf der Seite des Geldes.
   Stichwort Geld: Stronach versteuert sein Vermögen nur zu einem geringen Teil in Österreich. Er liefert dem österreichischen Fiskus eine Million Euro. Das mag legitim sein; politisch klüger wäre es, das Geld zur Gänze hierzulande zu versteuern, tritt Stronach doch für Wahrheit, Transparenz und Fairness ein. Wie immer das Revival der kanadischen "Let's be Frank"-Partei aus den 80er-Jahren aussehen wird, Stronach wird Österreichs Politik - wenn auch möglicherweise nur kurzfristig - verändern. Ob die Wirtschaft ihm vertrauen kann, ist die Frage. Schließlich braucht diese nicht Wirtschaftspopulismus, sondern Langzeitperspektive.
Rückfragehinweis: WirtschaftsBlatt Medien GmbH Tel.: 0043160117-305



26.9.2012 Parteifarben Rot-Weiß-Rot


Die EU-Austrittspartei Österreichs hat die Parteifarben "Rot-Weiß-Rot" schon seit ihrer Gründung vor einem Jahr. Jetzt wurde gerade eine neue Partei gegründet, die die gleichen Parteifarben verwendet, zu der aber die Farbe "Gold" viel besser passen würde.
Jedenfalls genügt es nicht, nur Rot-Weiß-Rot in den Parteifarben zu verwenden. Wer für mehr Österreich ist, muß auch für den EU-Austritt Österreichs sein. Der Euratom-Ausstieg, EURO-Ausstieg, EZB-Ausstieg und ESM-Ausstieg sind wichtige Teilschritte.