Wien

Erhard Busek

ÖVP-Parteiobmann (1991-1995)

Busek kam 25. 3. 1941 in Wien zur Welt. Der Jurist engagiert sich schon früh äußerst erfolgreich in der ÖVP.

Von 1964 bis 1968 ist er zweiter ÖVP-Klubsekretär, von 1969 bis 1972 stellvertretender Generalsekretär und von 1972 bis 1976 Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes.

1975 und 1976 ist er ÖVP-Generalsekretär und von 1976 bis 1989 Landesparteiobmann der Wiener ÖVP. 1989 gibt Busek sein Comeback in der Bundespolitik. Er wird Minister für Wissenschaft und Forschung  (bis 1994).

1991 wird er schliesslich Bundesparteiobmann der ÖVP; ein Amt welches er die kommenden vier Jahre inne haben sollte. Ebenfalls bis 1995 ist er somit Vizekanzler im Kabinett Vranitzky.

1995 ist Busek kurzzeitig Bundesminister für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten.

Seit 1995 ist er Vorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa und seit 1996 Koordinator der Southeast European Cooperative Initiative. Von 2000 bis 2001 ist er Regierungsbeauftragter für die EU-Osterweiterung und seit 2002 Sonderkoordinator des Stabilitätspaktes für Südosteuropa.

Busek war und ist sicherlich eine der intellektuellsten Stimmen der österreichischen Innenpolitik, was ihn wiederum nie sehr volksnah erschienen lies.

Als vorsichtiger Kritiker von schwarz-blau meldet er sich von Zeit zu Zeit immer wieder mit kritischen Sätzen zu Wort.

Busek hält seit Jahren zahlreiche Vorträge (unter anderem Alpbach) und schreibt Bücher zu verschiedenen politischen Themen.
 

Eerhard Busek in einem Interview 2014 mit Der Presse:

Die Presse: Sie kommentieren gern. Hätte es Sie gereizt, Journalist zu werden?
Erhard Busek: Nein. Ich kommentiere zwar viel, bin aber der Meinung, dass man selbst etwas tun muss. Der Frustrationspegel ist bald erreicht bei Journalisten...

Weiters: Buseks Ankedoten über Kreisky, Zilk, Schüssel und Spindelegger
=> Die Presse vom 23.8.2014
 





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