Wien

Alois Mock

ÖVP-Parteiobmann (1979-1989)

Mock wurde am 10. 6. 1934 im niederösterreichischen Euratsfeld geboren.

Von 1962 bis 1966 ist Mock Mitarbeiter der OECD-Vertretung in Paris. Während dieser Zeit ist er außerdem als Sekretär und Kabinettschef von Bundeskanzler  Klaus, sowie als Beamter und Gesandter des Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten tätig.

Von 1969 bis 1970 ist er Unterrichtsminister, und von 1970 bis 1987 (sowie von 1995 bis 1999) Abgeordneter zum Nationalrat. Von 1978 bis 1987 ist mock darüberhinaus Klubobmann der ÖVP.

Von 1971 bis 1978 ist er Obmann des ÖAAB, und von 1979 bis 1989  Bundesparteiobmann der ÖVP.

1983 gelingt es ihm die absolute Mehrheit der SPÖ zu brechen.

Von 1979 bis 1998 hat er außerdem die Ehre Präsident der Europäischen und Internationalen Demokratischen Union zu sein.

Da Vrantizky 1986 die rot-blaue Koalition zur Haider-FPÖ aufkündigt kommt es unter Mock als ÖVP-Chef zum Revival der großen Koalition. In dieser ist er von 1987 bis 1989 Vizekanzler. Von 1987 bis 1995 ist er außerdem Aussenminister.

Bei den Beitrittsverhandlungen zur EU, ist der überzeugte Europäer Mock, Österreichs Delegationsleiter.

Ende 1999 zog sich Mock (auch aufgrund seiner Parkinson-Krankheit) aus der aktiven Politik zurück.