Wien
KPÖ

Die Partei "KPÖ": Kommunistische Partei Österreichs

KPÖ-Bundesvorstand: Drechslerg. 42, 1140 Wien

Telefon und Fax Tel: 01-5036580  Fax: 01-5036580/499
Email: bundesvorstand@kpoe.at
Website: www.kpoe.at 
Parteimitglieder derzeit ca 2000.
Ausrichtung: Die KPÖ ist eine gesamtösterreichische, demokratische, feministische, internationalistische, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende Partei.



14.2.2015 KPÖ-Landeskonferenz Wien

Dabei wird es ganz zentral um die Wien-Wahl gehen, insbesondere ob die KPÖ mit anderen Parteien ein Wahlbündnis eingehen soll. Weiters am Programm stehen der Rechenschaftsbericht für die abgelaufene Periode, die Neuwahl der Wiener Stadtleitung und der Landeskontrolle sowie die Debatte und Beschlußfassung verschiedener Anträge und Resolutionen.
Beginn: 9 Uhr (Einlass ab 8 Uhr), voraussichtliches Ende 19 Uhr
Ort: JuFa – Wien Simmering



25.5.2014 EU-Wahl

Bei der EU-Wahl 2014 trat die KPÖ im Wahlbündnis "Europa Anders" gemeinsam mit der Piratenpartei und dem "Wandel" an. Spitzenkandidat war EU-Abgeordneter Martin Ehrenhauer von der ehemaligen Liste Hans Peter Martin. Dieser fiel hauptsächlich durch Aktionismus aus, z.B. aus der ORF-PRessestunde schon nach 5 Minuten davon gelaufen; campieren auf dem Ballhausplatz, Elefantenrunde durch das Zentrum Wiens mit aufblasbaren Elefanten ...)
   Ergebnis 2,1% und somit Platz 7 sogar noch hinter dem medial wenig beachteten Wahlbündnis EUSTOP. Das erhoffte Mandat im EU-Parlament wurde von "Europa Anders" deutlich verfehlt. "Europa Anders" hätte mehr als doppelt so viele Stimmen gebraucht. Das stellt auch ein Niederlage der Meinungsforschung dar, die ein Mandat für durchaus möglich hielten.



29.9.2013: Nationalratswahl

Die KPÖ ereichte 1,0% (+0,3%).
Bestes Ergebnis in der Steiermark mit 1,8%, vor Wien mit 1,7%.



13.3.2013 KPÖ kandidiert bei der Nationalratswahl 2013

Antisoziale Sparpolitik braucht scharfe Opposition von links.
Bei der Sitzung des Bundesvorstands der KPÖ am 9. März wurde der einstimmige Beschluss gefasst, als Kommunistische Partei Österreichs bei der kommenden Nationalratswahl zu kandidieren.
KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner: „Im Nationalrat herrscht in sozialen Fragen neoliberale Einigkeit. Während die große Koalition ein antisoziales Sparpaket nach dem anderen verabschiedet, wird der Sozialstaat auch in Österreich Schritt für Schritt abgebaut. Die Politik funktioniert nur mehr als Umverteilungsmaschine von unten nach oben. ...
Messner erinnert an die Bemühungen der KPÖ der vergangenen Monate, eine linke Wahlalternative zu initiieren und umreißt das Ergebnis vieler positiver Gespräche, die die KPÖ mit sozial und kulturell Engagierten geführt hat: „Für eine neue, breit aufgestellte, soziale Wahlalternative besteht große Sympathie; trotz der Bereitschaft mehrerer Persönlichkeiten, sich an einem neuen Projekt zu beteiligen, ist das Netzwerk für eine österreichweit organisierte linke Wahlalternative momentan noch nicht stark genug." Als Ergebnis werde die KPÖ auch einige neue parteilose KandidatInnen auf ihren Listen vorstellen können, kündigt der KPÖ-Bundessprecher an.
Quelle: KPÖ Presseaussendung



30.10.2012 Online-Petition: Bundesheer abschaffen! Die Volksbefragung um eine Frage erweitern.

Die sicherste Variante: Bundesheer abschaffen!
Statt die Wehrpflicht abzuschaffen und das Bundesheer in eine Euro-Armee einzugliedern soll im Sinne einer konsequenten antimilitaristischen Politik das österreichische Bundesheer ersatzlos abgeschafft werden.
Die KPÖ hat eine Online-Petition gestartet, mit welcher die Bundesregierung aufgefordert wird, die Fragestellung nach der Abschaffung des Bundesheeres in den Text der Volksbefragung aufzunehmen.
Wir ersuchen um Unterstützung und Weiterverbreitung dieser Online-Petition. Unterstützung und weitere Infos unter: http://www.kpoe.at/home/positionen/themen-archiv/bundesheer-abschaffen.html

KPÖ-Bundesvorstand
Drechslergasse 42, A-1140  Wien
Telefon +43 (1) 50 36 580 – 0



Geschichte der KPÖ:

2006: Walter Baier scheidet aus seiner Funktion aus - Dr. Mirko Messner und Mag. Melina Klaus werden zu gleichberechtigten Bundessprechern der KPÖ gewählt.
Bei der Nationalratswahl erreicht die KPÖ 47.578 Stimmen = 1,01 Prozent.

2005: Gewinne der KPÖ bei der Gemeinderatswahl in der Steiermark. Bei der Landtagswahl in der Steiermark erreicht die Liste Ernest Kaltenegger-KPÖ 6,32 Prozent und vier Mandate. Bei der Gemeinderatswahl in Wien steigert sich die KPÖ von 0,64 auf 1,47 Prozent, bei den gleichzeitig stattfindenden Bezirksvertretungswahlen gewinnt die KPÖ zwei Mandate.

2004: Parteikonferenz beschließt Beitritt der KPÖ zur Europäischen Linkspartei (EL) und Kandidatur bei der Europaparlamentswahl.

2003: Bei der Gemeinderatswahl in Graz steigert sich die KPÖ auf 20,75 Prozent und zwölf Mandate und erreicht damit zwei Sitze im Stadtsenat, bei den gleichzeitig stattfindenden Bezirksratswahlen erreicht die KPÖ 25 von 165 Mandaten.

2000: Aktive Teilnahme der KPÖ an der massiven Protestbewegung gegen die Regierungskoalition von FPÖ und ÖVP, die fast drei Jahre anhalten („Donnerstagdemos“).Bei den Arbeiterkammerwahlen kandidiert der GLB in acht Bundesländern und erreicht 9.023 Stimmen bzw. 0,78 Prozent und zwei Mandate.

1999: Bei der Nationalratswahl erreicht die KPÖ 22.016 Stimmen bzw. 0,48%.

1998: Bei der Gemeinderatswahl in Graz steigert sich die KPÖ von 2 auf 4 Mandate, Ernst Kaltenegger wird Wohnungsstadtrat.

1995: Bei der Nationalratswahl erreicht die KPÖ 13.689 Stimmen bzw. 0,29%

1994: 29. Parteitag in Linz. Walter Baier als Parteivorsitzender gewählt. Bei der Volksabstimmung über den EU-Beitritt empfiehlt die KPÖ ein "Nein". Bei der Nationalratswahl erreicht die KPÖ 11.919 Stimmen bzw. 0.26 Prozent. Wiederherausgabe der "Volksstimme" als Wochenzeitung. Bei der AK-Wahl erreicht der GLB 8.888 Stimmen bzw. 1.13 Prozent und 1 Mandat.

1991: Einstellung der Tageszeitung "Volksstimme". Rück- und Austritt der Parteivorsitzenden Silbermayr und Sohn und eines Drittels des Zentralkomitees. "Salto" als linkes Wochenmagazin. 28. Parteitag in Graz. Otto Bruckner. Julius Mende und Margitta Kaltenegger als Bundessprecher. Walter Baier als Bundessekretär gewählt.

1990: 27. Parteitag. Walter Silbermayr und Susanne Sohn als Parteivorsitzende gewählt. bei der Nationalratswahl erreicht die KPÖ 25.682 Stimmen bzw. 0.55 Prozent

1975: Erklärung des Zentralkomitees zum 30. Jahrestag der Befreiung. bei der Nationalratswahl erreicht die KPÖ 55.032 Stimmen bzw. 1.19 Prozent.

1970: Herausgabe der Zeitschrift "Neue Politik" als Gegengewicht zum "Tagebuch". Bei der Nationalratswahl erreicht die KPÖ 44.750 Stimmen bzw. 0.98 Prozent. Gründung der Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ).

1969: 20. Parteitag. 33.000 Mitglieder. Ausschluß Ernst Fischers aus der KPÖ. Ausscheiden der "ReformerInnen" aus dem Zentralkomitee mit der "Erklärung der 27". Teilnahme an der Internationalen Beratung der kommunistischen und Arbeiterparteien in Moskau.

1968: Verurteilung der Intervention des Warschauer Paktes in der CSSR durch das Zentralkomitee. Widerstand der Parteibasis gegen diese Entscheidung. Beginn der offenen Parteikrise im Gefolge des Konflikts um die Haltung zu dieser Intervention.

1966: Bei der Nationalratswahl kandidiert die KPÖ ausgenommen im Wahlkreis Wien-Nordost nicht und ruft zur Stimmabgabe für die SPÖ auf. Die KPÖ erreicht in diesem Wahlkreis 18.636 Stimmen bzw. 0.41 Prozent.

1965: 19. Parteitag. Franz Muhri wird Parteivorsitzender. 36.500 Mitglieder. der Kommunist Ernst Kirchweger stirbt an den Folgen der ihm von einem Neofaschisten bei einer Antifa-Demonstration zugefügten Verletzungen.

1956: Bei der Nationalratswahl erreicht die KPÖ 194.438 Stimmen bzw. 4.42 Prozent und 3 Mandate. Parteikrise im Gefolge der sowjetischen Intervention in Ungarn führt zu zahlreichen Parteiaustritten.

1955: KPÖ stimmt im Parlament für das Neutralitätsgesetz. Resolution des Zentralkomitees zur Sicherung und Verteidigung der Neutralität.

1951: 15. Parteitag. Beim 1. Wahlgang der Bundespräsidentenwahl am 6. Mai erreicht der Kandidat der KPÖ Gottlieb Fiala 219.969 Stimmen bzw. 5.12 Prozent. Beim zweiten Wahlgang ruft die KPÖ zur Stimmabgabe für den Kandidaten der SPÖ Theodor Körner auf. Die Einheitsliste erreicht bei den Betriebsratswahlen in 67 Betrieben 157 Mandate. das sind 28,5%.

1950: Führende Rolle der KPÖ im Oktoberstreik. 120.000 Arbeiter im Ausstand gegen den 4. Lohn-Preis-Pakt. Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt. Gesamtösterreichische Betriebsrätekonferenz in Floridsdorf stellt Ultimatum bis 3. Oktober zur Rücknahme des Lohn-Preis-Paktes und setzt Streik aus. Höhepunkt des Oktoberstreiks. Gesamtösterreichische Betriebsrätekonferenz beschließt Streikabbruch. In der Folge des Oktoberstreiks Ausschluß von 85 kommunistischen Gewerkschaftsfunktionären aus dem ÖGB und Maßregelung tausender Kommunisten in Betrieben.

1949: Bei der Nationalratswahl erreicht der Linksblock 213.066 Stimmen bzw. 5.08 Prozent und 5 Mandate. Konstituierung des Österreichischen Friedensrates.

1945:
Ermordung zahlreicher oö KommunistInnen - darunter Landesobmann Josef Teufl - kurz vor Kriegsende auf Befehl des Nazi-Gauleiters Eigruber im KZ Mauthausen. Wiederaufnahme der legalen Tätigkeit.
Proklamation der Unabhängigkeit Österreichs. KPÖ in der provisorischen Regierung durch Vizekanzler Johann Koplenig. die Staatssekretäre Franz Honner (Inneres) und Ernst Fischer (Unterricht) sowie die Unterstaatssekretäre Karl Altmann (Justiz). Laurenz Genner (Landwirtschaft). Franz David (Soziales) und Helene Postranecky (Volksernährung) vertreten. "Sofortprogramm" für den Wiederaufbau.

Bei der Nationalratswahl am 25. November erreicht die KPÖ 174.257 Stimmen bzw. 5.41 Prozent und 4 Mandate. bei den Landtagswahlen erreicht die KPÖ Vertretungen in Wien. Niederösterreich. Kärnten. der Steiermark. Salzburg und im Burgenland und ist im Wiener Stadtrat sowie in der nö Landesregierung vertreten. KPÖ in Konzentrationsregierung durch Energieminister Karl Altmann vertreten.

1944: Vereinbarung der KPÖ mit einer jugoslawischen Militärkommission in Moskau über die Aufstellung von fünf österreichischen Freiheitsbataillonen. "Programm für die Wiedergeburt Österreichs".

1943: Entstehung einer Partisanengruppe in der Obersteiermark. Flucht von Sepp Plieseis aus einem Nebenlager des KZ Dachau in Hallein ins Salzkammergut. Entstehen der Widerstandsgruppe "Willy" (später "Fred"). Moskauer Deklaration der Alliierten bestätigt die Forderungen der KPÖ für die Unabhängigkeit Österreichs. 1.200 Kommunisten von der Gestapo "beamtshandelt".

1941: Sammlung von kommunistischen und slowenischen Widerstandskämpfern in Kärnten. 1.500 Kommunisten von der Gestapo "beamtshandelt".

1939: "Amsterdamer" Plenum des Zentralkomitees in Paris. Aufruf von KPÖ und KJV zum Kriegsausbruch. Auflösung des Sitzes des ZK in Paris. 1.100 Kommunisten von der Gestapo "beamtshandelt".

1938: Aufruf der KPÖ zum Kampf für die Unabhängigkeit. Die KPÖ plädiert für "Ja" bei der von Schuschnigg angesetzten Volksabstimmung über Eigenständigkeit Österreichs. Aufruf der KPÖ "An das Volk Österreichs, an alle Völker Europas und der Welt" angesichts der Okkupation durch Hitler-Deutschland. Manifest der KPÖ an das österreichische Volk. Bis Jahresende werden von der Gestapo 750 Kommunisten "beamtshandelt".

1936: Zentralkomitee ruft zum Kampf für Unabhängigkeit auf.

1934: Aktive Rolle der Kommunisten in den Februarkämpfen. Das Zentralkomitee gibt die Losung "Vom blutigen Februar zum roten Oktober - schließt Euch zusammen in der KP" aus. Gründung der Wiederaufbaukommission der Freien Gewerkschaften. Abkommen zwischen linkssozialistischer "Roter Front" und der KPÖ in Wien über Aktionseinheit und Vorbereitung der Verschmelzung. Die KPÖ orientiert auf "Schaffung von Oppositionsgruppen in den faschistischen Gewerkschaften". Verhaftung von 80 Kommunisten und Revolutionären Sozialisten im Burgenland. Verhaftung von 350 Kommunisten in Wien. 12. Parteitag in Prag. Durch Zuwachs von 12.000 Sozialdemokraten wächst die KPÖ auf 16.000 Mitglieder.

1933: Verhaftung von 800 KPÖ-Funktionären in ganz Österreich. Auflösung der kommunistischen Arbeiterwehr. Verbot der KPÖ durch eine "Notverordnung".
   Gemeinsame Kundgebung von Kommunisten und Sozialdemokraten gegen die Diktatur in Linz. Appell der illegal tagenden Wiener Funktionärskonferenz an die SPÖ für gemeinsamen Kampf gegen den Faschismus. erste Plenartagung des Zentralkomitees in der Illegalität. Verbot der "Roten Fahne". 4.000 Mitglieder

1930: Bei der Nationalratswahl am 9. November erreicht die KPÖ 20.930 Stimmen.

1925: Polizeiüberfall auf eine kommunistische Arbeitslosendemonstration am Wiener Rathausplatz.

1920: Bei der Nationalratswahl erreicht die KPÖ 26.652 Stimmen. Beginn einer Kampagne gegen den automatischen Abzug der Lohnsteuer

1919: Verhaftung von 130 Kommunisten bei Protestdemonstration gegen die Volkswehr-Reduktion und Polizeimassaker gegen 10.000 kommunistische Demonstranten in der Hörlgasse mit 17 Toten und 84 Schwerverletzten mit Vorwurf des "kommunistischen Putschversuches".
 
3.11.1918 - Gründung der KPÖ. Kommunisten hissen bei Proklamation der Republik rote Fahnen, fordern eine sozialistische Republik und besetzen Redaktion der „Neuen Freien Presse“.

SPÖ

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