Wien

Johannes Voggenhuber

Bundessprecher der Grünen (1988-1992)

Voggenhuber wurde am 5. 6. 1950 in Salzburg geboren. 

Schulausbildung: abgebrochene Mittelschule

Berufliche Laufbahn: Bäckerlehrling (?), Versichungsvertreter

* 1977: Pressesprecher der Bürgerliste Salzburg
Am 2. Oktober 1977 zog die Bürgerliste Salzburg mit den beiden Mandataren Herbert Fux (Schauspieler) und Richard Hörl (Bäckermeister) in den Gemeinderat ein.
* Die erste politische Station Voggenhubers war von 1982 bis 1987 als Stadtrat in Salzburg.
* 1987 verlor die Bürgerliste wieder 2 der 6 Mandate und Voggenhuber seine Stadtratsfunktion.
* Von 1988 bis 1991 ist er Freda Meissner-Blaus Nachfolger als Bundesgeschäftsführer der Grünen Alternative, und bis 1992 auch Bundessprecher.
* 1990 bis 1996: Abgeordneter zum Nationalrat.
* 1991 Voggenhuber wird Grüner EG-Sprecher
* Von  1990 bis 1992 war Voggenhuber Obmann des Grünen Klubs.
* Seit 1995 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments. Anfänglich war Voggenhuber ein heißer EU-Gegner, seit er im EU-Parlament saß ist er ein ebenso heißer EU-Befürworter.
* Am 30. Jänner 2009 wurde auf einer Sitzung des erweiterten Bundesvorstandes der Grünen beschlossen, dass Johannes Voggenhuber nicht auf der EU-Liste der Grünen geführt wird. Die feministische Bundessprecherin Eva Glawischnig-Piesczek schickte Ulrike Lunacek in die EU-Wahl 2009 und die Grünen verloren 3%-Punkte von 12,9% auf 9,9%.

* Seit 2011 unterstützt Johannes Voggenhuber die Initiative "mein Oe". Diese Initiative macht ein Volksbegehren, das vorgibt für mehr Demokratie einzutreten aber tatsächlich die Vorherrschaft von SPÖ-ÖVP auf Jahrzehnte beizubehalten. Die 4%-Hürde für den Einzug ins Parlament soll laut "Mein Oe" nicht geändert werden. Weiters wollen die das Verhältniswahlrecht schwächen und das "Persönlichkeitswahlrecht" ausbauen. Voggenhuber schleißt auch eine neue Parteigründung nicht aus.