Wien

FPÖ-Bundesparteiobfrau (2000-2002)

Susanne Riess-Passer

Riess-Passer wurde am 3. Januar 1961 in Braunau geboren.

Ab 1987 war sie als Pressemitarbeiterin in der FPÖ tätig.  Von 1991 bis 1998 saß sie als Abgeordnete im Bundesrat, und war des weitern 1995 und 1996 Abgeodnete im europäischen Parlament. 1999 war Riess-Passer Abgeordnete im Tiroler Landtag.

Von 1996 an stand sie Jörg Haider als geschäftsführende Bundesparteiobfrau als "Frau für`s Grobe" treu ergeben zur Seite. In jener Zeit übernahm sie auch den Spitznamen "Königscobra", da sie sowohl mit politischen Gegnern als auch mit "Parteigenossen" keinen sehr zimperlichen Umgang pflegte.

Das Jahr 2000 sollte zum wahrscheinlich erfolgreichsten ihrer politischen Karriere werden. Zum Einen trat Jörg Haider das Amt des Bundesparteiobmanns an sie ab, und zum Anderen wurde Riess Vizekanzlerin im ersten Kabinett Schüssel. Außerdem übernahm sie die Agenden des Ministerium für Sport und öffentliche Leistung.

2002 sollte sie maßgeblich zu Schüssels Entscheidung Neuwahlen zu veranstalten beitragen, da sie nach dem "Putsch"  von Knittelfeld gemeinsam mit Klubobmann Westenthaler und Finanzminister Grasser die Konsequenzen zog und zurücktrat.  Mit ihr hatte Schüssel nämlich einen wichtigen und stabilen Faktor der Regierung verloren.

2003 zog sie sich schliesslich endtgültig aus der Politik zurück und ist seither Generaldirektorin der Wüstenrot-Bausparkasse.