Die Geschichte der FPö gleicht einer Hochschaubahn. Keine Partei in Österreich hat derartige Schwankungen durchgemacht. Derzeit zeigt der Pfeil wieder steil nach oben.
Heinz Christian Strache ist das derzeitige Schreckgespenst der SPÖ-ÖVP Koalition.
Er ist zwar als politischer Ziehsohn von Jörg Haider nicht ganz so durchschlagskräftig und bei weitem nicht so unterhaltsam, aber HC Strache fährt einen ähnlichen politischen Kurs: Misswirtschaft von SPÖ & ÖVP aufdecken, tritt massiv für Inländer und gegen neue Zuwanderer ein, Forderungen nach Volksbefragungen und Volksabstimmungen zu den verschiedensten Themen, bekennt sich zum Christentum und ist gegen die Islamisierung Österreichs. Speziell sein Eintreten für eine Volksabstimmung zum EU-Vertrag von Lissabon machte Strache für viele beliebt und wählbar, während sich SPÖ, ÖVP und Grüne gegen eine Volksabstimmung - als gegen eine Entscheidung durch die Wähler - einsetzten.
Weiters setzt HC Strache - wie schon Jörg Haider - auf die Jugend und ist in Discotheken ein oft gesehener Gast. (SPÖ & ÖVP belasten die jungen Menschen immer mehr mit Steuern und schicken dafür die Menschen schon ab zB 52 Jahren bei der ÖBB in Pension.)
Das Ausquetschen der österreichischen Steuerzahler und das Zahlen für die Europäische Union, Griechenland und die Banken ist ein Anliegen von SPÖ & ÖVP. HC Strache punktet in der Bevölkerung indem er einfach dagegen ist und sich auf die Interessen Österreichs und der Bevölkerung fokusiert, statt auf EU und Großkonzerne.
Bei der anstehenden Wien-Wahl 2010 konnte Strache die Wiener-FPö fast verdoppeln, konkret von 14,8% auf 27% steigern. Dabei konnte er hauptsächlich Wähler von der SPÖ dazugewinnen und dem in Wien regierenden Michael Häupl (SPÖ) die absolute Mehrheit zunichte machen.