Wien

GILT-Partei von Roland Düringer: "Meine Stimme gilt"

Roland Düringer kandidierte bei der Nationalratswahl 2017 bei seiner GILT-Partei, aber nicht als Spitzenkandidat sondern weiter hinten. Eigentlich wollte er einen Männergesangsverein gründen, aber das wäre zu Dritt nicht möglich gewesen.
Parteiprogramm hat seine neue Partei - die es seit 21.9.2016 gibt - noch keines.
Aber gegen Ende seines Vorstellungsvideos stellt Roland Düringer seine inhaltliche Positionierung dar und zwar als "Anti-Arschloch-Partei". Es sei jedenfalls keine "Spaßpartei", denn Spaßparteien gäbe es in diesem Land schon genug. Den italienischen Komiker und Politiker Beppe Grillo sieht Roland Düringer nicht als Vorbild. Sein Vorbild sei der italienische MotoGP-Superstar Valentino Rossi.  
 
Ergebnis bei der Nationalratswahl 2017: 48.234 Stimmen (0,95%)
Konsequenz: Kurz nach der Wahl hat Roland Düringer sein Politprojekt eingestellt.
 

Medien zum Politabenteuer des Kabarettisten Düringer:

30.8.2017: GILT-Spitzenkandidat Günther Lassi tritt zurück


Antisemitismus-Vorwurf: Gilt-Spitzenkandidat Lassi zieht sich zurück. 
"Unwiderruflicher" Verzicht auf Mandat – Lassi sieht sich nach Antisemitismus-Vorwürfen als Opfer von Rufmord.
Qu.: Der Standard vom 30.8.2017



18.8.2017 Pressekonferenz - Beendigung des Kunstprojekts "Meine Stimme GILT"


"... Der Kabarettist Roland Düringer hat es geschafft: Er hat 4.500 Unterstützungserklärungen gesammelt, genug, um bei der Nationalratswahl im Oktober österreichweit am Stimmzettel zu stehen. Was er nun vorhat, teilte er bei der Pressekonferenz "Beendigung des Kunstprojekts Meine Stimme GILT" mit.
Er beende das "Kunstprojekt" an diesem Tag, weil es die Menschen demokratisch so entschieden haben, und starte dafür ein Demokratieprojekt. Seine Kandidaten sollen einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung darstellen: Es hätten sich unter anderem Frauen und Männer, Studenten, Hackler, Mütter, Unternehmer, chronisch Kranke, Lernende und Lehrende bei ihnen gemeldet - aus diesem Pool würde man die Kandidaten zusammenstellen. Die Auswahl der Kandidaten erfolge mittels Verlosung der Plätze der Bundesliste aus rund 1.000 Bewerbern. "Wir haben nicht einen Spitzenkandidaten, es sind nur spitze Kandidaten", teilte Düringer mit. ..."
Qu. => news vom 18.8.2017



23.9.2016: Warum Roland Düringers Partei gefährlich ist:
Roland Düringers Partei ist ein reaktionäres Eliten-Projekt. Sie wird die Stimmungslage befördern, die die FPÖ groß gemacht hat. Und sie zeigt, dass der demokratische Konsens in der Mitte unserer Gesellschaft erodiert.
=> balkan stories vom 23.9.2016

22.9.2016: "Denen was wegnehmen":
Was Düringers Partei will Analyse des Düringer Antrittsvideos.
=> KURIER vom 22.9.2016

21.9.2016: Düringer will mit neuer Partei bei Nationalratswahl antreten
Die Satzung der Partei mit dem Namen "Meine Stimme gilt" wurde laut Roland Düringer bereits am Mittwoch im Innenministerium hinterlegt.
=> Die Presse vom 21.9.2016





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