Wien

Parteien in Österreich:

In Österreich gibt es derzeit 972 Parteien.
Qu => Parteien in Österreich
So ganz genau weiß das aber niemand, nicht einmal das Innenministerium.
Warum?
Weil viele Parteien Ihre Satzungen zwar beim Innenministerium hinterlegt haben, aber keine regelmäßigen Parteiaktivitäten mehr entfalten. Dadurch haben diese Parteien ihre Rechtspersönlichkeit verloren, meist ohne es zu wissen.

Tipp: Seit 1.7.2012 gibt es neues Parteingesetz in Österreich. Dieses bringt einerseits mehr Kontrolle & Transparenz (ist also gut gegen Korruption), andererseits wird es viele Kleinparteien aufgrund der teuren Wirtschaftsprüferpflicht umbringen. Das wiederum wird den politischen Wettbewerb - insbesondere auf Gemeindeebene - zum Schaden der ganzen Demokratie in Österreich verringern.

Hier nun ein Überblick über bereits länger aktive und neue Parteien in Österreich:
 



BZÖ: "Bündnis Zukunft Österreich"

BZÖ


Bündnisbüro: 
Volksgartenstraße 3/5, A-1010 Wien
Telefon: 01-513 28 38          
E-Mail: office@bzoe.at
Obmann:  Johanna Trodt-Limpl (seit März 2015)
Mehr Infos => BZÖ



CPÖ: Christliche Partei Österreichs



Die Christen   »Leben. Werte. Zukunft.«
3040 Neulengbach, Rathausplatz 108
Telefon und Fax 02772-53 500
Email: bundesobmann@christlicheparteioesterreichs.at
Obmann: Alfred Kuchar (seit 22. November 2014)
Mehr Infos => CPÖ



EU-Austrittspartei Österreich (EUAUS)

Logo EU-Austrittspartei


Parteisitz:
2340 Mödling, Hauptstraße 2 / 1
Telefon:  0676-403 90 90
E-mail: info@euaustrittspartei.at
Obmann: Mag. Robert Marschall
Mehr Infos => EUAUS



EU-STOP: Wahlbündnis der EU-Gegner Österreichs



Parteisitze:
 Mödling (NÖ) und Polling (Tiorl)
Telefon:  0676-403 90 90
E-mail: info@eustop.at
Obmann:  Spitzenkandidaten: Mag. Robert Marschall & Dipl.-Ing. Rudolf Pomaroli
Mehr Infos => EU-STOP



Partei: Freidemokraten


Bundesgeschäftsstelle: Ramperstorffergasse 14/1, 1050 Wien
Telefon: 0681- 8135 7188
E-Mail: info@freidemokraten.at
Mehr Infos => Freidemokraten  



FPÖ: Freiheitliche Partei Österreichs

FPÖ

FPÖ-Bundesgeschäftsstelle: Friedrich Schmidt-Platz 4; 1080 Wien
Telefon: 01-512 35 35 DW 0;
E-Mail: bgst@fpoe.at
Obmann: Heinz Christian Strache
Mehr Infos => FPÖ



Grüne: "Die Grünen"



Bundesbüro: 
Rooseveltplatz 4-5/Top 5, 1090 Wien
Telefon: 01-2363998 - 0
E-Mail: bundesbuero@gruene.at 
Obfrau: Eva Glawischnig-Pieszek
Mehr Infos => Grüne



KPÖ: Kommunistische Partei Österreichs

KPÖ

KPÖ-Bundesvorstand: Drechslerg. 42, 1140 Wien
Telefon: 01-5036580  Fax: 01-5036580/499
Email: bundesvorstand@kpoe.at
Mehr Infos => KPÖ 



Männerpartei:

Männerpartei


Adresse
: Hahngasse 28 / 8, 1090 Wien
Bundesvorstand: Oliver Peter Hoffmann und Hannes Hausbichler
Mehr Infos => Männerpartei



NEOS - Das neue Österreich


Wahlbündnis: NEOS - LIF - Julis ( & Haselsteiner)
E-mail: kontakt@neos.eu
Telefon:
Adresse:
Neustiftgasse 73-75/7, 1070 Wien
Gründung: 27.10.2012 (Gründungskonvent)
Mehr Infos => NEOS



NFÖ: Neutrales Freies Österreich



Postadresse:
6010 Innsbruck, Postfach 110
Telefon: 05238-86243   Mobil: 0699-10086924
Bundesparteiobmann: Dipl.-Ing. Rudolf Pomaroli
Mehr Infos => NFÖ



ÖVP: Österreichische Volkspartei

ÖVP

Bundesgeschäftsführung: Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien
Telefon: 01- 40 126 - 0
E-Mail: email@oevp.at 
Bundesparteiobmann: Dr. Michael Spindelegger
Mehr Infos => ÖVP



Piraten: Piratenpartei Österreich



E-mail: kontakt (at) piratenpartei.at
Die Bundesgeschäftsführung (BGF) besteht aus:
* Andreas-Johannes ‘anjobi‘ Biberhofer,
* René ‘Zener‘ Ziller,
* Stefan ‘Schuttwegräumer‘ Bürbaum.
Telefon:  0720 530096, +43 664 5608614 (7 – 10 Uhr & 15 – 20 Uhr)
Mehr Infos => Piratenpartei



SPÖ: Sozialdemokratische Partei Österreichs



Bundesgeschäftsführung: 
1014 Wien, Löwelstraße 18
Telefon: 01- 534270
E-Mail: spoe@spoe.at 
Bundesparteiobmann: Werner Faymann
Mehr Infos => SPÖ



Partei: Team Stronach für Österreich



Kontakt: Stronach Institut, Magna Straße 1, 2522 Oberwaltersdorf
Telefon: +43 2254 90900
Obmann: Frank Stronach
Mehr Infos => Team Stronach



Partei WIFF - Wir für Florisdorf


Parteisitz: 1210 Wien, Weisselgasse 8
Tel./Fax: 01/ 2700710 
e-mail: office@wiff21.at  
Parteiobmann: Bezirksrat Hans Jörg Schimanek
Mehr Infos => WIFF



Mehr Infos


Das => Parteiprogramm der jeweiliegen politischen Partei.
 





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27.10.2014 Tiroler Tageszeitung Leitartikel: "Wo die Parteien noch zu viel nehmen", von Wolfgang Sablatnig

Ausgabe vom 28. Oktober 2014 
Die Überschreitung der Wahlkampfkosten durch das Team Stronach und die ÖVP muss teuer bestraft werden. Gleichzeitig sollten der Politik undurchsichtige Geldquellen abgedreht werden. Fünf Punkte für mehr Transparenz. Frank Stronach und die ÖVP haben auf die gesetzliche Obergrenze für die Wahlkampfkosten gepfiffen. Die Idee des Kostendeckels ist dennoch richtig. Eine Obergrenze zwingt zum Sparen und verringert so die Notwendigkeit, im Ausgleich für Parteispenden eine gefällige Politik zu machen. Außerdem steigen die Chancen kleiner Parteien, wenn die Großen sie finanziell nicht mehr an die Wand spielen können. Aus dem offenbar mangelnden Transparenz-Verständnis sind einige Lehren zu ziehen.
   Erstens muss der Parteientransparenzsenat den Rahmen für Strafen wegen der Überschreitung des Deckels voll ausschöpfen, um den Parteien die Ernsthaftigkeit des Anliegens klarzumachen.
    Zweitens muss per Gesetz Vorsorge getroffen werden, dass die Abrechnungen der Parteien auch inhaltlich kontrolliert werden können. Derzeit darf der Rechnungshof nur prüfen, ob die Buchhalter korrekt gerechnet haben. Ob alle Posten erfasst sind - und das auch richtig -, bleibt offen. Die Punktlandungen von FPÖ (knapp unter dem Kostendeckel) und der SPÖ (knapp darüber) mögen daher zwar auffallen, werden aber nie nachgeprüft.
    Drittens muss die Parteisteuer abgeschafft werden. Diese ist eine wichtige Geldquelle für die Parteien - und Politiker, die sie bezahlen, können sie sogar beim Finanzamt geltend machen und so ihre Steuerleistung an den Staat reduzieren. Diese Absetzbarkeit ist nichts anderes als undurchsichtige Parteienfinanzierung und gehört abgeschafft. Und noch transparenter wäre, wenn die Parteien zur Gänze auf dieses Geld verzichten würden. Politiker würden dann vielleicht niedrigere Gehälter bekommen. Sie müssten sich aber nicht mehr von Populisten für hohe Einkommen prügeln lassen, von denen sie noch Zwangsabgaben leisten müssen.
    Viertens müssen die Parteien auf die per Gesetz vorgesehene Wertanpassung der Parteienförderung verzichten, die spätestens 2017 erstmals wirksam wird. Wenn von der Familienbeihilfe bis zum Pflegegeld keine Förderung automatisch erhöht wird, ist eine Ausnahme ausgerechnet bei den Parteien nicht gerechtfertigt - außer, die Parteien wollen so die Strafen für zu hohe Wahlausgaben bezahlen.
    Und fünftens zeigt sich, dass auch viel Geld keinen Wahlerfolg kaufen kann - siehe Team Stronach, siehe ÖVP. Inhalte zählen scheinbar doch. Uns Bürger und Wähler lässt das hoffen. Und die Parteien sollten das als Auftrag verstehen, bessere Politik zu machen.
Rückfragehinweis: Tiroler Tageszeitung, Chefredaktion , Tel.: 05 04 03 DW 610