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| Die Partei "ÖVP": Österreichische VolksparteiBundesgeschäftsführung: Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien Telefon: 01- 40 126 - 0 E-Mail: email@oevp.at Website: www.oevp.at
Bundesparteiobmann: designiert ist Außenminister Dr. Michael Spindelegger Der Nachfolger Prölls als Finanzminister ist noch unbekannt. |


12.9.2011 Ursula Stenzel schlägt Neugründung der Wiener ÖVP vorUrsula Stenzel - derzeitige Bezirksvorsteherin des ersten Bezirks von Wien - schlug heute die Neugründung der Wiener ÖVP vor. Die Wiener ÖVP kann in ihrer schwersten Krise nicht durch eine Interimschefin (Fr Gabriele Tamandl) geführt werden. Stenzel kritisiert weiters den innerparteilichen Proporz zwischen Wirtschaftsbund und ÖAAB. Indes trat der ÖVP-Abgeordnete und Bildungssprecher Wolfgang Aigner aus der ÖVP aus und ist nun parteiloser Abgeordneter im Rathaus. 

9.9.2011 Rücktritt von Christine Marek von allen Funktionen und Ämtern in der ÖVP Wien Christine Marek legte Ihre Funktionen als Landesparteiobfrau, als Klubobfrau und das Mandat im Wiener Gemeinderat und Wiener Landtag zurück. Sie wechselt in den Nationalrat als Nachfolgerin von Maria Rauch-Kallat, die ihrerseits ihr Nationalratsmandat zurücklegt. (Maria Rauch-Kallat ist Ehefrau vom Waffenhändler Alfons Mensdorff-Pouilly, der im Telekom Bestechungsskandal derzeit häufig in den Medien genannt wird.)
Frau Abg.z.NR Gabriele Tamandl wurde von der Wiener ÖVP zur neue geschäftsführende Parteiobfrau für Wien gewählt. Als Nachfolger von Wolfgang Gerstl, der in den Nationalrat wechselt, wurde der Hernalser Bezirksparteiobmann Manfred Juraczka zum nicht amtsführenden Stadtrat gewählt. Weiters wurde Fritz Aichinger als neuer Klubobmann der Wiener Volkspartei im Wiener Rathaus vorgeschlagen. Als eines ihrer ersten Ziele nannte Tamandl die Einleitung einer Verjüngung und Erneuerung der Wiener Volkspartei. Zudem werde sie die Kontakte zur Basis und zu den Teilorganisationen suchen, um gemeinsame Verbesserungen für die Zukunft auszuloten. 
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8. Juli 2011: ÖVP Abgeordnete verhindern eigener Abgeordneten die WortmeldungAbg. Maria Rauch Kallat (ÖVP) - Ehefrau vom Waffenhändler Alfons Pouilly - wollte in ihrer Abschiedsrede neuerlich einen Antrag auf Änderung der Bundeshymne im Nationalrat einbringen. Dabei sollte die "großen Töchter" in den Text integriert werden. Es folgte eine undemokratische Aktion der eigenen ÖVP-Abgeordnten, die die ganze Redezeit der ÖVP verbraucht war und so die eigene Abgeordnete von der Wortmeldung gehindert wurde. Unabhängig davon, wie man zu Änderungen der Bundeshymne steht (zB Land der Dome und Moscheen), der Fall zeigt auf, welch undemokratische Gesinnung im ÖVP-Parlamentsklub herrscht. 

19. April 2011: Sesselrücken in der ÖVPObwohl Michael Spindelegger als Parteiobmann nicht einmal noch gewählt ist, gibt er Personaländerungen bei den ÖVP-Miistern bekannt. Diese sollen morgen vom Bundespräsidenten angelobt werden.
* Mag. Dr. Maria Fekter (55 J.) wechselt vom Innenministerium ins Finanzministerium. Da sie sowohl eine juristsiche, als auch betriebswirtschaftliche Ausbildung hat, dürfte diese Änderung sinnvoll sein. Sie hat jedenfalls wesentlich mehr Wirtchafts- und Finanzkompetenz, als ihr Vorgänger im Finanzministerium, nämlich Josef Pröll. Pröll hat ja bekanntlich an der Universität für Bodenkultur studiert... * Univ.Prof.Mag.Dr. Karlheinz Töchterle (62 J.) wird Wissenschaftsminister. Der Rektor der Universität Innsbruck hat für diese Aufgabe beste Voraussetzungen. Wie sehr er in der Politik bestehen kann, wird sich erst zeigen.
Schwer bedenkliche Entscheidungen des neu-designierten ÖVP-Obmanns: * Das Staatssekretariat im Familienministerium wird abgeschafft. Eigentlich nur, weil Verena Remler wesentliche schlechter war, als ihre Vorgängerin Christine Marek. Marek hat der Umstieg in die Wiener Gemeindepolitik leider sehr geschadet ("Wählen nach Wahlschluß?") und diese kann nun auch nicht mehr zurück. Die ÖVP hat im Familienbereich kaum noch etwas zu bieten. Familienminister ist - man glaubt es kaum - der Wirtschaftsminister reinhold Mitterlehner. Die ÖVP sieht die Familie offensichtlich eher als Wirtschaftsfaktor und immer weniger als Keimzelle der Gesellschaft. * Reinhold Lopatka gekündigt: Statt dem bisherigen Staatssekretär im Finanzministerium zum Finanzminister zu machen, hat Michael Spindelegger die Position des Finanzstaatssekretärs zu Gusten eines neuen Ausländer-Staatssekretärs gestrichen. Dabei wollte Reinhard Lopatka die ÖBB-Verluste reduzieren. Damit machte er sich aber bei der SPÖ keine Freunde. Resümee: Der kompetente Lopatka muss gehen, ein Greenhorn namens Sebastian Kurz wird neuer Ausländerstaatssekretär bzw. Integrationsstaatssekretär. Letzteres klingt besser. * Staatssekretär für Integrationsfragen wird Sebastian Kurz (24 J.). Dieser wurde vom noch nicht gewählten ÖVP-Obmann und noch nicht angelobten Vizekanzler Spindelegger ausgewählt, weil Sebastian Kurz mit seinen 24 Jahren und als JVP-Obmann die Jugend repräsentieren soll. Jung zu sein ist aber keine Kompetenz und andererseits bei der Lösung des Ausländerproblems keine Hilfe. Er will jedenfalls durchsetzen, dass Prediger in Moscheen zukünftig auf deutsch predigen! Vielleicht hilft ihm bei der Bewältigung der Sicherheitsprobleme sein Hummer Militärfahrzeug (= "Geil-o-Mat"). Im Wien-Wahlkampf hat er dabei schon bewiesen, dass er sich nicht an Verkehrsregeln hält. Zu befürchten hat er aber nicht allzuviel: Seine neue Chefin ist Innenministerin und befehligt die Polizei. * Mag. Johanna Mikl-Leitner (47 J.) wird Innenministerin: Als ehemalige HAK-Lehrerin hat sie weder eine juristische Ausbildung, noch ist sie eine Expertin für Sicherheitsfragen. Dafür hat Sie gewichtige Mentoren in der ÖVP: Erwin Pröll & Ernst Strasser. Weiters hilft sie die Frauenquote in der ÖVP hochzuhalten und das ist gut fürs Image bei vielen Frauen. * Mag. Dr. Beatrix Karl (43 J.) wird Justizministerin: Konnte oder wollte als Wissenschaftsministerin nicht klären, ob nun die Dissertation ihres Vorgängers Johannes Hahn ein Plagiat ist oder nicht. Das läßt für die Leitung des Justizministeriums nichts Gutes erwarten. * Wolfgang Waldner (56 J.) wird Staatssekretär im Außenministerium und wird dort der Stellvertreter von Multifunktionär Spindelegger sein. Er diente vor langer Zeit als Sekretär von Außenminister Alois Mock. War als Wahlkämpfer für Thomas Klestil aktiv. Seit zwölf Jahren leitet Wolfgang Waldner das Wiener Museumsquartier. Waldners außenpolitische Kompetenz ist also nicht all zu hoch. Besser wäre es gewesen, wenn der überlastete Spindelegger seinen Job als Außenminister an eine andere Person abgegeben hätte. Dann hätte sich Spindelegger auf seine Aufgaben als Vize-Kanzler und ÖVP-Obmann konzentrieren können und es hätte keine neuen Staatssekretärs gebraucht. 
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13.4.2011 Vize-Kanzler ÖVP-Obmann Josef Pröll tritt zurückMitte März 2011 hatte Pröll eine Lungenembolie ("Lungeninfarkt") bei einem Schiurlaub erlitten. Er wurde zunächst in einem Spital in Innsbruck behandelt und war seit dem in einer Rehab-Klinik. Statt nach Osterm sein Comeback zu feiern wird er am 13. April 2011 seinen Rücktritt von allen Parteifunktionen bekannt geben. 

2011: Massiv geschwächte ÖVP im Jahr 2011:a) die ÖVP ist gegen Volksabstimmungen: Explizit ist die ÖVP gegen eine Volksabstimmung zu EU-Themen, zur Abschaffung der Wehrpflicht für Männer. Wie will die ÖVP eine glaubwürdige Volksvertretung der österreichischen Bevölkerung machen, wenn die ÖVP gleichzeitig gegen Volksabstimmungen ist?
b) Lobbyisten-, Korruptions- und Wahlbetrugsskandale; Fall Ernst Strasser;
c) Pröll-Rücktritt: Vize-kanzler & Finanzminister & ÖVP-Obmann Josef Pröll ist nach 4 Wochen Krankenhaus am 13.4.2011 zurückgetreten; sein erwarteter Nachfolger Michael Spindlegger wird vermutlich zum Vize-Kanzler aufsteigen, ohne jegliche demokratische Legitimation. Spindlegger hat noch bei keiner einzigen Bundes- oder Landtagswahl kandidiert.
d) ÖVP-Justizministerin drängte auf ein Entschärfen des Anti-Korruptionsgesetzes;
e) ÖVP-interne Machtkämpfe der Landesorganisationen und Bünde;
f) die ÖVP steht für eine Pro-EU Politik die derzeit bei der Bevölkerung ganz schlecht ankommt;
g) die ÖVP steht wie die SPÖ mehr für Selbstbedienung am Staat Österreich, als für Volksvertretung. Für die Bevölkerung gibt es immer höhere Steuerbelastungen, hingegen gibt es für die Parteien immer mehr Parteienfinanzierung. Es paßt zum Sittenbild der österreichischen Politik, dass die Parteien ihre Jahresbilanzen und ihre Finanzierugn nicht offenlegen müssen. Daher sind Schmiergeldzahlungen an Parteien Tür und Tor geöffnet.
h) ÖVP erlitt Niederlagen bei den letzten Wahlgängen: Landtagswahlen 2010 in Wien -4,8%, Steiermark -1,3%, Burgenland -1,8%. In der Bundeshauptstadt Wien hat die ÖVP überhaupt nur mehr 14% der Wähler hinter sich und ist nur mehr halb so stark, wie die Wiener FPÖ mit 26% !!! Bei der Bundespräsidentschaftswahl hat die ÖVP nicht einmal einen eigenen Kandidaten aufgestellt. Einige ÖVP-Spitzenpolitiker empfahlen sogar ihren Anhängern, der Wahl fern zu bleiben.
i) Fehlbesetzungen: Die ÖVP hat nun mehrmals hintereinander schlechte Personalentscheidungen getroffen zB * Ernst Strasser als EU-Spitzenkandidat und ÖVP-Delegationsleiter, an Stelle des Vorzugsstimmenkaisers Othmar Karas; * Johannes Hahn als EU-Kommissar, trotz seiner mangelhaft zitierenden Dissertation und seinem Versagen als ÖVP-Obmann in Wien; * die als Staatssekretärin erfolgreiche Christine Marek wurde bei der Wien-Wahl verheizt, indem sie eine am Boden liegende ÖVP-Wien von Johannes Hahn übernehmen mußte; * die politisch unerfahrene Verena Remler als Staatssekretärin; Gertrude Brinek als Volksanwältin, obwohl die Lehrerin Brinek kein juristisches Wissen hat; * Claudia Bandion-Ortner als Justizministerin, die die Anti-Korruptionsbestimmungen lockerte statt verschärfte und die die Staatsanwaltschaft nicht im Griff hat, usw ... 
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Programm und Organisation der ÖVPKernschichten der ÖVP : Die Kernschichten entsprechen jenen der Ersten Republik (Bauern, Gewerbetreibende, Arbeitnehmer, Beamte und Angestellte) und sind in drei Bünden (Bauernbund, Wirtschaftsbund, ÖAAB) organisiert. Die ÖVP entwickelte sich zu einer breiten bürgerlichen Sammelpartei, die Katholische Soziallehre, Konservativismus und Liberalismus in sich vereinte.
Frauen, Jugend und Senioren: Relativ zeitig wurde eine eigenständige Jugendbewegung gegründet, später auch eine selbstständige Frauenorganisation. Erweitert wurde die Organisationsstruktur durch die Schaffung eines Seniorenbundes.
Grundsatzprogramme: Dem Grundsatzprogramm von 1945 ("15 Leitsätze") folgte 1972 das "Salzburger Programm", das 1985 durch das "Zukunftsmanifest" ergänzt wurde. Im aktuellen Grundsatzprogramm von 1995 wurde den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen Rechnung getragen.
Ökosoziale Marktwirtschaft : Das Wertesystem der ÖVP, das der christlichen und humanistischen Tradition Europas verpflichtet ist, beinhaltet von jeher den Auftrag, die natürlichen Lebengrundlagen zu schonen und die Erde für unsere Kinder bewohnbar und fruchtbar zu erhalten. Das von Vizekanzler und Bundesparteiobmann Josef Riegler in den 80er Jahren entwickelte Konzept der Ökosozialen Marktwirtschaft beruht auf dem ökologischen Prinzip der Nachhaltigkeit und ist das ökonomische Ordnungsmodell für die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen der Zukunft, das die ÖVP in ihr Grundsatzprogramm aufgenommen hat.
Pro-Europa-Politik: * Die ÖVP verfolgt seit 1945 eine konsequente pro-Europa-Politik. Sie war die treibende Kraft in Österreich, der es gelang, alle relevanten politischen Kräfte für eine konstruktive Europapolitik zu gewinnen. Im Jahr 1989 erreichte die ÖVP die Unterstützung des damaligen Koalitionspartners SPÖ für den Antrag Österreichs auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union. * Die Volksabstimmung im Juni 1994 brachte eine klare Zweidrittel-Mehrheit der österreichischen Bevölkerung für den EU-Beitritt und damit die Würdigung des ungeheuren persönlichen Einsatzes des damaligen Vizekanzlers, Außenministers und langjährigen Parteiobmannes Alois Mock. * Am 1. Jänner 1995 trat Österreich gemeinsam mit Schweden und Finnland der Europäischen Union bei. Siehe => EU-Beitritt Österreichs * Die ÖVP war auch ein starker Befürworter der Erweiterung der Europäischen Union auf 25 Mitglieder ab 1. Mai 2004. Durch die Erweiterung werden Stabilität, Sicherheit, Wirtschaft und Wohlstand in Europa gestärkt und Österreich von der geographischen Randlage in das Herz Europas gerückt. 
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30.10.2011 "trend": Telekom-Parteispende an die ÖVPEx-Vorstand Rudolf Fischer hatte Zahlung über 100.000 Euro beauftragt. Die Telekom Austria hat im Jahr 2007 auch eine direkte Parteispende an die ÖVP geleistet. Das berichtet der "trend" in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Transaktion ist im Zuge der Untersuchung von Zahlungsströmen im Zusammenhang mit der früheren Agentur des Lobbyisten Peter Hochegger aufgetaucht. Den Insiderinformationen zufolge hat Ex-Festnetzvorstand Rudolf Fischer die Zahlung von 100.000 Euro an die ÖVP in Auftrag gegeben. Das Geld sei dann über Hochegger an eine Werbeagentur und von dort weiter zur Jungen ÖVP geschleust worden, wie der "trend" berichtet. Die Zuwendung wurde also nicht als Parteispende deklariert. Offenbar wollte Rudolf Fischer, der immer auch an guten Kontakten interessiert war, generell vermeiden, dass die Zahlung nachvollziehbar ist. Sonst hätte er, wie das auch andere staatsnahe Unternehmen tun, die Sache auch über Inserate in der ÖVP-Zeitung "Austria Plus" abwickeln können. Rückfragehinweis: trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402 OTS0015 2011-10-30/09:00 
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9.9.2011 Grüne Wien- Ellensohn zum Rücktritt von Christine Marek Wien"Mich wundert es nicht, dass Christine Marek diese Wiener ÖVP auf dem schnellsten Weg wieder verlässt. Ich werfe Christine Marek keine Steine nach, das hat die Wiener ÖVP selbst erledigt" kommentiert David Ellensohn, Klubobmann der Grünen Wien, den heutigen Abgang von Marek. Rückfragehinweis: Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, OTS0177 2011-09-09/13:54 

9.9.2011 Erklärung von Christine Marek zum Wechsel in den NationalratRücktritt von allen Funktionen und Ämtern in der ÖVP Wien Im Folgenden finden Sie den Wortlaut der heutigen Erklärung von Christine Marek anlässlich ihres Wechsels in den Nationalrat und Rücktritts von allen Funktionen und Ämtern in der ÖVP Wien: "Ich möchte Ihnen heute meinen Rücktritt von all meinen Funktionen und Ämtern in der Wiener ÖVP bekannt geben. Das betrifft meine Funktionen als Landesparteiobfrau, als Klubobfrau und das Mandat im Gemeinderat und Landtag. Ich werde das Mandat von Maria Rauch-Kallat übernehmen und in den Nationalrat wechseln. Ich habe über den Sommer viel nachgedacht und diese Entscheidung in enger Abstimmung mit Bundesparteiobmann Michael Spindelegger bereits Ende August gefällt. Der Rückzug von Wolfgang Schüssel, der zufällig zeitgleich erfolgt ist, hat einen neuen Zeitplan erforderlich gemacht. Ich sehe, dass zum Wohl der Partei eine rasche Einigung bezüglich meiner Nachfolge notwendig ist, da - wie die letzten Tage gezeigt haben - die medialen Spekulationen nicht abreißen würden. Für mich ist eine ordnungsgemäße und amikale Übergabe zum Wohle der Partei wichtig. Die Nachfolge von Stadtrat Gerstl, der - wie sie wissen - in den Nationalrat wechselt, sowie die meiner Person werden wir heute Abend im Parteivorstand diskutieren. Ich wollte mit voller Energie die Wiener ÖVP wieder zu einer echten und ernstzunehmenden bürgerlichen Kraft in Wien machen und habe deswegen sogar auf meinen Herzensjob als Familienstaatssekretärin verzichtet, denn für mich war klar: Die Partei neu aufzustellen und zu stärken geht nur, wenn man sich dieser Herausforderung ganz widmet. Ich musste aber zur Kenntnis nehmen, dass ich mit meinem Programm, die ÖVP Wien zu einer urban-liberalen, bürgerlichen Kraft zu machen und mit dem von mit initiierten 'Agenda Wien+'- Prozess, nicht die Partei in der dafür notwendigen Geschlossenheit hinter mir habe. Diese Geschlossenheit und Einigkeit ist aber notwendig, um bei der nächsten Nationalratswahl und insbesondere auch bei der nächsten Gemeinderatswahl erfolgreich zu sein. Die Erfahrungen der vergangenen Monate haben gezeigt, dass eine Partei in Wien nur dann eine Chance gegen die rote Übermacht hat, wenn sie geschlossen ist, zusammen steht und nicht nur Einzelinteressen verfolgt werden. Insbesondere die regelmäßigen Angriffe auf mich aus den eigenen Reihen schwächen die Partei als Gesamtes. Für mich ist immer das Wohl der Partei im Vordergrund gestanden und deshalb nehme ich mich - zum Wohl der Partei - aus der Schusslinie und mache den Weg frei für einen Neuanfang. Ich bedanke mich bei allen Funktionärinnen und Funktionären sowie den Externen und Expertinnen und Experten, die sich im AGENDA-Prozess engagiert haben, in der Überzeugung, dass in der Wiener ÖVP Bewegung möglich ist. In ihrem Sinne hoffe ich, dass sich die konstruktiven Kräfte durchsetzen. Es sind viele positive Schritte - sowohl in den Bezirken als auch auf Landesebene - gesetzt worden. Ich übergebe hier etwas, auf dem aufgebaut werden kann. Weiters bedanke ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Landespartei, im Klub und in den Bezirken, die mit mir gemeinsam intensiv und konstruktiv in den vergangenen knapp zwei Jahren gearbeitet haben. Besonders bedanke ich mich bei unserem Landesgeschäftsführer Alfred Hoch, der in einer sehr schwierigen Situation bereit war, diese Position zu übernehmen und seitdem Seite an Seite mit mir an der Erneuerung und Stärkung der Partei gearbeitet hat. Vielen Dank!" Rückfragehinweis: ÖVP Wien - Pressestelle Tel.: (01) 515 43 - 940, OTS0160 2011-09-09/13:14 
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5.9.2011 Wiener Zeitung: Leitartikel von Reinhard Göweil: "Die Sinnkrise der ÖVP"Ausgabe vom 6. September 2011 Der Rücktritt von Wolfgang Schüssel als Nationalratsabgeordneter war wohl als Befreiungsschlag gedacht, es wurde nicht einmal eine Verschnaufpause. Die ÖVP befindet sich in einer Krise, die sich zu einem guten Teil aus ihrem eigenen Machtanspruch ableitet. Von 2000 bis 2006 in einer inhaltlichen Alleinregierung (das politische Erbe der blau-orangen Minister will niemand antreten), ist sie nun in der Wählergunst auf Rang drei abgerutscht. In Wien spielt sie gar keine Rolle mehr. Der Koalitionspartner SPÖ treibt sie mit - mehr oder minder durchdachten - Vorschlägen vor sich her, der neue Spitzenmann Michael Spindelegger konnte in der Öffentlichkeit bisher nicht punkten. Mit einigem Recht, denn der Volkspartei ist die Demut abhandengekommen. Viele ihrer Funktionäre sind der Meinung, dass ausschließlich die Volkspartei das Land regieren kann und Wahl-Niederlagen Irrtümer darstellen. Demokratiepolitisch ist das nicht gerade der letzte Schrei... Dieser Realitätsverlust setzte in der Schüssel-Ära ein. Zimperlich bei der Durchsetzung personeller Wünsche war die ÖVP nicht - weder in Ministerien noch in staatsnahen Organisationen. Nun bringt das Netzwerk um Ernst Strasser und die Nähe zum Lobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly die Partei auch noch unter Korruptionsverdacht. Geblendet von der Machtfülle, ging ihr der Inhalt verloren. Derzeit hat der ÖAAB in der Volkspartei das Sagen, aber dessen Forderungen stehen jenen des Wirtschaftsbundes diametral entgegen. Und dass Bauernbund und Industrie beim Thema Subventionen dieselbe Meinung hätten, ist auszuschließen. Solche Fliehkräfte sind nur dann beherrschbar, wenn die politische Macht über allem strahlt. Derzeit strahlt aber nichts in der Volkspartei. Sie versuchte zwar, die Flucht nach vorne anzutreten (Totalprivatisierung von OMV, Post, etc.) - der untaugliche Versuch wurde vom Schüssel-Rücktritt gnädig zugedeckt. Die Volkspartei steckt in einer Sinnkrise, und das Beste für sie ist, dass erst 2013 gewählt wird. Zeit genug, um sich neu zu positionieren. Manche in der ÖVP träumen allerdings bloß davon, erneut mit der FPÖ eine Regierung zu bilden. Dahinter steckt der Wunsch, die Allmacht wiederzuerlangen. Nachhaltiger wäre es allerdings, sich einzugestehen, dass es keine Allmacht mehr geben wird - für keine Partei. Die Wähler wissen das bereits, die ÖVP noch nicht. Rückfragehinweis: Wiener Zeitung Sekretariat OTS0172 2011-09-05/17:00 
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9.7.2011 KÄRNTNER TAGESZEITUNG - Kommentar: Eine Diskriminierung voller Symbolkraft Es sagt ja schon einiges über den Umgang der ÖVP mit Gleichberechtigung aus, dass sie den großen Töchtern partout keine Chance in der Bundeshymne gibt. Aber eine symbolträchtigere Diskriminierung von Frauen als jene, dass man ihnen öffentlich durch irgendwelche Tricksereien den Mund verbieten will, existiert ja wohl kaum. So geschehen im Nationalrat: Als die langjährige Mandatarin Maria Rauch-Kallat das von ihr mit Kolleginnen der SPÖ und der Grünen formulierte Anliegen vortragen wollte, auch die Leistungen von Frauen in der Bundeshymne zu würdigen, wurde sie von den eigenen Parteikollegen durch Endlosreden über Schweinemast, Süßstoff und die Qualität des österreichischen Weins daran gehindert. Ein Grund mehr, hartnäckig zu fordern, dass die Frauenquoten in der Politik rasant anwachsen. Aus den Reihen jener, die schon eine Diskussion über die sprachliche Ausblendung von Frauen im Keim ersticken wollen, kann man sich dafür aber ganz sicher keine Unterstützung mehr erwarten.
Rückfragehinweis: Neue Kärntner Tageszeitung, Viktringer Ring 28, 9020 Klagenfurt, , Mag. Michaela Geistler-Quendler, Tel.: 0463/5866-514, OTS0050 2011-07-09/19:51 

9.7.2011 ÖVP-Rauch zu EU-Budget: Äußerungen von Karas sind eine Einzelmeinung "In einer Situation, in der alle Nationalstaaten einen strikten Sparkurs fahren, sollte sich natürlich auch die EU-Kommission von den Sparanstrengungen nicht ausnehmen", betont ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch und stellt klar, dass ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger den von Brüssel vorgelegten Haushaltsplan im Sinne der Österreicher verantwortungsvoll hinterfragt und als ÖVP-Chef klar die Parteilinie vorgibt. "Nach Rücksprache mit einigen EVP-EU-Abgeordneten sei festzuhalten, dass es sich bei den Äußerungen von Karas nicht um die ÖVP-Linie, sondern um eine Einzelmeinung handelt", verdeutlicht der ÖVP-General.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien, Tel.:(01) 401 26-420; OTS0043 2011-07-09/16:46
Anmerkung Wien-konkret: Immerhin ist Othmar Karas nunmehr der Delegationsleiter der ÖVP im EU-Parlament und die anderen ÖVP-Abgeordneten in der EU sehen das vermutlich genau gleich wie Karas oder die Parteikollegen fallen Othmar Karas schon wieder in den Rücken (wie bei der Wahl von Ernst Strasser zum Delegationsleiter in Brüssel, obwohl Othmar Karas Vorzugsstimmengewinner war.) Die ÖVP weiß halt auch nicht mehr, ob nun ein mehr oder ein weniger an EU sinnvoll ist. Wahrscheinlich ist es doch besser das Steuergeld der Österreicher in Österreich auszugeben und nicht der EU nachzuwerfen. 

29.6.2011 "DER STANDARD"-Kommentar: "Die Woll'n-ma-net-Partei" von Gerald JohnAusgabe vom 30.6.2011 Michael Spindelegger ist ein Rekordmann. Schneller hat es noch kein ÖVP-Chef geschafft, sich in die Klemme zu manövrieren. Keine drei Monate ist der Neue im Amt, da proben bereits die ersten Parteifreunde den Aufstand. Seine Vorgänger haben dafür zumindest bis zur ersten Wahlschlappe gebraucht. Aus "Sorge" um den Zustand der ÖVP begehrt die steirische Landesgruppe auf. Da ist eine satte Portion Scheinheiligkeit mit dabei. Angefressen sind die Steirer in erster Linie deshalb, weil sie nicht genug Vertrauensmänner in der Regierung unterbringen konnten. In diesem Punkt ticken die Rebellen nach derselben unsäglichen Logik wie der Vizekanzler, der sein Team verniederösterreichert hat: Bei Postenbesetzungen zählt vor allem, wer aus welchem Stall kommt. Was der Kritik dennoch Gewicht verleiht: Die Steirer argumentieren aus fragwürdigen Motiven, treffen mit ihrer Diagnose aber ins Schwarze. In den Worten von Klubchef Christopher Drexler: Tatsächlich leidet die ÖVP unter "Verengung", lässt "Reformwillen" vermissen und bedarf eines "inhaltlichen Bauchaufschwungs." Als schwammig galten die Positionen der kleineren Koalitionshälfte zur Zeit Josef Prölls - unter Nachfolger Spindelegger driften sie, abgesehen vom peinlichen Zuspruch für die blaue Nestbeschmutzer-Kritik, ins Nebulöse ab. Flagge zeigt die Volkspartei meist nur dann, wenn sie etwas nicht will. Wehrpflicht abschaffen? Nicht mit uns. Gesamtschule? Woll'n ma net. Steuerreform? Vielleicht in ferner Zukunft. Selbst was längst mit ÖVP-Stimmen beschlossen ist, wird hinterher betrauert. Über Bankenabgabe und Vermögenszuwachssteuer vergießen schwarze Granden in Interviews immer noch bittere Tränen. Dem Ruf des Konservativen reinsten Wassers macht Spindelegger damit alle Ehre. Nur werden ihn Bremsen und Beharren in Zeiten, wo Gott und die Welt nach Reformen rufen, kaum ins Kanzleramt bringen. Natürlich hat ein Mitte-rechts-Politiker nicht den Kurs der Sozialdemokraten nachzuhüpfen, doch Stehenbleiben ist keine Alternative. Was meint Spindelegger etwa mit dem bis zum Publikumsverdruss wiedergekäuten Slogan der "Leistungsgerechtigkeit"? Die Wähler können die Antwort bestenfalls erahnen. Bisher weiß man in etwa so viel: Aufsteigen mit zwei Fünfern in der Schule ist leistungsgerecht, mit drei Fünfern nicht. Ein Kampagnenschlager hört sich anders an. Das Scharmützel um das Einschränken des Sitzenbleibens ist typisch: Schlecht vorbereitet taumeln die Schwarzen in Debatten, scheinbar auch von Vorhaben überrascht, die im Koalitionspakt stehen. Von einer Seite wird eine Einigung verkündet, von anderer torpediert, der Parteichef desavouiert den eigenen Verhandlungsführer. Heraus kommt ein in der Sache läppischer Kompromiss - und der Eindruck von Chaos und Blockade. Christoph Leitl hatte im Prinzip schon recht: Ehe die ÖVP einen neuen Obmann kürt, sollte sie diskutieren, welche Richtung sie einschlagen will, mahnte der Wirtschaftskammerchef bei Prölls Abgang. Die Umstände mögen eine solche Nachdenkpause verunmöglicht haben, umso dringlicher ist die Themenfindung jetzt. Nach zweieinhalb Monaten darf niemand ein fertiges Konzept erwarten, aber mit dem Diskutieren sollte Spindelegger allmählich beginnen. Sonst wird die wachsende Schar seiner Kritiker ihre eigene Debatte anzetteln - über den Kopf des Parteichefs.
Rückfragehinweis: Der Standard, Tel.: (01) 531 70/445 OTS0317 2011-06-29/18:16 

2.7.2011 "profil"-Umfrage: Knappe Mehrheit sagt, Pröll war besser als SpindeleggerSchlechte Zahlen für ÖVP-Obmann nach Zwist mit der Steiermark. Ein guter Neustart sieht anders aus. Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wissen 42% der Österreicher nicht, ob die Regierung mit dem im April angetretenen Vizekanzler Michael Spindelegger besser arbeitet als zuvor mit Josef Pröll. Jeder Dritte (34%) findet laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage, dass die ÖVP mit Pröll besser dran war. Für Spindelegger spricht sich nur jeder vierte Österreicher (24%) aus. Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502 OTS0002 2011-07-02/08:00 

30.6.2011 BZÖ-Ebner zu Rauch: ÖVP versenkt lieber Geld in Griechenland"Nicht das BZÖ gefährdet österreichische Arbeitsplätze, sondern die ÖVP, die lieber österreichisches Steuergeld in Griechenland versenkt, anstatt die drückende Steuerlast in Österreich zu reduzieren. Dieser giftige Rauch aus der ÖVP-Parteizentrale zeigt, dass die Schwarzen hilflos wie Ertrinkende um sich schlagen und strampeln", kommentiert BZÖ-Generalsekretär Christian Ebner die "fachlich und von der Wortwahl her inferiore Aussendung" des VP-Generals. "Österreichische Arbeitsplätze werden nur dann gefährdet, wenn Milliarden in Griechenland versenkt werden, statt endlich die Flat Tax einzuführen, die die Bürger entlasten und der Wirtschaft entscheidende Wachstumsimpulse gibt. Wenn die ÖVP so etwas wie Wirtschaftskompetenz hätte, wüssten Rauch und Co, dass nur 1,6 Prozent der österreichischen Exporte nach Griechenland gehen", erklärte Ebner. "Mit derlei Untergriffen will die von Krisen geschüttelte ÖVP den Menschen nur Sand in die Augen streuen und davon ablenken, dass es eine rot-schwarze Regierung ist, die österreichisches Steuergeld in Griechenland versenkt, statt im eigenen Land zu investieren. Angesichts der Tatsache, dass die fleißigen und tüchtigen Österreicher hauptsächlich für Finanzamt und Sozialversicherung arbeiten, ist das ein Affront", so Ebner.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ OTS0279 2011-06-30/13:36 

20.4.2011 BZÖ-Grosz: Mit Lopatka-Abgang endet auch schwarze Aufdeckerarbeit bei den ÖBB-Skandalen!Mit dem Abgang des durchaus anerkannten Finanzstaatssekretärs und ÖBB-Kritikers Reinhold Lopatka ende auch der Aufklärungswillen der ÖVP bei den ÖBB-Skandalen, fürchtet BZÖ-Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz in Hinblick auf den laufenden Unterausschuss des Rechnungshofausschusses. "Offenbar hat sich Erwin Pröll hinter den Kulissen einen Waffenstillstand mit der SPÖ ausgemacht. Die ÖVP schont die SPÖ bei den sich im Unterausschuss offenbarenden ÖBB-Skandalen, die SPÖ im Gegenzug dazu die niederösterreichische ÖVP bei den Hypo- und Skylink-Skandalen. Eine rot/schwarze Krähe hackt der anderen halt kein Auge aus. Diesem Grundsatz dürfte Lopatka zum Opfer gefallen sein, dem von Häupl und Pröll verordneten Kuschelkurs zur Vertuschung ihrer Skandale, stand Lopatka mit seiner ÖBB-Kritik im Weg", kritisiert Grosz. Überhaupt mute die Regierungsumbildung wie ein später Rachefeldzug des niederösterreichischen Landeshauptmannes Erwin Pröll am ehemaligen ÖVP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel an. Mit dem durchaus anerkannten Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka müsse das letzte Teammitglied von Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel die ÖVP-Spitzenmannschaft verlassen. Stattdessen werden mit Johanna Mikl-Leitner und Hannes Rauch zwei Erfindungen des Skandal-ÖVP-Mandatars Ernst Strasser in Spitzenpositionen gehievt. ... Strasser wurde aus der ÖVP geworfen und kommt mit Mikl-Leitner und Rauch über die Oberlichte wieder herein", so BZÖ-Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz. Rückfragehinweis: BZÖ-Steiermark/Presse OTS0101 2011-04-20/10:45

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15.4.2011 DER STANDARD - Kommentar: "Spindeleggers Kernproblem" von Alexandra Föderl-SchmidWofür steht die ÖVP? Der designierte Parteichef Michael Spindelegger sieht es als seine zentrale Aufgabe, genau das klarzumachen. Darauf wies er in seinen Antrittsinterviews wiederholt hin. Damit hat er das Kernproblem seiner Partei erkannt. Wofür die ÖVP steht, ist vielen nicht - oder nicht mehr - klar. Früher genügte es für die Volkspartei, den Spagat zwischen bäuerlich und bürgerlich zu schaffen. Jetzt gilt es, nicht nur die Lederhosen-, sondern auch die Laptopträger anzusprechen. So wie der alte Adels- und Bauernstand schmilzt, so gingen auch die Wählerstimmen für die Volkspartei zurück. ... Rückfragehinweis: Der Standard, Tel.: (01) 531 70/445 OTS0248 2011-04-15/18:42 

13.7.2008 SPÖ- Swoboda: ÖVP will Bevölkerung in EU-Fragen ausschließenNegieren der EU-Skepsis schadet Europa massiv - ÖVP soll sich Appell des Bundespräsidenten zu Herzen nehmen. "Die SPÖ ist für ein soziales und ein ökologisches Europa. Die SPÖ bekennt sich klar sich zu einem starken Europa, in dem die Bürgerinnen und Bürger mit gestalten können", so SPÖ-Europaabgeordneter Hannes Swoboda am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die sei auch der wesentliche Unterschied zur ÖVP. "Die ÖVP trägt alles kritiklos mit, was von konservativen und wirtschaftsliberalen Kräften aus den EU-Institutionen kommt und will die Bevölkerung weiterhin in EU-Fragen ausschließen. Das ist der absolut falsche Weg", erklärte Swoboda zu den heutigen Aussagen des 2. Nationalratspräsidenten Spindelegger. Der SPÖ-Europapolitiker begrüßt die Aussage von Bundespräsident Heinz Fischer, dass die schlechte EU-Stimmung in Österreich alle, die mit europäischen Angelegenheiten beschäftigt sind, zum Nachdenken bringen muss. "Die ÖVP sollte sich diesen Appell zu Herzen nehmen. Denn tatenlos zuzusehen, wie sich die EU-Skepsis immer weiter ausbreitet, schadet Europa massiv." Daher sei es notwendig, dass es in Hinkunft eine konsequente Einbindung der Bevölkerung in die europäische Politik gibt, wie dies laut "Profil"-Umfrage auch eine große Mehrheit der ÖsterreicherInnen will. "Denn das europäische Projekt hat nur dann eine Zukunft, wenn die Bevölkerung es auch aktiv mitgestalten kann. "
Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275, Löwelstraße 18, 1014 Wien, OTS0041 2008-07-13/16:07 

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