Wien

Aviso

zu => Grüne Wahl 08

 

Lebenslauf des Spitzenkandidaten Alexander Van der Vellen:



Foto: Wahlplakat der Grünen;
© Robert Marschall

Vorab der Lebenslauf des Spitzenkandidaten der Grünen Alexander Van der Bellen:

* Geboren: 18. Jänner 1944 (62 Jahre)
* Familienstand: verheiratet, 2 Söhne
* Berufsbildung: Volkswirtschaftsstudium in Innsbruck 1970 abgeschlossen, ordentlichen Universitätsprofessor in Wien
* Politische Karriere:
Ehemals SPÖ-Mitglied, seit 1994 Abgeordneter der Grünen, seit 1997 Bundessprecher der Grünen, seit 1999 Klubobmann der Grünen im Parlament
 
 

Die Wahlversprechen der Grünen zur Nationalratswahl 2006:

Hier wollen wir Ihnen die Wahlversprechen und politischen Kernaussagen der Grünen an seine Majestät dem Wähler anlässlich der Nationalratswahl 2006 präsentieren:
 

* 1. Okt. 2006: Grüne- Wahlergebnis


2006: Grüne-Stimmen:  466.844  Prozent:  10,49 %   Mandate: 20
2002: Grüne-Stimmen:  464.980  Prozent:    9,47 %   Mandate: 17
Reaktionen von Spitzenpolitikern der Grünen 
=> Klick
>

* 29. Sept. 2006: Wahlfinale der Grünen in Wien


Am 29. September 2006 hielten Maria Vassilakou, Eva Glawischnig und Spitzenkandidat Prof. Alexander van der Bellen jeweils eine kurze Abschlußrede, bei der sie nochmals auf die wichtigsten Anliegen und Versprechen der Grünen eingingen.

mehr Infos => Klick
 
 

* 15. September 2006: Kandidaten der Grünen:

Spitzenkandidaten der Grünen-Landeslisten:
Burgenland:
Mag. Dragschitz Yasmin, Kärnten: Köchl Matthias, Niederösterreich: Köchl Matthias, Oberösterreich: Dr. Moser Gabriela, Salzburg: Mag. Schatz Birgit, Steiermark: Mag. Kogler Werner, Tirol: Dr. GRÜNEWALD Kurt, Vorarlberg: Mandak Sabine, Wien: Mag. Dr. Glawischnig-Piesczek Eva
 
Bundesliste Grüne (die ersten 20)

1. Dr. Van der Bellen Alexander, 2. Mag. Dr. Glawischnig-Piesczek Eva, 3. Mandak Sabine, 4. Dr. Pilz Peter, 5. Sburny Michaela, 6. Mag. Rossmann Bruno, 7. Haidlmayr Theresia, 8. Dr. Zinggl Wolfgang, 9. Mag. Dragschitz Yasmin, 10. Dr. Schrage Dieter, 11. Dr. Baur Christine, 12. Gansterer Markus, 13. Zwerschitz Barbara, 14. Waitz Thomas, 15. Öksüz Sibel, 16. Öllinger Karl, 17. Mag. Schatz Birgit, 18. Köchl Matthias, 19. Dr. Moser Gabriela, 20. Univ.-Prof. Dr. Grünewald Kurt 

PS: Bei der Nationalratswahl 2002 kamen 5 Abgeordnete der Grünen über die Bundesliste ins Parlament.
 

* 8. Sept. 2006: Antrag auf Eurofighter-Stornierung im Nationalrat

"...Nach eingehender Prüfung des Vertrages sei klar, dass ein Ausstieg "exakt null Euro und null Cent" koste, so Pilz. Bei Kündigung des Vertrages seien nämlich nur jene Leistungen zu bezahlen, die bereits erbracht wurden. Da Eurofighter die bestellten Flugzeuge der Tranche 2 nicht liefern könne, erhalte Österreich nun lediglich von den so genannten Herstellernationen Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien Flugzeuge aus der Tranche 1 zur Verfügung gestellt. Seitens des Herstellers EADS sei für Österreich damit aber keine Leistung erbracht worden, so Pilz. ..."
Qu.: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs vom 8. Sept. 2006
 

* 6. Sept. 2006: Energiewende: Aufbruch ins solare Zeitalter - Ausstieg aus Öl, Gas und Atomenergie bis 2050

"Die Grünen setzen weiterhin auf die so genannte "Energiewende" als Kernthema im Nationalratswahlkampf. Die stv. Bundessprecherin Eva Glawischnig, der Wiener Gemeinderat Christoph Chorherr (G) und der oberösterreichische Energielandesrat Rudi Anschober (G) präsentierten am Mittwoch die Eckpunkte ihres Konzepts. Zentrale Aussage: Bis 2050 soll der Ausstieg aus Atomenergie, Erdöl und Gas geschafft werden.
Glawischnig betonte, dass Österreich jährlich acht Milliarden Euro für den Import von Energie ausgibt. Mittelfristig könne dieses Geld in Österreich behalten werden. Schon deshalb sei Energiepolitik mehr als bloß Umweltpolitik: Es gehe um Arbeitsplätze, um soziale und wirtschaftliche Fragen und "nicht zuletzt um Krieg und Frieden", sagte Glawischnig. Kriege würden nur um Öl, nicht aber um die Sonne geführt.
...In Sachen Verkehr bekennen sich die Grünen weiterhin zur Angleichung der Dieselpreise an die Benzinpreise, den Ausbau von Bus und Bahn sowie auf "Verkehrsvermeidung" im Straßenverkehr durch Anhebung der LKW-Maut und finanzielle Bevorzugung von umweltfreundlichen Autos. ..."
Qu.: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs vom 6. Sept. 2006
 



* 5. Sept. 2006: Postenschacher in der Regierung

"ÖVP und BZÖ sind "Postenschacher-Weltmeister". Das sagte der stv. Klubobmann der Grünen Karl Öllinger am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Er präsentierte eine Liste von "Spitzen-Versorgungsjobs, die rund um die Wahl noch geschaffen werden sollen" und meinte, "die Dimension der Versorgung" von parteinahen Personen unter Schwarz-Blau beziehungsweise Schwarz-Orange "sprengt alle Dimensionen". ...
...Nun gehe es den Regierungsparteien laut Öllinger darum, "in letzter Minute Zuckerl für verdiente Funktionäre zu verteilen oder für die Zeit nach den Wahlen vollendete Tatsachen zu schaffen". Viele Ministerien könnten kurz nach dem 1. Oktober noch rasch wichtige Posten besetzen, auch wenn die MinisterInnen bei der Nationalratswahl abgewählt worden seien.
Öllinger präsentierte eine Liste von 23 "Baustellen für Postenschacher". Darunter sind der Kaufmännische Geschäftsführer des Kunsthistorischen Museums (zu bestellen von ÖVP-Bildungsmisterin Elisabeth Gehrer), der Geschäftsführer der Österreich-Werbung (zu bestellen von ÖVP-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein), der Sektionsleiter im Bundeskanzleramt (zu bestellen von ÖVP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel) und Abteilungsleiter in den BZÖ-Ministerien für Soziales und für Verkehr. ..."
Die Liste der Postenbesetzungen (PDF, 31.0 KB)
Qu.: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs vom 5. Sept. 2006
 

* 29. August 2006: Vorrang für Frauen: Gleichstellung – Selbstbestimmung - Gerechtigkeit

"Die Grünen fordern vor der Nationalratswahl ein Paket zur Förderung von Frauen am Arbeitsmarkt. Die Konzepte sind bereits bekannt: Die Wirtschaftsförderung soll an die innerbetriebliche Frauenförderung gekoppelt werden, die Öffentliche Hand soll 10.000 Jobs für Frauen fördern und an Stelle der 436 Euro Kindergeld soll künftig ein einkommensabhängiges Karenzgeld treten. Vize-Parteichefin Eva Glawischnig erwartet sich davon eine "Trendwende" am Arbeitsmarkt für Frauen. ..."
Qu.: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs vom 29. Aug. 2006
 

* 23. Aug. 2006: Grüne fordern mehr Mittel für Kultur - 150 Mio. Euro mehr für "Kultur von allen"

"...Wenn für das repräsentative Spektakel immer mehr Geld ausgegeben wird, wenn in Vorarlberg für die Bregenzer Festspiele 9x soviel gezahlt wird wie für alle anderen kulturellen Aktivitäten im Land und für die Salzburger Festspiele 7x soviel, kann es passieren, dass ein kleines Programmkino am Fuß des Großvenedigers keine Subventionen mehr erhält und aufgeben muss. ...

Die seltsame Lähmung im Land geht von einer konservativen Kulturpolitik aus. Und da sind die Skandale der abgelaufenen Legislativperiode noch gar nicht erwähnt. Die Versenkung von 1,6 Mill. € in der Wörtherseebühne; die peinliche Austrokoffer-Nummer: Ein Kompendium österreichischer Literatur, in dem leider viele renommierten SchriftstellerInnen fehlen; 25 Peaces, eine Diagonale 2004, die nie stattgefunden aber 400 000 € gekostet hat; die gewaltige Subvention an Francesca von Habsburg, weil sie offenbar Geld braucht usw. Und dann die Bundesmuseen. Ständig Zoff: Erst vor wenigen Tagen hat das KHM die Altersgrenze für die Pensionistenkarten still und heimlich von 60 auf 65 Jahre erhöht. ...

Eine Gesellschaft, die einen Gutteil ihrer Reputation den historischen Leistungen der KünstlerInnen verdankt, sollte sich um die existentielle Absicherung der heute Tätigen bemühen. Manche von ihnen investieren jahrelang in ihre Arbeit, auch wenn sie keinen Profit daraus ziehen. Das gegenwärtig existierende Künstlersozialversicherungs-Gesetz ist ein Desaster. Von einer sozialen Absicherung kann keine Rede sein. ..."

Qu.: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs vom 23. August 2006
 

* 18. August 2006: Grünes Maßnahmenpaket gegen den Pflegenotstand:

"...Grundsätzliches:

Selbstbestimmtes Leben ist - so weit dies jeweils möglich ist - der zentrale Ansatz für Menschen aller Altersstufen. Individuelle Bedürfnisse, Vorlieben und Abneigungen sind ebenso beachtlich wie die unterschiedliche gesundheitliche Verfassung älterer Menschen. Die Ermöglichung einer subjektiv und objektiv adäquaten Betreuung und Pflege im Alter ist ein Menschenrecht, das grundrechtlich geschützt ist (Art. 8 EMRK, Recht auf körperliche Unversehrtheit, auf Leben).
Die völlige Ausblendung des wichtigen Teilbereiches der häuslichen Betreuung und Pflege durch angestellte Arbeitskräfte, die Illegalisierung einer für zig-tausende Menschen buchstäblich lebenswichtigen Notwendigkeit ist nicht nur unmenschlich, sondern auch verfassungswidrig.

UND: Die bloße Nicht-Verhängung von Strafen und das vom Arbeitsminister vorgeschlagene „Ermahnen“ der Betroffenen sind keine Lösungen. Das wäre eine Abkehr vom Rechtsstaat und impliziert, dass die Betroffenen (Betreute ebenso wie die Betreuenden) rechtswidrig handeln – mit allen zivil- und verwaltungsrechtlichen Konsequenzen. ...


Eckpfeiler der notwendigen Schritte:

Einstweilige Rechtssicherheit.
Aussetzung aller Strafen für De-Facto-Betreuungs- und Pflegeleistungen sowie generelle Unterbindung aller neuen Strafverfahren (Diensterlässe); nicht zuletzt um zu empirischen Daten zu kommen; generelle Legalisierung des Aufenthalts und der Tätigkeit von Betreuungs- und Pflegepersonen; Grauzonen sind unvermeidbar; eine großzügige Legalisierung angebracht, damit akut kein Pflegevakuum entsteht.

Gerechtigkeit für ältere und pflegebedürftige Menschen.
Valorisierung und Anhebung des Pflegegeldes wie seit langem gefordert, Vorbereitung eines Grundsicherungs-Modells im Alter. Finanzierungsmodell für adäquate, individuelle Pflege muss gewährleistet werden. Gleiche Qualitätsstandards in der Betreuung und Pflege bundesweit. Pflegebedürftige Menschen dürfen keine Belastung für die Kinder werden - Regressansprüche hinterfragen od. zumindest harmonisieren (kein Regress in z. B. Wien und Oberösterreich); Sozialhilfegesetz gehört harmonisiert. ...
Qu.: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs vom 18. August 2006 
 
 

* 26. Juli 2006: Petrovic fordert dringende Maßnahmen gegen Sommer-Ozon – Grünes Service-Paket zu Sommerozon

"Um die dramatischen Ozonwerte zu senken, sind dringend politische Maßnahmen notwendig“, fordert die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic. Allein im Raum Wien wurden seit 18.Juli die Informationsschwellenwerte (180 µg/m3) bereits täglich überschritten. „Obwohl es seit dem Jahr 1992 ein österreichisches Ozongesetz gibt, das klare Vorgaben zur Reduktion der Ozonbelastung vorsieht, setzen weder die derzeitige noch die vorherigen Bundesregierungen entsprechende Maßnahmen“, kritisiert Petrovic. Sommer-Ozon ist eine Gefahr für die Gesundheit. Es verursacht Reizungen der Atemwege und schädigt bereits nach wenigen Stunden die Lungen. ..."
Qu.: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs vom 26. Juli 2006
 

* 12. Juli 2006: Gorbach, Pröll & Co planen katastrophale Aushöhlung der Umweltverträglichkeitsprüfung für Österreichs Flughäfen!

"... Am Donnerstag sollen im Nationalrats-Plenum das Luftfahrtgesetz und das Umweltverträglichkeitsgesetz geändert werden. ÖVP und BZÖ wollen inakzeptabel hohe Grenzwerte für die Lärmbelastung im Umkreis von Flughäfen gesetzlich festschreiben. Die Verantwortung tragen Verkehrsminister Gorbach und Umweltminister Pröll, der diesen Skandal mitträgt.

 Das anstehende UVP-Genehmigungsverfahren für die dritte Piste am Flughafen Wien ist Anlass für die geplante Gesetzesänderung. Ein schwerer umweltpolitischer Rückschlag und eine unzumutbare Verschlechterung der Situation für die lärmgeplagte Bevölkerung droht – zunächst in Wien und Umgebung, aber auch in der Nähe von allen Flughäfen in Österreich.

Konkret sind Lärm-Grenzwerte von 65 Dezibel (dB) bei Tag und 55 dB bei Nacht im Gespräch. Die Weltgesundheitsorganisation gibt als Grenzwert für den vorbeugenden Gesundheitsschutz aber einen Wert von 55 dB für den Tag und 45 dB für die Nacht vor. Da bei Lärmmessungen eine so genannte logarithmische Skala zur Anwendung kommt, bedeuten 10 dB mehr zehnmal soviel Lärm! ...
Im UVP-Gesetz und Luftfahrtgesetz sind bisher keine konkreten Grenzwerte für Lärm festgeschrieben. Nach dem UVP-Gesetz dürfen Anlagen nur genehmigt werden, wenn sie die Gesundheit der Nachbarn nicht gefährden und keine unzumutbare Belästigung darstellen. ...
„Die dritte Piste am Wiener Flughafen würde offensichtlich mehr Lärmbelastung bringen als derzeit nach dem UVP-G zulässig. Daher sollen jetzt schon horrende Belastungswerte für Flughäfen im Gesetz festgeschrieben werden, damit das Projekt von der UVP-Behörde problemlos abgesegnet werden muss,“ kritisiert Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der Grünen. Die Grünen fordern die Regierungsparteien auf, „von diesen skandalösen Plänen zu Lasten der lärmgeplagten Bevölkerung Abstand zu nehmen“.
Qu.: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs vom 12. Juli 2006
 

* 11. Juli 2006: Van der Bellen fordert frühestmöglichen Wahltermin

In einer Pressekonferenz kommt Grünen-Chef Van der Bellen zum Schluß, dass es für ihn unübersehbar sei, dass diese Regierung inhaltlich am Ende ist. Daher betonte Van der Bellen, dass er den frühestmöglichen Wahltermin favorisiere - bevorzugt den 1. Oktober. Die Grünen akzeptieren aber auch den 8. oder den 15. Oktober.
 

* 10. Juli 2006: Schüssel hat schon drei Mal mit Haider koaliert

Van der Bellen: "...Schüssel hat bereits drei Mal - 2000, 2003 und 2005 - eine Koalition mit Jörg Haider gebildet und ist bis heute nicht bereit, eine Koalition mit Haider, Westenthaler oder FPÖ-Obmann Strache nach den kommenden Nationalratswahlen auszuschließen. ..."
Qu.: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs vom 10. Juli 2006
 

* 6. Juli 2006: Werner Kogler: Bessere Bankenaufsicht notwendig

"Die Grünen wollen angesichts der jüngsten Bankenskandale um die BAWAG P.S.K. und die Hypo-Alpe-Adria-Bank eine fundamentale Verbesserung der Bankenaufsicht. Zentraler Punkt ist die Einführung einer externen Rotation der Bankprüfer, sagte Budget- und Finanzsprecher Werner Kogler am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien. ...
Auch bei der internen Revision in den Banken soll es Änderungen geben. So fordert Kogler eine Berichtspflicht gegenüber dem gesamten Aufsichtsrat und gegenüber den BankprüferInnen. Weiters solle die Finanzmarktaufsicht (FMA) das gesetzeskonforme Funktionieren der internen Revision regelmäßig überprüfen. Für die Aufsichtsräte urgiert Kogler einen "fit and proper"-Test, da bei den jüngsten Bankenskandalen einige Aufsichtsräte offenbar "überfordert" gewesen seien und die Hinweise auf Missstände nicht erkannt hätten."
Quelle: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs vom 6. Juli 2006
 

* 30. Juni 2006: Lichtenberger: Alpentransit-Börse gegen Lkw-Flut

"...Die Grünen wollen mehr Marktwirtschaft auf den alpenquerenden Straße. Wer mit dem Lkw fahren will, soll dafür zahlen - und zwar mehr als die MitbewerberInnen. Wie zuletzt auch von der EU angedacht soll eine Alpentransit-Börse eingerichtet werden, bei der Lkw-Betreiber via Internet vergleichbar mit Aktien Straßenkilometer erwerben...,so Alf Arnold, Geschäftsführer der Alpen-Initiative Schweiz.  ...Nur mit dieser Börse sei es möglich, die anstehenden europäischen Mega-Verkehrsprojekte zu finanzieren, betonte Verkehrssprecherin Eva Lichtenberger. Denn nur wenn der Straßenverkehr teuer genug sei, würden die Spediteure von der Straße auf die Schiene wechseln. ..."
Quelle: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklub vom 30.6.2006
 

* 29. Juni 2006: Stoisits: Haider-Schüssel-Kompromiss widerspricht Staatsvertrag und VfGH

""Der Haider-Schüssel-Kompromiss entspricht nicht dem Staatsvertrag und den Erkenntnissen des Verfassungsgerichthofes. Der VfGH ging nämlich von einem Anteil von zehn Prozent zweisprachiger Bevölkerung aus. Daher ist die von Haider und Schüssel verkündete Lösung ein fauler Kompromiss zu Lasten der Minderheitenrechte und ein dreister Versuch, den VfGH umzuinterpretieren", kritisiert Terezija Stoisits, Menschenrechtssprecherin der Grünen. ..."
Qu.: Presseaussendung des Grünen Parlementsklubs vom 29. Juni 2006
 

* 14. Juni 2006: Van der Bellen: Will Bundesregierung Atomenergie in der EU weiter forcieren?

"„Schüssel hat die österreichische EU-Präsidentschaft ungenützt verstreichen lassen und nicht einmal den Versuch einer Anti-Atom-Initiative auf EU-Ebene unternommen. Stattdessen hat die Bundesregierung zunächst den Plan verfolgt, die Mittel für die EU-Atomforschung zu verdreifachen. Erst nach massiven Protesten hat Österreich wenigstens einen Aufschub in dieser Frage erreicht.", so der Grünen-Chef Van der Bellen.
Qu.: Presseaussendung des Grünen Parlamentsklubs vom 14. Juni 2006

 

* 6. Juni 2006: Pirkelhuber: offensichtliche gentechnik-informationsdefizite in nö

..Wenn Hardegg (Anmerkung: DI Hardegg, Betreiber eines Großbetriebes) von einer ‚irrationalen Angstdebatte’ spricht, verkennt er völlig die Tatsachen, die derzeit in der Gentechnik-Debatte auf dem Tisch liegen: Der illegale Import von Bt-10-Mais der Gentech-Konzerne aus den USA, die Sicherheits- und Gesundheitsrisiken neuer Sorten, die zur Zulassung anstehen wie z.B. MON 863 oder bereits zugelassen sind wie die Maissorte MON 810, für die weiterhin mit gutem Grund ein österreichisches Importverbot aufrecht ist", sorgt Pirklhuber für inhaltliche Aufklärung.
Qu.: Pressemitteilung des Grünen Parlamentsklubs vom 6. Juni 2006
 



Leserreaktionen:

Frau Dienstl schreibt an die Grünen, Prof. Van der Bellen, am 7.10.2006, warum Sie gerne bei der vergangenen Nationalratswahl GRÜN gewählt hätte, aber nicht konnte...
(Schreiben Wien-konkret.at zur Verfügung gestellt)
 
 





Textauswahl: Mag. Robert Marschall

Linktipps: Wahlversprechen, Kernaussagen und Positionen der einzelnen wahlwerbenden Parteien: 
Bürgerliste MartinBZÖ, FPÖ, Grünen, KPÖÖVP, SPÖ

* Grüne Wahl 08