Wien
    

Die Meinungsforschung hat in Wahlzeiten Hochkonjunktur. Die Politiker von ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grünen, BZÖ und anderen Parteien wollen wissen, wie gut ihre letzten "Sager" im Wählervolk ankommen, welche Themen wichtig sind, worin Frauen anders als Männer denken, was man für die Pensionisten tun sollte, was man den jungen Leuten versprechen sollte und was die vielen Arbeitslosen denken.

Manchmal werden aber Meinungsforschungsinstitute auch dafür verwendet, eine (politische) Vorgabe wissenschaftlich zu untermauern. Das ist nicht besonders seriös, passiert aber praktisch in jedem Wahlkampf. Um ein bißchen Transparenz in die Meinungsforschung zu bringen, wollen wir die veröffentlichten Ergebnisse der Meinungsforschungsinstitute hier angeben.

(Hinweis: => Meinungsumfragen zur NRW 2008)

 

Die Meinungsumfragen:

Hier eine Zusammenstellung der veröffentlichenten Meinungsumfragen zum Ausgang der kommenden Nationalratswahl 2006:



Tatsächliches Ergebnis:

Meinungsforscher werden gerne mit Wahrsagern verglichen. Der Vergleich ist zutreffend, da die Wahrsager ja auch nicht die Wahrweit vorhersagen können. Die ÖVP wurde deutlich zu hoch, die FPÖ deutlich zu niedrig eingestuft.

Hier das tatsächliche Ergebnis bei der Nationalratswahl 2006:

2006: SPÖ: 35,7 %  ÖVP: 34,2 %  FPÖ: 11,2 %  Grüne: 10,5 %  BZÖ: 4,2%  Matin: 2,8 %  KPÖ: 1,0 %  NFÖ: 0,2 %   SLP: 0,0 %

Wahlberechtigte: Summe: 6.107.686  Frauen 3.197.989  Männer: 2.909.697 
Wahlbeteiligung: 74,2 %     ungültige Stimmen: 82.871  gültige Stimmen: 4.450.629


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