Freda Meissner-BlauParteigründerin der Grünen (1986-1988)
Meissner-Blau wurde am 11.03.1927 in Dresden geboren.
Die Journalistin arbeitet 1961als freie Mitarbeiterin bei der UNESCO und ist von 1962 bis 1968 als Generalsekretärin am Institut für Höhere Studien und Wissenschaftliche Forschung in Wien tätig, 1968, zur Zeit der Studentenrevolte, ist sie als Dolmetscherin in Paris. Sie steht auf der Seite der Studenten und wird so politisch sozialisiert.
Von 1969–1972 arbeitet sie wieder für die UNESCO, sowie in den Folgejahren als Journalistin für verschiedene Publikationen.
Von 1975 bis 1980 ist sie als Bildungsreferentin in der Ausbildungsabteilung der Österreichischen Mineralölverwaltungs AG tätig. Ihr Interesse an Umweltpolitik erwacht.
Anfang der 80iger gründet sie die "Grüne Alternative -Liste Meissner-Blau", die bei ihrem ersten Antreten 1986 prompt den Einzug ins Parlament schafft.
Im selben Jahr kandidiert sie darrüberhinaus für das Amt des Bundespräsidenten, unterliegt aber bereits im ersten Wahlgang deutlich gegenüber Waldheim und Steyrer.
Meissner-Blau wird zur ersten Klubofrau der Grünen Partei.
1988 tritt sie, nachdem sich die Partei in ihren Augen konsolidiert hat, zurück.
Seither schreibt sie Bücher und hält Vorträge. |