Wien

Rede von Karl W. Nowak über die laufenden Aktivitäten von "Rettet Österreich" am 8.4.2008 in Wien:

Wer: Karl W. Nowak, Sprecher der Bürgerinitiative "Rettet Österreich"
Was: Begrüßung der Demonstranten, über den Stand der Unterschriften und geplante Aktionen
Wann: 8. April 2008, 19:10 Uhr
Wo: 1010 Wien Ballhausplatz, vor dem Bundeskanzleramt



Rede Karl W. Nowak:

Foto: Karl Nowak bei seiner Rede am Ballhausplatz Wien 1. Bezirk am 8.4.2008; © Wien-konkret

Foto: Karl Nowak bei seiner Rede am Ballhausplatz Wien 1. Bezirk am 8.4.2008; © Wien-konkret

Karl W. Nowak: „Ich darf Sie herzlich begrüßen, meine Damen und Herren
Und ich bin total begeistert, dass nun schon zum 4. Mal eine doch sehr beachtliche Anzahl von Österreichern auf die Straße geht.“

Applaus im Publikum

Karl W. Nowak: „Und möchte mich gleich besonders bedanken, weil das ist nicht so irgendetwas, weil eigentlich sitzt man um diese Zeit vor dem Fernseher. Die, die da her kommen, … das ist die Elite. Das ist die Elite von Österreich Österreichs. Das ist die zukünftige Elite von Österreich „

Applaus im Publikum + Bravo Rufe

Karl W. Nowak: „Sie merken, ich muß mich ein bisschen Warm-reden, aber es wird schon kommen. Ganz, ganz herzlich möchte ich mich auch bedanken, bei den Unterstützern bei dieser Bürgerinitiative und wie unglaublich schnell die in den letzten Wochen gewachsen sind. Übrigens, wir sind ein bunt gewürfelter Haufen, der so irgendwann im Sommer gesagt hat: Die Sache stinkt uns an. Wir müssen was tun. Und dann haben wir herumdiskutiert. Und irgendwann im Oktober haben wir uns entschlossen, neben unserem Job etwas zu tun. Und dann ist endlich um Weihnachten herum unsere Website gestanden im Internet und dann haben wir es geschafft – stellen Sie sich vor – im Jänner, dass 50 Leute pro Tag unterschrieben haben. Im Jänner.“

Bravo Rufe + Applaus

Karl W. Nowak: „Und wissen Sie, wie viele gestern unterschrieben haben, an einem Tag? 40 000.“

Juuuuccchhhuuuuiiiiii Rufe + Applaus

Karl W. Nowak: „Wir haben heute übergeben den Spitzen der Österreichischen Gesellschaft, vor allem der Präsidentin des Österreichischen Nationalrates, Barbara Prammer,“

Pfui-Rufe und Pfeifkonzert für Barbara Prammer

Karl W. Nowak: „eine Momentaufnahme unserer Unterschriften gestern – da haben wir gehabt 103.313. Und dann sind schon wieder 40.000 dazugekommen ungefähr, d.h. wenn wir noch ein paar Tage haben, dann sind wir stärker wie die stärkste Oppositionspartei, die FPÖ.“

Bravo-Rufe für alle Unterstützer.

Karl W. Nowak: „ok. Die uns heute auch beehrt. Aber wir sind eine überparteiliche Initiative und jeder darf da sein, der sich im Rahmen der Demokratie bewegt. Ein ganz großes Dankeschön an alle Aktivisten – hunderte Aktivisten – die uns geholfen haben, dass das so schnell hat passieren können. Dankeschön.“

Bravo-Rufe und Applaus

Karl W. Nowak: „Und noch ein ganz großes Dankeschön an den Hans Dichand von der Kronenzeitung, die mit uns den Kampf weiter bringt.“

Großer Applaus für Hans Dichand

Karl W. Nowak: Unser Kampf für die Demokratie geht weiter

Bravo-Rufe und Applaus

Karl W. Nowak: „Und nicht zu Letzt unseren nun schon 13 Universitätsprofessoren, die sich so nach und nach unserer Bürgerinitiative mit Ihrem Statements, mit Ihren Weisheiten, mit Ihrem Wissen angeschlossen haben und die unser Wissens-background sind. Und der ist so groß, großartig, dass sich die Gutachter der Regierung und des Herrn Bundespräsidenten verstecken können.“

Bravo-Rufe und Applaus für die Universitätsprofessoren

Karl W. Nowak: „Einige unserer Universitätsprofessoren sind da und werden auch zu Euch sprechen. Einige sind aber weit weg, so wie z.B der Professor Klesatzky, der ehemalige parteilose Justizminister. Aber der wird uns eine Grußbotschaft schicken an den Herrn Bundespräsidenten und ich werde später daraus was vorlesen und auch der Herr Professon Hermann Knoflacher lässt Sie alle schön grüßen. Er ist in Japan und wünscht uns alles Gute.“

Applaus

Karl W. Nowak: „Sie werden jetzt bemerken, dass seit der früh schon, das Medientrommelfeuer läuft: Morgen wird unterschrieben. Morgen wird unterschrieben. Morgen wird unterschrieben.“

Buh- und Pfui-Rufe, sowie Pfiffe für die Abgeordneten im Parlament, die das vorhaben

Karl W. Nowak: „Wir alle wissen, dass das eine bewusste Entmutigung der Bevölkerung ist, eine bewusste Entmutigung. Und das werden wir uns ganz sicher nicht gefallen lassen.“

Großer Applaus

Karl W. Nowak: „Was glauben Sie, warum sind wir denn trotzdem da, obwohl die sagen: Morgen wird unterschrieben? Was glauben Sie, warum sind wir trotzdem da?
Weil wir Recht haben ! Weil wir Recht haben ! Weil wir Recht haben !“

Publikum: Volksabstimmung  - Volksabstimmung – Volksabstimmung

Karl W. Nowak: „Und weil wir im Nahmen der Mehrheit der Österreicher sprechen. Und unsere Bundesregierung und dieser Wurmfortsatz von den Grünen“

Publikum: Gelächter über die Kategorisierung der Grünen und großer Applaus

Karl W. Nowak: „die haben hiermit die Mehrheit der Österreicher verloren.“

Publikum: Jawohl. Die g´hören zu den Ratzen. Dort gehören sie hin

Karl W. Nowak: „Aber wir sind auch heute da, weil wir heute nicht mehr bitten und nicht mehr fordern, sondern weil wir heute beschließen werden. Später nach unseren Professoren und anderen Aktivisten werden wir dann unseren so genannten historischen Staatsakt der Bürgerinnen und Bürger hier über die Bühne laufen lassen.“

Publikum: Bravo zum Staatsakt

Karl W. Nowak: „Ihr wisst schon wie es weiter geht. Egal, was die Politiker morgen im Parlament entscheiden werden, denn Sie entscheiden nicht in unserem Namen.“

Bravo-Rufe und Applaus

Karl W. Nowak: „So. Jetzt habe ich genug geredet. Jetzt darf ich auf die Bühne bitten einen Mann der ersten Stunde von „Rettet-Österreich“. Der so ist, wie einer von Euch, ein gelernter Maurer, ein gelernter Käser, ein Berufsmusiker über viele Jahre und in der letzten Zeit jemand, der sich sehr, sehr stark persönlich engagiert hat für die ökologische Landwirtschaft. Und ich bin sehr stolz, dass er einer der Gründer der überparteilichen Bürgerinitiative „Rettet Österreich“ ist und dass er jetzt zu Ihnen spricht. Ich darf herauf bitten Gerhard Reiter“

Großer Begrüßungsapplaus für Gerhard Reiter

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