Wien

Demonstration in Wien gegen den EU Reformvertrag:

Plakat: Neutralität retten: Nein zum EU-Vertrag

Plakat: Neutralität retten: Nein zum EU-Vertrag

29.03.2008, 13-16 Uhr, Protestkundgebung der "Inititiative Neutralität retten: Nein zum EU-Vertrag!" www.nein-eu-vertrag.at

EU-Vertrag = Vertrag von Lissabon = EU-Verfassung durch die Hintertür

13.00 Uhr Treffpunkt vor der Staatsoper
14.00 Uhr Kundgebung: Stock- im -Eisen - Platz, Stephansplatz, Wien;

Es sprechen: Univ.-Prof. Dr. Adrian Hollaender, Europarechtsexperte, Wien Univ.-Prof. Dr. Hans-Peter Aubauer, Sprecher des Volksbegehrens für eine neue EU-Abstimmung, Wien; u.a.m.

Demonstranten: Ca 10.000
 
Ende: 16:35 Uhr



Beginn der Demonstration vor der Wiener Staatsoper:

Bei frühlingshaften mildem Wetter versammelten sich die Demonstraten vor der Wiener Staatsoper. Hier wurden erste Forderungen für eine EU-Volksabstimmung zum EU-Reformvertrag verkündet, der Weg durch die Innenstadt zum Stephansplatz erklärt und die Spielregeln für die Demo kundgetan. Die ganze Demonstration lief - wie sich später herausstellte - lautstark aber friedlich ab.


Fotos: Sammelplatz zur Demonstration vor der Wiener Staatsoper; © Wien-konkret




Fotos: Sammelplatz zur Demonstration vor der Wiener Staatsoper;
© Wien-konkret

Der Demonstrationszug

Der Demonstrationszug führte am Hotel Sacher vorbei durch die Tegetthofstraße zum Neuen Markt. Weiter durch die Seilergasse zum Stock-im Eisen-Platz. Immer wieder wurde skandiert:
"VOLKSABSTIMMUNG - VOLKSABSTIMMUNG - VOLKSABSTIMMUNG"


Bilder vom Demonstrationszug durch die Wiener Innenstadt. Sogar ein EU-Sarg wurde an der Kaisergruft vorbei Richtung Stephansplatz getragen / Bild li. unten Albertina  - Bild Mitte Kaisergruft  - Bild re.: Sailergasse Richtung Haas-Haus ; © Wien-konkret






Bilder vom Demonstrationszug durch die Wiener Innenstadt. Sogar ein EU-Sarg wurde an der Kaisergruft vorbei Richtung Stephansplatz getragen / Bild li. unten Albertina - Bild Mitte Kaisergruft - Bild re.: Sailergasse Richtung Haas-Haus ; © Wien-konkret

Beginn der Reden:

Fotos: Anti-EU Demonstranten am Stock-im-Eisen-Platz bis Stephansplatz; © Wien-konkret



Fotos: Anti-EU Demonstranten am Stock-im-Eisen-Platz bis Stephansplatz; © Wien-konkret

Im Bereich Stock-im Eisen-Platz, Graben und Stephansplatz versammelten sich an die 10.000 Menschen, um die Politiker von SPÖ, ÖVP und Grüne an die österr. Verfassung zu erinnern.

Kurz nach 14:00 Uhr begannen die Reden:

 

Moderator der Demonstration: Dipl. Ing. Rudolf Pomaroli (NFÖ)

Foto: Rudolf Pomaroli; © Wien-konkret

Foto: Rudolf Pomaroli; © Wien-konkret

"Ich begrüße Sie noch einmal im Namen der überparteilichen Plattform „Neutralität retten – nein zum EU-Vertrag“.
Mein Gruß gilt natürlich ebenso den Anwesenden, diesmal zum Glück - so wie wir erwartet haben - vielen Medienvertreter, auch dem ORF. Im möchte auch die Exekutive erwähnen, die für Sicherheit und eine störungsfreie Durchführung dieser Kundgebung sorgen wird. Und mein ganz spezieller Gruß gilt allen Referenten, besonders den Experten unsere 5 Professoren die jetzt zu Beginn zu Ihnen sprechen werden. Sie werden uns ihr Fachwissen zur Verfügung stellen. Damit wir nicht als laienhaft und dummes Volk hingestellt werden. Das wird man ja gelegentlich. Wir wüssten ja nicht, worum es geht. Wir könnten das nicht lesen, was in dieser EU-Verfassung drinnen steht. Da möchte ich gleich protestieren. Wir können genauso gut Lesen, wie unsere Volksvertreter"

... Ich möchte Ihnen gleich zu Beginn den ersten Redner vorstellen, unseren sehr geschätzten Professor Dr. Hans-Peter Aubauer." 

Ganze Begrüßung und Vorstellung lesen: Rudolf Pomaroli
 
 

Fotos: Trommler des Neutrales Freies Österreich (NFÖ) und Transparent Die Christen Partei (DCP); © Wien-konkret


Fotos: Trommler des Neutrales Freies Österreich (NFÖ) und Transparent Die Christen Partei (DCP); © Wien-konkret


Rede Univ. Prof. DI Dr. Hans Peter Aubauer am 29.3.2008 in Wien:

Foto: Univ. Prof. DI Dr. Hans Peter Aubauer bei seiner Rede am Stock-im-Eisen platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008; © Wien-konkret

Foto: Univ. Prof. DI Dr. Hans Peter Aubauer bei seiner Rede am Stock-im-Eisen platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008; © Wien-konkret

"Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger!
Der EU-Reformvertrag muss in allen Mitgliedländern – auch in Österreich – einer Volksabstimmung unterworfen werden. ... Er (Erg. der EU-Vertrag) darf uns nicht aufgezwungen werden, denn er beendet die Demokratie in Österreich. Die Freiheit eine Politik im Interesse der Bevölkerung zu machen – denn die Entscheidungen über unser Schicksaal werden dann von nicht demokratisch Legitimierten getroffen, die wir bei Ihrer Unfähigkeit nicht abwählen können. ... Die Eigenständigkeit Österreichs wäre vollständig beseitigt. Und wenn man zu Recht befürchtet, dass wir an der Abschaffung unserer Demokratie nicht zustimmen, riskiert man gar keine Volksabstimmung und schafft die Demokratie ohne unsere Zustimmung abDas dürfen wir nicht zulassen. ... So wurde die zweite Volksabstimmung über den EU-Beitritt am 12. Juni 1994 ohne Fairness, ohne Chancengleichheit, nach einer beispiellosen Propaganda durchgeführt. Es wurde verkündet der Schilling, die Neutralität und die Entscheidungsfreiheit würden bleiben. Wir können zusätzlich in der EU mitbestimmen. ... Und jetzt, jetzt wird das genaue Gegenteil behauptet. ... Tatsächlich ist 1994 nicht über einen Blanko-Scheck abgestimmt worden. Laut dem Artikel 1 des Bundesverfassungsgesetzes über den EU-Beitritt vom 9. September 1994, Bundesgesetzblatt 744/1994 wurde Wort wörtlich – ich zitiere: „über das am 12. April 1994 von der Beitrittskonferenz der festgelegte Verhandlungsergebnis“ abgestimmt, und nichts anderes. Dazu die Verfassungsjuristen. Durch die Zustimmung der Österreicher zum Beitritt zur EU haben sie nicht jedweder Entwicklung ihrer Verträge zugestimmt. Jede Änderung der Bundesverfassung durch politische Staatsverträge wie der EU (Erg. Vertrag) muss nach ihrem Artikel 44/3 einer Volksabstimmung unterworfen werden. ...
Ich danke Ihnen

Nachlese der ganzen Rede: Hans Peter Aubauer
 
 

Bilder: Damit wir nicht in den EU-Sarg kommen (links Bild) sollten wir die Neutralität retten (rechtes Bild); Wien-konkret


Bilder: Damit wir nicht in den EU-Sarg kommen (links Bild) sollten wir die Neutralität retten (rechtes Bild); Wien-konkret


Rede Univ. Prof. Dr. Adrian Holländer

Foto: Univ. Doz. Dr. Adrian Holländer bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008; 
© Wien-konkret

Foto: Univ. Doz. Dr. Adrian Holländer bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;
© Wien-konkret

"Liebe Freunde!
Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Es ist eine große Freude, dass Sie heute in so großer Zahl hier sind, weil jeder hier Anwesende die historische Pflicht hat, den politisch Verantwortlichen zuzurufen, dass sie auf die Verfassung vereidigt sind und die Verfassung zu respektieren haben.
... Und zwar meine Damen und Herren - zur Präzessierung - die ÖSTERREICHISCHE Verfassung
... Der EU-Reformvertrag wird von manchen für ein heilbringendes Instrument gehalten, von anderen sehr kritisch gesehen. Für die Frage der zwingenden Volksabstimmung ist das überhaupt nicht relevant.
...
Diese pauschale Gleichsetzung mit Volksabstimmungsforderung und EU-Verteufelung ist falsch. Man mag dafür sein, man mag dagegen sein. Aber ob man dafür ist oder dagegen ist, dieses Recht das zum Ausdruck zu bringen, das darf einem nicht genommen werden. ...
... wenn man da ein bisserl was zustimmt, dann ist das teleologisch so weiterzuentwickeln, dass man dem Ganzen zustimmt. Das war der erste Punkt, wo ich dann gesagt habe: Jetzt verstehe ich die Erklärungen nicht mehr,...

... Er wird uns aber vorenthalten, weil man Angst vor der Meinung des Volkes hat.
...Aber das Volk – und dazu gehören wir alle, so auch ich – das Volk weiß sehr genau, was es will und was es nicht will. Und diese Meinung des Volkes kann nicht richtig oder falsch sein. Die Mehrheitsmeinung des Volkes ist jedenfalls zu respektieren !"

Nachlese der ganzen Rede: Adrian Holländer

 

Bilder: Das Volk bei der Demokratie-Arbeit; © Wien-konkret


Bilder: Das Volk bei der Demokratie-Arbeit; © Wien-konkret


Rede Prof. Dr. Erwin Bader am 29.3.2008 in Wien:

Foto: Prof. Dr. Erwin Bader bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;
© Wien-konkret

Foto: Prof. Dr. Erwin Bader bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;
© Wien-konkret

Meine Damen und Herren
Wir leben in einer Zeit, wo die Demokratie nicht mehr den gleichen Wert hat, als in früheren Perioden. Man hat zumindest den Eindruck eines Demokratieabbaus in jenen Ländern, die vorher Kernländer der Demokratie waren. ...
...Es ist eine Situation, die gleichzeitig auch zu tun hat mit der Frage der
Neutralität. Sie wissen alle, dass die Neutralität auf ewige Zeiten gewisser Maßen angelegt war und dass es zu einer Bewegung gekommen ist, das war insbesondere in der Zeit von Wolfgang Schüssel – dass man damals gesagt hat: Wir brauchen nicht mehr diese Neutralität. Sie ist obsolet. Sie muss in die Mottenkiste usw.
...Und wir haben damals in einer viel kleineren Volksbewegung, durchaus dazu einen Beitrag geleistet, dass der NATO-Beitritt nicht erfolgt ist. Dank der Bürgerinnen und Bürger, die damals sich bewegen ließen und Dank der Verantwortlichen, die damals auch mitgedacht haben....
...
Und wenn wir den EU-Beitritt in einer sehr fragwürdigen veranstalteten Volksabstimmung seinerzeit beschlossen haben, sollen wir auch ewige Zeiten, keine Möglichkeit haben, neuerdings darüber abzustimmen, auch nicht dann, wenn es zu einer eindeutigen Zentralisierung und damit weiteren Veränderung kommt?"
...
Der EU-Vertrag verpflichtet uns zu einem militärischen Beistand im Falle von Terror, wobei angeblich der Neutralitätsvorbehalt in diesem Fall ausgeschaltet wird
...Und der Neutralitätsvorbehalt wurde von Alois Mock (Erg. ÖVP-Außenminister) ausdrücklich bei dem Beitrittsansuchen – damals hat man noch gesagt zu Europäischen Gemeinschaft – festgelegt,
...Wir wünschen jedenfalls, das das Volk wieder mehr geachtet  wird und dass das, was ich vorher auch gesagt habe – die Tendenz zu einem Abbau der Demokratie – nicht Wirklichkeit wird und ich wünsche mir, dass es eine Volksabstimmung gibt mit einer fairen Meinungs- und Willensbildung. ...

Nachlese der ganzen Rede: Erwin Bader

 

Fotos: Die Bürgerinitiative "Rettet Österreich" mit Ihren knallig gelben Transparenten; © Wien-konkret


Fotos: Die Bürgerinitiative "Rettet Österreich" mit Ihren knallig gelben Transparenten; © Wien-konkret


Rede Univ. Prof. Dr. Anton Moser

Foto: Univ. Prof. DI. Dr Anton Moser bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008; 
© Wien-konkret

Foto: Univ. Prof. DI. Dr Anton Moser bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;
© Wien-konkret

Liebe Mitbürger, Frauen & Männer
..."ist die EU eine Wertegemeinschaft? Zeigt sich das im Vertrag, der ja eigentlich die EU- Verfassung ist?“
Die Antwort ist klar, ja, die EU vertritt Werte. Auch Georg Bush und  die Chinesen haben ein Wertesystem. Macht & Geld spiegeln auch einen Wert wider. Aber welche Werte wollen wir auf der obersten Werteskala? Muß man nicht Werte bewerten? Welchen Kompaß haben wir, um zu bewerten?
Für mich gibt es nur eine Antwort darauf: Werte müssen sich auf das Leben beziehen, auf unser Leben auf Erden, das Leben der Menschen und das der Natur, denn der Mensch ist und bleibt Teil de Natur! Daher ergibt sich die konkrete Frage zum EU-vertrag: "Unterstützt der Vertrag unser Leben auf Erden, in Europa? Ist der Vertrag zukunftsfähig? fördert er das Leben? Ist er nachhaltig?"
...Um unseren konsumorientierten Lebensstil zu prolongieren, dürfen die Rohstoffe dafür nicht ausgehen. Darum die Militarisierung, um Öl & andere Rohstoffe aus anderen Ländern im Zugriff zu halten. Wobei im Vertrag auch steht, dass Tötung zulässig ist, im Ausland und auch im Inland. Bei Unruhen - wie es steht - darf scharf geschossen werden.
Wollen wir ein Europa haben, dass wir so auftreten? Müssen wir den USA alles nachmachen? Ist das unsere Auffassung von Menschenrechten, wie in der UN Charta 1948 festgeschrieben,  und der Charta der  Menschenpflichten, die 1998 ergänzt wurden?
Darum müssen wir auf die immerwährende Neutralität in Österreich beharren, wie es in der Bundesverfassung verankert ist.
...Das Wertesystem, das sich hinter diesem EU-Vertrag verbirgt, ist summa summarum nicht lebensfördernd und kaum zukunftsfähig.
...Vor diesem Hintergrund sage ich klar: wir engagierte Bürger sind gegen diesen EU-Vertrag! Daher fordern wir eine Volksabstimmung! und eine „verbesserte Verfassung für eine bessere EU“ im Sinne einer echten Wertegemeinschaft , wie es Peter Weish zum Ausdruck brachte! Wir wünschen uns eine EU als Vorreiter einer ethisch gerechten & friedlichen Entwicklung auf Erden mit ausgeglichenen Dimensionen von Ökonomie, Sozialem und Ökologie.

Nachlese der ganzen Rede: Anton Moser

 

Bilder: Die FPÖ und das BZÖ nicht am Rednerpult, dafür in der Menschenmenge; © Wien-konkret


Bilder: Die FPÖ und das BZÖ nicht am Rednerpult, dafür in der Menschenmenge; © Wien-konkret


Rede Univ. Doz. Dr. Peter Weiß am 29.3.2008 in Wien:

Foto: Univ. Doz. Dr. Peter Weiß bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008; © Wien-konkret

Foto: Univ. Doz. Dr. Peter Weiß bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008; © Wien-konkret







Beitrag noch in Arbeit







.

Rede Helmut Schramm (NFÖ) am 29.3.2008 in Wien:

Foto: Helmut Schramm (NFÖ) bei seiner Rede am Stock-im-Eisen platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008; © Wien-konkret

Foto: Helmut Schramm (NFÖ) bei seiner Rede am Stock-im-Eisen platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008; © Wien-konkret

"Sehr geehrte Damen u. Herren!
Ich bedanke mich zuerst bei allen, die mitgeholfen haben, diese Demonstration zu veranstalten. Ich bin überwältigt, von der riesigen Menge von Menschen – noch einmal herzlichen Dank.
Der neue Vertrag der europäischen Union ist ein Verrat an der Demokratie!
...Wir  fordern daher die Bundesregierung auf, eine Abstimmung des Bundesvolkes über den Vertrag über die Arbeitsweise der Union von Lissabon einzuleiten.
...Die wirtschaftliche Globalisierung ist eng mit der europäischen Integration verbunden, daher sitzt das Problem tief: Die globale Ausbeutung ist heute die Geschäftsgrundlage vieler Großunternehmen, die vom Elend in ärmeren Ländern profitieren. Anhand dieses Beispieles sehen wir, dass die EU kein Friedensprojekt ist. Diese Ausbeuterpolitik wird auch militärisch abgesichert. Österreich, als neutrales Land, muss im Verbund mit EU-Eingreiftruppen an Kriegen in Drittstaaten teilnehmen. Frieden schaffende Maßnahmen im Kampf gegen den „Terror“ können gegebenenfalls auch Angriffskriege sein. Ein UNO-Mandat ist nicht zwingend erforderlich. Sind jene Menschen, die ihre Bodenschätze selbst nützen wollen,  Terroristen? Wer definiert den Begriff „Terror“, wer ist „Terrorist“?
Wir dürfen uns das  nicht gefallen lassen! 
Wir – von der Initiative Neutrales Freies Österreich –  werden diese menschenverachtende Politik nicht  mittragen – nicht mitschuldig sein.
... Fehlentwicklungen sind vom Volk - nur in einer direkten Demokratie -  rückholbar. Daher wollen wir auch in Österreich eine direkte Demokratie, nach dem Schweizer Vorbild!
...Und in Berlin veranstaltet eine Bürgerinitiative eine Partnerdemonstration gegen den EU-Reformvertrag. Wir wünschen auch dieser Gruppierung viel Erfolg!"

Nachlese der ganzen Rede: Helmut Schramm 

 

Bild links : Heinz Christian Strache & Barbara Rosenkranz (FPÖ)  - Bild rechts Peter Westenthaler & Jörg Haider (BZÖ); © Wien-konkret


Bild links : Heinz Christian Strache & Barbara Rosenkranz (FPÖ) - Bild rechts Peter Westenthaler & Jörg Haider (BZÖ); © Wien-konkret


Rede Karl W. Nowak (Rettet Österreich) am 29.3.2008:

Foto: Karl Nowak bei ihrer Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;
© Wien-konkretFoto: Karl Nowak bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;
© Wien-konkret

Foto: Karl Nowak bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;
© Wien-konkret



Beitrag noch in Arbeit


zwischenzeitlich siehe:
Initiative Rettet Österreich: www.rettet-oesterreich.at




 

 

Rede Dr. Rudolf Gehring (Die Christen Partei) am 29.3.2008

Foto: Rudolf Gehring bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz am 29.3.2008; © Wien-konkret

Foto: Rudolf Gehring bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz am 29.3.2008; © Wien-konkret





Beitrag noch in Arbeit


zwischenzeitlich siehe:
Die Christen (DCP) :  www.diechristen.at




 

Rede Inge Rauscher (Initiative Heimat & Umwelt) am 29.3.2008:

Foto: Inge Rauscher bei ihrer Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;
© Wien-konkret

Foto: Inge Rauscher bei ihrer Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;
© Wien-konkret

Ja Danke für das Wort, zum Volksbegehren möcht' ich nur sagen, natürlich war das nicht allein' meine Leistung, sondern da haben auch sehr viele Gruppierungen zusammengearbeitet und viele Menschen an der Basis, die von sich aus aktiv geworden sind, anders kann man auf keinen Fall irgend etwas erreichen. Zum EU-Reformvertrag, eigentlich EU-Verfassung, denn dieses Wort "Reformvertrag" ist ja schon ein Schlag ins Gesicht von uns Bürgern. 
...
Es ist die Fortsetzung von allem, was in der EU bisher schon schlecht, undemokratisch, bürgerfeindlich, wirtschafts- und umweltfeindlich war. Mit einer eigenen Verfassung für 500 Millionen Menschen, zentralistisch von einem Punkt aus wird dem ganzen Konstrukt EU nun die Krone aufgesetzt.
... Es wird im Reformvertrag - in der EU-Verfassung - auch die Todesstrafe wieder eingeführt."
...
Ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern. Die Kriege in der Vergangenheit und Gegenwart beweisen, dass die Todesstrafe etwa gegen Soldaten, welche sich Befehle auszuführen weigen, die militärischen Fähigkeiten einer Armee ungemein zu steigern vermag.
...Eine Tötung, wird nicht als Verletzung des Verbots der Todesstrafe betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, wörtliches
Zitat: "Um einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen".
... Denn im Krieg befinden sich Deutschland und Österreich auch gegenwärtig. Zum Beispiel gegen Afghanistan. Für diese Kriege rüstet sich die Union. Auch durch den Vertrag von Lissabon.
... Und ich glaube nach dem werden Sie verstehen, warum es nicht genügt nur den EU-Vertrag zu bekämpfen, sondern die EU insgesamt. Und deshalb werd' ich hier weiterarbeiten für den Austritt aus der EU.

Nachlese der ganzen Rede von Inge Rauscher

 

Rede Richard Leopold Tomasch (Pro Leben) am 29.3.2008

Foto: Richard Leopold Tomasch bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;

Foto: Richard Leopold Tomasch bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;
© Wien-konkret

Meine sehr geehrten Damen und Herren, geschätzte Medien, ich darf Euch zunächst die herzlichsten Grüße unseres Vorstandes übermitteln. Die österreichische Plattform "Pro Leben Anti-Gentechnik" beteiligt sich heute an dieser Protestkundgebung, weil wir der Meinung sind, dass mit der neuen EU-Verfassung die Tür für die Gentechnik auch in Österreich total aufgemacht wird.Wir hatten vor der Globalisierung in Österreich die best kontrollierten Lebensmitteln von der ganzen Welt. ....
... Heute macht anstatt dem nur mehr die ESFA, die Europäische Lebensmittelkontrollstelle, die Sachen. ...
Diese Organisation war bisher schon sehr, sehr oft in Lebensmittelskandale verwickelt.
.... Wir als einzige Plattform GEGEN die Gentechnik, gegen diesen größten Wahnsinn der Menschheit - bekommen nicht einen einzigen Cent für unsere Aktivitäten.
...
Und wir wissen, was in jenen Ländern, wie Indien, Argentinien und Kanada, mit der Gentechnik schon passiert ist. Nicht nur, dass diese Länder total verseucht sind, gibt es immer weniger Ernten und muss immer mehr Gift gespritzt werden. Und diese Sache ist nie mehr umkehrbar, die Sache ist irreversibel!
...
Es geht denen, diesen multinationalen Konzernen nicht um unsere Gesundheit, sondern um ihr Geld
...
Der gentechnisch präparierte Samen ist steril und er vermehrt sich leider nicht mehr. Dadurch gehen wir leider der größten Hungersnot der Welt entgegen. ... Auch alle Tierversuche weltweit zeigen eindeutig, wenn man Tieren Gentechnik füttert, dass diese sehr schnell ein desolates Blutbild bekommen, Leber-, Nieren- und Hirn-Schäden sind die Folge.

Wir haben voriges Jahr in Deutschland einen Versuch gemacht, indem wir in einem eingezäunten Feld Gentechnik-Mais und konventionellen Mais gepflanzt haben, und dann haben wir die Rindviecher hineingelassen und die Rinder haben zuerst den normalen Mais abgefressen und dann haben sie den genmanipulierten stehen gelassen.
Deshalb stellt sich wirklich die Frage, die logische Frage: Sind die Rindviecher gescheiter, als unsere EU-Politiker?

... Lustig sind sie diese Amerikaner mit ihren 300 Kilo. Aber mit der Fortpflanzung hapert's ein bisserl - was mir persönlich auch sehr Recht ist."

Nachlese der ganzen Rede von Richard Leopold Tomasch 
 
 

Rede Primarius Dr. Otmar Oblak (Pro Leben) am 29.3.2008

Foto: Primarius Dr. Otmar Oblak bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;

Foto: Primarius Dr. Otmar Oblak bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;
© Wien-konkret

800 000 Tonnen Gensoja werden in Österreich jährlich importiert und verfüttert. Da kann man sich nur wundern, wo das alles hinkommt. Und es wird behauptet, nach der Tierpassage ist nichts mehr nachweisbar. Aber wenn ein Verbrecher identifiziert werden soll, dann findet man die kleinsten Genspuren und kann sie auch problemlos identifizieren. Also es werden Lügen über Lügen verbreitet.
...
Was wir brauchen ist keine "Konzernokratie" oder eine Diktatur der Konzerne, sondern eine ehrliche Demokratie! Unsere verantwortlichen Politiker verhalten sich wie Vertragsbedienstete der großen Konzerne.
... Deshalb wir brauchen unbedingt eine Volksabstimmung. Das kann man nicht einfach so über sich ergehen lassen.    Dankeschön!

Nachlese der ganzen  Rede von Otmar Oblak

 

Rede Dr. Franz-Joseph Plank (Obmann von Animal Spirit) am 29.3.2008

Foto: Dr. Franz-Joseph Plank bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz Wien 1. Bezirk am 29.3.2008;

Foto: Dr. Franz-Joseph Plank bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz am 29.3.2008;
© Wien-konkret




Beitrag noch in Arbeit


zwischenzeitlich siehe:
Animal Spirit :  www.animal-spirit.at

 


 
 

Rede Wilfried Leisch (Gewerkschafter gegen Atomenergie und Krieg) am 29.3.2008

Foto: Wilfried Leisch bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz am 29.3.2008; © Wien-konkret

Foto: Wilfried Leisch bei seiner Rede am Stock-im-Eisen Platz am 29.3.2008; © Wien-konkret





Beitrag noch in Arbeit



 

  
 

Fotos von den Plakaten, Schilder und Transparenten

Foto: Volksabstimmung zum EU-Reformvertrag gefordert; © Wien-konkret

Foto: Volksabstimmung zum EU-Reformvertrag gefordert;
© Wien-konkret

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Hier haben wir die besten Sprüche auf Plakaten und Transparenten der Demonstration zusammengestellt. Diese behandeln folgende Themenbreiche:

* Standortbestimmung "Wir sind das Volk",
* Was will das Volk? => Demokratie beibehalten und zwar mit Neutralität
* daher ist eine Volksabstimmung notwendig
* Leider sind Volksvertreter auch manchmal "Volksverräter"
* Keinesfalls wollen die Demonstranten eine neue (EU-) Diktatur:
* Deshalb sagen sie: NEIN - NEIN - NEIN
* Wenn es gar nicht anders geht, dann wird der EU Austritt Österreichs gefordert bzw. notwendig

=> zur Bildergalerie der Demonstration mit den besten Transparenten & Schildern
 



Folgende Organisationen sind Partner der Plattform Neutralität retten: Nein zum EU-Vertrag !

* Neutrales Freies Österreich (NFÖ) : www.nfoe.at
*
Initiative Heimat & Umwelt  (IHU) : www.webinformation.at
*
Initiative für mehr direkte Demokratie : www.direktedemokratie.at
*
Anti-Gentechnik-Plattform "Pro Leben"  :  www.proleben.at
*
Die Christen (DCP) :  www.diechristen.at
*
ARGE ja zur Umwelt, nein zur Atomenergie :  www.arge-ja.at
*
Neutrales Österreich (NEU) : Obmann DI. Dr. Fritz Danner,  E-Adresse: neutrales-oe@gmx.at  ; Tel: 0699-11086108
*
Initiative Rettet Österreich: www.rettet-oesterreich.at
*
Die Christdemokraten Österreichs (CDÖ) :  kontakt@cdoe.at
*
Österreichische Restauratorenbewegung (RBOE) : www.rboe.at
*
Initiative  Information - Natur - Gesellschaft :  www.initiative.cc
*
Animal Spirit :  www.animal-spirit.at
*
Permakultur :  www.permakultur.at
 

.



Nächste "Pro Volksabstimmung" Termine:

* 31.3. - 3.4.2008: Aktion Sprachrohr  "Jetzt reden wir": Bürgerkundgebung vor dem Bundeskanzleramt und der Hofburg am Ballhausplatz in Wien 1. Bezirk. Täglich von 17.30 bis 20.00 Uhr

* 4.4.2008: FPÖ Protestkundgebung "
EU-Reformvertrag stoppen" am  Ballhausplatz Wien


05.04.2008, Menschkette um das Österreichische Parlament der Initiative VolXabstimmung (verschiedene linke Gruppen)
13.00 Treffpunkt Wien Westbahnhof, gemeinsam über die Mariahilferstraße zum Parlament
15.00 Menschenkette um das Parlament


* 09.04.2008: Im Parlament werden voraussichtlich SPÖ, ÖVP und Grüne die geplante EU-Verfassung (EU-Reformvertrag) ohne Abhaltung einer verfassungsrechtlich notwendigen Volksabstimmung beschließen.
FPÖ, BZÖ, EU Liste Hans Peter Martin, KPÖ, NFÖ und die Christenpartei fordern eine Volksabstimmung.