Wien

17.3.2014 Mariahilferstraße Volks-Meinungsumfrage in Wien 6. und 7. Bezirk



Alternativer Stimmzettel für die rechtlich unverbindliche Bezirksbefragung zur Mariahilferstrasse

Rätselraten um die Mariahilferstraße:

Wer
darf an der amtlichen Meinungsumfrage ("Bezirks-Volksumfrage") mitmachen:
a: Das österreichische Volk
b: Die Wiener Bevölkerung
c: Die Bewohner des 6. und 7. Bezirkes von Wien
d: Geschäftsleute  des 6. und 7. Bezirkes von Wien
Lösung: c ist richtig.

Wann wird die Befragung durchgeführt?
a: 1. Jänner 2014 (Happy New Year)
b: 29. Februar 2014
c: 17. Februar - 7. März 2014
d: 1. April 2014 (Scherz)
Lösung: c ist richtig.

Worüber wird gefragt?
a: Verkehrsstillstand soll beibehalten werden
b: Verkehrsstillstand soll rückgängig gemacht werden
c: Umbennenung der Mariahilferstraße in "Maria Vassilakou Straße"
d: Abschaffung des Parkpickerls
Lösung: a und b sind richtig.

Kosten
Es werden 46.000 Wahlberechtigten befragt. Wieviel wird das kosten?
a: kostenlos
b: 0,7 Millionen Euro =  9,6 Millionen Schilling
c: 1,4 Millionen Euro = 19,4 Millionen Schilling
d: 2,1 Millionen Euro = 29,0 Millionen Schilling
Lösung: c ist richtig.
 
Zum Herunterladen => Alternativer Stimmzettel Mariahilferstrasse





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13.2.2014 Öneu-Konzept für die MaHü


Am kommenden Montag dem 17.02.2014 startet die Befragung zur Neugestaltung der Mariahilferstraße.

"Die Initiative Österreich NEU hat dazu folgendes Konzept ausgearbeitet:"
   1. Die Fahrbahn der inneren Mariahilferstraße als gemischte Zone für Fußgänger, Radfahrer, Taxis, zu ladende Autos, Fahrzeuge von Behinderten und den E-Shuttle-Bus
   2. Elektro-Shuttle-Bus durch die MaHü vom Ring via West-Bahnhof bis zum Bezirksamt des 15. Bezirks in der Gasgasse als Kurzstreckenverbindung vor allem für behinderte und ältere Menschen
   3. Ampelgeregelte Busspur für den 13A auf der MaHü im Abschnitt Amerlingstraße bis Kirchengasse
   4. Mindestens 2 Querungen der Mariahilferstraße für den Autoverkehr
   5. Keine Vermischung der MaHü-Neugestaltung mit bereichsfremden Themen wie WLAN oder Wahlrecht, sondern Fokus auf Verkehrspolitik
   6. Erarbeitung der MaHü-Neugestaltung und generell von neuen Modellen schon im Vorfeld mit den Bürgern sowie Erreichung eines möglichst breiten Konsens; definitive Entscheidungen in direkt-demokratischen Abstimmungen
   7. Objektive Information der Bürger über Pro & Contra ihrer Entscheidung auf Basis von Abstimmungsbüchlein, wie in der Schweiz

Das von den Wiener Grünen vorgelegte Konzept zur Verkehrsberuhigung weist aus unserer Sicht mehrere schwere Defizite auf, allen voran die Vermischung von Verkehrspolitik mit bereichsfremden Themen (WLAN, Wahlrecht, Spielgeräte) und eine einseitige, parteiliche orientierte Kampagne im Vorfeld der Befragung.
   Weiters haben in zahlreichen Gesprächen mit uns lokale Initiativen und Anrainer wiederholt die mit der Neugestaltung verbundenen, neuen Einbahnregelungen kritisiert. Auch diese würde man mit einem JA bei der Befragung "mitkaufen".
   Daher empfiehlt Öneu dieses Mal für die Rückgängig-Machung der Verkehrsberuhigung zu stimmen und eine Neuregelung der MaHü gemeinsam mit den Bürgern zu erarbeiten.

Rückfragehinweis:
Ulrich Lintl, +43 676 7501856
office@oesterreich-neu.at
http://www.oeneu.at