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Anti-Budget-Demo 2011: Kein Sparen bei Kindern, Jugend und Familien |  | |
Demonstration: Kein Sparen bei Kindern, Jugend und Familien Zeit: Samstag, 27. November · 13:00 - 17:00 Start: vor dem Finanz- und Familienministerium in Wien (bei der Urania) Ende: Ballhausplatz Teilnehmer: laut Veranstalter 13.000, laut Polizei 4.000, Schätzung Wien-konkret 6.000 (= 7 volle U-bahn Züge) => Video von der Anti-Budget-Demo
Teilnehmende Organisationen: ÖH, Katholische Familienverband Österreichs, Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (ÖAR), Bundesjugendvertretung, Plattform SOS Mitmensch, Bundeselternverband AHS / BHS, Lebenshilfen in Österreich, Katholische Aktion Österreich, Österreichischen Familienbund, Kinderbüro, Katholischen Jungschar Österreichs (KJSÖ), Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung (KABÖ), Netzwerk Kinderrechte Österreich, attac Austria, Österreichische Gewerkschaftsjugend ÖGJ, Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs, VSSTÖ, Rote Falken, Linkswende, SJ, GRAS, Pensionistenverbad, vida, Global 2000, Solidar Werkstatt, Aktionsgemeinschaft, Fachschaftsliste, Bizeps - Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA), Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB), Aktive Arbeitslose, KJÖ, KSV, behindertenarbeit.at, Volkshilfe, Kinderfreunde, Initiative Minderheiten, ÖAv Jugend, freiraum, atomgegner.at, Kriegsopfer- und Behindertenverbände, Frauen für Frauen, die Armutskonferenz, Landesverband der Elternvereine, uvm. Der Demonstrationsmarsch:
Die Route führt von der Urania zur Universität Wien. Dann vorbei an den Punschtrinkern am Christkindlmarkt. Das Parlament war nicht einmal einen Zwischenstopp wert. Durchs Heldentor durch zum Heldenplatz. Am Ballhausplatz wurde hauptsächlich gegen die Bundesregierung geschimpft. Bundespräsident Heinz Fischer (Ex-SPÖ) durfte sich aber als Staatsoberhaupt und ehemaliger Wissenschaftsminister auch betroffen fühlen. Die Sprüche & Forderungen & Feststellungen: | 
|  © ZVG von der Solidar-Werkstatt für ein solidarisches, neutrales und weltoffenes Österreich
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Gerald Oberansmayr von Solidar-Werkstatt dazu: "Der EU-Vertrag verpflichtet alle Mitgliedsstaaten zu einer Wirtschaftspolitik der "offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb", also zu hemmungslosen Freihandel und Neoliberalismus. Das hat wesentlich zur derzeitigen Krise, zu einer Umverteilung von unten nach oben und zu wachsenden Ungleichgewichten zwischen den EU-Staaten beigetragen. Vor diesem Hintergrund diktieren derzeit EU-Kommission und große EU-Staaten einen brutalen Sparkurs, der die Krise weiter verschärft. Deshalb tritt die Solidarwerkstatt für den Ausstieg aus diesem neoliberalen EU-Regimes ein. Wir engagieren uns für einen Solidarstaat Österreich, wo die Zukunft nicht kaputt gespart wird sondern viel mehr Geld für Bildung, Gesundheit, Pflege, Soziales, öffentlichen Verkehr, sozialen Wohnbau, Kinderbetreuung, Förderung der erneuerbaren Energien, kommunale Daseinsfürsorge, sprich: für Arbeitsplätze eingegeben wird, die die wirtschaftlichen und ökologischen Grundlagen für die Zukunft sichern und die die Lebensqualität aller bereichern. Denn den armen Staat können sich nur die Reichen leisten." 
* Solidarstaat staat EU-Konkurrenzregime (Anm. Red.: kritisiert wird die EU mit ihrem hemmungslosen Freihandel und Neoliberalismus, die den EU-Mitgliedstaaten aufgezwungen wird.) * Das Kapital frisst seine Kinder. (Anm. Red.: Statt das das Kapital unser Leben leichter macht, muß die Bevölkerung immer mehr Arbeiten, um sich ihr Leben leisten zu können und die Schulden der Banken, Konzerne und Staatshaushalte bedienen zu können.) * Zukunftschancen erneuern - Reiche besteuern (Gebrandmarkt werden Fiona Swarowski - Julius Meinl - Richard Lugner) * Menschenrechte statt Euro-Knechte (Anm: Österreich tut alles um den EURO, die Banken und fremde Staatshaushalte zu retten, aber viel zu wenig im Bereich der Armenversorgung und der Asylantenbetreuung.) * Es gibt nur eines was teurer ist als Bildung: Keine Bildung * ARMes ÖsterREICH (Anm. Der Namen unserer Republik ist offensichtlich eine Mogelpackung.) * Statut des ÖGB Artikel 4: Der ÖGB ist eine Kampforganisation (Anm. Red. Hoffentlich wird auf den Gewerkschaftsbund nicht der neue Mafia-Paragraf angewendet.) * Im nächsten Leben werd ich Tunnel (Anmerkung: Doris Bures SPÖ will als Verkehrsministerin den umstrittenen Koralmtunnel und horrendes Geld bauen lassen, obwohl es bei Bildung und Gesundheit an allen Ecken und Enden mangelt.) * In Loipersdorf ging unsere Beihilfe baden (Anm Red: In der Therme Loipersdorf trafen sich SPö und ÖVP und beschloßen im dortigen Schwimmbad, die Familienbeihilfe zu kürzen. Hauptbetroffen sind die Studenten. Dabei wäre eine Kürzung der Parteienförderung doch viel naheliegender gewesen. Da hätte man auch keinerlei Proteste befürchten müssen.) * Nieder mit dem Sparpaket (Anm. Red.: Dabei wird nämlich hauptsächlich den Armen und dem Mittelstand Geld weggenommen. Die Reichen werden weiterhin kaum besteuert.) * Sie sagen kürzen, wir sagen stürzen: (Anm. Wien-konkret: SPÖ und ÖVP will bei Bildung und den sozial Schwachen die Budgetmittel der Steuerzahler kürzen. Die Betroffenen wollen daher die "Volksvertreter" von SPö & ÖVP in der Regierung stürzen, also vermutlich bei der nächsten Wahl abwählen.) * Die Tragikkomödie: Der Herr Karl - Die Frau Karl (Anm Red: Bei der Literaturfigur "Herr Karl" konnte man wenigstens Lachen, bei der derzeitigen Wissenschaftsministerin "Frau Karl" ÖVP kann man als Student nur wütend sein und Weinen. Frau Karl setzt als Wissenschaftsministerin leider nur die Hochschulpolitik des nach Brüssel verabschiedeten wenig erfolgreichen Vorgängers Johannes Hahn fort) * Die fetten Jahre sind vorbei (Anm Red.: Da dieser Spruch ins Gesicht des Finanzministers Pröll geschrieben wurde kann man davon ausgegehen, dass die Demonstranten dagegen protestieren, dass sich die Politiker ungeniert am Futtertrog des Steuerzahlers vollfressen und insbesondere dem immer dicker werdenden Finanzminister Josef Pröll wird dies vorgeworfen.) * Bildung krepiert, wenn Dummheit regiert (Anm: Da Bundeskanzler Werner Faymann SPÖ und Vizekanzler Josef Pröll ÖVP abgebildet sind, werden die beiden als Stellvertreter der Dummheit angesehen.) Video zur Demonstration
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