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Bundesregierung von Österreich:Das Kabinett Faymann I wurde am 2. Dezember 2008 angelobt, vorerst ohne Justizministerin. Dies deshalb, weil Frau Bandion-Ortner als Richterin noch den BAWAG-Prozeß zu Ende bringen mußte.
Werner Faymann (SPÖ-Bundeskanzler; war vorher Wohnbaustadtrat im Wien), Josef Pröll (ÖVP-Vizekanzler; BOKU-Absolvent als Finanzminister),
Claudia Bandion-Ortner (ÖVP nahestehende Justizminsterin, die sich gleich am Beginn für die Abschwächung des Anti-Korruptionsgesetzes einsetzte) Nikolaus Berlakovich (ÖVP-Landwirtschaftsminister; wird er die Gentechnik-Lebensmitteln der EU verhindern?), Doris Bures (abgeschlossene Handelsschule; anschließend gelernte Zahnarzthelferin; jetzt Bundesminnisterin für Verkehr, Innovation, Technologie), Norbert Darabos (ein Wehrdienstverweigerer als SPÖ-Verteidigungsminister; Bezeichnet die EURO-fighter Abfangjäger mit "Hier fliegt ihre Pensionsreform"), Maria Fekter (ÖVP-Innenministerin, der später die Handtasche in einem Wiener Restaurant geraubt wurde), Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ-Frauenministerin und gleichzeitig Gleichbehandlungsministerin; Interessenskonflikt vorprogrammiert; Frauenförderung zu Lasten der Männer), Johannes Hahn (ÖVP-Wissenschaftsminister; wurde dabei ertappt, dass er seine Doktorarbeit teilweise abgeschrieben hat ohne richtig zu zitieren), wurde vorzeitig durch Beatrix Karl abgelöst. Rudolf Hundstorfer (SPÖ-Sozialminister; war vorher oberster Gewerkschaftsbonze), Reinhold Mitterlehner (ÖVP-Wirtschaftsminister; kein Kommentar zur Bankenkrise bekannt), Alois Stöger (SPÖ-Gesundheitsminister; kommt jetzt endlich das Rauchverbot in Lokalen?), Claudia Schmied (SPÖ-Bildungsministerin, ohne vorher Lehrerin gewesen zu sein), Michael Spindelegger (ÖVP-Außenminister war und ist gegen eine Volksabstimmung über den EU-Vertrag von Lissabon; Das österreichische Volk ist ihm wahrscheinlich zu dumm und nicht in der Lage, eine gute Entscheidung zu treffen.)
Staatssekretäre: Andreas Schieder, Christine Marek, Reinhold Lopatka, Josef Ostermayer
Anmerkung: * Am 15. Jänner 2009 wurde Mag. Claudia Bandion-Ortner zur Bundesministerin für Justiz angelobt. In der Zeit vom 2. Dezember 2008 bis 15. Jänner 2009 war Bundesminister Dr. Johannes Hahn mit der provisorischen Leitung des Bundesministeriums für Justiz betraut. * Am 26. Jänner 2010 wurde Dr. Beatrix Karl zur Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung angelobt. Sie folgte dem ausscheideneden Minister Hahn nach. 

* 23.11.2008: SPÖ und ÖVP einigen sich auf eine Fortsetzung der KoalitionDie SPÖ und ÖVP haben sich am Sonntag, 23. November 2008, auf eine Fortsetzung der bisherigen großen Koalition zwischen SPÖ und ÖVP festgelegt. Eigentlich wurde die vorzeitigen Neuwahlen damit begründet, dass SPÖ und ÖVP nicht mehr zusammenarbeiten können. Aufgrund der heftigen Verluste beider Parteien entschied man sich aber wieder gemeinsam doch weiterarbeiten zu wollen. Möglicher wurde das alles durch Wechsel bei den Ministern. Die Ressorts je Partei standen am 23.11.2008 fest. Die Besetzung der Ministerposten erfolgte einen Tag später.
Mehr Infos => Regierung Faymann - Pröll 


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Offenes E-mail an Mag. Johannes Pasquali vom Bundesministerium für FinanzenSehr geehrter Herr Mag. Pasquali,
Sie argumentieren damit, dass " die österreichische Bundesregierung in den vergangenen Jahren konsequent daran gearbeitet hätte, gerechte und soziale Rahmenbedingungen in unserem Land zu schaffen.“ Lassen Sie uns doch einfach nach Beispielen für den ausgeprägten „Gerechtigkeitssinn“ der letzten drei Finanzminister Pröll, Molterer, Grasser, suchen: 1. Ist es Gerechtigkeit, wenn für Unternehmer die einheitliche Gewinnsteuer von 34% auf 25% gesenkt¹ wird, während sie die Masse der Lohnsteuerpflichtigen progressiv bis zum Doppelten abkassieren! 2. Ist es Gerechtigkeit, wenn Marktführer Bank Austria mit einer Bilanzsumme von mehr als 200 Milliarden und einem Nettogewinn von 1,15 Milliarden, dank der erst 2005 eingeführten Gruppenbesteuerung² keinen Cent Steuer bezahlt?³ Während jeder einzelne seiner 8.000 brav arbeitenden Mitarbeiter unendlich viel mehr an den Fiskus abliefert! 3. Ist es Gerechtigkeit, wenn erst 2008 der ohnehin geringfügige, einmalige Eingangssteuersatz für Stiftungen auf 2,5%(!!) weiter reduziert wurde⁴ und damit hunderte Milliarden Vermögen für IMMER von Beiträgen für das Gemeinwesen, dem sie ihre Anhäufung verdanken, befreit sind? 4. Ist es Gerechtigkeit, wenn ebendiese „Privat“stiftungen, die nichts anderes als völlig legale Steuerverstecke sind, als Operationsbasis für die größten Wirtschaftunternehmungen Österreichs dienen? 5. Ist es Gerechtigkeit, wenn Österreich wesentlich geringere Vermögens- und Erbschafts- und Grunderwerbsteuern hat, als selbst das Mutterland des Kapitalismus, die U.S.A. zu Zeiten von George W. Bush? 6. Es ist Zynismus, wenn Finanzminister Pröll den 2,7 Millionen Österreichern vorwirft keine Lohnsteuer zu bezahlen. Den Teilzeitbeschäftigten, Praktikanten oder sonst wie ausgebeuteten Menschen, die zu wenig verdienen um neben der saftigen Sozialversicherung auch noch die Lohnsteuer verkraften zu können! 7. Es ist menschenverachtender Zynismus, wenn Finanzminister Pröll darüber hinaus eine Neiddebatte der sogenannten „tüchtigen“ Österreicher gegen eben diese 2,7 Millionen Schwächsten, die ihre Arbeitskraft für immer weniger verkaufen müssen, schürt! 8. Pröll macht die Tüchtigen glauben, sie seien die gerechten Gewinner der Gesellschaft. In Wahrheit werden sie von der „Volks“partei gleich doppelt missbraucht: Als brave, unverzichtbare Arbeiter am Nationalprodukt und als traditionelle Stammwähler der ÖVP, welche die schamlose Selbstbereicherung von Prölls Partei und seiner eigentlichen Klientel - der reichen Eliten – erst ermöglicht!
Wie lange noch hält der Lügenwall den Sie Herr Mag. Pasquali, als williges Werkzeug des Herrn Finanzminister Pröll, gegen die Wahrheit errichten? Wie lange noch lässt sich das Volk politische „Vertreter“ gefallen, die sein durch demokratische Wahl zum Ausdruck gebrachtes Vertrauen so scham- und gewissenlos missbrauchen?
Ein Staat ohne Gerechtigkeit ist nichts anderes als eine Räuberhöhle. Augustinus Aurelius, (354 - 430), Bischof von Hippo, Philosoph, Kirchenvater und Heiliger
¹) 2005 durch Finanzminister Grasser ²) 2005 durch Finanzminister Grasser ³) Lt. Abgeordnetem Neugebauer am 28. April 2010 im KURIER-Interview ⁴) 1993 von Finanzminister Lacina eingeführt, am 1. August 2008 reduziert durch Finanzminister Molterer
Joe Ofenböck, Wien ÖSTERREICHER für STEUERGERECHTIGKEIT M +43.664.7345 5212 E j.ofenboeck@aon.at 

* 23.4.2010: Finanzminister Pröll: „Österreich hat nicht genug Superreiche"Von: Joe Ofenböck [mailto:j.ofenboeck@aon.at] Gesendet: Freitag, 23. April 2010 00:22 An: 'josef.proell@bmf.gv.at' Cc: 'werner.faymann@bka.gv.at' Betreff: Erfolgreiche Milliardensuche für Finanzminister PRÖLL - OFFENES MAIL NR.4
Sehr geehrter Herr Vizekanzler und Finanzminister PRÖLL,
im heutigen Nationalrat haben Sie gesagt: „Österreich hat nicht genug Superreiche“ um den von Ihnen an den Rand des Abgrunds manövrierten Staatshaushalt zu retten. Gerne lade ich Sie ein, mit mir auf die Suche nach den nötigen Milliarden zu gehen. Und bitte schon jetzt höflich um einen angemessenen Finderlohn, sollten wir – wider erwarten - gemeinsam fündig werden.
Schlagen wir doch einfach die Synthesis-Studie aus dem Jahr 2002 mit dem einprägsamen Titel „Vermögensbildung und Reichtum in Österreich“ auf. Sie wurde damals auf Antrag aller vier im Sozialausschuss vertretenen Parteien - also auch mit dem Willen der ÖVP - durch den Sozialminister beauftragt. Was ist nun das offizielle Ergebnis der Untersuchung?
Es ist auf Seite 16 des beiliegenden PDF’s kurz und bündig zusammengefasst:
Österreicher | Österreicher | Vermögen | Vermögen | Anzahl | in % | in Mrd. Euro | in % | 60.000 | 1 % | 318 | 34% | 540.000 | 9 % | 326 | 35% | 5,400.000 | 90% | 299 | 32% |
Während die ersten 10% der Österreicher über etwa 70% der Vermögen verfügen, werden die restlichen 90% der Bevölkerung mit nicht einmal einem Drittel abgespeist! Wie um das Maß der Ungerechtigkeit voll zu machen, planen Sie Herr Finanzminister PRÖLL für die ausgeblutete, brav arbeitende Bevölkerung, welche schon derzeit die Hauptlast der Steuern schultert, weitere Belastungen! Umgekehrt profitieren die Reichen und Vermögenden schon seit Jahrzehnten von immer weitergehenden, mit den Stimmen Ihrer Partei beschlossenen, Steuererleichterungen. Sodass sie heute, anders als früher, kaum mehr zu den Kosten eines lebenswerten Gemeinwesens beitragen. Die zutiefst ungerechte Vermögensverteilung ist das Ergebnis der jahrzehntelangen, scham- und gewissenlosen Bevorzugung der Besitzenden durch Ihre Partei. Deren Name „Volkspartei“ klingt wie Hohn in den Ohren derer, die jetzt - wie wir beiden - die Wahrheit kennen! Ist es deshalb nicht naheliegend einen kleinen Solidarbeitrag zur Rettung des Staats von denjenigen zu erwarten, deren Vermögen erst unlängst durch die milliardenteuren Banken=Reichenrettungspakete vor dem Untergang bewahrt worden sind? Ich schlage zur Konsolidierung des angeschlagenen Staatshaushalts eine einmalige 1%ige Solidarabgabe der reichsten 10% Österreichs vor. Rechnen wir, Herr Finanzminister PRÖLL, einmal nach was diese kleine Solidarabgabe bringen könnte: 3,18 Mrd vom 1ten%, 3,26 Mrd von den nächsten 9%, macht zusammen 6,44 Mrd Euro!Sechs-komma-vier-und-vierzig-Milliarden-Euro. Das hätten Sie wohl nicht gedacht, dass bei den Superreichen, von denen Sie heute Nachmittag noch meinten, dass Österreich nicht genug davon hätte, soviel zu holen ist. Noch dazu nur 1% von denen dies wirklich leicht entbehren können, weil ja noch 99%, dass sind Sechs-hundert-sieben-und-dreißig-Milliarden-Euro übrigbleiben. Sie sehen also, genau nachschauen zahlt sich aus. Freu mich außerordentlich, Herr Finanzminister PRÖLL, dass die gemeinsame Suche so überraschend ergiebig und so einfach war.Zivilbewegter GrußJoe Ofenböck
P.S.: Herr Bundeskanzler, als Chef in der Regierung können Sie Ihrem Vize doch jetzt sagen, dass er das machen soll, nicht? Ich glaub damit wäre Österreich vorerst gerettet und Sie hätten für Ihre Wiederwahl beinah ebenso gute Chancen wie der Herr Bundespräsident bei seiner.
"Würden die Menschen verstehen wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh." Henry Ford, (1863 – 1947), amerikanischer Autobauer
Joe Ofenböck, Wien ÖSTERREICHER für STEUERGERECHTIGKEIT M +43.664.7345 5212 E j.ofenboeck@aon.at 

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