Wien

Verkehrsinitiative Donaufeld:



Verkehrsinitiative Donaufeld
c/o Mag. Heinrich Berger
1210 Wien, Carminweg 6/10/14
Telefon: 0699- 1822 2143

E-Mail: donaufeld@a21.at
Website: http://donaufeld.a21.at/ 



Forderungen

Kurzfristig:

    * Unterbindung des Durchzugsverkehrs in den Wohn- und Erholungsgebieten (z. B. Mühlschüttel)! Was in anderen Teilen von Wien möglich ist, muss auch in Donaufeld machbar sein. (Fahrverbotszonen, Wohnstraßen) .
    * Die Beschleunigung der Linie 26 (bevorzugte Ampelschaltung, Gleistrasse in Richtung Kagran, u.a.) soll rascher umgesetzt werden!
    * Verstärkung der Linie 26 (Intervalle verkleinern, zusätzliche Straßenbahnen zwischen Floridsdorf und Kagran zur Spitzenzeit).
    * Wir brauchen die Linie 25 (von Aspern über Kagran, Prandaug. und Tokiostr. nach Floridsdorf) nicht erst 2013 sondern son rasch wie möglich!
    * Wir begrüßen die Einrichtung des Busses 33 A nach Mühlschüttel!
      Nachdem der Bus sehr gut angenommen wird sollten die ergänzenden Bedürfnisse der KundInnen, kürzere Intervalle, eine Verlängerung nach Kagran, Abend- und Sonntagsverkehr rasch realisiert werden!
    * Sicherer Schulweg (Sichere Gehwege, bessere Sicherung der Straßenbahnstationen, zusätzliche Schutzwege, u.a.) .
    * Sichere Radfahranlagen (Mehrzweckstreifen auf der Donaufelderstaße, u.a.).
    * BürgerInnenbeteiligung bei allen größeren Bauvorhaben
    * Sanierung der Gefahrenzone an der Kreuzung Donaufelderstraße / Wagramerstraße.

  

Mittelfristig:

    * Beruhigung des motorisierten Individualverkehrs (Schwelleneinbau bzw. Kurvenführung der Straßen).
    * Parkraumbewirtschaftung (Sicherung der Parkplätze für Anrainer; Kurzparkzonen vor allen Geschäften!).
    * Verkehrsberuhigung in allen Wohn- und Erholungsgebieten (Tempo 30-Zonen, Zufahrt nur für Anrainerverkehr, Wohnstraßenzonen, ...)!
    * Verkehrsentflechtung und Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs (selbständige Gleistrassen, Busspuren, bevorzugte Ampelschaltung, ...).
    * Nachhaltige Lenkung der Verkehrsströme durch eine bessere Koordination der Planung von Neubauten mit der Verkehrsplanung.
    * Sichere Radfahranlagen (Radfahren gegen die Einbahnen, Abstellanlagen, u.a.).
    * Gewährleistung von barrierefreier Mobilität.
    * Errichtung von Fußgänger- und Fahrrad-Quer-Verbindungen (z.B.: von der Donaufelderstr. zur alten Donau, ev. entlang des geplanten Donaufelder Verbindungsbaches).
    * Lenkung des KFZ-Verkehrs auf die Donauuferautobahn und B3, sowohl von Floridsdorfer Brücke (stadtauswärts) als auch aus Richtung Korneuburg kommend (Auch die Floridsdorfer Hauptstr. und der Bruckhaufen sollen vom Durchzugsverkehr befreit werden!).
    * Begrünung der Straßen in den Wohngebieten.

Langfristig:

    * Ausbau des öffentlichen Verkehrs: Weiterer Ausbau der Straßenbahnlinie 25 (16) inklusive der Donaufeldqueerung von Floridsdorf Kagran (über die Nordmanngasse zur Arakawastr.). Eine weitere Querverbindung zwischen Floridsdorf und donaustadt (Straßenbahnlinie 27 von Kagran nach Jedlersdorf) ist zur Erhöhung der Kapazitäten und zur Steigereung der Attraktivität des öffentlichen Verkehrs notwendig. Die genaue Trassenführungen sollten einem Bürgerbeteiligungsverfahren unterzogen werden.
    * Umfassende Verkehrsberuhigung in allen Wohn- und Erholungsgebieten: Zufahrt nur für Anrainerverkehr, Einrichtung von Begegnungszonen (Tempo 20) nach Schweizer Vorbild, Wohn- und Spielstraßen, ...!
    * Reduktion der Oberflächenparkplätze zugunsten zentraler Parkgaragen und Begrünung der freiwerdenden Flächen.
    * Erhaltung und Erschließung von Grünflächen im Donaufeld!



Sa., 24.1.2015 Informationsstand zum Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld am



Die DonaufelderInnen wollen nicht länger warten, ob sich die Stadt Wien doch noch zu echter Bürgerbeteiligung durchringt, sondern nehmen den Informationsaustausch über das Stadtentwicklungsgebiet selbst in die Hand.
   Der Informationscontainer der MA 21 für das Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld steht weit abseits, ist schlecht erreichbar An der Schanze und nur mittwochs für zwei Stunden geöffnet. Währenddessen schreiten die Planungen in der Stadt voran und wesentliche Entscheidungen werden ohne die BürgerInnen getroffen. Daher haben wir uns als Bürgerinitiative entschlossen, selbst für einen besseren Informationsfluss zu den betroffenen AnrainerInnen zu sorgen. Die Donaufelder Bevölkerung will aber mehr, als nur Information und unverbindliche Diskussion über die Entwicklungspläne. Wir brauchen ein ergebnisoffenes Beteiligungsverfahren mit konkreter Teilnahme an allen Entscheidungen der einzelnen Entwicklungsschritten!
   Nur wenn eine wirklich substantielle Partizipation erfolgt, kann erwartet werden, dass auch die Ergebnisse der Planungen von den Menschen angenommen werden!
   Die größte Sorge der AnrainerInnen ist aber der zentrale, öffentlich zugängige Grünzug Donaufeld, da die Stadt bisher noch kaum Flächen erworben hat, während bereits Grundstücke aus dem geplanten Grünzug von Bauträgern gekauft werden. Hier besteht wirklich dringender Handlungsbedarf!
   Beim Informationsstand zum Stadtentwicklungsgebiet Donaufeld besteht die Möglichkeit zum Gespräch über die Zukunft von Donaufeld, über die Chancen aber auch über die Probleme unseres Grätzels:

Datum: Sa., 24. Jänner 2015
Zeit: zwischen 10-14 Uhr
Ort: Kreuzung Fultonstraße/Donaufelder Straße
=> http://donaufeld.buergerprotest.at/alt/archiv/plan.html



2.11.2014 Wo bleibt die Buergerbeteiligung?

Die Donaufelder BürgerInnen werden langsam ungehalten, wegen der aktuellen Entwicklung rund um das Stadtentwicklungsgebiet: Noch immer hat kein einziger der angekündigten Workshops stattgefunden, während gleichzeitig von der Stadtverwaltung weiter dazu getagt, geplant und entscheiden wird, als würde es gar keinen Partizipationsprozess geben. Besonders besorgniserregend ist aber, dass Grundstücke aus dem Grünzug teilweise von Bauträgern aufgekauft werden. So darf es nicht mehr weiter gehen!

Jetzt muss endlich etwas geschehen:

1.     Der zentrale Grünzug soll 1/3 der Fläche des Stadtentwicklungsgebietes umfassen, wie von BV Georg Papai am 7. Oktober angekündigt.

2.     Keine Bauland-Widmung vor Einleitung konkreter Maßnahmen zur Realisierung des Grünzugs Donaufeld!
Budgetierung durch Stadtrat Ludwig, Zustimmung zum Budget durch VB Brauner und den Wr. Landtag, Vorbereitung des Erwerbs der Liegenschaften durch die MA 69 müssen in Angriff genommen werden. Eine Flächenwidmung als Grünland (SWW) ist nicht ausreichend, solange die Flächen für die Stadt nicht verfügbar sind!

3.     Der Grünzug muss als eine in sich geschlossene Fläche öffentlich zugänglich gemacht werden, durchgängig von der Donaufelder Straße bis zur Alten Donau, mit Wegen erschlossen.

4.     Keine Rücksichtnahme auf bereits erfolgte bzw. geplante Ankäufe von Liegenschaften im Grünzug durch Bauträger bei der Flächenwidmung!

5.     Der Beteiligungsprozess muss ergebnisoffen sein --> d.h., dass auch die immer wieder erwähnten Zielgrößen (Anzahl der Wohnungen, ...) entsprechend den Kapazitäten der lokalen Infrastruktur zur Disposition gestellt werden müssen!

6.     Keinerlei Entscheidungen ohne vorherige Konsultationen der AnrainerInnen im Bürgerbeteiligungsverfahren!

Wir appellieren an die EntscheidungsträgerInnen, unsere Forderungen ernsthaft zu erwägen, da wir für eine Diskussion kosmetischer bzw. substanzloser Maßnahmen nicht weiter zur Verfügung stehen werden.

Für weitere Auskünfte stehe ich natürlich gerne zur Verfügung (0699 18222143).
Heinz Berger  (Donaufeld)



15.-17.12.2012 Abstimmung und Abstimmungsegebnis: 2/3 gegen eine Öffnung der B3


Der Befragungszeitraum erstreckt sich von 15. November 2012 bis 17. Dezember 2012. Letzter Postaufgabetermin ist der 17. Dezember 2012. Später aufgegebene Sendungen können in der Auswertung nicht mehr berücksichtigt werden. Die Fragebögen sind codiert. Der Code enthält eine eindeutige Nummerierung. (Anm. Red.: Das ist das Gegenteil einer geheimen Abstimmung !!!)
Mehr Infos zur => Volksbefragung Satzingerweg.
Ergebnis: 64,2% stimmten gegen die Öffnung der B3, 34,9% dafür.

Kommantar der Bürgerinitiative Donaufeld:
... Über Art und Weise der Durchführung der Bürgerbefragung Donaufeld fand Lehner noch eine Mehrheit im Bezirksparlament, obwohl BürgerInnen schwere Bedenken anmeldeten, und er sich schon zweimal bei Diskussionsveranstaltungen zu diesem Thema eine (sprichwörtlich) blutige Nase holte. Bezog seine eigene Partei jetzt deshalb öffentlich keine klare Position mehr? Er selbst übrigens auch nicht, obwohl niemand im Donaufeld Zweifel an Lehners Ziel hatte.
    Es kam noch dicker. Die mit der Befragung beauftragte Privatfirma (!) sandte an 1050 Stimmberechtigte zuerst keine Befragungsbögen. Auch dafür erntete Lehner viel Kritik, sodass sie nachgeschickt werden mussten. In diversen Medien (=> wien-heute.at) wurde schließlich auf noch weit schwerwiegendere Mängel hingewiesen.
Dass die Abstimmung trotz all dieser Unzulänglichkeiten mit fast 2/3 gegen eine Öffnung der B3 ausgegangen ist, spricht für die Klugheit der DonaufelderInnen und wird hier meist auch als schwere Niederlage Lehners gesehen. Dass dieser nun die Chuzpe hatte, in einer OTS von einem „Musterbeispiel für die konstruktive Einbindung und Mitbestimmung betroffener Bürgerinnen und Bürger“ zu sprechen, löst allseits große Verwunderung aus. Als betroffener Anrainer bin ich höchst erfreut über das Befragungsergebnis, aber als Staatsbürger bin ich besorgt über das Demokratieverständnis eines gewählten Bezirksvorstehers. Wien ist keine Bananenrepublik und auch in Floridsdorf ist das Zeitalter der Autokratie endgültig zu Ende!

Mag. Heinz Berger, Carminweg 6/10/14. A-1210 Wien



28.11.2012 Chaos bei Bürgerbefragung Donaufeld

... nachdem wir bereits im Vorfeld vor übermäßiger Eile gewarnt haben, werden in den letzten Tagen immer mehr Unregelmäßigkeiten bei der Bürgerbefragung über die Anbindung des Satzingerweges an die B3 sichtbar: Sehr viele Wahlberechtigte im Befragungsgebiet haben bisher noch immer keine Abstimmungsbögen erhalten, manche erst nach Urgenz bei der Bezirksvorstehung, manche haben aber auch gleich zwei Abstimmungsbögen erhalten. ...

Verkehrsinitiative Donaufeld
c/o Mag. Heinz Berger



14.11.2012: Anrainer machen Infoabend selbst ................................. und zwar am 21.11.2012



Nachdem Bezirksvorsteher Lehner die Anrainerbefragung im Eilzugstempo und ohne vorheriger öffentlicher Information und Diskussion durchziehen will, werden wir Anrainer selbst eine Informationsveranstaltung durchführen:
Der Info-Abend findet am Mi., 21. Nov. 2012 um 19.30 Uhr im Veranstaltungsraum der Autofreien Mustersiedlung, Nordmanngasse 25 - 27 statt.


Ein Video mit Stellungnahmen von AnrainerInnen finden Sie auf http://www.youtube.com/watch?v=JslrVZ41PH8.
Weitere aktuelle Informationen finden Sie auf http://donaufeld.a21.at/Satzingerweg.html oder auf http://www.facebook.com/groups/291439207633278/297029870407545/?notif_t=group_activity.

   Um der Fehlinformation, die von Seiten verschiedener PolitikerInnen immer noch behauptet wird, entgegenzutreten, möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass der nördliche Satzingerweg sehr wohl von der Öffnung betroffen ist, auch wenn  nur der südliche Teil an die B3 angebunden wird (siehe http://donaufeld.a21.at/archiv/SatzingerwegSchleichweg.pdf). Dass die Menschen im Bereich des nördlichen Satzingerweges nicht abstimmen dürfen, ist daher einfach undemokratisch!
   Ärgerlich ist außerdem, dass jetzt von den meisten Politikern geflissentlich verschwiegen wird, dass im Zuge des Baus der B3 das Versprechen gegeben wurde, dass der Satzingerweg als ruhige Sackgasse mit optimalem Lärmschutz gesichert werde. Im Vertrauen auf dieses Versprechen wurden hier Häuser renoviert und neu gebaut und neue Wohnungen bezogen.  Völlig unverständlich ist außerdem, dass die Anrainerbefragung noch vor der Betriebsaufnahme der Linie 25 und vor der vorgesehenen Evaluierung der Mobilitätsmappe durchgezogen! Soll hier im letzten Moment noch ein Ergebnis fixiert werden, das 2013 so nicht mehr möglich wäre?

Verkehrsinitiative Donaufeld



5.11.2012 BV Lehner verlässt den Weg der Kooperation!

Der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner zieht Anrainerbefragung zur möglichen Öffnung der B3 zum Satzingerweg im Eilzugstempo durch.
Im Zuge der Errichtung der B3 wurden die AnrainerInnen damit beruhigt, dass der Satzingerweg als ruhige Sackgasse mit optimalem Lärmschutz gesichert werde. Nachdem die FPÖ im Jahr 2009 die Öffnung der B3 forderte, wurde bei mehreren öffentlichen Diskussionen eine klare Ablehnung von Seiten der AnrainerInnen sichtbar. Seither bemühte sich die Verkehrsinitiative Donaufeld mit der Entwicklung der Mobilitätsmappe "Mobil in Donaufeld“ intensiv, Alternativen zum Auto aufzuzeigen. Ohne nachvollziehbaren Grund zur Eile wird jetzt die Anrainerbefragung über eine Öffnung der B3 noch vor der Betriebsaufnahme der Linie 25 und vor der vorgesehenen Evaluierung der Mobilitätsmappe im Eilzugstempo durchgezogen! Entgegen anderslautender Behauptungen ist der nördliche Satzingerweg sehr wohl auch betroffen, auch wenn nur der südliche Satzingerweg an die B3 angebunden wird (siehe http://donaufeld.a21.at/archiv/SatzingerwegSchleichweg.pdf).
   Mit der Auftragsvergabe für die Durchführung der Befragung im November an eine private Firma wird das wichtige Instrument der direkten Demokratie für die Zwecke mächtiger Lobbys zu Lasten der An­rainerInnen missbraucht. Dass die Befragung jetzt derart überfallsartig und ohne entsprechende Bürgerinformation, vor allem der erst in den letzten zwei Jahren neu eingezogenen BewohnerInnen, durchgezogen wird, spricht Bände über das Demokratieverständnis der handelnden Personen.
   Wir sind sehr gespannt, ob es gelingt, die DonaufelderInnen "über den Tisch zu ziehen", oder ob die Entscheidungsträger endlich lernen werden, dass Information ein grundlegender Bestandteil von Demokratie ist!

Weitere Information auf => http://donaufeld.a21.at/Satzingerweg.html.
Verkehrsinitiative Donaufeld
c/o Mag. Heinz Berger



16.5.2012 Straßenkundgebung





Am Mittwoch, 16. Mai 2012 um 16.30 Uhr fand an der Kreuzung Donaufelderstraße / Fultonstraße eine Kundgebung für eine Verstärkung der Straßenbahn in Donaufeld unter reger Anteilnahme der Betroffenen statt!
   Nicht erst seit dem Bezug der neuen Wohnhausanlagen auf den Bombardier-Gründen ist allgemein bekannt, dass die Straßenbahnlinie 26 völlig überlastet ist. Leider wurde von der Stadtverwaltung nicht rechtzeitig dafür gesorgt, dass ausreichend öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen, obwohl es dazu sehr konkrete und machbare Vorschläge wie z.B. eine Verstärkerlinie zw. Floridsdorf und Kagran gab. Jetzt haben zwar die Bauarbeiten für die neue Linie 25 begonnen, aber eine Aufnahme des Betriebs nach Jahreswechsel ist einfach um Monate zu spät, insbesondere da im September auch der Schulcampus Donaufeld eröffnet wird.
   Sehr viele AnrainerInnen brachten auf dem Weg von der Straßenbahn nach Hause ihren Ärger über die Störungsanfälligkeit und Überlastung der Linie 26 zum Ausdruck und teilten den AktivistInnen der Verkehrsinitiative Donaufeld und den anwesenden PolitikerInnen ihre Sorgen mit. Die Bürgerinitiative ersuchte ihrerseits die vielen Beschwerdeführer sich direkt per Telefon (Wr. Linien: 01-7909-100 oder Bürgerdienst: 01-5025521) oder per E-Mail (renate.brauner@gfw.wien.gv.at, post@wienerlinien.at) an die zuständigen Stellen zu wenden und ihre Sorgen vorzubringen, was auch in den letzten Tagen bereits vielfach geschehen ist.
   Die Verkehrsinitiative wies auch darauf in, dass VB Brauner und die Wr. Linien die volle Verantwortung dafür tragen, wenn nach dem Bezug des letzten Bauteils auf den Bombardier-Gründen Ende Mai und nach der Eröffnung des Schulcampus im September die betroffenen Anrainer und Eltern mangels Alternative ihre privaten PKWs benützen, was zu noch mehr Lärm und Stau auf den jetzt schon überlasteten Straßen, mit all den Gesundheits- und Umweltfolgen führen wird. Die Erfahrung lehrt uns, dass sich die Menschen nach einer einmal getroffenen Mobilitätsentscheidung später meist nicht mehr in die Straßenbahn bewegen lassen!
   Die Verkehrsinitiative forderte daher neuerlich die sofortige Einrichtung einer Verstärkerlinie zwischen Floridsdorf und Kagran als vorübergehende Lösung in den Hauptverkehrsspitzen!

Mit besten Grüßen,
Heinz Berger
Verkehrsinitiative Donaufeld



16. Mai 2012: Kundgebung für eine Verstärkung der Straßenbahn in Donaufeld

Nicht erst seit dem Bezug der neuen Wohnhausanlagen auf den Bombardier-Gründen ist allgemein bekannt, dass die Straßenbahnlinie 26 völlig überlastet ist. Den betroffenen AnrainerInnen ist es ganz unverständlich, dass nicht rechtzeitig dafür gesorgt wurde, dass ausreichend öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen, obwohl es dazu sehr konkrete und machbare Vorschläge wie z.B. eine Verstärkerlinie zw. Floridsdorf und Kagran gab. Jetzt haben zwar die Bauarbeiten für die neue Linie 25 begonnen, aber eine Aufnahme des Betriebs nach Jahreswechsel ist einfach um Monate zu spät!

Daher rufen wir jetzt zur Kundgebung für eine Verstärkung der Straßenbahn in Donaufeld am Mittwoch, 16. Mai 2012 um 16.30 an der Kreuzung Donaufelderstraße / Fultonstraße auf!

Viele AnrainerInnen bringen auch persönlich ihren Protest bei den zuständigen Stellen vor:
( Per Telefon:
·         Beim Kundendienst der Wiener Linien (01) 7909 - 100
·         Beim Bürgerdienst im Bezirk (01) 502 55 21
* Per E-Mail an die zuständigen Institutionen:
·         renate.brauner@gfw.wien.gv.at
·         post@wienerlinien.at

Wir wollen hiermit auch darauf aufmerksam machen, dass VB Brauner und die Wr. Linien die volle Verantwortung dafür tragen, wenn nach dem Bezug des letzten Bauteils auf den Bombardier-Gründen Ende Mai und nach der Eröffnung des Schulcampus im September die betroffenen Anrainer und Eltern mangels Alternative die privaten PKWs benützen, was zu noch mehr Stau auf den bereits jetzt überlasteten Straßen, mit all den Gesundheits- und Umweltfolgen führen wird. Die Erfahrung lehrt uns außerdem, dass sich die Menschen nach einer einmal getroffenen Mobilitätsentscheidung später meist nicht mehr in die Straßenbahn bewegen lassen!

Wir fordern daher die sofortige Einrichtung einer Verstärkerlinie zwischen Floridsdorf und Kagran als vorübergehende Lösung in den Hauptverkehrsspitzen!

Mit besten Grüßen,
Heinz Berger
Verkehrsinitiative Donaufeld              14. Mai 2012



20.1.2012: Überlastung der Linie 26

Seit Jahren ist die Überlastung der Linie 26 im Gespräch, aber es wurden leider immer nur kleinere, völlig unzureichende Maßnahmen ergriffen, um der stark steigenden Nachfrage zu entsprechen. Ständig werden neue Siedlungen bezogen, aber um die notwendige Infrastruktur kümmert man sich nicht. Als beginnend mit vergangenem Juni die Siedlung auf den Bombardier-Gründen bezogen wurde, haben wir versucht, die neu Zugezogenen mit der Informationsmappe „Mobil in Donaufeld“ zur Nutzung von Alternativen zum eigenen PKW zu bewegen (dank der Initiative und Tatkraft von Anna Karall und Evelyn Weber). Mangels eines ausreichend leistungsfähigen Verkehrsmittels wirkt das heute fast als Frotzelei. Natürlich haben wir ständig auf die Notwendigkeit einer rechtzeitigen Verstärkung des öffentlichen Verkehrs in Donaufeld hingewiesen, und erhielten anfangs durchaus positive Signale von den Entscheidungsträgern. SPÖ-Gemeinderat Karlheinz Hora hatte die Idee, die Linie 30 in den Spitzenzeiten über die Donaudelderstraße bis Zentrum Kagran zu verlängern; es gab die Idee einer Verstärkerline zwischen Floridsdorf und Kagran, und zuletzt versuchte man uns damit hinzuhalten, dass die geplante Linie 25 bereits früher (im Laufe dieses Jahres) fertig gestellt werden sollte.
   Nun, nach der Presseaussendung der Stadt Wien zum Spatenstich für die Verlängerung der Linie 26 am 13. Jänner ist ziemlich klar, dass die Bedürfnisse der Anrainer von den zuständigen Politikern nicht wirklich ernst genommen werden. Egal was vor Ort gebraucht wird, umgesetzt wird genau das, was im Rathaus geplant wurde, und keinen Millimeter abweichend und auch keinen Tag früher.
   Wir wollen uns das nicht länger bieten lassen!
Als erste konkrete Maßnahme schlagen wir vor, den Bau der Gleisanlage in der Tokiostraße vorzuziehen und die daraufhin in Betrieb zu nehmende Linie 25 vorläufig bis Kagran kurzzuführen. Das würde für Donaufeld bis zum kompletten Ausbau der Linien 25 und 26 eine erhebliche Entlastung bringen.
Wenn nicht rasch wirksame Maßnahmen zur Entlastung von Donaufeld ergriffen werden, müssen wir wohl wieder zu öffentlichen und diesmal vielleicht stärker spürbaren Protestmaßnahmen greifen.

Mit besten Grüßen,
Verkehrsinitiative Donaufeld
c/o Mag. Heinrich Berger
A-1210 Wien, Carminweg 6/10/14



28.6.2011 Mobilitaetsmappe Bombardier-Siedlung

Am 20., 21 und 22. Juni 2011 erhielten die ersten BewohnerInnen der Bombardier-Siedlung in Donaufeld bei der Schlüsselübergabe eine „Mobilitätsmappe“. Eine Fülle von Information soll dazu inspirieren, die persönliche Mobilität in der neuen Wohnumgebung effizient und nachhaltig zu gestalten.
Das Infopaket besteht unter anderem aus Foldern der Wiener Linien, einem Fahrradplan für ganz Wien, Information zum Freizeitparadies Alte Donau und zu Park & Ride. Mit Hilfe der, speziell für die Bombardier-Siedlung erstellten, Broschüre „Mobil in Donaufeld“ und einem Plan über Verkehrswege - zu Fuß, mit dem Rad und mit den Öffis - können sich die Neo-DonaufelderInnen einen Überblick über Möglichkeiten „sanfter“ Mobilität in ihrer neuen Umgebung verschaffen.
Zwei von den Wiener Linien gespendete Schnuppertickets (Wert je Ticket 4,60), sollen dazu animieren, das Angebot der Öffis zu testen. Angaben zur Gehzeit und Fahrzeitvergleiche zwischen Auto und Öffis veranschaulichen, dass es sich für viele Erledigungen gar nicht lohnt, ins Auto zu steigen. Dieses umfassende Informationsmaterial soll den neuen BewohnerInnen bewusst machen, dass die Wahl ihrer Mobilitätsform entscheidenden Einfluss darauf hat, ob die hohe Lebensqualität im Grätzel erhalten bleibt.
   Die Idee, neue BewohnerInnen mit Information zur Mobilität im Grätzel zu versorgen, und die inhaltliche  Umsetzung stammt von der Verkehrsinitiative Donaufeld, einer Bürgerinitiative von AnrainerInnen, die nicht tatenlos zusehen möchte, wie durch den massiven Neuzuzug und der damit verbundenen Zunahme des motorisierten Individualverkehrs, die Lebensqualität in Donaufeld verschlechtert wird.
   Die Bezirksvorstehung Floridsdorf konnte mit Zustimmung aller Parteien als Finanzier und Herausgeber der Mobilitätsmappe gewonnen werden.
Materialien zur Mobilitätsmappe und Fotos finden Sie auf http://donaufeld.a21.at/archiv/Mobilitaetsmanagement.html.
Wir bitte Sie darüber zu berichten und stehen gerne für Rückfragen zur Verfügung (0699 18222143)!

Mit besten Grüßen,
Verkehrsinitiative Donaufeld
c/o Mag. Heinrich Berger



20.6.2011 Diskussion mit Frau Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou

Die Donaustädter und Floridsdorfer Bürgerinitiativen haben am Mo., 20. Juni 2011 um 18.30 Uhr im Pfarrsaal Donaucity eine öffentliche Diskussion mit  Frau Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou über Stadtplanung, Flächenwidmung, Natur- und Ensembleschutz und Verkehr in Transdanubien unter dem Motto "Plan(los) und Verkehr(t)?" veranstaltet.
   Die Bürgerinitiativen forderten einen entschlossenen Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, Maßnahmen gegen Überlastung im Straßenverkehr und für Beruhigung des Verkehrs in den Wohn- und Erholungsgebieten, konsequenten Naturschutz statt der großen Straßenbauprojekte, stärkere Einbindung der AnrainerInnen bei allen Flächen­widmungs­verfahren, sowie besseren Ensemble- und Denkmalschutz in Transdanubien.
Vor den Wahlen 2010 wurden viele der Forderungen der Bürgerinitiativen von den Grünen offensiv unterstützt. Da inzwischen die meisten der geforderten Lösungen ins Ressort von Stadträtin Vassilakou fallen, wurde sie nun zur Einhaltung der Wahlversprechen, insbesondere aber eine zukunftweisende Stadtplanung unter Einbeziehung von BürgerInnen und ExpertInnen gefordert.
   In ihren Antworten bat sich Frau Vbgm. Vassilakou als erstes noch etwas mehr Zeit aus. Nach sieben Monaten im Amt könne noch kaum etwas erledigt sein, aber es seien viele Probleme erkannt und Lösungen auf den Weg gebracht worden. Sie sei daher auch bereit den BürgerInnen Transdanubiens in einem Jahr wieder Rede und Antwort zu stehen, und über die bis dahin erledigten Projekte zu berichten.
   Bezüglich Siedlungsverdichtung erntete sie mit ihrer Aussage, dass sie die „Sehnsucht nach dem Einfamilienhaus bekämpfen möchte“, vorerst ziemlich starke Ablehnung. Darauf entgegnete sie, dass es ihr Ziel sei, Wien so attraktiv zu gestalten, dass Menschen dort ihre Bedürfnisse nach Licht, Freiräumen und Grün erfüllen könnten, und die Stadt nicht bis Bratislava wachsen sollte.
   Zum Abschluss versuchte Sie das Publikum damit zu gewinnen, dass Sie das Ziel ihrer Politik darlegte: Wien solle eine kinderfreundliche Stadt werden, „denn eine Stadt, die gut für ihre Kinder ist, ist gut für die Menschen!“

Information dazu finden Sie auf http://sites.google.com/site/initiativetransdanubien
Fotos: http://donaufeld.a21.at/transdanubien//img/VassilakouDiskussion2011.html

Mit besten Grüßen,
Heinrich Berger
Initiative lebenswertes Transdanubien



3.3.2011 Diskussionsveranstaltung der Grünen zum Thema „Verkehr in Donaufeld und Umgebung“

Sehr geehrter Herr Marschall!
Bei einer Diskussionsveranstaltung der Grünen zum Thema „Verkehr in Donaufeld und Umgebung“ mit GR Rüdiger Maresch (Grüne), Angelika Winkler von der MA 18 und Heinz Berger von der „Verkehrsinitiative Donaufeld“ wurde am 3. März wieder die Überlastung der Linie 26 und die weitere Entwicklung angesichts der Fertigstellung einiger großer Wohnhausanlagen (Siedlung auf den Bombardier-Gründen, u.a.) angesprochen. Die Verkehrsinitiative Donaufeld forderte vehement eine Verstärkung der Straßenbahn auf der Donaufelderstraße noch vor der Besiedlung der neuen Wohnhäuser und nicht erst mit der Neuerrichtung der Linie 25 (2012/2013), weil sich die neuen Bewohner dann mangels Alternative wieder für das Auto entscheiden müssten.
    Zur Überraschung der vielen anwesenden AnrainerInnen präsentierte Gemeinderat Rüdiger Maresch dann eine Idee von Karlheinz Hora (SPÖ-Gemeinderat, Vorsitzender des Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschusses), die Linie 30 (bisher zw. Stammersdorf und Floridsdorf) nach Kagran zu verlängern. Wir gratulieren zu dieser hervorragenden Idee, die ohne baulichen Aufwand nicht nur eine Entlastung der Linie 26 bringt, sondern auch eine neue Direktverbindung von Stammersdorf nach Kagran.
Wir hoffen auf eine möglichst rasche Realisierung.

Mit besten Grüßen,
Heinz Berger
(für die Verkehrsinitiative Donaufeld)




IG Donaucity zum Autolärm im 22. Bezirk in Wien


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