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Verein “Rettet die Lobau – Natur statt Beton” Bürgerinitiative und Verein: “Rettet die Lobau – Natur statt Beton”
Obfrau: Jutta Matysek
Email: jutta.matysek@gmx.at Telefon: 0676 9539779 Website: www.lobau.org


18. Juni 2011 Mittelalterfest & sanfter Tourismus - mit Autobahnbau unvereinbarDie Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ freut sich über das Mittelalterfest in Groß–Enzersdorf 18. – 19. Juni. Sie sieht darin den sanften Tourismus, für den die Klimabündnisgemeinde an der Grenze zum Nationalpark Donauauen wie geschaffen ist. Sie warnt vor jedem Autobahnbau in dieser Region, da sonst dieses wirtschaftliche Erfolgsmodell für immer zerstört wäre. Die 16 000 Besucher des Mittelalterfestes im Vorjahr sind kein Zufall. Die Stadtgemeinde Groß-Enzersdorf, erstmals urkundlich erwähnt anno 1160, mit der mittelalterlichen Stadtmauer ist wie geschaffen für sanften Tourismus. Historische Plätze besuchen, im Nationalpark wandern, Schwimmen in der Au, Reiten, Walken, Radfahren, Spazierengehen, in einer gemütlichen Weinstube einkehren, …die Gegend hat Besuchern soviel zu bieten und entwickelt sich zum Mekka geschichtsinteressierter Erholungssuchender.
Damit wäre es schlagartig vorbei wenn die S1 Lobauautobahn, die A23 Verlängerung und die S8 Marchfeldschnellstrasse hier gebaut würden. „Neben dröhnenden Entlüftungsschloten einer Lobauautobahn würden die liebevollen Bemühungen um den Erhalt des mittelalterlichen Charakters der Gemeinde keine Chance haben“, fürchtet Jutta Matysek Sprecherin der Bürgerinitiative. „Niemand würde hierherkommen, um an der internationalen Schwerverkehrsachse TEN Nr. 25 spazieren zu gehen.“ Auch Erdbeeren, Spargel, Gemüse, Delikatessen, für die das Marchfeld bekannt ist, wären nicht mehr zu vermarkten, wenn sie mit den Schadstoffen einer Marchfeldschnellstrasse belastet sind. Die geplanten Autobahnen, für die der Bund Kredite in Milliarden Höhe aufnehmen will, gefährden die gesunde, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in der ganzen Region nordöstlich von Wien.
Rückfragehinweis: Verein “Rettet die Lobau – Natur statt Beton”, Jutta Matysek (Obfrau) 

1.10.2010 Bürgerinitiative "Rettet die Lobau": U2 Eröffnung: Jetzt die richtigen Schlüsse ziehen Die Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ begrüßt die morgige Eröffnung der U2 Verlängerung. Sie sieht dies als weiteren Grund die geplante Lobauautobahn S1, eine A23 Verlängerung und eine Marchfeldautobahn S8 zu streichen. Gefordert wird ein weiterer Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere der Schnellbahnlinien S80 und S7, des Radwegnetzes sowie neue Buslinien um Pendler noch vor der Stadtgrenze aufzunehmen. „Die U2 Verlängerung bietet neben den bestehenden Schnellbahnlinien S80 und S7 eine weitere Möglichkeit autofrei und schnell über die Donau zu kommen. Das ist ein Grund mehr keine Transitschneise S1 durch den Nationalpark Donauauen zu bauen.“ Freut sich Jutta Matysek, Sprecherin von „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“. „Die U2 hat viel Geld gekostet. Die Lenkungswirkung dieser Investition auf die Transportmittelwahl hin zu den „Öffis“ wäre wieder aufgehoben wenn das BMVIT zusätzlich eine S1 Lobauautobahn, eine A23 Verlängerung zur Seestadt und hin zu einer Marchfeldschnellstraße S8 baut. Damit würden Wiener und Pendler mit exorbitanten Summen erst wieder zum Autofahren eingeladen.“ Investiert werden sollte jetzt in ein dichtes Netz von Bus- und Straßenbahnlinien. Linien die die Menschen möglichst nahe am Wohnort (Pendler schon vor der Stadtgrenze) abholen, und zu U- und Schnellbahn bringen. Die S7 oder S80 einzustellen oder Stationen (wie Lobau und Hausfeldstrasse) zu schließen wäre total kontraproduktiv. Stattdessen sollten sie ausgebaut, intervallverdichtet und verlängert werden. (Die U2 kann die S 80 nicht ersetzen. Die eine fährt zum Stadion die andere nach Simmering). Die Buslinie 84 A die mit der Eröffnung der U2 Verlängerung am 2.Oktober eingestellt wird sollte (mit modifizierter Linienführung) ebenfalls bleiben. Weiters fordert die Bürgerinitiative Investitionen in die unzureichende Fahrradinfrastruktur: Ausbau des Radwegnetzes, mehr Radabstellplätze und Citybike Standorte.
Rückfragehinweis: Jutta Matysek Telefon: 0676 953 9779 Email: jutta.matysek@gmx.at Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ Weitere Info unter: www.lobau.org

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