Wien

Allgemeines über die Initiative lebenswertes Transdanubien:

Initiative lebenswertes Transdanubien
c/o Mag. Heinrich Berger
A-1210 Wien, Carminweg 6/10/14
Tel: 0699 18222143   E-Mail: donaufeld@a21.at
WWW: http://donaufeld.a21.at/transdanubien
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Beteiligte Bürgerinitiativen:
Bauhöhenbeschränkung im Gartensiedlungsgebiet | Carabelligasse | Donauplatte gegen Lärm | Floridsdorfer Zentrum | Für Lebens- und Wohnqualität Donaufeld | Gegen die B232 | Initiative Denkmalschutz | Rettet die Lobau | Rettet die Siedlung aus eigener Kraft | S80 Lobau | Schwarzlackenau | Stammersdorf | Untere Alte Donau | Verkehrsinitiative Donaufeld



11. Juni 2010: Fahrradkundgebung

Transdanubien begehrt auf! Fahrradkundgebung für ein lebenswertes Transdanubien
Start: Fr., 11. Juni 2010, 16.00 Uhr
Treffpunkt: 22., Schrödingerplatz, vor dem Amtshaus
Route: Untere Alte Donau – Donaucity (17 Uhr) – Obere Alte Donau – Mühlschüttel
Schlusskundgebung: Am Spitz, 21., vor dem Amtshaus, 18 Uhr
Übergabe unserer Petition an BV Ing. Heinz Lehner

Auch ohne Fahrrad sind Sie bei Start und Ziel herzlich willkommen!

Die 14 beteiligten Bürgerinitiativen fordern:
* Zukunftweisende Stadtplanung unter Einbeziehung externer ExpertInnen und BürgerInnen inkl. eines überregionalen Verkehrskonzeptes.
* Verkehrsberuhigung in den Wohn- und Erholungsgebieten.
* Förderung des Fahrrad-, des Fußgänger- und des öffentlichen Verkehrs.
* Schutz und Erhaltung von gewachsenen Siedlungen und Grünräumen.
 





13. April 2010, Diskussionsabend der Donaustädter und Floridsdorfer Bürgerinitiativen

Vortragsabend der Donaustädter und Floridsdorfer Bürgerinitiativen am 13.4.2010



vlnr: Publikum - Vortragender Reinhard Seiß - Parteienvertreter © ZVG

Zukunftweisende Stadtentwicklung oder planloser Wildwuchs?
Eine Diskussionsveranstaltung der Donaustädter und Floridsdorfer Bürgerinitiativen
13. April 2010, 19 Uhr
Pfarrsaal Donaucity, 22., Donaucitystr. 2
(vis-à-vis der U1 Station Kaisermühlen)

Am 13. April um 19 Uhr fand im Pfarrsaal Donaucity eine Diskussionsveranstaltung der Donaustädter und Floridsdorfer Bürgerinitiativen zum Thema "Zukunftweisende Stadtentwicklung oder planloser Wildwuchs?" unter reger öffentlicher Beteiligung im beinahe überfüllten Pfarrsaal Donaucity (über 200 Besucher) statt.
   Nach einer kurzen Begrüßung durch Heinrich Berger, den Sprecher der 14 Bürgerinitiativen übernahm Karl Danninger (ehem. Der Standard und OÖ-Nachrichten, heute Schriftsteller und Besucherbegleiter im Nationalpark Donauauen) die Moderation der Veranstaltung.
   Der Stadtplaner Reinhard Seiß präsentierte in seinem sehr detailreichen Impulsreferat eine große Anzahl von Beispielen gelungener, vor allem aber auch misslungener Stadtplanung in Transdanubien, und an anderen Orten von Wien und darüber hinaus. Insbesondere kritisierte er die Entwicklung von städtebaulichen "Monokulturen": Die fortschreitende Entflechtung von Wohnsiedlung, Arbeitsplätzen, Einkaufszentren und Erholungsräumen führt zum Absterben jeglichen urbanen Lebens.
   Darauf folgten Stellungnahmen von Gemeinderat Christian Peterka (SPÖ), Gemeinderätin Sabine Gretner (Grüne), Gemeinderätin Henriette Frank (FPÖ), Klubobfrau Andrea Mayrhofer (ÖVP) und Fragen der Journalistin Petra Stuiber (Der Standard). Beim Statement von Ing. Peterka kam es immer wieder zu starken Unmutsäußerungen aus dem Publikum, was den Eindruck erweckte, dass er als junger Gemeindrat von der SPÖ zur Feuertaufe in diese Veranstaltung geschickt wurde. Besonders drastisch brachte das GR Sabine Gretner von den Grünen zum Ausdruck, indem sie Herrn Peterka ihr Mitleid angesichts dieser schwierigen Situation ausdrückte!
   In der anschließenden Publikumsrunde wurden von sehr vielen TeilnehmerInnen konkrete städteplanerischen Mängel in Transdanubien und anderen Teilen Wiens wie Verkehrslärm, schleppender Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Bauhöhenexzesse in gewachsenen Siedlungsstrukturen, Verbauung von wertvollen Grünflächen und Durchzugsverkehr in Wohngebieten kritisiert, was von Herrn Seiß und den OppositionspolitikerInnen natürlich bekräftigt wurde, während GR Peterka als Vertreter der Regierungspartei dem nur schwer entgegentreten konnte.
   Herr Danninger schloss die Veranstaltung kurz nach 21 Uhr mit der Forderung nach einer stärkeren Einbindung der BürgerInnen in die städtischen Planungen. Die Bürgerinitiativen kündigten weitere gemeinsame Aktivitäten an.

Einen ausführlicheren Bericht über die Diskussionsveranstaltung der Donaustädter und Floridsdorfer Bürgerinitiativen zum Thema "Zukunftweisende Stadtentwicklung oder planloser Wildwuchs?" vom 13. April im Pfarrsaal Donaucity finden Sie auf http://donaufeld.a21.at/transdanubien/DiskussionStadtentwicklungBericht.html, inklusive  Fotos und einem Audio-Mitschnitt.

Initiative lebenswertes Transdanubien
c/o Mag. Heinrich Berger





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