Wien

Intitiative gegen die Verbauung des Otto-Wagner-Areals (Steinhof)



 
Kontakt:
Obmann Ing. Gerhard Hadinger
Tel.: 0664-414 50 30

E-Mail: initiative@steinhof-erhalten.at 
Website: www.steinhof-erhalten.at 



9.9.2018: Wie das Areal des denkmalgeschützten Otto-Wagner-Spitals verschandelt wurde






Wien-konkret-Begehung des Areals mit Frau Carola Röhrich von der Bürgerinitiative "Steinhof erhalten" am 9.9.2018.
* Teilweise sind die modernen Bauten schon fertig, teilweise nicht
* Es gibt weiß Klötze und braune Klötze.
* Wie man leicht sehen kann, passen die Betonklötze nicht zum historischen Bestand der anderen Bauten.
* Es werden noch weitere Gebäude errichtet.
 

Die Bäume im Steinhofareal:





li.: verstümmelter Baum; ... Mitte: vertrocknete Bäume der Ersatzpflanzung ... re.: gesunde Bäume vor der Fällung.

links: Ein verstümmelter Baum. Dieser soll offensichtlich als Mahnmal an die Grüne Planungsstadträtin Maria Vassilakou dienen. In ihrer Amtezeit wurde die moderne Verbauung des eigentlich denkmalgeschützten Otto-Wagner-Spitalsareal beschlossen.
Mitte: vertrocknete Bäumchen. Diese sollten eigentlich Ersatzpflanzungen für umgeschnittene Bäume sein.
rechts: diese Bäume werden erst umgeschnitten, um die Fläche für das nächste Bauprojekt freizumachen.
 



Nov. 2014: „Wien wird zubetoniert“

„Wien wählt“ - „Wien wächst“ - „Wien wird zubetoniert“
Ich möchte Sie betr. Steinhof gerne weiter informieren: „Wien wird zubetoniert“ – aber wir von der Initiative Steinhof erhalte machen unverdrossen weiter, wir sind hartnäckig und lassen uns nicht entmutigen. 80.000 Unterschriften, viele prominente Unterstützer und bereits 3 abgeschmetterte Wien-Petitionen eine 2geteilte Bürgerversammlung, eine diesbezügliche Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft, insges. 9 Anträge auf UNESCO-Welterbeschutz im Gemeinderat http://www.aktion21.at/themen/index.html?menu=183&id=2118

(unglaublich: Der 1. Antrag eingebracht von den Grünen, alle späteren gleichlautenden von den Grünen in der Rathaus-Koalition abgelehnt!), ….
   
Und die Euphorie betr. „Rettung“ der Pferdetherapie e.motion haben wir leider auch dämpfen müssen, sh.  http://www.steinhof-erhalten.at/index.html

Liebe Grüße C.R.       7.11.2014



22.1.2014 Bürgerversammlung zur Verbauung des Steinhof-Areals


Einladung zu einer BürgerInnenversammlung gemäß § 104c der Wiener Stadtverfassung
Thema:
„Interesse und Absichten des 14. Bezirks und der Stadt Wien an einer Nachnutzung des Areals Otto-Wagner-Spital aufgrund dem Vorliegen des Berichtes der eingesetzten Architekten-Kommission“
Wann: Mittwoch, 22. Jänner 2014, um 18.30 Uhr
Wo: Festsaal des Goethe-Gymnasiums, 1140 Wien, Astgasse 3
Aus organisatorischen Gründen ist es erforderlich, Zählkarten auszugeben. Diese können ab 9. Jänner 2014 unter der Tel.Nr. 01-4000-14118 bestellt und an unten angeführter Adresse bis einen Tag vor der Veranstaltung abgeholt werden. Nicht rechtzeitig abgeholte Zählkarten werden neu vergeben.
Amtliche Mitteilung
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Kalchbrenner
Bezirksvorsteherin Penzing



10.10.2013 Steinhof : Nutzung als Gemeingut oder zumindest einmal für Gesiba-Wohnungen ?

 Auf dem Weg durch das Otto-Wagner Spitalsareal kam ich mit einem Mann ins Gespräch, der mit viel Geschick Außenarbeiten im Rahmen der Arbeitstherapie durchführte. Erschüttert berichtete er " Jetzt nehmen sie uns den Fußballplatz auch noch weg.
Wie das ? 
"Vor ein paar Tagen hat einer mit einem Maßband alles genau ausgemessen. Dann haben wir auch keinen Fußballplatz mehr."
    Am OWS werden viele Menschen betreut, denen zu therapeutischen Zwecken viel über positives Denken, über "das Leben wieder in den Griff bekommen" erzählt wird. Und daneben werden sie seit Jahren durch die Politik verunsichert, wird ihnen immer wieder der Boden unter den Füßen weggezogen. Der Ort, der ihre therapeutische Heimat ist und war, wurde zum Spielball der Mächte. Ich bin überzeugt, dass sich die Politiker dieses Leides, das da angerichtet wird, gar nicht bewusst sind. Und es geht nicht nur um die Arbeitstherapie. Was ist z.B. mit all den Menschen, die das ganze Jahr über im Haus Otto ein Notquartier vorfinden ? Die Verträge mit dem Wiener Roten Kreuz laufen mit Ende des Jahres aus. Und: Im vergangenen Winter wurden, des dringenden Bedarfs wegen, auf Pav. 1 weitere 50 Notschlafstellen zur Verfügung gestellt - wieder gekündigt mit April 2013. "Objekte, die für eine soziale Nutzung geeignet und auch vorgesehen sind, sind selten und werden wohl in Zukunft auch immer weniger werden" meint dazu ein kompetenter Insider.
    Wir sprechen, wenn es um die jetzt zur Diskussion stehende Zukunft des "Wirtschaftsareals" geht, nicht über unverbautes Bauland und nicht über untergenutzte Gebäude. Wir sprechen über wertvolle Güter, deren bisherige Nutzung kaum ersetzbar ist. Beeindruckende Architektenpläne von Wohnungen in den Pavillons und wo auch immer sonst sollten darüber nicht hinwegtäuschen. Es sind viele, viele Menschen in Not, die hier einen Ort des " Zur Ruhe Kommens " und Hilfe bei der Bewältigung der schwierigen Aufgabe "Leben" finden. Es ist zum Heulen, wie mit ihnen umgegangen wird. Wo bleiben bei diesem unwürdigen Spiel die sozialen Grundsätze, die Bekenntnisse zum Gemeinwohl unserer rot/grünen Stadtregierung ?
    Noch sind die Würfel nicht gefallen, noch ist es nicht zu spät für verantwortungsvolle Entscheidungen. Entscheidungen, die wesentlich die künftigen Chancen hilfesuchender Menschen in unserer Gesellschaft betreffen.
Christine Muchsel, Wien    10.10.2013



Forderungen 2013 der Bürgerinitiative:

Wir sind keiner Partei verpflichtet, trotzdem ersuchen wir Sie unsere Forderungen zu unterstützen:
* Kein Abverkauf der Otto-Wagner-Spitalsanlage!
Das Otto Wagner Spital am Steinhof mit der berühmten Kirche am Steinhof ist ein einzigartiges Bau- aber auch sozialpolitisches Denkmal. Ein Denkmal einer sozialen Haltung und menschenfreundlichen Einstellung psychisch Kranken gegenüber. Diese großartige Anlage, die der Wiener Bevölkerung gehört, muss, auch wenn sie in dieser Größe als Spital nicht mehr benötigt wird, der sozialen Wohlfahrt erhalten bleiben! Der Ostteil der Anlage wurde bereits an eine Wohnbaugesellschaft verkauft ! Da der Krankenanstaltenverbund die Anlage als Spital aufgeben will, droht ein leiser, scheibchenweiser Abverkauf, die Privatisierung öffentlichen Eigentums – diesmal unter Federführung der Rot-Grün regierten Stadt Wien!
* Das Otto-Wagner-Spital muss ungeteilt in öffentlichem Besitz bleiben!
* Das Jugendstiljuwel samt Parkanlage muss unzerstört erhalten bleiben !
* Was über hundert Jahre der Wohlfahrt gewidmet war, darf heute nicht dem schnellen Profit geopfert werden !
* Keine neuen Verkehrserreger im Nahbereich des Wienerwaldes !
* Detaillierte Information und Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger!



3.10.2013 Bürgerinitiative Steinhof fordert eine Bürgerversammlung zum neuen Entwicklungsplan

From: Initiative Steinhof
Sent: Thursday, October 03, 2013 11:11 PM
To: Maria Vassilakou ; Franz Prokop ; Andrea Kalchbrenner
Cc: "Michael Häupl"

Sehr geehrte Frau Vizebürgermeisterin Vassilakou !
Sehr geehrte  Frau Bezirksvorsteherin Kalchbrenner und
Sehr geehrter Herr  Bezirksvorsteher Prokop ! 

Auf Anfrage konnten die Mitglieder der Bürgerinitiative Steinhof erfahren, dass an eine Veröffentlichung des Ergebnisses der "Entwicklungsplanung" Steinhof  etwa Mitte Oktober gedacht ist.
   Dankenswerter Weise haben die Bezirksvertretungen der beiden am meisten betroffenen Bezirke 14 und 16 am Beginn der Diskussion vor 2 Jahren die Öffenltichkeit im Rahmen einer großen Informationsveranstaltung , zu der alle BezirksbewohnerInnen mittels Postwurfsendung eingeladen waren, über die Plaungen informiert.
   In den vergangene 2 Jahren wurde viel diskutiert, die Weichen scheinen nur gestellt.  Im Sinne von Transparenz und um auch jetzt wieder dem Recht der breiten Öffentlichkeit auf Information gerecht zu werden, scheint uns eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema:
"Wie stellen wir uns die Zukunft des OWS-Areals am Steinhof vor"   seitens der Wiener Stadtregierung unabdingbar.
   Die Bevölkerung wartet seit zwei Jahren, seit Bürgermeister Häupls " zurück an den Start ", auf längst fällige Informationen. Wie gedenkt die Stadt Wien
- mit dem Mediationsergebnis,
- mit den neun Forderungen des Expertengremiums sowie
- mit den Gesiba-Wohnbauplanungen im Rahmen der nun beendeten "Entwicklungsplanung" umzugehen ?

Diese und ähnliche Fragen werden uns täglich gestellt. Wir ersuchen Sie, den Fragenden im Rahmen einer öffentliche Präsentation  Antworten zu geben und den Termin für eine derartige Veranstaltung  im Rahmen der anstehenden Pressekonferenz mitzuteilen, um möglichst breiten Bevölkerungskreisen die Teilnahme zu ermöglichen.
   Für den Fall, dass die Stadt Wien an einer Informationsveranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger nicht interessiert ist, nimmt die Bürgerinitiative gerne das entsprechende Angebot der Oppositionsparteien an.

Mit freundlichen Grüßen !
Für die Bürgerplattform Steinhof:
Christine Muchsel ( 0664/39 55 006 ),  Johanna Kraft,  Edith Steininger,  Christa Hasegruber, Irmi Novak,  Ruth Pfefferle, Vera Kainz, Wolfgang Veit, Ferry Kovarik, Ernst Straka, Roman Pfefferle, Helmut Schauer



9.4.2013 Petition: UNESCO-Welterbe Steinhof

Am 9. April 2013 haben wir die Petition zur Nominierung des Otto-Wagner-Spitals als UNESCO-Welterbestätte bei der MA 62 mit 4.048 Unterschriften eingebracht. Vielen Dank für die unglaublich starke Unterstützung in nur knapp vier Wochen.
Weit mehr als 100 Briefe haben uns mit Listen und ermutigenden Worten für den weiteren Widerstand gegen die Zerstörung des Areals erreicht. Und schon wieder liegen mehr als 200 Unterstützungserklärungen bei mir auf. Weitere Listen sowie Online-Unterstützungen können wir bei der MA 62 noch nachbringen, da der Petitionsausschuss erst wieder im Mai tagt.
    Am 3. April 2013 hat auch die Expertengruppe ihre Stellungnahme zur möglichen Verbauung des Otto-Wagner-Areals abgegeben. Leider haben diese Expertinnen und Experten keine klare Aussagen über eine zusätzliche Verbauung ja/nein abgegeben und den Ball an eine weitere Expertengruppe aus jungen Architektenteams weitergegeben: Eine weitere Verzögerung der politischen Entscheidung über das Otto-Wagner-Areal. Junge Architekten werden sich hüten, der Stadtregierung von einer zusätzlichen Verbauung abzuraten.
   Informationen zur Stellungnahme der Expertengruppe finden Sie auf: http://www.steinhof-erhalten.at/index.html#Petitionsuebergabe



1.9.2012 profil mit Falschmeldung

profil berichtet: "... gibt es folgende Einigung: Eine Expertenkommission soll bis Ende des Jahres über die Verwendung des Otto-Wagner-Areals entscheiden. Am 4. September werden die Regierungsvertreter, der stadtnahe Bauträger Gesiba und die Bürgerinitiative eine Vereinbarung unterschreiben, mit der sie sich verpflichten, dem Vorschlag der Kommission zu folgen. Die Stadtverwaltung wird - im Einvernehmen mit der Bürgerinitiative - die Experten bestellen. ..."

Dazu die Bürgeriniative Steinhof erhalten:
Also von einer Verpflichtung dem Vorschlag der Kommission zu folgen steht nichts in dem Papier. Würde ich auch nicht akzeptieren. Sollte die Kommission zu dem Schluss kommen, dass das Ostgelände 100 Wohnungen in neuerrichtete Gebäuden verträgt, bin ich sicher der erste der wieder auf die Barrikaden steigt. Ansonsten ist es inhaltlich korrekt.
Gerhard Hadinger     1.9.2012

Bin entsetzt, so war das natürlich nie ausgemacht, ich melde mich. Vom Unterordnen unter das Verdikt einer „Kommission“ war nie die Rede, nur von einem Expertenkomitee, deren Mitglieder in den nächsten 3 Monaten ihre Expertisen vorlegen werden.
Carola Röhrich  1.9.2012



1.8.2012 Wiener Steinhof-Gründe: Bürgerinitiative sieht Weltkulturerbe gegeben



Laut beauftragter und von FPÖ mitfinanzierter Studie vier Kriterien erfüllt - UNESCO-Status soll Bebauung verhindern.
    Seit Jahren steht die Bürgerinitiative "Steinhof erhalten" der von der Stadt geplanten Neugestaltung durch Zubauten in den Wiener Steinhof-Gründen skeptisch gegenüber: Denn im Areal befindet sich unter anderem die vom Architekten Otto Wagner historisch bedeutende Jugendstilkirche "Hl. Leopold". In einer Pressekonferenz am Mittwoch präsentierte die Initiative nun eine Studie, die die Tauglichkeit des Areals zum UNESCO-Welterbe belegen und damit die Bebauung verhindern soll. Die Studie wollen die Aktivisten in den kommenden Wochen an Bürgermeister Michael Häupl (S) übergeben.
   "Es war uns wichtig zu wissen, dass das Otto-Wagner-Spital den Weltkulturerbe-Kriterien entspricht - und das können wir mit dieser Studie belegen", verkündete Gerhard Hadinger, Sprecher der Initiative, erfreut. Laut Gutachter Christian Schuhböck erfüllt das Areal gleich vier Kriterien der UNESCO-Welterbe-Konvention: Dies sei mehr als die Freiheitsstatue in New York. Finanzielle Unterstützung für die Durchführung der Studie bekam die Bürgerinitiative von der FPÖ, wie betont wurde.
   Damit die Steinhof-Gründe zum Weltkulturerbe erklärt werden können, bedarf es allerdings eines Beschlusses seitens der Wiener Landesregierung, die dies bisher ablehnte. Danach müsse die Stadt Wien ein Schreiben an das zuständige Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) verfassen. Letzteres könnte dann die Otto-Wagner-Spitalsanlage in die nationale Vorschlagsliste für UNESCO-Weltkulturerbe, "tentative list", aufnehmen. Sobald dies geschehen ist, würde die UNESCO mit einem Prüfverfahren beginnen.
    Ein langer Weg bis dahin, trotzdem zeigte sich Hadinger gegenüber der APA optimistisch: "Anhand dieser Studie ist die Stadt aufgerufen, das geplante Vorhaben (die Bebauung, Anm.) nochmals zu überdenken. Wir glauben, dass der UNESCO-Schutz mehr Wirkung hat."
   Unterstützung bekam die Bürgerinitiative von den Oppositionsparteien: FP-Planungssprecher Toni Mahdalik sprach sich via Aussendung dafür aus, dass künftig allein der Bürgermeister sich um die Angelegenheit kümmern sollte. Für die schwarze Kultursprecherin Isabella Leeb ist die Studie nur eine weitere Bestätigung für die historische Bedeutung des Steinhof-Geländes. Sie forderte die Stadtregierung auf, nun endlich die entscheidenden Schritte zu setzen: "Ich weiß nicht, wie viele Argumente der Bürgermeister dafür noch braucht."
   Die Neugestaltung des Areals beim Otto-Wagner-Spital in Wien-Penzing ist schon seit 2006 politisches Streitthema. Wohnungen und ein Rehabilitationszentrum sollen dort entstehen. Wiederholt eingebrachte Anträge der Oppositionsparteien, das Gelände unter Weltkulturerbe zu stellen, scheiterten bisher an der Mehrheit der SPÖ.  ...
APA0399 2012-08-01/13:47



20.6.2012 Mediation oder nicht Mediation? Dzt in Verhandlung



mit Klick ins Bild vergrößern

Im November 2011 sprach Bürgermeister Häupl ein Machtwort und verordnete in Sache OWS ein " zurück an den Start" durch ein ergebnisoffenes Mediationsverfahren. Nach der am 13. Mai über die Kronenzeitung verkündete Gesamtabsiedlung des Spitalsbetriebes bis 2020, stehen nun etwa 70ha Parklandschaft mit ca. 60 Gebäuden bezüglich künftiger Nutzung zur Diskussion.

In den letzten beiden Vor-Mediationssitzungen wurden seitens der Stadt Wien folgende Vorgaben für den künftigen Verhandlungsspielraum in der Mediation definiert, deren Akzeptanz durch die Bürgerplattform Bedingung für den Start der Hauptmediation ist :
   1. Ein Verbleib des Areals im öffentlichen Eigentum ist nur möglich, sofern öffentliche Träger das Areal oder Teile davon erwerben. Denn der KAV benötigt, nicht präzisierte, Einnahmen aus diesen  Verkäufen.
   2. Die Tatsache, dass der KAV in den letzten 10 Jahren viele Millionen in die Modernisierung der Krankenhausbetriebe im Westen der Anlage - unter Anderem auch in eine renommierte Orthopädie -  investiert und diese Investitionen nun für unnötig erklärt hat, darf nicht Thema der Mediation sein.
   3. Die Bürgerplattform kann, unter dieser Prämisse des Totalverkaufs, Ideen und Vorschläge zur künftigen Nutzung unterbreiten.
   4. Entscheidungen werden allerdings von einem durch die Stadt Wien gebildeten Expertengremium getroffen, wobei die Bürgerplattform keinen Einfluss auf dessen Zusammensetzung hat.
   5. Die Beiziehung von unabhängigen, nicht weisungsgebundenen Experten durch die Bürgerplattform, ist explizit nicht vorgesehen.

Wir müssen darauf hinweisen, dass die Bürgerplattform solche undemokratischen Rahmenbedingungen für ein Mediationsverfahren nicht akzeptieren kann.
Die Bürgerplattform ist rund 45.000 Unterzeichnern und deren Forderungen verpflichtet. Ein Unterzeichnen dieser Rahmenbedingungen für den Eintritt in die Hauptmediation seitens der Bürgerplattform käme einem Verrat an der Bevölkerung gleich. Der seitens der Stadt Wien nun vorgegebene Totalverkauf sowie Nutzungsgespräche ohne unabhängige Experten lassen weder Verhandlungsspielraum noch Verhandlungsmöglichkeiten im Sinne der Bevölkerungswünsche offen.
Die Stadt Wien wird hiermit aufgefordert, die versprochenen demokratischen Entscheidungsprozesse durch veränderte, angemessene Rahmenbedingungen für die Mediation zu gewährleisten.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Hadinger
Initiative Steinhof                     20. Juni 2012



10.4. - 31.12.2012 Sonder-Briefmarken „OTTO-WAGNER AM STEINHOF“

Steinhof Briefmarken


Für interessierte BürgerInnen, UnterstützerInnen unserer Bemühungen und PhilatelistInnen, haben wir eine Serie von sechs Briefmarken (35 mm x 42 mm) mit verschiedenen Darstellungen der Otto-Wagner-Kirche am Steinhof herausgegeben. Jeweils zwei Aquarelle von zwei österreichischen Künstlern und zwei Fotos der berühmten Jugendstil-Kirche sollen stellvertretend für unsere Bemühungen zum Schutz des Otto-Wagner-Areals am Steinhof werben.

Kosten:
A) A5-Blatt
Diese Markenserie in Klemmtaschen auf einem A5-Blatt mit Informationen zu den Künstlern und zum Thema "Geplanter Verkauf und Verbauung des Otto-Wagner-Areals" kann gegen einen Betrag von € 20,- (Selbstkosten € 13,80 + € 6,20 Spende) bei uns erworben werden.
   Der überwiegende Anteil des Betrages wird für die Herstellung des Briefmarkensets verwendet, welcher aus den privaten Mitteln der Initiative vorfinanziert wurde und dient somit auch der Verbreitung unseres Anliegens. Mit dem restlichen Spendenanteil möchten wir einen Beitrag zur Finanzierung einer Vergleichs- und Machbarkeitsstudie für den Antrag als UNESCO-Welterbestätte der "Alliance For Nature" (1160 Wien) leisten, für die uns bereits ein Kostenvoranschlag vom Präsidenten DI Christian Schuhböck in Höhe von € 7.000 vorliegt.

B) nur Marken:
Wenn Sie nur an den Briefmarken (postalischer Wert 62 Cent) Interesse haben, sind diese auch per Bogen (á 20 Stk.) oder in halbe Bögen (10 Stk.) gegen einen Betrag von € 2,80/Marke (Selbstkosten € 1,99 + € 0,81 Spende) über uns zu beziehen. Bitte unbedingt das Motiv (http://www.steinhof-erhalten.at/, Ziffer rechts neben der Grafik) angeben!

Bei Interesse senden Sie bitte ein Mail mit Angabe der Stückzahl, Name und Adresse an: initiative@steinhof-erhalten.at
Kontakt per Fax: +43-1-480 67 23 bzw. Telefon: +43-664-414 50 30

PS: Aufgrund der großen Nachfrage gibt es derzeit einen Lieferengpaß. Wer zuerst kommt mahlt zuerst.



17.4.2012 Rohbau des Rehabzentrum ist fertig








In das denkmalgeschützte Areal der Steinhofgründe wurde nun also doch das Rehabilitationszentrum gebaut. Alle Bürgerproteste waren umsonst. Die rot-grüne Stadtregierung Wiens hat das Projekt ungehindert voranschreiten lassen.



21.12.2011 Begehung mit Vizebürgermeisterin Vassilakou

Die Frau Vizebürgermeisterin Vassilakou (Grüne) möchte mit der Initiative Steinhof am Mittwoch den 21.12.2011 um 11:00 Uhr eine Begehung des Otto-Wagner-Areals mit anschließender Besprechung vornehmen.
Startpunkt der Begehung ist der Seiteneingang zum Gelände in der Reizenpfenninggasse 1 im 16. Bezirk (VAMED-Baustelle).
 



Video: Begehung mit Vizebürgermeisterin Vassilakou am 21. Dezember 2011
Videogröße 73 MB; Dauer: 20 min

* Vassilakou war nicht zuständig und ist nicht zuständig für diesen Bereich.
* Widmung wurde 2006 im Wiener Gemeinderat von SPÖ & FPÖ beschlossen.
* Ein Teil dieses Areal wurde von VAMED und der Rest von der Gesiba erworben.
* Dadruch sind Privaten Rechten erwachsen. Dieses Recht ist schwer rückgängig zu machen.
* Die Tatsache, dass wir heute hier stehen und die Möglichkeit haben das alles zu verändern hat damit zu tun, dass es über den Sommer Druck von Ihnen und tausenden anderen dagegen waren und wir Grünen von Anfang an dagegen waren und immer noch sind.
* Es wird nicht gebaut. Es wird keinen Baustopp geben. Es gibt nicht einmal eine Baubewilligung. Es gibt nichts.
* Weil wir das ändern wollen, machen wir auch diese Begehung.
* Es gibt hier sehr strenge Auflagen.
* Hier wird sicher, sicher, sicher, sicher, sicher nichts kommen. (Zeigt auf das Grundstück neben der großen Baustelle vom im Bau befindlichen Rehab-Zentrum).



11.12.2011 Wanderung auf den Steinhofgründen

Rundgang Steinhofgründe



Anlaß: Erinnerung an 30 Jahre NEIN zur Verbauung bei der Volksbefragung vom 9.-11- Dez. 1981
Treffpunkt: 14 Uhr Eingang Erholungsgebiet Steinhofgründe, Haschweg 100. Bushaltestelle 46B und 146B Feuerwache, Johann-Staud-Str. 75 (ab U3-Endstelle Ottakring)
Veranstalter: Naturschutzbund Wien
Teilnehmer: ca 70 Personen
 



7.12.2011: PK 30 Jahre Bürgerinitiative Steinhofgründe



Video: Pressekonferenz am 7. Dez 2011 in Wien
Videogröße 152 MB; Dauer: 41 min

Am Podium vlnr:
Dr Christof Libisch (verspätet dazu gekommen), Edith Steininger, Svanlind Keller,
Christine Muchsel, Prof. Dr. Bernd Lötsch, Siegfried Wiesenthal, Waltraud Wiesenthal.
Kernteam der Bürgerinitiative gegen die Verbauung der Steinhofgründe nach 30 Jahren

In der Pressekonferenz wurde die Volksbefragung am 9.10. und 11. Dezember 1981 über die die damals schon geplante Verbauung der Steinhofgründe erinnert. Die SPÖ-Frage, ob zur Erhaltung der Volksbeschäftigung in Wien zusätzliche Mittel zum Wohnungsbau finanzielle Mittel verstärkt eingesetzt werden sollen, um Groß- und Kleinbetriebe zu sichern bzw anzusiedeln, wurde mit 50,7% von der Bevölkerung abgelehnt. Auf die Frage ob die Steinhofgründe verbaut werden sollen, entschieden 53,5% der Bevölkerung dagegen.

Christine Muchsel, die damalige Sprecherin:
Sie erinnert daran, dass damals erstmalig in Wien eine Bürgerinitiative eine Volksbefragung initiierte. Bis dahin war das den Parteien vorbehalten.
Damals gab es kein Internet und trotzdem gelang die Initiierung, wo bezirksweise 5% der Wiener Wählerschaft unterschreiben mußte. Mit hunderten Informationstischen wurde ein halbes Jahr lang Unterschriften gesammelt. Mit Telefonbüchern bewaffnet wurden Tanten, Omas, Studenten, Bekannte mobilisiert. Die Hochschülerschaft half mit Kopierern aus, die in der Nacht zum 30. Oktober 1981 durchgehend geöffnet blieben. Die SPÖ wollte mit einem Trick der Volksbefragung durch die Bürger zuvor kommen, aber die Bürgerinitiative konnte mit großer Unterstützung viele Personen und Vereinen ebenfalls vorzeitig die notwendigen Unterschriften kartonweise bei der MA 62 einreichen. Die 6 Wochen bis zur Volksbefragung wurden gut genutzt. Es war eine riesige große Bürgerbewegung geworden, die wir nur mehr am Rand zu steuern brauchten.
Die Bürgerinitiative hatte aber auch Rückschläge einzustecken. Beispielsweise wurden sie vom bisherigen Stammlokal „Schutzhaus“ – einem roten Kleingartenschutzhaus - als nicht mehr gewünschte Gäste hinausgeschmissen. Dafür gab es inoffizielle Unterstützung und Zustimmung von Beamten und Polizisten. Die Volksbefragung Mitte Dezember 2011 ging für die Bürgerinitiative gut aus. Am 23. Dez 1981 wurden für die Bevölkerung die Tore zu ihrem Steinhof geöffnet.

Prof. Dr Bernd Lötsch (damals auch schon dabei):
“Mich hat damals Peter Kreisky dazugeholt, der uns heute sehr fehlt.“, so Bernd Lötsch. Es war damals auch ein junger Biologe namens Michael Häupl mit von der Partie.
Es war quer durch alle Denkrichtungen und Lager der Wunsch, ein Denkmal bester Sozialpolitik um die Jahrhundertwende und ein kunsthistorisches Unikum mit großzügiger Grünausstattung zu retten. Die Flächenumwidmung der Stadt Wien im Jahr 2006 war ein Verrat am Bürgerwillen und am Ensemble und vorbei an der strategischen Umweltprüfung der EU, die für solche Projekte erforderlich ist. Der Einspruch des Naturschutzbundes wurde damals den Abgeordneten nicht zur Kenntnis gebracht. Die Spitäler Gersthof und Steinhof werden abgesiedelt und zum Spekulationsobjekt der Immobilienspekulanten. Steinhof war 1981 der dritte Grünschock für das politische Establishment in Wien, nach den Bürgerentscheidungen zu Sternwartepark und Atommeilers Zwentendorfs. Genau 30 Jahre danach bietet die rot-grüne Koalition bloß eine Abmilderung eines Wohnbauprojekts mit 620 Wohnungen. Bernd Lötsch kritisiert weiters den „Quaksprech“ der Gesiba. Würde man den Bürgerwillen ernst nehmen, dann bräuchte man keine teure Mediation, wie angekündigt wurde. Bisherige Mediationen erwiesen sich als manipulative Durchsetzungsinstrumente im Sinne der jeweiligen Auftraggeber.
Resümee nach 40 Jahren Umweltkämpfen kommt Bernd Lötsch zum Ergebnis: Kompromiss sind nicht zielführend. Kompromisse sind in der Politik zielführend, aber nicht im Naturschutz. „Im Naturschutz bedeuten Kompromisse immer unwiderbringlichen Verlust. … Mit Kompromissen im Naturschutz bestehlen wir die Enkel. … Vassilakou hat das Planungsressort und sie argumentierte, dass sie das diese heiße Kartoffel nicht nur von Häupl übernommen habe, sondern auch übernehmen wollte um Handlungskompetenz zu haben. Sie hätte sich ja auch zurücklehnen können und sagen können 2006 waren wir Grünen dagegen. Es ist anders gekommen. Jetzt sollen die großen Parteinen das ausbaden. Aber sie läßt sich vor den Karren spannen. Wir sind im Gespräch. Ich glaube sie ist offen und bemüht.“
Das geplante, moderne Rehabzentrum ist eine architektonische Zumutung und passe nicht zum Stil des Areals, so Lötsch.

Christine Muchsel abschließend: Es wird vermutlich eine Volksbewegung wie vor 30 Jahren.



28.10.2011 Teilweiser Baustopp

Wiens Bürgermeister Häupl (SPÖ) hat nun spät aber doch einen zumindest teilweisen Baustopp beim Wohnungsbau verfügt.
Statt 600 werden nur 400 Wohnungen gebaut. Das Gesundheitszentrum wird ebenfalls weitergebaut.
Der Kindergarten kommt nicht in die ehemalige Pathologie :-)
Vizbürgermeister Vassilakou (Grüne) fordert keinen Baustopp, sondern will das Projekt nur neu überarbeiten und neu dimensionieren!
Die Bürgerinitiative fordert weiterhin den kompletten Baustopp im denkmalgeschützten Areal.
 



23.10.2011 Offener Brief an die Gesiba zum KURIER-Artikel

Von der Bürgerplattform Initiative Steinhof
c/o Club international Payergasse 14
1160 Wien

Herr Generaldirektor Ing. Ewald Kirschner persönlich
Gesiba Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft
Esslinggasse 8 - 10
1013 Wien

Sehr geehrter Herr Generaldirektor Ing. Kirschner!
Bezugnehmend auf den im Kurier vom 21. Okt. 2011 auf Seite 24 veröffentlichten Artikel „Bauprojekt beim Otto-Wagner-Spital gerät ins Wanken“ und der von Ihnen zitierten Aussage: „… auch viele Verbesserungsvorschläge von Bürgerinitiativen seien darin eingeflossen.“, nehmen wir wie folgt Stellung: Es hat seit Beginn der Thematisierung „Verbauung des Otto-Wagner-Areals“ im Sommer 2011 bis zum heutigen Zeitpunkt
· keinerlei Kontakt Ihrerseits oder den Vertretern/Bevollmächtigten der Gesiba im Allgemeinen mit der Bürgerinitiative Steinhof gegeben.

· keine Stellungnahme auf Anfragen von der Bürgerinitiative Steinhof betreffend Unterlagen zum geplanten Bauprojekt seitens der Fa. Gesiba gegeben, sowie
· von der Bürgerinitiative Steinhof keinerlei Verbesserungsvorschläge zum geplanten Bauprojekt der Fa. Gesiba am Areal des Otto-Wagner-Spitals an die Fa. Gesiba gegeben.

Zur Erinnerung nachfolgend die Forderungen der Bürgerplattform Steinhof:
· Das Jugendstiljuwel Otto-Wagner-Spital am Steinhof samt Parkanlage muss unzerstört erhalten bleiben
· Die Anlage muss in öffentlichem Eigentum bleiben und weiter sozialen Aufgaben dienen
· Keine neuen Verkehrserreger im Nahbereich des Wienerwaldes
· Seriöse, transparente Erstellung eines Gesamtkonzepts für die weitere Areal-Nutzung

Wir von der Bürgerinitiative Steinhof betrachten daher Ihre gegenüber dem Kurier zitierte Aussage als unrichtig und fordern Sie zu einer öffentlichen Klarstellung der Tatsache, dass es keinerlei Kontakte mit der Bürgerinitiative Steinhof in Bezug auf Verbesserungen des geplanten Bauprojektes auf dem Gelände des Otto-Wagner-Areals gegeben hat, auf.

Ing. Gerhard Hadinger
für die Initiative Steinhof c/o Club International
1160 Wien, Payergasse 14
www.steinhof-erhalten.at                



15.10.2011 Offener Brief an das Bundesdenkmalamt

Von der
Bürgerplattform Initiative Steinhof
p.A.: Club International
Payergasse 14
1160 Wien

An das
Bundesdenkmalamt und Landeskonservatorat Wien
Hofburg, Säulenstiege
1010 Wien

Betrifft: Otto Wagner Spitals – Areal                                          Wien, 15.10.2011

Sehr geehrte Frau Dr. Neubauer,
Sehr geehrte Damen und Herren !

Zur aktuell geführten Diskussion um die Flächen des Otto Wagner Spitals am Steinhof  wollen wir Folgendes klarstellen:
Das gesamte Areal steht unter Denkmalschutz.
Was zur Anlage gehört, ist eindeutig durch die umgebende Mauer definiert.
Neben dem Eingang Reizenpfenninggasse, im Osten, befindet sich seit der Eröffnung der Anstalt 1907 das Pförtnerhaus. Hier beginnt, wie auch im Süden, das historische Ensemble.

Dass die ebenfalls am Rand positionierte ehemalige “Leichen-Halle“ mit Totenkapelle, spätere Pathologie, zur Anlage gehört, steht wohl außer Zweifel. Dass hier, durch gärtnerisch gestaltete Grünräume, eine sowohl optische wie auch räumliche Trennung zur Krankenanstalt geschaffen wurde, spricht für die Sensibilität des Planers Otto Wagner.

Es stimmt, dass auf diesen Flächen zwischenzeitlich zusätzliche Gebäude standen.  Gebäude, die für die Versorgung stark steigender Patientenzahlen notwendig geworden waren. So war die Anstalt zu Zeiten des „Spiegelgrundes“ mehrfach überbelegt. Wie die Widmung „Wohnbebauung für öffentliche Zwecke“ es immer vorgesehen hatte, durften Freiflächen zur Aufrechterhaltung des Spitalsbetriebes genutzt werden. Diese damals bitter nötigen Zwischenverbauungen wurden vor vielen Jahrzehnten selbstverständlich wieder entfernt.
Zwischen Pavillon 8 im Südosten und den im Nordosten wegen steilerem Gelände parallel zur Mauer an der Reizenpfenninggasse errichteten Pavillons befindet sich bewusst angelegter Grünraum. Keineswegs  „Reserveraum“  für Luxusimmobilien.

Die jetzt immer häufiger aufgestellte Behauptung, die Freiflächen zwischen den östlichen Pavillons und der Pathologie gehören eigentlich nicht mehr zur Anlage, stehen daher eigentlich auch nicht unter Denkmalschutz, ist daher nachweislich falsch.

Wenn sich herausstellt, dass die Erhaltung der Anlage durch detailgetreueste  Rekonstruktion des Urzustandes nicht oder nur unter  völliger Umkehr der seinerzeitigen Zweckbestimmung finanzierbar ist, müssen zweckmäßigere Wege gesucht werden.  Eine Umwandlung dieser Wohlfahrtseinrichtung zu Luxuseigentum ist keine Lösung.  Die Anlage muss  in ihrem Gesamtbild und in ihrer Funktion erhalten werden und darf nicht aus finanziellen Gründen  unwiederbringlich der Zerstörung preisgegeben werden.

Wir ersuchen sie eindringlich, auch weiterhin zu Ihren Grundsätzen zu stehen, dieses einzigartige Kulturgut als Ensemble zu schützen und damit dieses kulturelle Erbe der Stadt Wien für die Zukunft zu sichern.

Hochachtungsvoll

Die Proponenten der Bürgerplattform Initiative Steinhof
in alphabetischer Reihenfolge

Gerhard Hadinger, Christa Hasengruber, Karl Melber, Christine Muchsel, Edith Steininger, Wolfgang Veit



12.10.2011 Offener Brief an Bürgermeister Häupl

Von der
Bürgerplattform Initiative Steinhof
p.A.: Club International
Payergasse 14,
1160 Wien
e-mail steinhof@gmx.at

An den
Bürgermeister der Stadt Wien
Dr. Michael Häupl
Rathaus
1082 Wien

Betreff: Otto Wagner Spitals - Areal  

Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Bisher hat die in den letzten Monaten betriebene " Bürgerinformation " über Fakten und geplante Bauvorhaben mehr offene Fragen als Aufklärung mit sich gebracht. Wir ersuchen Sie hiermit, umgehend der Bevölkerung, den politischen Entscheidungsträgern, den Bezirksvorstehungen der Bezirke 14 und 16 sowie den Medien offenzulegen, welche Fakten, welche Pläne für das Otto Wagner Spitals - Areal tatsächlich vorliegen.

Als Faktum gilt seit Jahren:
Die Fa. Gesiba kaufte 2008 26.000m2 Baugrund im Südosten der Anlage, für nördlich darüber befindliche 36.000m2 besitzt Gesiba das Vorkaufsrecht.
Diese Zahlen wurden stets bei Bürgergesprächen, in Veröffentlichungen, in Medienberichten genannt.

In der Informationsbroschüre der Bezirke Penzing und Ottakring, anlässlich der Bürgerversammlung in der Spettergarage, wird zwei Mal explizit auf ganz andere Zahlen hingewiesen:
" Im Jahr 2008 har der Bauträger Gesiba ein rund 211.000m2 großes Grundstück im östlichen Teil des Otto-Wagner-Spitals erworben." Das bedeutet, dass die Fa. Gesiba bereits über die gesamte Osthälfte der Anlage - ab Mittelachse - verfügt.
Und diese Flächen natürlich auch nutzen möchte.
Es stellt sich die Frage, ob wirklich alle Gemeinderats - Mitglieder, die  diesem Verkauf zugestimmt haben, über das Ausmaß und die Tragweite korrekt informiert wurden. Warum wurde bisher nie öffentlich darüber gesprochen ? Heute berichtet sogar die Kronenzeitung darüber.

Es ist hoch an der Zeit, endlich alle tatsächlichen Fakten und Pläne auf den Tisch zu legen.
Von Bürgerbeteiligung an diesem Projekt kann bisher ja keine Rede sein.
Da sollte wenigstens die Bürgerinformation ehrlich und klar sein.

Hochachtungsvoll
für die Bürgerplattform Initiative Steinhof
Wolfgang Veit, Christine Muchsel, Karl Melber, Gerhard Hadinger, Edith Steininger, Christa Hasengruber



28.9.2011 Bürgerversammlung Steinhof

Bürgerversammlung Steinhof Wien 28. September 2011

vergrößern mit Klick

Wann? Mittwoch 28.9.2011 von 18-21 Uhr
Wo? Busgarage Spetterbrücke, 1160 Wien, Paltaufgasse 2
Thema: Vamed, Gesiba, Wiener Linien und die Bezirksvertretungen stellen ihre beschlossenen Verbauungspläne und das Verkehrskonzept vor und stehen für Fragen der Beölkerung zur Verfügung.
=> Programm
Anwesende: Es kamen ca 800 Anrainer & Interessierte, auch Bezirksräte, Gemeinderäte und Stadträte
Nicht Anwesende: Der Bürgermeister Dr. Michael Häupl (SPÖ, wohnhaft in Ottakring) fand es nicht der Mühe wert zur Bürgerversammlung zu kommen, ebenso wenig die Vize-Bürgermeister Maria Vassilakou (Grüne). Letztere ist paradoxer Weise in Wien für Bürgerbeteiligungen zuständig.

=> Videos und Beitrag Bürgerversammlung.



21.9.2011: Begehung des Baugeländes Steinhof mit Bezirksvorstehung, VAMED, Gesiba, Anrainer



Video: Lokalaugenschein Steinhof-Gründe am 21. September 2011
Videogröße 130 MB; Dauer: 35 min

Mittwoch 21. 9. 2011, 17-20 Uhr: Rundgang und Besichtigung mit den Firmen GESIBA, VAMED und Bezirksvertretung

* Der unzuständige Bezirksvorsteher Franz Prokop (SPÖ) vom 16. Bezirk moderierte diese Veranstaltung, wobei nicht klar war, ob er nun auf der Seite der Bevölkerung oder auf der Seite der Bauwerber steht. Jedenfalls hat der 16. Bezirk nur etwas mit der zukünftigen Verkehrsbelastung zu tun und nicht mit dem eigentlichen Bauprojekt.
* Da das Baugelände im 14. Bezirk liegt, ist der 14. Bezirk zuständig.
Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner (SPÖ) war aus familiären Gründen verhindert. Leider vertrat sie aber auch kein Stellvertreter, trat zumindest nicht in Erscheinung.
* Architekt Albert Wimmer kam massiv unter Druck der aufgebrachten Anrainer
* Es kamen ca 800 Anrainer und Interessierte (Schätzung Wien-konkret).
Diese wollen nicht nur informiert werden, sondern über das Bauprojekt entscheiden. Dabei machten die protestierende Bevölkerung kein Hehl daraus, dass sie das Bauprojekt ablehnen. Das herrliche Areal, das bis vor kurzem Eigentum aller Wiener war, wurde von der Wiener Politik (genau genommen mit der SPÖ-Mehrheit) aus Profitdenken an die gemeindeeigene GESIBA Wohnbaugesellschaft und an die VAMED verkauft. Damit haben die SPÖ-Gemeinderäte eigentlich die Interessen der Bevölkerung verraten, die nicht einmal befragt wurde.


Auf Anfrage gab Frau Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner (SPÖ) am 22.9.2011 telefonisch gegenüber Wien-konkret bekannt:
* Ob die Pläne schon eingereicht wurde kann man bei der MA37 (Baupolizei) oder direkt bei der GESIBA, Büro Herr Kirschner, erfragen.
* Die Bezirksvertretung kann nur eine Stellungnahme abgeben, entscheidet aber nicht über das Projekt. Dafür ist das Gemeinderat und die Baupolizei zuständig. Die Bezirksvertretung hat noch keine Stellungnahme abgegeben, da ja noch keine Baupläne eingereicht wurden.
* Das Rehabilitationszentrum der VAMED hat schon eine Baugenehmigung. Da gibt es nichts mehr zu beeinspruchen.
* Das Wohnbauprojekt ist noch offen. Es gab auch noch keine Bauverhandlung.
* Bis jetzt ist kein Antrag auf Fällung von Bäumen am Steinhof-Areal bei der Bezirksvorstehung 14 . Bezirk eingebracht worden.
 







Bild links: Lageplan Otto Wagner Spital; gebaut wird im Ostteil
Bild Mitte: Zufahrt Reizenpfenniggasse zur Baustelle;
Bild rechts: Bagger haben bereits ein Gebäude weggerissen





Seit Montag 27.6.2011 werden am Gelände des Otto Wagner Spitals Gebäude abgerissen und der Schutt abtransportiert (Fotos vom 2. Juli 2011)

11.7.2011 Offener Brief an Bezirksvertreter im 14. & 16. Bezirk

An Bezirksräte von SPÖ, ÖVP, GRÜNE und FPÖ in 14 und 16,
an Bezirksvorsteher  in 14, 16
Per mail
Betr. Initiaive Steinhof: Forderung nach sofortigem Baustopp, Offener Brief
Sehr geehrte Bezirksräte ... Bezirksvorsteher ...
Sie haben sich in der Bezirksvertretung für die Abhaltung von Bürgerversammlungen zu „geplanten Bauvorhaben“ im Ostbereich des Otto-Wagner-Spitals ausgesprochen – doch es wird dort bereits abgerissen!
In diesem Stadium empfinden wir Bürgerversammlungen als eine Augenauswischerei mit dem Inhalt „Liebe Bürgerinnen und Bürger ihr dürft dabei Eure Sorgen loswerden und wir sagen Euch, was ohnehin schon passiert ist ...“.
Es sei denn, Sie als Bezirkspolitiker fordern mit entsprechender Vehemenz:
„Sofortiger Abriss-, Bau- und Planungsstopp im Ostteil von Steinhof!“
Dann wäre eine ehrlich gemeinte Chance auf Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gegeben. Denn in der Zwischenzeit wird demoliert, werden Fundamente ausgehoben, wird Geld für Baupläne ausgegeben. 
Was ist bisher passiert? Ohne jede öffentliche Debatte wurde ein Teil des Areals an die GESIBA verkauft (600 Wohnungen?), ein weiteres Grundstück wurde, dem Vernehmen nach, der VAMED übergeben (Rehab-Zentrum?).  Im Hintergrund wurde geplant und konzipiert und etwas davon auch den Bezirksvertretungen Penzing und Ottakring vorgestellt. Auf Anfrage haben es Bezirksverteter abgelehnt, die Unterlagen den interessierten Personen zu übergeben. Also leben wir derzeit vom Hörensagen und „Einblick nehmen“. Inzwischen wird weiter fleißig gebaggert und gezeichnet.
In Penzing und Ottakring sollen im Herbst Bürgerversammlungen nach §104c der Wiener Stadtverfassung  abgehalten werden. In Penzing wird die nächste Verkehrskommission noch Details festlegen. In Ottakring ist dazu eine Auseinandersetzung entbrannt: Bürgerversammlung „so schnell wie möglich“ gegen „so gründlich wie möglich“.
Doch was wollen Sie den Bürgerinnen und Bürgern sagen?
„Wir sind Sachzwängen unterworfen“ „die Pläne sind fertig“ sind dann die zu erwartenden Botschaften auf den Bürgerversammlungen. „Liebe Leute, die Sache ist gelaufen“ als Substanz der Präsentation? Das kann es doch nicht sein!
Dem unvergleichlich wertvollen Ensemble der Steinhof-Anlage droht die scheibchenweise nachhaltige Zerstörung! „Das wird nicht passieren!“ „da werfen wir uns dazwischen!“ Ja? Dann beweisen Sie uns bitte jetzt Ihre Tatkraft.
Wir erwarten von Ihnen den Einsatz für:
„maximale Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Zukunftskonzept der Steinhofanlage!“
„Sofortiger Abriss-, Bau- und Planungsstopp im Ostteil von Steinhof!“ ist da der erste nötige Schritt.

karl melber für die initiative steinhof,        11. Juli 2011



Historisches:

Die neue "Verwertung" des denkmalgeschützten Spitalsgeländes.
(Das Spital heißt seit ein paar Jahren "Otto-Wagner-Spital" (2007 war die 100-Jahr-Feier ); vorher nur "Steinhof".)

Exkurs:
ad Steinhofgründe:
Die Steinhof"gründe" waren 1981 Gegenstand einer Volksbefragung, sind das unbebautes Gelände nördlich/oberhalb der Otto-Wagner-Kirche. Damals sprachen sich 53,5% gegen eine Verbauung aus. Diese Gründe stehen (derzeit) außerhalb der Diskussion. => www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/steinhof.html

Tipp: Otto Wagner Kirche am Steinhof

 





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Das erinnert an nordkoreanische Versammlungen

Bei der Bürgerversammlung am 22.1.2014 werden nur gezählte 300 Bürgerinnen und Bürger aus Penzing und Mitglieder einiger Bürgerinitiativen durch die Ausgabe von Zählkarten zugelassen. Die Bezirksvorstehung von Ottakring hat sich geich ganz aus der Teilnahme an der Bürgerversammlung herausgenommen. Das widerspricht einer demokratischen Willenskundgebung und erinnert an nordkoreanische Versammlungen bei denen nur willige BürgerInnen mit Fähnchen dem Diktator zuwinken dürfen.
Das dürfen wir uns von einer sozialdemokratischen Stadtregierung nicht bieten lassen. Ab heute können Zählkarten telefonisch (Tel.-Nr.: 01-4000-14118) oder per Mail (post@bv14.wien.gv.at) bestellt werden und müssen persönlich in der Bezirksvorstehung Penzing (1. Stock, Zimmer 85) abgeholt werden.
Wie weit die Registrierung der nicht parteilinienkonformen BürgerInnen dabei geht, ist nicht bekannt.
C.         12. Jänner 2014



zuerst Frieden schließen

Sehr geehrter Hr. Mag. Robert Marschall

zuerst einmal vielen dank.
ich habe mehrere tage über die antwort nachgedacht, denn ich glaube es ist nicht ganz so einfach. diese seite der verbauungsgegner habe ich schon vor einiger zeit gesichtet, und so weit als möglich unterstützt.

Was aber wirklich richtig ist?
++natürlich ist eine verbauung (oder eine teilweise verbauung) zu überdenken
++ ein rehabzentrum könnte im richtigen stil erbaut schon ganz gut dazu passen, sowohl von der thematik als auch vom platz

die größte herausforderung, die ich einfach darin sehe ist zuerst frieden zu schliessen mit der vergangenheit, und da gelten einfach hrn. hellingers worte: Die Wahrheit heilt. Sehr viele unterlagen liegen sicher noch irgendwo, Hr. Gross (ein Zeitzeuge) fand keine Erklärung für den Zeitraum von 1.-18.September und die Auslagerung des Lagers. Was passierte dort.

Die damalige Wahrheit beinhaltet sicher auch die Ehrlichkeit, das wir, und besonders Wien als "rassenverseucht" galten, waren wir (österreicher) deshalb so bestrebt, schnellstens bestmöglich dazustehen. Wären die kriege, nicht in der form wie sie beendet wurden, beendet worden, wäre es möglicherweise zur auslöschung von mehr als zwei drittel der bevölkerung gekommen. Als dieser Gedanke in der letzten woche so direkt vor meinem geistigen auge stand, hatte ich schon plötzlich sehr eigenartige gefühle im magen.
   Das wofür Österreich bekannt, geliebt, geachtet und respektiert wird, die Vielfalt der Menschen, Nationen und Kulturen - Soll zu bestimmten Zeiten die größte Schande gewesen sein. Das dabei einige mehr als übereifrig gewesen sein mögen, wird leider eine tatsache gewesen sein, und auch die Schulmedizin hat sich bis heute noch nicht sehr um die Wahrheitsfindung bemüht.
   Es ist immer ein schwieriger Weg bis man zur Wahrheit stehen kann, aber ich persönlich glaube, das man erst nachdem dies geschehen ist (Kundgebungen, hl.Messen, Vertreter der Nationen einladen deren Bevölkerung beleidigt, ermordet und seziert wurden,...) und öffentlich dazu stehen, Archive öffnen,...Ärzte haben sicher irgendwo alles dokumentiert, sonst wäre ja die Forschung an den menschen (oder toten menschen) umsonst gewesen.
   UND ERST DANN, wenn das geschehen ist, besteht die reale möglichkeit für eine gute nutzung für das Gelände, die bauten und das volk (die menschen) das richtige zu tun. ob es ein rehabzentrum wird, oder ein parkur für hundeausbildungen dazu kommt, spielt keine rolle.

Ich verbleibe mit sonnigen Grüßen
Alles Liebe
Karin K.                  25. Juli 2012



Den Steinhof für Universitäre Nutzung widmen !

Die bestehenden Gebäude und das Gelände eignen sich unverändert ideal für einen Universitäts-Campus. Das gesamte Oblekt muss daher noch 2012 durch Gemeinderatsbeschluss im Flächenwidmungsplan für "Universitäre Nutzung" gewidmet werden. Ein Kommittee von Universitätslehrerinnen und Universitätslehrern erarbeit derzeit ein detailliertes Konzept für die inhaltliche, personelle, räumliche unf finanzielle Auslegung der "Akademie am Steinhof Wien".

Anton G.       15. Juli 2012



KAV

Uns wundert nicht, daß der KAV dringend Geld braucht. Der KAV ist der Gipfel der Geldverschwenderei.
Wie sie wahrscheinlich erfahren haben, wird das Wilhelminenspital neu gebaut. Im Zuge dieses Neubaus wird alles was dort steht (ausgenommen von zwei Denkmalgeschützen Bauten) abgerissen.
Darunter auch die um mehr als 15 Mio. Euro 2003 errichtete Zentralküche. Ebenso wird die Tiefgarage abgerissen und 30 Meter weiter neu erbaut.
Dieses Jahr wurden mit großem Pomp und Trara drei neue Stationen eröffnet. Die letzte erst vor zwei Wochen. Allein diese hat 9.8 Millionen gekostet. All das wird in Kürze abgerissen.
Es werden dieses Jahr wahrscheinlich noch zwei weitere neue Stationen eröffnet. (Falls sich die Fertigstellung noch bis zum Abriß ausgeht.)
Wenn auf diese Art geplant wird und unser Steuergeld vor die Abrißbirne geschmissen wird, braucht man sich nicht wundern, daß unsere Kultur- und Naturjuwele verscherbelt werden müssen.

G.H.   20. Juni 2012



Protest

Ich protestiere aufs Schärfste gegen den Verbau der Steinhofgründe gegen den Willen der Bürger!!! Ich, deutsche Staatsbürgerin, kam aus Liebe und Begeisterung zum Wiener Stadtbild und der reichen, in der Architektur erfahrbaren Geschichte hierher. Ich war stolz auf die Bürgernähe, die mir die sozialistische Stadtregierung vermittelte, stolz darauf, daß Wiener Politiker sich der Stellung Wiens als Kulturmetropole bewußt sind.
Leider hat sich dieses Gebaren von Häupl und Co, (ja sogar der Grünen!) als Luftblase, als stimmen- heischende Selbstdarstellung herausgestellt: Seit meinen -wenigen- Jahren des Hierseins erlebt Wien einen unglaublichen Substanzverlust des Stadt bildes (in erschreckender Schnelligkeit) und raubt nicht nur den Touristen, sondern vor Allem den Wiener Bürgern das, was Wien ausmacht und Identität schafft. (Nachfolgende Generationen nicht zu vergessen)

Liebe SPÖ-Regierung: Lassen sie sich nicht blenden von den friedliebenden Wiener Bürgern, die murren, schimpfen, sich aber dennoch zu wenig wehren, wenn SIE Allgemeingut verscherbeln! Es wird eine Zeit geben, in der der Westbahnhof- Anbau als typische Architektur der Zeit des Raubes von Bürgergut, der Gigantomanie und der Klüngeleien mit Investmentfirmen gilt! Sie sind die Vertreter Ihrer Bürger! Wenn Sie deren Meinung so mißachten, wie sie es jetzt tun im Falle der Steinhofgründe und des Augartens, werden Sie Ihre Rechnung erhalten! Die Wiener Bürger haben sich GEGEN die Verbauung ausgesprochen, da kann mit demokratischem Verständnis (was Ihnen wohl fehlt) keine Verbauung stattfinden!

Barbara W.      20. Nov 2011



Rehazentum ist nur der Beginn der Salamitaktik

Ich appelliere an alle zusiändigen, auch politischen Verantwortungsträger, die „Steinhofgründe“ NICHT verbauen zu lassen. Auch das Rehazentum(?) der VAMED ist nur der Beginn der Salamitaktik zur Verbauung. Ein Grünjuwel, das weltweit einmalig ist, darf nicht zerstückelt werden und muß als Ganzes geschützt weden !!
Bin schon neugierig wer das mail zur Kenntnis nimmt und es abdruckt.
Horst Leeb         1. November 2011



Verschandelung des Weltkulturerbes!

Liebe Damen und Herren!

Was wollen wir eigendlich in Wien? wollen wir ein Wien das aus "Modernen" Wohnsilos besteht, oder wollen wir den Schatz an Bausubstanz der über hunderte Jahre in der Österreichischen Hochkultur der Monarchie Österreich Ungarns entstanden ist erhalten und Nutzen!
   Diese Bausubstanz und Weltkulturerbe der Monarchie werden leider von einer Sozialistisch geprägten Stadtregierung seit 1945 systematisch zerstört! Wer den Westbahnhof aus der Kaiserzeit kennt weiß wovon ich Rede!
   Wien ist eine kulturelle Weltstadt geprägt von unter anderen von Otto Wagner die deshalb in Europa geschätzt und besucht wird, da wir diese alten Bauwerke aus der besseren Zeit haben! Für die Modernen Wohnsilos mit einer Raumhöhe von 2,2 Metern kommt jedenfalls keiner nach Wien und wenn Sie heute die sogenannten Mietern fragen ob sie in einer großräumigen renovierten Stilwohnung wohnen wollen, oder in einem Wohnsilo Meter an Meter mit einem Nachbarn der Gesiba wäre ich auf das ergebnis gespannt!
   Solange diese Netzwerke in Wien arbeiten ist es leider unmöglich das Wien zu entwickeln das den Stadtvätern gerecht wird!
   Warum muß die Gesiba auf diesen Gründen Wohnsilos bauen die weder zum Stil noch zum Stadtbild passen? solche Bauten passen weder in den Wienerwald, noch in ein Naturschutzgebiet und schon garnicht zum Otto Wagner Spital!

Bernd           28. Oktober 2011



bin für unwiderruflichen Bau- und Planungsstopp

Als direkt betroffene Anrainerin möchte ich einen unwiderruflichen Bau- und Planungsstopp für die Verbauung der Steinhofgründe!!!

Gründe:
- Erhaltung eines wunderschönen, architektonischen Areals
- Erhaltung der Grünflächen in vollem Umfang, da wunderbares Naherholungsgebiet
- unzumutbarer Anstieg der Verkehrsbelastung durch PKW (CO²-Belastung, Lärm, zu enge Gassen, Stau zur Hauptverkehrszeit, Parkplatzengpass) bes. im 16. Bezirk
- geplantes Verkehrskonzept illusorisch (pro Wohnung mind. 2 PKW-aber zu wenig Abstellplätze, öffentl. Verkehrsmittel werden zu wenig genutzt)
- durch das Rehabilitationszentrum schon vermehrtes Verkehrsaufkommen - mehr ist für diese Gegend untragbar

Ich finde das Areal sollte medizinischen Zwecken zur Verfügung stehen. Durch den Bau des Rehabilitationszentrums entsteht schon ein großer Einschnitt auf der Ostseite mit erhöhter Belastung der Anrainer. Meiner Ansicht nach haben Wohnungen auf einem Spitalsgrund keine Daseinsberechtigung. 
   Des weiteren finde ich die Vorgehensweise der Information der Bürger eine Farce. Wir wurden mehr oder minder vor vollendete Tatsachen gestellt. Der Verkauf von Teilen des Areals und die Änderung des Flächenwidmungsplanes (bzw. die Absichten dahinter) wurden nicht kommuniziert. 
   Auch eine Reduzierung des Projektes kommt für mich nicht in Frage, da es die Probleme nur geringfügig minimieren würde und einer späteren, weiteren Verbauung Tür und Tor öffnet. 
   Im Sinne meiner Kinder, der Umwelt, der Kultur und der Menschlichkeit (nicht Profitgier) hoffe ich auf Ihre Unterstützung.

Regina K.        28. Oktober 2011



Volksvertreter verlieren den Bezug zum Bürger und zur Kultur

Flyer BI Steinhofgründe

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich unterstütze den Protest aller Bürger Wiens und Österreichs, aller Kulturliebhaber und –wahrer; -
weil die Volksvertreter offenbar den Bezug zum Bürger und zur Kultur als eines der wichtigsten sozialen Güter, verloren haben.
   Ich hatte kürzlich Besuch aus dem Ausland,  Freunde und Verwandte, die alle der Meinung waren Wien sei eine Kulturstadt. Die Vorgänge um und die Vorgangsweisen wegen dem Protest revidieren diese Meinung, auch meine.

 Ich darf fragen ob die zitierten Fragen der Initiative “Steinhof erhalten” unberechtigt sind oder sogar schon beantwortet: 
· Wieso wurde in den Unterlagen der Bezirksvertretungen die Bauphase 1 mit Baubeginn 2012 als einheitliches Areal der GESIBA ausgewiesen?
· Wieso erfolgte der Verkauf des Areals für das Rehab-Zentrum an die VAMED im Juni 2011?
· Wieso beginnen Teile der ausgewiesenen Bauphase 1 nun schon 2011 und nicht wie geplant 2012?
· Wie viel Vorlauf benötig die Planung eines Projektes wie das Rehab-Zentrum?
In den Plänen der Fa. VAMED ist der Planentwurf mit 26.5.2011 gestempelt.
Also einen Monat vor dem Kauf des Grundstücks. Ist das üblich? Oder dauert so eine Planung nicht länger? Hat da irgendjemand schon viel früher davon gewusst?
· Wurde der Verkauf des VAMED-Areals ausgeschrieben?
· Zu welchem Preis wurde das Areal an die GESIBA verkauft?
· Zu welchem Preis hat es die GESIBA an die VAMED verkauft?
· Hat die GESIBA damit ihre Verluste an den Gasometerbauten abgedeckt?
· Hat da die Gemeinde Wien einen Vorteil für die GESIBA und VAMED geschaffen?
 
   Ich kann aus der Medienberichterstattung keine Antworten entnehmen, nur Konzept- und Ratlosigkeit, in den letzten Stunden hektisches Versuchen die nicht mehr einzudämmenden Proteste zu beruhigen. Mit Mitteln die derart offensichtlich dem “alten” Agieren und “Drüberfahren” über den eigentlichen Besitzer des öffentlichen Gutes entsprechen, sodass der Unmut nur noch gesteigert wird.
   Der oberste Verwalter der Stadt, Herr Bürgermeister Häupl, lässt sich in den Medien darüber hofieren und nützt als alter “Hase” die Unerfahrenheit des noch grünen Koalitionspartners aus;
die koalierenden Grünen wissen nicht mehr wer ihre Wähler waren und was sie tun sollen, angeblich sind sie ohnehin nicht mehr gegen die “übliche” Vorgangsweise (“Krone” von heute: 300 Wohnungen sind ok??)
 
Ich darf noch ein paar Gedanken anführen:
- gehört nicht ohnehin schon eine Veräußerung eines derartig wertvollen allgemeinen Gutes öffentlich ausgeschrieben und mit Auflagen behaftet?
- sollten nicht unabhängige Gutachter über Natur-, Kulturschutz und Umwelteinflüsse und Auswirkungen Stellung nehmen und nicht im Dunst- und Abhängigkeitskreis der Politik und Verwaltung befindliche?
- wenn der Herr Bundeskanzler sich gestern schon über die Bundesgrünen “lustig” macht mit dem Hinweis auf Wien, sollte nicht endlich vernünftig reagiert werden und der sofortige Baustopp verfügt werden?
Ich meine nämlich dass die ganze Angelegenheit rückgängig gemacht gehört, und der Schaden bei hektischem Weiterbauen und Mauern der größte ist, den man anrichten kann.
 
Sollen alle menschlichen Wesen in dieser Stadtverwaltung beginnen zu agieren wie die sog. Mutbürger und nur mehr das umsetzen was sie auch verantworten können. Die Holzarbeiter der MA 49 sollen nicht als Baustellenvorbereiter im Gelände unterwegs sein;
die Baupolizisten den korrekten Ablauf eines Bauvorhabens überwachen und dafür sorgen dass der eingehalten wird;
die Umweltbehörde ebenso agieren wie bei anderen Bauvorhaben in Schutzzonen,
das Bundesdenkmalamt den Zusammenhang und das Ensemble als solches erkennen,
die Redakteuere aller Medien kritisch und offen berichten;
und vielleicht finden sich Fachleute, auch Juristen(!), die dafür sorgen dass der in diesem Fall wieder gezeigte Dilettantismus der Agierenden auf- und angezeigt wird!
 
Herzensgrüsse,
Klemens Stricker
Steuerzahler, 1230 Wien
Rudolf Waisenhorngasse 216           20. Oktober 2011



Beschwerde Steinhof-Gründe

Sg Frau Vassilakou, sg. Herr Dr.Häupl,
als von den Bürgern gewählte Repräsentanten sind sie verpflichtet schwerwiegende und berechtigte Wünsche und Beschwerden dieser Bürger, vorallem in Zusammenhang mit immer mehr belasteter Umwelt und Erholungsgebieten im Stadtgebiet, zu beachten und in deren Sinn zu berücksichtigen! Dies muss vorallem für das GESAMTE Ensemble der Steinhofgründe gelten, welche in ihrer Einmaligkeit und Bedeutung als Naherholungsgebiet für die gesamten Einwohner besonders der Bezirke 14,15,16,17 unwiederbringlich und UNVERZICHTBAR sind. Jedenfalls stehen diese nicht für das SCHNELLE GELD und zur TILGUNG persönlicher Begierden oder Schulden einzelner BONZEN zur Verfügung!! Sichern Sie sich Ihre Wiederwahl, soferne Sie daran noch interessiert sind, mit einem verantwortungsvollen Entschluss und einer Revidierung etwaiger bisheriger, voreiliger Entscheidungen!!

Freundschaft
Wilfred Proske   19. Oktober 2011



Baustopp Steinhof-Gründe !!!!!!!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Michael Häupl !
Bin seit 2009 Darmkrebspatientin und seit 2010 frei von Metastasen. Ohne meinen Aufenthalt auf dem Erholungsgebiet der Steinhof-Gründe wäre das unter anderem nicht möglich gewesen. Bin anfangs nur meterweise unterwegs gewesen, nach 1 Jahr konnte ich schon zügig mit Stecken und dazwischen auch schon laufen.
Diese wunderbare Luft und dieses unbeschreiblich schöne Jahreszeitenschauspiel kann nur die Natur hervorbringen. Es ist ein Erholungsgebiet für jung und alt und besonders für Kranke.
Vor allem, wenn du mit 1 Meter Abstand in wunderschöne unschuldige braune Rehaugen blickst. Da glaubst du wieder, du glaubst an die Schöpfung, und es werden ungeahnte Kräfte in dir mobilisiert. Sie kennen sicher die Kraft der Selbstheilungskräfte. Mich haben sie wieder gesund gemacht, trotz schlimmster Prognosen vom Krankenhaus.
Bitte lassen Sie das nicht zugrunde richten und denken Sie auch an die Zukunft unsere Kinder.
Ich vertraue Ihnen und danke Ihnen von ganzem Herzen. Sie werden den richtigen Weg finden. Gott schütze Sie mit Ihrer Familie.

Marianne Weiß
1160 Wien, Nauseagasse 31



Die Gemeinde braucht "Kohle"

geschätzte poster,
was die gemeinde wien mit ihrem grundstück macht ist ganz allein ihre sache und geht die anrainer und retter der steinhofgründe genau überhaupt nix an - die gemeinde braucht einerseits die kohle nach dem franken desaster, bankaustria desaster,......... und immer mehr zuwanderer die wir wollen brauchen auch immer mehr wohnraum - also woher die aufregung - sie haben ja schliesslich häupl gewählt der jetzt auf sie scheisst.

beste grüsse ak           3. Oktober 2011 



Kommentar zu @Grüne

Der junge Mann Kovacs der Grünen kann, darf oder will einfach nicht begreifen, um was es hier eigentlich geht. In der Schule hätte er eine 5 kassiert - Themenverfehlung! Die Grünen sind eigentlich nur dafür da, um die Drecksarbeit, wie z.B Parkpickerl für ganz Wien, für die Roten zu verrichten!
Zum Spital: Wenn Vamed im Osten ihr Wellness-Zentrum bauen, wird es dort garantiert nicht mehr ruhig bleiben und den Autobus kann man an diese Seite auch nicht heranführen.
Die von Arch. Wimmer vorgestellten stromlinienförmigen Wohngebäude passen dort einfach nicht dazu. Zu einem Ensemble gehören eben nicht nur Pavillions, sondern auch Bäume und Wege. Wenn man an allen Ecken und Kanten etwas dazu schustert, entstehen architektonische Spannungen die das Auge empfindlich stören! Wenn es so weiter geht, kommt es eines Tages noch so weit, dass am Zentralfriedhof Gräber geopfert werden müssen, weil Wohnraumbedarf besteht!
Retten wir Steinhof!

VIPO          27. September 2011



@ Grüne: Leute wollen kein Verkehrskonzept Steinhofgründe

Presseaussendung der Grünen Ottakring Sept 2011: Verkehrskonzept für Steinhofgründe

Im Att. die gestern Vorm. in der Umgebung verteilte Beschwichtigungs-Propagandakarte der Grünen-Ottakring - mit dem Konterfei von Hrn.K . (!) versehen,  mit dem Versprechen, sich für ein VerkehrsKONZEPT einzusetzen!
 
Die Leute sind wütend - sie wollen kein Verkehrs-KONZEPT, sie wollen gar keinen weiteren Verkehr!
 
D.h., die Grünen setzen sich bereits ausschließlich für den Komfort der zukünftigen Bewohner ein, für Schule, Kindergarten und Verkehrslösungen, die die derzeitigen Bewohner weder brauchen noch wollen!
Ist das Foto von Hrn.K. auf der Karte nicht bereits Personenenkult?
Wie heißt der in Nordkorea? Kim il -?

LG RK             25. September 2011



Video von der "Bürgerinformation" ist genial

Das anlässlich der "Bürgerinformation" wegen der Verbauung des Ostteils des Otto Wagner Spitals gedrehte Video, ist genial. Speziell die Körpersprachen von Architekt Wimmer und Ottakrings Bezirksvorsteher Prokop, sprechen Bände. Wimmer versteckt sich hinter Säulen und lehnt sich hilfesuchend bei seinem Nachbar an, bevor er endlich bereit ist, zu den mit Recht aufgebrachten Leuten zu sprechen, Prokop reibt ständig Kinn und Hals. Vor der Menge gibt man sich selbstbewusst siegessicher und ist unerträglich "herzlich".
   Dieses Vorhaben ist in vieler Hinsicht frevelhaft und man kann nur hoffen, dass sich genug Unterschriften wütender Bürger finden, um dieses unverfrorene Projekt genauso wie den Plan, die Steinhofgründe vor ca. 30 Jahren zu verbauen, in die Sammlung der nicht realisierten Projekte einreihen zu können. 

U.S.        23. September 2011



Prokop: "mit der BI abgesprochen .." ???

M.E. müßte bei diesem fabelhaften Video-Beitrag immer dazugesagt werden, daß die Aussage von Prokop bei  05:41  "mit der BI abgesprochen .." keinesfalls der Wahrheit entspricht, sondern reines Wunschdenken von Prokop ist!!
Das wäre wichtig, glaube ich.
 
LG  CR          22. September 2011



Steinhofgründe: Bitte, nehmt uns diesen Reichtum nicht !

Während 2er orthopädischer Operationen im Otto-Wagner-Spital war die traumhaft schöne Parkanlage ein lebensbejahender Trost. Nicht nur für mich.
Alle Patienten und pflegende Personen stimmten darin überein, dass diese Kostbarkeit zwischen Grosstadt und Wienerwald unbedingt erhalten werden muss.

Man beginnt über die Entstehungs- u.Verwendungsgeschichte nachzusinnen und grosse Dankbarkeit zu empfinden für den seinerzeitigen Einsatz und alle mit der Widmung zuammenhängenden medizinischen Fortschritte. Ich persönlich habe Stolz auf meine Wiener und auch m e i n Wien
gefühlt, auf das grosszügige Kulturerbe. Gleichzeitig stimme ich mit meinen Leidens-genossen im Spital darin überein, dass es nur als Zeichen des ethischen Niedergangs gesehen werden kann, wenn unserer Zeit ein solches ehrwürdiges Kleinnod, eine solch erfrischende Oase, gegen irgendwelche materiellen Interessen eintauschbar erscheint.

Ich hoffe stark auf gründliche Besinnung!
Bitte, nehmt u n s   a l l e n diesen Reichtum nicht!


J. Monika T.     11. September 2011



Offener Brief an Herrn Bürgermeister Dr. Michael Häupl

"... Enteignen Sie nicht die Wiener Bevölkerung um ein wunderschönes Stück Wien!! ...“

Sehr geehrter Herr Bürgermeister!
Sie schreiben im „Heute" vom 20.07.2011 unter „Wien bleibt Wien" eine Hymne auf Wien und preisen u.a. die jahrhundertealten Baujuwele und grünen Parks dieser Stadt. Eines dieser ganz besonderen Juwele ist wohl das Otto-Wagner-Spital auf der Baumgartner-Höhe mit seiner großartigen Parkanlage. Dieses Ensemble war Anfang des 20.Jhts. das fortschrittlichste seiner Art in ganz Europa. Ein Denkmal sozialer Haltung den kranken Menschen gegenüber, ein Hort der allgemeinen Wohlfahrt.
   Sie, verehrter Herr Bürgermeister, sowie die Wiener Bevölkerung, können stolz und glücklich sein, dieses einzigartige Juwel über mehr als  l   Jh. unversehrt erhalten zu haben!
Zu meinem, sowie vieler Bürger Entsetzen, soll nun der Ostteil der Anlage an die gemeindeeigene Baugesellschaft GESIBA verkauft worden sein. Somit würde die Wiener Bevölkerung ungefragt und uninformiert um ihr Eigentum der Wohlfahrt gebracht werden.
Es schwirren Gerüchte über neu zu errichtende Immobilien und Wohnenklaven für Betuchte in den Pavillons. Sollten sich diese Gerüchte bewahrheiten, wäre das wohl das Allerletzte im Sinne unseres schwer erkämpften sozialen Weitesystems und dürfte bei einer rot-grünen Stadtregierung auf gar keinen Fall geschehen!!!
   Als alte, begeisterte Wienerin bitte ich sie inständig, machen Sie diesen unglückseligen Verkauf rückgängig, schützen Sie als Bürgermeister und Biologe dieses einzigartige Ensemble Otto-Wagners, welches durch Verbauung, daraus folgenden Verkehr und Infrastruktur in seiner Einzigartigkeit auf jeden Fall zerstört werden würde.

Enteignen Sie nicht die Wiener Bevölkerung um ein wunderschönes Stück Wiens!!!

Es gibt sicher genug Bedarf für soziale Einrichtungen, welche man dort, nach der erfolgten Absiedlung der Psychiatrie, unterbringen könnte, sodass der ursprüngliche Gedanke der sozialen Wohlfahrt erhalten bliebe und nicht wertvollstes Gemeingut als Spekulationsobjekt verhökert würde.
   Josef Schöffel ging als „Retter des Wienerwaldes" in die Geschichte ein, indem er 1870 den bereits beschlossenen Verkauf des Waldes an ein Holzschläger-Konsortium verhindert hat. Vor genau 30 Jahren hat die Wiener Bevölkerung die Verbauung und somit die Zerstörung der Steinhofgründe verhindert, die daraufhin ein äußerst beliebtes Ausflugsgebiet geworden sind.
   Retten Sie bitte diese großartige Anlage in Ihrer Unversehrtheit für die Wiener und deren Nachkommen.

Mit vorzüglicher Hochachtung und besten Grüssen
Edith Steininger
Alszeile 3/12 1170 Wien         7. August 2011



die auf der Baumgartnerhöhe nehmen meine Proleme nicht ernst

Mir geht es seelisch so treckik vor 3 jahren ist meine Geliebte Mutti gestorben, habe das nie verarbeiten können! Plage mich seit einem jahr mit schmerzen rum meine Psyche ist angenackst, u. die auf der Baumgartnerhöhe nehmen meine Proleme nicht ernst; werde immer wieder nach hause geschickt, mit Medikamenten abgevertigt, so nach dem motto Friss u. stirb du bist uns scheissegal!Habe schon im mai versucht mir die Pulsardern aufzuschneiden aus lauter verzweiflung weil ich nimmer kann!
Sabine A.   30. Juli 2011



Riesen-LKWs & Tafel der VAMED

Soeben komme ich vom Steinhof-Eingang Reizenpfenninggasse zurück - gleich beim Eingang steht seit heute (?) eine Tafel der VAMED, auf der eine Computeranimation des geplanten Rehab-Zentrums zu sehen ist!  Schauen Sie sich das an, es steht dafür.
 
Die dzt. VAMED-Baustelle wird im Eiltempo fertiggestellt, die Riesen-LKWs donnern durch den Eingang Reizenpfenninggasse, Zu-/Abfahrt teils über
16., Michalekgasse - Demuthgasse - Ameisbachzeile bzw.
14., Reizenpfenninggasse - Sanatoriumstraße - Spiegelgrundstraße;
Tempo 30 - wie es hier in der ganzen Gegend vorgeschrieben ist und oft kontrolliert und kassiert wird, wird jedenfalls niemals eingehalten!!
Vielleicht könnte man die Polizei dazu bringen, die LKWs zu kontrollieren, u.zw. nicht nur die Einhaltung der Geschwindigkeit, sondern auch auf techn. Mängel!
Die Staubentwicklung ist schon jetzt enorm, die Anrainer sind erbittert; der Abriß des alten Personalwohnheimes scheint unmittelbar bevorzustehen. Informationen gibt es weiterhin KEINE.

R.  29. Juli 2011



Schließung Jugendstil-Postamt Steinhof

Zeitungsmeldung (Anhang zu Kurier 26.7. http://kurier.at/nachrichten/wien/4064036.php):
Das hübsche kleine nostalgische Jugendstil-Postamt am Eingang zum Otto-Wagner-Spital 14., Baumgartner Höhe 1, mit einem kompetenten Postbeamten besetzt, soll mit Jahresende geschlossen werden!!  Das gehört auch zum Ensemble, Nachnutzung als ....?
Dort gibt es dann weit und breit kein Postamt mehr – als Postpartner schlage ich den Portier in der benachbarten Portierloge oder die danebenliegende Polizeiwachstube vor!!!
Gast 29. Juli 2011



Hauptlast des Verkehrs im 16. Bezirk

Das Otto-Wagner-Spitalsareal liegt im 14. Bezirk, die Reizenpfenninggasse mit Eingang und Einfahrt zum Ostteil ist die Grenze zum 16. Bezirk - d.h ., die Hauptlast des zu erwartenden Verkehrs stadtein- und stadtauswärts wird mit Sicherheit über den 16. Bezirk hereinbrechen!!

Ist das der Grund, daß sich die Bezirke nicht zu Wort melden, weil sie hoffen, der jeweils andere Bezirk fühlt sich angesprochen???

C.     23. Juni 2011





11.7.2012 Otto-Wagner-Spital Steinhof: Initiative Denkmalschutz steigt aus der Mediation aus

Gestern Abend fand der Abschluss der Pre-Mediationsphase Otto-Wagner-Spital Steinhof statt, und der Vertrag für die Hauptmediation wurde unterzeichnet, nicht jedoch vom Verein Initiative Denkmalschutz.
   Die Initiative Denkmalschutz, seit Beginn im Februar dabei, konnte nämlich den Mediationsvertrag inhaltlich nicht mittragen. Die Bedingung, bis Ende August 2012 eine konsensuale Lösung für das östliche Spitalsareal in der Mediation zu finden, ansonsten wird das GESIBA-Projekt durchgezogen, war für den Verein unannehmbar. "Unter dem Damoklesschwert eines solchen Zeitdrucks, noch dazu über die Sommerferien, kann es weder eine Verhandlung auf Augenhöhe noch eine ordentliche, vertrauensvolle und ergebnisoffene Mediation geben", sind sich beide Vertreter des Vereins, Markus Landerer und Claus Süss, einig. Der Generaldirektor der GESIBA, Ing. Ewald Kirschner, hatte dieses "Ultimatum" gesetzt und war zu keiner anderen Formulierung des Zeithorizontes bereit. Die im Bürgerbeteiligungsverfahren vertretenen Politiker der Wiener Stadtregierung, Silvia Rubik (SPÖ) und Dr. Jennifer Kickert (Grüne) haben diese Unverfrorenheit unkommentiert hingenommen. (Aus ähnlichen Gründen ist schon wenige Tage zuvor auch ein Vertreter der Bürgerinitiative Steinhof aus der Mediation ausgestiegen.)

Die Initiative Denkmalschutz ist gemeinsam mit den Bürgerinitiativen im Mediationsvertrag inhaltlich der "anderen Seite" sehr weit entgegen gekommen, von dieser war jedoch kaum Bewegung festzustellen. Unter diesen Vorzeichen wird wohl auch in der Hauptmediation kaum Verhandlungsspielraum übrig bleiben. Vor dem Austritt hat die Initiative Denkmalschutz nachdrücklich ihr Interesse an einer gemeinsamen Fortführung der Mediation und an einer konstruktiven Zusammenarbeit bekundet, war auch bereit, während der Sommerferien zeitlich dichtere Sitzungstermine zu akzeptieren, aber nicht unter einem einseitig diktierten und kontraproduktiven Zeitdruck.

Rückfragehinweis:
   Markus Landerer, Verein Initiative Denkmalschutz, Tel.: 0699 1024
   4216, www.initiative-denkmalschutz.at (ZVR-Nr.: 049832110)



28.9.2011 Gegenbewegung zu den Zerstörungsplänen der Politik

Initiative Steinhof erhalten

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach den turbulenten Vorgängen im Zuge der „Begehung der Steinhofgründe“ am 21. Sept.2011 verspricht nun der zweite Teil der Bürgerinformation durch die Bezirksvertretungen Penzing und Ottakring, sowie den beiden Bauwerbern GESIBA und VAMED, ein turbulenter Abend zu werden.
Nachdem weder von den Bezirksvertretungen noch von GESIBA und VAMED neuen Informationen zu dem mehr als undurchsichtigen Verkehrskonzept an die Öffentlichkeit gedrungen sind und die politischen Parteien beginnen, mit gegenseitigen Schuldzuweisungen  Ihre Messer zu schärfen, lassen engagierte Bürger Ihren Missfallen in emotionsgeladenen Mails und Briefen an Politiker freien Lauf und ergreifen beherzt eigene Initiativen um eine Gegenbewegung zu den Zerstörungsplänen der Politik zu fokussieren.
Hunderte aufgebrachte Bürger wollten am 21.9.2011 keine geschönten Darstellungen eines Zerstörungsprozesses im Areal des Otto-Wagner-Spitals hören, sondern forderten Lautstark die Erhaltung eines mehr als 100 Jahre alten Gebietes für öffentliche Zwecke und die Verhinderung eines geplanten katastrophalen Verkehrschaos in einem verkehrsberuhigten Gebiet am Rande des Wienerwaldes.
Wir von der Bürgerinitiative Steinhof ersuche Sie, über dieses geplante Bauvorhaben und deren enorme schädlichen Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und Zerstörung eines Naherholungsraum der Wiener, eine Augenmerk zu werfen und die Macht der Medien in dem Dienste der Bürger zu stellen.
Hier geht es nicht nur um die Befindlichkeiten einiger Anrainer.
Alle Wiener sind von dem Ausverkauf öffentlichen Gemeinguts für den schnellen Profit und der Zerstörung des weltbekannten Jugendstilensembles von Otto-Wagner betroffen.
Daher laden wir Sie ein, das von der Veranstaltung am 28.9.2011 um 18 Uhr in der Busgarage 1160 Wien, Paltaufgasse 2 (Einladung im Anhang) mitgenommene Stimmungsbild weit über die Grenzen des 14. Und 16. Bezirk hinauszutragen um endlich an einem Einhalten der „D‘rüberfahr-Methodik“ unserer Politik mitzuwirken.

In der Hoffnung auf einen zahlreichen Besuch der Medien und
mit freundlichen Grüßen

Ing. Gerhard Hadinger
Initiative Steinhof
c/o Club International
1160 Wien, Payergasse 14             28. September 2011

Anmerkung Wien-konkret: Zum Glück gibt es auch noch Medien, die keine Regierungsinserate (dzt SPÖ & ÖVP) schalten und zwar aus Prinzip nicht. Wien-konkret wird daher ein Video-Doku machen und ausführlich berichten.



24.8.2011 VP-Gerstl zu OWS: Viele Fragen bleiben unbeantwortet - Informationswüste Wien!


Vertreter der GESIBA und VAMED glänzten durch Abwesenheit.
"Viele Fragen blieben im heutigen Sondergemeinderatsausschuss für Gesundheit unbeantwortet", so ÖVP Wien Stadtrat Wolfgang Gerstl in einer ersten Reaktion auf die heutige Sitzung. Da keine Vertreter von GESIBA und VAMED zugegen waren, konnten die für die Bevölkerung so essentiellen Fragen nicht beantwortet werden. Weder die Frage des Baubeginns, noch die des Betriebsstarts oder wie die Besucherströme geordnet werden sollen wurde erörtert. Dem Wiener Krankenanstaltenverbund sind offensichtlich die Inhalte bezüglich des Rehab-Zentrums nicht nahe gebracht worden. Die Bürger müssen nun einen weiteren Monat lang ausharren, bis zusätzliche Informationen bei einer Bürgerversammlung (am 28. September) präsentiert werden. "Es ist jedoch fraglich, ob es hier zu neuen Erkenntnissen kommt, oder ob die Bevölkerung weiter auf Details warten muss", so Gerstl, "Schade, dass man den Verantwortlichen offensichtlich jede Information aus der Nase ziehen muss!" Auch die Rolle der Grünen sei in diesem Zusammenhang erwähnenswert. "Die Grünen haben nicht einmal eine Frage gestellt, sondern nur darauf verwiesen, dass beschlossene Dinge endlich realisiert werden müssen. Damit haben sie sich von ihrer einstigen Rolle als Bürgerinformationspartei vollständig verabschiedet. Nach nicht einmal einem Jahr Regierungsbeteiligung sind sie bereits eine kritiklose JA-Sager Partei geworden und fungieren als Mehrheitsbeschaffer für die Wiener SPÖ", so Gerstl abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916,
OTS0183    2011-08-24/14:27



24.8.2011 FPÖ: Otto-Wagner-Spital - SPÖ und Grüne im Stil "Ost-Berlin 1961"


Rotgrünes Projekt wird DDR-mäßig durchgezogen.
Die Sondersitzung des Gesundheitsausschusses zum OWS wurde von SPÖ und Grünen im Stil "Ost-Berlin 1961" abgeführt. Die "Berliner Mauer des Schweigens" wurde lediglich von vereinzelten Standsätzen sowie Halb- bis Nichtauskünften unterbrochen, kritisieren die FPÖ-Gemeinderäte Mag. Gerald Ebinger und Wolfgang Seidl. Die von den Wiener Grünen zu Oppositionszeiten noch unter wüsten Ankettungsandrohungen vehement eingeforderte "BürgeInnenbeteiligung" findet nicht statt, das Millionen-Projekt wird ohne Rücksicht auf die Lebensqualität der Anrainer und den Denkmalschutz eiskalt durchgezogen, sind die Mandatare entsetzt.
Rückfragehinweis: FPÖ-Wien 4000/81747
OTS0168 2011-08-24/13:38



30.6.2011 Otto Wagner Spital: ÖVP und FPÖ setzen sich durch: Bürgerversammlung muss ehest möglich stattfinden


Rot-Grüne Verzögerungstaktik verunsichert Bürger/innen.
"Weil SPÖ und Grüne nicht verstehen wollen, dass die Anrainerinnen und Anrainer des Otto Wagner Spitals aus Uninformiertheit über die geplanten Bauvorhaben und deren Auswirkungen auf die Umgebung mehr als verunsichert sind und daher unverzüglich informiert werden müssen, haben wir im Interesse der Bürgerinnen diesmal einen gemeinsamen Weg eingeschlagen", erläutern die beiden Klubvorsitzenden von ÖVP und FPÖ, Astrid Buk und Mag. Georg Heinreichsberger ihr Verlangen nach einer Bürgerversammlung zur Bebauung des Otto Wagner Spitals.
   Demnach haben ÖVP und FPÖ von ihrem Minderheitenrecht Gebrauch gemacht, mit der Unterschrift eines Fünftels der Mitglieder der Bezirksvertretung eine Bürgerversammlung zu erzwingen. Diese muss nun - wenn es nach ÖVP und FPÖ geht - ehest möglich, spätestens jedoch in der ersten Schulwoche nach den Ferien, stattfinden.  Der hastig in Reaktion auf den ÖVP-Antrag nach einer Bürgerversammlung eingebrachte rot-grünen Antrag würde erst eine Abhaltung zwischen September und November 2011 vorsehen.
   "Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf Information im Vorfeld, besonders dann, wenn die Verunsicherung so groß ist", betont die VP-Klubvorsitzende Buk, "es kann nicht angehen, dass betroffene Anrainer/innen von der rot-grünen Mehrheit so lange im Regen stehen gelassen werden!"
  Der FP-Klubvorsitzende Heinreichsberger meint: "Wir werden den Bürgern in entscheidenden Bereichen, besonders aber im Zusammenhang mit den OWS-Areal, die Plattform für ihre Wünsche, Sorgen und Anregungen geben, denn seit der letzten Wahl haben wir auch die politische Stärke dazu."
   "Mit Scheinbekenntnissen darf man Bürger nicht ruhig stellen, echte Bürgerbeteiligung muss anders aussehen, als jene, wie sie von SPÖ und Grünen praktiziert wird. Es ist skandalös, wie dabei die Menschen für dumm verkauft werden. Diese Verzögerungstaktik muss endlich ein Ende haben!" so die beiden Klubvorsitzenden abschließend.
Rückfragehinweis:  ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien,    Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
OTS0401    2011-06-30/17:55



27.6.2011 FPÖ-Heinreichsberger: Anrainer rund um Otto-Wagner-Spitalsareal müssen rasch eingebunden werden


Wie bereits im Mai in der Tageszeitung "Die Presse" zu lesen war, steht der Baubeginn beim Otto-Wagner-Spitalsareal unmittelbar bevor. Der Bau von 600 Wohnungen wird durch die gemeindeeigene GESIBA erfolgen. Eine Bürgerbeteiligung erst im Spätherbst, wie von Rot und Grün gefordert, ist daher jedenfalls zu spät, kritisiert heute der Klubobmann der FPÖ-Ottakring, Mag. Georg Heinreichsberger.
   Geplante 600 Wohnungen, das bedeutet mit Sicherheit über 2.000 neue Bewohner und an die 1000 zusätzlichen KFZs! Daraus ergibt sich eine Reihe von Fragen: Wo werden diese Autos parken? Am Spitals-Gelände? In der Umgebung? Wird es Tiefgaragen geben und wo? Die  Anrainer und eigentlich alle Bewohner dieser Gegend wissen bisher nichts überdiese Pläne, ärgert sich Heinreichsberger über die miese Behandlung Bürger. Seit es vor ca. fünf Jahren zu massiven Protesten, Einsprüchen, Versammlungen usw. kam, dringen überhaupt keine Informationen mehr nach außen!  Zu hoffen, dass die neuen Anrainer alle Radfahrer sind und es daher kein Verkehrsproblem gibt, ist wohl  illusorisch.
   Das Otto-Wagner-Spitalsareal liegt zwar im 14. Bezirk, die Reizenpfenninggasse, in der der Eingang bzw. die Einfahrt zum Ostteil sein wird, ist jedoch die Grenze zum 16. Bezirk. Das bedeutet, dass die Hauptlast des zu erwartenden Verkehrs voraussichtlich auch über Ottakring hereinbrechen wird. Aber schon vorher werden die leidgeplagten Anrainer Baulärm, -verkehr, -schutt usw. über sich ergehen lassen müssen.
   Angesichts dieser Umstände tut eine rasche Befragung Not, um den Anrainern die Möglichkeit zu geben, Ihre Sorgen kundzutun. Allerdings scheint es, als würden Rot und Grün ihre übliche Verhaltensweise, nämlich Zeit zu schinden, fortsetzen. Immer wieder werden dringende Resolutionen der Opposition an die Kommissionen und Ausschüsse zugewiesen bis sich die Dringlichkeit erledigt hat. Schon heute ist daher klar, dass mit dieser Verzögerungstaktik auch das Mitspracherecht betroffener Bürger des Otto-Wagner-Spitalsareals absichtlich verhindert wird. Für das permanente Drüberfahren über die Menschen werden die Herrschaften von SPÖ und Grüne aber sicherlich noch die Rechnung präsentiert bekommen, so Heinreichsberger abschließend.

Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien, Pressestelle
OTS0235    2011-06-27/18:13



27.6.2011 Grüne Ottakring/Kovacs: Echte BürgerInnenbeteiligung statt VP-Scheininfo


Einmal mehr beweist die ÖVP völlige Unwissenheit über die aktuellen politischen Vorgänge in Ottakring. Die ÖVP setzt in Sachen Bebauung des Otto-Wagner-Spitals auf Panikmache statt bestmöglicher Information. Die Grünen klären auf: Gemeinsam mit dem roten Koalitionspartner wird ein Antrag auf BürgerInnenversammlung in die nächste Bezirksvertretungssitzung eingebracht. "Es ist zentrales Interesse der rot-grünen Bezirksregierung, die betroffenen AnrainerInnen bestmöglich über das Bauprojekt und das dazugehörige Verkehrskonzept zu informieren," betont Joachim Kovacs, Klubvorsitzender der Grünen Ottakring.
   Warum die VP völlig unbegründet auf einen Termin in den Sommerferien drängt, ist nur schwer nachzuvollziehen, insbesondere da die Einreichpläne des Bauträgers bis dato noch nicht vorliegen. "Aus Mangel an eigenen Inhalten scheint man einen schlecht vorbereiteten Schnellschuss mitten in der Haupturlaubszeit einer ernstgemeinten BürgerInnenbeteiligung vorzuziehen. Doch das wird es mit den Grünen Ottakring nicht geben. Bei uns stehen die BürgerInneninteressen an erster Stelle", so Kovacs.
   In letzter Zeit glänzte die schwarze Bezirkspartei lediglich durch Abwesenheit bei diversen Bezirksterminen. "Bezirkspolitik ist eine Menge Arbeit. Ich freue mich, dass rot und grün im Bezirk einen Weg gefunden haben, gut zusammenzuarbeiten. Dass dies bei der VP auf Unverständnis stößt, mag an ihrer Betonierer- und Nein-Sager-Mentalität liegen," schließt Kovacs.
Rückfragehinweis:   Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, presse.wien@gruene.at
OTS0200    2011-06-27/14:59

Anmerkung Wien-konkret: Wenn nicht einmal noch die Einreichpläne des Bauträgers vorliegen, warum fahren dann schon die Bagger am Gelände?
Liebe Grüne: Bitte ihre Informationen über das Bauprojekt an Wien-konkret senden. Wenn schon bisher keine Bürgerversammlung abgehalten wurde, dann würden wir zumindest gerne unsere Leser & Lerserinnen informieren. Die Bauarbeiten laufen ja schon. Wie lange wollen sie warten mit der Aufklärung der Anrainer? Bis das Projekt fertig ist?



27.6.2011 ÖVP-Buk: Grüne Ottakring verhindern zeitgerechte BürgerInnenversammlung zur Bebauung des OWS


"Dass die SPÖ heikle Themen auf die lange Bank schiebt, ist keine neue Erfahrung. Dass aber nun auch die Grünen, die noch bis vor einem Jahr massiv gegen die Verbauung des Otto Wagner Spital-Areals gekämpft haben, diesen Weg mitgehen und damit all ihre basisdemokratischen Werte über Bord werfen, ist mehr als enttäuschend", kritisiert die Ottakringer VP-Klubobfrau Astrid Buk. Rot-Grün hatte heute empfohlen, den VP-Antrag zur Abhaltung einer Bürgerversammlung zur Bebauung des Areals am Rande des Otto-Wagner-Spitals der Verkehrskommission zuzuweisen und nicht, wie von der ÖVP gefordert, sofort abzustimmen.
   "Aufgrund der Brisanz und terminlichen Dringlichkeit ist die Abhaltung einer Bürgerversammlung - nachdem die ersten Bauarbeiten nun unmittelbar bevorstehen - sinnvoll und notwendig. Unter Einhaltung der 6-Wochen-Frist wäre laut unserem Antrag die Abhaltung bis Mitte August erforderlich", erläutert Buk. Mit einer Zuweisung an die Verkehrskommission verhindern die Grünen wissentlich diese zeitgerechte Bürgerversammlung und verzögern die Abstimmung bis frühestens Ende September.
   Betroffene Anrainer/innen derart im Regen stehen zu lassen, zeige, welches Demokratieverständnis der rot-grünen Vorgangsweise zugrunde liege. Diese sei den Bürger/innen unzumutbar.
   Die ÖVP kündigt an, weiterhin an der sofortigen Abhaltung einer Bürgerversammlung festzuhalten. Besonders die Grünen würden daran gemessen, ob sie zu ihren Worten und ihrem Bekenntnis zu direkter Demokratie auch weiterhin stehen. Bis zur Bezirksvertretung am Donnerstag hätten die Grünen ja noch Zeit, sich ihrer ursprünglichen Worte und Werte zu besinnen.
   "Wer nämlich argumentiert, dass die Bürgerversammlung jetzt nicht stattfinden könne, weil Urlaubszeit ist, hat nicht nur überlesen, dass unser Antrag auch eine schriftliche Information über die Detailplanungen an die Anrainer/innen beinhaltet und vergisst, dass betroffene Bürger/innen verständlich missmutig, weil ignoriert und uninformiert, nach dem Urlaub zur Großbaustelle zurückkehren werden", meint die VP-Klubobfrau abschließend und kündigt an, weiter auf eine sofortige Abhaltung einer Bürgerversammlung zu drängen.

Rückfragehinweis:   ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien   Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916,
OTS0111    2011-06-27/11:51