Wien

Die Wiener Grätzeln



Am Naschmarkt / Point of Sale
Copyright: Herschberger

Durch den Boom der Wiener Lokalszene der letzten 15 Jahre entstand ein Phänomen - , die Entstehung von so genannten „Grätzeln“.

Bekannte Pioniere waren etwa das legendäre „Bermuda-Dreieck“, das in den frühen 80er-Jahren Szene-Bars und In-Lokale hervorbrachte, die zwischen Synagoge und der uralten Ruprechtskirche einen beliebten Anziehungspunkt bilden sowie die unzähligen Beisln und Cafés der engen Bäckerstraße.

Auch der Spittelberg bildete mit seinem Barockambiente die idealen Vorrausetzungen für ein Grätzl - die dortige Szene ist noch immer sehr dynamisch und hat sich inzwischen auch auf die benachbarten Gassen ausgedehnt.

Das Gleiche passierte auf dem Margaretenplatz mit dem „Schlossquadrat“, rund um die Universität und dahinter auf dem Campus des alten AKH (Allgemeines Krankenhaus), und vor allem am Naschmarkt: Ehemals als konservativ verschrien entstand an der Wienzeile in den letzten Jahren ein unverzichtbaren Treffpunkt der jungen, hedonistischen Bewohner Wiens mit internationalem Geschmack – vor allem am Samstag findet man kaum einen Platz. Nach dem Einkauf am Markt oder am Flohmarkt werden die umliegenden Lokale besucht - bis spät in die Nacht.

Auch das benachbarte Freihaus-Viertel bietet so Einiges: das Angebot reicht von Kaffeehäusern, einer Kochbuchhandlung, in der auch gekocht wird, bis hin zu urigen Studentenlokalen.

Sehr beliebt ist zur Zeit auch das MuseumsQuartier mit einer genussvollen Verbindung zwischen Kunst und Gastronomie; nicht weit davon ist der Gürtel, wo sich Einiges abspielt: in den alten Stadtbahnbögen gibt es dutzende kleine, trendige Lokale, die abends den Bereich vom Lerchenfelder bis zum DöblingerGürtel  beleben.

Kurz: Wien ist lebendig!

 



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