Wien
    

Verkehr & Umwelt:

Manchmal ergänzen sich die Anliegen des Umweltschutzes und die des Verkehrs. Manchmal wird Verkehr & Umweltschutz aber auch sehr kontroversiell diskutiert. Oft fehlt eine gute wissenschaftlich Erforschungen der Ursachen von Umwelt- & Verkehrsproblemen und ebenso der erhofften Auswirkung von geplanten Maßnahmen. Wird nämlich zu gründlich geforscht, so kann es Jahre dauern, bis die Ergebnisse vorliegen. Das kann für die betroffenen Anrianer unzumutbar lange sein. Deshalb muss die Politik manchmal rasch - auch bei fehlenden Informationen - entscheiden.
(Tut sie aber leider nicht immer und manchmal entscheidet die Politik sogar zu Gunsten der Firmen & Konzerne, anstelle zu Gunsten der Bevölkerung. Es geht den Politikern halt auch ums Geld und nicht nur um Gesundheit & Lebensqualität der Bevölkerung). 
 



Fluglärm: nachweisbar unnötige Flugroutenverlegung nach Liesing


Das Gedröhne von Flugzeugen, die noch nach 21 Uhr im Minutenabstand über Liesing starten, machen klar, dass das absurde Szenario welches den Liesingern seit Jahren geboten wird, kein Alptraum sondern die harte Realität ist. 
   Während die Austro Control seit Jahren behauptet, eine fünfte Flugroute über Liesing wäre aus Kapazitätsgründen unumgänglich notwendig gewesen, können laut UVE-Unterlagen zur 3. Piste bei steigenden Flugaufkommen sogar 15.5% aller Abflüge auf einer einzigen Flugroute abgewickelt werden und zwar auf genau jener, die von Ost nach West über das dichtest besiedelte Liesing verläuft. Womit aber auch ersichtlich ist, mit welcher Kapazität einer Flugroute man auch in Österreich mindestens planen darf - durchschnittlich 95 Starts pro Tag. Eine einfache Kopfrechnung zeigt, dass die durchschnittlich rund 200-250 Starts pro Tag von der Piste 29 also auch problemlos auf 3 Flugrouten abwickelbar sind und es somit sicher keiner fünften Flugroute bedurfte. (Davon abgesehen gehen sich 5 Flugrouten auch ohne Flugroute über Liesing mit immer noch ausreichendem seitlichen Abstand aus.)...
   Scheinbar ging und geht es bei der Flugroutenverlegung nach Liesing in Wahrheit also nur um die rücksichtlose Durchsetzung der Interessen der Airlines, denen jeder minimale Umwege erspart werden soll, zumindest wenn dieser nicht andere Vorteile für die Aviation Group bringt. Womit sich der Flughafen offensichtlich einen Standortvorteil auf Kosten der betroffenen Bevölkerung und des Steuerzahlers verschafft. Denn die Allgemeinheit wird auch für die unnötig hohe Gesundheitskosten durch das Überfliegen unnötig vieler Menschen zur Kasse gebeten.

Mehr Infos => Bürgerinitiative Liesing gegen Fluglärm



Das Lärmproblem entlang der A22 Donauuferautobahn in Wien

Bilder: Foto vom Wohnzimmer auf die A22 und die dazugehörige Lärmkarte


Bilder: Foto vom Wohnzimmer auf die A22 und die dazugehörige Lärmkarte; © IG Donaucity

Bewerbung des Wohnobjektes:
Beworben wurde die Donaucity so: "man wird von der nahen A22 nichts hören, nichts sehen und  nichts riechen".
Es gab ganz konkrete Pläne die A22 bis zur Brigittenauer Brücke einzuhausen und zu bebauen. Die Tatsache, dass als Räume der Wohnungen zur A22 weisen, beweist weiters, dass alles ganz anders geplant war, dann jedoch die Menschen ihrem lauten Schicksal überlassen wurden. 

Wirklichkeit:
Bei uns rasen täglich 120.000 Fahrzeuge an den Schlafzimmerfenstern vorbei, ohne jeglichen Schutz. Offiziell verhindert eine Dienstanweisung des BMVIT aus dem Jahr 2006 den Schutz von Gebäuden, die nach 1.1. 1996 baugewilligt wurden (DC Mai 1996). Ganz egal wie laut es dort ist!!!. Natürlich gibt es Ausnahmen, wenn dies politisch gewünscht ist. Wir allerdings rennen seit Jahren gegen eine Wand, obwohl eine lärmtechnische Untersuchung der ASFINAG (!) bis zu 70 Dz nachts bescheinigte.
 
Mehr Infos => Interessensgemeinschaft Donaucity





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