137.885 Unterschriften gegen Hundekot in der Stadt WienDie Initiative "Eltern gegen Hundekot" überreichte am 11. Mai 2006 im Wiener Rathaus der Stadtregierung eine von 137.885 Wienern unterschriebene Anti-Hundekot-Petition. Darin werden wirksame Maßnahmen gegen Hundekot gefordert.
Es sind rund 45.000 Hunde sind in Wien gemeldet. Die Dunkelziffer der unangemeldeten Hunde ist wahrscheinlich doppelt so hoch. Von den Hunden werden bis zu zehn Tonnen Kot täglich in den Straßen und Parks von Wien hinterlassen. Das sind für Wiens Eltern unhaltbare Zustände. Sie sind aus hygienischen Gründen um die Gesundheit ihrer Kinder besorgt. Die Hundstrümmerl-Petition im Klartext:"Daher fordern wir die Wiener Stadtregierung, insbesondere Bürgermeister Dr. Häupl und Umweltstadträtin Mag. Sima, auf, der Verkotung Wiens durch Hunde dringendst Einhalt zu gebieten! In einer wienweiten, mehrjährigen Kampagne, durchgeführt von der Wiener Stadtverwaltung, soll nach allen Erkenntnissen der modernen Öffentlichkeitsarbeit das Beseitigen von Hundekot durch die jeweiligen HundebesitzerInnen thematisiert und beworben werden. In Folge einer solchen Kampagne ist die Wiener Stadtverwaltung aufgefordert, für die Umsetzung der diesbezüglich bereits bestehenden Gesetze (StVO, ReinhalteVO, GrünanlagenVO, etc.) zu sorgen."
Diese konnte man bis 30. April 2006 unterschreiben.
"Wien ist kein Hundeklo"...Wieso?
* Weil es in Wien selbstverständlich ist, Hunde an jeder Straßenecke und in jedem Fleckchen Grün ihr Häufchen absetzen zu lassen. * Weil es in Wien zwar mehrere Gesetze und Verordnungen gibt, die den Umgang mit Hundekot regeln, sich aber niemand um deren Umsetzung kümmert. * Weil in Wien die "Sackerlmethode" (das Entsorgen von Hundekot mittels Plastiksackerl) noch keine alltägliche Kulturtechnik (ähnlich dem Mülltrennen) darstellt.
Schade eigentlich, denn ... * ... Hundekot im öffentlichen Raum relativiert die vielfältigen positiven Wirkungen, die das Zusammenleben von Menschen und Hunden mit sich bringt. * ... Hundekot im öffentlichen Raum ist ein Hygieneproblem, das vor allem Kleinkinder in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkt. * ... Hundekot im öffentlichen Raum ist ein urbaner Stressfaktor.
Quelle und Zusatzinfos: www.hundekot.at
Gemeinde Wien: Infos über Hundezonen, Hundeausläufe und Hundeklos in Wien => Klick Siehe auch => Wiener Reinhalteverordnung & Hundekot

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Leserreaktionen:Wie kommt man bitte an die Hundetaferl: "Gackerl ins Sackerl"? Ute Sch. Email: 5.10.2006
Redaktion Wien-konkret: Das Problem wurde an die zuständigen Stellen der Wiener Stadtverwaltung zwecks Bearbeitung weitergeleitet. Sobald es eine Rückmeldung gibt werden wir sie hier ergänzen.
Sehr geehrter Herr Mag. Marschall!
Vielen Dank für Ihre Anfragen. ... Die Pickerl und Plakate zur Hundekampagne können Sie bei der wien.at-Leser/Innen-Hotline 01-277 55 kostenlos bestellen. Ich hoffe hiermit Ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben. Sollten Sie dennoch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das Misttelefon (5 46 48).
Mit freundlichen Grüßen Mag. Elisabeth Netherer (Abfallberatung) -------------------------- Journaldienst MA 48 - Inforeferat Einsiedlergasse 2, 1050 Wien Tel.: +43-1-58817-96073, Fax.: +43-1-58817-9996128 E-Mail: ai@m48.magwien.gv.at
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wünsche einen schönen tag, will nur sagen das es immer hunde und kinder gegeben hat, aber die verschmutzungen die, die menschen hinterlassen sind noch viel ärger. für diese menschen gibt es gar keinen ausdruck den sau oder schwein wäre eine beleidigung an das tier. ausserdem ist der kot ein natürlicher dünger, wo heute so auf bio geachtet wird, finde ich die kampane für sinnlos. mfg. mayer Datum: 19.9.2006
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