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Hundeführerschein mit 1. Juli 2010 / Liste der betroffenen HundeListe der betroffenen Hunde: Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Mastino Napoletano, Mastin Espanol, Fila Brasileiro, Mastiff, Bullmastiff, Tosa Inu, Pitbullterrier, Rottweiler, Dogo Argentino (Argentinischer Mastiff). Der Führschein gilt auch für Mischlinge.
Wichtige Informationen zur Hundeführerscheinpflicht: * Der Hundeführschein muss innerhalb von 3 Monaten ab Beginn der Haltung erworben werden. * Das Mindestalter des Hundes zum Zeitpunkt der Prüfung muss 6 Monate betragen. * Das Mindestalter des Hundehalters muss 16 Jahre betragen. * bestehende Besitzer von "Kampfhund", müssen den Hundeführschein innerhalb eines Jahres ab Inkrafttreten des neuen Gesetzes absolvieren. * Der Hundeführerschein ist bei jedem Ausgang ("Gassi gehen") mitzunehmen und der Polizei auf Verlangen vorzuweisen. Die Polizei kann in Zukunft nicht nur Strafen, sondern bei einer Gefahrensituation den Hund auch dem Besitzer wegnehmen und in Verwahrung nehmen.
Mehr Infos => Wiener Hundeführerschein 
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Bundestierschutzgesetz: "Wien ist vorbildhaft" |  | 
|  v.li.n.re.: Dr. Walter Reisp, StR. Mag. Sonja Wehsely, Boris (Hund), Mag. Hermann Gsandtner und Maggie Entenfellner
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Seit 1. Jänner 2005 hat Österreich ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz. In Wien fand am 4. 10. 2005 aus diesem Anlass eine von der MA 60 - Veterinäramt veranstaltete Enquete zum Thema "Neun Monate Bundes-Tierschutz- Gesetz in Wien" statt, im Rahmen derer Fachleute ihre bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Gesetz diskutierten. Tierschutzstadträtin Sonja Wehsely eröffnete die Enquete. Sie begrüßte insbesondere den im Bundestierschutzgesetz verankerten Ausstieg aus der Käfighaltung - ab 2009 müssen alle Betriebe auf andere Systeme umgestellt haben. Sehr positiv habe sich außerdem die seit 1. Jänner 2005 bestehende Tierschutzombudsstelle entwickelt. Mehr als 3.500 Anrufe haben Tierschutzombudsmann Hermann Gsandtner und sein Team bis zum 4. 10. 2005 verzeichnet.
Mehr Infos unter Wiener Tierombudsstelle 


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Tiere sind Lebewesen und keine Sache oder Dingsehr geehrte damen und herren! bei mir fängt tierschutz so an: tiere haben herz, nerven und gefühle, sie sind lebewesen und keine sache oder ding. da gehört einmal angesetzt in der politik! nutztiere leben ein lebenlang auf spaltböden ohne je sonne, wiesen und frische luft je erlebt zu haben. dann werden sie auf lkws mit hieben, tritten und spitzen mistgabeln raufgetrieben. kilometerweit irgendwo bei wind und wetter, ob heiss oder kalt auf schlachthöfe gebracht, etc. bei manchen haustieren ist das nicht besser. ich könnte noch viel mehr aufzählen, aber das tut weh. es gehört einfach mehr aufgezeigt und gemacht.
hundeführerschein , naja, da müsste die alte dame mit 80 jahren mit ihrem dackel susi auch hin, denn dieser dackel beisst fast einen jeden. hoffentlich ändert sich einmal was, den wir sind nicht alleine auf dieser welt. danke für das zuhören oder lesen . mfg jahrelanger pferde, hunde und katzenbesitzer.
danke lg karin E-mail 24.8.2010 

Hundezonen ohne Zaun, dafür mit Radweg! | 
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|  Radweg durch die Hundezone; © ZVG
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Betrifft: Hundezone Durchlaufstrasse hinter der Winarskystrasse, 1200 Wien! Anbei ein paar aufschlussreiche Bilder zweier Hundezonen Abschnitte die sich im Bereich der Durchlaufstrasse zwischen Pasettistrasse und Vorgartenstrasse mit Kreuzug der Leystrasse befindet und die als Hundezone nicht nur ein Glanzstück von Schildbürgerei, sondern auch eine Frechheit zugleich ist. Keine Hundezone ist überhaupt eingezäunt und der Abschnitt von der Pasettistrasse zur Leystrasse beherbergt anstelle eines Fußweges eine Radzone durch die Hundezone hindurch! Konflikte mit Radfahrern sind hier an der Tagesordnung und Vorfälle daß aggressive Radfahrer auf die Hunde treten oder mit den Luftpumpen beim Vorbeifahren auf die Hunde bzw. Besitzer einschlagen, sind hier keine Seltenheit! Die Beschilderungen der Hundezone sind so angebracht, daß Sie kaum wahrnehmbar von den Radfahrern sind und auch der verwilderte Teil zwischen Leystrasse und Vorgartenstrasse der Hundezone ist für Jogger und Fussgeher schwer bis gar nicht ersichtlich.Eine Hundezone die also tagtäglich zu Konflikten führt und deren Planung, sowie Ausführung wohlein Wahnsinniger oder totaler Hundehasser begangen hat.Auch Dies ist dem zuständigen Bezirksvorsteher absolut Schnurz und Piepegal, sowie auchsämtliche andere Anliegen, die nicht moslemischer herkunft sind!
L.G. Gerahrd R. 29.6.2010 
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* 21.8.2010: "Kleine Zeitung" Kommentar: "Wir Wohlfühlvegetarier" (Von Thomas Götz)Wer die Absurdität menschlichen Verhaltens studieren will, muss nur beobachten, wie wir mit anderen Säugetieren umgehen. Wir lieben sie, wir quälen sie, wir essen sie und finden das ganz logisch. Wer Hunde verzehrt und Affen, ist uns ein Barbar, wer an ihnen medizinische Tests vollzieht, ein Wissenschaftler. Manche Rassen nennen wir Haustiere, andere Nutztiere. Die einen werden gezüchtet und wohnen im Zimmer, die anderen werden produziert und in Ställen gestapelt. Vor den Folgen der Unterscheidung schützen uns dicke Wände. Wer schon einmal in einem Schlachthof war, weiß, wovor wir uns da abschotten, damit wir so weiterleben können wie bisher. Was dort geschieht, weiß jeder halbwegs wache Mensch. Den Griff zum Kotelett behindert das nicht. Ich war vor Jahren in einem Schlachthof. Für einige Zeit hat mir das den Appetit auf Fleisch verdorben. Das Schreien der verängstigten Tiere, die genau wussten, wohin sie getrieben werden, klingt mir noch im Ohr. Nachhaltig war die Erschütterung nicht. Zu tief saß die Gewohnheit, zu groß war der Genuss, zu einfach ist es, nicht daran zu denken, woher das Fleisch kommt, das wir essen. Der amerikanische Autor Jonathan Safran Foer lenkt den Blick wieder dorthin. In Amerika hat "eating animals" eine Grundsatzdebatte über Tierhaltung ausgelöst. "Tiere essen", die deutsche Übersetzung, kam diese Woche in die Buchhandlungen, und die erste Auflage ist bereits vergriffen. Das Besondere an Foers Buch ist seine Nüchternheit, das Fehlen von Fanatismus, von falschem Moralismus. "Versöhnlicher" müssten wir an die Sache mit dem Vegetarismus herangehen, sagt Foer landauf landab in Interviews. "Wir sollten nicht Vorwürfe machen, sondern Alternativen aufzeigen." Foer ist ein Realist, ein Pragmatiker, der etwas bewirken will. "Das Ziel ist ja nicht, ethisch rein zu sein, sondern die Welt besser zu machen." Das hat ihm Prügel eingetragen. Iris Radisch, die Literatur-Chefin der Wochenzeitung "Die Zeit" und kämpferische Vegetarierin, nennt ihn höhnisch einen "Wohlfühlvegetarier", weil er die Grundsatzfrage nicht stellt: Woher nehmen wir überhaupt das Recht, Tiere zu töten? Die Frage ist interessant und wichtig, sie in den Mittelpunkt der Debatte zu stellen aber unfruchtbar. Angeregt durch Foer gehen wir heute quer durch die Zeitung der Frage nach, ob der Körper überhaupt Fleisch braucht und wenn ja, wie viel. Wir fragen, wie artgerechte Tierhaltung aussehen könnte und was ihr Preis ist. Wenn wir uns dafür "Wohlfühlvegetarier" nennen lassen müssen, seis drum.
Rückfragehinweis: Kleine Zeitung, Redaktionssekretariat, Tel.: 0316/875-4032, OTS0065 2010-08-21/19:14


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