Wien

Video Rede Robert Böck

Initiative "Humanes Recht" am 13. Juni 2009 anlässlich des Vater-Kind Fests in St. Pölten

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Rede DI Robert Böck: Kernaussagen

Man muß in unserer Gesellschaft sagen:
Sehr geehrte DamInnen und Damen!
Sehr geehrte HerrInnen und vielleicht andere!

* Die Initiative Humanes Recht konzentriert sich speziell auf das Kind. Das Kind steht im Zentrum. Wir haben ein Konzept „Humanes Recht im Familienrecht“ entwickelt. Das steht auf www.humanesrecht.com online und ist frei verfügbar.
* Es gibt in unserem Konzept einen Kollissionskurator. Wenn Gefahr für das Kind besteht, dann übernimmt der Anwalt des Kindes die Sicherheit des Kindes und versucht sämtliche Gefahren abzuwenden und alle Regelungen für das Kind zu treffen.
* Bei Familienstreitigkeiten, speziell in Obsorgeverfahren, strittige Scheidungen, da ist es im Endeffekt so: Das Kind wird Partei im Verfahren. Das hat dann natürlich Gewicht. Wenn die Eltern um das Kind streiten, dann handelt der Anwalt des Kindes – das muss kein Jurist sein – um das Wohl des Kindes sicherzustellen. In diesem Fall könnte Luca noch leben.

* Es ist offensichtlich so, die etablierten Kräfte in unserem Land haben weder Ideen noch Ambitionen umfassende, zukunftsorientierte Rahmenbedingungen für die Institution Familie zu gestalten. Die Missachtungen der ureigensten Werte jeder humanen Gesellschaft und der durch Kontinuität überzeugende Stillstand beschreibt unerträglich Missstände, die raschest abzustellen und ganzheitlich zu bereinigen sind. Das haben wir in den letzten Jahre immer wiede gehört.
* Seit Jahrzehnten gibt es in Österreich keinerlei Familienpolitk. Es wird die Familie im Großen und Ganzen zerstört. Es ist ein Wirtschaftszweig. Es ist unsagbar traurig, welche Tragödien und Schicksale wir bei uns in der Gruppe immer wieder erkennen müssen. Väter verzweifeln, weil seit ein, zwei, drei Jahren – in manchen Fällen seit 18 Jahren der Vater seinen Sohn nicht gesehen hat. Das ist zum verrückt werden. Es ist offensichtlich das Ziel, die Familie zu zerstören.
* Es gibt psychisch kranke Gutachter, die noch Gutachten erstellen dürfen. Wie kann ein psychisch Kranker, einen psychisch Gesunden beurteilen?
* Es gibt viele, viele Beispiele, die extrem traurig stimmen.
* Die Scheidungsrate ist erschreckend hoch. In Wien haben wir letztes Jahr über 60% gehabt. Im Jahr 2006 betrug die Gesamtscheidungsrate für Österreich 48,9%. 2007 war damals 20.516 Scheidungen, davon 2.384 strittig, mit 15.031 tausend Scheidungswaisen unter 18 Jahren. Tendenz rasant steigend.
* Wer kann da noch sagen, dass er nicht betroffen ist? Großmütter, Großväter, die leiblichen Eltern, der Folgepartner der Mutter oder des Vaters können sich nicht weiter entfalten. Sie sind gehemmt.
* Die Absurdität in unserem System: Ein Vater oder eine Mutter, die sich um ihr Kind kümmern möchte, aber abgeschottet und vertrieben wird, kann machen was sie will und sie siehen ihr Kind nicht. Anstatt das man diese Leute wenigstens unterstützt, dass das Kind den Vater oder die Mutter nicht verliert, werden sie traktiert, sie werden an den finanziellen ruin getrieben, sie werden gnadenlos entfremdet.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde.
Das muss sich ändern.
Kommen sie zu unserem Stand oder auf unsere Website www.humanesrecht.com
Ich bedanke mich.



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