Wien

Witz über die Schwaben

Ein Paar aus Stuttgart sitzt beim Therapeuten.
Der Therapeut fragt: "Was kann ich für Sie tun?"
Der Mann antwortet: "Dädat sie ons bitte beim Sex zuagugga?"
Der Therapeut ist erstaunt über dieses Anliegen, stimmt aber zu.
Als das Paar fertig ist, sagt der Therapeut:
"Es tut mir leid, aber ich finde nichts Außergewöhnliches an Ihrer Art Sex zu haben", und er verlangt 80.- Euro für die Sitzung.
Im folgenden Quartal wiederholt sich das Ganze:
Zweimal in der Woche kommt das Paar, hat Sex, bezahlt die 80.- Euro und geht wieder ...
Nach einigen Wochen fragt der Therapeut:
"Entschuldigen Sie bitte die Frage, aber was genau versuchen Sie eigentlich heraus zu finden?"
Sagt der Mann:

"Nix... !!!

Aber wissat se sie isch vorheiratet, zu ihr kennat mor net, i ben au vorheiratet, zu mir kennat mor also au net ...!
S` Holiday Inn vorlangt 150.- Euro für oi Zemmor, s` Graf Zeppelin 360.- Euro.
Wenn mir zu Ihne kommat, no henn mir:
a.) a sauguat's Alibi,
b.) s koschtet uns bloß 80.- Euro und
c.) d Krangakass erstattet ons au no 67,60.- Euro zrick!!!



Gastkommentar: Sachlich allgemein-kritische Meinung eines Lesers

Bin jetzt mal die verschiedenen Forderungen hier durch gegangen und möchte meinen Senf dazu abgeben. Ich bin weder speziell Befürworter noch definitiv Gegner der Prostitution. Auch habe ich nichts damit zu tun, weder auf Klienten- oder "Anbieterseite" :-)
  
und SÄMTLICHE Gedanken sind lediglich freie Meinungsäußerung und Gedankenexperimente. Dinge die im Dialog zwischen den einzelnen Parteien zum Nachdenken anregen sollen. Ich distanziere mich jedoch klar von irgendeiner definierten Interessensvertretung, da ich mit dem Gewerbe gar nichts zu tun habe. Ich kann mir aber nicht mehr anhören, wie alle möglichen Menschen über dieses Gewerbe schimpfen, oder deren Dienstleister sonst wohin schicken, nur damit im eigenen Viertel Ruhe einkehrt. Man sollte an Lösungen arbeiten, wo jedem geholfen ist und nicht einfach. Schon vergessen: es ist das älteste Gewerbe der Welt, aber was die aktuelle Hochzivilisation daraus macht, ist schon fast bösartig.

   Und daher glaube ich, hier eine Meinung äußern zu dürfen, was ich hier mit auch tun möchte. Natürlich gibt es für jede Art von Veränderung und auch für jede Art von aktuellen Zuständen gewisse Vor und Nachteile, sei es für die Prostituierten, ihre Freier, oder die Bewohner im Viertel. Nun sollte an diesem Gewerbe nichts verwerfliches gesehen werden, denn immer hin halten diese Frauen Ihren Körper hin, damit Männer Spass haben ohne sich an irgendeiner (unfreiwilligen) x-beliebigen Frau zu vergreifen. Das beugt schon mal Vergewaltigungen, und in Folge dadurch verursachte unerwünschte Schwangerschaften oder Krankheits-Ansteckungen vor. Aber natürlich gibt es auch Schattenseiten. Sogar Gefahren für Unschuldige weil Gesetze möglicherweise angewendet werden obwohl man gar nicht als Freier unterwegs ist. Probleme gibt und gäbe es bei übertrieben scharfen RegelungenfFür jeden der daran beteiligt ist und das sind die wahren Probleme, an der sich die Politk in die Hände spucken und los arbeiten darf. So wäre zum Beispiel ein komplettes Verbot der käuflichen Liebe sehr kontra-produktiv. Es würde vermutlich die Vergewaltigungsverbrechensrate und die Ansteckungsrate von Krankheiten erhöhen, sowie auch "Vergewaltigung in der Beziehung" steigern. Am schlimmsten wäre aber die Tatsache dass die Prostitution weiter existieren würde in einem sehr kriminellen Umfeld, wudurch die Frauen in dem Millieu als auch ihre Kunden ganz anderen Gefahren ausgesetzt wären. So muss man sich zwangsläufig darüber Gedanken machen, ob es, anstelle von Verboten und Einschränkungen, nicht sinnvoller ist, dieses Gewerbe entgültig als vollkommen normales Gewerbe in die Gesellschaft zu integrieren. Auch sehe ich großen Handlungsbedarf, das Schmutzbild weg zu waschen, das Herr und Frau Otto-Normal-Österreicher in ihren Köpfen haben. In vielen Bereichen ist der Mensch schon sehr fortschrittlich (zum Beispiel in der Computerindustrie) aber in manchen Bereichen, so habe ich das Gefühl, lebt man noch in der Steinzeit wo wild mit Äxten und Steinen um sich geworfen wird, an stelle eines sachlich geführten Dialoges (ist ja allgemein so, nicht nur bei diesem Thema hier). ich sehe also großen facetten-reichen Handlungsbedarf und ich werde Stück für Stück nun auf einzelne Details eingehen.

Das Wort "Freier":
Zunächst sollte man so alte Worte aus dem Wortschatz streichen. Denn das Wort reduziert die Empfänger dieser Dienstleistungen auf einen Wert unter ihrem Wert. Während man als "Kunde" einfach Kunde ist. Dieses Wort ist einfach altmodisch und man sollte sich einfach als "Kunde" fühlen dürfen wenn man eine solche Dienstleistung in Anspruch nimmt. Auch sollte die Person, die solche Dienstleistungen anbietet, nur noch als "Intimtechnikerin" bezeichnet werden. Das Ganze gilt selbstverständlich auch für weibliche Kunden und männliche Anbieter. Wenn ich im weiteren Text von Kunde und Dienstleisterin schreibe, dann nicht, um die Geschlechtergleichstellung zu ignorieren sondern weil es wohl zu 90% die Rollenverteilung in diesem Gewerbe sein dürfte. Es wäre doch mal etwas neues und erfreuliches, anstelle der üblichen Schimpfworte oder der faden Bezeichnung Prostituierte, das Wort "Intimtechnikerin und ihre Kunden" zu hören. Vor allem stört mich aber das Wort Freier, weil es den, der Prostituion konsumiert, auf etwas herunter stuft, was sonst in der Wirtschaft eigentlich nicht der Fall ist, denn dort ist man fast immer Kunde oder Klient.

daraus ergibt sich: Anerkennung des Berufs und des Bedarfs:
Zum Beispiel gibt es medizinische Massagen, sei es auf Privatrechnung, auf Krankenkasse oder auch sekundär durch den Hausarzt verordnet. auch gibt es zum Beispiel den "Zahntechniker", den "Orthopeden", den Physiotherapeuten und natürlich auch im nicht-medizinischen Bereich: den Installateur, den EDV-Techniker, den Versicherungsberater etc... Worauf ich hinaus will? Die Menschen brauchen diese Dienstleistungen, und die jenigen, die sie anbieten, verdienen legal ihr Geld (gehen wir mal von der Norm aus. Nicht über all ist alles lupen-rein, das geb ich zu). Ich möchte damit nur sagen: es ist ein Bedarf, der gedeckt wird. Und was wäre nun verkehrt daran, auch den "Intimtechniker" anzuerkennen? Der Bedarf ist immerhin da. Auch der sollte anerkannt werden! Was genau und warum ein Bedarf ist, wäre nun ein Diskussionsthema und ich gehe später noch auf ein paar Beispiele und Fakten ein. Primär möchte ich in diesem Kapitel darauf hinaus, dass dieser Beruf frei von jeglichem Schmutzbild anerkannt werden sollte und gleich gestellt mit allen anderen Berufen. Und genauso gehört eben der Bedarf anerkannt und gleich gestellt mit allen anderen Bedürfnissen. Auf Angebot und Nachfrage herunter reduziert ergibt sich letztendlich die Frage, was eine Prostituierte noch von einem Zahntechniker oder Elektroinstallateur unterscheidet? nämlich gar nichts. Leider sehen es die meisten Menschen nicht so. Da wird Prostitution als etwas extrem schmutziges und verwerfliches angesehen, ganz egal, ob es um die Person geht die konsumiert oder die Person die es anbietet. Hier sehe ich nicht nur Handlungsbedarf seitens der Politiker sondern auch von jedem mündigen Menschen hier im Land. Sind andere Berufe schmutzig bzw verwerflich? Gut, manche mögen Versicherungsvertreter grundsätzlich verwerflich finden, aber es wird längst nicht so herum geschimpft wie über das horizontale Gewerbe. Besseres Beispiel: wird eine medizinische Masseurin diskriminiert? Immerhin arbeitet sie auch Haut and Haut mit ihrem Klienten und auf den Körper reduziert wäre die Sexdienstleistung der gleiche Stellenwert.

Wohnung vs Straße vs angemeldetes Lokal - Gedankenexperiment:
Ein allgemein viel diskutiertes Theme scheint der Ort der Berufsausübung zu sein. Das eine ist illegal, das andere ist unter Einschränkungen legal. Ändern kann und wird es jederzeit nur der Gesetzgeber, das ist Fakt. Und beides hat und hätte Vor und Nachteile.
   Aber nun frage ich mal ganz kritisch Herrn und Frau Österreicher, die ganz normalen Mitmenschen, die sonst immer überall über Prostituierte auf den Straßen meckern: was ist euch eigentlich lieber? Mal ganz ehrlich, ich sehe es etwas kritisch, dass dies und das einfach verboten oder durch Verbotzonen erschwert und als schmutzig betrachtet wird, aber an anderer Stelle nichts getan wird um es auszugleichen. Es ist unerheblich ob es sich dabei um Straßenprostitution in genehmigten Arealen oder illegalerweise in den Verbotszonen handelt. Aktuelle Gesetze setzen zum Beispiel voraus, dass Lokale öffentlich zugänglich sein müssen und als Lokal angemeldet sein müssen. Was wäre, wenn es umgekehrt wäre: auf Straßen verboten, aber dafür zb in Wohnungen (nicht nur Lokalen) erlaubt??? Bei diesem Modell wären Anrainer in keiner Form mehr belästigt (zb durch Erscheinungsbild der Damen etc). Nachteil für den mobilen Freier bzw Konsumenten: er könnte nicht mehr spontan darauf reagieren und mit dem Wagen kurz stehen bleiben. Ich vergleiche das Thema Straßenprostitution gerne mit den Spendensammlern, denn die gehen mir auf der Straße, vor allem wenn sie mir nach laufen und mich ansprechen, auch direkt auf den Nerv. Das sollten auch die Damen des horizontalen Gewerbes nicht tun, in meinem Fall, mich würde das stören, da ich nur ein Passant auf der Straße bin, der kein Interesse hat. Und mich würde die aufreizende Kleidung stören. Lieber irgendein anderes Erkennungszeichen, damit Konsument und Anbieterin einander finden aber nicht in aufreizender Kleidung. Aber dann muss man, an stelle des Nörgelns auch Vorschläge machen können.
   Was wäre wenn man nun Wohnugnsprostitution als extremes Beispiel legalisieren würde, würden die unbeteiligten Leute da auch wieder meckern. Ich würde es dann so sehen, dass eigentlich Versicherungskeilerei (als passendes Beispiel) auch in Wohnungen statt findet. Und eigentlich ist es unerheblich ob der Versicherungsvertreter zum Kunden kommt oder der Kunde zu ihm. Im Fall des Versicherungsgeschäftes wären hier beide Formen der Kontaktaufnahme legal, und logischerweise ist jeder Besuch von Mann zur Frau oder Frau zum Mann auch legal, bei jeder Art von Bekanntschaft, sei es Freundschaft, offene oder geschlossene Beziehung. Andersum frage ich mich, ob nicht auch die sogenannten "Hausbesuche" (Dienstleister besucht den Kunden) in diesem Gewerbe illegal sein müssten, nach der Definition der Ausübung in Wohnungen. Wenn es also nicht illegal ist, dass die Dienstleisterin nach hause zum Kunden kommt, warum ist es umgekehrt illegal, also dass der Kunde zur Dienstleisterin geht und sich diese in einer Wohnung befindet. Es ist doch unerheblich ob man nun mit Pralinen und Blumen und mit einer DVD für den Videoabend in die Wohnung kommt ohne mit einer Geldbörse die entleert werden soll oder völlig unsichtbar für die Außenwelt einfach Mensch ärgere dich nicht spielt. Und herunter reduziert auf die intime Tätigkeit ist es meiner Meinung nach völlig egal ob hier Geld gewechselt wurde oder nur ein partnerschaftlicher Begrüßungkuss und "hallo mein Schatz, wie war dein Tag, was essen wir heute Abend?". In beiden Beispielen müsste man lediglich dafür sorge tragen dass die intime Tätigkeit nicht zu laut für die Nachbarn ist. Alles andere sollte eigentlich egal sein.
   Und vielleicht ergibt sich hier noch das Argument, eine Prostituierte würde mehrere Männer am Tag empfangen. Auch das müsste eigentlich egal sein, eine normale Hausfrau könnte dies ja auch völlig ohne Bezahlung ebenso tun weil sie ständig ungestillte Bedürfnisse hat und leichtgängig eine offene Beziehung pflegt. Regt sich da jemand auf? Vermutlich nicht. Mehrere Dienstleisterinnen und Kunden in der Wohnung (bzw dem Betrieb), müsste doch auch egal sein. Bestimmt gibt es einige Menschen die völlig ohne Geld eine wilde Orgie und Partnertausch in ihrerer Wohnung betreiben. Die Dienstleisterin dürfte beim Türöffnen auf keinen Fall nackt sein und im Stiegenhaus sollte es den anschein erwecken, dass es ein ganz normaler Besuch unter Freunden ist. Damit sich eben niemand aufregen kann. Aber mit den Beispielen sollte klar werden, worauf ich hinaus will: bis auf den Verlust der Kontrolle über illegale Handlungen (zb LEIDER "Sex unter Zwang, Zuhälterei") gäbe es keine legitimen Gründe seitens der Anrainer, sich darüber aufzuregen. Letzteres Negativbeispiel wäre zugleich auch ein großer Nachteil, ich denke aber, dass sich das negativ Beispiel vielleicht in beiden Varianten abspielen würde und man so gezwungen ist, ganz anders an das Problem heran zu gehen.
   Nun nehmen wir die Wohnung aus dem Gedankenexperiment wieder heraus und folgen dem Standardruf der Herrn und Frau Österreicher. Weg mit der Straßen-Prostitution oder "bitte nur in Lokalen" weit weg von der gewohnten Zivilisation. Dann hätten zwar jeder Unbeteiligte seine Ruhe vor diesem Gewerbe, aber für die Dienstleister und ihre Kunden wäre es eine der ärgsten Schikanen, weil dadurch sogar die sogenannte Werbung flach fällt. Für manche Konsumenten wäre es ein Nachteil weil sie beispielsweise eine diskretere Anbahnung wünschen würden, was in Lokalen vielleicht gar nicht mehr geht. Da gibt es vielleicht auch Getränkezwang an den Kunden um die Lokalmiete bezahlen zu können und so weiter und so weiter. Ich glaube es gäbe da noch sehr viele Nachteile. Wurde da schon mal darüber nach gedacht? Zwar mag es laut Recherche auch Einrichtungen geben, wo der Kunde die Dienstleisterinnen zimmer-weise beschnuppern kann oder in halbwegs diskrete Kleinst-Lokale gehen kann, wo es keinen Barkeeper, keinen Getränkezwang und der gleichen gibt sondern nur Dienstleisterinnen im Vorraum zum Kennenlernen, wo auch angeblich kein anderer Konsument anzutreffen ist. Aber ist das dann ein registriertes Lokal? Wie nehmen die Lokalbesitzer Geld ein um die Miete an den Hausbesitzer zu zahlen? Vielleicht über die Dienstleisterinnen die Zimmermiete bezahlen? Wäre das dann nicht auch eine andere Form von Zuhälterei, zwar in legalem Gewand, aber dennoch ein Punkt im Bereich Abhängigkeit? Ich kenne mich da zu wenig aus, aber ich finde. Wäre es nicht sinnvoller wenn völlig unabhängig von Lokalen eine Frau, die diesen Beruf ausüben will, das auch in ihrer eigenen Wohnung machen darf, wo sie von niemandem in irgendeiner Form abhängig ist?

   Urteilt selbst darüber oder entwerft ganz neue Methoden, aber seit mal kreativ, an stelle der ständigen pauschal-Verurteilung von Prostituierten und Konsumenten.

Freierbestrafung, auch ein Problem für Unschuldige - Gedankenexperiment:
Auch finde ich es schwachsinnig, gewisse Beschränkungen ein zu führen, und über weitere nach zu denken. Beispielsweise die Bestrafung des Freiers wenn er eine Diensleistung in Anspruch nimmt wo sich die Prostituierte strafbar macht. Total schwachsinnig, denn wie soll so ein Kunde zwischen illegalen Räumlichkeiten (zB Wohnung) und genehmigten Räumlichkeiten (zB Lokale die ums Eck auch einen öffentlichen Eingang haben) unterscheiden können? Und was wäre wenn ich eine Türnummer verwechsle. Bin ich dann fällig weil jemand dritter noch sieht wie die vielleicht nackte Dame die Türe öffnet??? Denn eigentlich bin ich nur zwecks ankauf einer privaten Schallplattensammlung in fremden Wohngebiet. Bei einem Flohmarkt dürfte ein Kunde auch nicht angeprangert werden nur weil ihm zB der Händler etwas unter jubelt dessen Illegalität sich erst später heraus kistrallisiert. Das wäre in etwa vergleichbar und daher sehe ich pauschal die Freierbestrafung als falsch an. Ebenso sehe ich es als falsch an, dass die Freierbestrafung auch dann gelten soll wenn er sich nicht an die Verbotszone (Dies und das in Umkreis von so und so viel Meter) beim Strassenstrich hält, denn vorher soll er es wissen. Muss er echt vorher um den Block fahren und nach sehen ob sich irgendwo Kirchen oder Schulen befinden. Will man ihm das echt zu muten? Genauso kann er auch keine PDFs auswendig lernen, die bei wien.gv.at zum ansehen gibt. Ganz normal finde ich das nicht und ich frage mich ob die Politiker überhaupt nach denken. Man muss dann nämlich als ganz normaler Passant jeden sozialen Umgang meiden. Ein fragen nach Uhrzeit, Wegbsschreibung, Zigarette oder sei es die Bitte einen Notruf zu tätigen... All das wäre nicht möglich weil man nie weiss ob der Gesprächspartner ein Prostituierter ist und die Polizei gerade dieses Gespräch entdeckt beim Streife fahren. Ausserdem muss man auch eine sehr offensichtliche Intimtechnikerin nach solch ganz normalen Dingen fragen dürfen ohne gleich eines Sexdeals bezichtigt zu werden. Mag sich paranoid anhören (diese Gedankenexperimente). Aber immer schwachsinnigere Gesetze füren zu den Absurdesten Situationen und Missverständnissen. Freierbestrafung ist bei solchen Fallbeispielen echt eine Gefahr für unschuldige Mitmenschen.

Weg mit der Sittenwidrigkeit:
Während man also mit Freierbestrafung (sei es nur Theorie oder bereits in Praxis ausgeführt) einen Schritt in die falsche Richtung geht, wäre der richtige Weg eine Auflösung des Begriffs Sittenwidrigkeit. Meiner Meinung ist der sittenwidrige Vertrag (laut Gesetz wie ich für diesen Artikel recherchierte) ein Thema, wo es keine AGB und keine Reklamation gibt. Eigentlich kommt dabei gar kein Vertrag zu stande und in diesem Millieu wären dann auch schon bereits bisher stets Kunden und Dienstleister sehr benachteiligt. Noch mach verglichen mit der medizinischen Massage oder dem Versicherungsberater: so kann ich mich auf Klauseln, AGB oder Produktbezeichnungen berufen und reklamieren wenn etwas nicht passt. Genauso hat auch der Dienstleister Rechte gegenüber dem Kunden, beispielsweise den Betrag zu verlangen der ihm für ein ordnungsgemäßes Produkt oder Leistung zu steht. Möchte hier nicht die ganze Betriebswirtschaftslehre vor tragen. Auf der Suche nach Fallbeispielen, ob meine Vermutung, dass es zu Problemen kommen kann, nah an der Realität ist, fand ich dank Google wirklich einige Beispiele. zb regten sich im Internet schon einige Leute untereinander auf, dass zb die Zeit, für die bezahlt wurde, nicht eingehalten wurde. Oder eine zuvor zugesicherte Extraleistung (um jugendfrei zu bleiben erwähne ich es hier mal nicht) wäre dann nach der Bezahlung plötzlich nur für eine neue Bezahlung zu haben gewesen. Die Liste könnte ich ihr ewig fortsetzen. Es ist jedenfalls für Kunden genauso riskant wie der Kauf eines Produktes am Flohmarkt. Umgekehrt soll es auch Fälle gegeben haben, wo der Kunde nach erfolgter genau abgesprochener Dienstleistung nicht bezahlen wollte oder der Damen gegenüber sogar handgreiflich wurde als er den Aufpreis nicht akzeptieren wollte. Wie man sieht, gibt es für beide Seiten keine guten Karten. Nun möge einer behaupten: "recht geschieht ihnen, den Schmutzfinken", aber wie ich bereits erwähnte, sehe ich das nicht so, denn es ist ein Beruf wie jeder andere und sollte als solcher anerkannt werden. Vermutlich sogar einer der anstrengensten die es gibt und wir können froh sein wenn wir diesen Beruf nicht aus üben weil wir den Beruf nicht ausüben wollen. Genauso soll es aber Menschen geben die daran Freude haben, einen besseren Verdienst sehen oder es einfach nicht mögen, den ganzen Tag ein Regal zu schlichten, oder sei es auch, weil sie für nichts anderes qualifiziert sind und hier die Chance auf ein bisschen Geld sehen. Das darf man auch nie vergessen. Jeder Gegenstimme kann ich nur sagen: wir müssen ja nicht hingehen, keiner muss das, aber lasst den Menschen, die es möchten, doch die Möglichkeit ohne sie anzuprangern. Und wir müssen den Beruf nicht ausüben, aber lasst doch den Menschen die Möglichkeit ihn auszuüben, wenn sie daran Freude haben.

Der Bedarf seitens der Dienstleister - Auf Basis der Berufswahl:
Zuvor erwähnte ich, dass ich auf das Thema Bedarf genauer eingehen werde. Wie bereits geschrieben kann es schon mal den Bedarf geben, auf Anbieterseite einfach den Beruf ausüben zu wollen, weil man zb keine Ausbildung hat oder lang keinen Job findet und sich damit ein bisschen was verdienen kann oder weil man größere Gewinnmöglichkeiten sieht (Im Edel-Millieu, hab ich durch einen Fernsehbericht gehört, soll die Stunde 300 oder 400 Euro bringen). Das muss jedem selbst überlassen werden, der den Beruf ausüben will, aus welchem Grund er das dann macht. Wichtiger und schöner wäre es aber vielleicht, wenn dieser Beruf (wenn anerkannt) keine privaten Probleme verursacht, zb soll eine Frau das Recht haben, wenn sie will, diesen Beruf trotz Ehe UND OHNE Geheimhaltung auszuüben, ohne Angst vor gerichtlichen Konsequenzen zu haben. zb soll eine Dienstleisterin oder ein Dienstleister ohne Scham und Angst vor Konsequenzen in der lustigen Gesprächsrunde bei Freunden und Familie darüber reden dürfen, was sie eigentlich genau arbeitet. Auch von Fernsehberichten weiß ich nämlich, dass viele ihre im Millieu ihre wahre Identität nicht preis geben und auch umgekehrt nicht über ihren geheimen Beruf sprechen. Auch das finde ich gesellschafts-kritisch verwerflich obwohl ich nie Konsument oder Anbieter war und niemals sein werde. Es muss schlimm sein, den Beruf geheim halten zu müssen.

Der Bedarf seitens der Konsumenten - Auf Basis der Natur:
Wo Nachfrage ist, das ist Angebot nicht weit. Und den Beruf gibt es seit Jahrtausenden weil die Nachfrage immer da ist. Ganz logisch eigentlich. Ohne die Nachfrage gäbe es dieses Berufsbild auch nicht. Und das ganze Gewerbe würde aufhören zu existieren, wenn kein Bedarf mehr da ist. Warum gibt es aber überhaupt Bedarf an solchen Dienstleistungen? Darauf kann ich nur eine logische Schlussfolgerung liefern: Weil es Menschen gibt, die unfreiwillig ihre Bedürfnisse nicht gestillt bekommen. Und hier sollte man als vernünftig denkender Mensch anfangen, die Natur zu respektieren. Wie Essen, Trinken und WC ist es ein Naturtrieb des Menschen und generell jedes Lebewesens. In Hochzivilisationen, wie der aktuellen, ist es aber verpönnt nach Sex zu verlangen. Es gilt als Privileg der Verliebten die auch geliebt werden. Von den weniger in der Gesellschaft vertretenen "offenen Beziehungen" mal abgesehen gibt es sonst keine Möglichkeit, Sex als natürliches Bedürfnis zu stillen. Unsere dumme Gesellschaft verkommt schon sogar so weit, dass WC-Bedürfnisse und der Durst nicht gestillt werden können, obwohl zb ein Menschenrecht angeblich besagt, das Lokale immer kostenlos ein Glas Wasser und ein WC (aber ohne die 50 Cent bitte!) zur Verfügung stellen müssen. der Mangel an allgemein öffentlichen Toiletten (aus sicht des Menschenrechtlers sollte es kostenlos sein) ist ja auch tagtäglich zu spüren. Wenn man diesen Exkurs weiter führt, darf man auch nicht vergessen dass es eigentlich unfair ist, wenn eine Frau für Urinieren 50 Cent bezahlen muss, während das die Herren nur beim Kot-Vorgang müssen. Und Lokale verweigern oft das Glas Wasser wenn nicht gegen Geld ein normaler Konsum auch statt findet. Und das Thema Essen als natürliches Bedürfnis erwähne ich schon gar nicht mehr (Oder wenn man das Recht auf eine warme Behausung besprechen wollen würde). Da wird es tiefenphilosophisch und vielleicht ein Themenwechsel zum Kapitalismus. Soweit will ich aber gar nicht. An dieser Stelle möchte ich auch Vergewaltiger auf KEINEN FALL gut heißen. Dennoch bleibt aber Fakt, dass es sich bei Sex ebenso um ein Naturbedürfnis handelt. Wenn es aber nicht jeder einfach so haben kann, dann sollte, wenigstens hier, der Kapitalismus greifen: Das Ding einfach wirtschaftlich korrekt vermarkten. Und da gehören neben den völlig legalen Sexshops (die übrigens auch NICHT sittenwidrig sind) gehöre eben ein natürliches Verständnis und die staatliche Unterstützung für Prostitution.

Der Bedarf seitens der Konsumenten - Auf Basis der Zwischenmenschlichkeit:
Im Normalfall handelt es sich bei den Dienstleistungen wohl meistens um sex in simpler Form. Aber Menschen sehnen sich auch allgemein nach Zärtlichkeiten und Zuhörern. Zb im Fall von Männern, weil sie keine Partnerin haben. Laut der Leute im Internet werden ja nicht nur reine Sexleistungen gebucht sondern ganze Pakete die auch mehr beinhalten wie zum Beispiel Schmusen, Streicheleinheiten, Massagen bis hin zur Illusion für die paar Stunden eine Freundin zu haben. Was soll daran verkehrt sein? Warum regen sich Leute darüber auf? Nur weil Ich und "du und die meisten" sozusagen glücklich sind mit Partner oder Partnerin an der Seite, sollte man es niemanden vermiesen, oder? alle Gründe für unglückliche einsame Menschen zu nennen, würde den Rahmen sprengen, aber den Mahnfinger erhebe ich kurz in Richtung "optische Anforderungen" wo uns die Gesellschaft schon früh umerziehen will, sei es mit Werbung oder Mundpropaganda, um Auszusehen wie Adonis und Aphrodite. Wer optisch zu klein, zu groß, zu dick oder zu dünn ist, sichtbare (aber harmlose) Krankheiten aufweist, und so weiter und so weiter und so weiter... der hat es bei der Partnersuche schwerer als Adonis und Aphrodite. Dies mag vielleicht auch ein Klischee sein uns es finden sich auch Paarungen in der Öffentlichkeit die diesem Klischee nicht entsprechen würden, zb Aphrodite und der Glöckner von Notredame. Dennoch gibt es sie: die Leute, die Dauerpech haben bei der Partnersuche. Und diese Personen sollten auch nicht noch weiter schikaniert werden, wenn sie etwa auf die Dienste einer sogenannten Sexworkerin angewiesen sind.

Hier schließe ich meinen Kommentar nun ab,
möchte aber noch mal betonen dass ich weder als Konsument noch als Dienstleister nie etwas mit Prostitution zu tun haben werde. Dennoch wollte ich mal Material hier lassen das einem die Augen öffnen sollte, wie überaltert die Ansichten vieler Menschen sind. Und man könnte mal weniger darüber schimpfen und nörgeln, sondern einfach mal einen Dialog offen entgegen sehen und hinterfragen warum es Prostitution überhaupt gibt, warum es deren Konsumenten gibt und vorschläge machen was man verbessern könnte, ohne einfach nur die Leute in eine andere Straße, weg vom eigenen Häuserblock oder in einen anderen Bezirk zu schicken.

ES IST EIN BERUF UND KEINE SCHMUTZSACHE

A. Kritiker         18. September 2012

Anmerkung Wien-konkret: seit dem OGH-Urteil vom 18. April 2012 (Geschäftszahl 3Ob45/12g) ist Prostitution in Österreich nicht mehr sittenwidrig.
=> OGH-Urteil vom 18. April 2012 (Geschäftszahl 3Ob45/12g)
=> Kleine Zeitung vom 1. Juni 2012
=> Der Standard vom 1. Juni 2012
=> Die Presse vom 1. Juni 2012

 





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MA40: keine Mindestsicherung, wenn man gar nichts hat: Ich musste mich prostituieren ...

Hallo,
ich habe vor einigen Jahren für die Mindestsicherung beantragt, da ich KEINERLEI finanzielle Ansprüche in Österreich hatte und auch trotz intensiver Jobsuche keine Arbeit gefunden habe.
   Bei der MA40 hiess es, dass ich auch keine Mindestsicherung bekomme, insofern, da ich gar nichts habe, ihnen die Basis für die Bemessungsgrudlage fehlt.
  
Sprich, ich stand mit 0,0 Euro da.
Essen konnte ich aus der Mülltonne. Leben auf der Straße.
Ich musste mich prostituieren, weswegen ich bis heute Probleme im Unterleib habe und einen seelischen Schaden. Vor kurzem wurde ich 2 Mal am Unterleib operiert.
   Ich hatte Glück einen halbwegs situierten Mann geheiratet und da ich aber nicht voll und ganz auf ihn angewiesen sein möchte, habe ich wieder um die Mindestsicherung beantragt. Die Antwort dieses Mal: "Ihr Mann verdient zu viel als dass sie einen Anspruch auf Mindesticherung hätten."
   Also damals, als ich nicht verdiente, verdiene ich "zu wenig" für die Mindestsicherung (=gar nichts), die daraufkommenden Jahre zerstörten mein Leben nachhaltig. Und heute, heute habe ich keinen Anpruch darauf, weil meine bessere Hilfe zu viel verdient.
Es ist ein Hohn, den ich diesem System niemals verzeihen werden kann.
Freundliche Grüße, A.L.    21.9.2016

Anmerkung Wien-konkret: Zuständig ist die Stadtregierung aus SPÖ-Grüne



Prostituierte (Straßenstrich) in Aufhof

Hallo,
Der Stand der Dinge nach 5 Tagen in Hadersdorf-Weidlingau ist folgender:
1.)    Die Prostituierten stehen beim Hofer bereits während der Öffnungszeiten.
2.)    Sie sind bereits am 2. Tag auf der Seite des Auhofcenters, auf Höhe des Sportoutlets, gestanden.
3.)    Die Zuhälter + Damen wurden bereits in einem Gasthaus in Hadersdorf beim Feiern gesichtet.
4.)    Ein Vater, wohnhaft in Hadersdorf in der Nähe des Wienflusses (also NICHT beim Auhof) musste bereits 3x die Polizei rufen, weil in seiner Gasse geparkt wurde, um die „Geschäfte“ zu verrichten.
5.)    Die Polizei ist unterbesetzt und kann auch nicht überall sein.
6.)    Schon jetzt trauen sich viele nicht mehr ihre halbwüchsigen Töchter alleine zum Auhofcenter, oder in die Gegend zu lassen. Fraglich ist auch in wie fern man mit seinen Kindern noch den Spielplatz und den Bereich Kastanienallee aufsuchen sollte.
7.)    Die Damen, inkl. Zuhälter sind ab Nachmittag bereits IM Auhofcenter unterwegs und auch da wurden offensichtlich bereits Kunden gesucht.

PS.: Aus gut informierter Quelle hat man auch gehört, dass in der Regel leere Häuser und Wohnungen in der Gegend, in der die Ladies stehen, gezielt aufgekauft werden, um dann darin diverse Etablisments zu machen!

LG Katrin        5. November 2011



Prostitution Linzerstraße in Wien-Penzing

Von:    J. N.
Gesendet:       Donnerstag, 08. Juli 2010 09:48
An:     'Andrea.Kalchbrenner@spw.at'
Cc:     'michael.haeupl@wien.gv.at'; 'christian.lovecky@wien.gv.at'
Betreff:        Anliegen - Prostution Linzerstraße

Sehr gegehrte Frau Kalchbrenner,

ich bin gerade auf Ihrer Internetseite gewesen und habe diverse Sachen angeschaut. Es ist schön und gut, dass Sie Zeit für ältere Leute bzw. für Projekte Zeit haben, aber jetzt ist mal Ihr EINSATZ für uns als Bürger von Penzing gefragt!!!!
Wir können bei diesem Sommertemperaturen  seit ca. 2 Wochen nicht bei offenen Fenstern schlafen, da wir durch den Lärm der Animierdamen und Freiern belästigt werden!!!!
Die Polizei ist zwar fleißig und fährt mit Ihren Autos vorbei, aber sie können nichts tun!???? Gestern haben sich ca. 10 Personen zur Diskussion wieder auf die Strasse gestellt und Ihr Anliegen einem Mitarbeiter der ÖVP mitgeteilt! Jeder Beamte redet sich auf die andere Partei aus…!
Wann wird etwas für die Wähler der SPÖ oder anderer Partei gemacht!? Ich habe ein 7 Punkte System von Ihnen bekommen, aber das nutzt keinen normalen Bürger, wie wir als Unternehmer oder Angestellte! Müssen wir mit unseren Steuerngelder die Prostitution fördern!? Oder tätigen diese auch Lohn- und Steuerabgaben? Bekommen die auch vom Finanzamt ein Strafverfahren???? Sie haben die "Sophie Institution " MA 57 angeführt, die diesen Damen hilft, welche Institution hilft uns!!!!!! ????

Müssen wir uns selber helfen, ein eigenes Sicherheitstrupp machen????

Es traut sich kein Mensch zu reden, man schaut halt seit 2 Jahren, wie unsere angenehme Wohngegend als Ghettoviertel sich entwickelt (wir fühlen uns wie auf der Reeperbahn!)! Wann kommt ein Gesetz, dass diese Damen NICHT auf den Strassen stehen dürfen, sie können sich in Lokale oder Etablissement begeben!? Unsere Strassen - für die wir unsere Steuern zahlen müssen - NICHT beschmutzen dürfen und wir als Bürger keine Kondome, Urinflecken oder irgendwelche andere Utensilien, vorfinden wollen!!!!
Bieten Sie doch den Damen an in Hietzing in der Hietzinger Hauptstraße zu stehen! Da bin ich mir sicher, dass die Anrainer vom 13. Bezirk Sturm laufen werden und denen SICHERLICH geholfen wird! Das ist ja eine noble Gegend, aber wir normalen Angestellten haben nicht das Privileg dort zu wohnen!

Ich wohne und arbeite seit ca. 40 Jahren in Wien, stamme nicht aus Wien, aber ich wohne in Wien und denke dass man diese Stadt als sicher und angenehm halten möchte!? Ist aber nicht der Fall!

Können Sie uns dann sagen, wenn die Wahlen kommen, welche Partei wir glauben dürfen und wählen sollen?

Man sieht im Endeffekt, dass kein Politiker eigentlich sein Wort hält und uns hilft!

In diesem Sinne!
J.N.                        8. Juli 2010

Mehr Leserbriefe zu => Penzing



Huren in der Linzerstrasse

Von:    J. N.
Gesendet:       Montag, 12. Juli 2010 08:44
An:     'Andrea.Kalchbrenner@spw.at'
Cc:     'sophie@volkshilfe-wien.at'
Betreff:        WG: Anliegen - Prostution Linzerstraße

Liebe Frau Kalchbrenner,
Ich darf Ihnen mitteilen, dass wir KEINE Nacht zur Ruhe kommen! Freitag in der Nacht, gestern in der Nacht!!!! Das ganze fängt ungefähr ca. um 1.00 Uhr in der Früh an und dauert bis in die Morgenstunden ca. bis 5.00 Uhr - wir dürfen dann um 6.00 Uhr aufstehen und die Huren gehen schlafen!
Ich habe auch wieder mit der Polizei gesprochen, sie haben folgende Auskunft gegeben:
Sie fahren sowieso jederzeit Streife, können nur eine Anzeige machen. Die Damen kennen aber genau die Gesetzeslagen und kommen nach einer 1/3 - 3/4 Std. wieder zurück und das ganze Geschreie beginnt von Neuem und die Polizei ist MACHTLOS ! Gestern haben sich offensichtlich die Damen gegenseitig geschlagen, Red Bull Dosen fliegen durch die Gegend etc. !!! Vom Dreck, den ich in der Früh gesehen habe, möchte ich gar nicht erwähnen! Man hört nur, "ich machen um 10 Euro, dann 20 Euro …" - dazu stellen sich noch 4 - 5 Damen dazu und dann streiten sie unter einander um die Freier! Die Polizei kann NICHTS machen, da es gesetzlich nicht verankert ist! Ich finde es wunderbar, wie man den Bürgern der Stadt Wien so behilflich ist!
Man bekommt schon solche Aggressionen, dass können Sie sich nicht vorstellen!!!! Man würde am liebsten hinunter gehen und weiß Gott was machen wollen!!!!!!!!!!!!!!!

Zu Ihrer Info!
Mit freundlichen Grüßen
J.N.                                           E-mail 15.7.2010



Stellungnahmen Prostituierte in Wien,

* 1.9.2010 Prostitution - SP-Straubinger: "Landesprostitutionsgesetz wird im Herbst novelliert"

SPÖ zur Straßenprostitution in Wien

"Im Frühjahr wurde ein Sieben-Punkte-Programm zur Regelung der Straßenprostitution in Wien beschlossen und umgesetzt. Nach einer Evaluierung dieses Programms wird das Wiener Prostitutionsgesetz novelliert", stellt SPÖ-Gemeinderätin Mag.a Sybille Straubinger in einer Reaktion auf die FPÖ klar. ... "Wir treten außerdem ganz massiv für die Abschaffung der Sittenwidrigkeit der Prostitution ein. Diese Abschaffung würde die Situation der Frauen sehr erleichtern", sagt Straubinger.
Rückfragehinweis:   SPÖ-Klub Rathaus, Presse
OTS0166    2010-09-01/11:36



* 1.9.2010 ÖVP-Ulm zum Prostitutionsproblem in Wien: Bordellgesetz

ÖVP fordert Bordellgesetz für Wien

"Wien braucht ein umfassendes Bordellgesetz statt eines weiteren Stückwerkes, wie heute von der Wiener FPÖ vorgeschlagen. Dass Bedarf nach einer umfassenden Änderung der Regelungen zur Prostitution besteht, ist angesichts der ausufernden Probleme offensichtlich. Jetzt wäre es höchst an der Zeit, dass endlich auch die zuständige SP-Stadträtin Frauenberger ihre Ferien beendet und sich des Problems annimmt. Die Vorschläge der ÖVP liegen seit Monaten auf dem Tisch. Ziel muss sein, die Prostitution von der Straße in Bordelle und bordellähnliche Einrichtungen zu verlagern. Ohne ausdrückliche behördliche Genehmigung soll die Ausübung der Prostitution in Wien hinkünftig nicht mehr möglich sein. Kern des Genehmigungsverfahrens für das Betreiben eines Bordells soll eine Zuverlässigkeitsprüfung des/der Betreibers/in sein. Schluss mit der Laissez-faire Politik, Handeln ist angesagt", appelliert der Sicherheitssprecher der ÖVP Wien LAbg. Wolfgang Ulm in Richtung SPÖ Stadtregierung.
Rückfragehinweis:  ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
OTS0156    2010-09-01/11:25



* 1.9.2010: FPÖ Wien fordert härtere Strafen für Freier

Am Mittwoch, im Rahmen einer Pressekonferenz der Wiener FPÖ forderte GR Dietbert Kowarik härtere Strafen für Freier und verlangte in diesem Zusammenhang eine Änderung des Wiener Prostitutionsgesetzes. Einen dementsprechenden Antrag hätte er vorbereitet und würde ihn auf Bezirks- und Landesebene einbringen. Anlass für den freiheitlichen Initiativantrag sei die "ausufernde Prostitution" im 15. Bezirk. Das erstellte Programm von Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ), das etwa Prostitution nur in gewissen Zonen vorsehe, funktioniere nicht, da es auf Freiwilligkeit basiere. Nur massive Polizeieinsätze in den letzten Wochen hätten zu einer Verbesserung der Situation geführt, erklärte Kowarik. Nun müsse man "die Freier in die Verantwortung nehmen". Ein Initiativantrag der FPÖ zum Prostitutionsgesetz solle Abhilfe schaffen. Darin heißt es etwa,  wenn ein Freier in einer Verbotszone - im Umkreis von Schulen, Spitälern, Kirchen ist Prostitution verboten - mit einer Prostituierten Kontakt aufnimmt, "begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit einer Geldstrafe bis zu 700 Euro, bei Uneinbringlichkeit mit Ersatzfreiheitsstrafe bis zu einer Woche, zu bestrafen." Weiters forderte die FPÖ, dass Straßenprostitution in Wohngebieten verboten gehöre und die Einführung von Genehmigungsverfahren für einschlägige Lokale und Bordelle.
Rückfragehinweis:  PID-Rathauskorrespondenz:
OTS0147    2010-09-01/11:16



* 27.8.2010 SPÖ-Straubinger: "Verständnis für die Anliegen der Prostituierten"


"Wir haben Verständnis für die Anliegen der Prostituierten, wir nehmen aber auch die Sorgen der AnrainerInnen sehr Ernst", sagt SPÖ-Gemeinderätin Mag.a Sybille Straubinger in einer Reaktion auf Aussagen der Grünen, der FPÖ und der ÖVP. Das 7-Punkte-Programm der Stadt Wien zum Thema Straßenprostitution ist der Versuch, die Interessen der AnrainerInnen und die Interessen der Prostituierten gleichermaßen zu berücksichtigen. "Im Herbst werden wir darüber Bilanz ziehen. Wir treten außerdem ganz massiv für die Abschaffung der Sittenwidrigkeit der Prostitution ein! Diese Abschaffung würde die Situation der Frauen sehr erleichtern", sagt Straubinger. ...

Rückfragehinweis:   SPÖ-Klub Rathaus, Presse
OTS0188    2010-08-27/14:56



* 27.8.2010 ÖVP-Ulm zu Prostitution: Bordellgesetz statt Runder Tische

ÖVP zu Straßenprostitution & Bordellgesetz

... Dabei liegt die Lösung des Prostitutionsproblems bereits seit Monaten auf der Hand - das von der ÖVP Wien geforderte und von Seiten der Polizei unterstützte Bordellgesetz. Ziel muss sein, die Prostitution von der Straße in Bordelle und bordellähnliche Einrichtungen zu verlagern. Ohne ausdrückliche behördliche Genehmigung soll die Ausübung der Prostitution in Wien hinkünftig nicht mehr möglich sein. Es wäre höchst an der Zeit, endlich einzusehen, dass die jahrelange Laissez-faire-Politik kläglich gescheitert ist. ... Geht es um Sicherheit, gibt es keine Alternative zur ÖVP Wien", so heute der Sicherheitssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Ulm.

Rückfragehinweis:    ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
OTS0184    2010-08-27/14:31



* 27.8.2010 FPÖ-Kowarik: Prostitutionsproblematik hat untragbare Zustände erreicht

FPÖ zur Prostitution in Wien

Trotz massiven Polizeieinsatzes kommt die Prostitutionsszene offensichtlich nicht zur Ruhe. Und Während Stadträtin Frauenberger weiterhin auf Beschwichtigungskurs unterwegs ist, haben die letzten Entwicklungen gezeigt, dass die Anrainer nicht nur durch Lärm, Provokationen und Verschmutzungen in ihrer Lebensqualität bedroht sind, sondern skrupellose Gewalt in der Prostitutionsszene mittlerweile auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko im Bezirk darstellt, kommentiert GR Mag. Dietbert Kowarik, FPÖ-Bezirksobmann im 15. Bezirk, die jüngsten Meldungen zur
Situation in Rudolfsheim-Fünfhaus.

... Der Verbotszonen-Wirrwarr führt sogar dazu, dass nunmehr Prostituierten die Polizei klagen, weil diese angeblich in erlaubten Zonen eingeschritten wären, so Kowarik.  Die FPÖ fordert daher zum wiederholten Male gesetzliche Novellierungen, womit Schutzzonen klar definiert werden und damit Straßenprostitution in bewohnten Gebieten verboten ist, Freier in die Verantwortung genommen werden können sowie klare Vorgaben und Regeln für einschlägige Lokale normiert werden, so Mag. Kowarik weiter.

"Nachdem das Problem von Rot und Grün jahrelang verharmlost wurde und sich die zuständige Stadträtin vehement gegen eine Lösung des Problems stellt, steht jetzt die  Bezirksbevölkerung vor den Scherben dieser Politik.", so FPÖ-Gemeinderat Mag. Kowarik. 

Rückfragehinweis:   FPÖ-Wien, Pressestelle
OTS0174    2010-08-27/13:42



* 19.4.2010 ÖVP-Ulm: Genehmigungsverfahren für Bordelle kommt

ÖVP-Wien Bordellgesetz

Die in der heutigen Fragestunde des Landtages vom Sicherheitssprecher der ÖVP Wien LAbg. Wolfgang Ulm an die zuständige Stadträtin Frauenberger gestellte Frage, ob sie ein Genehmigungsverfahren für Bordelle und bordellähnliche Einrichtungen ausarbeiten werde, wurde von dieser mit "Ja" beantwortet - die notwendigen gesetzlichen Änderungen seien in Vorbereitung.

"Nachdem sogar eine Zuverlässigkeitsprüfung für Hundehalter Eingang in die Rechtsordnung des Landes Wien gefunden hat, wird auch kein Weg daran vorbeiführen, dass auch Bordellbetreiber einer solchen Prüfung unterzogen werden. Mit einer Zuverlässigkeitsprüfung können Menschenhandel und Zuhälterei erschwert und eine kriminelle Rotlichtszene verhindert werden", so Ulm.

"Wieder einmal zeigt sich, dass die ÖVP die Sicherheitspartei ist. Auch in der Frage des Bordellgesetzes wird die SPÖ eine weitere Idee der ÖVP umsetzen. Nach den Haftstrafen für Hütchenspieler, dem Verfall ihrer Einnahmen, dem Verbot des gewerbsmäßigen Bettelns, alles von der SPÖ übernommene Forderungen der ÖVP Wien, setzen wir mit einem Genehmigungsverfahren für Bordelle und bordellähnliche Einrichtungen den nächsten Schritt, um Wien sicherer zu machen", so
Ulm abschließend.

Rückfragehinweis:    ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien  Tel.: 01-4000/81 913,
OTS0112    2010-04-19/11:12



* 14.4.2010: FPÖ-Lasar: Warum drückt sich Wiener SPÖ vor notwendigem Bordellgesetz?

FPÖ-Wien Bordellgesetz

SPÖ sieht kriminellem Treiben im Rotlichtmilieu und brutaler Zuhälterei tatenlos zu

Offensichtlich drücke sich die SPÖ in Wien davor, dem kriminellen Rotlichtmilieu, der brutalen Zuhälterei sowie der illegalen Prostitution mittels eines Bordellgesetzes den Kampf anzusagen, kritisiert heute der Sicherheitsbeauftragte der FPÖ-Wien, LAbg. David Lasar die lasche bzw. gar nicht vorhandene Vorgehensweise der Stadtroten. Das obwohl durch die hervorragende Arbeit der Polizei, die kürzlich mehrere Granden der kriminellen Gürtelszene festnehmen konnte, nun klar ersichtlich sei, welches Ausmaß dieses Milieu in Wien bereits angenommen habe.

In diesem Zusammenhang fordert er, Lasar, die verantwortliche Stadträtin Frauenberger auf, unverzüglich regelmäßige und vor allem genaue Kontrollen zu veranlassen sowie strenge Regelungen und harte Gesetze zu erlassen. Nur dadurch könne verhindert werden, dass sich erneut verbrecherische Gruppen in diesem Bereich formieren. Die SPÖ in Wien sei aufgerufen endlich zu handeln und Taten zu setzen, so Lasar.

Es sei auf jeden Fall zu wenig, die Menschen damit zu vertrösten, dass es Verbotszonen gebe und damit die Ausübung der Prostitution etwa in der Nähe von Schulen "eh" untersagt sei. Die Rathausroten hätten eine Verantwortung gegenüber den Bürgern. Aber wie so oft beim Thema Sicherheit und unter anderem am Beispiel der FPÖ Langzeitforderung nach einer Wiener Sicherheitswacht erkennbar, werde sie auch in dieser Causa erneut nichts unternehmen und die Polizei werde bald wieder von vorne anfangen müssen, befürchtet Lasar abschließend.

Rückfragehinweis:   Klub der Freiheitlichen, Pressestelle   Tel.: (01) 4000 / 81 798
OTS0168    2010-04-14/13:03



* 12.4.2010 Vana / Grüne Wien ad ÖVP: Bordellgesetz geht an Problemen in der Sexarbeit vorbei

Grüne zum Bordellgesetz & Prostitutionsgesetz

Für Monika Vana, Stadträtin und Frauensprecherin der Grünen Wien geht die heute von der ÖVP erhobene Forderung nach einem Wiener Bordellgesetz an den Problemen in der Sexarbeit völlig vorbei. "Ein Genehmigungsverfahren für Bordellbetreiber á la ÖVP ändert nichts an der derzeitigen Rechtlosigkeit von SexarbeiterInnen. Ein Bordellgesetz garantiert nicht einmal "safer sex", weil die Arbeitsbedingungen allein von den Betreibern und Kunden diktiert werden können", kritisiert Vana. "So lange Sexarbeit nicht endlich von der Sittenwidrigkeit entkoppelt wird und als Beruf anerkannt wird, so lange besteht die große Gefahr der Ausbeutung von SexarbeiterInnen. Wer mehr Sicherheit in der Rotlichtszene will, muss zuerst den SexarbeiterInnen mehr Rechte einräumen."

 Für Vana steht die Reform des Wiener Prostitutionsgesetzes unter Einbindung von SexarbeiterInnen und Beratungseinrichtungen dringend an. Kernpunkte einer Reform sind aus Sicht Vanas die Abschaffung der zeitlichen und räumlichen Einschränkungen für die Anbahnung und Ausübung der Sexarbeit. Die polizeiliche Meldepflicht sowie die wöchentlichen Zwangsuntersuchungen und das Werbeverbot gehören ebenfalls aus Grüner Sicht neu geregelt. "Es ist bezeichnend für die ÖVP, dass sie auf dem Ohr für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für SexarbeiterInnen taub ist", so Vana. "Damit zeigt für mich die ÖVP eindeutig, dass sie den Bordellbetreibern näher steht als den
SexarbeiterInnen." 

Rückfragehinweis:   Pressereferat
   Tel.: (++43-1) 4000 - 81766     mailto:presse.wien@gruene.at
OTS0139    2010-04-12/12:56



* 12.4.2010 Wiener ÖVP fordert Bordellgesetz

ÖVP für ein Bodellgesetz in Wien

Für ein eigenes Bordellgesetz bzw. die Aufnahme eines entsprechenden Passus in das Wiener Prostitutions- oder Landessicherheitsgesetz trat die Wiener ÖVP am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz ein. Laut Sicherheitssprecher GR Wolfgang Ulm gebe es in Wien "keine Bordelle im Sinne der Gesetzgebung" und damit auch keine Genehmigungsverfahren wie in anderen Bundesländern (Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Steiermark und Kärnten). Zudem sei nur in Wien, Niederösterreich und Burgenland die Straßenprostitution nicht geregelt.
     Kern eines solchen Genehmigungsverfahrens solle eine Zuverlässigkeitsprüfung des jeweiligen Betreibers sein. Dieser sei verantwortlich für die Einhaltung der Vorschriften, die sowohl für Prostitution als auch für die Betreibung eines Lokals gelten. Als Sanktionsmöglichkeiten bei Zuwiderhandeln könne man sich eine Spanne von Verwaltungsstrafen bis Lokalschließung vorstellen, so Ulm.
     Als Ziele sehe man unter anderem die Verlagerung der Prostitution von der Straße in Bordelle, eine Unterbindung der kriminellen Rotlichtszene, bessere Kontrollmöglichkeiten sowie rechtliche Verbesserungen für Prostituierte. Einen entsprechenden Antrag will die ÖVP beim nächsten Landtag einbringen.

     Weitere Informationen: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien,
Telefon: 01 4000-81913, E-Mail: gerhard.zeinitzer@oevp-wien.at ,

Rückfragehinweis:
   PID-Rathauskorrespondenz:
   Mag. Erwin Kadlik, Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
   Telefon: 01 4000-81083      E-Mail: erwin.kadlik@wien.gv.at
OTS0097    2010-04-12/11:34



* 7.4.2010 FPÖ-Wien, David Lasar: "Gürtelkönigen" den Kampf ansagen

FPÖ Wien über Prostitution

"Rocky & Co." in die Mangel nehmen
Die Stadt Wien müsse Bewilligungsverfahren für Bordelle streng gestalten und den kriminellen "Gürtelkönigen" weiter den Kampf ansagen, fordert heute der Sicherheitsbeauftragte der FPÖ-Wien LAbg. David Lasar. Zudem werden genauere und vor allem regelmäßige Kontrollen bei den bereits existierenden Bordellen notwendig sein. In erster Linie müsse jetzt aber explizit darauf geachtet werden, welchen Personen künftig das Betreiben eines Bordelles bewilligt werde, will man verhindern, dass sich neue Strukturen im Rotlichtmilieu bilden. "Rocky" und Co. dürfen in Wien keine Chance mehr haben. Die für Menschenhandel und illegale Prostitution bekannte kriminelle Gürtel-Szene müsse endlich der Vergangenheit angehören, so Lasar abschließend.

Rückfragehinweis:
   Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
   Tel.: (01) 4000 / 81 798
OTS0211    2010-04-07/14:39



* 7.4.2010 ÖVP-Wien, Wolfgang Ulm: Neue kriminelle Rotlichtszene in Wien muss verhindert werden

ÖVP Wien zu den Bordellen in Wien

"Nach der Schwerpunktaktion der Wiener Polizei in dutzenden Rotlichtlokalen muss die Stadt Wien nun ihren Beitrag leisten, dass sich keine neue kriminelle Rotlichtszene in Wien etabliert", so heute der Sicherheitssprecher der Wiener ÖVP, LAbg. Wolfgang Ulm. Wie in anderen Bundesländern muss es künftig auch in Wien ein Genehmigungsverfahren für Bordelle und bordellähnliche Einrichtungen geben, fordert Ulm. Kern des Genehmigungsverfahrens soll eine Zuverlässigkeitsprüfung des/der Betreibers/in sein. Ohne ausdrückliche behördliche Genehmigung soll die Ausübung der Prostitution in Wien hinkünftig nicht mehr möglich sein.

Rückfragehinweis:
   ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
   Telefon: 01- 4000 /81 913    mailto:presse.klub@oevp-wien.at
OTS0161    2010-04-07/13:11



Ausstellung "Element6" (Achtung: mit Steuergeld finanzierter Swingerclub)

Ausstellung Element 6 in der Secession

Seit 20. Februar 2010 schreibt man die "Secession" neuerdings "Sexession". Warum? 

Inhalte der Ausstellung "Element 6":
Raum für Sexkultur, Dancefloor, Swingerclub, Darkroom, Dance-Erotik, Miss Sexy-Wahl, Body-Painting, Lack Leder Latex, Masken Mystik, Bondage, LAdies Room, Striptease Show.

Öffnungszeiten "Element6": Vom 20. Februar bis 18. April 2010 täglich außer Montag und Sonntag ab 21 Uhr im Untergeschoß der Secession. Di-Mi 21:00 - 02:00 und Do-Sa 21:00 - 04:00 Uhr

Publikum: Jeder, der über 18 Jahre alt ist und bereit zwischen 6 und 42 Euro zu zahlen, darf mitmachen.

Die Secession wird unterstützt von:

Erste Bank / Wien Kultur / Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur / Pro Helvetia / Die Freunde der Secession

Kooperations-, Medienpartner, Sachsponsoren:
armstark / bene / Der Standard / Element6 / Ö1 Club / Silver Server / hs art service austria GmbH / Leiner / Trumer Privatbrauerei

Heftige Kritik über den => Sexskandal Secession



* 16.10.2009 Rotlicht-Razzia von Stadt Wien und Polizei im 15. Bezirk

22 Lokale in Rudolfsheim-Fünfhaus kontrolliert =

In der Nacht auf Freitag (16.10.2009) wurden im Rahmen einer gemeinsamen Behörden-Aktion von Magistrat und Polizei insgesamt 22 Rotlicht-Lokale im 15. Bezirk überprüft. An den Überprüfungen nahm auch Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal teil, der Anrainerbeschwerden nachging und sich ein Bild vor Ort verschaffte. Koordiniert wurde die Aktion vom Dezernat für Sofortmaßnahmen der Stadt Wien.


61 Anzeigen nach dem Prostitutionsgesetz
Im Zentrum der Kontrollen von Magistrat und Polizei standen die Überprüfung von Rotlichtlokalen, Lärmkontrollen und die Einhaltung der Gewerbeordnung. Die 61 Anzeigen nach dem  Prostitutionsgesetz wurden unter anderem deshalb ausgestellt, da sich etliche Betriebe in Schutzzonen befanden oder Prostituierte die gesetzlich vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen nicht einhielten. Besonderes Augenmerk galt den Vermietern der betroffenen Lokalitäten und den Freiern, die in Schutzzonen "ertappt" wurden. Weitere Anzeigen wurden auf Grund der Nichteinhaltung der Gewerbeordnung, wie etwa verstellte Notausgänge, ausgestellt. Ein Lokal wurde geschlossen, da kein Besitzer aufzufinden war. Im Zuge der Kontrollen entdeckte die Polizei illegale Ausländer, die sich in einem Keller versteckten. Es erfolgten dabei vier "fremdenrechtliche" Festnahmen. Die Polizei überprüfte insgesamt dutzende Personen.

     Damit reagiert die Stadt Wien, wie auch bei den vorangegangenen Kontrollen in anderen Bezirken, auf Beschwerden von Anrainern oder ging Hinweisen des Bezirks und der Polizei nach. Weitere Überprüfungen werden den Schwerpunktaktionen folgen.

Rückfragehinweis:

   PID-Rathauskorrespondenz:
   Werner C. Kaizar,    Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
   Telefon: 01 4000-81087      E-Mail: christoph.kaizar@wien.gv.at
OTS0048    2009-10-16/09:30



* 28.03.2007 Wiener ÖVP spricht sich für Legalisierung der Prostitution aus

ÖVP Wien für Legalisierung der Prostitution

Wien (RK). Um die rechtliche, wie auch soziale Situation von Prostituierten zu verbessern, spricht sich die Wiener ÖVP für deren Legalisierung aus.

Wien bedürfe hierzu eines eigenen Gesetzes, welches die Prostitution selbstständig oder unselbstständig ermögliche. Von den geschätzten 4.000 bis 6.000 Sexarbeiterinnen, sei bislang nur ein rund ein Viertel registriert, so GR Karin Praniess-Kastner am Mittwoch in einem Mediengespräch. Es gehe nicht an, dass Prostituierte einerseits Steuern zu zahlen hätten, sich aber auf keine rechtlichen Absicherungen berufen dürften. Ebenso sei es notwendig, eine Konzession für Bordelle in Wien einzuführen.

Laut Praniess-Kastner sei die Gesetzeslage österreichweit sehr unterschiedlich geregelt: So sei in Vorarlberg Prostitution überall verboten, in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sei etwa dieses Gewerbe temporär wie topografisch eingeschränkt möglich. Die derzeitige Situation, dass Prostitution sehr eng mit der Unterwelt verbunden sei, dürfe jedenfalls nicht mehr hingenommen werden. Mit einer solchen neuen Regelung wäre auch der Polizei und ihrem Sicherheitsauftrag geholfen, da dadurch klare Spielregeln geschaffen würden.
 
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien,
Tel.: 01-4000/81 913, E-Mail: gerhard.zeinitzer@oevp-wien.at

(RK vom 28.03.2007)



Nachtclubs & Bars:

Es wäre schon ein hilfreicher Fortschritt, wenn die Wiener Straßenprostitution in die Animierlokale / Nachtclubs / "Bars" nach drinnen verlegt werden würde. Dabei würden die Anrainer wesentlich weniger belästigt werden.