Wien

Gute Vorsätze für das neue Jahr und wie sie umgesetzt werden können



Die Silvesterdekoration ist kaum wieder verstaut, schon beginnt wie jedes Jahr die Zeit, die guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Viele Wiener haben sich sicherlich schon im letzten Jahr überlegt, was sie im neuen Jahr alles anders machen wollen.
   Oftmals steht eine gesündere Ernährung, mehr Sport und mehr Zeit für Familie und Freunde auf der Liste. Doch nur selten werden die guten Vorsätze auch tatsächlich umgesetzt. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Vorhaben im neuen Jahr endlich wahr werden lassen.
 

Gesündere Ernährung

   Gerade nach den ganzen Naschereien in der Weihnachtszeit nehmen sich viele vor, im neuen Jahr weniger Süßigkeiten zu essen und sich gesünder zu ernähren, um damit auch das ein oder andere Weihnachtskilo wieder loszuwerden.



Viele Wiener wollen sich im neuen Jahr gesünder ernähren.


   Eine gesunde und abwechslungsreiche Kost setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen: Gemüse, Obst, fettarmes Fleisch, fettarme Milchprodukte, Fisch und Vollkornprodukte. Zwar benötigt der Körper für eine optimale Funktionsweise auch Zucker und Fett, allerdings sollten diese Stoffe nur in geringen Mengen konsumiert werden, damit daraus keine zusätzlichen Fettpölsterchen werden.
Was zu einer gesunden Ernährung unbedingt dazu gehört: viel Wasser zu trinken, wahlweise ungesüßten Tee. 1,5 bis 2 Liter sollten es am Tag schon sein, damit die Organe optimal arbeiten und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt wird. Außerdem steigert ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt die Konzentrationsfähigkeit.

   Um sich wirklich gesünder zu ernähren, ist es wichtig, mehr Obst und Gemüse zu essen. Das gelingt, indem man zu den Hauptmahlzeiten immer Gemüse oder zumindest einen Salat serviert und als Nachtisch eine Portion Obst isst. So kann man ganz einfach die bisherigen Nahrungsmittel durch eine gesündere Variante ersetzen. Das gilt auch für zwischendurch. Da sollte man zu gesunden Snacks wie Obst oder Rohkost anstelle von Süßigkeiten zu greifen. 
 

Mehr Bewegung und Sport in den Alltag integrieren

Mehr Sport zu machen zählt zu den beliebtesten Vorsätzen für das neue Jahr. Das stellt für viele eine große Herausforderung dar, weil man erst einmal den Schritt schaffen muss, Sport dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Denn nur regelmäßige Bewegung wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus dadurch wird das Herz-Kreislauf-System verbessert und man baut mehr Muskeln auf. Das macht leistungsfähiger und sorgt dafür, dass der Körper mehr Energie, also Kalorien verbraucht.
 
   Und tatsächlich beginnen viele hoch motiviert im Januar damit, fleißig im Fitnessstudio zu trainieren. Da sich aber nun einmal nicht gleich die gewünschten Effekte einstellen, gibt ein Großteil im Februar schon wieder auf. Dass sich trotz Sport nicht viel tut, kann zum Beispiel daran liegen, dass man die Ernährung nicht mit verändert oder noch schlimmer noch mehr isst. Weil viele Menschen dem Irrglauben unterliegen, dass die Kalorien alle durch den Sport verbraucht werden.



Endlich mehr Sport treiben – wer langsam beginnt und sich allmählich steigert, hat gute Chancen, durchzuhalten.




   Viel schöner, als im Fitnessstudio zu strampeln, ist es, sich draußen zu bewegen und zusätzlich frische Luft zu tanken. In Wien kann man nicht nur Radfahren oder in eines der vielen Schwimmbäder gehen, auch für Jogger und Inlineskater gibt es einige tolle Strecken.

 
  
   Für Inlineskater-Neulinge, die sich erst noch die richtige Ausrüstung mit Skates, Helm und Gelenkschonern zulegen müssen, gibt es gerade in Sachen Skates ein paar Dinge zu beachten. Da es ganz verschiedene Arten von Inlineskates gibt, die sich nicht immer auch für Einsteiger eignen und für unterschiedliche Fahrstile ausgelegt sind, ist es hier umso wichtiger zu wissen, welche dieser Arten zu einem passen. Wer einfach nur so seine Runden drehen möchte, ist mit Fitness-Skates gut bedient, wer dagegen mehr in Skateparks unterwegs ist, sollte sich Stunt-Inliner anschaffen.
 
   Um mehr Sport in den Alltag zu integrieren, sollte man nicht von null auf hundert starten, denn dann hält die Motivation nicht lange an. Besser ist es, sich zunächst insgesamt eine Stunde Sport in der Woche vorzunehmen und auf einem moderaten Level zu beginnen. Hat man das eine Zeitlang durchgehalten, sollte man die Intensität und Dauer langsam steigern. So schleicht sich der Sport allmählich in den Alltag ein und ist irgendwann nicht mehr wegzudenken.
 

Weniger Stress zulassen

Viele Wiener haben einen Job, der ihnen einiges abverlangt. Sie leiden unter Zeitdruck, unrealistisch gesetzten Zielen, unklaren Prioritäten und anderen Stressfaktoren. Auf Dauer wird negativer Stress (Dystress) aber zu einem ernsten gesundheitlichen Problem: Die Palette an Auswirkungen reicht von Schlafschwierigkeiten über Konzentrationsprobleme bis hin zu Herz-Rhythmus-Störungen.
 
   Aus diesem Grund ist weniger Stress ein wichtiger Vorsatz für das neue Jahr, den es unbedingt umzusetzen gilt. Für wen ein Jobwechsel aus bestimmten Gründen keine Option ist, hat noch andere Möglichkeiten, Stress effektiv abzubauen und so der eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun.
Eine davon ist mehr zu schlafen. Denn im Schlaf erholt sich der Körper von den Strapazen des Tages. Das bedeutet unter anderem, dass er Stress abbaut, indem er den Cortisolspiegel senkt, denn Cortisol ist das Stresshormon. Auch beim Sport baut der Körper effektiv Stress ab. Schöner Nebeneffekt: Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt und man wird nebenbei noch ein paar Kilos los.
 

Mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen

Bei so manchen steht auf der Liste mit ihren guten Vorsätzen fürs neue Jahr auch, dass sie sich mehr Zeit für ihre Familie und Freunde nehmen wollen. Bei einem stressigen Job und einem zeitintensiven Hobby kann das zwar eine große Herausforderung darstellen, aber man sollte auf jeden Fall sein Bestes geben. Schließlich sind Familie und Freunde die wichtigsten Menschen im Leben und mit denen sollte man so viel Zeit wie nur irgend möglich verbringen.



Früh genug Treffen festlegen – so nimmt man sich automatisch mehr Zeit für Freunde.


   Auch im Sinne der eigenen Gesundheit, denn so eine lustige Familienrunde oder ein Plausch unter Freunden sind nicht nur eine tolle Gelegenheit, sich über die neusten Geschehnisse auszutauschen, sie sind auch wahrlich Balsam für die Seele. Im Gespräch mit den Liebsten fällt es leicht, den stressigen Alltag hinter sich zu lassen, was sich entspannend auf die eigene Stimmung auswirkt.

   Doch wie soll man im neuen Jahr mehr Zeit für Familie und Freunde schaffen? Eine Möglichkeit besteht darin, die Prioritäten anders zu setzen und sich zum Beispiel mal auf einen Kaffee zu verabreden und dafür den Haushalt hintenanzustellen.

   Wer schon zum Ende des Jahres Termine für das neue Jahr aufzählen kann, kann sich mit einem Trick überlisten, um mehr Zeit für die Liebsten freizuschaufeln. Dazu einfach möglichst jetzt schon mit ihnen Tage festlegen, an denen man sich im neuen Jahr auf jeden Fall treffen möchte. So sind diese Tage frühzeitig geblockt und können nicht mehr von anderen Terminen besetzt werden. 
 

Den Dachboden ausmisten

Schon seit Jahren sammelt sich auf dem Dachboden und im Keller immer mehr Gerümpel an und so langsam platzen auch die Schränke aus allen Nähten. Höchste Zeit, sich die Chaos-Bereiche im Haus mal vorzuknöpfen und gründlich auszumisten. Soweit die Theorie, denn bei diesem Vorsatz scheint es vielen Wienern besonders schwerzufallen, ihn in die Tat umzusetzen und loszulegen.

   Dabei kann es ganz einfach sein, wenn man denn sinnvoll plant und mit Strategie ans Werk geht. Denn alles auf einmal zu schaffen, ist sowieso unmöglich. Doch anstatt sich davon entmutigen zu lassen und das Räumungsprojekt wieder für ein Jahr ad acta zu legen, sollte man diese Tatsache vielmehr als große Chance sehen. Was nicht an einem Tag erledigt werden kann, wird eben in kleinen Etappen abgearbeitet.

    Oder anders gesagt, aus dem riesigen Berg an Arbeit, den es zu bezwingen gilt, macht man einfach viele kleine Berge. Und diese Hürde ist gleich viel kleiner und wird damit zu einem machbaren Ziel. Es ist wesentlich leichter, sich an mehreren Tagen einen kleinen Teil wie zum Beispiel einen bestimmten Bereich des Raumes vorzunehmen anstatt den ganzen Dachboden oder Keller auf einmal, und sich so Stück für Stück vorzuarbeiten.

   Am besten macht man sich vorher einen Plan, in welchem Teil des Hauses man beginnen und wie man danach weiter vorgehen möchte. Die fertigen Teile kann man nach getaner Arbeit auf der Liste abhaken, das motiviert für die nächste Etappe, weil man sieht, wie das Projekt vorangeht.
 

Bilder
Abbildung 1: Fotolia.com © stockphoto-graf #184961064
Abbildung 2: Fotolia.com © karepa # 106592768
Abbildung 3: Fotolia.com © baranq # 95988750
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