Wien
    

Allgemeines zum Muttertag:

Muttertag


Der Muttertag 2013 ist am 12. Mai 2013


Der Muttertag ist ein Gedenktag zu Ehren der Mutter bzw. der Mütter allgemein. Der Muttertag wird erst seit dem 20 Jahrhundert als eigener - nicht gesetzlicher - Feiertag gefeiert. Der Muttertag wird in vielen Ländern am zweiten Sonntag im Mai gefeiert, insbesondere im deutschsprachigen Raum.

 

Muttertag: Die geschichtliche Entstehung

Als Begründerin des heutigen Muttertags gilt die Methodistin Anna Marie Jarvis. Sie hatte, in Philadelphia (USA) am 9. Mai 1907, an einem zweiten Sonntag im Mai (zum 2. Todestag ihrer eigenen Mutter, Ann Maria Reeves Jarvis aus Grafton, West Virginia) mit 500 weißen Nelken ihre Liebe zu ihrer gestorbenen Mutter zum Ausdruck bringen wollen und vor der Kirche diese an andere Mütter ausgeteilt. Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin in derselben Kirche den Müttern erstmals eine Andacht gewidmet.

Sie widmete sich nun hauptberuflich dem Ziel, einen offiziellen Muttertag zu schaffen und startete eine Initiative für die Einführung eines offiziellen Feiertags zu Ehren der Mütter, indem sie Briefe an Politiker, Geschäftsleute, Geistliche und Frauenvereine schrieb. Die Bewegung wuchs sehr rasch an. Bereits 1909 wurde der Muttertag in 45 Staaten der USA gefeiert. 1912 führten ihn die Methodisten in West Virginia ein und am 8. Mai 1914 wurde dann vom US-Kongress der 2. Sonntag im Mai zum Mutter-Gedenktag als offizieller Feiertag erklärt. Im Jahre 1914 wurde der Muttertag vom damaligen US-Präsident Woodrow Wilson zum nationalen Feiertag erklärt.

Nachdem England den mothering day übernommen hatte, verbreitete sich der Feiertag 1917 in der Schweiz, 1918 in Norwegen, 1919 in Schweden, in Deutschland seit 1922 und 1924 in Österreich.
 
Qu.: de.wikipedia.org/wiki/Muttertag
 
 

Geschenke zum Muttertag:

Foto: Mutterttagsgeschenk

Foto: Mutterttagsgeschenk

Ergebnisse der Befragung der Wiener Wirtschaftskammer
- 60% der Befragten sehen im Muttertag einen guten Anlass für Familientreffen
- 54% sehen in ihm einen Ehrentag für Mütter
- Für 44% ist der Muttertag ein Tag, an dem Mütter verwöhnt werden sollen
- Für 42% ist er eine wichtige Einrichtung, um Danke zu sagen
- Je 27% sagen, der Muttertage zeige die Leistungen der Mütter auf und sei für ihn/sie ein besonderer Tag

Söhne großzügiger zu Ihren Müttern, als Töchter:
Während 58 Prozent der männlichen Wiener heuer Geschenke plant, sind dies bei den Wienerinnen 49 Prozent. Männer sehen im Muttertag auch verhältnismäßig häufiger einen Ehrentag für Mütter, an dem diese verwöhnt werden sollen. Sie meinen auch häufiger als Frauen, dass der Muttertag die Leistungen der Mutter aufzeigt. Besonders häufig werden die 15- bis 29-Jährigen ihre Mütter mit einem Präsent überraschen. Vorwiegend wird die eigene Mutter (82%) beschenkt, gefolgt von der Schwiegermutter (17%) - vor allem durch Frauen. 10 Prozent wollen auch ihre Großmutter gebührend hochleben lassen. Frauen, die selber Kinder haben, werden übrigens deutlich öfter von ihrem Partner beschenkt werden als kinderlose Frauen (16% zu 1%).

Beliebteste Geschenke:
Bei den beliebtesten Geschenken dürfte es heuer zu einigen Verschiebungen kommen. Blumen als unangefochtene Spitzenreiter legen weiter zu (72%), Schokolade bzw. Süßes fällt ebenso zurück (17%) wie Gutscheine (11%). Auch Einladungen zu Restaurant- oder Theaterbesuchen (13%) und Kosmetika (7%) sind heuer weniger geplant als 2010. Ein Plus ist allerdings bei Büchern zu erwarten, für die sich 8 Prozent der Schenkenden entscheiden wollen. Vereinzelt planen die Wiener aber auch, für ihre Mütter Frühstück zu machen oder zu kochen.

Das Muttertagsgeschäft in Zahlen:
* Wiener Muttertagsgeschäft: Umsatz von über 28 Mio. Euro
* 53 Prozent der Wienerinnen und Wiener planen, ihre Mütter, Partnerinnen und Schwiegermütter zu beschenken - um drei Prozent mehr als 2010.
* Im Durchschnitt wollen sie 40 Euro ausgeben - ein Plus von zwei Euro pro Person.
* Im Vorjahr lag der Muttertagsumsatz in Wien bei 25 Mio. Euro.

Die repräsentative Befragung wurde unter 500 Wienerinnen und Wienern ab 15 Jahren durchgeführt.
Quelle: Wirtschaftskammer Wien,  OTS0075    2011-05-02/10:03

 

Muttertagsgeschenk: Blumenvasen aus Muranoglas

La Fenice in Wien: Spezialist für Glasobjekte

La Fenice in Wien: Spezialist für Glasobjekte

Mit einer Glasvase aus Murano können Sie ihrer Mutter ein besonderes Geschenk machen, das auch viele Jahre in guter Erinnerung bleibt.

La Fenice: Inh. Mag. Alfredo Toniatti Tramontana
Schulgasse 40, 1180 Wien (Vienna) 
Telefon 1: 0676 - 97 149 60
Telefon 2: 01-4794421

Öffnungszeiten:
Dienstag - Samstag 11:00 - 19:00 Uhr

Info: Glasvasen aus Murano                Werbung 
 
 

Blumen zum Muttertag 2010:

Blumen sind mit 69% der Nennungen auch heuer das bei weitem beliebteste Muttertagsgeschenk. Auf den Plätzen folgen Schokolade und Süßes mit 16%, Einladungen mit 14%, Kosmetika mit 10% und Gutscheine mit 7%. Vor allem WienerInnen über 50 Jahre schenken lieber Blumen (76%) als Süßes (15%). 

Insgesamt werden rund um diesen Tag geschätzte 20 Mio. Blumen in Österreich gekauft, 60% aus österreichischer Produktion. 8 Millionen Stück davon sind Rosen.
 

Sprüche zum Muttertag:

* Alles Gute zum Muttertag!

* Meine Mama ist die Beste

* Mami, ich hab Dich lieb

* Vater, Mutter, Hund und Kind,
ich bin froh, dass wir eine Familie sind.

Muttertag, das ist wahr,
die sind an allen Tagen im Jahr.

* Zum heutigen Muttertag bringe ich dir nicht nur einen Strauß.
Komm, suche dir auch noch was von meinem Spielzeug aus.

* Meine Mama habe ich gern´
so wie der Himmel seine Stern´


* Ein ganz großes Danke an die liebste Mami der Welt.

*  Zum Muttertag will ich dir sagen, dass ich dich mag und brauch,
sowie den
Papa auch !

Liebe Mami!
Ich habe für Dich gebastelt und gedichtet
und auch den Frühstückstisch schön hergerichtet.
Das schaffe ich leider nicht jeden Tag,
wenn ich dich auch noch so mag.

* Du bist auch hier an schlechten Tagen,
Du bist bereit, meine Last mitzutragen.
Liebe Mutter, dafür möchte ich Dir heute danken.

* Weil Gott nicht überall sein konnte, schuf er die Mütter!

 

Muttertagsgedichte in der Literatur:

* Mein Mütterlein:
Ich hab doch nichts so lieb
wie dich, mein Mütterlein,
es müsste denn der liebe Gott
im Himmel droben sein.

Den lieb ich, weil er dich mir gab
und weil er mir erhält
das allerbeste Mütterlein
auf weiter, weiter Welt.

Julius Sturm (1816-1896)


* Mutterliebe:
So weich und warm
Hegt dich kein Arm,
Wie dich der Mutter Arm umfängt.
Nie findest du
So süße Ruh,
Als wenn dein Aug an ihrem hängt.

Und kehrt ergreist
Dem müden Geist
Noch manch ein Jugendbild zurück,
Es grüßt dich keins
So milden Scheins,
Wie deiner Mutter Segensblick.

O führt dich nicht
Dies liebe Licht
Ins dunkle Leben treulich ein,
Ob auch die Welt
Sich dir gesellt,
Bist dennoch mutterseelenallein!

Paul Heyse (1830-1914)


* Das Mutterherz:
Willst du auf die Erde,
Sprach der Herr zu mir,
Brauchst du Liebe,
Die dich schützt,
Brauchst du Treue,
Die dich nie verlässt.

Doch wirst du auf Erden
Finden nicht so bald
Lieb und Treue
Echt und heilig;
Darum geb' ich dir
Von meiner mit.

Und ich will sie legen,
Liebes Menschenkind,
Dass du findest
In der Trübsal
Diese Gaben,
In das Mutterherz.

Peter Rosegger (1843-1918)


*
O du, die mir die Liebste war

O du, die mir die Liebste war,
du schläfst nun schon so manches Jahr.
So manches Jahr, da ich allein,
du gutes Herz, gedenk ich dein.
Gedenk ich dein, von Nacht umhüllt,
so tritt zu mir dein treues Bild.
Dein treues Bild, was ich auch tu,
es winkt mir ab, es winkt mir zu.
Und schein mein Wort dir gar zu kühn,
nicht gut mein Tun,
du hast mir einst so oft verziehn,
verzeih auch nun.

Wilhelm Busch (1832 - 1908)

 



Weiterführende Informationen:

* Vatertag
* Feiertage in Österreich
 



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Heinisch-Hosek zum Muttertag

Servus Robert,
@ Heinisch-Hosek: "Männer dürfen nicht Ernährer sein, Die Presse vom 07.05.2011
   Hab mir dabei auch etwas gedacht, was schon lange in mir gärt, aber noch nicht herausgekommen ist. Vielleicht lassen sich aus dem Nachfolgenden einige Gedanken weiter entwickeln.
   Kind in die Kinderkrippe, Mutter auch dort als ahnungslose Kinderkrippentante (offizieller Titel "Sozialhelferin" oder "Kindergartenassistentin"), damit sie dort nicht nur dasselbe tut wie zu Hause, sondern auch die entsprechende Kaffee- und Quatschrunde hat. Die Gemeinde hat einen Kindergarten zu errichten, zu erhalten (weitere Kosten) und zu verwalten (weiteres Personal, wo vielfach sich die "frei gewordenen Mütter" wiederfinden, in einem Job in dem sie ach so benachteiligt entlohnt werden, halbtags anwesend sein müssen, aber nicht geistig sondern nur physisch), wobei der Staat bei jeder (Dienst?)-Leistung mitschneidet. Ein Wohlfühljob, ohne jegliche persönliche Verantwortung, denn diese hat die Institution als Arbeitgeber übernommen (vergl. Jugendamt) und die "steht´s auch durch" bei etwaigen Klagen.
Diese Art der "Betreuung" mag bei vielen Kindern gut funktionieren, eben nur so lange sie auf die orale Phase beschränkt ist. Sie funktioniert auch gut für die Kindergartentanten, denn ab  ... Uhr ist Schluß, ebenso wie in Situationen, die vom Soll-Durchschnittsalltag abweichen. Und genau das macht den Unterschied von Betreuung zur Erziehung mit Beziehung aus.
Die von öffentlicher Händen organisierte Entmündigung der Privatinitiative, bei der die Organisatoren natürlich auch mitschneiden, hat natürlich System. In dieser Art entzieht der Amtsträger den Familien die Autonomie (inkl. persönliche Verantwortung), die es ermöglicht sich in wechselseitiger Nachbarschaftshilfe (z.B. in USA) steuerfrei zu organisieren.
   Der Mann und Vater darf natürlich weiterarbeiten, denn wer soll denn die Miete, die Heizkosten, den Urlaub, das Auto und all das bezahlen, was heutzutage die "TV-Familie" braucht. Der Mann in Karenz, undenkbar, da zuck ich aus, der kann mit dem Kind ja gar nicht umgehen, er kann´s gar nicht "richtig" machen, eben, weil er ein Mann ist. Hände weg vom Kind, es ist ja nicht notwendig, dass ein Kind andere Erfahrungen sammelt.
   Und so vergehen die Jahre und in vielen Fällen nimmt die orale Phase kein Ende (Förderung der Bequemlichkeit samt wechselseitiger Abhängigkeit). Dazu sind beachtenswerte Beiträge - i.e. eigentlich alte Hüte, natürlich alle von Journalistinnen in der Sonntagspresse zu lesen, in denen nur interviewt und berichtet, aber nie die Frage nach den möglichen Ursachen gestellt wird. Denn dann hätte man mögliche Ansatzpunkte für Präventionsmassnahmen.
Diese meine Ansicht wird gleich im Beitrag => Fettleibige Jugendliche: "Das wächst sich nicht aus", Die Presse vom 07.05.2011 
bestätigt: Es genügt zu fragen, zu welcher Zeit und in welcher Familienkonstellation begann der Bub zu "fressen", und wer versorgte ihn so selbstlos mit dem Nachschub? Ein vergleichbares Opfer einer überforderten Mutter - nicht von "mother-over-care" sondern "mother-under-care" - dürfte auch der 14-jährige Einbrecher in Krems gewesen sein, der auf frischer Tat erschossen wurde. Mutter, 3 Kinder, seit 7 Jahren getrennt, ein weiteres Kind von 4 Jahren. "Familie" dem Jugendamt bekannt. Da geb´s wohl auch nur Betreuung statt Beziehung. Der Vater des 14-jährigen Jungen wohnte nur in 250m Entfernung. Von Journalisten wurde die Frage wurde nie aufgeworfen, ob der Jugendliche Kontakt zu seinem Vater hatte oder haben durfte? Wahrscheinlich bot sich Jugendamt als Vaterersatz an!

Weitere Beiträge in der Presse zum Muttertag; sie sind wenig schmeichelnd:
=> Die Söhne und ihre starken Mütter, Die Presse 07.05.2011
=> »La mamma« regiert die Männerwelt, Die Presse 07.05.2011
=> Mammoni": Muttersöhnchen fürs halbe Leben, Die Presse 07.05.2011

Habe zu diesem Thema auch einen hervorragenden Beitrag/Essay aus den SN von 1999 "Machen Mütter Machos" und ein ganzes Buch "Ich will ja nur Dein Bestes", übersetzt aus dem USA "Momism". Natürlich nur, wenn´s Dich interessiert!
So wünsch ich Dir auch alles Gute "am Muttertag"

Hans        8. Mai 2011



@ Heinisch-Hosek

statt dem Muttertag sollte man lieber das Frauenministerium abschaffen und das Geld den Müttern auszahlen.

Sissi          8. Mai 2011



Muttertag in den verschiedenen Ländern

"Der Muttertag wird weltweit immer gleich am 2. Sonntag im Mai gefeiert"
Der Satz stimmt nicht.

Wenn Sie glauben, dass der Muttertag weltweit immer gleich am 2. Sonntag im Mai gefeiert wird dann haben Sie wohl nicht genau recherchiert. Denn in Litauen, Mosambik, Portugal, Rumänien, Spanien und Ungarn wird am ersten Sonntag im Mai gefeiert.

Einige Staaten haben dagegen ein fixes Datum für den Muttertag, so ist es der 26. Mai in Polen und in anderern Ländern ist der Muttertag zugleich der Internationale Frauentag am 8. März. So z.B. in Serbien, Bosnien und Herzegowina, der Ukraine, Afghanistan und Armenien.
 
e.serafin     2. Juni 2010

Redaktion Wien-konkret: Danke für Ihre Hinweise!



Muttertag & Formel 1 Grand Prix / Vatertag & Frauenlauf:

  ........ am Vatertag findet der Frauenlauf statt, am Muttertag IMMER ein Grand-prix-Rennen. Doch die Idee mit einem Männerlauf finde ich grandios, das sollte einer der Stadtväter unbedingt am Vatertag organisieren.   
  
lg   Mike + Anna                    Email 24.5.2008





12.5.2013 Wunsch zum Muttertag: Soldaten von Auslandseinsätzen zurückholen


Die EU-Austrittspartei fordert, dass alle österreichischen Soldaten aus dem Ausland zurückgezogen werden. Auslandseinsätze des österr. Bundesheeres sind mit Österreichs Neutralität nicht vereinbar.
   Weiters sollte das Bundesheer die österr. Grenzen sichern und nicht die Grenzen zwischen Syrien und Israel und auch nicht in Afrika oder sonst wo auf der Welt. Zu viele österreichische Soldaten sind bei Auslandseinsätzen schon gestorben.
   Viele Mütter hätten Inlandseinsätze des Bundesheeres lieber und müßten dabei nicht um ihre Söhne zittern.



7.11.2011 Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) über den Muttertag


"Deswegen begehen die sozialdemokratischen Frauen den Rabenmuttertag, um aufzuzeigen, dass Frauen, die die Erziehung ihrer Kinder und einen Beruf unter einen Hut bringen müssen, leider noch immer als Rabenmütter abgestempelt werden. ... Das tun wir, um einen Gegenpol zum Muttertag zu schaffen, der überholt und konservativ ist."

Quelle Die Presse 7. Mai 2011

Anmerkung Wien-konkret: Kaum zu glauben, dass Frau Heinisch-Hosek von der SPÖ weiter Frauenministerin der Republik Österreich ist.