Wien
    

Kriminelles & Verdächtiges:

Bis zur rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
 

28.8.2012 Falter: Schwere Vorwürfe gegen Wiener Polizeichefs

Folterbeamter von Polizeichef Mahrer protegiert. Anderer verurteilter Beamter mit 42 Jahren von Freundin in Frühpension befördert. Justiz ermittelt wegen Pensionsbetrug.
Die Wiener Wochenzeitung Falter veröffentlicht in ihrer heute Abend erscheinenden Ausgabe interne Dokumente aus dem Wiener Polizeipräsidium im Fall des von vier Beamten gefolterten Afrikaners Bakary J.. Aus den internen Unterlagen geht hervor, wie die Chefs der Wiener Polizei verurteilte Folterer protegiert haben. So wurde einer der geständigen Folterbeamten im Alter von 42 Jahren (!) im Auftrag des Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl frühpensioniert, weil ihn die Disziplinarbehörden nicht entlassen wollten. Den Pensionsbescheid unterzeichnete eine Amtsdirektorin, die mit diesem Beamten eine intime Affäre unterhielt, wie dem Falter vorliegende, dienstliche Emails zeigen. Die Beamten bestreiten dies. So heißt es in einem Mail Amtsdirektorin an den "lieben" Beamten: "Vielen Dank für die herzliche Einladung und dass Du mich so verwöhnt hast". In einem anderen Mail steht: "Eigentlich müsstest du schon während ich gefrühstückt habe Schluckauf gehabt haben. Hast mir den Morgen total versüßt." Die Frühpensionierung erfolgte, obwohl ein Obergutachter der BVA eine Arbeitsfähigkeit im Innendienst feststellte und der Folterbeamte in einem von einem Polizeipressesprecher geführten Verein als Selbstverteidigungstrainer arbeitete. Der Falter zitiert auch aus Emails von Landespolizeikommandant Karl Mahrer an das Kabinett der Innenministerin. In diesen Mails setzt sich Mahrer dafür ein, dass ein anderer Folterpolizist, Florian M., bei einem Führungskräftelehrgang des BMI aufgenommen wird, um Karriere zu machen. Polizeichef Mahrer in einem Mail ans Kabinett der Innenministerin: "Ich danke Dir schon jetzt für Dein Verständnis und für die Unterstützung!" Das Innenministerium lehnte die Beförderung eines Polizisten, der "im größten Misshandlungsfall in der Geschichte der österreichischen Bundespolizei" (BMI) verurteilt worden war, letztlich ab. Begründung: "Das wäre ein schlechtes Signal".
Rückfragehinweis: Dr. Florian Klenk Falter Chefredaktion Marc Aurelstraße 9 1011 Wien



9.6.2012 "profil": Meinl-Geldwäscheverdacht gegen Grasser: 8,405 Millionen Euro unbekannter Herkunft

Groteske um Provisionen: 3,375 Millionen Euro kamen von Meinl Bank selbst.
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist die am 23. März dieses Jahres beim Bundeskriminalamt Wien erstattete "Geldwäscheverdachtsmeldung" der Meinl Bank gegen Karl-Heinz Grasser sehr viel umfangreicher als bisher bekannt.
   Laut Meinl Bank soll Grasser zwischen 2005 und 2010 insgesamt 8,405 Millionen Euro unbekannter Herkunft über Konten des Instituts bewegt haben. Tatsächlich aber hatte die Bank davon 3,375 Millionen selbst an Grasser gezahlt - als "Provisionen" für den Verkauf von Zertifikaten beim Börsegang von Meinl International Power 2007. Die Meinl Bank hatte das Geld auf ein Meinl-Konto des Grasser zugerechneten Briefkastens Silverwater angewiesen, von wo es auf das Geschäftskonto von Grassers Valuecreation GmbH, ebenfalls bei der Meinl Bank, weitergeflossen war. Die Meinl Bank rechtfertigt die Anzeige als Vorsichtsmaßnahme, Grassers Anwalt Manfred Ainedter wirft dem Institut vor, "der Finanzmarktaufsicht dienlich zu sein".
Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion,



2.6.2012 "profil": Millionenschaden bei Fernwärme Wien

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, soll es bei Ausschreibungen der Fernwärme Wien GmbH (FWW) seit Jahren zu Preisabsprachen unter mitbietenden Rohrleitungsbauunternehmen gekommen sein. Darüber hinaus soll es bei der Stadtwerke-Tochter, konkret in der Abteilung Fernleitungsbau, üblich sein, dass Mitarbeiter "Bedarfszuwendungen" - mit anderen Worten: Schmiergelder - entgegennehmen.
   Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt gegen insgesamt 26 Beschuldigte - davon sind 15 Mitarbeiter der FWW - wegen des Verdachts auf "wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Vergabeverfahren" und wegen des Verdachts der Untreue. In einer Sachverhaltsdarstellung an die WKStA beziffern die Wiener Stadtwerke den Schaden mit "jedenfalls mehr als fünf Millionen Euro".
Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion,



5.5.2012 "profil": Max Edelbacher: Ex-Chef des Wiener Sicherheitsbüros bestätigt Stillhalteabkommen zwischen Polizei und Mafia-Bossen

In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" erklärt Max Edelbacher, ehemaliger Chef des Wiener Sicherheitsbüros, es habe politische Weisungen gegeben, in Wien lebende Bosse der Ost-Mafia nicht zu behelligen.
   "'Sperrt die Hendldiebe ein, aber lasst die großen Sachen in Ruhe' war immer ein bisschen die Vorgabe von oben." Daher habe die Wiener Polizei Anführer der Ost-Mafia, die sich in Wien trafen, nur beobachten können. "Wir durften zusehen, wie sie vorgefahren sind, aber nicht mithören, was sie dann im Hotel besprochen haben", so Edelbacher. Zudem habe es zwischen Polizei und den Capos den "geheimen Code" gegeben, "dass, wer Ruhe gibt, auch Ruhe hat".
  
Edelbacher beklagt die in Österreich herrschende "politische Weisungssucht": "Siehe Kurdenmorde, wo man die Haupttäter einfach laufen ließ." Die jüngste Polizeireform kritisiert der pensionierte Polizei-Chef im "profil"-Interview. "Tiefer gehende Polizeiarbeit ist von oben her unerwünscht. Für solche Leute gibt es intern keine Rückendeckung. Das macht es sehr einfach, unerwünschte Ermittlungen abzudrehen."
Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion,



5.4.2012 OGH verurteilt Chefinspektor zu Gefängnisstrafe

Wie die Tageszeitung "Die Presse" berichtet hat der Oberste Gerichtshof Österreichs den Polizeichefinspektor in oberster Instanz verurteilt und das Strafausmaß sogar noch angehogen. Der Chefinspektor war wegen wegen mehrfachen Amtsmissbrauchs, Nötigung unter Ausnützung seiner Amtsstellung, Verletzung des Amtsgeheimnisses, Betrugs und versuchter Bestimmung zur falschen Zeugenaussage verurteilt worden und muß nun ins Gefängnis: 2 Jahre Haft, davon 8 Monate unbedingt.
Qu Die Presse 5. April 2012



23.4.2011 Fünf Staatsanwälte werden angeklagt

Oberstaatsanwalt Werner Pleischl und 4 weitere Staatsanwälte werden angeklagt. Ihnen wird Amtsmissbrauch bei den eingestellten Ermittlungsverfahren zum Fall Kampusch vorgeworfen.

Mehr Infos => kurier.at vom 23.4.2011
siehe auch => news.at vom 1.3.2011



3.3.2011 Korruption in der Justiz

Wie die Tageszeitung "Der Standard" berichtet sind 23 Beamte unter Verdacht. Die Justiz prüft, ob Beamte geschmiert wurden, damit sie Daten über gepfändete Bürger an Auskunftsdienste weitergeben. Die Beamten wurden suspendiert. Laut Datenschützer Hans Zeger habe man auch die die vorige Justizministerin Maria Berger (SPÖ) von der Praxis informiert und damals Strafanzeige eingebracht. Herausgekommen sei allerdings nichts.

Zum Artikel => Korruption in der Justiz; Der Standard 3.3.2011



23.2.2011 Geschäftsführer des Museum für Angewandte Kunst hat private Fest im MAK gefeiert und dürfte sich damit bereichert haben

BM Schmied nimmt Rücktritt von Peter Noever als wissenschaftlicher Geschäftsführer des MAK - Museum für Angewandte Kunst an
... In den letzten Wochen haben Sonderprüfungen des Wirtschaftsprüfers auf Wunsch des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur im Auftrag des Kuratoriums stattgefunden. Diese Prüfungen haben dazu beigetragen, Malversationen des Geschäftsführers Peter Noever rasch und kompromisslos aufzuzeigen. Die parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Mag. Dr. Wolfgang Zinggl vom 21. Oktober 2010 hat Fragen aufgeworfen, denen das Kuratorium im Auftrag von Kulturministerin Claudia Schmied sofort nachgegangen ist und die zur Aufdeckung der Vorfälle beigetragen haben. Eine Sondersitzung des Rechnungshofes wird stattfinden. Strafanzeige wird seitens des Kuratoriums erstattet. Die konsequente Public Governance, die Vorgangsweise des Kuratoriums und das rasche und entschlossene Handeln des Kuratoriumsvorsitzenden Mag. Treichl tragen dazu bei, dass die Vorfälle restlos aufgeklärt werden und dem MAK daraus kein Schaden entsteht.
Rückfragehinweis:   Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur,
 Mag. Sigrid Wilhelm, Pressesprecherin  Tel.: +43-1-53120-5030
OTS0268    2011-02-23/17:01



11.2.2011: Chef-Inspektor Franz P. zu 18 Monaten bedingter Haft verurteilt

Dem Wiener Polizisten (Gruppenleiter der Kriminaldirektion1) wurde neunfacher Amtsmissbrauch, Nötigung, Verrat von Amtsgeheimnissen, Betrug und Bestimmung zur falschen Zeugenaussage vorgeworfen. Das Urteil: 18 Monafte unbedingte Haftstrafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Staatsanwalt fordert eine höhere Haftstrafe.
 



10.2.2011 Razzia bei ÖFB

Korruptionsermittler haben bei der Österreichischen Fussball-Bundesliga und beim ÖFB Dokumente beschlagnahmt. Eine Million an Förderung soll zweckentfremdet worden sein. Im Zentrum steht der ehemalige Bundesliga-Vorstand BZÖ-Abgeordnete und Klubobmann Peter Westenthaler. Es gilt die Unschuldsvermutung. Der damalige Sportminister Wolfgang Schüssel schweigt (noch).
Qu. => Der Kurier, 10.2.2011
 



Kriminelles in Wien:

Jeden Tag gibt es zahlreiche Straftaten.
Die Bundespolizeidirektion Wien informiert über die Höhepunkte des Tages:

Vorweg die Kriminalitätsstatistik für Wien 2010:
 

18.1.2011: Wiener Kriminalstatistik für das Jahr 2010:

Pressekonferenz der Wiener Polizei zur Kriminalitätsstatistik 2010 und Ausblick 2011



Pressekonferenz mit mit Herrn Polizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl sowie dem
Wiener Landespolizeikommandant General Karl Mahrer (Bild Mitte) im Festsaal der Bundespolizeidirektion Wien, Schottenring 7-9.

Kriminalstatistik Wien für das Jahr 2010

Wiener Kriminalstatistik 2010

Die Bundespolizeidirektion Wien informiert:
Kriminalitätsbelastung hat gegenüber 2009 deutlich abgenommen – besonders in bisher stark belasteten Teilbereichen wie beim Einbruchsdiebstahl in Wohnungen, Einfamilienhäuser und Kraftfahrzeuge aber auch beim Diebstahl von Fahrzeugen gibt es starke Rückgänge

Die Kriminalstatistik gibt Auskunft über die von Jänner bis Dezember 2010 an die Staatsanwaltschaft erstatteten Anzeigen.

Die Gesamtanzahl der angezeigten Fälle sank in Wien 2010 im Vergleich zum Vorjahr  von 228.593 auf 207.564. Dies bedeutet einen markanten Rückgang um  9,20 %.

Die Anzahl der strafbaren Handlungen, d.h. die Gesamtkriminalität in Wien im Dezember 2010 gegenüber dem starken Vormonat November 2010, ist um 5,2 % auf 18.374 gesunken. Von der monatlichen Anzeigenzahl her betrachtet, lagen im Jahr 2010 die stärksten Belastungen im Februar, März, November und auch im Dezember. Aufgrund der Umstellung einiger Deliktsbezeichnungen und Neuerungen in der Erfassung kam es aber im Februar und März 2010 vermehrt zu Nachspeicherungen aus den Vormonaten.

Hinsichtlich der im Jahr 2010 zur Anzeige gebrachten strafbaren Handlungen ist die Aufklärungsquote im Vergleich zu dem Zeitraum Jänner bis Dezember 2009 um 1,77% auf 31,66% gestiegen, dem besten Wert seit dem Jahr 2000. Die Anzahl der geklärten Fälle hat sich dagegen von Jänner bis Dezember 2010 gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig um 2.605 Fälle auf 65.711 geklärte Fälle verringert. Der Anteil der Fremden bei den ermittelten Tatverdächtigen sank im Jahresvergleich leicht von 39,4 % auf 38,9%.

Besonders markant ist der Rückgang der angezeigten strafbaren Handlungen gegen fremdes Vermögen um insgesamt 12,4 %.

Diese Entwicklung wurde von der Bundespolizeidirektion Wien mit einer gezielten Verstärkung der Streifentätigkeit, einer ganzen Reihe von lokalen und weiteren Bundesländer übergreifenden Schwerpunktaktionen durch uniformierte und zivile Kräfte und entsprechenden Präventionsmaßnahmen ermöglicht und gefördert.

Die Raubdelikte sind insgesamt um insgesamt 189 Fälle  gesunken, „schwerer Raub“ sogar um 19,21%.

Auch bei den Delikten gegen Leib und Leben fällt die Bilanz - wie in den vorangegangen Quartalen – durchwegs positiv aus: die Anzahl der angezeigten Delikte stieg insgesamt zwar geringfügig um 94 Fälle auf 22.821 Fälle. Die Tötungsdelikte sind aber mit 18 Fällen (alle 18 geklärt!) gegenüber dem Vorjahr mit 23 Fällen (21 geklärt)  gesunken. Die Aufklärungsquote der strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben ist mit aktuell 77,2 % gegenüber dem Vergleichszeitraum sogar noch um 2,0% gestiegen.

Die  Zahlen im Detail => Kriminalitätsstatistik Wien 2010
(Qu. Bundespolizeidirektion Wien, 18.1.2011)
 

Video:



Video: Pressekonferenz der Wiener Polizei zum Jahresrückblick 2010 und Ausblick 2011 am 18.1.2011
Videogröße 226 MB; Dauer: 61 min


17.1.2011: Wiener Polizeimeldungen vom Tag

Raubüberfall durch drei Unbekannte in Wien-Liesing / 23. Bezirk
Am 17.01.2011 um 03:45 Uhr stiegen drei männliche Fahrgäste in das Fahrzeug eines 46-jährigen Taxilenkers in Wien 1., Schwedenplatz und gaben als Fahrziel die Endresstraße im 23. Bezirk bekannt. Zwei Männer platzierten sich auf der Rückbank, einer setzte sich auf den Beifahrersitz. Als sich das Taxi in Wien 23., in der Nähe des angegeben Fahrziels befand, umklammerte ihn plötzlich der hinter ihm sitzende Fahrgast. Der Taxilenker bremste sein Fahrzeug ab und es gelang ihm schließlich sich aus der Umklammerung zu befreien und aus dem Taxi zu flüchten. Die zwei Männer die auf der Rückbank saßen, sprangen ebenfalls aus dem Mercedes aus, verfolgten den Lenker und attackierten ihn mit Tritten und Schlägen. Danach stiegen sie wieder in den PKW ein und der Täter der auf dem Beifahrerplatz gesessen hatte, fuhr mit ihnen davon. Das Fahrzeug konnte kurze Zeit später unweit des Tatortes aufgefunden werden.
Der Taxilenker erlitt Schürfwunden und Prellungen am Kopf, Armen und den Beinen.
Täterbeschreibung:
1.  Täter: „Beifahrer“: Mann, ca. 20 Jahre alt, ca. 155 cm groß, schlanke Statur, schwarze Haare, schwarze Lederjacke, blaue Stoffhose;
2.  Täter: Mann, ca. 20 Jahre alt, ca. 150-160 cm groß, schlanke Statur, schwarze Haare, schwarze Jacke;
3.  Täter: 20 Jahre alt, ca. 150 cm groß, schlanke Statur, weiße Jacke mit Kapuze;
Alle drei Täter waren chinesischer Herkunft.
Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 01-31310/57800 erbeten.

Raub mit Freiheitsentziehung durch unbekannten Täter in Wien-Landstraße / 3. Bezirk
Am 13.01.2011 um 21:09 läutete ein unbekannter Mann an der Tür einer Prostituierten im Laufhaus in Wien 3., Juchgasse. Nachdem die 24-Jährige die Türe geöffnet hatte packte sie der Mann und würgte sie. Er hielt ihr den Mund zu und sagte: „Schrei nicht, ich will nur  dein Geld. Wenn du nicht schreist, tu ich dir auch nichts“. Er fesselte die Frau mit Klebeband, entnahm das Geld aus ihrer Handtasche und flüchtete in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. Es konnte sich nach dem Überfall selbst befreien und via Notruf die Polizei verständigen.
Täterbeschreibung: Mann, 25-40 Jahre alt, 180-190 cm groß, schlanke Statur, ovales Gesicht, schwarze Weste mit silbernen Reißverschluss, heller Mantel und Jeans; Im Zuge der Ermittlungen konnte ein Lichtbild mit den Verdächtigen gesichert werden.

Aggressiver attackiert Polizisten in Wien-Penzing / 14. Bezirk, drei Widerstände gegen die Staatsgewalt am 16.01.2010
Am 16.01.2011, um 21:00 Uhr wurden Streifenpolizisten zu einer Familienstreitigkeit zwischen dem 22-jährigen Mohamed G. und seinem Vater in Wien 14., Märzstraße beordert. Der 22-Jährige hatte seinen Vater mit dem Umbringen bedroht und versuchte ihn in Gegenwart der Beamten immer wieder mit Schlägen zu attackieren. Die Polizisten versuchten den Mann zu beruhigen, der seine Aggressionen jedoch immer weiter steigerte. Da die Beamten verhinderten, seinen Vater zu attackieren, schlug und trat er schließlich auf die Polizisten ein. Diese konnten den Mann überwältigen und festnehmen.  Ein Polizist erlitt eine Zerrung und Verstauchung des Handgelenkes.

Weiters wurden Polizisten bei Personskontrollen in Wien 1. Karlplatz durch eine 23-jährige Frau sowie in einem Lokal in Wien 2., Waldsteingartenstraße durch einen 30-Jährigen verletzt. Ein Polizist erlitt eine Prellung der Hand sowie eine Absplitterung der Gelenkskapsel des Zeigefingers, der zweite erlitt Prellungen.



16.1.2011: Wiener Polizeimeldungen vom Tag

Nachtrag  zu „Opfer verstirbt nach Messerstichen in Wien – Simmering" vom 04.01.2011
Aufgrund der Lichtbildveröffentlichung begaben sich die beiden gesuchten Zeugen gestern in eine Polizeiinspektion in Wien Simmering und wurden von den Ermittlern des Landeskriminalamtes Wien einvernommen. Die zwei jungen Männer, die wenige Stunden vor der Tat mit dem Opfer zusammen in einem Lokal in Wien-Simmering gefilmt worden waren, konnten bei ihren Einvernahmen jedoch keine Hinweise zur Täterschaft bzw. zur Tat selbst geben. Sowohl die bisherigen Zeugenaussagen im Umfeld von Valmir L. als auch die umfangreichen Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Wien, erbrachten bis dato keine zweckdienlichen Hinweise zur Ausforschung der Täter.
Hinweise (auch anonym) werden an das Landeskriminalamt Wien - Gruppe Fleischhacker, unter der Telefonnummer 01/31310 DW 33800 erbeten.

Einbruch in Wien-Meidling /12. Bezirk – eine Beschuldigte festgenommen
Am 15.01.2011 um 21:48 Uhr wurden Polizeibeamten in Wien 12., Tscherttegasse auf eine Frau aufmerksam, die sich am Münzautomaten einer Telefonzelle zu schaffen machte. Die Beamten stellten die 24-jährige Sabrina R., welche den Münzautoamten  aufgebrochen hatte, zur Rede. Die durch Suchmittel beeinträchtigte Frau bestritt die Tat und gab an, sich lediglich das Geld zurückholen zu wollen, welches ihr der Automat genommen hatte. Die Frau wurde festgenommen und angezeigt.
   (PS: Leider gibt es bei der Polizei nur eine "Täterdatei", aber keine "Täterinnendatei". Der ehemalige Innenminister Platter (ÖVP) wollte das auch nicht ändern. Bleibt interessant ob Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) nun auch eine Täterinnen-Datei für kriminelle Frauen anlegt.)

Verkehrsunfall in Wien-Josefstadt / 8. Bezirk, zwei Verletzte
Am 15.01.2011 um 15:10 Uhr fuhr der 44-jährige Hasan K. auf dem Hernalser Gürtel in Richtung Währinger Gürtel, hinter dem 28-jährigen Michael K. und der 38-jährigen Malgorzata R.. Hasan K. und bemerkte zu spät, dass die vor ihm fahrenden Lenker ihre Fahrzeuge aufgrund des Verkehrsaufkommens zum Stillstand brachten und fuhr mit seinem VW auf den Opel des K. auf. Durch die Wucht des Zusammenstosses prallte das Fahrzeug der K. gegen den BMW der R.. Durch den Unfall erlitten Michael K und seine Beifahrerin Zerrungen der Halswirbelsäule sowie Prellungen. Sie wurden nach der ärztlichen Erstversorgung in ein Krankenhaus verbracht. An den beteiligen Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Straßenraub durch Unbekannte in Wien-Meidling / 12. Bezirk
Am 16.01.2011 um 00:00 Uhr befanden sich der 17-jährige Martin H., der 19-jährige Dominik S. und die 17-jährige Sarah H. in einem Park in Wien 12., nächst der U-Bahn-Station am Schöpfwerk. Plötzlich kamen fünf arabisch stämmige Burschen auf sie zu und forderten sie mit vorgehaltenem Messer zur Herausgabe des Geldes und der Handys auf. Die Opfer erklärten den Tätern, dass kein Geld mehr bei sich hatten und verständigten per Notruf die Polizei. Als die Polizeistreife kurz darauf eintraf, flüchtete die Jugendbande unerkannt. H. erlitt Prellungen durch Schläge und Tritte eines Täters und wurde in ein Krankenhaus verbracht. Die anderen Opfer wurden durch den Vorfall nicht verletzt.



15.1.2011: Wiener Polizeimeldungen vom Tag

Aggressiver Zechbetrüger in Wien-Leopoldstadt festgenommen / 2. Bezirk
Am 14.01.2011 um 21:05 Uhr wurden Polizeibeamte zu einem Lokal in Wien 2., Taborstraße beordert, da sich der 49-jährige Illimitata L. weigerte seine Zeche in der Höhe von € 31,20 zu bezahlen. Der aggressive und unkooperative Mann wurde zur Klärung des Sachverhaltes und Feststellung seiner Personalien auf die Polizeiinspektion verbracht. Dort angekommen, drehte sich der Mann plötzlich um, versetzte einen Polizisten einen Stoß und Biss ihn in die Hand. Den Polizisten gelang es den Mann zu überwältigen und festzunehmen. Der Polizist erlitt trotz Handschuhe eine leichte Bissverletzung.

Verkehrsunfall in Wien-Landstraße / 3. Bezirk
Am 14.01.2011 um 15:00 Uhr befuhr die 30-jährige Stefanie K. die A 23 in Richtung Norden. Hinter ihr fuhr die 41-jährige Martina M. und die 33-jährige Michaela E.. M. bemerkte zu spät, dass die vor ihr fahrenden Lenkerinnen ihre Fahrzeuge aufgrund des Verkehrsaufkommens zum Stillstand brachten und fuhr auf den VW der E. auf. Durch die Wucht des Zusammenstosses prallte das Fahrzeug der E. gegen den Hyundai der K. Alle drei Beteiligen erlitten Prellungen und wurden nach der ärztlichen Erstversorgung in ein Krankenhaus verbracht.

Raub auf Pensionistin in Wien-Favoriten / 10. Bezirk
Am 14.01.2011 um 11:00 Uhr betrat die 80-jährige Aloisia D. nach einem Bankbesuch das Stiegenhaus ihrer Wohnhausanlage in Wien 10., Gudrunstraße. Dort wurde sie von einer weiblichen Person in ein Gespräch verwickelt. Plötzlich verpasste ihr die Frau einen Stoß gegen den Oberkörper, wodurch die Betagte zu Sturz kam. Die Täterin entriss ihr die Handtasche und flüchtete damit in unbekannte Richtung. Das geschockte Opfer erlitt durch den Vorfall eine Prellung im Bereich des Beckens. Die Frau ist ca. 40 bis 50 Jahre alt, ca. 160 cm groß, hatte eine mollige Statur und schwarze Haare. Hinweise werden an das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsdienst Raub unter Tel.: 01-31310 /33800 erbeten.

Einbruch in Wien-Brigittenau / 20. Bezirk
Am 15.01.2011 um 03.25 Uhr wurden Polizeibeamte nach Wien 20., Marchfeldstraße beordert, da dort ein Zeuge zwei männliche Personen bei einem Einbruch in eine Bäckerei beobachtet hatte. Dem Zeugen gelang es den Beschuldigten, den 21-jährigen Pjotr J., bis zum Eintreffen der Polizisten festzuhalten. Die Polizisten nahmen den Beschuldigten fest und konnten bei diesem  Einbruchswerkzeug vorfinden. Die Suche nach dem Komplizen verlief negativ, jedoch konnten weggeworfene Kleidungsstücke sowie Teile der Beute des Beschuldigten J., denen er sich bei er Flucht entledigt hatte, im Nahbereich des Tatortes sichergestellt werden. Die Beschuldigte war bei seiner Vernehmung nicht geständig. Er wurde danach in die Justizanstalt eingeliefert.

Trafikraub in Wien-Simmering / 11. Bezirk
Am 14.01.2011 um 17:58 Uhr betrat ein mit einem Pfefferspray bewaffneter Mann eine Trafik in Wien 11., Münnichplatz. Der mit einem braunen Nylonstrumpf Maskierte bedrohte die anwesende Angestellte mit dem Spray und forderte sie mit den Worten, „Geld her, das ist ein Überfall“, zur Ausfolgung des Bargelds auf. Die Frau griff nach den Geldscheinen in der Kassenlade und steckte sie in den vom Täter mitgebrachten Rucksack. Dieser forderte sie in Wiener Dialekt auf „schneller“ zu machen. Nachdem der Täter erkannte, dass sich nur noch Münzgeld in der Kassenlade befand, flüchtete er zu Fuß in Richtung Dreherstraße. Eine Sofortfahndung blieb bislang ergebnislos. Das Opfer wurde nicht verletzt.
Täterbeschreibung: Mann, ca. 25-30 Jahre alt, ca. 160 cm groß, korpulent, runder Kopf, blauer Kapuzensweater, blaue Jeans, dunkle Schuhe.
Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 01-31310/57800 erbeten.
 



14.1.2011: Wiener Polizeimeldungen vom Tag

Einbrecher in Wien Simmering festgenommen / 11. Bezirk
Gestern um 04.35 Uhr bemerkte ein Ehepaar, dass in ihrem Wohnhaus in der Alois-Höfler-Gasse eingebrochen worden war. Sie gaben den eintreffenden Polizeibeamten gegenüber an, dass unter anderem ein grüner Trolly aus ihren Räumlichkeiten entwendet wurde. Im Zuge der Sofortfahndung machte sich der 43-jährige Ehemann ebenfalls auf die Suche nach dem Dieb. Er entdeckte in der Hasenleitengasse eine männliche Person, die mit dem gestohlenen Koffer unterwegs war. Als der 34-jährigen Daniel P. die herannahenden Polizeibeamten bemerkt hatte, versuchte er zu flüchten und versteckte sich in einem Grundstück in der Schemmelgasse. Dort konnte er nach kurzer Zeit festgenommen werden.

Festnahme nach Einbruchsdiebstahl in Wien Liesing / 23. Bezirk
Nachtrag zu Pol 3 vom 13. Jänner 2011
Wie berichtet, wurde am 12. Jänner 2011 der 58-jährige Werner V. nach dem Aufbrechen eines Fahrkartenautomaten in der Triester Straße festgenommen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen durch das Stadtpolizeikommando Floridsdorf konnten dem Beschuldigten drei weitere gleichartige Delikte auf dem Bahnhof nachgewiesen werden. Weiters verübte Werner V. am 26. September 2010 einen PKW-Einbruch in einer Tiefgarage in der Floridsdorfer Hauptstraße.

Verkehrsunfall in Wien-Neubau / 9. Bezirk
13-Jähriger missachtet Rotlicht und überquert Schutzweg
Gestern um 16.30 Uhr lenkte die 37-jährige Tamara R. ihr Fahrzeug auf dem Urban-Loritz-Platz stadtauswärts und wollte im Zuge des inneren Neubaugürtels nach links abbiegen. Zu diesem Zeitpunkt betrat der 13-jährige Mohamed S. bei Rotlicht der Fußgängerampel die Fahrbahn und lief gegen den PKW der 37-Jährigen. Der Schüler stürzte über die Motorhaube zu Boden. Er wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Alkolenker verursacht Verkehrsunfall in Wien Simmering / 11. Bezirk
Heute um 00.10 Uhr fuhr der 24-jährige Senad J. mit seinem PKW in der Rappachgasse Richtung Simmeringer Hauptstraße. In einer Rechtskurve kam das Fahrzeug aufgrund  überhöhter Geschwindigkeit und den nassen Fahrbahnverhältnissen ins Schleudern und stieß gegen ein geparktes Auto. Dieser PKW wurde wiederum gegen zwei weitere abgestellte Fahrzeuge katapultiert. Ein LKW wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen einen Zaun geschleudert. Der 24-jährige Lenker war zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalls alkoholisiert. Seine 30-jährige Beifahrerin erlitt eine Schädelprellung und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Zwei Festnahmen nach Homejacking in Wien Währing / 18. Bezirk
Gestern um 12.00 Uhr wurden Beamte der Wiener Polizei im Zuge einer Schwerpunktstreife in der Adolf-Gschöttnergasse auf ein blaues Fahrzeug aufmerksam. Bei einer KFZ-Anfrage stellte sich heraus, dass der PKW nach einem Wohnhauseinbruch am Schönbrunner Graben samt dem Zündschlüssel und dem Zulassungsschein gestohlen wurde. Als der 32-jährige Slobodan S. sowie der 27-jährige Marko M. das Fahrzeug um 16.30 Uhr in Betrieb nehmen wollten, wurden sie von den Polizeibeamten angehalten. Im Zuge der Personsdurchsuchung wurden diverse Werkzeuge sichergestellt. Weitere Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich, sind im Gange.
 



13.1.2011: Wiener Polizeimeldungen vom Tag

Handtaschenraub in Wien Floridsdorf / 21. Bezirk
Gestern gegen 19.05 Uhr spazierte die 50-jährige Snezana M. in der Edisonstraße und bekam plötzlich einen Schlag gegen den Hinterkopf. Sie stürzte zu Boden und ein bislang unbekannter Mann lief mit ihrer Handtasche davon. Eine Sofortfahndung nach dem Täter verlief negativ. Die geraubte Handtasche wurde wenig später ohne Wertsachen aufgefunden. Das Opfer trug nur leichte Verletzungen davon. Täterbeschreibung: männlich, circa 20 Jahre alt, etwa 175 bis 180 cm groß, schlanke Statur und war mit einer schwarzen Kapuzenweste bekleidet.

Festnahme nach Einbruchsdiebstahl in Wien Liesing / 23. Bezirk
Am 12. Jänner 2011 um 19.30 Uhr wurden Einsatzkräfte wegen einer Alarmauslösung zu einem Bahnhof in die Triester Straße gerufen. Ein vorerst unbekannter Täter hatte einen Fahrkartenautomat aufgebrochen. Die Beamten hielten unweit des Tatortes den 58-jährigen Werner V. an und fanden bei ihm einen größeren Münzgeldbetrag sowie diverses Einbruchwerkzeug. Er wurde festgenommen.

Festnahme einer illegal aufhältigen Person im Zuge eines Gefahrgutkontroll-Schwerpunktes
Gestern führten Beamte der Landesverkehrsabteilung Wien zwischen 6.00 und 15.00 Uhr im Bereich der A23 sowie der A4 Kontrollen von Schwerfahrzeugen durch.
Dabei wurde ein LKW, der mit Sprayflaschen und diversen Baumaterialien beladen war, kontrolliert sowie einer technischen Überprüfung durch Sachverständige der Landesfahrzeugprüfstelle zugeführt. Das Schwerfahrzeug wies gravierende technische Mängel auf und war überladen. Außerdem waren die mitgeführten Sprayflaschen falsch gekennzeichnet. Die Weiterfahrt wurde dem Lenker untersagt, die Kennzeichentafeln und der Zulassungsschein abgenommen. Im Zuge der Identitätsfeststellung des Lenkers stellten die Polizeibeamten fest, dass der Führerschein und der Reisepass gefälscht waren. Weiters hielt sich der 33-jährige Dejan R. illegal im Bundesgebiet auf. Die Exekutivbeamten hielten auch einen LKW an, der unbekannte Substanzen transportierte. Ein Sachverständiger der Bundesanstalt für Verkehr konnte die Chemikalie zuordnen und als Gefahrgut einstufen. Der Lenker wurde nach dem Gefahrgutbeförderungsgesetz angezeigt, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.
Insgesamt wurden 28 Schwerfahrzeuge kontrolliert, wobei 62 technische Mängel festgestellt wurden. 4 LKWs waren überladen, 7 hielten sich nicht an die erforderlichen Lenk- und Ruhezeiten. 2 Gefahrguttransporten wurde die Weiterfahrt untersagt, 2 Kraftwagenzüge wurden wegen Nichteinhaltens der Lenk- und Ruhezeiten abgestellt sowie einem LKW-Zug die Kennzeichen wegen schwerster technischer Defekte abgenommen.
 



12.1.2011: Wiener Polizeimeldungen vom Tag

Versuchter Diebstahl eines Schneeräumfahrzeuges in Wien Währing / 18. Bezirk
Gestern um 12.14 Uhr beobachtete ein Mieter einer Wohnung in der Lazargasse den 22-jährigen Helmut B. beim Einschlagen der Fensterscheibe eines Schneeräumfahrzeuges. Alarmierte Einsatzkräfte der Wiener Polizei fanden den Traktor beschädigt und durchwühlt vor. Weiters wurden Manipulationen am Zündschloss des Fahrzeuges festgestellt. Aufgrund der genauen Zeugenangaben konnte der Beschuldigte unweit des beschädigten Traktors angehalten werden. Im Zuge der Personsdurchsuchung wurden neben dem Einbruchswerkzeug zwei Briefsendungen sichergestellt, die der 22-Jährige kurz zuvor aus einem abgestellten Postwagen entwendet hatte.

Drei Jugendliche nach Brandstiftung in Wien-Favoriten festgenommen / 10. Bezirk
Am 31. Dezember 2010 wurde in einem Müllraum einer Wohnhausanlage in der Laaer-Berg-Straße ein Brand gelegt. Das Feuer verursachte einen enormen Sachschaden. Durch Ermittlungen von Beamten des Stadtpolizeikommandos Favoriten wurden drei Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren ausgeforscht, die in der Silvesternacht zwei Knallkörper in einen Müllcontainer geworfen und in weiterer Folge den Brand verursacht hatten.

Festnahme eines Taschendiebes in Wien Mariahilf / 6. Bezirk
Gestern um 10.30 Uhr beobachtete eine 53-jährige Angestellte aus einem Fenster ihres Arbeitsplatzes eine männliche Person in der Pfauengasse, die sich an einer Handtasche einer Passantin zu schaffen machte. Die aufmerksame Zeugin forderte zwei Kollegen auf, den Dieb zu beobachten. Während die beiden den Langfinger verfolgten, wurden zwei Exekutivbeamte auf das Geschehen aufmerksam. Sie konnten den 27-jährigen Ionut L. auf der Mariahilfer Straße anhalten. Ein Ausweisetui, welches der Beschuldigte während seiner Flucht weggeworfen hatte, konnte der bestohlenen Passantin ausgehändigt werden.
In diesem Zusammenhang erlaubt sich die Wiener Polizei, der Bevölkerung nachstehende Sicherheitstipps in Erinnerung zu rufen
• Nehmen sie möglichst wenige Wertgegenstände mit.
• Stecken Sie Ihre Geldbörse, Ihr Handy etc. nicht in die Gesäßtasche.
• Bewahren Sie Bargeld, Bankomat- und Kreditkarten am besten in fest verschlossenen Innentaschen der Kleidung auf.
• Handtaschen und Rucksäcke sollten immer in verschlossenem Zustand an der Körpervorderseite getragen und niemals aus den Augen gelassen werden.
• Täter suchen oftmals  jene Personen als Opfer, die nicht auf ihre Umgebung achten -  vermitteln Sie Aufmerksamkeit.

Brennende Zigarette verursacht Wohnungsbrand in Wien Favoriten / 10. Bezirk

Verkehrsunfall in Wien-Floridsdorf, Schüler überquert bei Rotlicht den Schutzweg
Gestern um 12.50 Uhr lenkte der 33-jährige Zahid I. sein Fahrzeug auf der Prager Straße stadteinwärts. Plötzlich wollte der 10-jährige Yasin K. die Fahrbahn der Prager Straße bei Rotlicht der Fußgängerampel überqueren. Zahid I. konnte seinen PKW nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen und erfasste den Schüler. Er wurde mit einer Unterschenkelfraktur und diversen Prellungen in ein Krankenhaus gebracht.

PKW-Einbrecher in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus festgenommen / 15. Bezirk
Heute um 02.45 Uhr wurde ein Passant in der Robert-Hamerling-Gasse auf eine männliche Person aufmerksam, die mit einem Schraubenzieher versuchte, mehrere abgestellte Fahrzeuge gewaltsam zu öffnen. Die alarmierten Einsatzkräfte hielten den 37-jährigen Dejan P., auf den die Personsbeschreibung durch den Zeugen zutraf, am Europaplatz an. In seiner mitgeführten Tasche stellten die Exekutivbeamten drei Schraubenzieher, ein Navigationsgeräte sowie diverse Dokumente sicher. Im Zuge der Ermittlungen wurden ein aufgebrochenes Fahrzeug in der Robert-Hamerlinggasse sowie ein beschädigter PKW in der Palmgasse vorgefunden. Der Beschuldigte wurde festgenommen.
 



11.1.2011: Wiener Polizeimeldungen vom Tag

Buntmetalldiebstall in Wien-Leopoldstadt / 2. Bezirk
Am 10.01.2011 um 10:00 Uhr hielten Beamte der Wiener Landesverkehrsabteilung ein augenscheinlich desolates Fahrzeug auf der A23 Praterbrücke an. Bei der genaueren Kontrolle stellte sich heraus, dass der Lenker des Mercedes, der 34-jährige Novica M. und sein Beifahrer, der 20-jährige Dragan P., Buntmetall  im Wert von etwa € 2.000,-- geladen hatten.
Bei ihren Einvernahmen waren sie geständig und gaben an das Buntmetall auf diversen Baustellen im 2., 10. und 22. Bezirk gestohlen zu haben. Die beiden wurden festgenommen, das Buntmetall sichergestellt. Beim verwendeten Fahrzeug wurden in Folge schwerer technischer Mängel die Kennzeichen abgenommen.

Zwei Beschuldigte nach PKW-Diebstahl in Wien-Innere Stadt / 1. Bezirk festgenommen
Am 08.01.2011 erstattete der 25-jährige Stefan B. Anzeige wegen Diebstahls seines Skoda Octavias in der Wiener Innenstadt. Aufmerksame Polizisten erblickten am 10.01.2011, um 12:10 Uhr das gestohlene Fahrzeug in der Operngasse. Sie leiteten sofort die Funkfahndung ein und nahmen die Nachfahrt auf. Schließlich stoppten sie den PKW in Wien 4., Paulanergasse und nahmen den 21-jährigen Ioan S. und 23-jährigen Beifahrer fest. Die beiden waren bei ihren Einvernahmen teilweise geständig.

Ladendiebin in Wien-Mariahilf / 6. Bezirk festgenommen
Am 10.01.2011 um 17:08 Uhr betrat die 22-jährige Adrienn F. ein Elektrogeschäft in Wien 7., Mariahilfer Straße. Sie begab sich zu den Aufstellern mit Mobiltelefonen, entnahm ein verpacktes Handy und versuchte den Karton zu öffnen, um das Handy zu entwenden. Dabei fühlte sie sich immer wieder durch andere Kunden gestört. Schließlich kam der Ladendetektiv, der ihr Vorhaben über die Videokameras beobachtete hatte, auf sie zu und nahm sie zur Klärung des Sachverhalts mit ins Büro. Dort gab die Beschuldigte an, dass sie bereits mehrere Diebstähle in diesem Geschäft begangen habe und die Mobiltelefone danach veräußert hatte. Sie wurde nach der polizeilichen Einvernahme in die Justizanstalt eingeliefert.

Bewaffneter Überfall auf  Trafik in Wien-Meidling / 12. Bezirk
Am 10.01.2011 um 17:40 Uhr betraten zwei maskierte Männer, einer mit einer Pistole bewaffnet, eine Trafik in Wien 12., Rotdornallee. Die Männer forderten die 45-jährige Angestellte mit vorgehaltener Waffe auf das Bargeld auszuhändigen. Daraufhin öffnete das geschockte Opfer die Kassenlade und übergab die Geldscheine. Da dies den Tätern offensichtlich zu wenig war, forderten sie mit den Worten „Geld her, das ist nicht alles“,  noch die restlichen Geldscheine aus der Kassa. Danach flüchteten die beiden Täter mit der Beute in unbekannte Richtung. Zum Tatzeitpunkt befand sich kein Kunde im Verkaufsraum. Verletzt wurde niemand.
Täterbeschreibbungen:
1.Täter: Mann, ca. 180 cm groß, schlanke Statur, südl. Typ, schwarze Kapuzenjacke und dunkle Jeans, mit Kapuze und Schal maskiert, schwarze Pistole;
2.Täter: Mann 165-170 cm groß, schlanke Statur, südl. Typ, dunkel bekleidet, mit Kapuze und Schal maskiert;
Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 01/31310 57800 erbeten.

Bewaffneter Überfall auf  Lokal in Wien-Favoriten / 10. Bezirk
Am 10.01.2011 um 21:00 Uhr betraten zwei maskierte Männer, einer mit einer Pistole bewaffnet, ein Lokal in Wien 10., Quellenstraße. Der Bewaffnete forderte den 23-jährigen Angestellten mit vorgehaltener Waffe auf das Bargeld auszuhändigen. Daraufhin legte das Opfer die Beute auf die Theke, die der zweite Täter an sich nahm. Danach flüchteten die beiden Täter in unbekannte Richtung. Zum Tatzeitpunkt befanden sich ein paar Kunden im Verkaufsraum. Verletzt wurde niemand.
Täterbeschreibbungen:
1.Täter: Mann, ca. 180 cm groß, normale Statur, schwarze Jacke und Jeans, schwarze Sturmhaube, schwarze Pistole;
2.Täter: Mann 165-170 cm groß, schwarze Sturmhaube;
Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 01/31310 57800 erbeten.

Verkehrsunfall in Wien-Favoriten / 10. Bezirk, Fußgängerin verletzt
Am 10.01.2011 um 09.25 Uhr wollte der 52-jährige Peter O. mit seinem VW von der Gudrunstraße nach links in die Neilreichgasse einbiegen. Dabei übersah er die auf dem Schutzweg befindliche 51-jährige Batmunh D. und erfasste diese mit seinem PKW. Die Frau wurde nach der ärztlichen Erstversorgung mit schweren Prellungen und einer Gehirnerschütterung in ein Krankenhaus gebracht.

Straßenraub auf Trafikantin durch Unbekannten in Wien-Landstraße / 3. Bezirk
Am 08.01.2011 um 09:20 Uhr befüllte bzw. entleerte eine 50-jährige Trafikangestellte den vor der Trafik befindlichen Zigarettenautomat in Wien 3., Landstraßer Hauptstraße. Plötzlich rempelte sie ein Mann an, entriss ihr das Bargeld und flüchtete damit unerkannt. Die Ermittlungen verliefen auf Grund der vagen Beschreibung und den Umstand, dass die Straftat erst am 10.01.2011 angezeigt wurde negativ. Das Opfer wurde nicht verletzt.

Verkehrsunfall in Wien-Ottakring / 16. Bezirk, drei Verletze
Am 10.01.2011 um 22:03 Uhr befuhr der 19-jährige Luka D. die Arnethgasse Richtung stadtauswärts und beabsichtigte die Kreuzung mit der Rosensteingasse gerade zu durchfahren. Dabei übersah er das in der Rosensteingasse fahrende Fahrzeug eines 45-jährigen Taxilenkers und stieß mit diesem zusammen. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug des Unfalllenkers gegen zwei geparkte PKWs geschleudert. Das Taxi prallte ebenfalls gegen ein geparktes Fahrzeug sowie gegen ein Verkehrszeichen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Der Unfalllenker, sein Beifahrer und der Taxilenker wurden nach der ärztlichen Erstversorgung mit Prellungen und Gehirnerschütterungen  in ein Krankenhaus verbracht.



10.1.2011: Wiener Polizeimeldungen vom Tag

Versuchter Handyraub in Wien – Ottakring / 16. Bezirk
Gestern um 21.15 Uhr wurde ein Schüler in der Wurlitzergasse von vier bislang unbekannten Männern angesprochen und aufgefordert sein Handy auszuhändigen. Der 18-Jährige erwiderte, dass sein Handy nicht funktionstüchtig ist. Daraufhin verlangten die Räuber die Geldbörse des Burschen. Da er diese nicht bei sich hatte, schlugen sie auf den Burschen ein und flüchteten ohne Beute. Das Opfer wurde bei dem versuchten Raub verletzt (Gehirnerschütterung und diverse Prellungen). Er wurde von der Rettung erstversorgt und in ein Spital gebracht.
Personsbeschreibung der vier Beschuldigten: männlich, ca. 20-25 Jahre alt, 180-185 cm groß; dunkle Bekleidung

Verkehrsunfall in Wien – Neubau / 7. Bezirk
Gestern um 16.45 Uhr fuhr ein Mann mit seinem PKW auf dem Museumsplatz in Richtung Getreidemarkt. Bei der Einfahrt zum Museumsquartier wollte er nach rechts einbiegen. Plötzlich betrat eine Fußgängerin unmittelbar vor dem Fahrzeug die Fahrbahn und wollte diese von links nach rechts überqueren. Der 57-jährige Lenker konnte trotz Vollbremsung den Zusammenstoß nicht verhindern und erfasste die 18-jährige Frau mit seinem Auto. Das Unfallopfer wurde im Bereich des Knies leicht verletzt und von der Rettung zur weiteren Untersuchung in ein Spital gebracht.

Drei Festnahmen nach Zeitungskasseneinbruchsdiebstahl in Wien – Leopoldstadt / 2. Bezirk
Gestern um 15.50 Uhr beobachtete ein Zeuge drei verdächtige Personen, wie sie an mehreren Zeitungskassen herumhantierten. Er ließ die zwei Männer und eine Frau nicht aus den Augen und verständigte sofort die Polizei. In der Zwischenzeit flüchteten die Einbrecher, konnten jedoch von den zufahrenden Funkwägen angehalten und festgenommen werden. Christi C. (24), Ioan R. (24) und Florentina S. (18) hatten vier Zeitungskassen aufgebrochen. Das Tatwerkzeug (Bolzenschneider) wurde sichergestellt.

Phantombild der Polizei vom gesuchten Sexualstraftäter

* Dreifache versuchte Vergewaltigung in Wien – Favoriten / 10. Bezirk
Die Beamten des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Süd, führen Ermittlungen gegen einen bislang unbekannten Mann, der im Dezember 2010 versucht hat, im Bereich Reumannplatz unter Anwendung erheblicher Gewalt und verbaler Drohungen drei Frauen zu geschlechtlichen Handlungen zu nötigen bzw. zu vergewaltigen. Der Beschuldigte folgte dabei den Opfern nach deren Verlassen des U-Bahn Bereiches auf dem Nachhauseweg. Aufgrund der vorliegenden Erhebungen (Tatorte im Bereich Reumannplatz) besteht die Annahme, dass sich der unbekannte Sexualtäter im Nahbereich von Reumannplatz aufhält bzw. in der Nähe wohnt. Personsbeschreibung: männlich, ca. 25-30 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, schlanke Statur, blonde kurze Haare, Dreitagebart; der Beschuldigte ist der deutschen und englischen Sprache wenig mächtig
 

Die Polizei als "Freund und Helfer" rettete 5 ausgesetzte Katzen in  Wien-Donaustadt

* Rettung von fünf ausgesetzten Katzen in Wien – Donaustadt / 22. Bezirk
Am 7. Jänner 2011 um ca. 20.05 Uhr wurden zwei Beamte der Verkehrsabteilung im Zuge ihres Außendienstes im Bereich Raffineriestraße/ Finsterbuschstraße, auf Katzenaugen im Gebüsch aufmerksam. Bei einer genauen Nachschau bemerkten die Polizisten insgesamt fünf Katzen. Die beiden Tierfreunde mussten sich mit Hilfe von Taschenlampen und Suchscheinwerfer am Bauch liegend zu den im dichten Gestrüpp versteckten Tieren vorkämpfen. Die äußerst verängstigten und geschwächten „Haustiger“ wurden mit dem Funkwagen in das Tierschutzhaus Vösendorf überstellt, wo sie mit Wasser und Futter versorgt wurden.



Exkurs: Hoher Polizeibeamter vor Gericht

Der Staatsanwalt wirft ihm neunfachen Amtsmissbrauch, Betrug, Verletzung des Amtsgeheimnisses, Nötigung und  falsche Beweisaussage vor. Staatsanwalt Wolfgang Wohlmuth: „Mir geht's nicht darum, einen erfolgreichen Kripobeamten zu verfolgen, sondern darum, einem Kriminellen das Handwerk zu legen“. Der leitende Polizeibeamte bestreitet alle Vorwürfe.
=> Die Presse, 11.1.2011



9.1.2011: Wiener Polizeimeldungen vom Tag

* Verkehrsunfall in Wien – Rudolfsheim / 15. Bezirk
Gestern um 09.50 Uhr fuhr ein 43-jähriger Mann mit seinem PKW auf dem Mariahilfer Gürtel in Richtung Westbahnhof. Plötzlich betrat ein Fußgänger bei Rotlicht der Fußgängerampel die Fahrbahn und wollte den Schutzweg überqueren. Der 35-Jähige wurde vom Fahrzeug des 43-Jährigen erfasst. Er wurde gegen die Windschutzscheibe geschleudert und kam am Boden zu liegen. Der Mann zog sich dabei schwer Verletzungen (Schädelbasisbruch, Unterschenkelbruch und Kieferbruch) zu und musste im Krankenhaus operiert werden.

* Selbstverschuldeter Verkehrsunfall in Wien – Liesing / 23. Bezirk
Gestern um ca. 23.20 Uhr fuhr ein Mann mit seinem PKW in der Liesinger-Flur-Gasse in Richtung Ketzergasse. Infolge vermutlicher Alkoholisierung verlor der 26-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß ungebremst gegen ein parkendes Auto. Das vorschriftsmäßig abgestellte Fahrzeug wurde durch die Wucht des Anstoßes gegen einen Drahtgitterzaun eines Firmengrundstückes geschleudert, wodurch dieser schwer beschädigt wurde. Der Unfallverursacher wurde schwer verletzt (Gehirnerschütterung, diverse Prellungen und Abschürfungen) und mit der Rettung in ein Spital gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand schwerer Sachschaden. Es wurden keine weiteren Personen verletzt.

* Eine Festnahme nach einem versuchten räuberischen Diebstahl in Wien – Penzing / 14. Bezirk:  Vater und Sohn auf Diebestour
Gestern um 14.15 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv in der Hadikgasse vier vorerst unbekannte Personen beim Diebstahl von Werkzeugartikeln. Beim Fluchtversuch der Männer konnte der 49-jährige Zeuge zwei der Diebe anhalten. Als einer der beiden bislang unbekannten Täter dies bemerkte, bedrohte er den Detektiv mit einem Stanleymesser. Der Angestellte flüchtete daraufhin mit den zwei Angehalteten in sein Büro und verständigte die Polizei. Bei den Erhebungen fanden die Beamten heraus, dass es sich bei den beiden Dieben um Vater und Sohn handelt. Der 13-jährige Junior wurde seiner Mutter übergeben und der 39-Jährige Familienvater wurde festgenommen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

* Eine Festnahme nach Einbruchsdiebstahl in Wien – Hernals / 17. Bezirk
Gestern um 14.45 Uhr hörte ein Hausbewohner in der Rokitanskygasse verdächtige Geräusche aus dem Stiegenhaus. Er schaute aus dem Türspion und bemerkte drei Männer, die gerade das Türglas einer Wohnungstüre einschlugen. Der 40-jährige Zeuge verständigte sofort die Polizei. Die Beamten konnten einen der drei Einbrecher, den 45-jährigen Armin R. noch vor Ort anhalten und festnehmen. Seine beiden Komplizen sind noch auf der Flucht.



8.1.2011: Wiener Polizeimeldungen vom Tag

* Blitzeinbruch in ein Juweliergeschäft in Wien - Meidling / 12. Bezirk
Gestern um ca. 17.35 Uhr brachen zwei bislang unbekannte Männer in ein Juweliergeschäft in der Niederhofstraße ein. Während einer der Beschuldigten die Auslagenscheibe einschlug und sich daraus bediente, wartete sein Komplize im fahrbereiten Auto. Der Besitzer, ein Angestellter und zwei Kunden befanden sich zur Tatzeit im Geschäft. Als sie den Vorfall bemerkten, rannten sie sofort hinaus. Die Täter konnten jedoch mit dem Fluchtfahrzeug unerkannt flüchten. Eine Sofortfahndung blieb bislang ergebnislos. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Süd, sind im Gange. Personsbeschreibung des Haupttäters: männlich, ca. 180-185 cm groß, mittlere Statur, auffällig breite Nase; bekleidet mit einer langen dunklen Jacke und einer dunklen Haube. Sachdienliche Hinweise werden an das Landeskriminalamt Wien - Außenstelle Süd, unter der Telefonnummer 01/31310 DW 57800 (Journaldienst) erbeten.

* Zwei Festnahmen nach gewerbsmäßigem Diebstahl in Wien - Neubau / 7. Bezirk
Gestern um ca. 16.30 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv auf der Mariahilfer Straße zwei vorerst unbekannte Männer, die sich in einer sehr verdächtigen Weise in der Handyabteilung eines Elektrogeschäftes umschauten. Während einer der Verdächtigen 10 Mobiltelefone aus dem Regal nahm und sich in ein Eck stellte, platzierte sich sein Komplize vor ihm, um die Sicht zu verstellen. Der 25-jährige Zeuge ließ die Diebe nicht aus den Augen und verständigte die Polizei. Bei der Anhaltung hatte Pawel K. (28) die Beute bereits in seiner Jacke verstaut. Die beiden Männer wurden festgenommen. Bei der Ermittlungen stellte sich heraus, dass gegen K. und den 31-jährigen Marcin S. bereits eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien vorlag, da sie seit Mitte Dezember 2010 mehrere Elektrofachgeschäfte in Raum Wien aufgesucht und mehrere Handys gestohlen hatten.

* Verkehrsunfall in Wien - Favoriten / 10. Bezirk
Gestern um ca. 07.20 Uhr verursachte ein junger Mann einen Verkehrsunfall in der Favoritenstraße. Der 23-Jährige war mit dem PKW eines Freundes Richtung stadtauswärts unterwegs. An der Kreuzung mit der Katharinengasse wollte er umkehren. Der übermütige Lenker setzte den Umkehrvorgang mit einem sogenannten „Powerdrift“ an und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Dabei prallte der Audi gegen eine provisorische Ampelanlage, wodurch diese ausfiel. Manuel H. war ohne gültige Lenkberechtigung und in einem durch Alkohol beeinträchtigtem Zustand unterwegs. Er wurde durch den Aufprall leicht verletzt (diverse Prellungen) und nach der ärztlichen Untersuchung in die häusliche Pflege übergeben.

* Handtaschenraub in Wien - Donaustadt / 22. Bezirk
Gestern um ca. 03.30 Uhr wurde eine junge Frau in der Wagramer Straße überfallen. Die 23-Jährige befand sich nach einem Lokalbesuch mit einer Freundin auf dem Heimweg. Sie wurde von einem bislang unbekannten Mann von hinten niedergestoßen. Der Beschuldigte raubte ihr die Handtasche und flüchtete mit der Beute in unbekannte Richtung. Das Opfer wurde bei dem Überfall nicht verletzt.

* Brand in einer Pizzeria in Wien - Innere Stadt / 1. Bezirk
Heute um ca. 03.20 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und Rettung zu einem Brand in die Führichgasse gerufen. Aus derzeit noch unbekannter Ursache war in einer Pizzeria Feuer ausgebrochen. Das Lokal befindet sich im Erdgeschoss eines Hotels. Etwa 150 Hotelgäste mussten evakuiert werden. Drei von ihnen klagten über Anzeichen einer leichten Rauchgasvergiftung. Zwei Personen wurden nach der ärztlichen Untersuchung aus dem Krankenhaus entlassen. Um ca. 04.08 Uhr hieß es seitens der Feuerwehr „Brand aus“. Es wurden keinen weiteren Personen verletzt.

* Ausforschung von vier Beschuldigten nach schwerer Körperverletzung in Wien - Simmering / 11. Bezirk
Am 01. Jänner 2011 um 02.00 Uhr wurde in der Weißenböckstraße ein 39-jähriger Mann von mehreren Jugendlichen grundlos attackiert und zusammengeschlagen. Das Opfer wurde bei dem Vorfall im Gesichtsbereich schwer verletzt. Aufgrund der vorbildlichen Zusammenarbeit aller Kollegen der Polizeiinspektion Simmeringer Hauptstraße des Stadtpolizeikommandos Simmering konnten nun nach intensiven Ermittlungen vier Burschen im Alter von 14-17 Jahren als Beschuldigte ausgeforscht werden. Der 14-jährige Haupttäter wurde gestern festgenommen. Seitens der Staatsanwaltschaft Wien wurde die Untersuchungshaft angeordnet. Bei den drei anderen Jugendlichen erfolgte Anzeige auf freiem Fuß.



7.1.2011: Wiener Polizeimeldungen vom Tag

* Mann bedroht Freunde mit Schusswaffe - Floridsdorf / 21. Bezirk
Am 6. Jänner 2010 um 16.15 Uhr wollten Tanja P. (29) und Reinhard W. (40) ihren Freund in dessen Wohnung in der Floridsdorfer Schleifgasse besuchen. Der 35-jährige Markus W. öffnete die Türe und zielte mit einer Schusswaffe auf seine Freunde, die sofort aus dem Haus liefen und die Polizei verständigten. Der Beschuldigte wurde mit WEGA-Kräften festgenommen und die Waffe, eine Luftdruckpistole, sichergestellt. Markus W. bestritt anschließend jegliche Drohungsabsicht.

* Zeuge beobachtet Einbrecher und ruft sofort die Polizei - Festnahme / 8. Bezirk
Gestern um 17.45 Uhr beobachtete ein aufmerksamer Zeuge von seinem Wohnungsfenster in der Florianigasse aus einen Mann, der in einer Wohnung auf der gegenüberliegenden Straßenseite alle Möbel durchwühlte. Sofort verständigte er die Polizei. Die Einsatzkräfte erkannten deutliche Einbruchsspuren an einer Wohnungstüre im zweiten Stock des betreffenden Wohnhauses. Durch den Türspion sahen sie, dass der Mann ein Messer in der Hand hielt und alle Kästen durchwühlte. In einem günstigen Moment schlugen die Einsatzkräfte die Wohnungstüre auf und konnten den überraschten Einbrecher entwaffnen. Der 18-jährige Giorgi T. wurde festgenommen.

* Mann flüchtet nach Personenkontrolle - Floridsdorf / 21. Bezirk
Gestern um 16.15 Uhr hielten Polizisten einen bislang unbekannten Afrikaner zu einer Personenkontrolle bei der U-Bahnstation Neue Donau an. Er hatte nur einen Meldezettel bei sich. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann seit mehreren Monaten gesucht wurde und festzunehmen sei. Blitzschnell schlüpfte der Gesuchte aus seiner Jacke, stieß einen Polizisten zur Seite und lief Richtung Wasserpark davon. Die Fahndung nach dem Mann verlief negativ.

* Diebe flüchten trotz Schreckschüssen - Brigittenau / 20. Bezirk
Gestern um 17.45 Uhr wurden mehrere Polizeistreifen zum Handelskai wegen eines Einbruchsdiebstahls beordert. Zwei Männer hatten auf einem Abstellplatz große Mengen Kupferkabel zum Abtransport vorbereitet. Trotz Abgabe von drei Schreckschüssen gelang ihnen die Flucht.

* Schwer verletzter Mann nach Wohnungsbrand - Margareten / 5. Bezirk
Gestern Abend gegen 22.20 Uhr wurden die Einsatzkräfte wegen eines Zimmerbrandes in die Siebenbrunnenfeldgasse gerufen. Der 58-jährige Wohnungsbesitzer lag in der Wohnung und musste mit schweren Verbrennungen in ein Spital gebracht werden. Walter F. dürfte mit einer Zigarette im Bett eingeschlafen sein und so den Brand ausgelöst haben.

* Zwei Festnahmen nach Einbruch auf Zigarettenautomaten - Brigittenau / 20. Bezirk
Letzte Nacht gegen 24.00 Uhr wurde eine Zivilstreife auf zwei verdächtig wirkende Personen in der Klosterneuburger Straße aufmerksam, die längere Zeit an einem Zigarettenautomaten hantierten. Das Duo hatte mit einem Löffel das Geldrückgabefach des Automaten blockiert und später das angestaute Kleingeld entnommen. Der 29-jährige Vasile C. und die 22-jährige Georgiana C. wurden festgenommen. Das Einbruchswerkzeug sowie die geringe Beute wurden sichergestellt.

* Festnahme nach Widerstand und Zechbetrug - Simmering / 11. Bezirk
Gestern Mittag um 12.55 Uhr forderte die 54-jährige Lokalbesitzerin Maria A. einen Lokalgast zum Bezahlen seiner Zeche auf, da sie das Gasthaus in der Geiselbergstraße schließen wollte. Der Mann hatte kein Bargeld bei sich und wurde handgreiflich. Selbst die eintreffenden Polizisten konnten den 28-jährigen Michal T. nicht beruhigen und mussten ihn vorübergehend festnehmen. Die Zeche von 17,40 Euro blieb offen, verletzt wurde niemand.



6.1.2011 Wiener Polizeimeldungen vom Tag

* 20-Jähriger schießt bei Raufhandel zweimal mit Gaspistole - Favoriten / 10. Bezirk
Gestern um 00.30 Uhr geriet der 20-jährige Daniel M. mit dem 17-jährigen Patrick M. in der Laaer Berg Straße in Streit. Es folgte ein Gerangel wobei Daniel M. eine Gaspistole zückte und seinem Widersacher zweimal ins Gesicht schoss. Anschließend flüchtete er. Der Beschuldigte konnte wenig später bei der Sofortfahndung von einer Polizeistreife angehalten und festgenommen werden. Das Opfer erlitt nur leichte Verletzungen.

* Festnahme nach Körperverletzung - Innere Stadt / 1. Bezirk
Heute Nacht gegen 01.45 Uhr attackierte ein vorerst unbekannter Mann zwei Frauen in einem Lokal am Rabensteig. Der 43-jährige Türsteher Wilhelm W. eilte zu Hilfe und verwies den Unruhestifter aus dem Lokal. Der Störenfried versetzte Wilhelm W. einen Schlag und flüchtete anschließend. Eine Polizeistreife konnte wenig später den 26-jährigen Zafer G. anhalten und festnehmen. Die beiden Frauen sowie der Sicherheitsbedienstete wurden nur leicht verletzt.

* Überfall auf Taxilenker - Favoriten / 10. Bezirk
Gestern gegen 20.45 Uhr stieg ein bislang unbekannter Mann in ein Taxi in der Troststraße. Am Stefan Fadinger Platz ersuchte der Fahrgast den Lenker anzuhalten. Plötzlich zückte er ein Messer, hielt es dem Taxifahrer gegen den Hals und forderte Bargeld. Anschließend flüchtete der Unbekannte mit der Beute. Der Taxilenker blieb unverletzt.



Exkurs: Versagen der Wiener Polizei in der Silvesternacht

Bilder vom Stephansplatz zu Silvester



Bilder vom Stephansplatz zu Silvester 2010 / 2011 © Wien-konkret

So brutal war Silvester am Stephansplatz noch nie, wie 2010/2011. Zwar beschränkte sich die Schießerei im Wesentlichen auf die Zeit 0:05 - 0:30 Uhr, dafür wurden heuer noch schweres Geschütz abgefeuert, als bisher. Da gab es heftige Detonationen am laufenden Band. So schlimm war es überhaupt noch nie. Polizei & Securities versagten kläglich und boten null Schutz für die anwesenden Silvestergäste.
Mehr Infos => Silvester in Wien



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Sicherheit in der Kundratstrasse

Die Kundratstrasse entwickelt sich zum Paradies für Schwarzarbeiter aus dem Osten ( Zielpunkt Kundratstrasse 6 ) oder im Martin Luther King Park sowie Verbrecher die älteren Damen im Stiegenhaus auflauern ( Kundratstrasse 8 ) und überfallen. Wo sind die Revierstreifen und Kontrollen der Polizei ? Oder soll der Bürger sich selbst schützen und eine Art " Bürgerwehr " aufstellen? Schutz für uns Österreicher soll ein parteiunabhängiges Ziel sein!!

Franz H.   23. August 2011



häusliche Gewalt von der Frau!

An das NÖ Gewaltschutzzentrum

Sg. Herr Tröszter!
Ich bin seit ca. 14 Jahren das Opfer häuslicher Gewalt, und ich wurde vor 2 Wochen wieder von der Täterin attackiert (im Beisein der Kinder), diesmal mit einem Pfefferspray. Ich hätte dabei im schlimmsten Fall mein Augenlicht verlieren können.
Vorige Woche habe ich deshalb beim Gewaltschutzzentrum NÖ und Wien per e-Mail versucht, Hilfe zu bekommen.
Da ich keine Antwort bekommen habe, habe ich dann bei beiden Stellen angerufen.
In Wien wurde mir erklärt, dass NÖ zuständig sei, weil die Tat in NÖ stattgefunden habe.
In NÖ wurde mir dann erklärt, dass ich die Hilfe der Interventionsstelle NÖ "nicht will".
Ich habe deswegen zwei mühsame Telefonate mit einer gewissen Frau "Zeiler", glaube ich, vom Gewaltschutzzentrum NÖ geführt, und dabei ist nach langen und äußerst schwierigen Verhandlungen mit den allermerkwürdigsten Argumenten von der Gegenseite nichts anderes herausgekommen, als dass ICH die Hilfe der Interventionsstelle NÖ "GANZ SICHER NICHT WILL".
   Mir wurde zwar immer wieder bestätigt, dass ich als Opfer häuslicher Gewalt beim Gewaltschutzzentrum NÖ Hilfe bekomme, dass mir diese Hilfe auch keinesfalls verwehrt wird, schon gar nicht, weil ich ein Mann bin, und dass es auch überhaupt kein Gesetz gibt, dass einer Hilfe für mich als Opfer widerspricht.
   Aber Frau Zeiler (wenn ich mich an den Namen richtig erinnere) ist mir gegenüber immer aggressiver im Ton geworden, und hat mit allen Mitteln darauf beharrt, dass ich die Hilfe des Gewaltschutzzentrums NÖ "ganz sicher absolut nicht will".
   Ganz ehrlich hatte ich schließlich den Eindruck, dass mich diese Dame am liebsten attackiert hätte, damit ich endlich einsehe, dass ich als Opfer von häuslicher Gewalt die Hilfe des Gewaltschutzzentrums NÖ von MIR AUS NICHT WILL!
   Unglücklicherweise WILL ich aber die Hilfe einer Interventionsstelle gegen Gewalt. Und ich brauche auch diese Hilfe. Und bei der Bitte um Hilfe will ich nicht schon beim ersten Telefonanruf beieinem Gewaltschutzzentrum NEUE GEWALT ERFAHREN. ICH bin nämlich das OPFER häuslicher Gewalt (mit allen nötigen Polizei- und Krankenhausinterventionen und einem schriftlichen Geständnis der Täterin!). Und drei Ministerien, also der STAAT, finanzieren dieses Gewaltschutzzentrum NÖ, damit es Opfern von häuslicher Gewalt hilft. Also damit diese Stelle MIR hilft. Wenn ICH diese Hilfe will.
   Deswegen beschwere ich mich hiermit massiv und sehr begründet darüber, dass mir das Gewaltschutzzentrum NÖ in meinem Fall jede Hilfe mit der obskuren Ausrede verweigert, dass ICH diese Hilfe „nicht will“.
   Des weiteren beschwere ich mich darüber, dass die gesamte Homepage des Gewaltschutzzentrums "gegendert" ist, aber leider extrem sexistisch: darauf ist nämlich immer von "Personen" und von "KlientInnen" die Rede (mit großem "I"), also davon, dass diese Einrichtung Frauen UND Männern hilft. Gleichzeitig ist aber durchgängig nur vom "Gefährder" und "Täter" die Rede, anstatt von "GefährderInnen" und "TäterInnen".
   Besonders sexistisch wird es beim dem Satz: "Der Gedanke des Opferschutzes ist mit einer verantworteten Parteilichkeit verbunden – parteilich gegen Gewaltanwendung zu sein – und hat in erster Linie die Bedürfnisse und Rechte der von Gewalt betroffenen Frauen vor Augen."

Dort müsste aber stehen: "...der von Gewalt betroffenen PERSONEN ..."

Das verwundert ganz besonders, wo doch ein Element von Gewalt bekanntermaßen auch die strukturelle Gewalt in der SPRACHE ist. Und das müsste doch besonders eine staatlich finanzierte Einrichtung mit DIESEM Thema am allerbesten wissen.
   Zusammengefasst möchte ich also in meinem Fall die konkrete, schnelle Hilfe eines Opferschutzzentrums, das der Staat ja extra dafür finanziert, dass es absolut PARTEILICH GEGEN DIE GEWALT auftritt, und NICHT PARTEILICH GEGEN MÄNNER. Und dazu will ich nicht vorher eine Feminismus-Sexismus-Diskussion mit drei Ministerien und dem LH von NÖ führen.
   Egal, wie WENIG HÄUFIG vielleicht (!) ein Mann das Opfer von weiblicher häuslicher Gewalt ist. Ich bin es. Und das Gesetz schützt auch MICH. BESONDERS, wenn und weil ich vielleicht selten bin. Und BESONDERS, wenn die Statistiken dazu wohl trügen, nachdem Männer als Opfer ja offenbar gar nicht GEZÄHLT werden. Angeblich "wollen" Männer ja keine Hilfe von einem Gewaltschutzzentrum.

Helfen Sie mir? Und beenden Sie außerdem diesen krassen Missbrauch öffentlicher Gelder?

Mit freundlichen Grüßen,
Dietmar S.                        12. März 2011





28.8.2008: FORMAT: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen hohen Wiener Rathausbeamten

Schwerer Verdacht des Amtsmissbrauchs und Geheimnisverrats.
Das Büro für Interne Angelegenheiten im Innenministerium (BIA) ermittelt gegen den Leiter des Büros für Sofortmaßnahmen in Wiener Rathaus (BfS). Der Beamte wird des Amtsmissbrauchs und des Geheimnisverrats verdächtigt. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien (Aktenzahl: 10 St 269/08k). Die zwei Seiten schlanke Sachverhaltsdarstellung, die FORMAT exklusiv vorliegt, wurde vom Steuerberater Günter Havranek eingebracht. In der Anzeige wird BfS-Leiter Ernst Graf vorgeworfen, bestimmte Taxiunternehmen über Razzien vorinformiert zu haben. Die Planquadrate waren konzertierte Aktionen von BfS, Polizei, Finanzamt und Krankenkasse. "Am 19.09.2005 bzw. 27.09.2005 hat der Verdächtige in Anwesenheit mehrerer Personen vor groß angelegten Überprüfungen (Planquadraten) durch das Büro für Sofortmaßnahmen, Polizei, Finanzbehörde und Wiener Gebietskrankenkasse gewarnt, sodass sowohl die Taxis der Airport Service Mazur & Co KG als auch Taxis des Unternehmens des Walter Bruckberger - dieser war zu dieser Zeit Obmann bei Vienna Taxi Service - den nunmehr bekannten Überprüfungsorten ausweichen konnten", heißt es in der FORMAT vorliegenden Strafanzeige vom 15. Juli 2008.
   "Der Verdächtige hat (...) durch die Mitteilung von bevorstehenden Planquadraten an mehrere private Taxiunternehmen, ein ihm ausschließlich kraft seines Amtes anvertrautes Geheimnis offenbart. Der Verdächtige hat dadurch zumindest den Tatbestand des Paragrafen 310 Strafgesetzbuch verwirklicht." "Die Anzeige ist am 25. Juli bei uns eingelangt", bestätigt Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, gegenüber FORMAT: "Die sicherheitsbehördlichen Erhebungen wurden eingeleitet." Ernst Graf - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - weist alle Vorwürfe vehement zurück: "Das entbehrt jeder Grundlage. Ich habe mir nie etwas zu Schulden kommen lassen. Mein Gewissen ist rein."
Rückfragehinweis: FORMAT Business, Ashwien Sankholkar



19.8.2008 FPÖ-Schock: Wien wird Hauptstadt der Messerstechereien


 15. Juni: Messerstecherei im 3. Bezirk, 28. Juni: Messerstecherei im 11. Bezirk, 3. August: Messerstecherei im 22. Bezirk, 10. August: Messerstecherei im 1. Bezirk, 18. August: Messerstecherei im 15. Bezirk...
   Die Kriminalitätsentwicklung in Wien ist allen SPÖ-Schönfärbereien zum Trotz besorgniserregend, macht der Wiener FPÖ-Klubobmann DDr. Eduard Schock aufmerksam. Insgesamt fehlen in der Bundeshauptstadt 1.600 Exekutivbeamte. ÖVP-Innenministerin Fekter, SPÖ-Bürgermeister Häupl und SPÖ-Polizeipräsident Pürstl sind hier aufreizend untätig und stehen diesen Missständen offenbar gleichgültig gegenüber. Die angekündigte Aufnahme von 50(!) Polizeischülern im September kommt angesichts der Wildwestszenen auf den Straßen Wiens einer Verhöhnung von Bevölkerung und Exekutive gleich. Es herrscht nach wie vor massiver Personalmangel. Zudem wurde 2008 noch kein einziger Polizist aufgenommen, erinnert Schock. Auffällig ist das Schweigen der Wiener ÖVP zu den Versäumnissen des Innenministeriums, das die ausgedünnten Reihen der Wiener Polizei partout nicht auffüllen will. Die Wiener SPÖ hingegen gefällt sich weiterhin in der Rolle des Schönfärbers vom Dienst. Häupl, Brauner, Pürstl & Co. leugnen die massiven Sicherheitsdefizite in der Bundeshauptstadt weiter standhaft und lassen und die Bevölkerung im Regen stehen, kritisiert Schock. Rückfragehinweis: FPÖ-Wien OTS0125 2008-08-19/12:02